Indiana Tribüne, Volume 1, Number 19, Indianapolis, Marion County, 28 December 1878 — Page 5
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gegen alle Krankheiten des MagenS, der Leber nnd deS Unterleibes, gegen Oollilütigrclt und alle daraus entspringende Leiden, alS opfweh, Herzklopfen, Schverüthigkeii. Aengstlichkeit. Schwindel, gegen Dispepsia, ff Ary,Uen dkt 33grn, all Uebetteit, Unvtx baulich keit, säuret Ausstößen aus dem Magen, schlech. Un ISeschmack im Munde. Segen alle Anordnungen der vT all Fieber, Gelbsucht, Gallenleiden, Schmerzen in der Nierengegend. Gegen alle Krankheiten, Kelche Unreinem Blute entspringen, alt Kak,liran!ykttkn, Ansschttge, SakiLäss,, schlimme Anzen, Aritzk, Sars und Wigsarbe. liegen söVVyHöln und beiden deö weiblichen Geschlechtes. Die Flasche gmp p BllMVUrllcr TropseN kostet 50 Cents, oder f ün f Flaschen . . Vi . ' i w ' I ! we Dollars, und sind bei allen Avotbeern iino onoiern in leoizmen zu yaven. u .Ar onr c . r r I tfrf II ran iOTs u m ML Gegen U I 1 1 Aeifexkeit, Ziränne, Anffneuza, göröfikglieit, Entzündung der Lnftröbre, Katarrh, Kehlkopslciden, Keuchßusen, zur Erleichterung Schwindsüchtiger. Zur Beachtung, Lewsgen durch den großen Elfola, welchen sich, vermöge seiner Tüikkangiklkft der Hamburger Brustthee rn Dr. August König i den ganzen Ver. Staaten errunzen hat, versuchen gewissenlose Menschen, denselben nachzuahmen und den Leuten schlechte Znsammensetzun gen in Ähnliche? Lerxacknng und denselben Gebrauchs. Anweisungen anzuschwindeln. Seid aus Eurer Hut ! Dr. August König' Hamburger Brustthee wird nur in Original.Packeten, Prei S Eent. oder für.s Packet Zl, erk'ust, ist in allen Axotheken zu haben oder wird nach Emxsang des Preise sret nach allen Theilen der ver. Staaten versandt. Nan adressire: Vogeler Baltimore, Md. Wa . Ehe Ihr Dr. August 5önig'S Hamburger Fa mili?n.MedZ!inen kauft, labt Euch don Eurem Apotheker eder Händler die NamevS'Uuterschrist don V.Qoaeler S? Co. zeigen, damit Ihr nicht durch schlechte Nachahmungen betrogen werdet.
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ewelry - Geschäft. Feftgeschenke aller Art ; Uhren, Goldsachen, Silberwaaren :c., die billigsten und besten in der Stadt. Man braucht nicht zu befürchten, veraltete Waaren zu finden. Alle Einkäufe werden Kostenfrei gravirt. Kommt und seht bevor ihr anderivärtt kauft. am, MM & MZkew, 12 Oft-Washington Str., k die Strastn.Nhr aus jtjltUt ist. ZZT Herr Julius C. Walk wird sich ein Vergnügen daraus machen, die deutschen Kunden zu bedienen. 2Idec2ml Im Druck und GravirDepartement in Washington ist man abwechZlungsbalber wieder einmal einer riesigen Betrügerei aus die Spur gekommen, deren sich ein Ring von Angestellten beiderlei Geschlechts schuldig gemacht hat. Bis jetzt ist die Höhe von $130,000 ermittelt, um welche unsere Civildienst' ResormBeamten den Staatssäckel betrogen haben. . Eine gerichtliche Entscheidung, welche diele Woche in St. Louiö gesällt wurde, ist auch sür unsere Stadt von Interesse; sie lautet, daß die Stadtbehörde nicht verklagt