Indiana Tribüne, Volume 1, Number 24, Indianapolis, Marion County, 25 January 1879 — Page 2
I n d i a n a T r i b si n e."
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37 Yark 5kov, Jott.
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vermischtes. Inland. Daö einige Studenten der Medizin zu ihrem Studium sich Leichen aus den Kirchhöfen verschafsen,vertheidigt einBlatt damit: daß die Herren als prakticirende Aerzte die gestohlenen Leichen ja sehr bald ersetzen würden. Mrs. Anderson in Broottyn, welche es unternahm, in 2,700 auseinan der folgenden Viertelstunden 2700 Vier telsmeilen zurückzulegen, und welche ihre Ausgabe glanzend löste, hat sich mit ihre Schenkelvirtuosität das nette Sümmchen von $8000 verdient. In T e x a s kann eine Frau, deren Mann im Zuchthause sitzt, ihn zurVerrichtung hauslicherArbeiten gegen eine geringe i?ntschädigung miethen, nur muß er jede Nacht im Zuchthaus schlafen. Ob von diesem Recht häufig Gebrauch gemacht wird, konnte unser Gewährsmann uns nicht sagen. Abergläubige erinnern sich jetzt des Umstandes, daß letzten Sommer auf der Themse der nach der Prinzessin Alice ge nannte Excursionsdampfer unterging, als eines Ereignisses schlimmer Borbedeutung,
in Anbetracht besten es gar nicht zu verwundern gewesen sei, daß Prinzessin Alice, die Großherzogin von Darmstadt, an der Dipteritis starb. Erinnert doch auch .ein Mann, wie Murat Halsted, der Redakteur des Eine. Commercial," daran, däßauf der Pommerania an ihren Masten und Raaen vor der Ankunft auf ihrer vorletzten Fahrt in New York das St. Elms.Feuer bemerkt wurde, welches bekanntlich den Seeleuten als sicheres Vorzeichen gilt, daß das betrcffendeSchiff baldigemUntergange geweiht ist. Die amerikanischen Zollbehörden sind dieser Tage einem ausgedehnten Schwin del in dem Import von Cigarren auf die Spur gekov.men. Eine' Firma importirte einen bedeutenden Posten Havana-Cigar ren und gab den Zollwerlh außerordentlich niedrig an. Die Behörde vermuthete einen beabsichtigten Zollbetrug und ließ die Ci garren mit Beschlag belegen. Die Firma protestirte und bewies, daß die importirten Cigarren aus echtem Bankee und Pennsylvanier Kraut, und zwar in Porto Rico gemacht waren. Um den Ruf der HavanaCigarren ausrecht zu erhalten, besteht auf Cuba ein Gesetz, welches die Einführung
von Tabak aus dem Auslande verbietet. Da jedoch Porto Rico eine spanischeColo nie ist, so können selbstv-rständlich von dort Tabak und TabaksFabrikate in Cuba eingeführt werden. Während des Auf
standeö auf dieser Insel erwirkte der Ver
treter von Porto Rico in den spanischen Cortes ein Gesetz, welches den Import von
ausländischem Tabak für seine Colonie erläubt. Die Kaufleute von Porto Rico importirten nun Tabak aus derUnion, ließen denselben beizen und in Cigarren ver arbeiten, verschifften diese nach Havana und von da als .echtetzavanesen" nach den Ver. Staaten. Ungeheure Massen dieser Cigarren sind in den letzten Jahren hier eingeführt und von den Consumenten als echte Waare" bezahlt worden.Ländlich, sittlich. Die Mitglieder
des englischen und deutschenR-ichs'Parla-ments erhalten keine Vergütung. .Die Mitglieder des Ver. Staaten Congresses
erhalten für ihre Dienste während dreier Monate die fürstliche Summe von $3,500.
Die Mitglieder der Legislatur unseres
Staates Jndiana erhalten per Tag $6, oder während der ganzen Sitzung von 60
Tagen perMann etwas mehr oder weniger als $300; somit bekommt die Legislatur mit 150 Mitgliedern blos an Gehalt gegen
$50,000. Es ist eine bekannte Thatsache,
daß republikanische Gesetzgebungen theurer
sind, als monarchische. In unseremStaate
Jndiana erhielten die Mitglieder sogar
früher schon $3 per Tag, was das Ganze
um so viel kostspieliger machte. Während früher die demokratischen Blatter nach Ne form schrien, wird diesesGeschäft nunmehr
von den republikanischen Blättern besorgt.
