Indiana Tribüne, Volume 1, Number 29, Indianapolis, Marion County, 1 March 1879 — Page 2

a

O I n d i a n a T r i b ü n e."

W

Sll s e R s e .

LZ. 0. FRINK, No. 23 Marlindale's Block, N. Pennslvaniastr., Jndiancpolis, Ind. Solicitor für amerikanische und ausländische Patente, Mechaniker, Ingenieur, Zeichner und tfrrert in den ge, nannten Fäch?rn Mein Haurtgeschaft ist Erfindern Patente zu verschaffen und zu siDern. ferrer prüfe ich alte Patente, um festzustellen, ob eine Erneuerung der selben no hwendig in oder n'cht ; auch stehe ich in allen Patente betreffenden Rechtsfällen als Anwalt Zu Dien len. Ich liefere Zeichnungen für Erfinder und sichere trengste erschmiegendeit und Sicherheit während An ertigung derselben zu; ich beschäftige nie andere !eute für diesen Zweck Allen Erfindern und in Patenten interessirten Persg. nen sende ich auk Berlingen ein Bucki gratis zu, welches wenhvrlle Information m Bezug auf Patente enthält. Der Titel des Werke ist : latent Xut3 Cracked," don E. O. F r i n L Man sehe genau zu, bevor man kaufe. Besichtige die wundervolle H 0 E 5Täh-MBschis in unferem Verkaufslokal, No. 70 West Washingtonstr., Indianapolis, oder in einer unserer verschiedenen Agenruren im Westen. Unsere neue verdefferte Ma scvme tibenriff. an Vortreffllchkcit der ähmafchin'en die zuerit von vrn. Howe erfundene Maschine bei mei tem. Man prüfe sie und mir sind überzeugt, sie wird gefallen. Man wolle berücksichtigen, daß wir wedereine geringere Sorte von Mashinen bauen, noch billigere, und daß eine jede von uns hinausgegebene Maschine vollkomm. n ist und idrem Preise entiplicht. Die Bor ,üge der neuen verbesserten Maschine bestehen in ihrer einfache" Construktion, dem Sbenmaaß tijrer Storni, EchLnheit der Arbeit, chnelligk it und Geräuschlosig seit ihres Ganges und in th er Dauerhafriak it. Man verlange bei den Agenten n.ich der neuen, verbesserten Maschine, und nehme keine andere. Agenten werden verlangt. Man wende sich an THE II0WE MACHINE CO., Indianapolis, Ind. Hütet Euch vor Boglls"Maschinen ! Die ächten sind nur zu haben in 74 W. Washingtonstraßc

I

ermi sch te

s.

3

f B 2 E tOod x

tOB 'JO o rf 8 6

O tt

C s

Q 2 2 o n 3 ' o 2"

