Indiana Tribüne, Volume 1, Number 14, Indianapolis, Marion County, 16 November 1878 — Page 3

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10 Jahre stabilst.

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tO ö e n ö e . fr. E. O. FBINK, No. 23 Martwdale'ö Block, N. Pennsylvaniaflr., Jndianaxoli, Ind. atteitar für amerikaniscke und ttll8Iänbis(Se Watente. Mechaniker, Jngerieur, Zeichner und Sxvert in den ge. ' . m Am A f X .4. m nannten Jacyern. n rigr,ivi! u tn" Patente iu verschaffen und ju sichern, serner vrüke ich alte Patente, um sestzustellen, ob eine Erneuerung der selben noihwendig tst oder nicht ; auch stehe ich in allen T M T rn --M-mmrw- M fi m lau. Patente oetrenenoen ytccoieiaucn bis nwu juamcu ften. Ich liefere Zeichnungen für Erfinder und sichere strenatte Lersckwiezenbeit und Sicherheit während An, fertigung derselben zu ; ich beschäftige nie andere eure xur dte,en jea Allen Etsindern und in Patenten interessirten Perso nen sende ich auf erlangen in ub gratig ,u, lche werthvolle Jnforwation in Be,ug auf Patente enthält. Der Titel des wtiti in : - "Patent Nute Cracked," von G. O. Frint. Mozart Halle. Die feinsten Rheinweine, SelterserMasser, Die feinsten Liqueure, u. s. w. stets vsrräthig. John Gvofch, Eig. Feuer-Marm-Signale. C Pennsylvania und Market-Sraße. 5 Hauptquartier deS Feuer Departements. S Ost und Nev Vork, 7 Michigan urd Noble. S MassachusettSAv. und Nev.Jersey. 9 Nord und Winfton. 12 No.2 Sngne HauS, Massachusetts Av. urd Noble. 1L Fort Wahne Av. unb Delaware 14 Fort Wahne Av! und New Jersey. 16 Massachusetts Av. und Peru. 16 Christian Ad. und Ash. 17' Park Av. urd Butler. 18 BarrowS und Malott Av. 15 Archer und John. 123 College-Akuue und Siebente Str. 124 Alabama und Siebente. 125 Meridian nd Siebente. 126 FaudaS und Lincoln. 127 AulstellungS.Scbaude. 123 Central Adenue und Achte Straße. 181 Alabama und Morrison. 122 Rohamton und Achte Str. 184 College Avenue und Zehnte Str. 135 Home Av.nue und Delaware. 136 Delaware und Michigan. 21 No. 9 Reel House, St. Joseph. 23 Pennsylvania und Pratt. 24 Meridian und Zweite. 25 No. 5 Engine House, Sechste. 26 Mississippi und St. Clair. 27 Illinois und Michigan. 23 Home Av. und Pennsylvania. 29 Vierte und Mississippi. 212 Tennessee und William. 213 Pennsylvania und Michigan. 214 Illinois und Herbert. I 81 No. 1. Cngine HauS, Jndiana ilv I o wt i i. cm. - L. 32 ujuxiDian uno x&ainui. 34 California und Vermont. SS Blake und New Sork. 86 Jndiana Av. und Ct. Clair. 87 Stadt-Hospital. 88 Blake und Nord. 39 Michigan und AgneS. 812 West und Walnot. 318 Wlst und Dritte. 314 Siebente und Howard. 41 No. e Cngme House, West Washington. 42 Geisendorff'S Washington Str. 48 Missouri und New Fork. 45 Meridian und Washington. 46 Illinois und Ohio. . 47 Tennessee und Washington. 43 Kingan'S Pork-HauS. 49 Judianola (Stringtown). 4i2 Missouri und Maryland. 418 Mississippi und Wabash. 415 Fergusons PorkhauS. 421 I. B. und W. Round HauS. 428 JnSane Aöylum. bl No.4. Engine HauS, Süd Jll. 52 IlllnotS und Loumana. 53 Missouri und McCarthy 54 West und Sud. 56 Georgia und Tennessee. 57 Meridian und Ray. 53 Madison Avenne und Coburn. 59 Madisan Av. und Dunlad. S12 West und Rockvood. 518 Kentucky Ave. und Merril. 514 Union und Morris. 516 Illinois und Kansas. 517 Morris und Dakotah. - 61 No. 2 Hacken und Leiter HauS Sud Str. 62 Pennsylvania und Louisiana. 63 Delaware und MeCarty. 64 Oft undMcCarty. 65 Alabama und Virginia Ave. Virginia Av. und Dradshaw. 63 Ost und Cobum. 69 Madison Av. und Pennsylvania. 612.McKernan und Dauherty. 71 No. 8 Engine HauS, Virginia Av. 72 Ost und Georgia. 73 Washington und Benton. 74 Georgia uud Benton. 75 Forest Av. und Pine 76 Dillon und BateS. 78 Virginia Ad. und Dillon. 79 Dillou und Huron. 712 Spruee und Prospekt. 713 Englisch Ave. und Laurel. 714 Orange und Olive. 715 Schelby uud Beecher. 81 Market uud New Jersey. 82 Washington und Delawar. 83 Washington und East. 84 Nev Fork und Davidson. 85 Taubstummen-Jnftitnt. 86 Ver. St. Arsenal. 87 Washington und Oriental. 89 StaatS-BesscrungSanstalt. 812 No. 8 HoSe Co. East Washington Str. 813 Market und Noble 814 Ohio und Halvey. 91 Maryland nahe Meridiau.