So sinden wir in einer englischen
Zeitung von letzter Woche folgenden Er
guß: Am heutigen Tage versammelte sich
die Legislatur. Wenn dieselbe in Wirklichkeit sür Sparsamkeit eingenommen ist, so sollte ihre erste Arbeit sein, den, Gehalt ihrer Mitglieder zu beschneiden. Im Jahre
1875 wurde der Gehalt auf $6 per Tag
festgestellt. In dieser Zeit der Barzahlung ist U per Tag plenty, und eine solche
Reduktion würde dem mit Taxen überbür deten Volke von Jndiana die Summe von
$25,000 ersparen. Für Bestreitung sammt.
licher Kosten der Gesetzgebung wurde die
Forderung von $125,000 bewilligt. ,
Die weiblichen Vertreter des Frauenstimmrechts konnten keine größere Dummheit machen, als daß sie sich für die Viel-
weiberei in die Schranken werfen. Diese
hat neben der freien Liebe feil, ja sie ist
noch schlimmer. Man kann sich in der
That das Weib in keinem unwürdigeren Zustande denken, als etwa die siebenzigste Frau eines Mormonenpropheten. Und
für diesen unwürdigsten aller Zustände le-
gen die Weiber, die das Stimmrecht haben wollen, ihr Wort ein. Frauen, die sich so
erniedrigen, wie die Mormoninnen, sie sol-
len Antheil haben an der Regierung dieser
Nation. Das ist stark. Der Präsident,
bei dem sie auch waren, hörte diese natur-
widrigen Geschöpfe ruhig an, zum Schlusse aber fragte er sie, ob sie nicht die verbesserte
Haushaltungsmethode seiner Frau sehen möchten und stellte sie Frau Hayes vor.
Diese führte sie in Küche und Speisekam-
mer und redete zu ihnen von der Erziehung
der Kinder. Höchst indignirt zogen die
Weiber ab, diese Lehre hatten sie nicht er-
wartet. Sie ist natürlich bei so entarteten
Geschöpfen auch auf ganz unfruchtbares
Erdreich gefallen.
Consularagent Lasar von St. Louis,
der vor einigen Monaten auf seinen Posten
in Harburg, Hamburg gegenüber, abging, ist dort einem netten Schwindel auf die
Spur gekommen. Er entdeckte nämlich bald, daß die s. g. Consularagentur" in Harburg nur ein von dem Consulat in
Hamburg angelegter "Reeder" war, um
Sporteln sür das Consulat in Hamburg
herauszuschlagen. Ein Consul ist berech tigt, sür jede Consularagentur, die in sei nem Gebiete liegt $1000 extra von den ein
gehenden Sporteln zurückzubehalten. In
Harburg gingen wirklich nur etwa $76 im Jahre ein, aber der Consul schusterte dem dortigen Consularagenten Sporteln, die
eigentlich in Hamburg eingingen, zu, und theilte dann brüderlich mit Jenem. So
ist es Jahre lang gegangen, und die Con
sularagenten ließen sich das gefallen. Auch
Hrn. Lasar wurde es zugemuthet; aber er hat sich geweigert und hat lieber seine
Stelle niedergelegt. Die Folge ist nun
auch die Abberufung des Consuls Wilson
von Hamburg, der jetzt überdem die zu viel
bezogenen Sporteln herausgeben soll.
