Indiana Tribüne, Volume 1, Number 25, Indianapolis, Marion County, 1 February 1879 — Page 2
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E. O. FRINK,
Ro. 25 Martwdale'S Block, N.Pennsyldaniastr.,
Indianapolis, Ind. ' :
SoNcitor für amerikanische und ausländische Patente, 'Vechcmiker, Ingenieur, Zeichner und Exxert in den ge annten Fäcy'rn Mein Haurtgeschäst ist Erfindern Patente zu verschaffen und zu sichern, serner prüfe ich Ire Patente, um festzustellen, ob eine Erneuerung der selben no hmendig ist oder n'cht ; auch stehe ich in allen Patente betreffenden Rechtsfällen als Analt zu Dien, len. Ich liefere Zeichnungen für Erfinder und sicbere trengste erschwiegendeit und ichs mit während Anerttgung derselben zu; ich beschäl tige nie andere keute für diesen Zweck Allen Elsindern und in Patenten interessirten Perso en sende ich auk Verlangen ein Bucb gratis zu, welches erihvelle Information rn Bezug auf Patente enthält. Der Titel des Werkes ist : . "Ratend Nuts Cracked," von E. O. Frink.
Man sehe genau zu, bevor man kaufe. Oesichtige die wundervolle
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MasOtte in unserem LerkausSlokal, No. 70 West Washlngtonstr., SndianaeoliS, oder tn einer unserer Verschiedenen genruren im West. Unsere neue Verbesserte Ma toine libenriff. an Bottrefflrchkcit der Nähmaschinen die zuerst von vrn. Howe ersundene Maschine bei roei lern. Man prüfe sie und wir sind überzeugt, sie wirs gefallen. Man wolle beruckstcyrigen, daß wir wever eine geringere Sorte von Maschinen bauen, noch billigere, n daß ine jede von uns hinausgegebene Maschine rollkomm n iit und idrem Preise enrixiicht. Die or zöge der neuen rerbeff.rten Maschine besteben in ihrer einfache- Konstruktion, dem Sbenmaaß rzrer ?orm. chknheit der Arbeit, -chnelligk it und Ge,äuschlofig Icit ihres Ganges und in rh er Dauerhaftigk it. Man erlange bei den Agenten noch der neuen, verbesserten Maschine, und nehme keine andere. Agenten werden klangt. Man wende sich an THE H0WE MACHINE CO., . . , . "t Indianapolis, Ind. " Office Z 149 Ealhoun Str., Zort Wayne, znd. 2novZm Wct Euch vor Bogus"-
Maschinen ! Dit Schtm ' , , "SINGER," , . ' . sind nur zu haben in ,
74 W. Washwgtonstraße
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Aeine Singer NZHmaschiue ist ächt ohne die obige M fc. - M S -W 4. -
anccisaianc i,,4,iaocmaii.-; pet?rmann fjn fiA i,fct eine fcIA Masckins an
, schaffen, indem mir den Preis um ZA) per Stück ernte .tzrigtaben." Laßt Euch eme-Preisliste kommen und . n a -a. rr... ..rv.isx.. i v. rs 1 . . il.
9 uic nuu vus ungen, liiecu 39 genau uuj ic
iiaocinaiv 11191c i. . , ;-r , Singer Nähmaschinen Co.
. Abreise: 74 efl ashtugtonftrage, 17augZm ' Indianapolis. Ind.
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au,Laukfens, der Tefunorzeusrege, meotzrnr ÜsV vntdeckungkVVolkswirrhfchaftSlehre,! Naturge
schichte, Geologie,' strvnomte it. xtr wettyriovsten
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Patente. .