ö - ? 2S

" S. s 3 p

e 2 A 2 ST 3 " 63 C 5 -er 3 -t

eine Singer Nähmaschiue ist ächt ohne die obige Handelsmarke (Trademark.') Jedermann kann sich jet)t eine solche Maschine an Ichaffen, rndem wir den Preis um 30 per Stück ernie riat haben. Laßt Euch erne Preisliste kommen und hütet Euch vor Fälschungen, indem Ihr genau auf die .Trademark- achtet. Singer Nähmaschinen CoAdresse : 74 West Washiugtonstraße, t?aug3m Jndianavolis.Jnd. TUE SC1TIFIC iEBICAII, 34 Jahrgang. Die verbreiteste populär vissenschastliche Zeitschrift der Welt. Preis nur $320 für den Jahrgang, portofrei. Wochenblatt 32 Nummern im Jahr, über 4,000 Buchfciten Text enthaltend. Der Seintific American" ist ein großes Wochen dlatt ersten Ranges, enthält iö Seiten Text, prachtvoll ausgestattet und mit zahlreichen Jllustiationen der neu sten Erfindungen und Fortschritts auf dem Gebiete derAunst und der WisslNschften versehen. Sein In Kilt erstreckt sich über alle neuen und interessanten Lorgäi'ge auf dem Felde der Agrikultur, des Garten dauS. Hauswesens, der Gesuneheit4tfl?ge, medizini lchen Entdeckungen, VolkSmulhschaftslehre, Naturge schichte, eologie, Astronomie je. Die wetthvoUsten Arbeiten herrorragender Schriftsteller auf all n löebie ten des Wissens werden im Scientisie American abgedruckt. Preis $3.20 rer Ihr, 1.60 per Lalbjahr. Portofrei, Agenten erhalten Rabatt. Einzelne Nummern, 1 Cents. Bei allen ZeitungAgenten zu haben. iTan sende den Btra xer Postanweisnng an tie Verleger Munn Sc E o., 27 Park Row, New Jork ein. CI4444t4 Mit der Herausgabe des urcnre. .Scienti'ic American verbinden Munn Sc Co. die Beschaffung amerikanischer und ausländischer Patente, und steht ihnen hierin eine 34jährige Erfahrung ,ur Seit; ihr Geschäft ist d ö größte auf E den. Patente werden zu den billigsten Bedingungen verschafft. Alle durch ihre Agentur er mittelten Patente werden im EcienNsic Awerican unter Namen - Nennung des Patent Inhabers be svrochen. Durch die aueror,entliche Jerbr.itung dieser Zeitschrift wlrd d'e Aufmerksamkeit des Publikums au die Borzüge des neuen atents gelenkr und viel fach ein Verkars rder eine Einführung angebahnt. Jede Person, welche eine neue Entdeckung oder Er sind glaubt gemach zu haben, kann kostenfrei von den Nnterzeichnetkn erfahren, ob ein Patent erlangt werden kann ode? nicht. Auch versenden mir g a t i i nser Handducv über PatentGe'etzgebung, Patente, kaveat', Handels Z'ichen, ihre Kosten und wie sie zn ?linoen. sowie Wii.ke zur Erziel-r'-g von Vortheilen tu Erfindungen. Wegen der Zeitschrift oder wegen Patente wende man sich an Munn Co., 37 Park Rov, New Jork. Lweig?eschäft, Ecke F und 7. Str., Washington, D. C

