Indiana Tribüne, Volume 1, Number 44, Indianapolis, Marion County, 14 June 1879 — Page 3

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Deutsches Vereins 'Schulwestn. In der .Detroit Abendpost" warnt eine Anzahl deutscher Lehrer-die Collegen vor der Annahme einer Stelle an der Schule des Deutsch AmeritanischenSeminar Ver eins. Sie sagt : Wir sind nun schon seitJah. ren Zeugen eines Lehrerwechsels an obiger Schule gewesen, wie er seines Gleichen sucht. Wir sahen durch denselben Lehrer familien auf die unverantwortlichste Weise derVerlegenheit,wenn nicht gar demElend, preis geben. Um unsere Collegen, vor Allem, wenn sie Familienväter sind, vor unvermeidlichem Nachtheil zu schützen,süh len wir uns verpflichtet, sie aus die That sache aufmerksam zu machen, daß der einst blühende und weit über hundert Mitglie der zahlende Verein jetzt noch aus einem kaum zmanzigMann zahlendenRumps besteht und also sast aus den Vorstand redu zirt ist, welchem, wie aus der beständig ab nehmenden Schülerzahl hervorgeht, das das Vertrauen u. dieSympathie der deut schen Bevölkerung mangelt." Dann folgt eine Liste von 32 Lehrern, welche während der letzten 5 Jahre, seit der Herrschaft des' jetztigen Vorstandes, ent weder abgesetzt wurden oder freiwillig re signirten. So weit ist es also mit einer Anstalt gekommen, welche noch vor zehn Jahren eine Pflegestätte deutscher Didaktik und Methodik, deutscher Pädagogik . überhaupt, gepriesen wurde ! ' Als sich vor etwa zwanz'g Jahren unter den Deutsch Amerikanern des Ostens und Westens immer mehr die Ueberzeugung Bahn brach,daß nothwendig etwas gesche hen müsse, den Kindern die Erringung je ner geistigen Güter zn erleichtern, deren Erwerb der erwachsenenGeneration im alten Vaterlande so schwer geworden, bilde ten sich in den gröberenStädten derUnion Vereine von patriotischen Männern und Frauen, welche Schulanstalten in's Leben riefen deren einziger Zweck sein sollte : Die Knaben und Mädchen zu intelligen ten, moralischen Menschen und Bürgern heranzubilden. Wohl bestanden bereits Privatschulen, welche in diesem Sinne arbeiteten, aber sie hatten mit Schwierigkei-

ten aller Art zu kämpfen und konnten, mit nur wenigen Ansnahmen, nicht gedeihen. Ueberdikb durften dieUnternehmer sich, um zu existiren, nur an reiche und wohlhaben de Familien zu wenden. Diese Vereinsschulen" sollten vorzugsweise eine Bil dungsstätte für die Söhne undTöchter der Arbeiterfamilien" werdcn, welche ihren Kindern keine einseitige amerikanische", sondern eine viel und allerseitigedeutschamerikanische" Schulerziehnng zu geben Wünschten. . Wir dürfen uns nicht verhehlen, daß die bekannte schlimme deutsche Uneinigkeit", welche schon so manches gute Werk unKei me zerstört hat, von Anfang an einer ge deilichenEntwickelung der jungenAnstalten hindernch war, ganz obgelegen von den verhältnibmäßig unbedeutenden Geldmit teln, welche zu Gebote standen. In den meisten Fälleit thaten jedoch dieLehrer ihre Schuldigkeit, da sie mit wenigen Ausnah men Lehrer von Beruf", keine Lehrer u. Abrichter" für elenden Lohn waren. Ein großer Mißgriff war aller Orten die Zu sammensetzung der sog. Schul und Ver waltungsräthe der Anstalten, in denen kein Fachmann Sitz und Stimme hatte. aber ostMänner saßen,die dem armen Leh rer durch ihren PedantismnS und Dünkel das Leben noch saurer machten, als dies durä, die Ungezogenheiten der Kinder lei der so ost auch geschah. Lehren und Er ziehen ist eben unter allen Geschästen"das schwerste, und kelnGeschäftsmann", weder hier noch im altenVaterlande.sollte sich je rühmen dürfen,wie dies hier so oft geschieht davon mehr, mindestens ebensoviel zu ver stehen, als der Lehrer vonBerus". Daß die Lehrer an den Vereinsschulen, was Lehre undDisciplin anbelangt, selten volle freie Hand hatten, hat vielen Sch aden an gerichtet und ist wahrscheinlich auch die Hauptursache des Verfalles der Schule d:s Deutsch'Amerik. SeminarVerein3 in Detroit. UnsereMeinung ist die, das dieVereins schule aller Orten im Ganzen ihre Mis sion ersüllt hat, daß die Deutsch Amerika ner aber mit aller Energie jetzt aller Orten darauf hinarbeiten müssen, Einfluß auf die öffentlichen Schulen zu gewinnen, damit an denselben überall da, wo Deutsche in genügender Zahl ansässig,der Untericht in der deutschen Sprache, dieses so hochwich tige Mittel der Menschen und Bürgerbil dung, eine bleibende Stätte sind et. DieHochgedanken eines Lessing,Schiller, Göthe und vieler anderer deutschen Denker

