Indiana Tribüne, Volume 1, Number 33, Indianapolis, Marion County, 29 March 1879 — Page 1
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AVENUE, Indianapolis, Ind., Brauer von Lager- und des rühmlichst bekannten Tasel-Bierö.
Meue Anzeigen. utschcs (ksitleV in der Männerchor Kalke. Sonntag, d. 3. März 187S, Erstes Auftreten des Herrn Paul Mosch, vom Stadt-Theater in Cledelaud. Zur Aufführung kommt: Tante Preciosa, Posse mir Gesang in 2 Akten vn Haber und W'lken, Musik von R. Brial. (Beliebte Nevettoir Stück des Wallner Theater in Berlin.) Anfang 8 Uhr. afsenEröffnung7Nhr. Eintritt 3S Cents die Person. Kinder 10 Cents. Männerchor-Hallc. Einmaliges Concert des rühmlichst bekannten Mendelssohn Quintette Clubs dsn Boston, bestehend aus den Herren Bern hard Listemann, Gustav Dannerreuther, ThomaS Ryan. Sdward Heindl, Rudolph Henning und Ludwig E. Manoly, , , , unterstützt von Boston'S bester S?Vran,Tängerin Mr. H. JBm KNOWIiK, am Sonntag, den April 1879, unter den Auspicien deS Indianapolis Männerchor. Elrttitt . - - - S0EentS für alle Theile des Hauseö.
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Salon u. Boarding-Haus, ßcke Myomwg & Kigystratze, Gegenüber Schmidt'S Brauerei, Louis Schmidt, Eigenthümer. Früher 66 Virginia Avenue. Ich empfehle mein Lokal dem Publikum zur geneig'en Benutzung. Nur fe ne Getränke und die ausgesuchtesten Cigarren sind an Hand. Ein neuer 1ö Ballen Poo?.Tisch sowie eine auSgezeichnete Kegelbahn steht zur Verfügung. Jeden Sonntag Morgen von 9 bis 2 Uhr n?- Warmer Lunchs
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neuen Einrichtungen. tHU Wp ßJT Auf Ersuchen einer Anzahl deutscher Ls?l tT. Bürger wird Herr Philip Rappaport a m Sonntag, d. 30. War; 1879, Nachmittags 2 Uhr, in der Männerchor -Halle einen SVöVlSg über halten. Zur Deckung der Kosten für Anzeigen,' Halle etc. wird! ein Eintrittsgeld von 15 Cent erhebe. Daö Committee.:! f 15rnj3rnl ieder-WssnunK l l h Mein auf' Neue renovirte Lokal, 168 Ost Washingtonstr., wird am Mittwoch, den 2. April, ' : , mit einem , , -öeöilcÄeP 'Zmlch vtljVLti werden, wozu Jedermann freundlichst eingeladen ist.' c ;. - . m ' . BECHERT, . , i . v r" 1 6 0 Ost Wasbi igton-Straß e. MO' V . - -.-." . . , Um etwaigen Zweifeln zu begegnen, erkläre ich hiermit: dah ich, unterstüjt von erfahrenen Leh. rer:', auch 'im n ä ch st e n ' Äahre' die deutsch, en'..sche unabhängige Schuld und Leu deutschen Kir.rgarten bierselbstM Interesse des Schul. der.iS weiterführin. werde. v i - 5? 7 Tschentfcher 1 A rMpl) V 's '.';OALOÖN;
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; 96 Süd JllinoiSstraße ' e t Hetränke stets ik H!lnli Billird und li.val ln attische stehen den äften zur Verfügung. . - .. VNjZst '
Heirathrn!