Inland. t- Eine der bemerkenswerthestenFrauen unserer Zeit ist Frau Lucretia Mott. Schon sechsundachtzig Jahre alt, ist sie körperlich und geistig völlig gesund. Erst kürzlich hielt sie in der pennsvlvanischen Friedensgeschellschaft eine Rede und wurde sür das lausendeJabr zurPräsidentin der. selben gewählt. Schon als Kind war sie Abolitionistia und zwar so entschieden,daß sie schon im 14. Lebensjahre streng allen Dingen entsagte, welche durch Sclavenarbeit erzeugt worden waren. Sechsund' zwanzig Jahre alt trat sie öffentlich als Rednerin aus, indem sie namentlich dieAbfchaffung der Sclaverei, die Gleichberech tigung beider Geschlechter und eine freie, fast freidenkerische Religionsrichtung besürwortete. Wo es immer gilt, für Fortschritt einzustehen, kann mann aufLucretia Mott zählen. Wohl selten durste eine Frau im höchsten Lebensalter immer noch rüstig und unermüdlich thätig, auf ein so reiches und nützliches Leben zurückblicken. Eine Landsmännin mit sehr berühm ten Namen wird nächstens eine Vorlesungstour in Amerika antreten. Dieselbe ist nichts Geringeres, als eine Königstoch ter, und zwar eine Tochter des Königs Ludwig I. von Baiern und der bekannten Lola Montey, Gräfin von Landsfeld. Sie war 14 Jahre im Kloster und ging zum Protestantismus über, nachdem ihr mit Hilfe des bekannten allkatholischen Bischofs von München Dr. Döllinger der Austritt aus dem Kloster gelang. Jetzt beabsichtigt sie, dem amerikanischen Publikum die Erfahrungen zu erzählen, welche sie während ihres Klosterlebens gemacht. Der Klingelbeutel geht wieder herum. Ein ganz niedlicher, zierlicher Klingelbeutel ist es diesmal, den man von Deutschland nach Amerika herüberreicht.' Es wird nämlich von Berlin aus herüber geschriben, die Deutsch Amerikaner sollten sich doch baldigst verstandigen, was sie dem deutschen Kaiser-Paar zu desien goldener Hochzeit am II.Juni zumGeschenk machen wollten. Das ist in der That ein guter Rath, und verdient Erwägung. Run hat man aber vernommen, dab die goldenen Hochzeiter" sich im Voraus wegen der schweren Noth der Zeit alle Geschenke verbeten haben. So lakt uns jenen guten Rath damit beantworten, das wir einen guten Rath Kinüber schicken. Er möge darin bestehen, dab der Kaiser die Hälfte seiner Armee auf Urlaub sendet, und die damit ersparten Millionen zur Ausstattung für die Arbeiter verwendet, welche auf den zerschlagenen Domänen von Preußen sich anwedeln wollen. Hat er dann noch ein paar Millionen übrig, so mag er sie den europamüden Sozialisten zum Reisegeld nach Amerika geben. Die Furcht vor der Pest scheint jetzt auch die Aufmerksamkeit amerikanichser Staatsmänner undAerzte auf jene furchtbare Geißel des Menschengeschlechts gelenkt zu haben. Allen Versicherungen vom Gegentheile zum Trotz, scheint nämlich die Pest im südöstlichen Rußland noch immer ihre Hekatomben von Opfern zu fordern, worüber selbstverständlich das ossicielle Rußland," wie über vie'es Andere in jenem gewaltigen Reiche das tiefste Stillschweigen beobachtet. Wie aus Washington gemeldet wird, hat derGeneralarzt der Armee, Dr. Woodworth, dem Congreß Comite für ansteckendeKrankheiten in einer Zuschrift den Vorschlag unterbreitet, dem Beispiele fast aller europäischen Staaten zu folgen und ebenfalls zwei prominente Aerzte zur Beobachtung der gefährlichen Krankheit nach Rußland zu senden, um einer lmöglichen Einschleppung der Seuche nach denVer.Staaten vorzubeugen. Wenn gleich die Gefahr einer Einschleppung der Pest nicht unmittelbar droht, so sind unsere Handelsverbindungen mit den Hafenplatzen am Schwarzen und Mittelländischen Meere doch meistentheils direkt und darf somit durchaus nicht behauptet werden, daß wir vollkommen sicher vor einer möglichenEinschlevpung derKrankheit sind. Jedenfalls wird es leichter sein, die nötkiigen Vorsichtsmaßregeln in umfassendster Weise zu treffen, als dieWeiterverbreitung derKrankheit,wenn sie einmal eingeschleppt ist, durch Vorsichtsmaßregeln zu verhindern. Daö hat Erfahrung evident bewie sen. Wir können daher den vonDr.Woodworth gemachten sehr zeitgemäßen Vorschlag nur billigen und hoffen, daß die Re gieruug ihm bereiiwillig Gehör schenken werde, umsomehr, da im nächstenSommer eine starke Einwanderung aus allen Ländern Europa'S zu erwarten steht.

