Indiana Tribüne, Volume 1, Number 16, Indianapolis, Marion County, 30 November 1878 — Page 5

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AuAuMSoentzs BÜRGER

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gegen fille Krankheiten des Magens, der Leber nnd des Unterleibes, gegen Lollblütlgkeit unö alle daranS entspringende Leiden, alS Kopfweh, Herzklopfen, Schwermüthigkeil, Aengstlichkeit, Schwindel, gegen Dißp epsia, ffe Arankyeiten des Wagens, als Uebelkeit, Unver daulichkeit, saure Aufmotzen au dem Magen, fchlech ten Geschmack im Munde. Gegen alle Unordnungen der alS Fieber, Gelbsucht, Gallenleiden, Schmerzen in der Nierengegend. Gegen alle Krankheiten, welche Unreinem Blute ntsxringen, als Lakskranköeile, usscylöge, Schwären, arjssäj, schlimme Augen, Krätze, Schorf und Witzsarbe. Gegen Uwtyfyün und Leiden des weiblichen Geschlechtes. Die Flasckie Hamburger Tropfen kostet 50 Cents, oder fünf Flaschen zwei Dollars, und sind bei allen Apothekern und Händlern in Medizinen zu haben. Gegen U st e W Keiferkeit, Aräune. ZnFuenza, EngörüKigkett, Entzündung der Luftröhre, Katarrh, Kehlkopfleiden, Keuchhus.en, zur Erleichterung Schwindsüchtiger. Zur Beachtung. Bersozen durch den großen Erfola, welchen sich, er möge seiner Wirkungskraft der Hamburger Brustthee ?on Dr. August König in den ganzen Der. Staaten er. rungen hat, ersuchen gemiffenlose Menschen, denselben nachzuahmen und den Leuten schlechte Znsammensetzun gen in ähnlicher Lerxacknng und denselben Gebrauchs Anweisungen anzuschwindeln. Seid auf Eurer Hut l Dr. August König' Hamburger Brustthee wird' nur in Origlnal.Packkten, Preii 25 Cents oder fünf Packele 91, verkauft, ist in allen Apotheken ,u haben oder wird nach Emosang des Preis, frei nach allen Theilen der Ler. ktaaten versandt. Man adressire: Vageler & Ho., B altimore, Md. Warnung!! Ehe Ihr Dr. August König'S Hamburger Fa rnMen-Medizinen kauft, laßt Euch von Eurem Apotheker oder Händler die NamenS-Unterschrift don Tl. Vogeler & Co. zeigen, damit Ihr nicht vurchschlechte Nachahmungen betrogen werdet.

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Gestern hielt der neue Statthalter von Canada, Marquis de Lorne, mit seiner Gemahlin seinen feierlichen Einzug in Montreal. Unglaublich, aber wahr ist es, daß man in New Orleans schon an die Feier des CarnevalS denkt und sich mit den einleitenden Schritten dazu beschäftigt. Die Presse ist entschieden dagegen und macht sich besonders die Deutsche Zeitung Lust, indem sie ein Narrenfest, begangen auf viertausend frisch aufgeworfenen Grab Hügeln, aus das Entschiedenste bekämpft und verdammt. Sie schreibt u. A.: Am 4. Januar 1875 sprengte der Gene ral De Trobriand auf Sheridan's Befehl das demokratische RepräsentantenHaus der Legislatur von Louisiana. Ob dieser Gewaltthat legte New Orleans eine Art politischer Trauer an. S h e ridan hatte sein Hauptquartier in New Orleans aufgeschlagen, und trotzdem dab bereits Zehntausende von Dollars für die MardiGras Festlichkeiten verausgabt worden waren, fanden dieselben doch nicht statt um Sh e ridan durch diese Demonstra-

