Indiana Tribüne, Volume 1, Number 18, Indianapolis, Marion County, 14 December 1878 — Page 5

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stSocniAS z gegen alle Krankheiten des , MagenS, . -i .'' der, Leber nnd des Nnterleibeö, tV . . gegen 7Z - ' ' Vollblntlskelt nno alle daraus entspringende Leiden,, att ttopfveh. .Herzklopfen, Schwer nthigkeit, Aengstlichkeit, Schwindel, - gegen . . Dißpepsia, aSt JUranlütittn de Vlageus. att Uebelktit, Unver daulicykeit, saures Ausstößen auS dem Nagen, schlech ten Geschmack im 5?!unde. t Gegen alle Unordnungen der r als Fieber. Gelbsucht, Gallenleiden, Schmerzen in der NZerengegend. Gegen alle Krankheiten, welche Unreinem Blute entspringen, alZ Lakskrankketteu, Ansschlögt, chVä?,, Sarissüsse, schlimme Augen, Krätze, Schorf und ZSiSfarvk. Gegen cwtytyelm und Leiden deö weiblichen Geschlechtes. Die Flasche Hamburger Tropfen kostet 50, Cents, oder fünf Flaschen -n r v r?v rr si -it. - I tret ouars, uno lino oei auen m i rrn t . ... ... 1 :t. ... ern und Händlern m uiceolzmen zu yaoen. Gegen 1 tl Heiserkeit, VrS5, Jnssuenzz, EngSrüttigkelt, Entzündung der Luftröhre, Katarrh, Kehlkopfleidcn, Keuchyucn, ' zur Erleichterung , Schwindsüchtiger, Zur Beachtung. Bewogen durch den großen Srfol?, welchen sich, er öge seiner Wkkungttraft der Hamburger Brustthee von Dr. Äugust König i den ganzen Ver. Staaten er runden hat, ersuchen gewissenlose Menschen, denselben nachzushmenunddenLtutenschlechteLnsammensetzungen in ähnlicher Lerxacknng und denfilben Gebrauchs Anweisungen anzuschwindeln. Leid aus Eurer Hut k Dr. Llugust Köniz't Hamburger kruftthee wird nur in Ortgwal.Packttn, Prei !S Cer.tZ oder sünf Packet ZI, veri 'ust, ist in allen Axotheken zu haben oder wird nach Empfang de Preise frei nach allen Theilen der Ler. Staaten versandt. Man adressire: : ? 5. Vogeler X Ea., . Baltimore, Md. V .Warnung! !, , Ehe 3T:Dr. August Konlg'ö Hamburger Fa. Vilien-Me.nen kauft, laßt Euch don' Eurem Vpotheker eier Handler die Nc-menS-Unterschrist -dou A. Vogeler & Co. zeigen, damit Ihr nicht durch schlechte Nachahmungen betrogen werdet.

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Bei Buchhändler L. V r a n d t. 19. Süd.Alabama Straße, ist Heft 6 deö 7. Jahrgangs von ZickelSFamilienblät ter" eingetroffen. Heute ging uns die erste Nummer eines in Mitchell, Ind., erscheinenden TemperenzvischeS zu : luo Ribdon Journal". Wie wir zu der Ehre kommen. wissen wir nicht. ES wurde uns nach Anschauung des PaperS" so flau, daß wir round the corner in Eircle-HauS gehen und Einen packen mußten. Ueber den Violin-Virtuosen Wil helmj schreibt das Bostoner Transcript" : Herr W., der berühmte deutsche Violinist, trat gestern Abend ! zum erstenmale in Boston auf und feierte ein weiteren voll ständigen' Triumpf. Der 'herzliche EmPsang, welcher ihm von den Zuhörern zu Theil wurde, die unbegrenzte ' Bewunde rung, zu welcher sein Spiel binriß,' stei gerte sich' im Verlauf des Conzerts bis zu jenem Grade, in welchem der Enthusiasmus jene Stufe errreicht, in welchem die Zuhörer sich erheben und in höchster Ecstase ihrer Begeisterung durch donnern den Applaus Lust machen. ' ' eS'Die Conditorei von Alex an der k Craig empfiehlt ihre C an dies in allen Sorten und verpackt in eleganten Schachteln, ca n d i r t e Z5 r ü ch t e' etc. es-Alle Zweifel müssen schwinden! Hr. Gustav Heilmann, Redakteur des Pittsburgh Republikaner" schreibt Fol gendeS: .Den Hut ab vor dem St. Jakobs Oel !