Indiana Tribüne, Volume 1, Number 15, Indianapolis, Marion County, 23 November 1878 — Page 7

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Wie jammerschade um das liebe We1en," dachte Hobelmann. Sie sind sehr gütig, gnädige Frau," erwiderte er laut. ,Haben Sie kürzlich Nachricht von Ihrem Gemabl erhalten?" ' ; . Fränzchen sah ihn erstaunt an, aber eben folgten sie dem ihnen zunächst vorantan zenden Paare. Sie begnügte sich daher, mit einem tiefen Erröthen zu fragen: Meinem Gemahl?" Ich weiß, daß er lange in Amerika ist " keuchte Herr Hobelmann. Und jetzt auf dem Rückwege zu Ihnen." 9 Für wie alt halten Sie mich ?" lächelte ihn da Fränzchen so schelmisch an, daß Herr Hobelmann seine Geistesgegenwart vollends verlor und verlegen stammelte: Sie entschuldigen, gnädige Frau aber ich ich weiß wirklich nicht. Sie scheinen sich ausgezeichnet conservirt zu haben." Fränzchen sah in erstaunt an aber ein plötzlicher Gedanke zuckte ihr durch den Sinn, und ihr Auge suchte den Vetter Franz. Dieser unterhielt sich aber gerade auf das Angelegentlichste mit einer andern jungen Dame seiner Bekanntschaft und trat mit ihr ebenfalls zum Tanze an. Auf das Paar, zu welchem Hobelmann gehörte, schien er gar nicht weiter zu achten. Bei der erstenPause, die er machte, hatte Fränzchen denHavanesen eingeholt. Was für einen Menschen hast Du Uns denn da zugeführt?" Ich r erwiderteFranz gelassen, meinst Du den Grafen ?" Entweder ist er verrückt, oder ich sehe aus wie eineMatrone von vierzigJahren!" rief das Mädchen und wurde gluthroth bei den Worten. Matrone von vierzig Jahren, mein 'schönes Büschen, ist einUnding und existirt gar nicht auf der Welt," lachte Franz als Antwort. Ueberhaupt gibt es keine Da men in den vierziger Jahren, ausgenom men in den niederen Ständen; höchstens Damen von zweiunddreißig bis vierunddreißig Jahren, und dann ganz alte, würdlge Matronen hoch in den Fünfzigern." Du bist boshaft, Vetter," sagte Fränz. chen und warf einen scheuen Blick nach ih rem Tänzer hinüber, der eine kurze Strecke von ihnen entfernt stand und sich mit der Hoffnung schmeichelte, daß ihn seine Tän zerin verlassen habe und nicht wiederkehren vürde. Aber er tanzt vortrefflich, nicht wahr?" sagte Franz. Wie ein Mehlsack. Zweimal hat er mich schon auf die Füße getreten," sagte Fränzchen. Wenn ich den Walzer mit ihm aushalte, ist das nur ein Opfer, das ich Deinem Ehrentage bringe." Aber, bestes Väschen ich muß jetzt fort nachher ein Weiteres." In der Ecke desSaales stand derHaupt mann Stimbeck mit dem altenRegierungs rath Kettenbrock zusammen. Sagen Sie mir einmal, Regierungs rath, was ist denn das sür ein wunderlicher Kauz, den uns Ihr Neffe heute Abend mit gebrachthat?" Ja, ich kenne ihn selber nicht recht, ein Herr Höbelmaus oder Hobelmann, glaub' ich-" Herr Hobelmann?" brummte der Hanptmann, die alte Steuerräthin schwärmt ja von einem liebenswürdigen Grafen, mit toern sie getanzt haben will.Ein Graf?" sagte der Regierungsrath. Dann müßte ich das in der Eile des Vor stellens überhört haben." Und was für ein confiscirtes Gesicht der Kerl hat !" fuhr der Haupmann fort, indem er dem Tanzenden mit den Augen folgte, und wie er die kurzen Beine schleppt. Wenn das ein Graf ist, sress ich ihn bei lebendigemLeibe," und verächtlich die Lippen emporwersend, drehte sich der Hauptmann ab und ging mit diesem kan nibalischen Vorsatz nach der anderen Seite "des Saales hinüber. Dort suchte Franz eben einen Zwist zwi schen Herrn Hobelmann und dem jungen Doktor Helmerdiek zu schlichten. Denn der Arzt hatte sich an'S Ohr Hobelmann's gedrängt und flüsterte dem Advokaten zu : Herr, Sie sind ein unverschämter Mensch, wenn Sie sich mit Damen solche Scherze erlauben können. Wenn Sie Ehrgefübl im Leibe haben, so stehen Sie mir Rede," Franz deutete dem Advokaten an, daß er es mit einem schwer Kranken zu thun habe, und faßte den gereizten Doktor ohne Wei teres unter den Arm, um ihn mit Gewalt in ein benachbartes Cabinet zu ziehen. Was fällt Ihnen denn ein, lieber Kamerad," sagte er hier, mit dem altenHerrn da Streit anzufangen? Was hatten Sie mit ihm ?" Ich ? gar nichts," sagte Helmerdiek et was verlegen, oberer verlangte von Jh rer Cousine, Fräulein Franziska " Nun? was denn?" und der junge Kettenbrock horchte gespannt aus. Es ist gar zu unsinnig," rief Helmerdiek, und man könnte wahrhaftig darüber lachen, wenn es die junge Dame nicht gar zu sehr in Verlegenheit gebracht hätte." Aber was um Gotteswillen verlangte er denn nur?" Eine Prise." Aber, bester Helmerdiek, das ist ja viel zu komisch, um sich darüber zu ärgern." Ich sage Ihnen, Kettenbrock, das ist ein ganz grober, ungeschliffener Mensch. Sehen Sie nur, jetzt hat er da drüben auch schon Streit mit der Steuerräthin bekommen."