tion zu ärgern! WaS damals geschah, um eine vielen Leuten recht kleinlich und kindisch erschei nende politische Demonstration zu machen, sollte diesmal nicht geschehen a u s A ch tung vor d e n Todten, aus Ach tung vor der Außenwelt, die uns in Noth und Gefahr beigestanden, unsere Kranken verpflegen, unsere Hungrigen speisen, iin sere Bedürstigen kleiden geholfen hat ? ! Wir hoffen immer noch, daß man maßgebenden Ortes den unglücklichen Gedan ken an die Veranstaltung der üblichen Carneval-Maökeraden im Februar 1879 aufgeben wird. Wo nicht, so bleibt uns nur übrig, dagegen zu Protestiren, als ge gen eine gröbliche Verletzung der Schick lichkeit und der Selbstachtung, für die wir für unseren' Theil auch den Schatten von Verantwortung von uns weisen!" Vor wenigen Wochen noch machte der Bericht über eine seltene Festlichkeit die Runde durch alle Blätter. Die Direktion der Hamburg-New Porker Dampferlinie gab in Hamburg einem ihrer Schiffskapi taine, H. F. Schwensen, bei Gelegenheit dessen glücklicher Zurücklegung seiner 125. Reise über den Ocean, ein Fest. Während dieser ganzen Zeit war den, von ihm geführten Schiffen kein Unfall zugestoßen, keines von den ihm anvertrauten Leben verloren gegangen. Es scheint dem Schicksal nicht recht gewesen zu sein, daß ein Sterblicher eines so großen Glückes sich sollte rühmen können. In der Nacht von Montag aus Dienstag wurde, Schwensens Schiff Pommerania" während eines dich ten Nebels bei Folkestone im Kanal von einer englischen eisernen Brigg "Noel Lilien" mitschlffs getroffen und sank innerhalb zehn Minuten. Von der 111 Köpfe zahlenden Bemannung kamen 3, von den 162 Paffagieren einige fünfzig ums Leben. Capitän Schwensen weigerte sich sein Schiff zu verlaffen und ging mit ihm in die Tiese. Von Maasslius an der Mündung der Maas, unterhalb Rotter dam, wird gemeldet, daß der greise Seemann doch noch gerettet wurde und daselbst eingetroffen sei. Später. Die Rettung deS Kapitän Schwensens bestätigt sich. Von Rotter dam wird durch das Kabel berichtet : ES ist unmöglich, Capitän Schwensen zu sprechen, der sich unter ärztlicher BeHandlung befindet, da sein Nervensystem sehr angegriffen ist. Er hst noch Niemanden empfangen. Der Capitän, des Dampfers City os Amsterdam hat die folgende AuS kunft ertheilt: T,ie Nacht als die Pom merania sich vor Folkestone befand, war eS sehr, dunkel. Capitän Schwensen hatte die Commandobrücke soeben verlaffen, als er den Stoß fühlte. Er eilte sofort auf dieselbe zurück, kann sich aber der dann folgenden Vorgänge nicht erinnern. Auf der City of Amsterdam", die zur Zeit bei der Unglücksstätte vorbeifuhr, wurden Hülfcrufe vernommen, aber man konnte nichts sehen. Trotzdem wurden die Ret tungsboote .flott gemacht und man fand Capitän Schwensen aus einem Stück Holz, das mit den Wellen umhertrieb. Kapitän H. F. Schwensen wurde am 23. August 1820 in Flensburg geboren. Er fuhr zehn Jahre lang zwischen . Hamburg, Westindien, Ostindien und Brasilien, gra duirte im Jahre 1843 in der Navigations schule.in Tönningen und im Jahre 1846 an der, in Hamburg. Im schleSwighol steinische Kriege diente er als Freiwilliger und machte das Gefecht bei Bau . mit. Ende 1848 trat er in den Dienst der ham burgamerikanischen Packet-SchifffahrtS Gesellschaft und wurde 1852 Kapitän. Er commandirte nacheinander die Dampfer Elbe, Oder, Hammonia, Borussia, Ger mania, Westvhalia und Pommerania. Am 26. April 1875 wurde ihm zur Feier seiner hundertsten Hin und Herreise im Dienste der Hamburg Amerikanischen DampfschiffSCompagnie ein Bankett ge geben, bei welchem der jetzige Gesandte in Berlin, Bayard Taylor, der deutsche Ge sandte in Washington, Baron Kurd v. Schlözer und eine große Anzahl angesehe ner Bürger zugegen waren. Damals überreichte ihm der deutsche Gesandte im Namen seines Kaisers den rothen Adler orden. Seit jener Zeit hatte Kapt. Schwensen 25 Hin und Herreisen voll bracht. Seine jetzige so verhängnißvolle Relse war die 126ste.

Lokal.

