Indiana Tribüne, Volume 1, Number 27, Indianapolis, Marion County, 15 February 1879 — Page 3
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Wie die alte Hansastadt Lübeck in Deutschland und vorzugsweise in Nord deutschland eine derjenigen Städte ist, die in architektonischer Beziehung ihren mit telalterlichen Charakter am treuesten &e
wahrt haben, so hat sie auch bis in die
neuere Zeit hinein eine nicht unbeträchtliche Anzahl von allen Sitten und Eigen thümlichkeiten beibehalten.- Einiges davon ist sogar noch aus die Gegenwart ge
kommen. Anderes ist den beiden Epochen,
welche mit vielen alten Herkommen auf'
räumten, den Franzosen und dem Jahre
1&48 zum Opser gefallen und in erstere Kategorie gehörtauch die Martensmann
Ambassade, deren Ursprung sich in das
Dunkel der Sage hüllt, als deren Ende aber historisch beglaubigt das Jahr 1805
bezeichnet werden kann.
Die StadtLübeck entsandte also alljähr-
lich am Martinstage eineAmbassade ; wo
hm begab sich aber dieselbe? Nicht etwa nach fernen Ländern, auch nicht nachWien
an den Hos des Kaisers, den die freieStadt allein als ihren Oberherrn anerkannte.
sondern sie hielt sich in geringer Entfer
nung vom Orte, der sie abgeordnet. Die
Gesandtschaft begab sich nach Schwerin
und hatte die Ausgabe dem Herzog von Mecklenburg Seitens der Republik Lübeck ein Ohm Rheinwein zu überbringen, was an und für sich vielleicht nichts Besonderes
gewesen wäre, durch dieMenge der dabei zu
beobachtenden Förmlichkeiten wurde der Vorgang aber beinahe zu der Wichtigkeit
einer Haupt und Staatsaktion erhoben. Am Morgen des 9. November fuhr aus
dem Thore Lübecks eine stark mit Eisen be
schlagene Kutsche. In derselben lagerte
das Ohm Rheinwein, außerdem befand
sich darin der .Martensmann" nebst zwei
ihm beigegebenen sogenannten Zeugen" Bei der Wahl dieser drei Personen, haupt
sächlich aber desMartensmannes, war eine genaue Kenntniß des Ceremoniels ebenso
unerläßlich wie der Besitz eines guten Ma gens und eines schwindelfreien Kopfes, Ei
genschaften die man übrigens auch an den Diplomaten derneuerenSchule keineswegs
geringschätzen soll.
Die Fahrt der Ambasiade ging über
Schönberg nach Rhena, wo Nachtquartier
gemacht ward und der Martensmann der
ihm entgegenströmenden Jugend Hasel
nüsie, Aepfel und Semmeln schenkte, die er vorsorglich in seinem Wagen mitgebracht hatte. Am anderen Morgen, also am
Martinstage, wurde zeitig gen Schwerin
ausgebrochen. Vor dem Thore der Stadt
mußten in einer Schmiede Wagen und
Yk . . . 9 . I UtMJJtVIl tll V V fr WUfHIIIV WVU MMrllhcN - MoNkaNl. Meide sorgfältig untersucht werden, ob
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Nlcyis iqaoyasl in. mu oem Vaz.age
zwölf Uhr fuhr die Ambassade durch das
Thor der Residenz oder wollte vielmehr
hindurch fahren, sah sich aberdurchWachen
undSchlagbaum aufgehalten. Man legte
dem Martensmann eine ganze Reihe fest
stehender Fragen vor, die er in hergebracht
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War ous geschehen, jo wurde der Schlag
bäum geöffnet, die Wache trat in's Ge
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weyr, woiur oer canensmann emen
Gulden bezahlte, und nun hielt er entblöß-
ien Hauptes seinen Einzug in die Stadt.
hier empsing ihn ein lärmender Volks' jaufen, der ihn unter dem Rufe : Mar.