-St. JäkobS Oel curirt Rheumatismus, davon habe ich mich über zeugt. Seit 2 Jahren litt ich zeitweise an rheumatischen Schmerzen in' der linken Schulter und dem rechten Arm, so daß ich letzten Herbst sechs Wochen lang arbeitSun fähig war und gar manche Nacht unter Qualen schlaflos zubrachte. Vor einigen Wochen nun bekam ich einen neuen heftigen Anfall desselben Uebels und beschloß dies. mal, (ich gestehe es, mit geringem Ver trauem auf dessen Wirksamkeit) das viel gerühmte St. Jacobs Oel in Anwendung zubringen. Ich bekenne offen, das Re sultat hat mich förmlich überrascht. Schon die erste Einreibung linderte die Schmerzen ganz bedeutend und ein fortgesetzter (3ebrauch von blos zwei Flaschen hat mich von dem hartnäckigen Uebel in weit kürze . - ' m rer ütxx veirett, als vorder emige eml nente Aerzte durch ihre Mittel zu thun im Stande waren. Ich erachte mich deßhalb für verpflichtet. Obiges zum Besten aller Rheumatiker bekannt zu machen." XS Für die zahlreichen Mitglieder deö Hildisebundes"in unserer Stadt und jene, uelche es gewesen stnd,. dürfte nachstehende Mittheilung des "Phil. Tageblattes" vom 11. Dez. von Interesse sein. Dasselbe schreibt: Dieser Verein, welcher über die ganzen Vereinigten Staaten soweit die deutsche Zunge klingt verbreitet ist, ist bankerott. Zwar ist es keine Neuigkeit, welche wir hier berichten, denn eS ist den Mitgliedern bereits offiziell zur Kenntniß gebracht worden, und die Weitsichtigeren sagten es sich schon vor Jahren, daß es so kommen mußte, indem die Herren in der Verwal tung sich die Staats-und die Bundesre gierung zum.Äorouo nahmen uno em herrliches Leben in äuloi judilo führten. ' Die Gehälter, welche verschiedene Herren bezogen, waren horrent und diese Kata strophe konnte nicht ausbleiben. Die Verwaltung allein kostete jährlich nicht weniger als $18,000. AIs der Krach hereinbrach, trat der Bundesrath in Phila delphia zusammen und hielt mehrere ge Heime Sitzungen ab. Es waren $18,000 Schulden vorhanden und kein Geld da, um den Verbindlichkeiten nachzukommen, zu welchen der Bund verpflichtet war. In dieser Calamität machte Herr Joseph F. Knapp, Präsident der Metropolitan LiseJnsuranceCompagnie, dem Bundes rath Vorschlage über die Wetterführung der Geschäfte, doch wurden dieselben als undurchsührjar verworfen. Der Finanz rath der Metropolitan-Compagnie ver weigerte weitere Vorschüsie, und der Bun desrath sah !sich . außer Stande, die Ge schälte des Vereins weiter sortzuführen. Eine Extra -Sitzung des Bundesraths wurde nacb New' Nork einberufen und Herr Knapp wurde abermals zu Rathe ge zogen. Er'erklärte, daß seines Erachtens eine Gesellschaft, welche in einem Jahre $193.000 an ihre Mitglieder ausgezahlt hat, und die nur $13,000 Schulden habe. nicht nöthig habe, sich aufzulösen, , indem eine tüchtige Verwaltung die Verbindung wieder in das richtige, Geleise .bringen könne. Er erbot sich, daß, wenn man ihm die Verwallung deS Bundes . überlassen wolle, er bereit sei, die Angelegenheit zu ordnen. Dim Bundesrath .standen nur cm iic: - rcru ii .. v .... v ro zwei JUegC osskN : Ntlvrvcr vrtt ounu aufzulösen -7 oder die Offerte Knapps an zunehmen. Man entschied sich sür.daS Letztere und überließ die Verwaltung dem Herrn Knappt Dieser Beschluß wurde am letzten Montag in New York gefaßt, in welcher Sitzung auch der' Bundesrath r, ngmrte. -So Neben die Sacken beute ! -- In wie weit das Interesse der Mltglttder unter der Verwaltung gewahrt sein wird, sind wir außer Stande, zu sagen, die Er fayrung muv dies lehren ; um so weniger takt ndi darüber laaen. alS es ein troy Halm ist, an welchen die Ertrinkenden sich festklammerten.