Die große Tragodin Fanny Janauschek bereiste in den letzten Wochen mit einer eigenen Truppe die Städte von Texas und hielt auch dort eine reiche Lorbeer'Ernte. Eine Conferenz von Farbigen in Washington beschloß, am 6. Mai dieses Jahres eine National-Versammlung in Nashville abzuhalten, um über die Lage ihrer Brüder im Süden, über Auswande rung und die allgemeinen Jntereffen ihrer Raffe zu berathschlagen. B. F. Jonas, der neuerwählte Sen' tor sür Louisiana, wird der dritte Jsraelit sein, der einen Sitz im Senat eingenom men hat. Die deiden Anderen waren Daaid Yulee sür Florida und Judah P. Benjamin für Louisiana. L o u i s v i ! l e, Ky., 21. Februar. Heute Vormittag wurde der Neger Geo. Washington inGegenwart von etwa 10.000 Menschen gehenkt. Nachdem das Fallbrett gefallen war, riß der dem Verbrecher um den Hals gelegte Strick, und erst mit einer Wiederholung gelang die Hinrichtung. Die New Yorker Proudkten-Börse befindet sich in sehr gehobener Stimmung. Man erwartet, daß die gegen Einschleppung der Pest in den verschieden Ländern Europas ergriffenen Buarantäne-Maßre-geln die ruffischen Bezugsquellen verschließen, und Europa für die Deckung seines Bedarfs an Getreide, Talg und andern, bisher in großen Maffen von Rnßland be zogenen Rohprodukten ganz auf die Ver. Staaten angewiesen sein wird. Die deutsche Spiache wird nach sta-tistischenNachweisen,von75MillionenMen-schen gesprochen; Spanisch sprechen 75 Millionen, Englisch 90 Millionen, Iranzösisch 45 Millionen, Slawisch 82 Millionen. Der Umfang der Alphabete in den verschiedenenSprachen ist ein verschiedener; so zählen die deutsche und englischeSprache je 26, die französische 25, die italienische20, die spanische 27, die slavonische 42,die russische 36, die lateinische 22, die griechische 24, die hebräische 22, die arabische 28, die persische 31,.die türkische 28, das Sanskrit 44, die chinesische 214 Buchstaben. Von einem Brief nach dem Himmel berichtet die N. Y. Staatszeitnng": Im New Yorker Postamte wurde einBries mit folgender Ausschrift in den Kasten geworsen. 'Lottit3 , IleaveiijS Gate, Ileaven, Send tliis by an angel." Bekanntlich hat das Postamt noch keine Postroute nach demHimmel, an deffenPforte, lautAdresse, besagte Lottie zu finden wäre ; auch steht dem Postamt kein Engel zur Verfügung, den Brief zu besorgen. In Anbetracht daß der Brief überdies nur mit einer 2 CentMarke versehen war, wurde er für die veaä lettor Office (Lottie ist todt) zurückbehalten. Es scheint aber bereits das Briefgeheimniß in diesem Falle verletzt worden zu sein ; denn wie könnte man sonst wiffen, daß der Brief dem Inhalte nach von einem trostlosen Liedhaber herrührt?" Ueber die Einwanderung" amerikanischerJndustrieprodukte in Europa äußert sich im Londoner Standard" ein viel gereister Engländer. Derselbe spricht zunächst seine Verwunderung darüber aus, daß man in Deutschland, in Frankreich und in Italien, vo man sonst englische Kattune kaufte, statt dessen amerikanische in den Läden findet, welche billiger sind und von den Käufern und Verkäufern vorgezogen werden. In England, so sagt er, gewinnen amerikanische Hämmer, Spaten, Meißel und Aexte immer größern Absatz. Der berühmte Glcdstone selbst hat gelegentlich durch Vergleich der handlichen amerikanischen Axt mit der englischen die Vorzüglichkeit amerikanischer Werkzeuge aller Art bewiesen. Sheffield ist zu bequem; auch die deutsche Waare überbietet es jetzt, noch viel mehr abcr der Vankee. Und das findet nicht blos b Werkzeugen statt, sondern auch bei Sch'öffern, Bolzen, Schrauben, Qefen, Lamp:n und tausend anderen Haushaltungs'Gegenständen aus Eisen. Ich murre nicht, wenn meine Tomato Sauce von amerüanischer Frucht bereitet ist, oder wenn mei Grocer, mein ButterHändler und mein Metzger so viele amerikanische Waaren verkaufen, denn ich gebe zu, daß die Ver. Staaten als ProviantKammer unserem lleinem und Übervölker ten Lande weit über legen sind. Aber ich möchte wiffen, warum wir in den besonderen Jndustrie-Zwtigen die einstmals uns ganz allein und noch vor wenigen Jahren uns mehr als einem anderen Land der Welt gehörten, jet die zweite Rolle nach den Ver, Staaten spielen? Selbst die Cigarette. die ich tauche, kommt von Richmond, Virginien,unö die Feder, mit der ich schreibe, ist nicht von Birmingham, sondern von Amerikas