werden kann, wenn Jemand von einem Fuhrwerk der Feuerwehr überfahren und beschädigt wird. Einer unserer hiesigen Mitbürger, welcher ein Pserd verlor, daö durch einen Schlauchwagen tödtlich verletzt wurde, hat die Richtigkeit dieses Grund satzes zu seinem Schaden schon vor Jahren erfahren müssen. Der biedere all soziale Turner welcher in seinem Eingesandt" an den .Telegraph" unseren Artickel über die Wir vm.vti yiu ly uiiiivn Htuuti hv vi vi' n im hiesigen Turnverein glaubte mit , . w r v n er . v PWniwjcn ussauen gegen ozn mi a c r W . . . 7? rr . t "UI oer xrioun ipiaen zu muieneyarri 1 !. , ! t fZl (HVt unui jwiui uimiuHui seiner Anonymität und verschanzt sich hm ter die Ausflucht, sein Name wäre aus der Redaktion des .Telegraph" zu erfahren. UnS persönlich ist an dem Namen deS Bie dermanneS nichts gelegen; wir kennen ihn. auch ohne erst uns danach zu erkundigen; aber wir haben ein Interesse daran, daß auch daö Publikum diesen Namen auS der eigenen Feder des Biedermannes kennen lerne, da dann dasjenige, was wir .Per sSnlichck" diesem Herrn als Antwort aus die unS betreffenden persönlichen Ausfälle zu erwidern haben, viel leichter verständlich sein wird. Also, bitte, geniren Sie sich .nicht, biederer alter sozialer Turner ! Ueber den Beiträgen, welche aus Deutschland Herüberflossen um die Noth der Gelbfieber'Kranken zu lindern, herrscht ein eigener Unstern. Zuerst gingen an den deutschen Gesandten in Washington, Baron von Schlözer, 3000 Mark von Kaiser Wilhelm ab. . Anstatt dieses Geld an den deutschen Consul in New Orleans zu schicken, übergab es der Gesandte an Staatssekretär Evartö. Was aus der Summe geworden, wissen die Götter. Kein Sterblicher hat mehr etwas davon gehört. Sodann wurden von dem Berliner Hülsö-Comite 2500Thaler an denGeneral Consul Schuhmacher in NewZZork geschickt. Dieser Herr hielt sie an sich, weil er .Vor schlüge über deren Verwendung entgrgensieht" Da liegen sie noch. Nach den .GelbsieberDistrikten gelangte kein Cent. Man weiß nicht ob man sich mehr über die Bornirtheit, oder über das unbeholsene Bureaukratenthum dieser Würdenträger araern soll. Als 1870 und 1871 eine Million Dollars sür die Verwundeten und Nothleidenden nach Deutschland auS der Union abgeschickt wurden, frug man nickt lange, fackelte nicht mit Behörden, sondern sorgte, daß daS Geld so rasch wie möglich an Ort und Stelle gelangte wo eö Gutes wirken sollte. Sieht man dagegen diese deutschen Diplomaten Schlashauben so wird einem ordentlich übel. Die in Evansville an den Tag gekommenen Leichendiebstähle inspirirten den dortigen .Demokrat" zu einem, mit Galgenhumor geschriebenen Artikel, von dem wir den Schluß nachstehend mitthei? len, da er die wichtigste Frage treffend be handelt. Die Hauptsache bleibt jedoch immer : Wo sollen die Aerzte die Leichen herneh men, an welchen sie Anatomie studiren ? Sollen sie aus den einen russischen Todten abonniren, welcher bekanntlich immer todt ist und doch niemals stirbt? Sollen sie mit' den gekrönten' Menschenschlächtern Europas' Lieferungscontrakte abschließen ?