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rbkiten berrorraaender Schriftsteller auf all'N Gedie,
ten des Wissens werde im Scientisie American ab
? druckt. .... . jntl 13 xer ?ihr, 1.60 ,er Laldjahr portofrei. Vgenten erhalten Rabatt. Einzelne Stummern, 10 Cents. Villen Aitua?lgentn zu haben, an sende den Betrag, rer Postanmeisnng an die Verleger
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Mit der SerauSaabe deS
ientikic American
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nd ausländischer Patente, und-stebt ihnen hierin eme jährige Erfahrung zur SeKe; ihr Geschäft ist b"8 größte auf S den. Patente erden zu den billigsten Bedingungen verschafft. Alle durch ihre Agentur er mittellen Patente werden im Ecienltfie American" unter amen - Nennung de Patent . Inhabers be ftroche. -.Durch die außerordentliche Veroreitung die jer Zeitschrift wrrd de Aufmerksamkeit deS PudllkumS
m ore orzuge ve neuen , arenrs getenn uns rel fach ein Verkauf cder elne msühruog angebahnt. ' Jede Person, welche eine neue Entdeckung oder Er findung glaubt gemacht zu haben, kann kostenfrei von '' Unterzeichneten erfahren, ob ein Patent erlangt
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uittt - grauen önutn, vin " wicjicjn rlunaen, sowie Wir.ke ur Erzielung von Vortheilen . u Erfindungen. ZLeaen.dcr Leiischrljt, oder wegen stellte ende man sich an " ' ' .!!?. t m Okunit L5 Co., 37 Yark Nov, Nett Jork. ciifOtwn, Odt y med ? Str.. Oshlßton, O. C.
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vermischtes. ?
Inland. DerPostdienft bringt. in den.. Staa ten New Hampshire. Massachusetts,. Con necticut, Rhode Island, New York,' New Jersey und Pennsylvanien. 10..Millioneu Dollars über die Kosten ein, aber.die Züdlichen und fermn 'westlichen 'Staaten fres. sen Alles wieder auf. - - , "VKat rioxt!" In einem, der Bier gärten auf 'Coney Island soll im nächsten Sommer eine künstliche Kuh aufgestellt werden, in deren Innerem ein mit Milch gefüllter Eisschrank angebracht sein wird, und eine Schenkmamsell in bäuerischer Tracht soll daZ .künstliche Vieh" melken 5 Cents per Glas! Die Kuh soll $2500 kosten. Amerika fabrizirt jetzt grobe Baum, wollgespinnste billiger als England. Wir bauen jetzt unsere Spinnmaschinen billiger als England und unsere Ausfuhr hat seit 3 Jahren, was Menge öetrisft. um 60Pro. zent und, was den Werth betrifft, , um 36 Prozent zugenommen. Die Hauptschwierigkeit besteht darin, den Weltmarkt zu ge winnen. So ist ?S z.B. allgemein bekannt.
dab viele . Baumwollgespinnste von Ame
rika nach Manchester und erst von dort auf den Weltmarkt gelangen.. .DaS ist ein Beweis, daß amerikanische Kaufleute den Betrieb der Baumwollgespinnste nicht ver stehen und die Fabrikanten hierzu die Hilfe energischer Kaufleute in Anspruch nehmen müssen. ' Dem N. B. Herald" ging eine De. pesche von dem Capt. Adams, von dem nach Cork fahrenden Schiffe Ralston" zu, des Inhalts, dab er in derNähe der inländischen Küste ein brennendeSSchiff und ein anderes schwarzes dicht . dabei gesehen habe. Er habe gefragt, ob er irgend wie helfen könne und sei ihm die Antwort' geworoen, ruhig sein, Curs einhalten;"' serner'solle er nichts von dem Vorfalle berichten, sonst würde , er auf seiner nächsten Reise erfahren, was geschehen würde. , Da3 Schiff ist ein eisernes und aus dem Deck liefen Männer mit blauen Blcuse'n herum.' Der Capitän glaubt, daß mindestens 150200 Mann an Deck waren," die wie Engländer aussa hen. Ob hier ein moderner Fall von Seeräuberei vorliegt, werden wir wohl bald aus englischen Blättern ttsahrcn' ; Endlich hat man das Mittel gefunden.
den Lärm der Hochhahnen zu entfernen.
