Indiana Tribüne, Volume 1, Number 26, Indianapolis, Marion County, 8 February 1879 — Page 1
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HADISON AYENÜE, Indianapolis, Ind., Brauer von Lager- und des rühmlichst bekannten Tasel-VierS.
Zleue Anzeigen. D c u t l lll e i esiiöeV la der Wännerchor Kasse. Sonntag, d. .Februar 1879, Zum.Benesiz für . M.HeMee, nud Gastspiel der berühmten Opern-Souirktte JTrl. Emma. Eustnr, dorn National-Theater in New Orleans. Lerche keine Wachtel, o der Zer Vostilkon von Müncheberg, Cicfre Posse mit Eesan? und Tavz in 6 Bildern von Jacoben, Musik von Conradi. Anfang Punkt 8 Uhr. Kasseneröffnung 7 Uhr. Eintritt 3S Cents die Person. Kinder 10 Cents. LSZn recht zahlreichem Besuche ladet erge. ienst ein A Hckler. 21flrftiA -tiuutu - der X3 -p- Z0, S
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in der Washington Halle, eintritt für Nicbtm tglieder.. . ... . $2.00 eintritt für Mitglieder ....$1.(0 DaS Comite. ie c I1IDUSTR1&L LIFE ASS0C1ATIQ1I i
- . i . . A , ' : von Indianapolis, Jd-, . . y ist ine !nhkimts4e Insttt,Uon, lche auf Unrattei, Nchkeit und e?echtigkelt agei!d rmann b fitist..
Ukpen nilyerir in'vr"i'nU V ofne racnic man T$ blikflch l.d ,r persönlich an hjt Office von . IZi'S. Qto. X3. A sevb, pcialf 8nt 70 Ost Ulattttilia t, Jndianaxlie, Jnv.
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allen neuen Einrichtungen. Ir,,fe Sir
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WWzFMNzchöN deö Turnschwcstcrn-Bcrcius am Aienlag, dm -11 AeSniar 1879. ft. I . C. CDuf u.af I l I II 7k 1 i- in iiiin i Sonntag, 9. IeVruar, . -Abends 8 U h r, . ,. . in der ...... . H TJ TITX TU A. L EJ. Zur Besprechung ist als These aufgestellt: Die wahre Demokratie ist die beste NegierunaSform. E5luch Nichtmitlieder sind eingeladen. Eintritt frei für Zedernann. Heute Abend 8i Ubr Carneval-Sitzung im WSnnerchor-Saake ' kS" Nichlmitglikdkr des MönnerchorS können durch Mitglieder eir xlührt wer ven. . , : , ytat ; MvoGeV . MöMm - M deö "' ' i der ':. Ilözart, Halle . u : i ."tr;;i : : st ' ; ; ,. - . . , Montag Abend, 17. Februare Sintritt (I Person ö0 Cents. ; ? i" '"".' j . . - i , . ' , ; . , . , ' v - X'd'ti sti zu haben bekZsried Statv WaVifon Zloe.' M.öoffmann, 47,, Süd Meriktanftraß': ASr mm, süd Mkridia'üraße: Ges.' Bühler, ZS7 Süd Delamareft; I. D.Pri",, 196 In'tana .Ave., i der NozaltHilleui-dAndtan derasse. . . . '..'., , , . G7 P r o g r ä m späte r , v
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Pyeiuweiurauö. Die Thurmubr schlägt halb drei, der Nhtin Erglänzt im Mondenstrahl. Da steigt Herr Wolf von Schreckenstein Die Burg hinob zum Thal. ' - Ein Knappendaar ist sein Geleit, .'" Sein Ziel der Rebensaft, ' . " , Den'man in Fässern, hoch und breit, 7 Mch Cöln zum Bischof schafft. . ' . . Bald trieft daS Schwert von Fuhrmanusblut, Die Wächter reißen au?, - Und all das schöne Waarengut Führt Ritter Wolf nach Haus. - Doch als er, Faß für Faß, das Naß Fr.r
neuer emgeicyalUl, Da fand nch auf dem letzten Faß Sm Zettel angebracht : : Herr Bischof, Euer Pathenkind,' Dem Ihr wollt' gnädig sein. Schickt hier zum Nießbrauch für's Geünd Den Merseburger Wein. ,' Er ist als solcher Wein bestimmt M darzu angethan, Daß sich d'ran hkstlg übernimmt Cm Welbsen oder Mann. - ' Der Tischwein folgt drei Stund darauf, Wenn es ein wenig hell, Denn aus der Heerstraß', lauert auf So mancher Mordgesell. Der Tischwein ist au Rauenthal . Ein wahrer Hochgenuß, , Schmeckt er, probrrt es nur einmal, We holder Frauen Kuß. Ich send' Euch tausend Faß zur Stund Und hoff' zu Jesu Christ, Daß er in Eurer Würden Mund, Und nit darneben fließt. Bulgariens Fürstcnwahl. Die Versammlung der Notabeln Bul gariens zur Wahl eines Fürsten deö neuen KleiN'Staats ist indessen altertzauptstadt, Tirnowa, zusammengekommen. Dieser Ort am uördUän"Fuke deöÄalkanS ist die alte bulgarische Knigsstadt,- wo vor Jahrhunderten die Herrscher von Grok bulgarien restdirten, daS vor dem Halbmond dahinsank, dessen Wiederherstellung aber der Traum jedes Bulgaren lst und, wie er- glaubt, oie -Aufgabe des neuen Staates. Dieser wird sicher eine große Rolle spielen bei der Zertrümmerung der türkischen Reichs-Ruine in Europa. Die Wählversammlung besteht aus 124 Vorstehern der Verwaltungs-, Justiz und Lokalbebörden. 