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Unser Turnverein. Im Schooße unseres hiesigen Turn Vereins ist seit einiger Zeit eine MeinungS Verschiedenheit in den Vordergrund getre ten, welche zu einer Trennung der differirenden Parteien führen wird, oder besser gesagt, die divergirende Minorität zum Austritt veranlassen muß, wenn sie es nicht über sich gewinnen' kann, das Schicksal al ler Minoritäten in der ganzen Welt zu theilen und abzuwarten, bis sie wieder zur Majorität wird. Wir haben des, in dem Turnverein obwaltenden Streites mit kei ner Silbe erwähnt, weil wir denselben nicht noch bitterer machen wollten,' als er ohne hin schon war. Nachdem gestern Abend die Würsel gefallen sind, hat dasPublikum und der Turnverein das Recht zu verlan gen, daß ein unabhängiges Blatt über die Vorgänge imSchooße eines der bedeutendsten deutschen 'Vereint 'objektiv 'berichte und wir unterziehen "uns dieser Pflicht, wobei uns die Einfachheit der Sachlage unsere Arbeit wesentlich erleichtert. " Der 'I ndianapolis!, Soziale Turnverein in seiner jetzigen Gestalt entstand vor wenigen Jahren durch eine, von der TurnerTagsatzung zur Pflicht gemachte' Vereinigung' der damals be stehenden zwei Turnvereine, des Indianapolis und deö Sozialen. Beider Besitz wurde zusammengeworfen, so viel und so wenig der eine oder der andere Verein zur Zeit aufzuweisen hätte. Die Vereinigung gedieh und wuchs kräftig heran. ' Unter der Platsorm des Turnerbundes, welche bezweckt, die Bestrebungen auf politischem und sozialem Gebiet im Sinne fortschreitenderReformen zu fördern, entwickelte sich auch in unserem Turnverein ein reges politisches Leben und zwar ohne irgend welchen Zwang, ohne Beschränkung irgend einer politischen Richtung und Ueberzeugung. Wie überall, waren Anhänger jeder Partei vertreten und keiner wurde in seinen Gefühlen verletzt, unterdrückt, wie sich dies auch in einem solchen Bund ganz von selbst versteht. Die erste ernstliche Meinungsverschie denheit machte sich erst bemerkbar, als das Organ des Turnerbundes Die Zukunst", welches hier erschien und von einem Mit glied des hiesigen Vereins redigirt wird, Partei für eine der politischen Partheien ergriff und in den Spalten, welche nicht turnerischen Zielen gewidmet waren, wie man ihm vorwarf, einseitige Politik trieb. Ueber das Recht des Herausgebers, in dem Bundesorgan Politik nach eigenem Belieben zu treiben, konnte so lange kein Zweifel bestehen, als er sonst seinen contraktlichen Verpflichtungen gegen den Turnerbund nachkam, und er trieb Politik nach Herzenslust. Da diese Politik aber nicht die Billigung der Majorität der Turnvereine fand, war es nicht überraschend, daß nach Ablauf des Eontraktes wegen der Zukunft", derselbe nicht mehr erneuert wurde. Dem Herausgeber der selben und' seinen Gesinnungsgenossenblieb die persönliche Ausübung ihrer poli tischen Rechte und der Ausdruck ihrer Meinungen im Turnverein, sgwie jegliche Propaganda in ihrem Sinne unbenommen, wie überhaupt jede Anschauungöweise Andersdenkender auf daS Vollstän digste respektirt und tolerirt wird. Ein anderes aber ist es, die maaßgebende Ansicht zu vertreten und zu politischenZwecken zu benutzen, und ein anderes, sich als Minorität . mit der dieser zukommenden Stellung zu bescheiden, wenn eine andere Partei zur Majorität geworden ist. Die seit mehreren Jahren im Turnver ein allmächtig herrschende Partei wurde im Laufe der Zeiten und der Ereignisse von der früheren Minorität überholt, und die ihr dadurch angewiesene Stellung conve nirte den Führern von dem Augenblick an nicht mehr, wo sie nicht mehr das Heft in Händen hatten. Es wären den Unzufrie denen nun, nach gewöhnlichem, ordnungs mäßigen Verlauf der Dinge in allen Ver einigungen der Welt, nur zwei Wege offengeblieben ; entweder mit Resignation und Würde sich in's Unvermeidliche fügen, die Stelle der Minorität einzunehmen. welche Andere so lange ja auch hatten ein nehmen müssen, und Propaganda auf le gale und ehrliche Weise für ihre Ansichten zu machen, um dereinst