LSUHren aller Art, Standuhren, Uhr ketten etc. bei Fred Weber, 50 Süd Jllinoisstraße. - Von befreundeter Seite geht uns eine Nummer des, in H olly Springs Miff., erscheinenden Occasional eines kleinen Blattes zu, welches während des WüthenS der GelbFieberseuche mit einem Trauerrand publizirt wurde. Wir ersehen auS demselben, daß von den ca 4000 Einwohnern Holly Springs' gegen Drei-Viertel vor der Epidemie flüchteten und von den Zurückbleibenden 40 Prozent dahingerafft wurden. Die in vorigem Jahre von hier dorthin übergesiedelten Auswanderer sind fast alle der Seuche er legen; diejenigen, welche Granada in Mississippi als Niederlaffung wählten, sind sämmtlich gestorben. öLEin wahrhafter Krähwinkel-Streich ist der StraßeN'Uebergang, welchen unser Street-Commissioner an der Market und Delaware-Straßen-Kreuzung zum Schutz des Publikums durch den tiefen Schmutz legte drei dicke Bohlen im Abstand von 6 bis 8 Zoll von einander, jede viel zu schmal für einen Fußgänger, aber breit und die Lücken tief genug, um die darüber gehenden Pferde zu Fall zu bringen und die Wagenräder und Achsen zu gesährden. Wir sind neugierig, wie lange es dauert bis der erste Accident" an dieser Stelle passirt. Seitdem Vorstehendes geschrieben, hat man die Löcher mit Kohlenasche ausgesüllt, den Teufel also mit Beelzebub ausgetrieben. Schmutz zu Schmutz. öS' Herr Fried. Donner, der bekannte Redakteur deS Rochester Wochen und Sonntagsblattes," Übermacht uns folgen den, an ihn gerichteten Brief : Geehrter Freund Friedrich Donner! Ich habe in Eurer Zeitung gelesen, daß das St. Ja cobsOel gut sei für Rheumatismus,Kopf weh usw. Ich war sehr krank, so daß ich in Folge rheumatischer Schmerzen in mei nen Beinen nicht mehr laufen konnte. Da gebrauchte ich eine FlascheSt.Jacobs Oel, habe mein Bein damit eingerieben und nach 3 Tagen fühlte ich wie neugeboren u. konnte überall hin laufen. Ich hoffe, daß alle Leute, die geplagt sind mit Rheuma' tismus, werden mir folgen und das St. Jacobs Oel gebrauchen. Euch aber danke ich, daß Ihr es in die Zeitung gethan habt. Vrena Gugelmann, 50 Jahre alt, aus der Schweiz.CantonAaraau, Goodmanstr. Nr. 51, Rochester, N. Y. Im MSnnerchorThea t e r wurde am vorigen Sonntag die Berg'sche Poffe: Das Volk wie eö weint und lacht" zur Aufführung gebracht. Die Vorstellung kränkelte an einem Etwas, Was wir nicht näher bezeichnen können; es fehlte nicht an vortrefflichem Spiel der Darsteller, besonders des Fräulein von Viettlnghofs und des Herrn M i ch e l s o n , aber eine erkältende Wolke legte sich über Bühne und Zuschauerraum, so daß schließlich Alle froh waren wie es vorbel war. Dagegen war die Donnerstag-Vorstell lung, welche uns das Schauspiel M e i n Leopold" von L'Arronge brachte, in jeder Hinsicht eine gelungene. Dieses vortresfliche Charakterbild wurde sichtbar von allen Mitwirkenden mit Lust und Liebe dargestellt und muß die vorgestrige Aus führung zu den besten gezählt werden. welche uns noch geboten wurden. In den Erfolg theilen sich die Darsteller mit dem Autor. Die Herren S i e w e r t und H e ck l e r erwarben sich durch ihre Lei stungen rauschenden Beifall, welcher den übrigen Mitwirkenden nur deßhalb nicht zu Theil wurde, weil ihre Parthien ver hälmißmäßig gegen die der vorgenannten Herrn mehr zurücktraten. Frau Mosch litt unter dem Einfluß einer starken Erkäl tung, den Folgen einer ungeheizten Garde robe. Dem Mangel wird hoffentlich so fort abgeholfen werden, da man unmöglich zarten Damen zumuthen kann, in unge heiztem Raum zu einer Jahreszeit Toilette zu machen, in welcher die Zuschauer die Nähe der Heizapparate suchen. Morgen Abend steht unseren Theater freunden ein besonder? Genuß bevor; die rühmlichst bekannte Soubrette, Fräulein Lina Tettenborn, gastirt auf ihrer Durchreise in dem Volksschauspiel Das Mädchen von Schöne b e r g" von Manstädt. Der jungen Dame geht der Ruf einer Meisterin in ihrem Fach vorauf, welche überall, wo , sie noch bisher aufgetreten ist, große Erfolge errang. Fräulein Tettenborn befindet sich erst seit einem Jahre in Amerika, wohin sie einem Ruf des Cincinnatier Theater Trifoliums Wallner, Lasalle und Tetten born Folge leistete. Sie befolgte den Rath ihres Bruders und trat auf engli schen Bühnen und in englischer Sprache auf. Auf ihrer Rundreise in der Union feierte sie überall, in San Francisco und im Nordwesten, Triumphe. Von Sao verständigen wird sie neben Frln.Cottrelli. die erste Soubrette in den Verewigten Staaten, gestellt. Herrn S z w i r schina gebührt der Dank deö Publikums, daß er Fräulein Tettenborn für dieses Gastspiel zu gewinnen wußte. Die hier durch nöthig gewordene kleine Erhöhung des Eintrittspreises auf 50 Cents wird jeder Theaterfreund gerne erlegen.

