Indiana Tribüne, Volume 1, Number 18, Indianapolis, Marion County, 14 December 1878 — Page 3
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BiS.marck . und seine Stute v j . '. ' ' I
Nach TagebuchiblSttern von Dr, "Jnrifc usck Des I . ' Werke dritter Band. Das Aussehen, welches das Buch Busch's über Bismarck hervorgerufen hat, und der Cultus, der damit getrieben wird, veranlabte die Berliner Wespen" zu nachstehen.' der köstllchen Parodte : 10 Uhr Morgens Als ich eben bei dem Chef eintrat, griff er lachend zum Stock. Waswollen Turchlaucht damit?", fragte ich. Der Chef sagte : .Ich will einmal auf den Busch klopfen, denn ich möchte doch wissen, ob Sie auch in Zukunft Alles, was ich sage und thue, bei Grunow in Leipzig drucken lassen werden." Ich ver sprach ihm, diskret zu sein. Da sagte er: uBenn lch gewußt hatte, crnfe :e oie Dinte nicht halten können, so wäre ich ohne Federdusch nach Frankreich gegan. ?"J0 anmuthig wech der Chef zu fubr tr Tsltt ! fi WCrOC M,Q lN Zukunft in Acht nehmen und in Ihrer I 1 r. ct i m. , v CU- 1 Gegenwart nie wieder sagen, was ich denke und meine.- Das schadet Nichts, dachte ich mir, ein.Buch wird doch daraus. Nun kam das Gespräch auf Beust. Der Chef sagte : Wie lieb habe lch diesen Mann ! Ich bin zu alt, um noch mit Je mand Brüderschaft zu trinken, aber bei Beust würde ich, wenn sich Gelegenheit .z.. . , Auönabme macken. Er ist ein ' " : . ... Mensck. und Ware ikd em Mao - f--- . wSbrend er mir daS Bild ,eiate. ' -- " Sehr ähnlich !' ri.s ich uS. Es war nSmIichHelmerding's Portrait. II Uhr. Eben gähnte der Ches. Wer den Ches noch nicht gähnen sah. hat über Haupt noch keinen Heros gähnen sehen, Der Einblick in die Mundhöhle ist äußerst lohnend. Die e Zunge, lagt man na,, '' I - iß u -r i -u - ' der altenZeit das Todesurthcil gesprochen, diese 5äbne Zieiate er Rom. Beim Gäh. . . . J I ,n mackt der bek Beweaunaen mit dem , ' - . . r n . . ern tx . 1 ttops uno oen Armen, sasl wie em -enslu , in solchen Momenten steht er wie Laokoon i Nach dem Gähnen sagte er: .Merken Sie sich, ich trinke memalö Schnaps. tzierauf trank er einen. Nun sagte er : 3ch habe mir dasRau cken abaewSbnt" und mündete sich eine Cigarre an. I u - Ich glaube, der Chef liebt die Cigarre, weil sie einen eigenen Kopf hat. Er hat Alles, was einen eigenenKopf hat, gar zu gern. in?.,,, Da Zweite rükNück wurde gebracht : eine Flasche Burgunder, etliche i. ,w,iiknk Austern, eine Carbo u " ' i nade und Käse. Dabei sagte der Chef : , B' v-.. 1 r I 'Ich bin in allen Dingen mäßig. Wenn ich zweimal gut. frühstücke, reichlich zu Mittag und tüchtig zu Abend tt,o kann ich den ganzen Tag fasten . crr i Ich konnte vorBewunderung keweWorte finden, obschon ich dem Chef gerne geseg. neie 'JUCslQizm gewunilql uuiu. uuu, während er eine Auster (eö war die 22.) r t w - r k .ti. ! V VU.4 VavKaI. . rm .. Ä.Hi tSU. (TAMM
qen, , vuroe Ily MI von , cniuVii Punkt aus aus den Grund ,u lommtn, und T, ' ' " " "" " .'- Z V. L . vll.ui r. lassen." Erschlug dasAlbum aus und die Fürstin Od.scalchi sabte die Frag, von e grow Unbehagen. Nach kurzer MteM nfcni aus Me Sffenlliche wars einen liebevollen Blick auf ein Por- ihr ethischen Seite aus. Eine Einigung Ueberl.gung sab'en sie den Beschlub. das Mildthätigkeit zu schaffen pflegen, sind der trait. .Du lieber Beust!" sagte er dabei, schien unter kolchen UmstSnden unmöglich. Zeug auS dem Hause zu enlser. Behörde ganz wohlbekannt. Zur Zeit
