Indiana Tribüne, Volume 1, Number 27, Indianapolis, Marion County, 15 February 1879 — Page 2

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Vermischtes. Inland. Die Selbstmorde betrugen während des verslotzenen Jahres in den Ver. Staaten 29,300 oder 80 per Tag. Recht nette Kaffern scheint die O h i o Legislatur zu beherbergen. Denn sie hat letzte Woche eine Legislatursitzung ausgesetzt, um der Show" einer Minstrel Truppe beizuwohnen! Ein schwimmendes Theater wird jetzt in N e w Y o r k auf einem Schiffe bergerichtet, das während der Vorstellung, namentlich während des heißen Sommers Excursionen auf dem Fluffe und der See macht, dabei auch Sonntags das in New Pork bestehende Polizeiverbot derTheaterVorstellungen umgehen darf, da die Vorstellungen außerhalb New Jorks stattfinden. Eine Autorität in Washingtoner po litischen Kreisen macht den Vorschlag, die

Jndianerfrage dadurch zu lösen, dab man die ganze Raffe auf die einzelnen Staaten der Union vertheile. Die N. Y. Sun bemerkt dazu : Ohne Zweifel ließe sich zu Gunsten dieses Vorschlags Mancherlei an. führen, wir unsererseits ziehen jedoch den Plan des verstorbenen Dr. Greeley, alle Indianer im Fifth Avenue Hotel in Kost und Logis zu thun, vor Ein Zeitungsverkäufer in San Irancisco hat an das Bulletin" folgende Zu schrift gesandt: Editor des Bulletin ! Seien Sie so freundlich, das Folgende zu veröffentlichen. Wenn der Herr, der einem Zeitungsjungen ausVersehen ein 55Gold stück an Stelle eines 25 Centsstückes gab, sich auf der ZeitungsjungenEcke vonSutter und Montgomerystraße einfinden will, so kann er dasselbe zurückerhalten. Der besagte Zeitungsjunge bemerkte erst das Versehen am Abend des Tages, als er sein eingenommenes Geld durchzählte. EinS. Fr. Zeitungsjunge." Eine Unverschämtheit, wie sie selbst hierzulande nicht oft vorkommen dürste, berichtet die Brooklyn Freie Preffe von dem AcciseCommiffär Qwen Murphy, welcher vorigesJahr mit 570,000 amtlichen Geldern nach Canada ausgekniffen ist. Dieser Bursche hat Jemand mitVollmacht versehen, einenProzetz gegen dieStadtkaffe anzustrengen, um ein rückständiges Gehalt im Betrage von $777.77, also auf Heller und Pfennig herausgerechnet, einzuklagen. Daß Beamte mit kühner Stirn Gehalt verlangen, auch wenn sie keine Dienste gethan haben, ist wohl gerade nichts Neues, aber daß ein flüchtiger,der Unterschlagung so gut wie überführte? öffentlicher Beamte, für die Zeit, wo er durch seine Flucht gezwungen war, abwesend zu sein, eine nachträgliche Gehaltsforderung stellt, bietet, wie man zu sagen pflegt, Einiges. In S t. L o u i s hat der Prozeß gegen den, der Unterschlagung angeklagten ExcAuditor Wm. H. Heath einenAusgang genommen, welcher für Jeden, der mit der amerikanischen Gerichtspflege vertraut ist, unerwartet kam. Die Geschworenen haben sich weder durch die sociale noch durch die politische Stellung des Angeklagten beeinfluffen laffen sondern ihn nach nur dreiviertelstündigerBerathung schuldig erklärt, in seiner Eigenschaft als County-Auditor dem öffentlichenSchulfond gehörige $141,000 unterschlagen zu haben. Daö Strafurtheil lautete auf zehnjährigeEinfperrung im Zuchthause'. Wakesield, der frühere Eigenthümer deS Grand Opera Hauses in St. L o u i s, wird beschuldigt, neben der Schaubühne eine Art Menagenegeschäst betrieben zu haben. Für Geld und gute Worte durften gute Freunde und Patrone aus das mit Leinwand bedeckte "sKMZQt" des GarderobezimmerS der Primadonnen stei gen, UM von dort aus astronomische Beobachtungen zumachen. Geheimnisse, deren stumme Zeugen sonst nur fühl- und augenlose Wände sind, erschlaffen sich hier profanen Blicken. Unter den Sternen, die diesen Betrachtungen ausgesetzt wurden,sind Kellogg, Cary u. A. in der Klageschrift genannt. Keusche Künstlerinnen werden nacb diesen Cnibüllungen zwöifel loZ nicht nur den Wänden, sondern auch den Decken ihrer Ankleidezimmer die schul dige Aufmerksamkeit widmen. Wer gerne Zwiebeln und Knoblauch ißt, der halte sich für den Augenblick fern von San Francisco. Der dortige Demokrat" schreibt in seiner,letzten Nummer : Eine Panik inZwiebeln und Knoblauch. In Zwiebeln und Knoblauch .ist hier ein riesiger Bedarf und in Folge deffen jetzt Kummer und Trauer in gar manchem

