Indiana Tribüne, Volume 1, Number 22, Indianapolis, Marion County, 18 January 1879 — Page 1
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ir-Ua-rt. v- . I ' sh V t ' Jahrgang 1 No. 22. LouiS V. Hild, Hcraukgkler. Office : Ecke Circle u. Meridkan-Straße. Indianapokis, Zndiana, Samstag, den 18. Januar 1879.
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Brauer von Lager- und des rühmlichst bekannten Tafel-Bierö.
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Heute, Samstag, den 18. Jan., Sa'' öffne ich meinltl neue Fleischmarkt an der Ecke
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BevölkerungS-Ltatistik. Nach einer Berechnung der Y. Tri.
Birne" steht eS mit dem numerischen Äer Haltnisse der Angloamerikaner den Ginge wanderten gegenüber, wenn man nämllch den Stammbaum der die Union bildenden Bürger annimmt, entschieden ungünstig, und dafc die englische Sprache die Landes spräche ist, haben sie nur dem Umstände zu verdanken, daß sich auch die Jrländer der selben bedienen. Mitglieder dieserNationalität, sowie der deutschen,französischen,spanischen,hoUän dischen und schwedischen haben zur selben Zeit mit den Pilgrimvätern auf dem jetzi gen Gebiete der Ver. Staaten Fuß gefaßt, und namentlich sind eZ die Deutschen und die Jrländer, die in einem mehr oder min der anhaltenden Strome seit zwei JahrHunderten sich in die neue Welt" ergossen, Nun ist bekannt, daß diese beiden weit sruchtbarer und lebe'nsäher sind, als die eigentlichen Angloamerikaner, eö ist also rm 5. . ' r. O f. v... A 'i I lem Äzunoer, wenn t& auie ocr en diesen der Zahl nach über den Kopf ge wachsen sind. Und jeneuer diese Zeit, desto rascher geht dieses. Nicht nur zeigt dleEmwanderung ausZrland undDeutsch land erst seit dreißig Jahren eine ausneh mend hoheLiffer an, sondern die Frucht barkett der Angloamerikaner nimmt aus leicht ersichtlichen Ursachen immer mehr ab. , "7 . Senn mn a,s schon für .11 annimmt, wie es die Tribune" thut, dab bei einer Bevölkerungszahl von 50 Millionen WA Prozent aus die Jrländer, 27 aus dieDeut schen,2 auf Holländer und Skandinavier, IAH. auf alle übrigen Nationalitäten und nn P a. a m rv. !tta ien zu ammen uno nur Prozent au? die eigentlichen Angelsachsen kommen, so muk sich dieses Verhältnis rasch noch wett ungünstiger für diesestellen... .Wahrend jetzt nur XÄ Millionin Angeisachsen, da gegen IhK Millionen Jrländer und U 9 w r Millionen emonen hier woynen, wiro schon in zehn Jahren die Zahl der beiden letzten die der ersteren gänzlich in den Hmtergrund stellen. Denn' nicht nur wird sie sich durch stcte Einwanderung vermehren, sondern die jetzt schon hier sind, haben lne weit stärkere Nachkommenschaft, als die aller Pilgrim.Familien. Und den Deutschen gehört dieZukunst vorallen. AusDeutschland ist mit Recht in den Jahren eine bedeutende Einwanderung zu erwarten. Es leidet ja stark an Uebervolkerung und gibt semen Ueberschuß fast nur an die Umon ab, während Irland' balo nicht mehr so grobe Mengen uns' zuschicken wird. Un. sere Leser erinnern sich wohl der. Tabellen aus der Swdt New York vom Jahre-1877 und 1878, die wir ihnen vorgelegt haben, und aus denen hervorgeht. -da& die Mutschen weit mehr Heirathen und Kindtaufen zu verzeichnen haben, als, die Jrländer, von den Angelsachsen gar nicht zu reden, Vieles Verhältniß aber herrscht fast durch ? p l du flaric union, in großen uno unncn W tfV M.. lavien, auerwarls uno m vielen Theilen oes enens, auch auf dem Lande ; es ,st um wuno oasur anzunehmen, van es ncy ändere, im Gegentheile, je mehr deutsches Wesen der deutsche Einwanderer hier an trifft, desto rascher wird er in Zukunft ei nen eigenen Heerd gründen und gedeihen; die Zunahme des deutschen Elements wird also verhältnißmübig stets rascher vor sich gehen, und schon beim CensuS von 1890 werden die Deutschen anstatt der Jrländer die größte Zahl aufzuweisen haben, wäh reno Die Angelsachsen auf emen noch weit niedrigerenProcentsatz sinken n.üssen. DaS wird dem National-American" unglaub lich vorkommen, aber cS ist eben doch so. Gegen Naturgesetze und gegen daS kräftige teutonische Element kämpft der.Knownothingismus vergeblich an. Wir bekennen unS zum Empfang einer freundlichen Einladung, einer , am 4. Fe. bruarin Springfield, Jll., stattfin denden. Versammlung von Herausgebern deutscher Zeitungen im Nordwesten . beizu wohnen, sehen uns aber nicht in der Lage, derselben Folge leisten zu können, da hierzu uns. die nöthige Mube fehlt.- Wir wün schen den Collegen.den besten.Erfolg in ihrem Streben. - . '
Die Generalgouvernante von Canada.