iqmrsle, murmeiie er m oen ut. uf fitj,n Sie nur in's Borzimmer. Da Gedränge so stark, daß die Pasiage daben hinein : Außer dem wenigen Esien Aschbecher Er ist heute besonders durck verwerrt wurde. Roundsman Qmt
brauche ich zum Leben nur noch einige Reichstagsreden täglich. Es fehlt mir lm. , V-IXl t.t.u lMM ' mer was, wenn icu oas i"" , und dies ist recht bedauerlich. Manchmal r v ' r cm VlCO, nage ta? micy : wawm qi mu den nicht wie andere Genusse :m Hause? Mnoiyor,! mocDic icu im mtaiuui. . n t : r: es X. Cio . ler un Megenlchranl yaven i Er lehnte sich zurück, um zehn Minuten zu schlafen. Dabei sagte er: Was ich auS dem Schlaf spreche, brauchen Sie nicht zu notiren. Dann schnarchte er. DerChef schnarcht natürlich sehr melodisch, Ich habe mir sein Schnarchen, da ich Generalbaß studirt habe, häufig abgeschne ben und sür Gesang mit Clavier und Cello fifit YA f nfrtifittrt htffi trnifi ralic gleichfalls in 'zwei Bänden unter dem Titel "Lo sornrneil du Lion7' und "Les cloches de ministere bei CHallier in Berlin herauszugeben. Es 1 - . . sind Melodiee.N der köstlichsten Art, em I . w? s . . p 1.1 wunoervares Gemii von liaiNicyer. uno moderner Musik. Auch zu Tänzen wer. den ZilK d e Weisen mit G uck bearbeiten lassen. mrtm;i2 q 1,5- rw 575.5 t,r etwa einer Stunde seiner Gewobnbeit nack t,. ß fcv um. w 1 ! W - dir .. blick, wo icd diese Aeußerung seiner Nase zu Papier bringe, noch ganz voll von diesem seltenen Genuß. Er niest in den Tönen des L-Vur-Dreitlangs: B D F. In Versailles pflegte er hingegen aus FisMoll zu niesen. ES hat in meinen Augen stetS als eine Undankbarkeit der deutschen Nation gegolten, daß dieselbe zwar die regelmäßigen Berichte über die Eruptionen deS Vesuvs liest, aber nicht mit wenigstens demselben Interesse über daS Niesen seines Reichskanzlers daS Nähere zu erfahren wünscht. Mit dem Verlangen der Leser würde auch die Pflicht der Journale, der artige Nachrichten zu bringen, erwachen. Der Chef niest höchst bedeutend, so bedeu tend, daß ich niemals daS banale Zur Gesundheit !" zu sagen wage. Ich möchte eher ausrufen: Gott sei meiner armen Seele gnädig !" wie etwa bei einer gewal. .:.m.......r..:.. k.... t ,iucttuzuiri,u,ttu.lu. u, ,ur vrrgro lich nach einem passenden Vergleich. Wer n . . . . i! . . rnr lieg ein gieicyzeuiges ieienTyalespeare'S,
Goethe's, Karls. dkS Großen, Kants und er . '''. . - . -
i-?rrnnnMa nnriT,iin Trtnnt vnitrn. i r ... r f" w. .vitii., vm ivi ci nen annähernden Begriff von dem . zu machen im Stande lin, was das Niesen des Cbess deutet. 68 ist eben etwa unglaublich Grandioses, und jeder meiner geser thut mir leid, der nicht in der Lage rojc zch. den Niesbrauch von dem Umgang m,t dem Chef zu haben. ,93 der Eruption muß der Chef den Nacken beugen. Er ist darüber außer sich. Nachmittags 4 Ubr.. Vor einer Viertel, stunde hatte der Chef Schmerzen im Bein, O wenn ich doch einige davon zum Anden, fcn haben könnte, ich würde sie wie ein Autograph von ihmi gewissermaßen als seine Beinschrist, mit mir herumtragen, Aw das ist nichts als ein frommer Wunsch. Der Chef war traurig geworden. Dann lächelte er wieder, indem er sagte : .Glück- ) vergißt, was nicht mxu uiiuccn vm uucijcugi, uag üicjc M!.,. k.s.. ... Verben. J V W IVUI VM.V M H HV UUVtUII MIUVUII . ' Nachmittags 5 Uhr. Der Chef hat .h. uickts aesaat. 