Unter der Cincinnatier katholischen Geistlichkeit circulirt eine angeblich aus Rom direkt eingetroffene Nachricht, hi Inhalts, daß Papst Leo XIII. nach sorgsamer Ueberlegung der ganzen Sachlage zu der Ansicht gelangt sei, unter gegenwärtigen Umständen die Resignation des Herrn Erzbischofs Purcell nicht annehmen zu sollen, und daß die offizielle Ankündi gung. dieses päpstlichen Entschlusses in einigen Tagen dort eintreffen werde. Die Katze des bisherigen Gouverneurs und künftigen Bundessenators Wade Hampton von Süd Carolina ist in ihrer Art so merkwürdig wie ihr Herr. Als dieser noch zwei Beine hatte, folgte sie ihm auf allen seinen Spaziergängen wie ein Hand, und auch auf seinen Spazierritten begleitete sie ihn, so lange und so weit ihre Beine sie trugen. Nach Hampton's Einsetzung in's Gouerneur's-Amt pslegte sie an derThüre desAmtsgebäudes zu warten, bis er wieder herauskam ; während seiner langen Krankheit in Folge des unglücklichen Rittes auf dem Maulesel hatte sie ihrenPlatz meist auf oder unterHampton's Bett. Falls er sie nach Washington mtnimmt, wird sie ihn ohne Zweifel nach dem Capital begleiten. Fürs Deutsche in den Schulen wurde in Chicago eine Maffenversämmlung ge halten, über deren überaus günstigen Verlauf u. a. Folgendes berichtet wird : Dem allgemeinen Wunsche Folge leistend, betrat hierauf Herr Caspar Butz die Rednerbühne und machte der Versammlung die freudige Mittheilung, daß die Frage bereits entschieden sei, und zwar zuGuusten des deutschen Unterrichts. In einer Zusammenkunft von Scbulräthen und hervorragenden Bürgern, unter denen sich auch Herr Geo. Schneider befunden und die am Tage vorher stattgefunden t.abe, sei die Sache entschieden worden. Redner sprach die Ueberzeugung aus, daß' die deutsche Sprache in den öffentlichen Schulcn gelehrt werden würde, so lang: es Kinder deutscher Eltern in Amerika giebt. Das Deutschthum habe bereits eine große Rolle in diesem Lande gespielt, und sei berufen, dies auch ferner zu thun, aber vor allen Dingen müsse die Zerriffenheit aufhören. Einig müßten die Deutschen dem Knownothing" gegenübertreten, der heute noch derselbe sei, wie früher, aber nach und nach aussterbe. Die englische Sprache sei nur die übermüthig gewordene Todter des Deutschen, des Anglo-Säcysischen; und schon derGedanke, die deutscheSprache aus den öffentlichen Schulen verbannen

zu wollen, weil der Unterricht in derselben 12-13,000 koste, sei lächerlich. Aber der deutsche Unterricht sei bedeutender Jerbefferung fähig. Bis jetzt sei dieselbe als Stiefkind behandelt worden, während sie mit den anderen Unterrichtsfächern gleichberechtigt sein sollte. Redner wies auf das Beispiel Cincinnatis und Cleveland's hin, wo der deutsche Unterricht in hoher Blüthe stehe, und auf die Schweiz, wo drei Sprachen, gleichberechtigt nebeneinander bestehen. Redner schloß mit der beruhigenden Erklärung, daß eine entschiedene Mehrheit im Schulrath gegen Abschaffung des deutschen Unterrichts sei. Endlich soll doch eine praktische Setzmaschine erfunden sein. Man schreibt aus Stuttgart : Ein Problem, deffen Lösung schon vielseitig versucht wurde nämlich die Erfindung einer SchriftsetzMaschine von praktischer Verwendbarkeit in Buchoruckcreien, scheint dem Fabrikanten C. O. Eisele hier gelungen zu sein. Nach dem Gesetze deö Schwerpunktes con struirt, gleicht diese neuest? Setzmaschine einem Piano, deffen Claviatur aus sechs übereinanderstehenden Tastenreihen besteht. Die Zahl der Tasten beträgt 120 und sind sämmtliche derartig mit dem Bilde der betreffenden Type gezeichnet, wie solches für den raschsn Fortgang des Satzes erforderlich ist. Durch Anschlagen der Tasten, was ähnlich wie be'M Telegraphen, nur mit einer Hand geschiebt, öffnet eine Feder den Behälter, welcher den benöthigten Buchstaben aus demselben entgleiten läßt und ihn ans schieferEbene rasch in das zu seiner Ausnahme bestimmte Instrument führt. Bei einiger Gewandtheit können ca. 10,000 Buchstaben per Stunde gesetzt, resp, angeschlagen werden. Der ganze Mechanismus der Maschine ist mit großer Akkurateffe behandelt, so daß, wenn z. B. in den e-Behälter ein n sich eingeschlichen haben sollte, die Taste ihren Dienst beim Oeffnen versagt und den Fehler andeutet, der mit Leichtigkeit gehoben werden kann. In den nächsten Tagen soll die Maschine zur weiterenPrüfung in einer der gröberen Stut'garter Druckereien in Betrieb gesetzt werden.

