Indiana Tribüne, Volume 1, Number 19, Indianapolis, Marion County, 28 December 1878 — Page 1
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HkranSgkbkr. i neuen Einrichtungen. " - MAM?M 8fefffd fr Tl P sskMM'M' i 5 Üi-v:, - " LiflCtlTJ K I-Uia.vj - - j?-5 fM1: MMr .. Ilf. I' T.r . -', t- ' - n-,-7 - - ljfc ' , -"ital f WMAs f ,,M f ' T I t 'lfSz ,. ? . . .... D c u t s ch c s lLlAtlLV in der Wännerchor Kasse. Direktor und Regisseur . F. S z v i r s ck i n a. Mnsikbirktsr ...... B. J.Vogt. Sonntag, d.28.Dez'ber.I678, Die zwei Waisen, Sensattontstück in 5 Akten und 7 Bildern. Anfang Punkt 8 Uhr. Kasseneröffnung 7 Uhr. Allgenelukr Eintritts te.' - Kinder 10 Cents. Die DutzendT'ckttZ und die Abonnements Ticket für ate WsknVortellungen haben ihre toül tigkeit. F. Szwirschina. (V r v c x gehalten in der Wannerchor-Halle a m 1. Januar 1879 von dem INDIANAPOLIS Joc. Tun Vercin. Eintrittspreis.... N.vtt. KÄTicketS find an den folgenden Plätzen zn hiben: Emminger E,.,Eir,le Pa kest.Naa iemerzer, E. Karle & e und S. Vonnrgut. Das Comite. 0. L. Aillvr & Co., Poarl Drugs Storo, Ecke Illinois und Marketstraße. 28dezZm Indianapolis, Ind. Alex.. Metzger's GrnndeigentbumS-, Passage-, Wechsel- und Verstche-rungs-Gesckäft, JSo. S Ocld FcIIowh Halle, JndianaxoliS, Ind. Sämmtliche deutsche und englische D a m pferlinien sind durch mich vertreten, ebenso, wohl drei de? besten FeuerVersicher u n g S . Gesellschaften New Forks, als wie auch die New Forker Germania Leben. Versicherung SGesell'chaft. DaS Einziehen von Erbschaften in Deutschland wird von mir in Verbindung mit einem der besten Leipziger Bankgeschäste promrt besorgt. Fl'r Beschaffung von Verein. Staaten R e i s e - P ä s s e sowie alle in das Notariats - Fach einschlagende Arbeiten halte ich mich besten empfohlen. 17augl2 GROCERY ! Thee, Kaffee und Zucker zu ebenso niedrigen Preisen, wie in irgend einem regulären Z heeladen. Frische Butter nnd Eier, sowie alle Landprodukte stets vorräthig. Wir emrs.hlen duseS eschäp, welche Waaren irgendwo abliefert, dem Publikum aus'S angele, gentlichste. WM. HILD, Ecke Blake tu New Bork Str.
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Indianapokis, Zndiana, Samstag, 'den 28. Aezemöer 1878.
An Goethe. In deutscher Tvrache erfaßt von Vayard Taylor. Erhab'ner Ge st im Geister, eich verloren ! Wo immer Deine lichte Wohnung sei, Zum hoh'ren Schaff n bis Du neugeboren. Und singest dort die voü're Litanei. Von jenem Streb,, das Du auserkoren. Vom reinsten Aelher. d'rin Du atkmest frei, O neige D'ch zu gnäd'gem Erwidern DeS letzter WiederhallS von Deinen Liedern. Den alten Musen die bestaubten Kronen Nahmst Du zu reuem Elan,, mit kühner Hand, Du löst' die Räthsel älterer Äeonen Durch jüngeren Glauben. bclleien Verstand, Und machst too reg Menschergeister wohnm. Die gane yrde Dir zum Vaterland, Und Deine Jünger seh'n in Dir, verwundert, Verkörpert schon daS wertende Jahrhunkert. WaS Du gesungen. Aller Lust und Klagen, Des Leben Widersprüche, ueu vern'ählt D e Harfe tausendstimmig frisch geschlagen. Die Shakespeare einst, die einst Homer gewählt Darf ich in fc'mde Klänce übertragen, Daö AlleS, was so Mancher schon gefehlt? Laß Deinen Geist in meine Stimme klingen Und was Du sangst, laß mich eS nach Dir sinsen. Der Abschied der verbannten SozialDemokraten. Die