und Dichter (den Kindern näher und ver ständlicher, als jene oft geradezu verder blich wirkenden Lehren und Erzählungen aus der israelitischen Literatur) sind von allgemein "menschlihem Werthe, um wer den stets von höchferBedeutung für die so mangelhafte, oft g?nz vernachläßigte sitt liche Entwickelung der Kinder sein.

Durch die Anstellung wissenschaftlich gebildete?, deutscher Lehrer an den öffentli chen Schulen muß auch nach und nach jene abscheuliche, blos abrichtende und eintrichternde geist und gemüthtödtende Untere richtsmethode, wklche im anglo-amerikani-schen Schulwesen so verherrschend ist, all mälig weichen ; sie muß Platz machen der entwickelnden reit humanen, weil auf den Besetzender Menschennatur gegründeten Lehrmethode, deren einziges Ziel ist : die Knaben und Mädchen, beide gleichmäßig behandelt bis zum 14. 15. Jahr, zu denkenden, verständigen sittlich guten, leiblich tüchtigen Menschen undBurgern heranzubilden. Das sind seit länger als hundert Jahren die Ziele und Zwecke der deutschen Pädagogik, du, weil sie dem reinen Menschenthum am nächsten, von kosmopolltl scher Bedeutung, ihren Hauptgrundsätzen nach praktisch anwendbar ist auf jedes Volk, jedes Land der Erde. Die deutsche Pädagogik (Erziehungs kunst) und der deutsche Socialismus (Gesellschaftskunst) inBunde, werden, was das sog Christenthum prahlend versprochen u l7i r! "f "

:?:T;r . r'nm Personen in hoher Stellung

un,uu,i Wui, uic uimc, UHUiuuiiu Cm r r vr v r I Menschenwelt erlosen vom Fluche der Un. ' s u x muth, Elend und Slechthum aller Art,und eine Gesellschaftsordnung schaffen, in' der jeder Mensch als Mensch durch freie Arbeit Leben U.Seligkeit sinden wird und muß! Alle Männer und Frauen, welche über zeugt sind, daß die Ideen desSocialiSmus dieGesellschaft zu einer wahrhaft menschli chen allmälig rmgestalten werden und müs sen, überzeugt sind, daß unsere Kinder be rufen sind, den Kamps gegen Vorurtheile, Unwissenheit, Niedertracht und Brutalität fortzusetzen, werden klar erkennen, dies könne mitErfolg nur dann geschehenden die Kinder Senkende, charakterfeste, an Leib und Seele gesunde Menschen geworden, aber das können sie rne werden ohne eine fr Volksschule! Heizung ganz.r S.öd.e durch Dampf. Unter denJndustriellen Projekten,welche für ganze Gemeinwesen von Jntereffe sind und sich aus Erleuchtung, Remlgung. erleichertrn Verkehr u. dgl. beziehen, nimmt die Heizung ganzer Städte einen .hervor ragenden Rang em. Dieselbe ist eigent lich schon aus dem Statium des Projektes herausgetreten. Von den Orten, wo naturllch Gakquellen dle Sache erleichtern mit in Nemlmernaol. fstll hier nilt di?N? de sein, wohl aber von solchen,wie, dieLockPort. N. Y., Detroit u. A., Heizung durch Dampsröhrenleitung eingerichtet wird. Unter dem Namen Steam Snvnln (In .