Einer Frau gutes Gedächtnib ist es, das
dem Uebel abgeholfen und der Frau ein schönes Einkommen gebracht' hat. Die Wirthin eines BoardinghauseS erinnerte sich nämlich,.datz ihr Vater als in. ihrem . ' . ".' r , '. V ' ' . i "
Velmaiysorle ein s?ajmieo oen xjxi ourcy
das Geräusch auf seinem Ambös unänge
nehm machte, diesem anneth, den Ämbös in Sand, Theer undBaumwolle zu stellen'. Da hörte das'Geräusch auf. Und dieses
Mittel haben nun auf denRath dieserFrau die Eisenbahngesellschaften angewendet. Diese war vorsichtig genug, die Sache als
Patent zu behandeln und sich ein Caveat
zu sichern, und sie hat bereits Tausende
von Dollars erhalten nebst einer Anwart schast auf mehr. 1 New Pork hat der Dauerläuferin An
derson zu. Ehren ein Banquet gegeben, und.
die Beinkünstlerin hat bei dieser feierlichen Gelegenheit n ihrer Bescheidenheirklärt, dab das Geheimnib der Stärke ihrerBeine
darin liege, dab sie täglich zuJhm, der uns
Allen ttrastibt, gebetet habe. ; DaT sinvzwei Curiofa dieMnsiiber. mUk. - A i . 1 : " - I
oalvAmerlras räum rouroe entotn rönnen,. Einer Person ein Banquet veranstalten, weil sie starke Beine hat und das leistet, was jtierztüchtigeStrabenbub ihr nach? oder vormachen kann, und dann diese Person vor den Begeisterten betend : Herr Gott, ich danke Dir, fdb .Du,. mir starke
Beine gegeben und bitte Dich, dab Du meine Beine' ferner' krästiöst.' ' Amen.!
Herrgott, was "ein Humbug, welche
Eselei! , - . '
Hierzu bemerkt der Davenport. Demo?
krat": Wir möchten wohl wissen, wie fle da
um dieSchwierigkeit herumgekommen sind von Beinen" reden zu müssen. Diese
dürfen jjin ;anpnöi0cr pmmfamfchcr Gesellschaft gar nicht genannt werden. 's iDiHowardVffoclation inew Orleans hat ihren'BerZchbezügliaz ihrer
Tbatlgkett während det Gelbfieberepidemie
veröffentlicht. AuS demselben ersehen wir, dab sie Z380,00Ü verausgabt, für'über 36
000 Fiebersälle gesorgt und' an K0,000Per
sonen unterstützt hak, und das alles ohne für sich selbst 'einen Ce'nSalair in An. spru'ch zu nehmen. Aus'elni solche Gesell schast können die VereinigtenStaaten stolz sein.
Des Sangers Ikttch Ich sang mit voller Kehle, Ich sang mit wilder Lust, Wie einer 'hilomele Strömt's mir auö meiner Brust. . j i i i . . . i , . Ich riß mit meinem Singen Hin Allei, Groß und Klein ; .Die Thränen that ich bringen " In manches Aeugelein. Hin riß ich dirMch Alles, Der Hörer ganze Schaar'; Da riß sogar, o Dalles ! Mein Hosenträoserpaar. , , i . Wie einft der König von Thule, Fühl' ich sie sinken schwer, O schau' nicht her, mein Buhle, Ich sing' bei Gott nicht mehr!
Die Brooklyn Freu Preffe" berichtet
unterm 24. Januar: Georg von Glasenapp, ein vielverspre chender junger Journalist, aus einer ange
sehenen preubischenAdelsfamilie, vergiftete
sich gestern Nachmittag im Centennial Ho tel in New York.
Glasenapp kam im Jahre 1873 nach
Amerika. ! Er war in Brandenburg gebo
ren und in der Militär-Akademie daselbst
erzogen. 1862 trat er in das 24. Jnfan
terie-Regiment in Spandau als Fähnrich ein. Sein Vater war DivisionSgeneral.
Später wurde er als Lieutenant nach Ber lin versetzt, dort stürzte er sich in denStru
del eines wilden Lebens und machte viele
Schulden, die sein Vater bezahlte. Später zeichnete er sich 1866 in der Schlacht bei
Königgrätz durch seineBravour aus, ebenso
that er sich im' französischen Kriege sehr
hervor.