Berliner Nationalzeitung vom 4. Dezember berichtet : Die . ausgewiesenen Sozialdemokraten haben zum größten Theil im Laufe des Sonnabend und Sonntag Berlin verlassen. Der Cigarrenfabrikant Ecks, der Centralleiter" der sozialdemokratischen Agitation und die Seele der Agita tion, ist bereits am Sonnabend, nachdem es ihm gelungen, sein Cigarrengeschäft preiswürdig zu verkaufen, nach Hamburg abgereist, um von dort nach Amerika auszuwandern. Seinem Beispiele werden fünfzehn der anderen ausgewiesenen Sozialdemokra ten folgen, wenigstens habendieselben Auswanderungspüsse vom hiesigen Polizeiprä sidium erhalten. Ein anderer Theil wird nach Kopenhagen auswandern ; inDeutschland werden nur wenige bleiben, wie der Neichstagsabgeordnete Fritzsche, der sein Domizil vorläufig nach Leipzig, seiner Vaterstadt, verlegen dürfte. Die ausgewiesenen Sozialdemokraten sind mit Ausnahme von zweien oder dreien sämmtlich verheirathet, einzelne, wie Malkowitz, haben eine starke Familie. Diese letzteren trifft natürlich der Schlag sehr hart. Was die Vermögensverhältnisse der Ausgewiesenen anbetrifft, so waren ungefähr 1015 derselben sehr arm, so daß es ihnen viel Mühe gekostet hat, das nöthige Reisegeld zusammenzubringen. Ein anderer Theil, Vaumann z. B., besaß gerade die zur Reise nöthigen Älittel, andere, wie Ecks, lebten in mittleren bürgerlichen Verhältniffen und verfügten über ein kleines Vermögen, eine kleine Minderheit, wie Dr. Stamm, Rentier Rathenau, Kaufmann Grün, galt für vermögend. Die Ausweisungsbefehle haben auf die hiesigen Sozialdemokraten einen niederschmetternden Eindruck gemacht ; amSonnabend, den 30. November, waren die sozialistischen Lokale zwar überfüllt. Jeder war gekommen, um noch einmal den Verbannten" ein Lebewohl zuzurufen; aber die Stimmung war trübe und dumpf. Selten nur wurde ein lautes Wort gesprochen und das Piano, das sonst lustige Weisen ertönen ließ, blieb unberührt. Der Abschied von den Parteigenossen war ein herzlicher und wehmutsvoller, man küßte ihnen die Hände, die vertrauteren Freunde gaben den Scheidenden bis nach Spandau oder Nauen das Geleit. Am Freitag, den 29. Nov. Abends, hatten sich in den Neichshallen" einzelne hervorragende Führer der Sozialdemokraten eingefunden, um auf dem Orchestrion noch einmal Arien und Finales aus der bekanntenRevolutionsopervon 1830, ausAuber's Stumme von Portici" sich vorspielen zu lassen, um noch einmal den schwärmerischen, anheimelnden Melodien der Tyroler zu lauschen. Ein eigentlicher Kommers hat nirgends stattgefunden. Am Sonnabend wurde den intimeren Bekannten und Freunden von den AusWanderern" ein in großen Lettern gedruckt ter Abschiedsgruß überreicht, in welchem dieselben aufgefordert werden, jetzt unbedingt die Gesetze zu achten und sich durch Nichts provoziren zu lassen ; andererseits aber auch innerhalb des Nahmens der Gesetze ihre Rechte zu vertheidigen. Der Abschiedsgruß erinnert zum Schluß die Parteigenossen daran, der Frauen und Kinder der Scheidenden, denen man nur denUnterhalt für die nächsten Tage zurücklassen konnte, eingedenk zu sein. Wie wir hören, hat auch der ehemalige Reichstagsabgeordnete Redacteur Joh. Most, der am Anfang dieses Monats aus der Strafanstalt in Plötzensee entlassen ward, eine Ausweisungsordre erhalten, desgleichen auch die Frauen 5)ahn, Stägemann und Canzius.