wieder zur Majo rität zu werden ; oder aus einer Verbin dung a u s z u t r e t e n, welche ihnen nicht mehr zusagte. Die Führer des unzufriedenen Flügels waren aber hiermit nicht zufrieden; sie versuchten einen dritten Weg die Spal tung, Trennung des Vereins in zwei sepa rate Vereine, und Theilung des Vorhände nen Vermögens. Um diesen Zweck zu erreichn und die Motive des Handelns plausibel zu machen, mußte ein p'assender'Vorwand' gesucht und gefunden werden. Derselbe bot sich den secessionssüchtigen Theilern in den Be schlöffen dar, welche auf der diesjährigen Tagsatzüng'in Cleveland' gefaßt wurden. Es würde zu weit führen, hier diese Be schlöffe wiederzugeben, eö genüge zu er wähnen, daß sie fortschrittlicher Natur, in einzelnen Punkten radikal sind, daß sie zum ersten Male, seit der Turnerbund besteht, nicht von den zur Tagsatzung ent sendeten Delegaten beschlossen, sondern zur direkten Urabstimmung jedem einzelnen Turner vorgelegt und von einer überwäl tigenden Majorität angenommen worden sind; dah serner kem Wort dieser veränder ten Platsorm irgend einem Turner Ge

uiffenszwang auferlegt, oder ihn verhindert seine eigene -Meinung zu haben, sie auszusprechen und Propaganda für sie u machen. Vi - . .. .... ,. Der Turnverein genoß nunmebr da seltene Schauspiel, den Führer der Mino. ritat. denselbenTurner. welcher so lange er lm Verem war, Politik darin und im Turnerorgan getrieben hat; der selbst an demLüstandekommen der Clevelander Beschluffe wesentlichen Antheil hatte indem er die vorbereitenden Schritte auf der Tag satzung in New Ulm selbst formulirte. und beschließen half; der selbst in seinem Blatte: Die Zukunft," sich und jedem Turner das vollste Recht freier Meinungsäußerung und.Partelstellung gewahrt wiffen wollte; diesen verkörperten Vertreter ,def Politik etnc Spaltung ve5 Vereins anstrengen zu sehen, weil darin Politik getrieben würde und zwar eine Politik, welche Andersdenkende .proscribire. wie sein Lieblingsausdruck lautet. , ' . ,. , s , , Der Versuch, , die . Trennung herbeizu führen, gipfelte in einem Beschluß, dessen Beantragung die Majorität des Turnver eins überraschte, um nicht zu sägen : über rumpelte." ES. wurde beschloffen, dieFra'ge der Trennung und .Vermögenstheilung esner Commssion von Fünfen zur Durchberathung zu überweisen. . Die treu an dem. Turnerbund und .an'. Turnervrinzivien festhaltenden Gegner einer nicht gerechtfertigtenSpaltung stellten sich, nachdem sie sich von derUeberrumpelung erholt hatten. auf den einzig richtigen Standpunkt, wel chen- die . Constitution ; deS - Bundes vorschreibt, . Sie ernannten zu der erwähnten Commission keine Mitglieder, weil sie den Zweck dieser Commission als bundeswidrig erkannten. 7 ' Gestern Abend fand die entscheidende Versammlung in der Turnhalle statt. Der Beschluß von voriger Woche, eine Com misston zur Vorbereitung der Trennung und Theilung zu ernennen, wurde in Wiedererwägung gezogen und verworfen, da mit fällt nun die Spaltung und es muß sich jetzt bald herausstellen, was die Herren zuthun gedenken, denen es um eine Zertrümmerung undSpaltung des Nordamerikanischen Turnerbunbes um jeden Preis zu thun scheint, seitdem sie nicht mehr, ton angebend in demselben sind. . Zur Vervollständigung des Thätbestandeö diene noch sie Bemerkung, daß allerdings bei der Eingangs erwähnten Verei nigung derbeioen hiesigen Vereine, der soziale Turnverein den größeren Theil deS Vermögens mitbrachte; daß aber auch ein großer Theil der ehemaligen sozialen Turner jetzt zur bundestreuen Partei zäh len und die secedirenden Unzufriedenen nicht lediglich aus alten sozialen" Turnern bestehen. , Lina T et.tenborn. Der Wunsch unseres Theater-Publi-kums, Fräulein Tettenborn hier noch einmal auftreten zu feh'N, hat sich rascher erfüllt, als man hoffen durften Einer Einladung unseres wackeren Herrn Szwir fchina folgend, tritt sie morgen in dem renomirten Lustspiel: Drei 'Paar S ch u h , von Görlitz auf, um am Mon tag ein Engagement in Cincinnati an zutreten. Es dürfte den