Indiana Tribüne, Volume 1, Number 16, Indianapolis, Marion County, 30 November 1878 — Page 3

I n diana Tribüne."

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Die Zuckerverfälschungen.

Großes Aufsehen machen im gegenwar tigen Augenblick die allgemein in. der Presse erörterten . Anklagen gegen die großen New Yorker Zuckerraffinerie.Besitzer, daß sie den Zucker in großartigem Maßstabe verfälschen. Die Beschuldi gungen sind um so gewichtiger und verdienen um so mehr Beachtung, da den Fir men nicht bloße einfache Verfälschungen, sondern die Benutzung gistigerSubstanzen zur Last gelegt wird, welche die Gesund heit der Consumenten ernstlich gefährden. Man soll sich der sogenannten Süßerde zur Vermehrung des Gewichtes, der Schwefelsäure und des zweifachschwefelsauren Kalkes zur Veränderung der Farbe des Zuckers bevient haben. Die letztere Operation hat angeblich denZweck, um den Zucker zu einer niedrigeren Zollrate einzu fuhren. Man färbt nämlich die theureren Zuckersorten so, daß sie als geringere Sorten passiren. Später wird der importirte Artikel in den Raffinerien mittelst chemischer Mittel dermaßen gebleicht,, biß er abermals seine ursprüngliche Farbe an nimmt. In zahlreichen Zuckerproben, aus den renommirtesten Raffinerien von New Bork entnommen, wollen Chemiker Glu cose, ein aus Welschkorn und salzsaurem Zinn bereitetes billiges Fälschungsmittel, das auf etwa zwei Cents ver Pfund zu stehen kommt, entdeckt haben. Die Kaufleute sind, wie vor dem die Fälschungen untersuchenden Congreß Comite ausgesagt wurde, machtlos gegen den Ring" oder das sogenannte östliche Zuckermonopol, welches fünf Sechstel des ganzen Handels controllirt,und die kleineren Kaufleute thatsächlich in Händen hat. Die Regierung wird nach den Zeugenaus sagen nicht nur beimJmport, sondern auch beim Export von Zucker hinterganaen. Hat der Rasfinirer nämlich die gefärbte theuerere RohZuckersorte zu einer niedri geren Zollrate eingeführt, so entfernt er die Farbe, rasfinirt den Rohzucker mit Glucose und exportirt ihn wieder. Die Glucose wird sür folgenden Zweck zugesetzt : Da der Zucker beim Transport ungefähr zehn Prozent am Gewicht verliert, so gestattet die Regierung bei Berechnung der Zollge bühren auf diesen Gewichtsverlust einen Abzug von dreiviertel Cents per Pfund. Durch den Zusatz von Glucose wird nun dem Gewichtsverlust vorgebeugt und der Rasfinirer steckt den ihm dafür gestatteten Abzug als Gewinn in die Tasche. Die Nachtheile, welche diese Zuckeroerfälschungen haben falls sie wirklich begangen werden sind dreierlei Art. Der erste und wohl schwerste, ist die Gefahr, welcher die Gesundheit und somit auch das Leben der Consumenten des in den Handel kommenden gesälschtenArtikels ausgesetzt sind; der zweite ist die vollständige Lahmlegung der Fabriken, welche die Fabrikation in ehrlicher Weise betreiben ; der dritte end lich die Beschwindelung der Regierung um bedeutende Summen an Zöllen. Wie schon oben bemerkt, hat ein Congreß Comite die Angelegenheit bereits unter sucht und die großen Rafsineriebesitzer in New Pork einem Verhör unterzogen. Der Bericht wird wohl in der demnächst begin nenden Session erstattet werden. Welcher Art derselbe sein wird, darüber verlautet noch nichts. Es ist kaum nöthig zu sagen, daß die beschuldigten Rasfinirer die Wahrheit der gegen sie erhobenen Anklagen in Abrede stellen. Auch sie haben ein Recht gehört zu werden und wir führen somit hier die Hauptpunkte ihrer Vertheidigung an. Was zunächst die Anklage betrifft, daß die Regierung beim Zuckerimport häufig be trogen werde, so versichert der Zuckerfabri kant Havemeyer, daß solche Betrügereien in größerem Umfange nicht vorkommen und der Regierung genug Mittel zuGebote stehen, um den Betrügereien vorzubeugen. In diesem Punkte stimmten die Angaben des Herrn Havemeyer mit dem Zeugniß des Appraisers in New Borker Zollhause überein. Was das Fälschen des impsr tirten Zuckers durch Färben anbelangt, so behauptet Herr Havemeyer, derartige Be trügereien könnten nicht einmal im In teresse der Rasfinirer liegen, weil die ge ringeren Sorten von Rohzucker nicht sel ten mehr Zuckergehalt haben, als die söge nannten höheren Sorten. Etwaigen Be trügereien könnte, nach Anficht der Im porteure, dadurch ein Ende gemacht wer den, daß man den gegenwärtigen Fakben Test, oder die holländische Prüfungs Methode, abschaffe. Diese Prüfungs Methode bezeichnet man gewissermaßen alö eine Einladung an die Zuckerhändler, die Zollbeamten durch trügerische Angaben zu blenden. WaS die Anklage der Zuckerverfälschung anbelangt, so erklären sowohl die Rafft nirer alö der New Yorker Chemiker Pro fessor Chandler, daS gesundheitsschädliche Verfälschungen nicht vorkommen. Herr Havemeyer erläßt sogar an die New Borker Zeitungen die Einladung, lhre fähigsten und zuverlässigsten Repräsentanten nach den Raffinerien zu schicken, damit diese! ben die ganzeVerfälschungöfrage eingehend prüfen und -den Raffinirungsprozeß von dem Zeitpunkte an, in welchem der Roh jucker in die Raffinerie kommt, bis zur Ab öeserung.des raffinirten Zuckers verfolgen sinnen. 1 Die Rafstnirtr machen geltend, . ' " 02ffX,.Ml ZttlJU : k zyurorll UulIW"tffcil ivlllliuy ui I" uusyt dehnten Maßstabe betneben, wle angege-