ES giebt jebt.eben!o. vieleMznner, r?ie in der guten, alten Zeit, in der jeder Mann sich verheiratbete und eine) starke Farnili: gründete Jetzt aberljürchten. sidir Männer vor der Ehe, sie sind so scheu r?i: die Forellen, sie sind weise geuorden dr5) die Erfahrung Anderer,-sie betrachten s.ch die hübschen, glänzenden Geschöpfe nnvE schwimmen davon, ohne anzübeißen. Was ist die Ursache? Die 'gesegntten Gefühle, Liebe und Treue,- JaNilieun Heimath, . ruhen heute Ebenso stark und' e enso unwandelbar in der .Tiefe deS ä schlichen HerzenS, als in sener schönen Zeitl in der Liebe und Hezmäthwehralten, als Reichthum und Stellung'. ''Sich jung der heirathen, war früher Regel, jetzt ist e3 die Ausnahme; einst . war .eS der höchste Ehrgeiz eines jungen Mannes, das Leben mit einer Frau und Heimath anzufangen, zusammen arbeiteten sie uni ein Auskommen zu verdienen, ihre Kinder zu erziehen und zusammen die Luden und Freuden deS Lebens zu tragen. Heutzutage sind unsere Landstädchen leer an jungen Männern, sie sind hinausgezogen in die groben Städte, um ihr Glück zu suchen, aber in denselben Ortschaften sind eine Menge unverheira theter Frauen, welche alt werden, ohne Zweck und ' Ziel, friudloS und allein die großen Städte wimmeln von- jungen und ältlichen Männern, die in jederHinstcht er. folgreich sijrt, und dennoch nach und nach den Gedanken an daö Heirathen aufgege ben haben' Immer mehr undmehr tren nen sich die Vergnügungen, das Streben und Leben der- GesHlechter -77 dies ist im natüdichVPtfnb-'ba'ci' unnatürlich ist, sind die Ursachen welche einen solchen Zustand herbeigerufen! 'ungesunder Natur und zu beklagen.. --y '' V Sind die Frauen ohne Schuld ? Wir sageVNein-JngMssem Grade besteht ein gegenseitiger Widerspruch zwischen bei den Geschlechtern, der aus Ueberschätzung und Selbstsucht auf -beiden Seiten ent springt.' Er ist machtvoll, die ewigen Be ziehungen,welche, zwischen beidenGeschlechtern bestehen, zu zerstören, jedoch' stark ge nug, um den Glauben an gegenseitige An hängigkeil'voN ! einander zu beseitigen. Viele Frauen vergesien, daß wahrer Fort schritt für Frauen nur inGemeinschast mit Männern-und' nicht in Opposition mit demselkenm'öglich ist. Modedamen . ver gessen,daß in.10.000Fällen ihreVerschwen düngssücht Lud übertriebene Forderungen dieMänner7von der Ehe zurüllschreckt und Md dieselben glauben macht, daß es ihnen uttmöglich.ist, zu heirathen. Tausende von Mnneln . huldigen dem Glauben, daß .Frauen.in der Ehe nicht Liebe suchen, son .Vern nur eine prachtigeWohnung, Mlner,schaft, Equipage, Glanz und Gold. Da durch wecdeff die Manner entweder Tänd' ler oder Wüstlinge, je nachdem sie Naturen haben, sie schließen und lösen . vorübergehende Verhältniffe, sie bewohnen ttosthäu ser und . Elubs'und ziehen allein durch ein esames,.heimathloseS Leben. ' ' ". . Aber in Hunderten und tausenden kleinen traurigen. Wohnungen herrschen schöne. begehrenswertheFrauen und liebende Gat tinen'und treueMütter,- die daß alte' Kunst siückinnig zu lieben, nicht verlernt haben, siä v- .-o-.. v. xiK..Tv. a( vic vrn mim .ugenven, vjnuuiv,, -vitidenheit, Zärtlichkeit, Hausordnung und Haussegen- .nicht . abgeschworen . haben Wenn 10,000 Hagestolze 10,000 verslk. denePfade einschlagen würden, so . könnte -i! iVv. L'' . ' t.T- ri. ein jcoer.cin 0ailiflC iu t va$ uny Herd findenäber er darf sie nicht än'ki:m modischen, Badeort oder. in der Mydkelt ' ' - ' ' ' V - -v - ' uiv. - . -. ... . 1- -, v Der große englischeSchriststeller Cr lyle ist jetzt durch sein hohes Alter gezün'. gen. seine mitternächtl-chen Spazierende elnzustellen.t Earlyle ist, wie', allbekannt, ein Freund der Deutsen, und hegt eine -Äbneigung gegen Franzosen und Amerika ner: ' Einem Deutschen, der den Faust sür