5lck) bin inden über ,t, daß er etwas sehr Bedeutendes nicht fletastt Qt wxtx(XVL ina er u Tisch. Nach der Suppe (Mockturtle) kam daö Gespräch aus Backvklaumen. Bucker warf die ffraae f, ob den alten Asiyriern die Backpflau, ' ul r 6-..,.. .v.. v...tt Wv.Vv,v.. ,vv... w..m k..F... ...:,::k.Q.. " V" wuc umMu..,u,.w,ww., t,.t .k. uTRhfi es, .k. MJ lUl MVWI VIVHHUI WWWHMHII H " I te sich und sprach: .Ja i. die Backbflaurnen! Das ist so eine Sache !" DaS den Kernpunkt Alsdann wurde, ich weib nicht, von em. die rage aukaework.n. wie viel verschieitM Würse mit dreiWürseln möglich seien, mzoltke veilanate kckweiaend Navier. M - ' w ' - JJlUim Vliuiiyiv ufiwiQViiv rf Schreibzeug und eine Logarithmentafel, m Kr,mi n h.r hr sr;.;,... . Ninmn. BfUHUf HHiiiuivn(miiiM 0 v -vi-" . ... jhal schlug vor, das Resultat praktisch rch kortgesetztes Werfen zu ermitteln, . ..T.tifc.t. T.U TtA aii'2 Wnfin uiiu xuiiiiuviö iu I i örtlich entschied der Chef mit der ihm ei genen Schärfe : Mit drei Würfeln sind HVMVt VM M I V . ... V , ... sehr viele Würfe mögkich, und wer Pech haben soll, verliert doch !" WirAlle waren beschäm, und ergriffen. Abends. AIS der Ches in sein ArbeilZ. .immer Ziurückkebrte. trug er noch denAabn tt zwischen den Lippen. Der Zahn tt ist in einfach hölzerner, selten be dient er sich eines aus einem Ganjeklet ge
k:.... s t,,, w QnnnJD(I5 HmeMche Reichsbanner vor ihrem
iuyiin.n.ii. w dez ghess sei von Gold. Silber. ta x..m,!l.k,. )1UUU, .UlUlUUUUi Wki WlUUlIVliUVifli X.. aar von -agrarischem Marmor. Bernflej ober Meerschaum, der ist im Irr. m. Obwohl sich der Chef wohl einen s0jchcn Luxus erlauben könnte, so ver. sömäbt er dock jeden Aufwand und nebt l ' Einkackbeit vor. kt raucht der Cbef beim Arbeiten. ' . . ' ' ' . Dabei unterbrach er sich, um zu mir zu caflcn . .Wenn Sie rauchen wollen, so . - anSo,st. Abends 11 Uhr. Beim Abendessen gab - . . c3 gochte Eier in der Schale. Der Chef suchte die Herren, ein Ei mit der Spitze ' . . ou? tcn lsch zu stellen, ohne daß eö um. clc Keiner konnte es. DerCbef weidete I : . . stch krst eine Weile an den vergedlichen Versuchen derTischge ellschaft, ergriff dann selbst ein Ei, sprach die monumentalen Worte: EinS, zwei, drei!" und setzte daS Ei mit mächtiger Kraft dergestalt auf, daß es sich unten platt drückte und stehen blieb. Selbstverständlich entstand allge. meines Staunen, und man gelobte sich, dieses Kunststück unter dem Namen das Ei deS Bismarck" der Nachwelt zu überI liefern. Dann kam .da.3 esvräch an Me cgdptu lcyen Pyramloen. aoow:n wouie unier. sucht wissen, wie lange die Pyramide des Cheops noch stehen könne, resp, wann sie I . r .-..--.. . ä. t.t. 1. 1 -1 - V - C emsauen wuroe, vri oraaupirir, vuv cn m. .r x Oii(!ia hmK sz f m v rs t x.m luu,u,, ritu u.z 'VUU.VVU.V.. Pyramiden endloses Bestehen zugesprochen yanen. Anoere oeuauplen lrvrrum vu Gegentheil. Ich faßte mir schließlich ein verz uno sragle oen yes oirell : )a. i , . - . . . rr I v ! rl . fr u C i. i m . . tMi.k ni. MthA. mwK yc'' wlC '"" . UU UU. rv U ,W . X "r S ' "Z riJ ' wußten wirs. Nachts 1 Uhr. Ich lausche. Der Chef durchmißt daS Zimmer mit großen Schrit ten. Ich zähle 45 solcher Schritte. . Da " ."?! 7" " t r ."St . : . : r.: s:tr d tf i rf ZV," Zt hETfcn .5?.' ?" ,,' ' ",", D " Pläne stören wurde. Dann klingelt er seinem Kammerdiener, der alsbald hin - eingebt. BeneidenSmerther . Kammerdie. mr! Welch eine dumme Phrase : .Vor
seinem Kammerdiener ist Niemand .fa;::LX'JT.7Z,r..a
grober Mann.' Der Ches ist auch vor ?'.. ..k!.n,r' xrni toitUr hi semem Kamme diener groß. Dieser hat es mir riruiiru aciuyi. - Ganz frischer Kalauer. A.: Wissen Sie schon, daß die Thürme am Kölner Dom nicht welter gebaut werden m.: , sm,.m ;u "w . A.: Weil Sie jetzt nach der Spitze zu . . v . immer enger rseroen.