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DaS Beste äre noch, dab eS jedem Men schen gestattet würde, seinen .Stig" bei Lebzeiten an eine Knochenhaueranstalt zu verkaufen und dab dann der Anstalt ein gesetzliches Recht zustünde, in dem Augen blicke wo die Seele zum Leibe hinausfährt, mit der Knochensäge in den .Stiff" zu fahren. Wie mancher hat nicht seineScele verkauft und dem Teufel ' verschrieben, warum soll er da nicht seinen Ltib einem Arzt verkaufen? Und giebt eö ja doch Menschen genug, die auS reiner Nächsten liebe Leib und Seele zugleich verkaufen. Warum soll da nicht Jemand, um seinen Kindern etwas Capital zu hinterlassen, sei nen Cadaver verkaufen können oder hypo thecarisch als erste, zweite oder dritte Mortgage verschreiben ? Darüber müßten dann natürlich Bücher geführt und DeedS gemacht werden. DaS gäbe wieder ein neues Ami, denLeichenreeorder oderKnoch enrevisor. Es müßten DetectiveS ange stellt werden um einige Prachtexemplare, die ihren .Stig verloost, verauktionirt oder verpfändet haben, zu bewachen. Politiker, Polizisten und Advokaten würden die Idee mit Freuden aufgreifen. Jedenfalls würdenKerle,die bei Lebzeiten nichts werth waren, nach dem Tode einen Werth bekommen. Außerdem könnte man auch in unser Strafgesetzbuch eine Bestimmung aufnehmen, daß jeder Kerl, welcher zu fünf Jahren Zuchthaus verurtheilt wird, falls er im Zuchthaus sterben sollte, als .Stiff" in's große Pökelfaß wandern muß. Wir sind sest überzeugt, daß dieser Gedanke die Zahl der der langen Finger bedeutend ver ringern wird. Es giebtMenschen, welchen sich, wenn sie an einen sauren Apfel den ken, der Mund krampfhaft zusammenzieht, weshalb soll da derGedanke an dieKnochen säge, welche möglicherweise durch den StiT fahren wird, nicht als Abschreck ungSmittel dienen? Man denke nur an die Weitläufigkeiten, wenn die Posaunen deS jüngstenGerichteS ertönen. Der arme Kerl muß sich da seine Knochen auS allen möglichen Pökelfäffern zusammensuchen, verliert padurch die kostbare Zeit und muß sich dann vielleicht im Himmel oder in der Hölle mit einem Stehplatz begnügen oder verwechselt gar noch nach dem Tode daS Mein undDein und schmückt sich mit frem den Beinen, sodaß ihn der Thürhüter mit seinen langen Portierstock alS "hard case" die Himmelsleiter hinunterwirst. Man hüte sich bei der Lösung dieses Problems vor jeder falschen Sentimenta lität ! Wir haben bis jetzt noch von keinem Menschen gehört, welcher sich darüber be klagt hätte, daß er seinen Kopf nach dem Tode verloren, wir kennen jedoch Aerzte die schon bei Lebzeiten den Kopf verlieren, weil sie ihre Anatomie nicht ordentlich studirt haben. ES vergeht kein Jahr wo nicht mehrere Tausend dieser Jünger AeS culapS auf die Menschheit losgelassen werden. Zwei Drittel davon sind die reinen Metzgerburschen und gegen diese müssen in erster Reihe die Lebendigen und dann erst die Todten geschützt werden. Man ver lange von Jedem, welcher sich als Arzt Niederlagen will, ein rigoroseSExmen und sorgen dann dafür, daß den medizinischen Anstalten die zum Studium nothwendigen Leichen aus Zuchthäusern zugestellt werden.