Haushalte, wo vor wenigen Tagen noch ein ungetrübter Frohsinn herrschte. Es ist nämlich auf hiesigem Markte in den genannten (für Liebhaber mehr als sür Kenner) begehrenswerthen Genußmitteln eine Panik eingetreten und die Preise sind in Folge deffen auf eine schwindelnde Höhe emporgestiegen. Die Zwiebel ist auf einmal ein sehr aristokratisches Gericht geworden und der Zwiebelgeruch sängt be reitS an, sich nach den gewählten Kreisen von "Revr Mown Ilay," "Jockey Club' und "Eau de Cologne" Bahn zu brechen. Nur wenige Tage sind verfloffen, da man das ganze Bushel Zwiebeln um schnöde 60 75 Cents erstehen konnte; heute kostet der Sack 100 Pfund entschuldigen sie das harte Wort $7 bis $7.50, und das Ende dieser fabelhaften Preissteigerung ist noch nicht abzusehen. Auch der Knoblauch, diese verteufelte Pflanze, hat aus der veränderten sozialen Stellung seiner Schwester, der Zwiebel, Nutzen gezogen und erde? noch ganz kürzlich kaum Käufer zu 2 Cents das Pfund fand-wird jetzt in fri schem Zustande zu 810, in getrocknetem gar zu 18-20 Cents das Pfund verkaust Welch' eine Wendung unter Gottes gnädiger Führung! Die Leiche des am 25. Dezember in South Normals, N. P., ermordeten reichen Gutsbesitzers Schulte, wurde am 22. Januar in seiner Hnmath, in GroßenholtHausen, Westphalen, beerdigt. Der Transport der Leiche bis dorthin hatte 800 Mark gekostet. In New Jork hatte eine Frau Gannon einem Schiffsstauer eine Wohnung vermiethet. Als Madame Gannon kam, um ihre Miethe zu fordern, sagte ihr Miether ganz ernsthast: Geld haben wir keines, aber ich habe mir's mit meiner Frau und Schwester überlegt, wir wollen Ihnen für die Miethe einenSpaß machen." Was meinenSie?" fragte Frau Gannon. Nun," sagte der Miether, wir wollen Sie für den Werth der Miethe (for the money's worth) kitzeln." Im selben Augenblicke verschloß der Miether die Thür die beiden Weiber sielen über die Landlady h-.r und hielten sie fest, während der Miether die Frau so lange kitzelte, bis sie unter wieherndem Gelächter ganz blau im Gesichte wurde. Dann ließ man die Arme los, und der Miether gab ihr das Geleit bis zur Thüre und sagte : Na, so viel Spaß haben Sie doch lange nicht für so ein paar lumpige Dollars gehabt." Die Spaßmacher sitzen alle Drei. Ein Vater von 25 Söhnen, Namens Hiram Z). Reese, starb kürzlich in seinem Heim in Franklin County, Pa., im Alter von beinahe 92 Jahren. Seine erste Frau schenkte ihm 6 Knaben, seine zweite 11 und die dritte 8; 6 der Kinder warenZwillinge. Von diesen 25 Söhnen leben heute noch 20, von denen der Aelteste 60 und der Jüngste 24 Jahre alt ist. DerVater hatte den Krieg von 1812 mitgemacht, und hatte während deS letzten Krieges neunSöhne in der Unions'Armee, von denen zwei in der ersten Schlacht bei Bull Run, ein dritter bei Bull's Bluff ihren Tod fanden und der vierte bei Bank's unseliger Red River Expedition ertrank. Der Greis selbst war ein außerordentlich robuster Mann und hatte während seine ganzen Lebens nur ein einziges Mal Medizin genommen. Ausland. PapstLeo hebt allmälig all'eBeschränkungen auf, mit welchen sein Vorgänger daö Studium von Kunstwerken in den va Manischen Gallerien umgab. Unter Piuö waren die größten Meisterwerke, der Appollo von Belvedere und die Gruppe deS Laokoon,den Kunstkennern fast unzugänglich. Den neueu Präsidenten der französifchenRepublik, Grevy, schildert ein Correspondent der London News" also : Ein kleiner flinker Mann mit feinem, bis auf einen Streifen grauen Backenbarts, glattrasirtem Gesicht, mit dünnen festen Lippen, einem breiten kahlen Kopf, grauen Augen und durchdringender Stimme, ist er die Inkarnation einer gewiffen PräsidentialAutorittSt. Radikal'Republilaner war er seit dem Staatsstreich .Louis Napoleons. Die in Birmingham abgebrannte Shakespeare . Memorial - Bibliothek hatte an vollständigen Shakespeare-Ausgaben" beseffen, 336 englische. 58 deutsche, 17 fran-

zösische, 3 dänische, 1 holländische, 1 böh

mische, 3 italienische, 4 polnische, 2 russische, 1 spanische und 1 schwedische. Von vielen einzelnen Stücken waren Ueber