Die Chinesen in Washington. Wie.auö Washington mitgetheilt vird, verspricht die daselbst eingetroffene chinesi sche Gesandtschaft genügenden ' Unterhaltungöstoff für die Bewohner, der Bundes-
Hauptstadt aus lange Zeit hin zu. liefern
Die Gesandtschaft besteht auS 15 'oder 18 in Ungarn zu lesen ist. Der SchreiberPersonen und kam auf eine Weise ausge- jener Mittheilungen beruft sich auf den
rüstet, als ob sie Nlcht nach Washington, sondern in eine öde Wüste zu reisen habe, Sie hatten eme Unmenge Gepäck bei sich und der größte Theil deffelben bestand aus Lebensmitteln, unter welchen chinesische Leckerbissen eine hervorragende Rolle spiel len. In dem Hause, welches sie für die Dauer ihreöAufenthalteS gemiethet haben, befinden sich außer ihnen nur zwei Dienst . v v -?x. V I ooien, weicoe nicqi aus oem jicicg orr . v . . . ' r . I 'jjiinc avfiammen, oarumer eine . idcibc Frau. Dieselbe schwört hoch und theuer, daß einer der Chinesen, die erste Nacht, welche er in seinem Schlafzimmer zuge t. i. ... . , ? . r oraryl yaor, lammerny yaoe sneren mu, en, wett er mcht daran dachte, datz es mög ;.. k.: v. rrv ? , t. n li lci' die Decken aufzuheben, und sich damit vor Kälte zu schürn. Er legte sich einfach auf daS.Bett und fror dann wie ein Schneider. Eine andere . Geschichte ist fast ebenso pikant. Die Chinesen hatten ihr Hau? möbltrt gemiethet, fanden ader, datz die feineren Möbel in den Sprechzimmern mit weißen Ueberzügen versehen waren. Weib :n . am k V' r. v:. c.. uvr ui vic uinccn oie tjaiuc vcr ,... ..x r x;. ""- 9 'en ournerre vorgeiaaren . . . . . . v . I "5 ' wuro. erpaar. vti eiegensen ver,a,oo nq ver einem Stuhl der Ueierzug etwas und eine schöne Wige Seide kam darunter zum Bor. N'" Chmes.n gmg e.ne Se.sen. " au . '''N e u . zuge
n8, . nütn neoc uno eotroert,
flfi.l.. .. V. HI12L.I u . 1. I I U ' t . r ' w C V ' CIYlat f i! r Z?nkN smahr, daß die Möbel Nicht so 'Itmm waren, wie sie n ihrer weißen Hülle ausgesehen hatten. So wurde denn i.. CTTl . " 9 . I nt Mini hiri" ntnf v,,?, rnrti 'r. V und ie Möbel kamen auf ihren früheren Plag. , . n v r t . ... . . Ehm'sen sind sehr w.bbea.ekig und insgesammt widmen sie sich mit großem , . . fm,, . . . . tf L.m S ud.um d "Sn 1 ltZ P"?.1' Jl " v 1 yciiucn iiiu,vusiumiiicii un, uugiciaj uic Washingtoner nicht recht begreisen könmn, was diese übergroße Freude am Licht be deuten soll. Außerdem haben sie neulich ..c.tic. . c.. cv.c gelber Seide und daraus den kallerllchen Drachen mit fünf Krallen, fein säuberlich schwarz auf die gelbe Seide hingemalt. Dr. Mary Walker kam in New York wegen ihres BloomerCostüms wieder ein mal in ilnnnMtim lis n i ifrm I u.ö,..vt. v iifiiui An..., ItoUt, ihr in am nnm hu , ,"-0" v", viv sich über sie und ihre Tracht lustig machte, Ander Ecke von Canal Street war das ' von der Broadwav.Abtbeiluna. der Ziu. fällig dazu kam. wies den an jener Ecke I U statisnirten PoliMn Flannery an, Frau Walker zu arretiren. Alle ihre Proteste ' r 1 halfen nichts, sie mußte mit nach dem Sauvtvolneiamte. wo man sie dem Sude. I " ' , ' rintendenten Walling vorführte. Dieser Beamte fand die Verbaftuna für unae rechtfertigt, da nicht Frau Walker, sondern