Die Instruktion betreffs der Auf nähme der Barzahlung, welche der Fi nanzsekretär erlassen hat. lautet wie folgt : Folgende gesetzliche Bestimmung wird hiermit zur Kenntnißnahme Aller, die eö angeht gebracht : .Ein Gesetz zur Wiederaufnahme der Baarzahlung . . . Sekt. 3 . . . Vom I. Januar im Jahre 1879 an soll der Finanz minister die BundeSLegaltenderNoten, die sich dann im Umlaufe bchnden, bei Präsentirung in Summen von nicht wem ger als $50 in dem Bureau des Bundes Hilfsschatzmeisters in New Bork gegen Hartgeld einlösen." Da die Wirkung dieses Paragraphen die sein wird, jeden thatsächlichen Unter schied im Werthe von Hartgeld und Noten als CirculationSmittel vom nächsten 1. Jannar an aufzuheben, so wird bei Auf stellung und Bezahlung von Rechnungen nach genanntem Tag Seitens der öffent lichen Beamten kein Unterschied zwischen den genannten Circulationsmitteln mehr gemacht werden. Fällige Coupons der Ver. Staaten und vomBundesschatzmeister ausgestellte Zahlungsanweisungen für In teressen oder Capital der öffentlichen Schuld, die dem Gesetze gemäß inHartgeld bezahlt werden müssen, werden vom Bun deshilföschatzmeister in New Pork in Hart geld gezahlt werden. Wenn derAnsprucherhebende es wünscht, können die Coupons und Anweisungen von dem genannten Hilfsschatzmeister oder einem andern Schatzamtsbeamten in Bundesnoten auS gezahlt werden. Interesse auf registrirte BondS, welche in anderen Städten als New Bork in Hartgeld bezahlt werden sol len," werden dem Anspruchsberechtigten ebenfalls durch Anweisungen an den HilfS schatzmeister in New York berichtigt und kann die Anweisung auf Wunsch deS IN haberS mit Bundesnoten bezahlt werden. Die Interessen können auch direct von dem mit Ausstellung, der Äablunasanweisuna betrauten Beamten auf Wunsch mit Bun desnaten bericbtiat werden. Tktht Qah. lungsanweisung zur Ausgleichung einer öffentlicken- Sckutd. welcke in Qartaelk zahlbar ist, wird nach dem 1. Januar diese ?w . r - . k ? rrr . A.yaiiaaze in rlniaazen dorren enlvallen. Joyn syerman, ec.
Lokal.
- .Ich hatte seit Jahren furchtbares Magenleiden. Die besten Aerzte, die ich zu Rathe' zog, konnten mir nur vorüber gehende Hülfe verschaffen und statt deffer, wurde es immer schlimmer mit mir. Mein Körper schien unter dem Leiden zusammen brechen zu wollen, und ich sah meinem sicheren Tode entgegen. Ich beschloß. Dr. A. Königs Hamburger Tropfen zu probi ren, wurde. Dank Gott, durch dieselben wieder ganz hergestellt und verdanke ihnen mein Leben. Bitte, veröffentlichen sie die ses zum Heile der leidenden Menschheit. Auguste Müller, North Springfield, Vt. Ehe ihr Dr. Aug. Königs Hamburger Tropfen kauft, laßt euch erst die Namens Unterschrift der Herren A. Vogeler & Co. zeigen, ohne welche keine Flasche ächt ist. ET Wie kommt eö, daß dieses Iah die Kohlen theurer sind, als im vorigen. während doch die Arbeitslöhne in denGru den bedeutend heruntergesetzt uxden und die Kohlenpreise im Osten 15 bis $ gefalle find? Ist dies vielleicht der Anfang der segensreichen Folgen, welche die Lizen sirung der Kohlenhändler hervorgerufen haben? kS-Vom Bücher tisch. Das erste Heft des 1879er Jahrgang von Viele' Floral Guide liegt vor unS. Ueber hundert Seiten stark, mit mehr als 500 Holz schnitten und einer prachtvollen colorirten Tafel ausgestattet, bildet daS Buch einen Fuhrer für alle Jene, welche in Blumen und