Indiana Tribüne, Volume 1, Number 29, Indianapolis, Marion County, 1 March 1879 — Page 4

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I n d i an a Tribun e."

Sndiana Hriöüne. (Wochenblatt.)

Office: Ecke (Sitrtc u. Meridianstr. Jm dritten ?trck ) Abonncments-Preise. In der Stadt durch Träger ins HauS geliefert Per Monat .20 Ccntö. Per Iah, im Poraus 52.00 er Nummer 5 Cent. Lou S P. Hild, Herausgcbcr. Indianapolis, Ind., den 1. März 1879. Wucherttesltze. Mit diesem Namen bezeichnet man ge Vöhnlich die Gesetze zur Regulirung der JnteresZenrate. Trndem nun langst da den abgekommen ist, derartjge Gesetze für nutzbringend 'und vortheilhaft zu halten nimmt man in schlechten Zeiten immer wieder Zuflucht zu denselben. Es ist der Umstand, dub Geld aufeer seinem Chcuakter als Waare auch noch, und zwar Haupt sachlich, den Charakter als Werthmesser oder Werthze'chen besitzt, welcher die4Zeute glauben macht, dan die Einmischung des Staates hier vollständig am Platze ist. Wie würde sich der freiheitsliebende Vür ger entsetzen, wollke man ihm vor chreiben, wie viel Prosit er an seinen Waaren oder n seinem Fabrikat machen dürfe. Mit welch Größerem Recht kann man demjenigen, der sein Geld unmittelbar Vortheil' hast anlegt seinen zu erzielenden Gewinn dorzeichnen, als demjenigen, der es ver mitteilt des Prozesses des Handels oder der Fabrikation thut. Hat der Staat das Recht, dort Vorschriften zu machen, dann hat er dasselbe Recht auch hier. Dies wird jedoch Niemand zugeben wollen. Der Umstand, daß man Alles auf der Welt, Lebensmittel ausgenommen, leichler tntbehren kann als Geld, läßt die Leute glauben, daß die Einmischung des Staates in diesem Falle mehr gerechtfertigt ist, als in anderen Fallen. So lange unsere gesellschastlichen Zustände aus einem System beruhen, das die Concurrenz als allge meinen Regulator anerkennt, Iäfct sich nicht einsehen, warum dem gesellschaftlichen Wirken des Kapitals in einer Form wen! ger Freiheit gestattet werden soll, alß in der andern. Das wäre ungerecht. Ruft man aber einmal, die in so vielen andern Fällen verpönte Einmischung des Staates an, warum verlangt man dann diese Ein Mischung nicht in wirksamerer Weise? Was kö.inen unsere Wuchergesitze helfen ? Sind die Verhältnisse so, daß allenthalben Nachfrage nach Geld ist, so daß dasselbe anderwärts zu einem höheren Zinsfuß, als dem bei uns erlaubten Absatz sindet, dann wendet sich das Kapital wo anders hin, und Unternehmungen können nicht ausgekührt werden, weil das Kapital nicht vor Handen. Sind die Verhältnisse so, daß Geld wegen Mangel an Verwendung schwer unterzubringen ist, dann wird der 'Zinsfuß an und für sich sollen. Im ersten Falle sind also Wuchergesetze ein Hinder niß für Industrie und Handel, im letzteren Flle sind sie vollständig überflüssig. Für den letzteren Fall bedarf es keiner Abhilfe, sür den ersteren Fall aber wäre es jeden falls weit wirksamer, wenn der Staat die Sache in seine eigenen Hände nehmen und den Handel mit Geld zu seinem speziellen Vorrechte machen würde. Dem Staate wäre es ein Leichtes, Denjenigen welche Geld brauchen, dasselbe gegen guteSicherheit zu einem niedrigen Zinsfuß vorzuschießen. Die Bundesregierung kannGeld .411 4 Prozent borgen, so viel sie will, würde sie dasselbe zu 5 Prozent wieder ausliefern, so würde dieser Ueberschrß von 1 Prozent olle die mit dieser Transaktion verbünde en Kosten decken. Dem Kapital bliebe dann nichts übrig, als entweder in die Hände der Regierung . sür diesen Zweck überzugehen, weil es anderswo keine Ab nehmer sindet, oder sich dem Handel und der Industrie zu widmen, welch' letzterer Fall jedenfalls der wünschenswerthefle wäre. Man laste daher den Staat ent weder ganz aus dem Spiele, oder gebe die Sache ganz in seine Hände. Halbe Maßregeln fruchten nichts. . Wir können des halb in dem unserer Legislatur vorliegen den Gesetze zur Regulirung der Zinsrathe nichts BortheilhafteS erblicken. Wir hat ten solche Gesetze früher und haben uns veranlaßt gefunden, sie abzuschaffen. Jetzt greisen wir aus purer Ratlosigkeit zum Alten zurück, 'zu keinem andern Zwecke, als um in Kurzem auSzusinden, daß die Sache