!ensmann : Nußmarten ! Psennigmar
!en!" in sein Quartier geleitete. Zum
Dank für diese etwas zweifelhafte Be
jrüßung warf der Martensmann Nüsse, ind Aepsel und Psennige unter die Menge
md schaute mit unerschütterlichem Ernste
tuf die darob entstehende Balgerei.
ZUZirthsvauie angekommen lieft er
em herzoglichen Voigt feine Ankunft mel en und warf sich in seine Amtstracht, be
ehend aus einem schwarzen Kleide, einem
vthen Mantel, einer runden Perrücke und
mem weiten faltenreichen Halskragen.
lebnlich ausstassirt waren die Äeugen und
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en im Zaum gehalten, ließ sich wiederum
licht nehmen, die Lübecker Gesandtschaft
iu umgeben.
' Bei derSchloßwache angekommen, mußte ier Martensmann seinem Kutscher mitten m Fahren den Hut abnehmen, selbst das
hrtiiftt kntblttnenund auck Ackt nanen. dak
Haus'. Schilder- nnd.ieme Begleiter das Gleiche thaten. War w " ' L. r r. .-fo . I r i i v:.
oleiem veltvmmriz grilugl, Iv uai uic MeseQ s ÄKßlllee. Wache unter'S Gewehr, that dies aber so
w wenig umsonst, wie eS ihre Kameraden am
Io 34 Cttx-ele.St., Ross i- Tbore gethan hatten. Die Lübecker muß
,ndianarolis. Ind. ten sich Mit einem Kopfnicken und einem
Gulden erkenntlich zeigen, durften auch
ihre Hüte nicht eher wieder aussetzen, als bis sie auf der Rückfahrt die Wache von Neuem passirt hatten.
Aus dem Schloßhofe angekommen.
rollte der Wagen, der sich bis dahin im
Schritte fortbewegt, zweimal sehr schnell
in der Runde herum, während der Mar tensmann kleine Silbermünzen unter das
Volk warf. Ein Bravourstück des Kut scherö war es alsdann, das Geführt in vollem Rennen mit einem Ruck vor der Haupttreppe des Schlosies anzuhalten, wo der herzogliche Voigt in Begleitung meh rerer Beamten stand, um die vom Wagen springenden Lübecker zu begrüßen. Dem
Martensmann lag es nunmehr ob, in lau ter, wohlgesetzter Rede die Ergebenheit der
Republik Lübeck zu dem Herzoge und
deffen Familie zu bezeugen, was eine besondere Feierlichkeit dadurch erhielt, daß
der Herzog und die Seinen dem ganzen Vorgange von einem schicklichen Platze aus
zusahen. Zwischen dem Martensmann
und dem Voigt entspann sich hierauf nach
einem bestimmten Formular eine Disputa tion. Dieser behauptete, das Faß Wein sei ein schuldiget Tribut, müffe auch Rhein weinmost sein. Jener erklärte, er habe Wein zu überbringen and zwar lediglich
als Zeichen nachbarlicher Freundschaft.
Schließlich bequemte sich der Voigt zur
Annahme des Faffes und schritt alsdann
zu einer genauen Untersuchung des Wa
gens. Fand sich ein Fehler am Geschirr so waren Wagen und Pserde dem Herzog
verfallen, waS im Jahre 1755 auch wirklich
geschah. Herzog Christian Ludwig machte
jedoch von dem Rechte keinen Gebrauch
und ließ das Fuhrwerk dem Lübecker Senat zurückgeben.
Das Faß wurde, nachdem es abgeladen.
angezapft und sein Inhalt vom Hoskeller
meiste? probirt, der Martensmann aber fuhr zurück, wie er gekommen war. In seinem Quartier hatte er noch an die her zoglichen Beamten,- den Voigt, den Küchen und Kellermeister, die herkömmli
chen Geschenke auszutheilen. Jeder erhielt m m m i m et mm
emen zwölf Pfuno fcyweren Hat, ein Brod, ein Gebäck in Halbmondform, ein Bund Bücklinge, ein Bund anderer Fische,
gewöhnlich Rigaer Butten,und vier Citro
nen. Ä)amtt waren die Meinungen der Lübecker beendet und die Gegenleistungen der Schweriner hatten ihren Ansang zu
nehmen. m
Um sechs Uhr begaben sich die Lübecker
Gäste, der Kutscher mit inbegriffen, zum
Abendschmaus m's Schloß. Ein Diener
schritt ihnen dabei voran, der in der rech
ten Hand einen Commandostab hielt, in der linken eine eigens für diesen Zweck be-
stimmte Laterne trug, die drei Fuß Höhe hatte, aus hundert Horascheiben bestand
und von vier Lichtern erleuchtet ward.