setzungen in's Friesische, Isländische,

Hebräische, Griechische, Serbische, Wala

chische. Welsche und Tamil. Die Origi-nal-Ausgaben von 1632, 1664 und 1685 überaus selten sowie eine große Anzahl Revuen dreihundertjähriger Jubelseier-Literatur-Pamphlete und andere Shake-speare-Erinnerungen, hatten sich gleichfalls in der Bibliothek befunden. All dies ist jetzt ein Schutt- und Trümmerhaufen und werden von den 700 Bänden kaum 200 gerettet sein. Das kürzlich von Dr. Leo in Berlin gestiftete herrliche Album deutscher Shakespearianer ist dem Vernehmen nach gerettet. Alle eichenen Schränke, so wie die liberalen Geschenke der Lady Vur-dett-Coutts und der Lokal-Subskribenten sind verbrannt. Nur die Erinnerung an die Bibliothek und der von Mr. Mullins kompilirte Katalog sind von dieser unschätzbaren Sammlung übrig geblieben JnLiverpool wurden vor etlichenWochen mehere Mitglieder der Mannschaft des neuschottländischen Schiffes' County of Picton" gelandet. Sie berichteten, das ihr Schiff am Weinachtsabend von einem entsetzlichen Orkane überfallen worden sei und daö die Wellen fortwährend das Deck des Schiffes überspült hätten. Eine dieser Wellen habe den Steuermann des

Schiffes, der die am Ruder befindlichen

Leute vor deren Herannahen warnte, er

faßt, und mit über Bord gerissen. Die

beiden Steurer wurden von derselben Welle ergriffen, der eine nach vorne ge morsen, wobei er ein Bein brach, und der

andere nebst drei Matrosen wurden mit

sammt dem Deckhause ins Meer geschleud-

ert. Das Schiff erlitt so starke Beschädigungen, das sich die Fugen desselben öffne-.

ten und das Waffer in solchen Massen ein-

drang, daß trotz des angestrengtesten Pum

pens das Schlff zu sinken begann und die Leute sich gezwungen sahen, Nothsignale aufzuhiffen. Glücklicherweise kam am ersten

Feiertage Nachmittags der Dampfer City of London" in Sicht, welcher sofort zur

Hülse kam, trotzdem der Sturm noch mit

gröster Heftigkeit fort dauerte. Während zweier Stunden umkreiste der Dampfer das sinkende Schiff, vergeblich eine günst ige Gelegenheit, sich demselben nähern zu können, erspähend, und setzte schließlich ein mit sechs Leuten bemanntes Boot aus.

denen es unter der größten Anstrengung

und mit Lebensgefahr gelang, die überlc benden vierzehn der Mannschaft zu retten. Der Muth und die Todesverachtung des Kapitäns und der Mannschaft der City of London" werden von den Geretteten aufs höchste gepriesen.

Der Silbcrdollar im Schatzamt. Nachdem die Wiederausnahme derBaarZahlung zur Thatsache geworden ist, nach dem die Mehrzahl ihrer heftigsten Gegner sich ruhig darein ergeben hat und jeden Gedanken an ihre Wiederumstoßung ablehnt, ist die fortgesetzte Prägung des Dollars der Väter" vorläufig die Hauptgesahr, welche unseremFinanzsystem droht. Von den mindestens zwei Millionen" Silberdollars, die nach dem Gesetze allmonatlich geprägt werden müssen, bleibt der bei Weitem größte Theil imSchatze liegen, weil sie keine Abnehmer finden, und nur der kleinste Theil, der geprägten Dollars fließt unter das Publikum ab. Bis zum 1. Juli werden sich über 33.000,000 Silberdollars im Schatzamte angesammelt haben. Von der Metallmaffe, welche diese Summe repräsentirt, mag man sich eine Vorstellung daraus machen, daß sie nicht weniger als 1000 Tonnen, d. i. 2,000,000 Pfund wiegt. Lange ehe sich der nächste Congreß versammelt, wird die Frage agitirt werden, was mit dieser, immer mehr anwachsenden Silbermaffe geschehen soll. Die Silberleute werden jedenfalls verlangen, daß die Dollars der Väter" den Gläubigern der Ver. Staaten bei der Bezahlung der Zinsen und des Capitals der Bundesschuld aufzezwungen werden sollen. - Würde die-

sem Verlangen Folge gegeben, so würde sofort ein allgemeiner Ansturm auf den Goldvorrath im Bundesschatze entstehen, an den jetzt blos darum keine oder so gut wie leine Ansorbttungen geM werden, weil man jetzt noch überzeugt ist, daß wer es verlangt, für Papier Gold haben kann. Das würde sich sofort ändern, wenn auch nur ernstlich damit gedroht würde, daß die Regierung ihren Gläubigern Silber auf zwingen werde. Die Einbringung eines Gesetzentwurfs, der dieses bezweckteund die Aussicht,' daß' durchgehen werde, würde die Folge haben, daß, noch ehe die ses durchgehen könnte, der letzteGolddollar

jauS dem Schatzamte herausgezogen wäre.

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