120 Mitgliedern, die vom Volke erwählt werden, und aus den höch sten Geistlichen des Landes. Diese sind bulgarische Bischöfe, der griechische Bischof von Varna, der Mufti von Widdin und der Grob-Rabbi ,von Sofia. Außerdem hat der russische Gouverneur des Landes, Fürst Doudoukoff Korsakoff, noch 30 Mit glieder ernannt, darunter ein Dutzend Muhamedaner. Wie viele von den ande ren Mitgliedern ebenfalls von ihm direkt ernannt wurden, weiß man nicht. Der Vorsitzende der Versammlung ist Mr. Sakinord. Ihr erstes Geschäft wird dieAufnahme des Staats'Grundgesetzes (organisches Gele) des neuen Staates sein. Alsdann soll eine Vertagung bis zum April eintreten, bis' die' Wahl der Mitglieder vom Volk stattgefunden hat, und alsdann erst soll der Fürst gewählt werden.' ' ' ' Die Verfassung istvom Fürsten.Dou doukoff entworfen und vom Zar genehmigt worden. Sie' willj'eine . National-Ver sammlung von einem HauS mit 400 Mit gliedern,',wovon 100 durch, die Regierung ernannt werden sollen. Die Geistlichen sind wählbar, können aber nicht bei poli tischen Maßregeln stimmen. Die Minister sollen der Versammlung verantwortlich sfirn . Der Fürst hat die Begnadigüngs Gewalt,' kann aber nicht Krieg erklären. Die Gerichte 'sind unabhängig und'tdie Presse soll'frei sein. ' ; ' ' Die Größe des neuen Staates, nach den Bestimmungen des Berliner Vertrags, soll 25,404 englische Quadrat-Meilen betragen (fast so groß wie daSMnigreich'Baietn) mit 1,773,000 Einwohnern, wovon 681.500 Mohanedaner" sind. ' 'Ost'Rümelie daS noch.alS türkilche.halbsouveräne' Provinz
pm S SW FNKMm vetncü mim kommknwird gütlich odermit Gemalt SJ. . . . . hat,, 13,646 Quadrat.M.il.n.i, 7,000 : " ; :: ' J ' : ; ' . Einbncr ÄU26SM Muhm.d KTQ sV, ' stnd. Btide LLndtt ,ulmmn 2k ä:VfcKix B'ftt ' j ' ' 1 v ' ' ' " ' '' . ... 1 ' .; - -t ' " ' '' - '. I - .r , : - , :. , ,
den' dann 38.000 Quadrat-Meilen-mit mehr alS 2 Millionen Einwohneln haben welche dem alten invaliden Großtürken Trubel genug machen können und werden.' V ' V --; Der neük Fürst kann nach dem Berliner Vertrag 'nicht unter den Prinzen der Ber-trags-Mächte gewählt werden Ueber die Candidaten ist schon- öfters - gesprochen worden. Der ' Candidat Rußlands und Jung-Bulgariens' ist der Prinz Ludwig Alexander von Hessen Battenberg. - Er war als russischer Osfizier im letzten Feld zug und hat sich ausgezeichnet. ' Der junge Prinz ist 25 Jahre alt nnd Sohn des Punzen Alexander von Hessen, des Onkels vom jetzigen Großherzog von Hessen Darmgadt, des Lieblings Bruders der jetzigen Kaiserin von Rußlands- Seine Mütter ist ei. e Gräsin Hoake,- und diettin' der dieser Ehe führen den Namen HessenBattenberg. y
Ein neuer Candidat ist Heinrich VII. Prinz Reuß, der ehemalige Gesandte Deutschlands ln Konstantinopel, der sich dort auszeichnete und von den älterenLeu ten in Bulgarien als erfahrener Staatsmann vorgezogen wird, der mit den ori entalischen Verhältnissen genau bekannt sei. Er ist 54 Jahre alt. Fürst Vogori. des ist der Candidat der Griechen und Muhamedaner, er ist selbst ein Grieche, und mit allen vornehmen griechischen Familien in der Türkei : verwandt. ' Er war türkischer Gesandter inWien. Andere Canvidaten sind der Fürst Doudoukoff Korsakoff. der General Jgnatieff, Fürst Bibesko, der Prinz Leopold! von Baiern. der Gemahl der Erzherzogin Gisela von Oesterreich, und noch ein halb Dutzend ehrv " " Die Wahl des Fürsten bedarf der Bc stätigung des Sultans 'und der Bestim mung der anderen VertragsMächte. Eine nichts weniger als rcpublikani? sche Zeitung die N, P. Staatözeitung. bringt über Dan Voorhees, der den Sitz des großen Morton im Senate, einnimmt folgendes nicht gerade schmeichelhaftes Ur theil: ' ' . - , . : : : .Voorhees ist einer der desperateren Demago gen, welche das Land aufzuweisen hat die Ver Pflanzung eines solchen Starkers i den Senat ist ein Schandfleck für den Staat Zndiana und muß allein genü zen, von einer demokratischen Hegemonie abzuschrecken." - i . :- Großer . -1 - . , i , MMyM-M . des I3VJDIA1VA.I0X,IS or. mnremttö, am Montag, ZMärzW in der : Der Eintrittspreis u. s. v. wird sp gemacht werden, 'l ' -V t: r, ,: ter bekannt Hilt. Fouäör :', . : ' i (OaIh ylllllll 282 0slCas5incca(r v iftdasHaupt.Depsrs2r' .
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