.Morgen Abend Frl. Lina

Tettenborn in der Rolle des Milchmadcken. rs- Der ganze Vorrath von Stiefeln und Schuhen der Capital SchuhCom pagnie wird unter dem Kostenpreis ver kauft. 3 Wollt ihr einen schönen Hut von eleganter Facon oder eine hübsche Kappe haben, dann besucht Crans' Hut l a d e n, 22 Ost Washingtonstraße, ge genüber dem New Pork Store. tST Wer seinen Zimmern ein geschmackvolle Aussehen verleihen will, der suche sich seine Tapeten bei Herrn Carl Moeller 161 Ost.Washinatonstroße, auö. Preise billig. Be. dieuung coulant. XT Von morgen Vormittag an sin den jetzt wieder die regelmäßigen, dem geistigenTurnen gewidmeten Sitz ungen in der Turn-Halle statt. Damen haben nicht allein Zutritt, sondern sind ganz speziell zur Theilnahme eingeladen. Die alte und vortheilhaft bekannte Marmont Halle ist .in die Hände von John Bernhart übergegangen, welcher seinen Antritt am nächsten Montag durch einen exquisiten Eröffnungslunch feierlich begehen wird. Es unterliegt kei nem Zweifel, daß der neue Besitzer das Renomme des alten Geschäfts aufrecht er halten wird. Eiö steigt im Preise, die Vorräthe unserer Lieferanten sind erschöpft und man sieht sich genöthigt, Ersatz 800 Meilen weit herkommen lasten zu müffen. DasGrund eis, welches in der Jail augenblicklich reich lich produzirt wird, ist zwar billig zu haben, aber nicht zu ökonomischen Zwecken ver wendbar. Der Elevator im Courthaus wird nunmehr in Stand und Betrieb gesetzt. damit die knickebeinigen Mitglieder unserer Legislatur die drei Treppen in ihrem Sitzungssaal nicht mehr zu steigen brau chen. Ob auch in Kate Dentor.'s Plaisirkasten aus denselben Gründen ein Elevator angelegt wird, ist noch nicht entschieden. Am Danksagungstag standenMusi ker, welche zum Tanze ausspielen, hoch im Preise und waren ein gesuchter Artikel; selbst von Auswärts kamen halbverzwei selte Ball'Comites, und suchten Tanzmusiken zu engagiren, meistens aber ver geblich. In der Turnhalle fand ein Tanzkränz chen des Turnvereins statt, wobei es lustig und fidel herging, in Reichweins Halle hopste der Beethoven Club bis zum frühen Morgen und so an fast allen Platzen, die den nöthigen Raum für ein gemüthliches Tänzchen boten. Hätte man nur sich spalten und überall anwesend lein rönnen. LS" Patente, an Erfinder in Jndiana vom Patentamt ertheilt und unserm Blatte von dem PatentAgenten C. Bradford, Hubvaro's Block, mltgetyeut: Jameö H. Edmondson, Valparaiso Verbefferung an Erorechen. Ben . F. Montaaue, Dunrnth Ver besseruna