zwecklos ist, und dann wiederum zumAltcn zurückzugreifen und cs so zu machen, wie es jetzt ist. Es fehlt im Congreß niemals an Anträ gen zur Erlheilung von Subndien in alle möglichen Unternehmen. So liegt ge genwärtig wieder der Antrag vor eine Dampferlinie nach Brasilien mit einem jährlichen Zuschuß von $000,000 zu unterstützen. Wollte man heute versuchen die Idee Lasalles zur Aussübrung zu bringen und im Congreß beantragen, daß 100 Millionen zur Unterstützung von Corpo rativ-Untern. hmungen verwendet würden, so daß Millionen von Arbeitern in den Stand gesetzt würden, ein menschenwürdi ges Dasein zu sühren, dann würde man ausgelacht und es hieße ; Ja Bauer, das ist etwas ganz Anderes." Für die große Masse hat der Staat noch niemals Geld gehabt, sür den reichen Schmarotzer hat er es immer. Unsere Handelsbilanz ist in fortwährendem Zunehmen. Der Exvort übelstcigt den Import. Während wir früher mit jedem Dampfer großeSum men Geldes nach Europa für die importirten Waaren schickten, bringen jetzt umge

kebrt von Zeit zu Zeit die Dampfer Geld zu uns für die Waaren, die wir nach Eu ropa schicken. Trotzdem haben wir noch nicht bemerkt, daß die Klagen über schlechte Zeiten nachgelassen hätten. Warum? weil wir die Concurrenz des Auslanocs nur dadurch zu besiegen vermochten, daß die Concurrenz im Lande den Arbeiter be siegte. Die billige Fabrikation wurde nur durch eine sorlwährende Herabdrückung des Arbeitslohnes möglich. Keine Frage, der Arbeiter stand sich früher besser. Wir be hauptcn natürlich nicht, daß die Vermehrung und Ausdehnung der Industrie die Herabsetzung der Arbeitslöhne direkt her beisührte, aber je größer die Industrie, de flo sicherer die Ueberproduktion, desto na her die Krisis und desto bestimmter das Fallen der Lohne. Freilich kann ein Land ohne Industrie ebenfalls nicht vorwärts kommen, und auch ohne die Zunahme des Exports hätten die 'früheren hohen Löhne schtießlich fallen müsien. Was wir bewei sen wollen, ist nur, daß gleichviel wie UN sere Industrie auch wächst, die Lage des Arbeiters nicht besser wird. Bei dem Herr schenken Produktionssystem wird der Arbeiter in gedrückter Lage bleiben. Die günstigste Handelsbilanz wird das Eintre ten von Krisen und damit das Fallen der Arbeitslöhne nicht verhindern. So lange die Arbeit eine Waare ist, welche wie jede andere Waare aus dem Markte feilgeboten wird, und um jeden Preis losgeschlagen werden muß, weil ihr Besitzer sonst nicht leben kann, so lange würde jedeSteigerung der Handelsbilanz nur dem Kapital zu Gute kommen, während der Arbeiter von der dadurch erzielten Vermehrung des Na tionalreichthums Nichts hat. Editorielle r2Jlalxzexx Von Californien aus werden Drohun gen laut, daß der Staat sich von derUnion trennen werde, wenn der Präsident das Gesetz zur Verhinderung der Einwände rung der Chinesen nicht unterschreibt. Mit einer Listrennuna Kaliforniens wird eS wohl einstweilen noch gute Wege haben. Wir sind jedoch fest überzeugt, daß wenn der Einwanderung der Chinesen kein Ziel gesetzt wird, es in Californien noch zu ge waltsamen, blutigen Austritten kommt. Mit der Besteuerung deS Kircheneigen thums ist endlich einmal Bahn gebrochen. Das Repräsentantenhaus deS Staates Connecticut hat einen dahin zielenden Be schluß passirt. Hoffentlich findet das Beisviel auch anderswo Nachahmung. An träge zu ähnlichen Beschlüssen sind fast schon allerwärts gemacht worden, aber es fehlt immer an dem Muth der Gesetzgeber, dasür zu stimmen, weil sie fürchten, sich bei einem Theil ihrer Constituenten in Un gunst zu versetzen. Nun aber einmal der Anfang gemacht ist, werden wohl Andere nachfolgen. Die Verhandlungen im deut schen Reichstage in Bezug auf das Ver langen deS Polizeipräsidenten die. Ab geordneten Hasielmann und Fritzsche ver hasten zu dürfen, scheinen lebhafter und interessanter Natur gewesen zu sein. Lasker stellte zwei Anträge. Der erste erklärt, daß die Regierung das Sozialistengesetz falsch auslege, der zweite, daß der Reichs tag seine Genehmigung zur Verhaftung der beiden sozialistischenAbgeordnetenver sage.