Bei der Annäherung des Zuges trat die
Wache heraus, aber ohne Gewehr, und der
Pförtner fükrte die Gäste in ein Zimmer
neben der Küchenstube, wo die Tafel ge
deckt war. Obenan saß der Voigt, rechts
neben ihm der Martensmann und seine
Zeugen, links der Küchenmeister, der
Schloßgärtner u. A. An einem Seiten
tisch saßen sich gegenüber derPsörtner und
der lübeck'sche Kutscher. Ausgetragen
wurden 36 Schüffeln. Zwischen dem Rindfleisch und dem Fisch trank der Voigt
dem Martensmann stehend die Gesundheit
seines Landesherrn zu, woraus Gesundheit
auf Gesundheit folgte. Schlag elf Uhr
wurde die Tafel aufgehoben, das Zechen nahm darum aber noch kein Ende. Die gesammte Tischgesellschaft begleitete den Martensmann in fein Quartier, wo man
nocb einiae Stunden bei einander blieb
und manchen guten Trunk that.
Die schwere Sitzung" am Abend war
indeß kein Hinderniß, dem Frühstück, daö
am andern Morgen bei dem Pförtner auf
getragen ward, tapfer zuzusprechen und
wacker dabei zu trinken; brachte doch be
dieser Gelegenheit der Martensmann den
Trinkspruch auf gutes Vernehmen zwischen
Lübeck und Mecklenburg auS. Wiederum
ward das Zechen im Quartier der Ambas sade fortgesetzt, bis um zwei Uhr Nachmit tags der Wagen vorsuhr. Als Wegzeh
rung wurde den Lübeckern ein kalter Gänsebraten, ein Schweinebraten, eine
Wildpretpastete und eine Torte verehrt! der Martensmann bekam eine Silber.
münze mit der Umschrift Äloneta nova Lubecensis 1540 und für die Pferde
spendete man zwei Scheffel Haser. Dem
Senat ward aber ein Rehbock oder ein
Wildschwein mitgeschickt. Unter denselben
Ceremonien wie bei der Ankunst verließ
die Ambassade die Stadt und kehrte nach
Lübeck zurück.
Wie wir bereits bemerkt, ist über die
Einsetzung der seltsamen Sitte historisch feststehend nichts bekannt, dagegen erzählt
die Sage, ein Qbotritenfürst sei einmal an
einem Martinstage in Lübeck gewesen und
vom Senate der Stadt gar herrlich be
wirthet worden.
Namentlich habe ihm der vorgesetzte
Wein gemundet und die ehrsame Handels
tadt hätte sich die Gelegenheit nicht entge
hen lasten wollen, ein Geschäft mit ihm zu
machen. Der Senat erbot sich also, dem
Fürsten alljährlich ein Faß solchen Weines
zu schenken, wogegen er der Stadt ein
kleines Stück Land abtreten solle. Damit
war der Fürst wohl zufrieden und ver
sprach sogar, dasWeingeschenk noch oben
ein mit einem Stück Wild zu vergelten.
Die Lübecker übervortheilten aber den Für
sten und machten mehr Land zum Stadt
eigenthum als ihnen zugestanden worden
war. Zur Strafe dafür ward ihnen ge
boten, das Weingeschenk alljährlich am
Martinstage mit allerlei für sie nicht ehrenvollen Ceremonien nach Schwerin zu senden, das Land blieb jedoch in ihrem
Besitze.