Am Schlub dieses Krieges nach Berlin
zurückgekehrt, ergab er sich seinem alten
Leben wieder 'und unterhielt bedeutende
Schulden, die sein Varernicht mehr bezah' len wollte.' Als nun seine Gläubiger ent
schieden gegen ihn vorgingen, verlieb er
heimlich Deutschland und ging nach Ame
rika. Hier wurde er Mitarbeiter am New
Yorker Journal. ;
: Später ging: er nach Philadelphia, wo
er Mitarbeiter am .Demokrat" wurde. Nach Schluß der, Philadelphia Ausstellung
ging er nach deM'Westen, da er aber dort nichts ausrichten konnte, so kehrte er vor einem Jahre nach New ZZork zurück, wo er
eine zeitlang bei der Handels'Zeitung Be
schäfligung fand, dann aber nichts mehr zu
thun.hdte. Vergangenen Dienstag nahm
er einZimmerim Centennial Hotel. Ge
stern früh um 3 Uhr Morgens kam er nach
dem Hotel und lieb sich ein Zimmer anwei
sen. ; Um 11 Uhr Vormittags bemerkte ihn das Stubenmädchen iP Zimmer aus dem
Bette bewegungslos liegen. Sie rief den
Buchhalter und dieser fand ihn .todt vor
und benachrichtigte die Polizei davon.
Man fand bei ihm einen an H. Riedel, 131
Williamsonstr., gerichteten Brief vor, der
die Absicht deS Schreibers sich zu vergiften
kund gab, und um Bezahlung seiner Eh' renschuldenbat. : 7 'Ausland. In Berlin sind geheimnißvolle Ge rächte in Umlauf, dab ein Offizier der Ar
mee von hohem Range einer auswärtigen
Großmacht alle wichtigen mllltanschenGe
Heimnisse einschließlich des so unendlich . r . nm . Ct i & '
weienulazen M0vlunrungsPianes,verra' then hat. . Die .in Verdacht stehende Per.
son ist ein Baron und Major der Artillerie
und. steckt schon hinter Schloß und Riegel.
Sein, P.rpzeb muß vor einem Kriegsgericht
sezr bqld statjfinden, wenn es M yttw ' . ii" 1' '.-..i ' V.!- '-jL'1 l'-Vl.i':
runfl -niaji , Dorjicqr, oic üatyc looizu schqei'gen. v ,:t. ;:: . ,N7, Ein Frankfurter Blatt ist durch. Zu httiji.ben'SBiPfc der Conzertanzeige ge kömmen,,welche der spekulative Vater Mo
zart'S veröffentlichte, als ..sein berühmter Bohn.und desien Schwester im. Jahre1764 t . i . i. . ' . . j i
oyrt auftraten... Dle interessante, Reklame
lautet wie folgt : c Meine Tochter, zwölf
Jahre alt mein, Sohn, der - neben zahlt, werden die. Conzerte der .gröbten i Meister
aus einem Clavecin mtt und ohne , S.chwelf aufführen, mlq Junge auch , i ein Conzert
aus der Violine. Mem Sohn wnd dle
Tasten des Clavecin mit einem Tuche zu
decken und, aus demselben spielen, als wäre ' ' .
es mcht zugedeckt. ..Von Weitem wle aus
der Nähe wird er'jede'n Ton,, jeden Accorö
errathen,- den man ihm auf ..dem Clavecin oder. an einer Glocke öder auf irgend einem
Instrumente angeben wird. 'ZumSchlusse
wno er so lange sre; fantastren, . als man
nur will, und zwar nach , Wahl, auf der
Orgel oder am Clavecin, in. allen Tonar
ten,in den allerschwierigsten, nach derWahl.. Sein Orgelspiel ist aber ein ganz anderes als fein Clavecinspiel." Goethe wohnte,
dem Conzerte bei und bemerkte darüber in
.Wahrheit und Dichtung": Mozart, den
hab' ich gesehen, wie er sieben Jahre alt war und ich etwa vierzehn. Er steht vor
mir, der kleine Junge, in srisirten Haaren
mit seinem Degen."