Gartenzucht eines erfahrenen Rathge berS bedürfen. Gegen Einsendung von nur 5 CentS Briefmarken an JameS Vick in Rochester, N. Y., wird dieses äußerst elegante und praktische Buch Jedermann portofrei zugeschickt. Bei dem Buchhändler Franz Gold Hausen, 222 Ost Washingtonstraße. ist Heft 8 der Illustrierten Welt eingetroffen. In Albany, N. Y., er cheint von Neujahr an eine neueMonatSschrift, welche der Kultur der Stimme gewidmet und "ko Voiee betitelt ist. Der unö vor liegenden ersten Nummer nach zu urtheilen, ist der Hauptaugenmerk des Blattes auf Heilung undVerhütung des StotternS und StammelnS gerichtet. Herausgeber ist Edgar S. Werner in Albany, N. P., der Preis des Jahrgangs r Von Buchhändler L.Brandt. 19 Süd Alabamastraße, gingen uns zu : Heft l deS neuen Jahrgangs deS .Novellenschatzes" und Heft 7 vonZicke l'S .Familien.BlSt ter." DaS erste Heft des nächsten Jahrgangs der berühmtesten amerikanischen Monats schrift, Lärper's IontMy Magazine, liegt in reicher Ausstattung und gediege nem Inhalt vor uns. Man abonnirt auf dieses Musterwerk zum Preis: von $4 per Jahr bei allenBuchhändlern undZeitungS Agenten. t3 Wir haben eine Polizei-Ordinanz. welche das ' Bestreuen der TrottoirS mit Sand, Asche, etc. allen Laden und Ge schästöbesttzern zur Pflicht macht, wenn Schnee und Eis den Weg lebensgefährlich machen. Wir haben auch eine Nolizei. welche auf Beobachtung der städtischen Vorschriften sehen und Zuwiderhandelnde zur Anzeige bringen sollten, aber eS ist dabei nichts zu verdienen und deßhalb ge fchiehtS nicht. Wir haben auch eine Sorte von Men schen, die, anstatt Sand etc. zu streuen, NachtS auch noch die Lokale unter Waffer setzen, das Waffer dann zur Thür hinaus fegen und eö draußen zur sviebelblanken Menschenfalle gefrieren lasten ohne so ehr lich zu sein, auch nur eine Handvoll Säg mehl auf die lebensgefährliche Stelle zu streuen. Wenn einmal ein solcher Galgen vogel oder sem Arbeitgeber ganz gehörig in die Patsche käme, wären wir schlecht ge nug, uns herzlich darüber zu freuen; und können wir etwas dazu beitragen, daß eine solche rücksichtslose Handlungsweise und Rüpelei ganz tüchtig bestraft wird und der Betreffende einen ganz gehörigen Denk zettel erhält, dann soll's gewiß mlt Ver gnügen geschehen. Wir wünschen Niemand etwas Böses, aber wenn ein Mensch der bei dieser Kälte einen Saloon oder ei nen Laden, Barbershop etc. ausgefegt und das Waffer auf den Seitenweg geschwappt hat ohne Sand und Asche darauf zu streuen, aus seinem Heimweg hinschlagt und sich seinen Dachgiebel blutig fallt, ei nen Knochen bricht oder ein Glied verrenkt. dann hat er eS sich selbst zuzuschreiben und vielleicht versteht er, eine Nutzanwendung daraus zu ziehen oder er ist ein kolos saler Hornochse. Geht zu Dietrichs k Kipp für NeujahrS-Geschenke. fr Von großem Interesse für Logen und Vereine ist dieEntscheidung, welche Richter Elliott vom Supenorge richte diese Woche in der Klage der Frau Caroline Martin gegen den OetavianHain No. 3 der Druiden (ein deutscher Hain) abgab. Der verstorbene Gatte der Kläge rin war bis zu seinem Tode Mitglied be sagten Haines und hatte seine Beiträge gelmäßig bezahlt. Zur Zeit seines Todes bestimmten die Nebengesetze, daß dieWittwe eines Mitgliedes 3 resp. 4 Dollars per Mor.at erhalten solle, so lange sie Wittwe bleibt. Die Nebengesetze enthielten zu der eit auch Bestimmungen über Aenderun gen derselben. Im Sommer 1873 änderte der Ham seine Nebengesetze und gav dem