an Dampsmaichinen. David I. Crive. North Manchester Bervefferung an mechanischen Bornchtun gen. Davld F. Hacker, Kempton VerbesZe runa an Pferde-Heurechen. Platt McDonald, Plymouth Verbefferung an Eggen. William T. Addi on, New Castle Ver befferung an Cultivators. John W. Forney. der unverwüstliche JournaliNen-Veterane, erzählt in seiner theilweiss im Style der Pariser Blätter gehaltenen prachtvollen neuen Phuaoel phiaer Wochenschrift Progreß" eine höchst pikante und gewissermaßen an das alte Spruchwort Dem fliehenden Feinde baut man gold'ne Brücken" mahnende Episode von Gen. Grant's Aufenthalt in Paris im Oktober o. I. Es war bet dem, dem Ge neral zu Ehren gegebenen AbschiedsDi ner, an welchem vi:le im SeineBabel an wesende Amerikaner theilnahmen. Ein Demokrat bemerkte in seiner Toastrede u. A.. daß es ihm zur besonderen Genugtyu ung gereiche, wahrheitsgemäß bezeugen zu können, daß bei Gelegenheit der Abreise Granrs von Phlladelphrn im Sommer 1877 die Demokraten sich ebenso elsrtg oe wiesen, den scheidenden Retter der Union zu ehren und auszuzeichnen, wie die Repu blikaner. Als die Bravos" u. Cheers" verklungen waren, erhob sich ein Republi kaner aus der Tafelrunde und sprach : Mit V erlaub that reminds me of a 6tory, wie unser unvergeßlicher Lincoln zu sagen pflegte. Als der seither verstorbene Gen. Frank P. Blatr aus Miffouri in 1868 mit Horatio Seymour aus New Z)ork aus dem demokratischen Ticket (gegenGrant und Colsax) für Vicepräsident lief, wurde er eines Tages in New ?)ork ersucht, eine Ansprache an die sich zum Kampfe gegen England rüstenden Fenier zu halten. Na türlich nahm er an und erzählte den guten Feniern in wohlgesetzter Rede, wie warm und ausrichtig er mit ihnen sympathlsire und.wie sehnlich er ihnen den bestenErfolg gegen ihre englischen Unterdrücker wünsche. Ich magGrant durchaus nicht (schloß er), allein sobald ich ihm begegne, will ich als persönliche Gunst von ihm erbitten, daß er meinen fenischen Freunden die ganze ame rikanische Flotte zur Verfügung stelle. Und dann will ich selber helsen, sie allzu mal an Bord zu bringen und will ihnen bis Sandy Hook das Geleite aeben. Dort will ich ibnen ein herzliches Lebewobl sa gen und dann inbrünstig beten, daß sie niemals nach den Ver. Staaten zurückkeh ren . . . ." Ich befürchte, schloß der Red ner, daß die Gesühle der Philadelphiaer Demokraten, als sie im Sommer 1877 dem Gen. Grant an der Christianstraben Werfte Lebewohl sagten, von der gleichen Art gewesen sind."