. . An der ungarisch-mährischen Grenze,
unweit der Stadt Trentschin, haben Ar
beiter, welche in den dortigen dichten Wäl dern Holz fällten, ein Geschöpf aufgefun
oen uno emgesangen, von welcyem man
nicht gleich wußte, ob es Mensch oderThier
sei. Es ist dies ein junges weibliches We
sen, vollkommen verwuoen, am ganzen
Körper dicht behaart, welches nur unver
ständliche, unartilulirte Laute von sich gab.
Man konnte bis zur Stunde nichts Nähe
res über dieses bedauernswerthe Geschöpf
erforschen, jedoch läßt sich vermuthen, dab
das bejammernswertheMädchen schon län
gere Jahre hindurch Waldbewohnerin sein
mubte. Eicheln, wildes Obst, Vögel etc.
bildeten die Nahrung der Unglücklichen,
eine Höhle ihr Nachtlager. Wie verlautet.
soll es eine entflohene Vcrbrecherin sein.
welche aus Furcht vor derStrase denWald
zu ihrem Wohnfibe wählte. Zur Beob achtung ist sie vorläufig im TrentinerLan
des'Spitale untergebracht worden. '
Zur .Philadelphiae Doctor-Fabri-
kation. In der Magdeburger Zeitung trägt Dr.
Oberbreyer .Zum Titelschwindel" das fol
ende interesiante Capitel bei: .Ich las neulich im Jnseratentheile einer großen
Zeitung folgende Annonce: .Paffendes
Festgeschenk ! ! Doktor-Diplome jeder Fa
cultät werden leicht und billig vermittelt. Adr. Medicus, 13 Royal Square, Jersey
(England)." Paffendes Festgeschenk! Wer
ist nur. eigentlich, hört man wohl fragen,
jener ingeniöse Engländer, der auf die ei-
genthümliche Neigung zu äußern Ehren in allen ihren Erscheinungen und Abstufun? gen seine Spekulation gründet? Hier die
Antwort in der Visitenkarte jenes Herrn :
,Dr. Jur. P. F. A. van der Vyper in
Jersey, Agent der American Universität of
Philadelphia." Nachdem wir nun diePer
sönlichkeit kennen, sind wir so neugierig, auch einen Blick auf das geschäftliche Trei
ben des Hrn. .MedicuS" werfen zu wollen. Durch einen meiner Berliner Freunde, welcher sich eine zeitlang von amtswegen
mit Herrn Vyper zu beschäftigen hatte, bin
ich im Besitze zweier Geschäftsbriefe des Philadelphier.Agenten, welche hier, um ihre schönen stylistischen und orthographi schen Eigenschaften nicht zu zerstören, im Wortlaute folgen' mögen.
Erster Brief (litbographirt): Geehrter.Herr ! Ich habe das Vergnü'
gen Jhne mitzutheile, daß ich bin Agent
des Delegates der amerikanisch Universität von Philadelphia welche ist eine der Be ruhmtesten in den Ver. Staaten. Ich kann Ihnen verschaffen von dieser University das in lateinisch Sprache in Ihren Namen ausgestellte Pergamentdoctors .Diplom gegen Zahlung der sämmtliche Honorare
und Spesen zusammen von 480 ReikS Mark. .Ihre umgehende Antwort entgegensehend, werde ich' mit Vergnügen auf
Verlangen.weitere Nachrichten .mittheilen.
Verbleibe mit Hochachtung ergebenste
P. F. A. van der Vyper. Nachschrift (geschrieben): .von deutsche
Universität? sann ich Jhne.nurdaS philo sophifche'verschaffen'und foflet-900 Mark,
während die amerikanische DoctorS Di Plome nur 480 Mark kosten und aber gül iia und kräftig kind ! Ueber neme Älva.
iilitÄ und VerhSlinib ' w der University
können ßie vontzerrn X.,dort auSkunft er. halten " ' .