ZurUnterstützung seinesAntrags erklärte

Laster, das Vorgehen der Regierung in dieser Angelegenheit sei ein ganzlich un nöthiges, durch die Umstände nicht gerechtfertigtes. Der Reichstag habe nie beab sichtigt, das man daß Sozialistengesetz so interpretire, wie es von der Regierung jetzt geschehe. Eine authentische Auslegung des betreffenden Paragraphen des Gesetzes, auf welchen die Regierung ihre jetziaeFor derunq stütze, sei unerläßlich nothwendig. Der Justizminister erwiederte darauf, daß es Sache der Gerichte sein werde, über die Gesetzlichkeit des beabsichtigten Schrittes zu entscheiden. Der Staatsanwalt habe lediglich seine Pflicht gethan, indem nach seiner Ansicht .hier eine 'Sesctzverletzung vorliege. Als das Sozialisteguesetz dem Reichstag vorlag, erklärte der Minister, das Gesetz werde im Sinne des Reichstags ausgelegt werden, jetzt heißt es, die Auslegung des Gesetzes sei nicht Sache des Reichstages, sondern der Gerichte. Nun, Bismarck erlitt eine eklatante Nie Verlage. Der erste Antrag wurde mit großcr Majorität, der zweite sast einstimmig angenommen. Von anderer Seite wird die Sache frei lich nicht als Niederlage betrachtet. Man ist daselbst der Ansicht, daß Bismarck gar nichts Anderes erwartn konnte, daß er auch nicht erwartet, daß sein Maulkorbge setz angenommen wird, ja daß die Verwerfang dieser Vorschläge gerade in seiner Absicht liegt. Essoll ihm hauptsächlich darum zu thun sein, seineZollpolilik durchzusetzen, und da er im Reichstage, wie er gegenwärtig zusammengesetzt ist, nicht viel Aussicht hat, durchzudringen, so ist cs ihm darum zu thun, einen Vorwand zur nochmaligen Auflösung des Reichstags zu haden, indem er glaubt, daß bei einer Neuwahl es sich herausstellen würde, daß die Mehrheit des Volkes Bismarck's Schutz Zollpolitik befürwort?:. Diese Anschauung hat Manches für sich. Die Zukunft wird lehren, ob sie die richtige ist. Das Abgeordneten haus von Wisconsin weigerte sich mit 63 gegen 21 Stimmen, in ein Gesetz gegenLandstreicher die Prügelstrafe aufzunehmen. Die serbische Volksvertrerung, die in der vom Berliner Congreß geregel ten Judenfrage zuerst die Absicht hatte.den europäischen Großmächten ein kolossales: Wir wollen nicht" entgegen zu schleudern, bat sich guterletzt noch besonnen und die Regierungsvorlage, betreffend die Aufhe bung desVersasiungs.Artikels, welcher die Juden in Bezug aus die ihnen