unverständlich erkläre, ' erwiederte er : Was würden sie von einem'Männe. decken,' ecl'ch über die Oonne:beklagte.veil er sich seisse Cigarre ni.t sn derselben an' zünden -kann .: : V. : . : v. :: 'yr :
kIksfere Zeiten.7
L ! Zur Illustration der hereinbrechenden" beeren Zeiten mögen folgende- Notizen M t . . : ,1 ' : 1 -i ' .; . V..t . ' ' 5 Ln Vinghampton, N. Z)., ist der Lohn t :r. Cigarrenmacher gegenwärtig auf $2.00 pro ,1000 für Einrollen herab gedrukt.' ie Arbeitszeit von 8 Uhr Morgens bis 4 Ühr Nachmittags ermöglicht es demArbei ter bei. angestrengter Thätigkeit nur . die Lunme von höchstens 80 Cents pro Tag zuverdienen. . , ' ) In Baltimore, Md,. ist in letzter Zeit der Lohn der dortigen Pianomacher um 15 25 Prozent reduzirt worden, v . - Sämmtliche ColonisationsVereine der Stadt New Vork verfügen zusammen über keine 100 Mitglieder, da den auswande rungslustigen Arbeitern die nöthigen 200 250 Dollars fehlen,' um sich den Colo nisationsgesllschaften anzuschließen, und die Reisekosten zu bestreiken. ' - Im Bureau deSDeutlchen Rechtsschutz Vereins" haben sich tettNemahr die Klagen wegen Lohnforderungen in Summen von 5 20 Dollars derart' angehäuft, daßlias Bureau kaum im Stande ist, 'alle zu bewältigen, und deshalb viel derselben abgewiesen werden müssen. ; Wenigstens 1200 Schristser besinden stch gegenwärtig in New Volk außer .Beschäftigung. " . .'-. , .. . Von den 15.000 in hiesiigenCigarrensa briken beschäftigten Arbeiter, arbeiten ) bei niedrigen .Löhnen nicht volle Zeit, ein Fünftel derselben sind. ganz unbeschäftigt und ein Theil der Fabriken ist seit Neujähr geschlossen. ',-.. Diese Statistik derGeschäftsblüthelver. den wir nach unö zugehendenNachrichten fortsein. '' N. Y.V' Z.'. - r ' r. , AuS dem Süden findet gegenwärtig eine ungemeine zahlreiche Auswanderung von Negern nach dem Norden - statt: Die meisten derselben wenden sich' nach Kansas und anderen westlichen Staaten. - Sie sind zum größten Theil gut mit'Geld und Baggage versehen. Die Ursache dieser außergewöhnlichen Erscheinung ist noch nicht erklärt, doch wird vielfach behaupte daß es die politischen Zustände im Süden sind, welche den Schwarzen von dort weg treiben. ' - - - : - ' - -' ' . - r- .- i t D i e Kaiserin v o 'n O e st r e ich bewahrt sich ihr. jugendliche Erscheinung angeblich durch den Genuß von Arsenik, und indem .sie jeden Abend mit einem Stück rohen Kalbfleische S auf jeder Wange zu Bettegeht. - :J ; :;j - " ' ' .''- ' r -7 Am Dienstag wa; der 3X. Jahrestag deS großenStraßenkampfeS in Berlin vom vom 13. MSrl3,.:in velcZeysittt damalige Prinz von Vreußen und jeize deutsche Kaiser- dprch)s:in unnachgiebiges und energischeSAustreten so verhaßt machte daß er zwei Tage später in aller Ms nach England entflieen.mußte. -Heute ist der allgefeiertt HeldengreiS, der populärste Monarch Europa'S, Wie sich die Zeiten änderen tOit Patriotismen März gesal lentn?: sind schon raehrZlZ halb vergessen i UNVanziH Tlble r unterderN, gieruj JiuZ IX. in Non tanzte enthu siirteIeit höhere 'yes'ellsch'asiNoNZ derart daZ dieselbe 12,000?rancS zu einen vEttn:esiZknZfür'di k.r.brt fürdle. Sutttteeine' goldene ttroneanser tlg'zü lasien' W de,r Papst . von -der Ult hrtesagte er : ' Jch glaubte in r:tr,5:ronenskikn sür.den Kopf.bestiO.t und.uit sär die Oelne Fanny :&iUt nah'-! d25 (:skk ar anließ eS dann aber d:r UrenöerwaltungNonS zu ,,. I .vi . - 0 ' ' . Vi,';- ....?-.:, . ; r :tl nr a n Q. . r- - iv, . t - fw . . ' . ' ' ' L. ' a, '3 ' . ' . ? w. .- v", t. i, '. .' ;" t 1 ;-.:Wfc:;..; -) ' .. r V-"..-' ' V'J ':'' ' , ' : -. v f ' ClcT MyJ.d c-:-l c: f
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