WittwenComite daö Necht, alle Diejeni gen, welche bereits 3 Jahre lang Unter stützung erhalten, zeitweilig zu fuSpendi
ren. Daraufhin wurde Frau Martin und Andere, welche schon über . 3 Jahre Unter stützung erhalten hatten, suSpendirt. Die letzte Zahlung an Frau Martin geschah im Oktober 1873. Kürzlich wurde' nun Frau Martin klagbar gegen die Loge und klagte auf die rückständige Unterstützung für die letzten 6 Jahre und Zinsen im Betrage von ungesährZ500' . Der Hain geriethda durch in Verlegenheit, weil vorauszusetzen war, daß im Falle Fra Martin ihreKlage gewann, auch die anderen suspendirten Wittwen klagbar würden- Die TrusteeS des HainS wandten stch darauf an den Ad vokaten P h i l. R a p p"a p oi t, um dessen Ansicht zu vernehmen, ob eS bester wäre, die Sache auneraericktlick aiumacben. oder es auf den Erfolg der Klage ankom meu zu lasten. Herr Rappaport entschied sich für das Letztere und sprach die Ansicht auS, daß das Gesetz auf Seite des HninS sei, indem die Veränderung der Nebenge setze bindende Kraft habe. Die TrusteeS beauftragten dann Herrn Rappaport, die Sache deS Ha?nS in feine Hände zu neh men. Wiese Woche erfolgte die Entscheid dung, welche denn auch vollständig zuGun sten des HainS aussiel. Frau Martir, wurde zur Trauung sämmtlicher Kosten verurzheilt.' ES konnte nicht ausbleiben, daß daS St. Jakobs Oel als das einzige sichere Mittel gegen RhermatismuS anerkannt wird. Die Herren Winterberger & AI bough, Meadville, Pa., schreiben an die Herren A. Vogeler & Eo. in Baltimore, Md.: .Große Eile. Schicken Sie unS augenblicklich zwei Dutzend Flaschen St. Jakobs-Oel. Dasselbe kurirte hier einen Mann mit Namen Henry. Houck, welcher lange an Rheumatismus litt Die Festtage liegen hinter uns. und ist erst der Neujahrstag überstanden, so treten wir in eine stille Zeit ein, in wel cher unS Muße genug bleibt um die Ver Wüstungen zu überblicken, welche in unseren Portemonnaies angerichtet wurden. Bis Fastnacht haben wir dann hoffentlich Ge legenheit die -Sammelteiche; welche unsere VergnügungSmüblen treiben müssen wie der zu einem normalen Wafferftand sich füllen zu lasten. Von den vielen Lustbarkeiten, welche die WeibnachtStäae boten, war daS Weib nacdtSfest. der deutsck. e.na kttcken Schule unstreitig daS Anziehendste. Die Leistungen der Kinder die Arbeiten der Pfleglinge deö KinderzartenS überraschten und erstaunten die. Besucher deS Festes und der kindliche Jubel deö kleinen Volkes gewann selbst dem eingefleischtesten Bachelor ein schmunzelndes Lächeln ab. Eine Bemerkung können wir. jedoch nicht unterdrücken. Die Schule dll eine Weg- ' " " statte deutscher Sprache und deutscher Sitte sein die Lehrer geben sich, alle Mühe sie zu emer solchen zu machen wie werden sie aber hierin von den Eltun unterstüU? Im Verkehr der . Eltern, besonders der w Mütter, mit ihren Kleinen, hörten wir un Saale mehr englisch, als deutsch sprechen, und ist eö dann zu verwundern, daß. die Kinder, als sich ihr Schwärm, nach SchlntV des Festeö auf die Straße ergok. englisch unicicinanocr mnanciicnoaB ein 079ci i : v r jt ii i. v f . m ? passirender eber alle Andere vermutbet, hätte, als daß soeben hier ein deu tsches Schulfest gefeiert wurde?' Was nutzen einige Stunden deutscher Unterricht, wenn in seiner Häuslichkeit da Kind