zustehenden bürgerlichen Rechte beschränkt, einstimmig angenommen. Ueber die internationale Vereinba rung zwischen Deutschland, England, Frankreich, Italien, Belgien, Spanien, Portugal und den Vereinigten Staaten zur Verhütung des Zusammenstoßes von Schiffen auf der See hört manFolgendes: Die Segelschiff Lichter sind nicht geändert, nur denLotseN'Fahrzeugen ist ausgegeben, wenn sie außer Dienst sind, also weder Loten bringen noch abholen, dieselbenLich ter, wie andere Segelschiffe, zu zeigen. Al len Schiffen wird gestattet, wenn sie von einem anderen Schiffe überholt werden, sich durch Schwingen eines Lichtes am Heck den nachfolgenden Schiffen bemerkbar zu machen. Den Segelschiffen werden neue Nebelhornsignale vorgeschrieben, aus denen sich die Richtung, in der sie segeln, ergibt. Die allgemeine Bestimmung des bestehendenRechts. wonach zwei sich begeg nende Schiffe beide ihr Ruder Backbord zu legen haben, ist nur sürDampfer beibehal ten. Außerdem sind neue Dampfschiff Signale vorgeschlagen, mittels deren die Dampfer dem entgegenkommenden Schiffe die Richtung, welche sie einschlagen wollen, anzeigen können, wenn nicht Nebel :c. vor Handen ist. LS- Alice Sounders eine Prostituirte von kaum 17 fahren wollte am vergange nen Dienstag lhren Leben durch Morpbium ein Ende machen. Es wurde jedoch bald entdeckt und ein herbei geholter Arzt kam noch zeitig genug den schädlichen Stoff vermittelst einer Magenpumpe abzuführen. LS- Herr Michael Röder, Kylertown. Pa., schreibt : TaS St. Jakobs Oel hat gute Wirkung gehabt. Ich habe es selbst gebraucht gegen Rückleiden und es hat mir gute Dienste gethan. Ich vertheilte eine Flasche unter meine Nachbarn. Es war nur eine Stimme über den Werth dieses ausgezeichneten Heilmittels. Jedermann will es nun baben und deshalb bitte ich, mir für fünf Dollcrs zu schicken. J5 I o s e p b I. Magner ist ein Can didat sür das Ant eines Stadt-Clerks. Er ist vollständig kompetent sür dieses Amt und besitzt alle Fähigkeiten die Pflichten des Amtes zu erfüllen. Herr Magner war viele Jahre Verkäufer und -Reisender für Fortner. Floyd & Co. Gegenwärtig, da er gezwungen ist. auf Krücken zu gehen, beschäftigt er sich ls Feuerversicherungsaaent. Unter den Kaufleuten an der Meridianstraße ist er wohl bekannt. Er hat auch mährend des Krieges ehrenvoll gedient und da tt arm ist. ist ihm die Nomination wohl zu wünschen.