hat sich vor einiger Zeit in Detroit, Mich., Staates ist. Nach Anfuhrung der Thateine Gesellschaft gebildet und 15 große sachen bezüglich semes Attentates aus den Kessel ausaestellt. durck melck? die Ktadt Czaren verurtheilte lhn.der Gerichtshof

, .j . , - i . . . .1 mit Dampf geheizt werden soll. DasRecht Röhren zu legen, ist der Gesellschaft er. theilt und sind solche bereits in den Haupt. llraen oer moi gelegt worven. or. rs..si rn.c...t . : 02 iuu,iU ,uuci.bVuuviiuvic uicuuc ange von zwei Meilen gelegt werden, doch wird man oie enung Ivsori ausoeynen, ollle sich das Bedürfniß bierfür bemerkbar machen. Für das Recht, das von Birdsell Holley in Lockport N. V. erfundene Sv3' tem zu benutzenhat die Gesellschaft 530.. 000 bezahlt und weitere UO.0.0 sollten aufgebracht werden, daffelbe in Betrieb zu . ... . - setzen. In UoSport ist ein solcher Appa rat schon feit mehreren Jahren in Betrieb und versieht den arökten Theil der Wohn, bauler und alle Fabriken iener Stadt mit Damps zur größten Zufriedenheit allerBe " : theiligten, und auch inNew Nork wird ma n jetzt einen Versuch damit machen. Man hat berechnet, daß bei Anwendung des Höllischen Systems ein einziges gro b5K'N"""s ., Röhrenmtz sp.is.n kann ? S " m l r . D'"ua0ta'm",cn m.. Dampf ersieh. Der Dampf kann m Fabriken, Laden Und Wohnhäuser ge '"'".ud Sum Fabrikbetriebe zureijung un .n u.. Der Zutritt deS Dampfes wird vollstSn dig von den Hausbewohnern regulirt. Der Dampf wird mittels emes Meters gem.sen V 1 u Ul At&A 1 A Alt I 1 U ...i unu ui i w2 i ' ii. il zutage das Gas. Das Kochen geschieht . c o c .: v : . r - c - c in ooer uui eigener tu uiccu Jweu ijcu-

gerichteten Dampfröhren, deren Gebrauch weder mit Feuersgesahr verbunden ist,noch jenen fatalenSchmutz verursacht, der heute von Heerd und Ofen untrennbar ist. Bei Einführung dieses DampfleitungS-Sys tems könnte derDampf noch für eineMen ge anderer Zwecke dienstbar gemacht wer den wie beispielsweise zum Treiben der