Aus New V o rk wird aus guter
Quelle gemeldet : Es scheint ziemlich sicher
zu sein, daß Frau Stewart zu intimen
Freunden sich dahin geäußert, daß der
Leichnam ihres Gatten gefunden sei und daß er innerhalb 6 Stunden, nach dem für
ihn bestimmten Begräbnißplatz in Garden
gebracht werden könnte. Nach Andern,
soll Frau Stewart, als sie von ihren Be-
kannten befragt wurde, warum die Hochzeit ihrer Nichte Fräulein Smith in so öffentlicher Weise gefeiert wurde, während die Leiche ihres Onkels sich noch in den Händen der Räuber befände, geantwortet haben. Fräulein Smith war stets meine unzertreniiliche Begleiterin und hat sie sich mit Herrn Wetherell mit meinem Wiffen und Willen verlobt und ist der Tag der Hochzeit von mir gebilligt worden; und ich würde dies nicht gethan haben, wenn die Leiche meines Mannes von den Van dalen noch im Lande herumgeschleppt wort den wäre. Richter Hilton weigert sich ir gend welche Aussage zu machen und ist stumm wie das Grab ; aus welchen Grün den ist unbekannt. Der Rector der St. Marks Kirche, Dr. Rylance, sagte gestern, daß er Frau Stewart längere Zeit nicht gesehen hätte, daß aber vor vier Wochen ein höchst achtbarer Mann, der vollen Glauben verdiente, zu ihm gekommen sei und ihm mittheilte, er könnte die Leiche Stewarts gegen Zahlung einer Geldsumme herbeischaffen. Dr. Rylance theilte dies Richter Hilton und FrauStewart mit, vnd sah nachher seinen Besucher nicht wieder. Nachher scheinen Advokaten die Un terhandlungen wegen Rückgabe des Leich nams von Stewart wieder aufgenommen und wie es heißt zumbefriedigendenSchluß gebracht zu haben. Hoffentlich ist damit diese Geschichte erledigt und dar todte Mil lionär ein sür allemal abgethan. Eine merkwürdige, echt amerikanische Geschichte wird aus Michigan gemeldet. Die Advokaten am Orte, da sie spielt, reiben sich vor Vergnügen die Hände. Man schreibt : Im südwestlichen Theile Michi. gans, in Berrien County fließt der St.
Joseph aus Jndiana kommend in den Mi-
chigan See. .Dieser Fluß wurde früher mit einem kleinen Dampsboote befahren, welches ein paar Male im Jahr, bei günstigem Wasserstand, bis Three Rivers" gelangte. Das war vor vielen Jahren, ehe die vielen Haupt und ?ZebeN'Eisen bahnen den südlichen Theil von Michigan in allen Richtungen durchkreuzten. Die
Dampsschifffahrt wurde durch die Eisen
bahnen unnölhig und unnütz gemacht und bezahlte sich nicht. Deßwegen hörte sie
gänzlich aus. Nichtsdestoweniger aber ge
hörte derSt. Joseph zu denjenigenFlüffen,
welche von den Ver. Staaten als schiffbar anerkannt wurden, und der Congreß hatte sogar auch Geld zur Entsernung mehrerer
der Schifffahrt im Wege stehendevHinder
nisse bewilligt. Nun aber hat der St.
Joseph eine außerordentliche gute Waffer
kraft, welche von vielen Etablissements, wie
Mehlmühlen, Sägemühlen, Papiermühlen
und dergleichen benutzt wird. Zur erfolg reichen Benutzung der Wafferkrast bei je
dem Wafferstande waren aber auchDämme erforderlich, welche allenthalben von den
Eigenthümern solcher Gewerke im Fluß
angebracht wurden. Ebenso waren zahl reiche niedrige Brücken über den Fluß ge schlagen, worunter kein Dampfboot durch
kommen konnte. Nun kam im Frühjahr
1873 bei hohem Wafferstand das kleine Dampsboot Dr. Hanly, Capt. Boswell, und dampfte den St. Joseph hinauf bis
Berrien Springs und da die dortige
Brücke zu niedrig war, legte der Capitän
ruhig am Ufer an und brachte bei den Be
hörden des Städtchens das formelle Ver langen vor, die Brücke entweder höher zu
bauen oder ganz zu entfernen. Anfangs
lachte man darüber, je mehr aber dieSache
untersucht wurde, desto verwickelter und bedenklicher wurde die Rechtsfrage und am Ende von 70 Tagen wurde die Brücke hoch genug gemacht, um das Dampfboot durchzulassen. Das Resultat hiervon war vor läufig : Schadenersatzklage vor dem Ver. Staaten Distrikt-Gericht wegen verursach-
ten Aufenthalt für 70 Tage zu $100 per
Tag macht $7000. In Niles kam der Dampfer unter der Eisenbahn- und zwei Stadtbrücken hindurch und warf Anker