,.rsC?&ZZ2 xi-s'f'?z i: vs-z-'r vJ

w,, In um 1 1 InJVA Hi

.Ciscnbahn-Zclt-Tabcllc. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag, den 26. Mai 1878.

Cleveland, Columbus, Cincinnati und Jn dianopolis Eisenbuhn. (Bee Line.)

Abgang: NDBoErf ..4:1583 D. S S Ex5 4:1533m Union Ace. ...5:30 Vm Daut'n & E Ex. 12: 0 M N. A.&83. Er.. 6:20 Nm E. L Ft. W. Etf 6:30

Ankunft: L. u ?t. L. Stf.. 7 45V nd. W. u M. SxM Sb L nion Acc 4 00 N .uS.L. Ex . 6 00 91 Col. u Ind. Er 6(,:: N.N uS L E? 15ö5Pm E. Sp. u I Evi- .0 55 N

Brightwood Division, C., C., und I.

4 15 Vm ö 10 Nm 8 05 Vm 6 90'J.rn 11 2' Vm ...11 10 Nm 1200 a.

Pittsburg, Cincinnati und St. LouiS Eisenbahn. (Pan Handle.)

N D uB Schnllz. 4 20 Vm Bslu Was-j- 4A)Bm Dayt u Sp El.. 4 20 93 n Dayt uXEx ...110033 Springf u Col.,11 00 flöt Rich. u Day. Ae. 3 45Nm Xenia u Col.Ace. 3 4 Nm N. N.uB. Schnllz 5 4S S.'m Bat.uW. Schnell 5 4S Nm

Vandalia Eisenbahn.

Mail.. 7 00 Vm Tag Er pf 1 W Nm Terre Saute Acc. 4 00 Nm

Pacific E -j-....11 00 Nm

Indianapolis uno St. LouiS.

7 45 33 evoNm : 0 55 Vm 4 00N lll 30 m 10 55N

Nichmond .. .. 9 55LM Accommodation. 9 55 St.L.uL.Schn'z-i-12 40 Nm Tex uKan. - . 12 40 51 Col. u So. Acc.. 5 40 Nm Xepia u Day Lc. ö 40 Nm Lt.L.uTexSch'z-i-10 45 Nm Kan.uPa. 2ch',10 45 Nm

Schnellzug 5 2 45Vm Mail u Acc 10 05 Vm

Tag Ezxreß.... Mail Acc

5 35Nm 5 40 Nm

Tag Ex.? 8 00 Vm Local Ex ... . 6tJ0Nm N. Y. Ex.-l- 1 10 Nm

N. 31. Ex.-i- 4 05 m Indianapolis 3UH 00 Vm TagExreß 5s5Nm

Indianapolis, Cincinnati und Lafayette Eisenbahn. Cincinnati Division.

Greensburg Acc. 9 30 Vm

S St. L.F. S. 4 15 Vm Cincinnan Acc.ll vo Bm Greenqbur, Ace. 4 25 m E.uSt. L.Mail p 5 55Nrn

E.ut. L. Mail.12 20 Nm

Wist. Er 6 40Nm Chi. u St. L. S'zlO 55 Nm

Lafayette Division.

P. u B Er 6 10 C Chicago Mail p..l2 42 Nm West. Ex 6 5a Nm Chicago F. L ..11 15 Nm

Chicago 5 chnellz 350 V Cincinnati Ace. .10 50 Vm ChtcagoMail 5 . 5 Nm Lafaveue Ac.... 8 35 31m

1250Nm 6 30 33 i

3 10 Nm 9 00 23 rn 4 4 m I 10 37 m 5 42 Nm, 11 30 Am 6 2191m l!05s.'m 7 tO Nm 120Nm

E. uS. Ex..... 410 83 hamvaign Ac..11v0Vm Tag Erxreß und Mail 5 4092m

I., C. und L. und L. M. und B. Eisenbahn. Unmittelbare Verbindung in Lafayette.