Dampsspritzen, zur Reinigung des Trot toirs von Schnee und Eis während des Winters u. f. w. Die Kosten des neuen Heizmaterials würden verhältnißmäßig ge ring sein. Vermischtes. Ausland. L o n d o n, 8. Juni. DieNorddeut sche allgemeine Zeitung meldet, daß das deutsche auswärtige Amt eineBestättigung der Berichte über die Zerstörung der deut schen Misstonsstalion in Natal und die schlechte Behandlung des Missionärs von Seiten der Engländer erhalten hat. Mit der englischen Regierung sind dieVerhandlungen über diesen Gegenstand noch im Gange. L o n d o n, 8. Juni. Hier sind ossi Me Berichte eingetroffen, wonach täglich zu Jarnna, Arta u. Preveso Gewaltthaten undBlutvergießen vorkommen,welche durch dieJnsubordination der türkischenTruppen verursacht sind. L o n d o n, 9. Juni. BonConstantinopel wird gemeldet, daß dort am Don,ff(. . nv r?5 vv.mwi vvv v tvu tivutuii das binnen Kurzem ein rnssenfreundliches Ministerium gebildet wird, C a a N l e, 8.Juni. DttAusWmf des Aetna hat nahezu aufgehört. Der Abfluß von Lava ist vollständig zu Ende. L o n d o n, 8. Juni. Von Sophia mird gemeldet, daß der frühere Gouver neur von Sophia mit einer Abtheilung Kosaken zur Besetzung der Distrikte von Ion und Breznick abgegangen ist, die von den Serben inBesitz gehalten werden.Eine Bataillon bulgarischer Miliz hat den Be. fehl. Hülfe zu leisten, imFalle dieses noth. wendig ist. L o n d o n, 9. Juni. Von Calcutta wird gemeldet, daß im Godsavery-Distrikt der PräsidentschastMadraS Unruhen aus gebrochen sind. Eine bedeutendeTruppen bg.ng.n.nm dieUnruyUl gU UUlllUlUUlM. L o n d o n. 9. Juni.'Jn einer Spe zialDepesche von Maritzburg heißt es,daß dieBerichte über denTod desMajorsChard und desBruders des ZulukönigsCetewayo Dabulmanzi, als unrichtig bezeichnet wer den. Von Landmanns Drift wird unter dem 13. Mai gemeldet, Spione hätten be richtet, daß vier Zuluarmeen im Begriff stehen, in die Kolonie einzurücken. St. Petersburg. 7. Jum.Das Obergericht hat AlexanderSolowlef schul. 0l mia"' ner cnmmm .r uuiuuua anzugehören, veren Zwea oer umiiurz oes , ... , , , i , t tv , M.fv rcMi!.(...M t aIm hiivAovTt(0tt iwotrito "uu vmmv"v" "M'iV I um 0DC ourcy oen Tlrang. Z i v a d i a,7. Juni. Der Kaiser u. Kaiserin von Rußland sind infolge der I 1 . .. schwerenKrankheit derGemahttn desGrotz. fürhn Wladimir über Sebastopel nach Tsarskoe Selo abgereist, Berlin,?. Juni. Die Negierung hat infolge derZunayme oernellweliarle I ..... . c rrrr . . der russischen und französischen Armee und die Thunlichkeit einer Erhöhung m&w twstärke der Armee unter Erwägung, zu I , r . CY 03 ! X 3 meinem weae oie Regierung vvlncs tage eine fortdauernde Bewilligung ver langt hat. DerPapst hat angeblich endgultigeBor I . . r i schlüge zur Beilegung der .ontroverle Ml Bezug auf denCleruö unterbreitet, aber die Regierung ist nicht geneigt die Vorschlag e anzunehmen. tts Ynr fttfcrtifnttt. dnü die Ultra montaZ deutschen R.ichS.a. es b. itä alt haben, die Bismarck'scheFina.z, p,i,j', z1.,.,stg weil sie das Drauf nt1. n, mn(lim inKeNatt derAbsckaf. Maigesed. noch immer nicht in ß(jnb 5 6 Thäten sie das so würde ,.. ,.k,,N merden.-Wir un. Utuen Me Wahrscheinlichkeit dieses Ge m bn mehr kann Bismarck ' ' auch ohneReichstag fertig werden,und was immer dort geschieht, hat vorläufig nicht m w .ra v 1s c meor Veoeuiung ui vki uuuiuui.