vor einem Damm, der gebaut ist, um das ganze Jahr für eine Papiermühle und die dazu gehörige Fabrik und anderen Etabliffements die nöthige Wafferkraft zu sichern, und der Capitän verlangte Durchlaß, indem er sagte, daß er den Fluß hinauf bis Three Rivers, St. JosephCounty, fahren und alle Städte und Townships, wo ihm eine Brücke, und alle Eigenthümer von Fabriken, wo ein Damm ihm imWege stehe, verklagen werde. Von Niles bis Three Rivers gibt es Dämme im Flusse und Brücken- über den Fluß in großer Menge und der Werth derFabriken, welche Dämme errichteten und die Wasserkraft benutzen, zählt nach Hunderttausenden. Der Fluß ist praktisch blos bis einigeMeilen unter Berrien Springs schiffbar; jedoch vor Zeiten, ehe das Land geklärt und mit Eisenbahnen durchzogen war, kam hie und da ein Dampsboot bei hohem Wafferstand bis nach Three Rivers. Dieser un ternehmende Vankee Capitän schlägt also diesen' Weg ein, Geld zu machen; er wird ca. 100 Prozesse anhängig machen müssen. Es läßt sich nicht läugnen, obgleich die Schifffahrt auf dem St. Joseph faktisch aufgegeben wurde, daß er das formelle Recht au seiner Seite hat. Die einzelnen Prozesse werden vor dem Ver. Staaten Gerichtshof in Grand Rapids verhandelt werden, und ist man auf das Resultat sehr begierig. Eine Anzahl New Yorker Pfaffen hat wieder einmal angekündigt, daß sie sür die
Preffe Gebete zum Himmel hinaufschicken wollen. Ob die Herren damit in zarter
Weise andeuten wollen, daß Zeitungs'Re
dakteure der Fürbitte beim Allerhöchsten mehr bedürfen als andere Menschenkinder,
weil sie ganz besonders gottlos seien, bleibe dahingestellt. Sollte es der Fall sein, so
nimmt jedenfalls diePreffe die beabsichtigte
Beleidigung mit bestem Humor entgegen, und scheint sie schonmehr als einen schlechten geistlichen Witz auszufaffen. Der New
Dorker .Herald" z. B. sagt, ein New Vor-
ker Pastor habe kürzlich eines semer bocy-
trabenden Gebete mit den Worten angefangen : Du wirst aus den Morgenzei-
tungen ersehen haben, o Herr, wie 'dein
Sabbath entweiht wird !" und meint die
Herren Pastoren hätten mit ihren Gebeten für die Preffe am Ende den Zweck imAuge, die Zeitungen eines so erhabenen Lesers
immer würdiger zu machen. Nebenbei
möchten sie eS noch darauf abgesehen ha. ben, ihre Namen in die Zeitungen und dadurch einen .Gratis-Puff zu bekommen .
Nach dem neuesten Rowell Dinctory
erscheinen in diesem Jahre in den Ver.
Staaten 8703 periodische Zeitschristen ge
gen 8340 im vorhergehenden Jahre. Neugegründet wurden 13 tägliche und 307 wöchentliche Zeitungen. Die Gesammtzunähme von allen neuen Gründungen be-
trug 363.
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Ankunft: 2. u Ft. 2. Sri-.. 7 45 83m Ind. SS. u M. CxlO 55 m Union Ace 4 00 92m n.uC. 2. 5x.... WNm Col. u Ind. Er lNm N.N US. Srt !0 S5 Pm C. Ep.u J E.j- 10 SS AM
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11 2i) 33m ...11 lU Nm
745 83m 60031m 105.5 m 4t0 9Jm UZO l'ra 10 65
1200 N
Pittsburg, Cincinnati und St. LomS
Eisenbahn. (Pan Handle.)
N D u Schnlkz. 4 20 rn Ba: u Wasj- 4 i Bm Dayt u Sp E:.. 4 20 8 Dayt u X Ex ...11 U) Vrn Exrings u Col..1l i tm Rich. u Day. Ac. 3 45 Nm Xenia u Coi.Acc. 3 45 Nm N. Z).uB. Schnll, 5 45 ;m Bai.uW. Schnell 5 4ö Nm
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Vandalia Eisenbahn.
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Lasayette Division.
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5 40 9? in 3 10 Nm 2 22 Nrn 12 3.' Nm 12 05 Nm 10 50 Vm
Pae. Sx. u Mail. 70 Vrn
Crawsordsv. Ace 3 5 Nrn
St.uX. Extraz.. 7 00 Nrn . I. uW.Ex. rcli ou Rrn
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Indianapolis Peru u. Chicago Eisenbahn.
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Dt. Tl.uChi. Er.11 10 Nrn
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Jesscrsonville, Madison und Indianapolis
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a. u . rr v 50 Bm Eol. u Mao. Ac.. 3 15 S!m S.u Ev.Ex.rc.. 6 00 Nrn
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nacht ElVreß5..10 50 Nm
Cincinnati, Hamilton und Indianapolis
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Indianapolis und Bincennes Eisenbahn. Mail u Cairo Ex. 800 Vrn Spencer Ac 9 05 83m
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