die ihr unberufener Weise folgende Menge den Verkehr im Broadway gehemmt habe. Polizist Flannery machte nun geltend, die Arrestantin sei eine Frau in Männerkleidern und habe das Gesetz verletzt, daö eine derartige Tracht verbiete. .Woher wissen Sie denn, daß ick eine Frau bin V warf I ? flTrrn ? ttnS ffet hiXttrA XM Polizisten dctait in Verlegenheit, daß er on einer Anklageerhebung abstand. Die Verbaftuna mußte indessen einaetraaen werden und so frug man die 'Dame um I meN,WohNUNg, Alttt UNd ttus. Sie . nahm eine arte aus ver Tauche und schrieb darauf mit Bleistift : Dr. Mary , Walker, amerikan cker Büraer.Dann überreichte sie die Karte dem Super. intendenten mit dem Bemerken : Dies i . I - . ist mem Name und Beruf und Amerika ist m.w Whnr.; was mrin Alt betriff.. 1 rooe r oaruorr weoer einem Poilzmen noch dem Superintendenten Mittheilung machen, denn daS ist meine Sache und eö genügt, wenn ich erkläre, das ich alt genug bin, um selbst sür mich zu sorgen." Die Antwort rief UN, de Anwesenden grke H'i'erkeit hervor, doch Frau Walker nahm davon keine Notiz, sondern verbeugte sich wie ein .Gentleman' und schickte sich zum .... fc 7... '7,' , " " 1"" " ? 7"' Vw:Tl, " S' "Zr. ;t GtwaltthStigkttttn gefallen lassen mögen ; es ist endlich Zeit, dab denselben eine Ende gemacht wird l" Dann aina sie I Nstfft htm dS sTfiMrfÄ k.. Beschwerde aeaen NoundSman ?..'.,.? Polizist Flannery wegen widerrechtlicher urrmruna zu eryeoen. uis ne fort war, Mclnten öle Beamten lm Bureau des Su. verintendenten. auS der lebten 1..?.,?,, d!r Da , - . ' kl , v ,0?,??.
Eine Krüppelfabrik.
ES klingt schlimmer als ein Kapitel aii einem sensationellen Blut und Schauder roman, was im Feuilleton des Nester .Lloyd" über das Bestehen einer Krüppel. sabrik und Herberge in dem Orte Radna Professor Ember in Großwardein als Ge währsmann sür die Wahrheit derselben. Doch hören wir ihn selbst: Jn Nadna, . sowie in dem gegenüberliegenden Lipp?, ladet den Reisenden eine stattliche Zahl, von Gasthöfen mit mächtigen Buchstaben. zur Emlehr. In der Wallfahrtssaison sind ost sogar die Dachböden und Sckeu nen und Schuppen voll fremder Pilgrime v!. e st . . - . ' oie aus lyrem lroylager des TageZ der iw . " Anoaazl yarren und in die Psalmen und heiligen Gesänge ab und zu wobl auck ein weltliches Lied mit einstießen lasten. Ganz' draußen am Ende des Städtchens liegt die m - i " erverge oer ttruppel; hier führt einBlin, der von neunmaligem Körperbau ein gar n m . . . " strenges Regiment, dem sich alle die brest. haften Bettler beugen, die weit und breit im Lande jammernd und heulend ihr Ge werbe treiben. Einer darunter ist deeOperateur", der den kleinen Kindern, die gestohlen oder in der Gilde selbst geboren werden, die Augen blendet, einenArm oder Fuß abnimmt oder verrenkt, oder das Gesicht zerknetet und so einen Mitleid erre. ... ... . . genoen rupvei yer lellk. Dlk Leute selbst. r v. .xu q- w. ver rvalliayrien keiern diese .künstl ch' . ... gemaajun ungejtamn j.oen sibend kaute urgien. ES geht hoch her btt diesen Ge lagen; der Wein fließt in Strömen, und aus großen Schüsseln prasselt der fette raten und schwill, das flaumige Backmerk. B.e Ge,ell,qa . 