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! 92 Meridian und Veorgta. .

Glück im Unglück Es war zur Zeit des Wiener Congressis. In der alterthümlichen Ritterburg zu Laxenburg fand eine Festlichkeit statt, welche mit einem OrgelConcert schlob. Inmitten der glänzenden Versammlung erregte ein Paar die allgemeine Aufmrk samkeit der fremden Gäste. Ein junger Mann in dem prachtvollen ungarischen Gallakostume, dessen Augen durch eine

schwarze Binde verdeckt waren, wurde von x., ms;. .s..kn i,.. emer, dem Anscheine nach ebenfalls jungen DamV welche ibr Angesicht mit einem Achten Schleier verhüll hatte, durch die Jr... v:. m,u. v.: ' .i .r.:... toZti Ä teZmt einnahm. Beide lauschten aufmerksam den ?lS"Sen des herrlichen Instruments. Ganz m vle'cu lr vmunren. lazlen oie zmui ... , ,, , . UM sie her Nlcht zu existucn. ES war em junges Ehepaar, das vor wenigen Mo. naten erst durch Hymens Bande vereint worden war, wie man zu jener Zeit sagte, Graf Theodor Hadik und Gräsin Con stanze Amady. und die Geschichte deS Paa reS will ich jetzt erzählen. Fast von ihrer Geburt an waren Theo dor und Constanze von ihren, durch lang jährige Freundschaft verbundenen Vätern für einander bestimmt worden. Ziemlich von gleichem Alter, wurden sie zusammen auf dem Schlosse des alten Grafen Hadik erzogen und theilten miteinander ihren Unterricht wie ihre kindlichen Spiele. Was sie früh schon noch inniger verband, das war die m Belven gleich lebhafte Äomebe für die Musik. Wle die Eltern gehofft, entwickelte sich aus diesem beständigen Zu sammensein der jungen Leute eine tiefe Hcrzensneigung, und wahrlich, ein schöne res, stattlicheres Paar war weit und breit im Lande nicht zu sehen. Da brach der Krieg von 1813 aus. Auch Gras Theodor, treu den ritterlichen Traditionen feines erlauchten Hauses, zögerte nicht einen Augen. blick, in die Reihen der Kämpfer für König und Vaterland einzutreten. Vor semem Abmarsch noch fand seine feierliche Ver lobung mit Constanze statt. Es war ein schwerer schmerzlicher Abschied, den die Liebenden von einander nahmen, aber die Stimme der Ehre und Pflicht sprach zu laut in Beider Herzen, als dak nicht jedes andere Gefühl vor ihr hätte verstummen müssen. Sicher, nach seiner Rückkeh ir aus . dem Kriege die Hand seiner geliebten cn-..i c.i- ... t.Ri,. t cm,.ava. mm iut iuiuicc au vciu, yuu i(üüüi keiner Befürchtung Raum, daß ihm ein Unfall zustoßen könnte. Wo immer die m,nnp;t firf. nnt. Wirt r in-n tVift vvgviif " " ! . v..V V u " t.w. mmutmtiu finttf ihnA pin iAmprfs iinTiMhT. An den Blattern erkrank,, schwebte sie woÜ1 v j chenwng zwischen Leben und Sterben, mnM n.lnnn 8 h.r sfnnsl hr Ittrli k! vv UvM.n - ", va.v, .v zureiten; was sie aber nicht vermochten, war. dem reizenden Gesichte seine frühere Schönheit wiederzugeben. Erst nach ihrer völligen Genesung erlaubte man ihr, sich im Svieael zu beschauen. Bei diesem An. Blick erfaßte sie Verzweiflnng. So kann . . ' . ',. . .. . mich Theodor nimmer Neben!" nessle aus und heiße Thränen entstürzten ihren Au. aen. Dock was war das Leben für sie ohne seine Liebe? Sie verzehrte sich in stummen Trübsinn, jeden Trost wies sie zurück, alle Hoffnung war für sie gpstor. den. Sie sehnte den Tod herbei, da doch auf Erden kein Glück mehr für sie blühen könne und vor Allem verbot sie, daß ihrem Bräutigam eine Mittheilung von dem Unglück, das sie betroffen, gemacht würde. - " inps mnrsl,g. nifi wieder ihr N, u sie vergeblich beschworen, wenigstens für ifin m' UhPn r tt htr N ?n,r tfTAtr 17" ?- .V' Theodor in's Feld begleitet hatte, eiligen In der That folgt dieser dem Diener auf dem Fuße. Constanze, wo bist Du, wo bist Du ? ruft er, auf der Schwelle stehen bleibend, Bei dem Klänge dieser geliebten Stimme hat das unglückliche Mädchen nicht mehr v:. rt.ci ... n:... rziti-ri t.v.ji n die Krast zu fliehen. Eiligst bedeckt sie nur daS Gesicht mit ihren Händen. .Um Gotteswillen, Theodor, sieh mich nicht an. Ich habe meine Schönheit verloren. Nur mein Herz noch kann ich Dir anbieten !" Was höre ich l Aber sieh mich doch an, geliebte Constanze." Nein, nein. Du würdest schaudern. wenn Du mich erblicktest." Ach, ich kann Dich ja nie mehr sehen," erwiederte Theodor klagenden Tones. Constanze läßt, die Hände sinken und wirst einen schnellen, ängstlich forschenden Blick auf den Geliebten : e r w a r b l i n d. Eine Kugel hatte ihm beide Augen zerstört! O, mein Gott sei gelobt," ruft sie aus, indem sie auf die Knie sinkt. Theodor. jetzt können wir uns noch angehören. Jetzt kannst Du mich noch lieben. Ich werde Deine Juhrerin sein durch das ganze Le ben." Wenige Wochen später waren sie verhei rathet. Nicht einen Augenblick verläßt die Gräfin ihren Gemahl.. Sie. umgiebt ihn mit den zartesten Aufmerksamkeiten ; ihre Liebe scheint stets neue Nahrung aus seiner hilflosen Lage zu schöpfen. '