Franz antwortete nicht, denn er gewahrte mit einem Blick, daß seine Gegen wart an der bezeichneten Stelle dringend nöthig sei. Ohne einen Moment Zeit zu verlieren eilte er auf den wieder in, eine Klemme gerathenen Hobelmann zu,. nahm ihn, während ihn die Frau Steuerräthin entrüstet und verächtlich den Rücken wand te, unter den Arm und führte ihn ein wenig aus dem Weg. ' Aber was um Gottes willen haben Sie nun schon wieder angefangen? sagte er dabei leise; ich hatte Sie doch so dringend gewarnt, mit den Leuten vorsichtig umzugehen." Diesmal war ich 'allerdings schuld." sagte Herr Hobelmann etwas bestürzt. Ich glaube wenigstens, ich habe ein Vcrsehen begangen. Jene ungarische Gräfin kam aus mich zu, von der Sie mir sagten, daß sie mit einem Steuerrath durchgegan gen sei. In Gedanken verwechselte ich aber den Steuerrath mit dem Grafen, und um doch etwas zu sagen, machte ich einige Andeutungen auf die Liebschaft mit einem Grafen, was sie entsetzlich übel zu nehmen schien. Sie kamen gerade zur rechten Zeit dazu." (Fortsetzung folgt.)

humoristisches i Diplomatische Sezieljun g e n. An der Thüre des Senatssaales in Washington erschien ein protestantischer Geistlicher und wollte' eintreten. Der Huissier fragte ihn : Sind Sie auf Grund einer pnvilegirten Stellung zum Eintritt berechtigt ? Was für eine privilegirte Stellung meinen Sie ? Nun, ich meine, ob Sie ein Gouverneur, ein ehemaliges Congreß-Mitglied oder der Gesandte eines fremden Staates sind ? Gesandter bin ich allerdings. Von welchem Host, wenn ich fragen darf? Gesandter des Himmels. Um Vergebung dann, aber unsere Re gierung unterhält gegenwärtig keine ossiziellen Beziehungen mit dieser Macht. Verlaß Dich darauf, Marie, docirte ein Papa, es wird noch das Gesetz zu Stande kommen, daß kein Mädchen von achtzehn Jahren heirathen darf, wenn sie nicht gründlich kochen und wirthschaften gelernt hat. - Dann Heirathe ich mit siebzehn ! meinte Marie, das Piano neckend. Schiller war doch ein großer drama tischer Dichter. Nichts ist ihm unbedeu tend bei seinen Figuren. Selbst um die Garderobe bekümmert er sich. So heißt es u. A. in den Räubern : Räuber kommen, sie haben Franzen am Kragen." Aber, lieber Freund, was ist denn dir eingefallen, in deinen alten Tagen noch so ein blutjunges Mädchen zu heirathen V Ja, siehst Du, ich dachte es mir