Lokal.

TS- Die von den unzufriedenm Architekten angestiftete Untersuchung be tieffs desStaatshauses wird dem Staate nahezu $3000 kosten. Postmeister Hallovay will in der Zukunst alle anznstellendcnVriksträger einem Examen unterwerfen. Vielleicht in Chemie und Kulturgeschichte ? S&m Die Ausgaben in den ver schieden? Gerichten waren in letzterWo?e w'e folgt: Superior Court $433.50; Circuit Court $199,30; Crimizal-Gcricht $160. LV" In d er elften Ward sard am letzten Samstag eine Versammlung von S.euernzahlern statt, um qeaen die Errichtung eines neuen Gesängnisscs zu protestiren. SST D ie Proze sse der in Untersuchungshaft befindlichen Herren Mörder sind wie folgt festgesetzt: Warren Täte am 17. März. Louis Gütig am 31. Marz ur.d Thomas Hutsinget am 21. April. John Rosenberg. 198 Ost Wafhington Straße, unterhält ein großes Lager der berühmten Jmperia! Gummi Regenschirme, die beft'n in der Welt und ladet zur Besichtigung derselben ein. gT Am vergangenen Samstaa .Abcnd wurde die Wohnung der Frau Kline an der Ecke der Maryland und Jllinoisstraße von frechen Dieben erbrochen. DieBe stoblene vermißt Kleider im Werthe von $120 außerdem noch $13 an baarem Gelde. 3T Der sociale Turnverein gab letzten Sonntag abermals Gelegenheit ein paar Stunden in angenehmer, den Ge'st anregender Weise zu verbringen. Aus das kommenden Sonntag stattfindende, geistiac Turnen weisen wir deßhalb ebenfalls hin. 2T Das schon lange seiner Vollen dung darrende Gebäude an der Nord Pennsylvania Straße bat endlich Kaufer gefunden. Herr John C. New und einige östliche Kapitalisten haben es um die Summe von $50 000 angekauft. Die Unternehmer beabsichtigen das Gebäude zu einem feinen Hotel einzurichten. In Munde, Ind., hatten die Scdüler der Hochschule am 2. Februar ihre jährliche Prüsung zu bestehen. Wie uns mitgetheilt wurde sind sämmtliche Schüler ihrer Ausgabe vollkommen gerecht geworden, was uns den Beweis gibt daß das fleißige Streben des deutschen Lehrers Herrn Schem reiche Früchte trägt, j SV" Die Frauenrechtlerinnen brachten am vergangenen Dienstag in der Lcgislatur ihren Antrag für Frauenstimmrecht vor. Vier gewandte Rednerinnen, die Damen Wallace, Thomas. Haggart und Dunn hatten sich der Aufgabe unterzögen und vertheidigten ihre Sache aufs Beste. Vor einem zahlreichen Auditorium brachten sie die Gründe, welche sie die Förde rungen des Stimmrechts stellen ließen in äußerst intereffante Weise vor. Frau vaggart gelang es besonders durch ihren Vortrag alle Anwesenden in Spannung zu erhalten denn der vortrefflichen Reone rin fiel es nicht schwer, ihre Anfordern gen zu begründen. Sie brachte die heutige Stellung der Frau mit der von Kindern, Wahnsinnigen und Verbrechern in Ver gleich, denn wie diesen ist auch ihr die Ausübung des StimmrecktS nicht gestattet, auch ihr nicht erlaubt, sich durch die Wahl an der Gesetzgebung und Verwaltung des Staates zu betheiligen. Die Frau ge nießt unter der bestehenden Gesellschaftsordnung weder bürgerliche noch politische Freiheit und sie hat ein Recht ihre An spruche daraus geltend zu machen. Die Vorträge wurden mit großem Beifall ausgenommen und wir sind begierig ob sie auch von anderer Seite gebührende Wür dlgung finden. Ilabent sua iati libelli." Das so weit verbreitete und beliebt gewordene Lied home, sweet hörne" wurde ur sprungllch für eine dramatllcke Oper ge schrieben, welche den Titel Ciaire, the Maid of Milan führte und 1825 von ihrem Versasser Payne an den Dnector des Covent Garden Theater in London. Charles Kemdle, für die Summe von dreißig Guinen verkaust wurde. Die erste Aufführung derselben errang einen durch schlagenden Ersolg. Die erste Sangerm, welche das Lied vortrug, war eine ältere Schwester des berühmten Schauspielers Charles Kean. Miß Ellen Tree, welche ei nen reichen Bürger Londons dermoßen mit ihren Reizen bestrickte, daß er ibr sein Vermögen und seine Stellung zu Füßen legte und ihr seine Hand anbot, welche dann auchnicht verschmäht wulde. Von dem Lied wurden innerkalb zweier Jahre eine Million Exemplare verkaust und ein Reingewinn von zwei Tausend Pfund Sterling erzielt. Gegen den Ver faff:r Payne waren aber die Herausgeber so schmutzig, daß sie ihm nicht allein l as Honorar von fünfundzwanzig Guineen nicht zahlten, welches er vertragsmäßig bei der zwanzigsten Aufführung der Oper erhalten sollte, sondern ihm nicht einmal ein Exemplar des Liedes zukommen ließen. Eine bemerkensmerthe Thatsache ist, daß diese? Lied, welches den Namen sein:s Autors unsterblich gemacht hat. in den sei tensten Fällen correkt gedruckt gesunden wird. In einem Sckulleseduch, welches auch in Amerika eingeführt ist, enthält der Text des Liedes, welcher eine kurze Bio graphie des Verfaffers begleitet, nicht weniger wie vierzehn fehlerhafte Abande rungen.

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