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' f u Meridian-Straße. Der Marktwerth eines Menschen. . Im Mittelalter hatten niedriggeborene Personen einen gewissen Marktwerth, so düß Wenn irgend ein jähzorniger und brutaler Baron seinen Knecht erschlug, derselbe sich durch Zahlung einer bestimmten Summe an die Hinterbliebenen des Getödteten Straflosigkeit sichern konnte. ; In unserem modernen Zeitälter scheint in Folge der demselben , innewohnenden Neigung, alles und alle nach ihrem Geldwerth abzuschätzen, eine äbnliche Auffassung von Neuem Platz zu ergreifen. Es ist eine Aera desDollars," dtö Discontos, der Pröcente, in welcher Wir UUn.'f Männer und.. Frauen sind im Wesentlichen nichts weiter als Factoren, welche mit einander multiplicirt, eine ge se. Summe eraeben. Jeder oder iede von v ndibesitzen einen bestimmten Preis, .wel?eri? maßgebend für die Gestaltung ihres o e'chicksals ist. So viele : Leute sind ' zur Durchführung eines Unternehmens nöthig. Mas werden sie kosten, ob sie leben oder sterben? So und so viel Wohlan, möge da5 'Unternehmen in Angriff genommen werden ! Das ist die Art und Weise,' wie Reichthümer erworben ;ur& verloren .werden, wie die Welt fort- und rückschreitet. . In den Tagen der Sklaverei in . Süden brachte, ein erwachsener,, gesunder, gutgebaüter Neger 51000. ' l. . 'Besonders feine Waare - stieg bis zum Preise von 91500 und S1800. Glücklicherweise haben die Menschen-Auktionen in den Ver.' Staaten aufgehört. "Äichtsdestoweniger wird jeder Mensch,' ob schwarz oder weiß, gelb oder roth, alt oder, jung, g bildet oder ungebildet, vom Geschäftsstandpunkte aus auch jetzt noch auf eine gewisse Summe abgeschätzt. ; , Ein gewöhnlicher Caucasier gilt ungefähr 55000. 'Es ist dieseS"eine Schätzung, deren Richtigkeit sich namentlich bei Elsenbahnunfüllen herausstellt 'Ein Actien-Maklcr erhält emTelegramm welches ihm meldet ; Zusammenstoß ausser Columbia Eisenbahn.'. Zwanzig Leben verlören." Das bedeutet," denkt er, außer dem der Lokomotive und' den Eisenbahnen zugefügtenSchaden 5100, 000 Entschädigung. Ist die Summe auch nicht bedeutend genug, um den' Werth der Aktien Dauernd herabzudrücken,, so mögen sie doch immerhin bis j Prozent sinken.' Richten wir also unsere Spekulationen dar? nacy em. . .1 - " ' ... Interessant ist es, in diesem'Zusännnenhange zu beobachten, wie rasch. vieleMenschen im Preise steigen, wenn sie todt sind. Einlebender Mensch ist in der Regel nicht verhandelbar. Man kann ihn weder, verkaufen noch verpfänden, noch Zinsen -oder Dividenden aus ihm ziehen. Ja, seine nächsten Angehörigen empsinden seine Existenj'oftmalS mehr als eine' Last," als eine Wohlthat Sobald .derselbe, jedoch durch die Fahrlässigkeit einer in guten Verhältnissen befindlichen Corporation getödtet wird, erlangt sogleich einen. bestimmten Ma:ktwerth, . welchen die Gesellschaft zu zahlen verpflichtet ist. Der Mensche sinkt immer mehr zur Waare herab.' Es gab eine Zeit, wo man den Werth des menschlichen Lebens zu überschätzen pflegte. Die Tendenz der Jetztzeit ist eine entgegengesetzte. ' g - - 'f. Wandelnde Wirthshäuser i Die Art und Weise, wie die ; heuchlerischen Jankees die von ihnen gegebenen Temperenzg'esetze umgehen, erinnert oft an das Treiben von Schuljungen, die gerade das Verbotene am liebsten thun und' auf allerlesKniffe und Schliche verfallen, um das Verbot zu umgehen In Connecticut, wo auf Grund eines Local Option"-Gesetzes sich die Einwohner in vielen Gegenden und selbst in Ortschaften wie New London ein strenges Temperenz'gesetz aufgehalst haben, sinden sie das mit jSchnapps gefüllte -Temperenz-Ei der Brüder in Mainezu umständlich 'oder ' zu zerbrechlich und' verschaffen sich ihren lieben Schnappö auf. folgende Weise :' Einige Durstige, zwei oder d?el, treffen auf der Straße Mit einem ruppigen Kerl in einem großen Mantel zusammen ;'.vielsazendeBlicke werden gewechselt, dann sieht mansch um, ob nichts Verdächtiges in' der 5l?ähe ist und 'plötzlich treten 'sie alle" in ein Gäßchen - Hier' zieht der Ruppige 'aus'' ner inneren Tasche seines, großen Mantels eine möglichst platte und flache Flasche und ein kleines Glas und. ubergibt 'Beides den Anderen. Dann - entledigt , er sich , seines Mantels, hält ihn in voller Areite und Länge vor die Andern hln, damit sie von
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