'st dann m fidelster SU. VT. l Ct TTf.V' m . die den Tag über dem lügenhaftenGewerbe zu Liebe unterdrückt werden mußten,-toben nun in brutalen Ausbrüchen in dem heiß qualmenden Raume. Der Fußlose tanzt auf den , Händen, der Handlose umarmt mit den Füßen, die.Kehlen, durch daS fort währende Wimmern und Jammern ge' stärkt, jauchzen lustige Weisen, die Weiber schmauchen Tabak, die Kinder trinken Branntwein, und auS dem Raume neben an schallt das Aechzen und Jammern der Unfertigen", die dort im Wundsieber liegen, in das Gejohle und Gebrülle hinein. Das ist wie gesagt der wohllöölichen Behörde bekannt. Allein die Leute, die ein Knäblein, dem man ein Glied verrenkt hat, einzuschläfern wissen, bringen eS auch fertig, die Panduren schweigen zu machen. Allerdings nicht durch Zwickmittel, wie sie bei den armen Kleinen angewendet werden, nicht mit glühendem Eisen, sondern mit feurigem Wein, nicht durch einen Schlaf trunk, sondern im Gegentheil durch einen ermunternden, nicht mit scharfem Stahl, sondern mit lumpigem Schnapps. Der Adeline Patti waren für jede Vorstellung im Kroll'schen Theater in Berlin 10,(XX)Frc. zugesagt. Man meldet darüber weiter: Und diese Summe, wohl verstanden man sieht, die Sängerin verliebt sscb auf daS Geschäft muk an jedem Tage im Voraus Mittags bei ihr entrichtet werden. Findet sich Mittags . nicht der Cassirer mit den 10,000 Francs ein, so wird Adelina am Abend heiser wer den. Gegen den handwerksmäßigen Scan 4. t w- P V M l m oaimaqer aus oer anze:, oen .Pastor" Talmage, ist ein Gerichtsverfahren einge leitet, dessen Ursprung nicht grade derart st, daß es einem wahren Geistlichen zur Ehre gereicht. Das Thema scheint eben so unsauber zu sein, als die sonntäglichen Kanzelpauken, die derselbe vor einer ge dankenlosen, denkfaulen aber sensationS lüsternen Zuhörerschaft abhaspelt. In wie weit der gegen den Kanzelbelferer und Heuler über die Unsittlichkeit der Welt an gestrengte Prozeß nur auf Reclame berech net ist, wird wohl vor der Hand schwer zu bestimmen sein. Dem Mann wird aber iedes Mittel genehm sein, wenn eS ihn nur in der Erinnerung der Leute erhält' AuS Meran meldet man den Tod von Therefe Freifrau v. Barnim, Wittwe des Prinzen Adalbert von Preußen. Die Verstorbene war unter dem Namen The rese Elsler vor ihrer Verheirathung mit dem Prinzen Adalbert, in Gemeinschaft mit ihrer Schwester Fanny, eine Zierde des berliner BalletS. DaS zeitgenössische Urtheil nennt sie eine Tänzerin von be wundernswerther. Kraft, Kühnheit und Gewandtheit. Ihre ersten Triumphe feierten die Schwestern im Jahre 1830 in Ber lin, wo sie namentlich von der geistreichen Rahe! gefeiert wurden. Hier lernte Prin, Adalbert Therefe Elsler kennen, die ihn am 20. April 1850 in morganatischer Ehe angetraut wurde. Damals erhob sie Friedrich Wilhelm IV. zur Freifrau v. Barnim. Der Prinz starb nach 23jähri ger, sehr glücklicher Ehe im Jahre 1873 ebenfalls auf österreichischem Boden, in Karlsbad. Der einzige Sprößling auZ dieser Ehe, Freiherr Adalbert v. Barnim, ging seiner Mutter im Tode vorauf; er starb auf einer Reise nach Aegypten, die er zu wissenschaftlichen Zwecken unterno men hatte.