zahlreichen Freunden, welche sich die junge Künstlerin bei ihrem letzten Hiersein erwarb, nicht unerwünscht sein, einiges Nähere . über den Lebenslaus der Dame kennen zu lernen, bevor sie sich entschloß, den Ozean zu kreuzen und in den Ver. Staaten aufzutreten. Lina Tettenborn ward in Hamburg im Jahre 1854 geboren, wo deren Vater als Theater-Maschinist am Stadttheater an gestellt war. Schon frühzeitig entwickelte die kleine Lina, eine ganz ungewöhnliche dramatische Begabung und entfaltete ein unverkennbares musikalisches ' Talent. Auf den Rath des, mit ihren Eltern be freundeten berühmten Wach t el gab man sie nach Kassel in die Akademie der Musik lehrerin Hempel, , deren Gatte Richard Hemvel ihr . dramatischen Unterricht ertheilte. . Mit 17 Jahren betrat sie die thea irakische Ruhmesleiter auf deren untersten Stufe als Choristin, erklomm dieselbe aber so schnell, daß sie schon 1871 mit Wachtel am dortigen Hostheater in Stradella" austreten konnte. Kunstreisen führten sie nach Hamburg, Stuttgart, Berlin, Pest und shließlich nach dem Elsaß, wo sie in Metz ind Straßburg entschiedeneTriumpfe feierte und in Offenbachschen Opern, ganz besonders aber als .Galathee" in der gleichiamigen Oper SuPPe'S der Liebling deSPiblikums wurde. Nach einem länge ren Aufenthalt in Hamburg, folgte sie ei nem Nuf nach Cincinnati, an Wallners Thea er, doch war ihres . Bleibens daselbst nicht lang, da ihr von San Francisco aus Offerten gemacht wurden, die abzu lehner mehr als Thorheit gewesen wäre. Drei Monate gastirte sie dort am.Califorme - Theater.. . Bei ihrem .Abschiede wurde verein Ovaii ihr von dem. Publikum und von den gtenGesangsverelnen eine erhebende in zu Tbeil. JmJuli dieses Jahres kehrte sie von der Pacifi'fKüste nach Cmcmnatt zurück, und widm ftrf) dem Studium der enaliscken v r- . - ? w Spraqe, da sie aus den dringenden Rath vieler hrer Freunde den Entschluß gefaßt hatte, sich der englischen Bühne zuzuwen den. Unter derLeitung des Professors am dorten Conservatorium, Karl Huber, w . r? . . m r . v o -' r - i oraqc fie es o weil, oic ueirouc ,m

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..... tn . . Milchmädchen von Schöneberg", welches zu diesem Zweck von ihrem Lehrer ins Englische übersetzt, und, von F. BoSworth für die englische Bühne eingerichtet wurde. in englischer Sprache ausführen zu kön nen. Nach amerikanischem Muster wurde eine. Gesellschaft zur Aufführung dieser Novität gebildet und bereist Fräulein Tet tenborn unter. Leitung des erfahrenen Schauspielers und. Regiffeurs Herrn Fr. Bosworth '.die Union. Daß die liebens würdige Künstlerin durch diesen Schritt für die deutsche Buhne nicht verloren ist, bewies sie durch ihr vorwöchentliches Gast spiel ; daß die deutsche Bühne ihre eigent liche Heimath und ihr natürliches Feld ist, wird sie auch morgen beweisen. Wir zwei feln nicht daran, -daß ein gefülltes Haus sie vergeffen machen wird, wie t sehr der Besuch der Vorstellungen am. jüngsten Sonntag und Montag unter dem störenden Einfluß - der Witterung leiden mußte. LSVon heute an bis zum Weihnachts tag halten wir unser Geschastslokal bis 9 Uhr Abends offen. Dietrichs Kipp, Juweliere, Ecke der Market u. Delawarestr. LSJewelrie, goldene und silberne Ket ten, Ringe, Bracelets etc. bei F Web e r, 50 Süd Jllinoisstrabe. ' JC- Elegante Anzüge auf Bestellung, Handschuhe, wollene Jacken,Winterkappen, Hüte, Unterkleider und schöne Weihnachtö geschenke" bei I o h n R o s e n b e r g , Merchant Tailor, 196 Ost Washington Straße. rs- Niedrige Preise bei Dietrichs 5: Kipp. Soeben wieder eine Sendung von prachtvoll schattirten Goldwaaren in mas sivem Gold, erhalten bei Dietrich & Kipp, Ecke der Market und Delaware Straße. . . . , . . nn Erfinder und Techniker. ( Patente und wie man sie.'erlangt Eine Broschüre von 60 Seiten. Wird gratis gegen Einsendung eines. Stamps sür Porto versandt.. Man wende sich an Gilmore, Smith & Co., Patent.Agenten, Box 31. 23nov1j Washington, D. C. mft

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