nur englisch hört und spricht?. Glaubt Ihr Eltern, eS sei Alles damit gethan, ein paar Thaler ' " Schulgeld zu zahlen um Eure Kinder deutsch zu erhalten ? Euer Bei spiel mußden Lehur unterstützen, und wo die Schule nicht durch daS H a u S un terstützt wird, ist alle Mühe, alle Anstren gung vergebens Das WeibnacktSkst der Schülerinnen deö Turnvereins und der Arbeitsschule ' ' fand am Donnerstag in der Turnhalle programmgemäß statt.. Die Marschübun gen gelangen vottrelfllcy, unv wenn die Fahnenexercitien nicht ganz tadellos aus fielen, so ist dieses lediglich der Kälte und in Folge derselben, dem ungenügendenBe such eines Theils der Schülerinnen zuzu schreiben. Die Festlichkeit wak eine äußerst gemüthliche und befriedigte alle Theilneh mende. Die ZionS Schule, die Schule der deutschen unabhängigen Kirche der Waisenhaus Verein, der Li e der kränz und sonstige Korporationen und Vereine begingen das schöne Weih nachtssest in sinnigerArt und mit mehr oder weniaer beiriediaevdcm Erfolg. Alle Kreise unserer deutschenBevölkeruna waren durch iraerd eine Feier in Anspruch ae nommen. so daß es Niemand wundern wird, wenn wir mittheilen, daß die auf Mittwoch Abend anaelekte Tb ea ter Vorstellung wegen Mangels an Theilneh , W . -r ' mern nicht stattfand. Herr Szwirschina batte dies willen können. In nächster Woche stehen an hervorra genden Lustbarkeiten bevor : Die S yl vester-Feier des Männerchor, der große Ball der Concordia Tanz Affociation, beide am 31. Dezember, nnd " ' der Neujahröball deS Jndia na " voliS sozialen Turn.Ver. ins in der Männercbor Salle. ccUhren aller Art, Standuhren, Uhrketten etc. bei Fred Weber. 5$ Süd k Yl , ? . ... . ' uinoispraLe. ',
Ueber den Oeiterbestan) reSHilkiseOundeS in seiner gegenwärtigen Gestalt wurden-. am Sonntag in New Bork von Kelkgälitt und Präsidenten der Abtheilungen ernstf Worte gewechselt und darüber Berathnngen gepflogen,'wie Schritte zu thun seien. Die Versammlung war ziemlich zahlrekH besucht und verlief in bester Ordnung, od gleich sich bei der DiScussro sehr verschie--denartige Meinungen kund gaben. Der Vorsitzer wies in der Ansprache welche er bei Uebernahme seines Amte5 hielt, darauf hin, daß der BundeSrath der Organifalion seine Amtsthätigkeit eingestellt und Herrn Joseph F. KnaPp' die Direktion der BundeSgeschSste übrrttagen' habr. Der Bund sei also jetzt ohne höhere Leitiing. Iu gleicher Feit sei den WKUgliedern die Nachricht zugegangen, daß der Hitdise-Bunv' sein Conto in der Metropolitan Verftcherungs'Gefellschaft U deutend überzogen und daß der Bund nicht" im Stande sei. denVerpflichtungen weitere hin nachzukommen. In Folge- dessen sei' beschlossen wordm drn alten Httdiseblind' nur noch ViS zum 1. Januar fortbestehen' zu lassen, worauf eine neue Organisatiorr unter anderem Namen gegründet werden' soll, welche keine Schulden haben würde' und deren Verwaltung zu übernehmen ' Herr Knappe stch bereit erklärte. ES sei' jetzt die Sach? der Versammlung, in dieser Angelegenheit-Beschlüsse zu fassen. Ein Mitglied ergriff dann daöWort und' erklärte, daß dir Reorganisation deS Bun' deS nicht mehr abgewendet werden können vielmehr schon begonnen habe. Wer Ut' mutn Organisation, welche mit einer U" reit? seit längere? Zeit m Verbindung mit' der Metropolitan Company stehendenOrganisation vereinigt werden - würde,' nicht bintrete, werde nach- db I. Januar keiner Verbindung, mehr angehören. Der ' Hildifebnnd sei unwiderruflich todt; Schuld daran seien schlechte Verwaltung und ge wissenldse Untersuchungßarzte, denn eine