ben, so würde eine, chemische Analyse der Produkte der Rasfinerien leicht die Schuldigen ausfindig machen und dieselben nicht nur zur Strafe ziehen, sondern ruiniren können. Im Vorstehenden haben unsere Leser Anklage und Vertheidigung. Ein Urtheil wird sich wohl erst fällen lassen, wenn das Congreßcomite seinen Bericht erstattet.

So gibt eö nicht Viele. Ein Mann, der in Betreff des Wohl thuns als Autorität gelten kann, Salomon rrine in Hamburg, weigerte sich einem Bittenden einen Thaler zu geben. Wo er aber eine Familie mit einem kleinen Kapi tule aufrichten konnte, that er es. Zu Salomon Heine kam ein Handwerker u. bat ihn um einAnlehen, weil er sein Ge schüft gern ausbreiten wolle ; er habe Be stellungen genug, er könne ihnen jedoch nicht genügen, er müffe eine größere Werkstatt haben und Gesellen halten. Dann könne er seine Frau und fünf Kinder erhalten, jetzt ginge es gar zu kümmerlich. Heine, wie dies bei reichen Leuten oft zu geschehen pflegt, war körperlich indispo nirt, also übler Laune, doch fragte er: Wie viel sollte denn das sein V Dreitausend Mark (hamburgisch), Herr Heine." Das ist viel Geld ! Es kommen gar zu Viele! Kann ich doch nicht allen Menschen helfen ich habe zu thun heut wie beiöen Sie?" Der Bittsteller nannte seinen Namen und gab seine Wohnung an. v 1 JH wm'S überlegen ,H wem Lle zu finden-Adieu l" Mit diesen Worten ging Heine an sein Pult. Der Handwerker kam traurig zu seiner Familie zurück, die kurze schroffe Weise des Entlassens hatte jede Hoffnung niedergeschlagen e? meinte, der Ruf sage von Salomon Heine auch zu viel gegen hn sei er hart gewesen, wie andere Millio nare. mn Tage Darauf latz Die Kamine ri . m - . . . t. des Handwerkers beim Mittagstische, das Esten bestand aus einer großen Quantität Kartoffeln und einem kleinen Stück Rind fleisch nebst Schwarzbrod. Da klopfte es an die Thür und unmittelbar darauf trat der Klopfer ein es war SalomonHeine. Der Handwerker sprang vom Esten auf, die Familie folgte dem Beispiel. Aber Heine trat sogleich zur Thüre zurück und rief : Alles soll sitzen bleiben und effen, sonst gehe ich augenblicklich wieder fort V Man setzte sich, aber die Gabeln ruhten und die Augen hingen an dem vornehmen Gaste. Heine prüfte das Zimmer, das Antlitz der Bürgersfrau, das Gesicht der Kinder und ihre Kleidung, dann wandte er sich an den Hausvater : Das sieht bei Ihnen recht nett und or dentlich aus, aber dürftig." Er zeigte auf das Mahl. Eine hübsche Frau haben Sie auch und eine tüchtige Mutter für Ihre Kinder das sehe ich an den gewaschenen Händen, an den Haaren und an derKleidung. Ihr seid ordentliche, fleißige Leute Ihr sollt die 3000 Mark haben!" Im Nu sprang die ganze Familie vor Freude vom Tische auf und überschüttete