so : Sollst du schon einmal in einen saueren Apfel beißen, dann fach' dir wenigstens einen, der rothe Backen hat!" Aus der Jnstructionsstuunde. Lieutenant: Wie hat sich der Soldat im Felde vor dem Feind zu benehmen?" Soldat: Das kommt ganz darauf an, wie sich der Feind benimmt, Herr Lieute nant !" C h a r l e y : Wollen Sie mit mir spazieren fahren ? John: Mit Ihnen? Danke schön, ich habe nicht Lust, den Hals zu brechen. C h a r l e y : Dann fahre ich allein. John: Fragen Sie 'mal meineFrau, vielleicht fährt die mit! Der letzte der Mosquitos verließ uns am Mittwoch um 8 Uhr Vorm. Er hatte sich inFolge eines Nachtfrostes einen bösen Keuchhusten zugezogen, welcher seiner sonst so melodischen Stimme einen hohlenKlang verlieh. Unteroffizier: Zu was ist die Ca vallerie? Erster Einjährig Freiwilliger : Zur Verfolgung des Feindes. Zweiter Einjährig'Freiwilliger : ' Zum Recoznosciren des feindlichen Terrains. Dritter Einjährig Freiwilliger : Zur Deckung des Rückzugs. Unteroffizier : Es ist doch merkwürdig, daß gerade die gelehrten Herren die ein fachsten Fragen nicht beantworten können. Das stimmt Alles nicht! Zu Pferde ist die Cavallerie. BestrafteLüge. Karl,Karl! Paß' auf, der Wind nimmt Dir Deinen Hut doch noch wenn Du Dich so weit hinauslegst V (Der Vater nimmt Karln. da er nicht folgt, rasch den Hut vom Kovs und ver steckt ihn hinter sich.) So, jetzt ist der Hut fort !" (Karl heult fürchterlich.) Nach einer Weile sagt der Vater : Na, sei still und paß' auf. Wenn ich pfeif' dann kommt Dein Hut wieder!" (Der Alte pfeift und fährt rasch mit Karls Hut auf dessen Kopf, worauf die Thränenquelle versiegt. So, jetzt ist er wieder da !" (Während Vater und Mutter im Ge. spräch begriffen sind, wirft Karl seinenHut zum Waggonfenster hinaus und sagt): Vakr, pfeif' noch einmal !"

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No. 1, Prämium.Farm 4 Acker, verbesserte No. 2, 80 Acker No. 3, 160 Acker No. 4, , 160 Acker No.ö, , 160 Acker No. e, 80 Acker

6 1 Lot, Woodruff Platz, Indianapolis, tz?,000,ist.

5 Lots, Highland Home, 1,500, 6 Lots, S ate Avenue, 5 Lots, Jrvington, Jndiana, 80 Lots, Elmdale, EvanSville, 40 Lots, Woodlawn, EvanSville, 21 Lots, Woodlawn, EvanSville, 10 Prämien, baar, 20 Prämien, baar, 20 PrälN'en, baar, 400 Prämien, baar. 1,500. 1,000, 150, ISO, 200, 100, SO, 25, 2,

