Indiana Tribüne, Volume 1, Number 27, Indianapolis, Marion County, 15 February 1879 — Page 1
' LouiS V. Hild, HeranSgkbn-. Office: Ecke Circle ü. Meridlan-Straße. JghrgllNg 1. M. 27. Zndianapotts, Indiana, Samfiag, den 15. Isebruar 1879.
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Indianer Missionare und die Agenturen. Ein katholischer Misstonär bei den Sioux schreibt an den Wohrheitssreund" in Cincinnati über die katholischen Missionen bei den Sioux in Standing Rock und am DevilS Lake in Dakota folgendes: , Beide Reservationen zeichnen sich aus durch Schönheit der Lage, Fruchtbarkeit des Bodens und durch eine Bevölkerung, die durch Schönheit des Körperbaues, Intelligenz desGeisteZ und durch Gelehrig keit und Frohsinn die anderen Indianer stamme übertrifft. Die Indianer in Stan ding Rock sind gegenwärtig ganz zufrieden uud glücklich. .Devils Lake und. Standing Rock, diese beiden katholischen Agen turen sind jetzt in Händen von Männern, die sich eher den Kopf abschlagen, als sich irgend einen Betrug zu Schulden kommen lassen. Der Agent in Devils Lake ist ein guter Katholik und der Agent in Standing Rock ist ein katholischer Priester. Die Anordnungen, die der Minister Schurz kürzlich getroffen hat, sind derartig, oafc es fast unmöglich ist, daß ein Indianer um seine Rätionen betrogen werden könne. Wenn die Indianer ihre Rationen bekommen, so sind noch zwei Männer von gutem Charakter als Zeugen aufgestellt,'.die genau nachsehen müssen, das jeder Indianer sein volles Gewicht bekommt. Was die Quantität und Qualität der Rationen be trifft, so bin ich überzeugt, das viele arme Leute in den Städtchen froh wären, wenn sie jede Woche regelmäßig ihr gutes Rind sleisch, ihren Speck, ihrMehl, ihre Bohnen, ihr Corn, ihren Thee und ihr ;,Baking Powder" bekämen, wie die Indianer. Auch bekommen, die Indianer ihre Block
Häuser, ihre Kochösen, ihr Köchgeschirr und ihr Kleidn'.' -Nebst deif Decken bekommen die Männer vor Ansang des Winters je der einen neuen Anzug ;Rock, Hosen,Weste, Schuhe, Strümpfe, Hut und Hemde.' Die Weiber bekommen Stoff, um sich Kleider zu machen. Damit d'e Indianer alles das genau bekommen, ist. der Agent hier mit $50,000 Bürgschaft haftbar. .' ' . Ich lebe mitten unter den Indianern, ich sehe mit eigenen .Augen, waS' dieselben be kommen, und schreibe somit ausErfahrung. So werden die Indianer, dem Leibe nach versorgt. 1 ." :. v: . Und was geschieht, für ' das Seelenheil der Indianer? WürdeJemand amSonn tage hierher nach Standing Rock kommen, so könnte er sehen, mit welcher Freude die Indianer zur Kirche gehen. Dem Priester am Altare dienen Jndianerknäben.' Nächst dem Altare zur Rechten knlen 43Jndiane knaben, Zöglinge der Benediktiner Väter; und zur Linken. 33 Jndianer-Mädchen, Zöglinge n 'der'. Benediktinerschwestern -in Standing Rock.. .'Alle .14 Tage ist' eine Predigt in der Jndianersprache. Alle diese Zöglinge, Knaben und Mädchen, sind so gut gekleidet, als mütt'es iiür in irgend ei ner.Stadtgemeinde am Sonntage ' finden kann. '. Die Kinder werden unterrichtet -in der'kätholischen Religion sowie im' Lesen,' Schreiben, Rechnen. 'Die Mädchen lernen noch alle weiblichen Arbeiten und die Knaben haben Gelegenheit,' das - Schumacher,' Schneider, und Schreinerhandwerk nedst dem Ackerbau zuerlernen. ' v DaSJndianer-Bureau unter derLeitung des Ministers Schurz ist sehr freigebig ge- .. , e " rm'rn .1 r.V.lAlgen oie laiyottscyen nciiiionurc unv unier stützt dieselben in jeder Weise. So bezahlte das Gouvernment kürzlich an die - Bene diktine'r in Standing Rock dreitausend Dollars zum Ankaufe von Vieh undFarmgeräthschafter.l 'Jüngst kam eineSendung Leder, Handwerksgeschirr und' Kleiderstoffe für die katholische Schule.- Im ganzen sind jährlich für bie FarmSchule unter den Benedikinervätern ! sechstausend Dollars vom Department desJnnern ausgeworfen. Nebst diesemwerdenAoch für jeden katho lischen Lehrer jährlich 480 Thaler bezahlt und für jede 30 Kinder ist em Extra Lehrer angestellt. . 'Alles, was auf. der Farm, ge pflanzt Äird,- ist Eigenthum der Benedikti ner zur Verwendung der Schule. Die Regierung verlangt nichts, als die Civilist rung der Indianer. . Zur Ergänzung dieser Mittheilung las