Folgende Städte in Deutschland be

sitzen gegenwärtig Untersuchungsstationen ür verfälschte Nahrungsmittel : Braun chweig. Bremen, Hannover, Mannheim, Stuttgart, Weimar und Wien. Die An stalten in Bremen und Mannheim allein ind auf staatliche Kosten und mit staat icher Autorität gegründet d. h. die Be hörde verfolgt selbst die Verfälscher oder Verkäufer gefälschter Lebensmittel. In den übrigen genannten Städten haben Vereine die Stationen gestiftet und billige Preislisten festgesetzt, für Untersuchungen der verschiedensten Art, welche zwischen 1 und 40 Mark schwanken. Diese Stativ m . nen greisen niwk von elv : eine unier uchung an, sondern warten, bis ihnen Jemand Lebensmittel zur Untersuchung bringt, stellen ein Zeugniß über deren Er gebniß aus und überlassen es den PrivatPersonen, Strasanträge zu stellen. Diese etztere Einrichtung nützt also hauptsächlich den Begüterten. L o n d o n, 7. Juni. Lord Lostus, Gouverneur von NeuSüdwales, ist heute nach den Ver. Staaten abgereißt, um sich von dort auf seinen Posien zu begeben. Taucher haben aus der . Kajüte des DampfersPommerania von der Hamburg amerikanischen Dampferlinie, welcher in der Nacht vom 25. November 1873 auf der Höhe von Foikenstone nach einer Collision unterging,dieLeichen von dreiMännern an das Land gebracht. Bezüglich der Zahlungseinstellung der Firma David Stuart & Co., wird dieAn sicht ausgesprochen, daß eine allgemeineLi diquation der Banksirma von Manchester welche in Mitleidenschaft gezogen ist, kaum vermieden werden kann. Die Ursache der Schwierigkeiten besteht in der UnVerwend barkeit des Kapitals. Es ist nicht wahr scheinlich, daß dieses unter der ungünstigsten Verhältnissen schlimme Folgen inLondan haben wird; aber in Manchester wer den noch weitere Zahlungseinstellungen er wartet. Arme irländische Emigranten,die ihren Freunden in der Heimath Geld zu senden pflegten.werden durch dieZahlungs Einstellung zuLiverpool schwereVerluste er leiden. , Die Times meldet in ihrem Finanzarti kel, daß am Freitag im Preise vonSilber barren eine bedeutende Reaktion eintrat. D'is kürzliche Steigen hatte zur Folge, daß große Quantitäten Metall auf den Markt gebrächt wurden und keine Käufer gefunden werden konnten. Am Nachmit tag wurden einige Verkäufe zu 52b abgeschlossen. In Bezug auf die Ausbeutuung des elektrischen Lichtes ist durch die Fabrik von Siemens ündHalske ein neuer sehr bedeu tungsvoller "Fortschritt gemacht worden. Die berühmten Jablochkofs'schen Kerzen sind dadurch vollständig überholt und erst die Anwendung von Lampen ermöglicht, welche alle bisher hervorgetreienen Nach' theile vermeiden. So melden BerlinerZeitungen. Bonanza Mackcy'3 Gattin bringt in Paris die Reichthümer der Nevadaer Sil berminen mit großerSchnelligkeit unter die Leute. Sie gibt jetzt Diners, bei denen d'e Gäste silberne Speisekarten zr m Nachhausenehmen erhalten, auf denen das Portrait eines jeden Gastes kunstvoll eingra virt ist. Sands Partrait. In Mannheim beim wurde das im Juli 1819 von dem Ma?er Mosbrugger angeserligte Origi nal-Portrait Karl Ludwig Sand's, Mör ders des Dichters Kotzebue, aufgesunden. Mosbrugger erhielt actenmäßig von dem damaligen dadischen Staatsrath v. SenS bürg die Erlaubniß, Sand in seinem t jangmne zu veiuqen, unv hat Diese zur Porträtirung des unglücklichen jungen Cannes benutzt. Das Bild zeigt Sand halb en face, in der Tracht der damali gen Burschenschaft: wallendes Haar, weit ausgeschlauener Hemdkragen, rothes, ge schlitztes Sollet und darüber ein altdeut scher schwarzer Rock. Die Rechte hält tfitt Taschentuch auf der Brust vor die Wunde, die er sich unmittelbar nach derErmordung Kotzebue's selbst beigebracht hatte. Auf der Vorderseite des Bildes steht : Sand von Wunstedel", auf der Rückseite rechts : Mosbrugger", links : Gemalt im Spi tal Mannheim" (dort lag Sand bis drei Tage vor seiner Hinrichtung am 7. Mai 1820). Das Bild ist gegenwärtig im Lokal des Mannheimer Alterthumsvereins aus' gestellt. i Paris,7.Juni. Blanqui ist begnadigt worden.

London,?. Juni. Von der Kap stadt wird gemeldet, daß der Zulukönig Eetewayo am 16. Mai denOberste'n Crea lock durch einen Bevolmächtigten ersuchen ließ, einen Europäer zur Besprechung der Friedensbedingungen zu senden. John Dunn begab sichdemgemäßnachCetewayoS Kraal, ist aber bereits zurückgekehrt, da die Unterhandlungen sich zerschlugen, weil die Engländer auf einer unbedingten Unter werfung bestanden. Man bezweifelt Ce tewayo's gute Absicht und glaubt, daß er binnen Kurzem mit seiner ganzen Streit macht die Colonne am unteren Tugela Flusse angreisen wird. Die beabsichtigte Expedition gegen Ululundi ist aufge geben. - Aus Berlin schreibt die Tribüne : Die Verhaftungen von Kaufleuten resp. Geschäststreibenden mehren sich fast täglich so daß selten ein Tag vergeht, wo nicht wenigstens ein Kaufmann unter Anschul digung des betrügerischen Bankerotts in Hast genommen wird."

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