Da meinem Gewährsmanne aber beson-
derS daran lag. Näheres über den Handel
mtt deutschen Doktor-Diplomen zu ersah
ren, so folgte dieser zweite Brief lgeschrie
ben): :
Geehrter Herr ! In höfliche Erwiderung
Ihres werthe.SchreibenS theile mit dasdie philosophische DoctorS Diplome auSAme rika die beste sind' und kosten nur 480 ReikSmark. Sollte' Sie aber eine von eine deutsche Universität vorsetzen, so 1) Ueber nehme ich solche inctüsiv Commission und
Unkosten zu,Mark 1050. 2) in uuaefäbr
jwei.Monat. 3) Weitere Bedinaunaen.
daß Sie mir die Wahl überlassen 'zwischen die Universität aus Gieffen, Marburg und Jena.Jhre baldige Antwort evtaeaense-
hend, verbleibe mit HöchZchtlmg
... 7,. . P. F. A. van der Vhper. Als .der Betreffende darauf nichts mehr
von sich hören lieb, erfolgte noch eineMah nung zur Antwort, und .damit war die
amüsante Correspondenz erledigt.
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-, - 'WMM rv) rmjK HLS' " ' ' Hl
, EiscnWn-Zcit-Tabclle. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag, den 26. Mai 1873.
Cleveland, Columbus, Cincinnati und In dianopolis Eisenbuhn. (Bee Line.)
Ankunft: L. u St. L. fftf 7 45 Sra Snd. 23. u M. CjlO 55 nion Acc 4lX)Nm Ä.uS. L.Sr ... SlXIN Col. u Ind. Er 6(X)9!n N.YuS.LEl 10 55 Sm E. Sp. u I Er 10 5ö Na
Abgang: NYckBoErr ..4:l5Vm D. S. Sri- 4:t5 rn Union Acc. ...5:30 Lm Dat'n d i. 12:10 A! N. ). B. Er.. 6:3v Nm E. gt. 28. Cjt 6:30jjrn
Brightwood Diviston, C., C., C. und I.
l!m I 7 im 10 rn 111
4 1.S m 6 10 Km
8 05 S3m 6 90
11 2lm ...11 ION
1200 N
7 45m 6 00 5!
bö m 4 1)0 Nm 30 Lm 10 öS N
Pittsburg, Cincinnati und St. Louis
Eisenbahn.' (Pan Handle.)
91 9 83 nCi. 4 20 Sin Bai u WaS-i- 4 70 Am Da?t u Ep St.. 4 20 V n Dayt uXEx ...llOOBm xringf u Eol..ll V0 Bm Rich. u Da. Ak. 2 4S Nm
Xenia u Eol.Acc. 3 4,, Nm
N. A. B. Echnll, 5 45 m
Nichmond 9 55 Lm Accommodatlon. 9 5SLm Et.L.uL.Cchn',-I-l2 40 N Ter uKan. - -j-12 40?! Eol. u Ep. Acc.. 5 40 Nm Xenia u Da Ae. 5 40 31 Et.L.uTerSch'z-l-10 45 N on.uPa. Sch'z-i-10 4ö N
Bai.uW. Schnell 5 4L Nm
Vandalia Eisenbahn.
Mail 700 83a Tag Ex. p-j- . . I vO Nm Terre Haute Acc. 4 Oo Nm Pacific C t....llOUNnt
Indianapolis uno St. Louis.
Schnellzug f .... 3 45 C Mail Acc 10 05 m Tag Sivu 5 35 92m Mallu Acc 5 40N
Tag Ex.p 800m
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Eisenbahn.' Cincinnati Division.
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2 25 Nm .... .. 33091 5 45 Nm 6 30 N
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3 60 Nm L 05 Nm !
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Westlich.
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3 10N 3 00m 3 ?5Nm 4 3LNM
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jfiaf'ijftttj .Temsleton . Sheldon ..Kankakee.. .. Chicago..
Fort Wahne, Muncie und Cincinnati Eisenbahn. t , (YrrlSßt Jndiaraxoli ,ia Be Line., Nördliq, sehndkSge ! ' "
fCUüiU Jnbian apolil. i . . . .1 . . .i. 8 Ankunft Fort Wa,n i, 15 v
Cüdltch gehende Züge.
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Ankunft in Indianapolis 10 30 83 erläßt FortWayne .V.. 540 5k Stnkunft irtnVtanopolii 10 35 9t ßu5ri e4nm bezeichnet, ie deute it SchlafLagen: '- - . - -
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