sen wir hier eine Correspondenz aus Da cotah aus protestantischer Feder folgen : Wie Alles aus den Jndianer-Agenturen corrupt ist, so ist natürlich die Kirche und Schule nicht bester. Edle Geistliche und Lehrer sind Ausnahmen. .Man überläßt am liebsten die Leitung der Kirche den ver schiedenenSekten der protestantischenKirche, welche wahre Jammergestalten, nach den Agenturen senden. Fust keiner l ieser protestantischen ' Geistlichen - versteht die Sprache der Indianer, sie predigen eng' lisch, wovon die Indianer kein Wort verstehen, und da die Herren, wie ich schon sagte, meistens sehr unansehnlich , sind, so machen sie, aus die Indianer, wenn i, Hände nnd Augen verdrehen predigen, nur einen komischen Eindruck. Eine Ausnahme bildet die katholische Kirche, die, wie überall in ihrer Propa ganda, auch' hier mit Takt und Selbstbewußtsein auftritt. Die tüchtigen Geistlichcn, welche die Sprache der Indianer wohl verstehen und sprechen, werden nach den Missionen geschickt. Diese katholischen Priester sind stets Äänner von imposanter
Gestalt, stets in schwarzen Talar gekleidet, vor ihnen beugen sich die Indianer willig. Auch die Art und Weise, wie sie .bekehren. kann nicht genug gerühmt werden ; sie ma chen sich nie lästig mit Predigen, sie suchen stets auch sür das körperlicke Wohl ihrer Schutzbefohlenen zu sorgen, wohl wissend, daß sie damit das geistliche Wohl heben. Ihr Gottesdienst ist natürlich stets' impo sant und verfehlt nie, auf die Indianer ei nen tiefen Eindruck zu machen. Es ist deshalb auch nicht zu verwundern, wenn die Indianer meistens um katholische Geistliche bitten, und es ist nur zu bedauern, daß die ser Wunsch nicht noch weit öfter erfüllt irfc Die katholische'Geistlichkesy die ein anderes Ziel, als die Herren Agenten und Händler im Auge hat, ist auf den Agen turen zu unbequem, und nur, wenn man nicht anders kann, räumt man eine Kirche für katholischen Gottesdienst ein. In dem Maaße, in welchem derWerth des Grundeigenthums und des steuerbaren persönlichen Eigenthums heruntergeht, er hebt;sich nach allen an die Qeffentlichkeit gelungenen amtlichenErhebungen nicht der Werth, aber die Menge des Kircheneigen' thums. Je ärmer der Steuerzahler wird. je mehr Mammon häuft der steuerfreie Re ligions'Fiscus auf; in demselben Maaße aber steigt auch der Unmuth und die Un Zufriedenheit der mit Steuern überbürde ten Vorurtheilsfreien - Bürger über die Schonung, mit welcher das Vermögen der todten Hand von jedem . Antheil an der Traauna der gemeinsamen Lasten befreit wird. Selbst unter den Geistlichen , dieser begünstigten Körperschaften ' regt sich der Gem der Billlgrett und der gesunden Ver nunft und tritt,.' wenn- 'auch 'vorerst' noch sehr sporadisch, an die Qeffentlichkeit. - 0 Sichert sich Rev. Dr. I. S. Shipman in New Z)ork über die Besteuerung des Kir cheneigenthums wie folßt : r .'Der 'Werth" des'Kircheneiae'n'tbums in der Union ist 500 Millionen, Dollars wn wird, wenn es : wächst wie. bisher, .in 20. Jahren 3000 iMionen Dollars sein. Nun genießt dieses Eigenthum den Schuß es Gouvernements, ganz wie jedes ändere; auf. welchen Grund hin'därf e ülsö'befreit werden.? Der Staat hat? nichts' mit der Beförderung. derReltgron zu thun, sondern nur mit ihrer Beschüdung. Darf er reit giöse Körperschaften steuerfrei, machen so darf er-sie auch' beschenken.- Somit würde die Steuerlast für.jedes andere Eiäentbum vermehrt auf Kosten des Volkes,"und!doch sagt dle.Constitution, es solle Niemand gezwungen werden religiöse-.Einrichtungen unterhalten zu helfen.- Die'Wirkuna die ser Ausnahme von derSteuer demoralistrt die Kirche selbst und muß ihr früher oder später Schaden thun. Ailt. rouäor's . ' - . RcincrAeischmarkt . . ; 232 Ost Washingtonstr., " - . . -; ist das Haupt.Depot für ' JMesu. reinesFleifg, ' .. . sowie für. Wiener-, Nokogna-' nn alle andere Sorten Würste. - lljanl
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