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Aus dem Staate. ? Die Union" schreibt: Wehe Evansville! Auch das noch. Die Süd.Jvdiana Freß.", wollten sagen, Preß-Association" will uächsteö Jahr Evansville mit ihrer Gegenwart beehren. Letzhin tagte sie in New Albany., Am Tage der Abreise gab'ö daselbst keine Austern nicht" mehr. 7 Crown Point wurde bis jetzt don dem Spatzenvölkchen links liegen gelassen, warum, wissen die Götter. Ein paar Repräsentanten dieser Tramps des Vog.lreiches haben sich nun. mehr dort niedergelassen, welches Ereigniß die dortige Freie Presse" zu folgender Auslassung inspirirte: Crown Point hat jetzt glänzende Aussichten eine Metropole, oder, wie man sich deutscher auösprechen kann, Großstadt zu werden. ES hat seine großen und prächtigen Gebäude, gerade wie Chicago, nur nicht ganz so diele; eS hat ein prachtvolles halbvollendetes CourthauS, gerade wie Chicago, nur nicht ganz so groß und auch. etwas billiger; eS hat ausgezeichnete Geschäftsleute, seine Doktoren, Adboka. ten, Böhmen, Deutsche, Cngländer,Schottlander, Jrländer, Franzosen, Lateiner, Kaffern, Prima, ner, Sextaner, Hottentotten, Ziegen, Esel, Kühe, Pferde, Ochsen, Hunde, Katzen, Mäuse, Ratten und Editoren. Einö nur fehlte uns noch, und auch doS ist unS endlich geworden. Ja, freund, licher Leser, vor ungefähr zwei Wochen kamen sie mit Sack und Pack hier an, um sich hier permanent niederzulassen. Sie stammen von England, aber ihre Abkömmlinge sind über ganz Europa verbreitet. Vor einigen Jahren wanderten meh. rere Mitglieder dieser aristokratischen Familie nach den Ver. Staaten auö und ließen sich in Phila delphia nieder. Bon dort verbreitete sich dieFami. lie über die ganzen Ver. Staaten, und so kamen sie auch kürzlich in Crown Point an mit Sack u. Pack. Nun, wer ist denn diese aristokratische Fa. milie? In Deutschland nennt man sie Spatzen. ? In Mt. Vernon herrscht große Aufregung über das Verschwinden der alten Tax.Du. plikate und Steuerlisten', welche zwischen 80,000 und 100,000 Dollars rückständige Steuern ent. halten, da Zweidrittel der Einwohner der Stadt seit den letzten vier oder füuf Jahren keinen Cent Steuern mehr bezahl: en. Mayor Terry d'onMk Vornan, in dessen Amtszimmer die Bücher ausbe. wahrt wurden, weiß über das Verschwinden nichts anzugeben, vermuthet sber, daß sie von Jemand gestohlen und zerstört wurden, der mit seinen Steuern im Rückstände ist. - 7 Die Bürger von Port yulton haben in Folge der seit einiger Zeit dort so häufig vor. kommenden Hauseinbrüche ein Vigilanzcomite gebildet, das scharf auspassen nnd mit jedem Betroffenen summarisch verfahren wird. f Warren Prosser, der Nothzucht in New AIbanh angellagt, ließ seine Bürgen mit $500 im Stich und ging nach Ohio. T Die Protest. Gemeinde in N e d R i ch m o nd hat eine neue Kirche gebaut und verlässt jetzt die alte mittels 8000 Lassen zu je tzl. - E3- Geht zu Dietrichs d Kipp für Weihnachtsgeschenke.

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fi chlchW s - Comvaanie wird das aroke Qnatr tofin verkaust. Jeder, der Stiefel u. Scbube wir mit den Herausgebern verschiedener Combination" Gebrauch macht. . Aene KMndische Boll Härmge, . . Neue Russische Sardinen und ächte ' Deutsche Metwurst bei Wobert Geller. Ecke Washingtonstraße u. X ELAWARK . 24augZm JOHN LESER, Eigenthümer der : ,' Europäischen Färberei. i : ' ! 3?. 46 Vlrgi5t ,9(nuf, . Jdlaxoll5. Starelplatz zum Reinigen, Färben und für Reparatur von Kleidern. ft? Herren-Kleider nach Auftrag zugeschniUe . ; angefertigt. Asertlmt Alex. Metzgers Grundeigentbums-, Passage-. Wechsel- und Versiche-rungs-Geschäft, No. ö Odd Follows Halle, Indianapolis, Ind. " ' : . - i Sämmtliche deutsche und englische Dam, pferlinien sind durch mich vertreten, ebenso.' wohl drei der besten Feuer. Versich e rungö . Gesellschaften NewAorkö,alS die auch, die New Forker .Germania Lebens' Versicherung S.Gesellschaft. ' DaS Einziehen von Erbschaften in' Deutschland wird don mir in Verbmdung mit einem der besten Leipziger Bankgeschäft, promdt besorgt. Für Beschaffung don Verein.' Staaten Reise. Pässe sowie alle in das. Notariat. Fach einschlagende Arbeiten halte ich mich bestens empfohlen. 1?aug1ö HILT. POUDER'S ReinerF 232 . 235 Ost Washingtonstr., ist das Haupt-Depot für Frisches u. reines FleiM sowie für Wiener-, Vkogna- ' und alle andere Sorten Würste. lisextl

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