Heine mit Dankbarkeit. Er machte sich aber unwillig los und sprach : So laßt das unnützige Wesen ! Hab' ich doch gesagt, ich gehe, wenn Ihr nicht sitzen bleibt." Es war ihm aber nicht Ernst mit dem Unwillen, denn er gab dem Handwerker die Hand freundlich, gab ihm an, daß er die - mm t m summe ovne 'Linien ervane. oan er aber alljährlich 600 Mark zurückzahlen müffe. Mit einem Gruße an Frau und Kinder ging er hinaus. Nach einem Jahr kam der Handwerker zu Heine, gerade am Termine, worauf Heine besonders sah. Nun, wie ist es gegangen ?" Kundschaft hat sich ausgebreitet, ich habe drei Gesellen, wir haben viel bester leben können, kleine Rückstände habe ich bezahlt und noch die Abzahlung für unsern Wohl O, ganz aluancy, verr veme, meine thter erübrigt." et, ,rhr s ;. SM Mrk? fragtk Heine und deuttte aus die Geldrollen in der Hand seine! Schulduns. Du groß Gott, das ist ja sehr Bjj Nun' sagte Heine und reichte dem ehr. v "V ""v"ö lichen Manne die Rechte zum Abschiede. dann stecken Sie Ihr Geld nur wieder ein. wir wollen mi, der Abzahlung so lange warten. biZ Sie wohlhabend geworden sind !" b.t nabm hnn s.Zn,n JNM m?.? Z. " " ! vwvv iiivm einen Schilling zurück. Und Salomon s.in, war in .ih, i.nh h., nhrUr O - w ww - w V M..V V M . V f V war ein Christ !" Ein Bienenschwarm nahm Während des verflossenen Sommers Besitz von dem x n - . . A . cn . v . Vlyornuem einer luceiooot nnrcgc in Riddlefield, Conn. Als neulich Sonntags Feuer im Ofen gemacht wurde, träufelte so viel Honig hernieder, daß der Fußboden der Kirche fast ganz davon überschwemmt war. wwmmi Morgen, den 1. Dezember, findet in C 0 lu m b u ö eine Convention von Dele gaten der Turnvereine m Ohio, sowie ...x (d.mua n v : . nZ.MÜSL:S": kk.Ä anderen in Ohio, die sich diesem Bezirke r r r rr r w anicyneven mouen, umsahen iou.

Die Brauerei von Peter Lieber & Co. Wenn in einer Zeit allgemeiner Geschästsstockung ein Geschäftszweig ganz be sonders prosperirt und kaum im Stande ist, den an ihn gestellten Anforderungen Genüge zu leisten, so ist das ein untrügli ' ches Zeichen, vaß der Geschäftsbetrieb ein rationeller, der fabrizirte Artickel ein allge meines Bedürfniß ist. So ist es mit dem Brauer Gewerbe. Während es in der ganzen Geschäftswelt kracht und die größ ten, bestfunöirten Fabriken ihre Thüren schließen müssen, haben wir noch nicht von dem Zusammenbruch einer Brauerei ge hört; wohl aber, daß so manche Brauerei ihren Betrieb erhöhen, ihre Baulichkeiten vergröbern mußte. Zu diesen zählt die hiesige Brauerei der Herren P. Lieber tc Co. Als dieselbe vor sieben Jahren auS ihrem alten Lokale an der Süd Pennsyl vania Straße nach der Madison Avenue übersiedelte, glaubten ibre Besitzer selbst wohl kaum, daß die neu errichteten und