563 Prämien $1 25,000 Vergesset den 31. Dezember nicht und kauft'Snre Tickets sofort, da die Ziehung vorher stattfindet, wenn di Tickets früher verkaust werden. DaS Ganze wi'd in 6?,500 Antheilscheine, zu 2 jeder, getheilt, welche Antheilscheine daS oben beschriebene Eigenthum reptäsentiren werdon, und von denen einige welche dieser prachtvollen Prämien ziehen werden: der Zweck ist in dreifaches Benefiz ; verionliche Entlastung durch Verkauf werthvollen Eigenthums: große öffent liche WohlthttigkeitS-Anstalten erhalten Ut Netto-Uebersiüsse und die Inhaber der Antheilsscheine können für eine kleine Summe eine gute Heimath mit einem unbelasteten Titel erhalten. Allgemeine Beschreibung des Eigeuthums. Rose Hill Farm liegt in Warrick Eount?. Ind., sieben Meilen von EvanSville, zwei Meilen nördlich von embura. enthält 680 Acker, auf welchen elf Hä fer und sieben Scheunen erbaut sind, hat Obstgätten und andere merthvoUe erbesserungen. Da Land ist von erster Quakt. Die Farm wi.d in jeder Beziehung als eine der besten i:v County. wenn nicht rm ganzen südlichen Jndlana, betrachtet. Sie ist in sechs verschiedene Farmen ein. getheilt (siehe Liste, von welcher eine jede zum Bewohnen fertig ist und eine sehr angenehme öeimatb darbietet Die Indianapolis Lot sind sämmtlich gutes Eigenthum und gut zur Kapital-Anlage. Innerhalb drei Jahren sind sie mehr we,th, als die Tabellenzahlen zeigen. o" Die EvanSville Lots gelten in ihrer Lokalität als erste lasse für jene schöne Stadt und sind heute alt eine Heimath so viel werth, als die Zahlen der Tabelle besagen. Der Theil, elcher daS Geld betrifft, bedarf kriner weiteren Beschreibung und genügt eS u saaen. daS alle Baar.Prämien in .altmodischen Gree. backS bezahlt werden sollen. 0 8 ,agen, oag aue Die Netto-Ueberschüsse dreser Verkäufe sollen zu.n Besten der EvanSville Waisen.Anstalt und der Jndianapolis Waisen.Anstalt verwandt werben. V e g k a n ö i g n n g e n. ES wird hierdurch bescheinigt, da? daS in der Liste aufgeführt -'igenthum von großem Werth ist und seinen Eigenthümern bei Weitem mehr an baarem elde kostet, als sie eS diesem .Benefit Trust" verkauft haben und da eS wohl verdient, als eine Heimstätte auSermählt zu werden. Die Titel werden vor der Ablieferung der aufbriete vallkommen gemacht. (Gezeichnet) Thomas E. Garvllle, EvanSville Wm.Hadley, ficidtischer Asseffvr, Indianapolis. Ich bezeuge hierdurch, raß die Kaufbriefe für alles in dieser Lifte aufgeführte Eigenthum gehörig erecutirt und beglaubigt mir übergeben wurden, um von mir big zu? Ablieferung an die Personen, welche unter der Or. vhan Benefit Draming" da,u berecht'gt ad, in Verwahrung gehalten zu werden. CitizenS National Bank, EvanSville, Ind., den 23. August 1878. (Gezeichnet) S. Hitrett, Sassirer. Vurger-ßommtttee. Wir habe die Stellung als ein Bürger-Committee a igenommen, um darauf zu sehen, daß daS Eiaentbum sicher gehalten werde, die Vertherlung richug erfolge und die Fonds ehrlich überwrefen werden (Gezeichnet) I o S. 5Z. l e i n e r, Mayor der Stadt EvanSville. . e o. H. S t o ck w e l l. von Viele. Stockmell u. Co., EvanSville. Peter Simnsn, von Simnon u. Dickfon, EvanSville. A ust in H. B r o w n. Clerk von Marion Countv. Indianapolis, tad. I- E- W lke r. M. D.. Präsident pro tem. StaZtrath. SniianivoM. W. O. F o l e ?. Deputv Staat, Schatzmeister. Jndianavolis nk IST" Antheilscheine zum Verkauf bei nll.n antorisirten Agenten und versandt nach allen i Theilen de? Lann des nach Empfang de Betrag S. Man sende durch die Post, in Money.Order-, regiftrirte Briefe Ban k.rattk? der durch Expreß. Um Jrtthümer oder VerzSaerung zu vermeiden, wollen die r?e?P?ndente gefällw ibr Namen und Wohnung deutlich schreiben und Stadt. Eounty und Staat angeben. Alle Mittyeilünclen. dte Le! thetlung betreffend und Aufträge für Ticket sollten adressirt werden an .yeungen, vte er. ... M.S. Lyon, EvanSville, oder "lv,r Gen. Dan. Maeauley, Indianapolis, Ind.