..Indianapolis 5 40 Nm ..Lifayette 3 10 Nm ..Hoovtsto 2 22 Nm ..Parten 12 3 Nm ..Gibson 1205 91m ..Bloomington 10 50 Vm

Indianapolis, Bloomington und West liche Eisenbahn.

Pae. Ex. u Mail. 7' 0 23 Crawfordsv. Acc 3 5 j.rn ct. u T. Extra,.. 7 00Nm . I u W.Ex. rcl l OO Nm

Indianapolis Peru u. Chicago Eisenbahn. M.C.FW.uT Ml 7 25 33 Ch u M. C. Ei 4 00 3? 6h u T. I. Ex. . 12 2z Nm ! Peru Ac 9 35 33m Peru u M. C. Ex. 6 10 Nm Tol. u Ft. W. Erl2 0 M Dt. Tl. uLhi. Ex.11 10 Nm I Chi. u M. C. Ex 5 25 Nm Jeffersonville, Madison und Indianapolis Eisenbahn. L. US. Ex 410 93m Madison Mail ..10 00 Vm M.u L. Ex .... 7 50Vm , Mallunördl.Ex.12 00 M Col. u Mao.Ae,. 315 91 I TagExpreß 615 9? S. u Co. Ex. re.. 6ft)N , Nacht öxVreß..10 50 Nm Cincinnati, Hamilton und Indianapolis Eisenbahn.

Mail 12 15 Nm Westliche E;rreH 10 30 Nm

Mail v Sin. Ex.. 4 15 Vm I A.com 4 35 km I

Indianapolis und Vincennes Eisenbahn. Mail u Cairo Ex. 8 00 Vm , Spencer Ae 9 05 m Spencer Ace.... 4 35 91 . Mail u Cairo Ex 5 35 Nm Stock Jard" Züge. 6 00 ?m 6 4 Vm I 6 30 Vm 8 25 m 8 35 Vm 10 20 Vm , 10 00 Bm 12 10 Nm 1 .5 Nm 2 45Nm 2 25 Nm 3 30 N 3 50 Nm 6 i'5 Nm l 545Nm 6 30N Cincinnati, Lafayette und Chicago Eisen bahn. (KankakceLine.) Westlich. Oestlich.

Chi. Chi. NachtEx Tag-Ex. 3 00V 3 10Nn 1 55V 3 00 K 2 30Vm 3 ?5Nm 3 v0m 4 35Nm 3 35VM 4 5 Vm 5 50Nm 7 033 8 VON

Stationen.

Cin. NachtEx

1 8Vm 105 12 3033m 11 30m 11 25Vm 10 1031m 8 00N

Cin. ' Tag Ex.

31023m 25 5NM 2 20N 1 20N 1(5N 11 50Vm 9 40V

jficf 'nette j .Templeton . Sheldon j ..ctanka?ee.. ..Chicago..

Fort Wayne, Muncie und Cincinnati Eisenbahn. (Verläßt Indianapolis via Bee Line.) Nördl ch gehende Züge. Verläßt Indianapolis 6 30Nm Ankunft in Fort Wavne 12 15 33 Südlich gehende Züge. Verläßt ZZort Wayne ; 515 33 Ankunft in Indianapolis 10 30 Bm Verläßt Fort Wavne 5 4" Nm Ankunft in Indianapolis 10 35 Nm Züge mit einem bezeichnet, bedeuten mit Schlaf Wagen. Mn einem P., Parlar.Car. Mit R. E.. Lehnleffel-Car. Mit einem -i-.Nnd täalicb

Geht nicht westlich, ehe Ihr Euch entweder brieflich, per Po karte der ln eigener Perfon an I. S. Lazaruö, General.Agent filr den Osten der I ndia n apoliS u. St. LouiS Eisenbahn No. 134 Süd Illinois Strafe, Jdiana polis. wegen niedrigsten Passage-Preisen und .racht-Rate nach allen Punkten in L.lssouri, TexaS, ArkanfaS, KanfaS, ebraöka, Colorado u. Ealifornien wendet.

Vollkorn"-Verla

zrmation, Karten etc. werden auf st. VILSÜfl r.lSCstLLM'S

i;

ffl U IN Th

mm

BEST CHEW

THE MARKET