auf die Zukunft berechneten Baulichkeiten schon so bald für den gesteigerten Betrieb lcht mehr ausmchen würden ; und doch war es der Fall. Nach den Plänen des Architekten Boh len und unter der Superintendanz des Herr Roth lst dorten dem König Gambri nus eine Kultusstätte errichtet worden, auf welche die Urheber dieses Etablissement und dle Stadt Indianapolis stalz sein können. Die weiten Räume der neuen Brauerei sind auf das Zweckmäßigste und nach den Erfahrungen der neuesten Zeit, 'l r.r2vi! riu en iorgilllllg,ier enugung emes zeoen Quadratfußcs Flachenraum eingerichtet worden. Die Aufbewahrungsräume deS Rohmaterials, des Malzes und des Hop fens, die Vorwärmer, Braukeffel, Maisch bothche, Kühlapparate, das Kühlschiff, die Lagerräume, der Eiskeller, die Büttnerei, alles ist vollkommen in seiner Art. Ein m den Hof der Brauerei führender Schie I n t " T ' -" 1 T1 r f entrang, -zivellmaöige Viauungen, tDt ein luftiger, geräumiger Schlassaal für die unverheiratheten Bran.cr und Brau knechte, fehlen nicht. Herr Peter Lieber, unterstutzt von seinem tüchtigen Braumei ster Herrn Fritz Kupfererseinem Buchhal ter Herrn Wilhelm Schriebe? und Herrn Wilhelm Löper, commandirt als tüchtiger Feldherr die kleine Armee seiner Leute, welche unter seiner Leitung jenen köstlichen Stoff bereiten, der unsere Herzen erfreut und der so erfolgreich Fuß um Fuß, Schritt um Schritt, dem Verderber Alcohol das Terrain entzieht. Wären die Mäßig keits-Fanatiker nicht so bornirt, wie sie sind, so mußten sie jede Errichtung, jede Vergrößerung einer Brauerei mit Jubel begrüßen, da jedes derartige Etabliffement zehnmal mehr Gutes wirkt und dem Schnappsteufel seine Opfer entreißt, als das gesammte Waffersimpelthum mit sei nemblödsinnigen Wüthen gegen Unmäßig keit fertig bringt. In den Amerikanern scheint die Erkenntniß dieser Wahrheit zu dämmern, und ,st das Interesse, mit wel chem angesehene amerikanische Bürger die Lieber'sche Brauerei m Augenschein neh min und sich nicht scheuen, eine Probe deS braunen Naffes die Kehle hinunter fließen zu lasten, ein erfreulicher Vorbote eine sich vollziehenden Umschwungs der Gesin nung. Wer sich für dieses schöne Etabliffement interessirt und sich nicht verdrießen läßt, ei nen lohnenden Spaziergang nach der neuen Brauerei zu machen, wird reich entschädigt werden für die aufgewendete kleine Mühe. Die HamburgNew BorkerDampfer linie hat die Befugniß erhalten, die kaiser lich deutsche Postflagge zu führen. C. A; H esin g von Chicago, der Boß der Illinois Staatszeitung, bereist den Nordwesten und explorirt dinMontan Verhältniffe der an Mineralien reichen Gebiete. Die in San Franzisco erschei nende Al5a California" schreibt über ihn: Herr Hesing kehrte Montag auS Arizona uck, welches er während der letzten zwei Monate bereiste, um die großen Bergwerke 3 Territoriums zu untersuchen. Herr 51 w stch etwa zwanzig Mmen ge sichert, von denen einige versprechen AlleS zu übertreffen, was bisher jemals entdeckt rc- ..Ci err.x rc-. a. ,Ä v w V .? " Wnnb m der Jul.usMme $7 per Pfund geschätzt wird und jetzt in der ?ß der Alta California'' ausgesiellt . ',!lB"1 " .ch hum des Terr.tor.umS IZ ungeheuer rawF"'7rr ""'Geschäft 'r Ausbeutung der zrnnrn, nrnajt er uaj gcuojcu ym, uiymustren wird. Die Mine, von welcher das I , , , - ' ri "b? MirteeM to VMWM.ti. olnqi eine ver reinen ' Territoriums zu.werden. Es gibt keinen Unglücklicheren als manchen Glücklichen ; keinen ärmern Teu fel als manchen Reichen; keinen ruchlose ren Bösewicht alö manchen Frommen; kei nen größeren Thoren als manchen Welsen; keine feigere Memme als manchen Helden ; ! . ' kemen gemach erenDummkopf ls manchen clertcn. keinen unpolltischerenMenschen als manchen Politiker; keine niedrigere ffiaur als manche hohe Person; keinen ößern Unrath als manchen Rath; kei I u'"B nen Mern Geizhals als manchen Anschwender: , keinen Verdienstlosern a manchen Gefeierten und kein HWcherei I r r " C .so .X. (TT XSM. ecqopi t munc uj5.

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