Die Prinzeß Louise vonEngland, welche aiö Generalgouvernante der Canadier unter dem Hochdruck der leidigen Etikettenfrage zu Anfang ihrer neuen Carriere so viel zu leiden hatte, will nun, nachdem sie von dem Verdacht der intellectuellen Urheberschaft der albernen Kleider ordnung am viceköniglichen Hose so ziemlich ge reinigt worden ist, den loyalen Untertha nen ihrer kaiserlichlöniglichen Mutter um jeden Prei alS ein Musterweib aus dem Volke erscheinen. Die Prinzeß beweist dadurch, daß sie nicht aus der Art geschla gen ist und daß sie es versteht,vielleicht selbst aus Kosten von anerzogenen Prätensionen sich populär zu machen. Die kanadischen Zeitungen, deren Berichterstatter nach je nem, durch di-tief ausgeschnittenen Cor sagen, resp. die'.Kcankheitsatteste der Da men so berübmt geworden Balle in Ot tawa, dieNasen nicht genug rümpsen könnten, sind nun des Lobes voll über die brave m . - ... m . . Tochter der ausgezeichneten Mutter, welcye .bei sich zu Hause die canadisch en Kraut' unser und Factoreibesitzer gemüthlich un. terhält, bei solchen Staatsaction:n weder tief ausgeschnitten ausgeht, noch sonstwie sich Airs" giebt, und täglich als simple Spaziergängerin imRegenmantel und mit dem Stab in der Hand" aus den Straßen der Stadt erscheint, um höchsteigenhändig I WlUUi ViUVill, V yW"lfcUfc,,"" 0 jh intimen Einkäufe zu besorgen. Diese, Einfachheit gefällt den biederen Canadiern ungemein, doch am meisten entzückt sind sie darüber, dak die königliche Hoheit sich kürzlich einen bürgerlichen Theetopf aus blankem Blech, bei Leibe nicht plattirt, son I dern aus röirklickem. blankem Bleaz um den civilen Preis von einem Quarter zu gelegt hat. Dieser blecherne Theetops hat Wunder gewirkt und di Popularität der Gneralgouvernante auf's Neue bescstigt. Es kommt uns nicht zu, über di' Charak I . M . tereiaenschaft der Plinzeß ein Urtheil zu füllen, wer aber die Prätenstonen der aller höchsten und höchsten Hertschasten in Eng land auch nur vom Hörensagen kennt,wird unwillkürlich dem Gedanken Raum .geben müssen, dab diesem Wunsche, einfach zu er scheinen, eine verstimmende Absicht zu Grunde liegen mag. Frau Victoria ist sicherlich cine ausgezeichnete Landesmutter aber durchaus nicht frei von VorUriheilen, welche in manchen kleinlichen Dingen recht unangenehm zu Tage treten sollen. Sie giebt ebensoviel auf den Ruf, in welchem sie als mustergültige Hausfrau bei ihren Unterthanen stehen will, : wie auf die Dehors" bei Hofe, und es wäre deshalb durchaus nicht zu verwundern, wenn sie dem Töchterlein, nach deren ertten Erlebnissen aus kanadischer Erde, einen Wink gegeben hätte, wie Königstöchter eö machenMüssen, um daö zu scheinen, was Die von Gottesgnaden unter sich selbst nicht sein zu brauchen vermeinen. I " Die Aechtheit der ütt anderer Stelle mitgetheilten Nachricht von Rom über die Annabme von Erttckof Nu,N's N,n Nation, wird in Cincinnati um deßwillen ' , 5, , ? " w w i o bezweifelt, weil eö nicht Brauch der katho. lischen Kirche sei, über den Nachfolger in einem so Höhen Amte Dispositionen zu treffen, ohne daß der Amtsinhaber vorher die Mittheilung. von der Annahme seines Abschiedsgesuches erhalten und ohne daß man sich mit den übrigen nächstbetheiligten Erzbischöfen in den Ver. St. wegen der Neubesetzung ins Einvernehmen gesetzt habe.
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