Menge chronisch Kranker- habe seit Iah ren Unterstützung vom Bund bezogen und' denselben zu Grunde gerichtet. Nachdem 1-Januar würden reine Gelde? mehr von ütl erropolllan .ompsny' ausgezaytt' werden, d.h. sown't die Kranken-Unter-stützungen rn Betracht kämen. HerrKnapp' werde für die neue Organisation' eine bes le Verwaltung einfuhren die derselben beitretendenMitglieder wurden sich einer- - tuen ärztlichen Untersuchung zu unterI .... l r.fc p .. Serien oan. ,a oan es mogna, ,em würde, sich der 217' chronisch Kranken zuentledigen. Einige Stimmen erhöbe' sich dagegen die Organisation unter diewillkürlicheLeiwng einesManneS zu stellen. Sie-griffen den Bundesruth für fein Vorgehen an, und - behaupteten, derselbe habe kein Zcht ge habt, eine so große Organisation, weicht' VN, nm a i. ' "ver iw iifliicotr gemeler oynr vor hergegangeneErmächtigung einem Einzel ' " u uoergeoen. Dr. Mohn,.daS einzige anwesende Mit. t & M. t & A . lteo ves disoenge Vuralyes, ver I . : . m. mm m m . the,dlgte die Handlung dreier Srperschatt unv erklärte, dieseltt, ,n unvevmgr noly. weno.g gewe,en. vefurwortti- ,erner, daß die neue Organisatikn einen andern, Ramen anneZnne, da. sonK jeder der chro I mim irrftnfm. nMwrti mtxtlht TBctnhnr tuftm... I " " - " den könne. Nachdem die Debatte noch- längere Zeit fortgesetzt war. schienen die Meisten der Anwesenden der Ansicht zu sein, daß eS aS Klügste sein würde, sich m daS Unver. meidliche zufügen und der neuen Organi ' lanon nie? navoaufig rizuirrirn.. l V 1 W. !- V. .-'s - mli le iigzzeoer oe,,ammen vieivewI f 9 I . . ? . . ? JC. A. ? . f9 uno lparer vieueuyl nacy eigrnrm rmenen . Ncy neu.o?ganuen lonnen. l ein Mitglied daraus ausmerksam machte, daß man eigentlich gar nichtSOffi. .. zieues oaruoer w,ne, rsie vie Finanzen oes I Bundes stehen und vie hoch sich daö Desi. u belaufe, wurde ein Committee ernannt, l v r r t . f . . U. rn Da wir yrn. napp. oem erwal tungsrath des ßildisebundes und derMet. ropolnanompagnle rneroinvung, letzen: r n . . . rt i?..r . i c . r - lou, um genaue Allgaoen ylNslcyliiy ottz; 9InrtTf rtnfeit an rrTannn nh hnrftf r der nächsten Versammlung zu berichten - V Xj 9 ""J3 VMXW XT Die Gefahr, daß der Preis. deS. Eises nächsten Sommer hoch sein wird, ist. vorbei. Wir werden (EiS in Hülle und. Fülle haben. Man lese die Anzeigt von Bin g ham. Walk 6z M a y b e v aus der.- 6. Seite. Herr Julius C. W a l k ladet seme Freunde und das deutsche Publikum zu em Besuch seiner prachtvollen Waaren "'""ung e,n. In seiner gestrigen regelmützigen i vierteljährlichen Versammlung beschloß der Vorstand der deutsch-englischen S ch n l e, daS 2X StlftungLMd ver n statt Mtte nächsten Mona,s sepuq zu oe I . . . gehen. Das Nähere wnd. nocy verannr gemacht werden.. cUnterlleider, Handschuhe und Neu jahrögeschenke bei Jeyn l,enoerg,. i. . . . - --.-- 196 Ost Washingtonstraße. tDU Einweihung der neuen Hal der Ruß Ristes in Wallace's Block Weihnachts Abend war eine großartig I . v v i i cn r v . Affaire. Generaloiuianl ug yien cn V M . . st. flrtfc mmmm mj EinweihungS.Vaule uno cajor w Pfäsflin die Einweihungstrommel. Der Ball war zur Zeit zu Ende, zu welü nebenan in der St. Mary'Z lrche da - Jt. 1 n ruoan