So unbestimmt und unsicher die Sage
über den Ursprung des Gebrauches war.
so fest und zähe hat man Jahrhunderte
lang an ihm selbst festgehalten, und auch
jetzt noch lebt das Entsenden und das Er
scheinen des Martinsmannes in der Erin
nerung von Lübeck und Schwerin, wenn es
auch in beiden Städten nur noch sehr
wenige Menschen geben mag, die ihn noch
mit eigenen Augen gesehen haben.
Der Kölner Dom in Gefahr. In der
Vierteljahrsschrift der naturforschenden
Gesellschaft in Zürich" befindet sich eine
Mittheilung des Professor Heim, nach wel cher inFolge der langsam, aber unaushalt
bar fortschreitenden Verwitterung des Baumaterials eines der herrlichen Werke
gothischer Architektur der Kölner Dom-
völliger Zerbröckelung entgegengeht und
noch vor Ablauf von tausend Jahren ein
stürzen dürfte. Nachdem das Riesenwerk im Jahre 1248 begonnen wurde, die be-
fürchtete Katastrophe aber vor dem Ende
des 29. Jahrhunderts eintreten müßte, so
wäre ihm nur ein Dasein von etwas über 1600 Jahren beschicken ; den ehrwürdigen
Baudenkmälern indischer und aegyptischer
Vorzeit gegenüber schier jugendliches Alt
er, ner größte Tym ves Zornes ve leyi
aus Trachyt, welchen die Steinbrüche des
Siebengebirges bei Bonn, namentlich ein
solcher am AbHange des allen Rhein-Reis
enden wohlbekannten Drachensels" liefer-
ten. Von einer wissenschaftlichen Unter-
suchung der Verwitterungs-Erscheinungen
war um die Mitte des 13. Jahrhunderts
natürlich noch keine Rede und den wackeren
Bauherren jexer Zeit fiel es nicht auf, daß sie bei Gewinnung dieses Materials erst
ziemlich tief graben mußten, um frische und
brauchbare Steine zu finden. Die ganze
Oberfläche des Drachenfels" ist aus einer
total verwitterten Kruste gebildet, was ge
wiß schon vor Beginn der historischen
Zeit" der Fall war. So schön und solid
auch die mächtigen Quadren aussehen mö gen es ist pure Täuschung. Die Kohlen
säure der Lust und die Feuchtigkeit zersetzen die Felds'pathmasie derart, daß das Gestein schließlich ganz erdig wird und zerfällt.
An den ältesten Theilen des Domes wurden
u. A. die Gesimse schon so zerstört, dos sie stellenweise kaum mehr wahrnehmbar sind.
Bei lebensgroßen Statuen ist der Kopf zu
einem höckerigen Knollen zusammenge schwunden : die grösten Quadersteine zer fallen nach einigen Schlägen mit einem ge
wöhnlichen Hammer in kleine Brocken. Da
die geradezu erschreckende Verwitterung
hauptsächlich durch Kohlensäure bewirkt
wird, welche auch der unterirdischen At
mosphere nicht fehlt, erscheint der Bestand
der Fundamente ebenfalls gefährdet, nam
entlich jener, welche die kolossale Last der
Thürme, deren Gewicht durch den fort
schreitenden Ausbau im steten Zunehmen
begriffen ist, zu tragen haben.
Der geringe Ertrag des Peterspfen-
nigs nöthigt den Papst zur größten Spar
samkeit, und er hat deshalb die Mitglieder
des St. Peterscapitels auffordern müssen.
bei den jetzigen schwierigen Zeiten 50,000
Lire jährlich von ihren reichen Einkünften
zu den Ausgaben der Kurie beizutragen. Die geistlichen Herren sollen jedoch das
Verlangen oesPapfles run)weg abgefchlagen haben, unter dem Vorgeben, daß ihnen diese großeSumme zu entbehren unmöglich sei. Der Papst hat die Kanonici darauf zu sich beschicken und ihnen ihre Einkünfte hergezählt und nachgewiesen, daß er nichts Unbilliges verlange; gleichzeitig soll erden Prälaten aber auch seine Entrüstung über ihre Haltung in derben Worten zu erken nen gegeben haben.
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