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Money Orders. Wenn man Geld durch die Post versenden will, so ist es am sichersten, wenn man sich eine Moneh Order" nimmt, für welche die folgenden Ko sten berechnet werden : Für Orders nicht über $15 10 Cent. über $15 u. nicht über $80. . 15 Cents H über $30 u. nicht über $40. . 20 Cents über $40 u. nicht über $so. . 25 Cents Officestunden: Von 9 Uhr Vormittag bis 8.80 Nachmittags Sonntags ausgenommen.Slegistrirte Briefe. Briefe können nach allen Plätzen der Verein. v jrc . . f 1 n,r c n . laaieu uno naco oem anrnen A Utu cea sinsm landes registriri werden. Registrirungs. Gebühr i 10 Cents. Osficestunden: Von 9 Uhr Vormittags bis 3 30 Nachmittags lSonntags ausgenommen ; Sonntags von 9 Uhr Morgens bis 12 Uhr Mit. tags nur für die Ucberlies-rung regiftrirterBriefe. Eeneral-Osficestunden seinschließlich Box-De. . partementZ. Herren.Ueberlieferung, an Wochen- ' Tagen von 8 Nhr Morgens bis 6 Uhr Abends ; Damen.Ueberlieferung von 8 Uhr Morgens bis ' 4 Uhr Nachmittags. Osficestunden Sonntags ' von 9 Uhr Vormittags bis 12 Uhr Mittag. . Gewichte und Maaße, wie sie nach den Gesetzen der Ver. Staaten anerkannt sind: Bushel. Pfund. Weizen 60 ecyaues zcorn ' .56 Korn in Aehren .70 Roggen .56 Hafer 82 . Gerste 47 : Irische Kartoffeln 60 Süße Kartoffeln . 55 Weiße Bohnen eo Castor Bohnen 46 Kleesaamen ..i.6 Vogelsaamen ..46 Vachssaamen .56 Hanfsaamen 44 Hirsesaamen.... 50 Erbsen. . ." -'. .60 ,Blue Gras" Saamen .44 CA. a. ' m . vuutvcijcu ..02S ttiX-4Mk?sK. y(.vwvfc.tfiViut... . ... US Gedörrte Aepfel.. .. .... .26 ' Zwiebeln ..57 Salz , 50 Steinkohlen 80 Malz 38 Kleie .... ...... ....20 Pflaster.Haare.... 8 Rüben 65 Ungelöschter Kalk... .80 Kornmehl 48 Feiaes Salz 55 Ungarischer Grassaamen 60 Gemahlene Erbsen 24 ß : n . i. . . c , rt-rr an Onft ff Vlt.t VUll X UCl IV mJVUf 1 enthält i Faß. Eine Kiste von 16 bei U Zoll, 8 Zoll tief, enthält 1 Bushel. Eine Kiste von 3 bei 8)4 Zoll, 8 tief, enthält Peck. Eine Kiste von 4 bei 4 Zoll, 4 tief, enthält Peck. Eine Kiste von 4 bei 4 Zoll, 4 2J10 tief, enthält 1 Quart. Der Standard Bushel der Ver. Staaten enthält 2150.4 Kubikzoll. Der Jmperial BuM hat ungefähr 68 Kubikzoll. Eine Kifte oder Maaß, deren Inhalt 2150.4 Kubikzoll gleich, kommt, hält ein Bufhel Getreide. Bei dem Mes. sen von Obst, Gemüsen, Kohlen und andernSub flanzen, ß ein Fünftel hinzugerechnet werde. Mit andere a Worten: ein Peckmaaß, fünf Mal gleichmäßig angefüllt, macht einen Bushel. Die übliche Praxis ist, daß an das Maaß aufhäuft.

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