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rtfsf r?fM MTfith (ttt rrthftrfttr tnrtr I : T1 ..aV .V V.

sprüchwörttich gettorden unter seinen Ka- .rächte Dein Mißgeschick vom philsphi- O'Bnen'S wenig davon genossen. - Der mcht ha b be meraden und wiederholt wurden ihm die schen Standpunkt, sie ist ja ein dloßeS w' T- , ZtTl rt ?h ? ! h. .t,,.nnnn.n Ma.Mnn,n ... h,ii mXs.- ..-x L..L c-r. ...... O'Brien. Dieler bat nie als grobes Ge. Thu ausgestoben wurde, und von den

tSirfwUt : vn CiAs , x: s.". tu i v: r, 4 s.'Zl.K e, ( nur i

wuf..w ... v.. wm.., . vv vmuu ,., mwv.ö.v...w7 (Mfv.v., ....... - w WA,!. , ' VS w U C l i III U(U CvlU UHU (Ul VlUilU seines Herrn zu melden, von welchem seit einen Mann findet, der ihr seinen Namen ih ehrlos, wenn er ihm nicht nachsolgt. lnnn.k,tt UintlOn&riM ntlnmm nilif ..nh hii.r mnnA onhfr. hi tnn oavkl angenommen, llevren lvm vlS zu . . , .

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Wenn sie aber fortwährend, so oft sie

sich in Gesellschaft befand, einen dichten Schleier trug, so geschah es nicht, weil sie sürchtete, sich, entstellt wie sie war, öffent. lich zu zeigen. Nein, sie wollte nur ver meiden, dab irgend welche Bemerkungen über den Verlust ihrer Schönheit das Herz ihres Mannes traurig stimmen möchte. Die Leidenschaft des Grafen für die Musik hatte sich roch vermehrt, seitdem er blind

geworden war; kein unbedeutendes Conrrt fnrth tu Qtt in M.N. . ' .V" M0" lSi statt, dem er Nicht beiwohnte, und immer f r.:.. e - , T Zl w. T j. TJZtT l f TV"? schiedenartigeS Unglück hatte Beiden ,u lürimmer verloren geglaubten V"ttl" """ Heiraths . Anträge und Körbe im HtisA cim7.. j v v... Manche, welche sonst mit der JndoBritischen Gesellschaft ziemlich vertraut sind, haben doch an dem Dasein deS sogenannten Dschewah.ClubS gezweiselt. vermuth, lich weil diejenigen, welche unseliger Weise diesem Club angehören, ein strenges Ge heimnib darüber beobachten. Obgleich aber die Statuten dieser unglücklichen Brüderschaft alter Junggesellen nicht ruch. bar geworden, so weiß man doch, dab ein einziger Dschewab schon zur Aufnahme in diesen Bund berechtigt. Da Dschewab ein ursprünglich arabisches Wort ist, so müssen wir es zuvörderst unseren Lesern erklären, Seine buchstäbliche Bedeutung ist Ant wort"; man gebraucht den Bescheid aber daneben im engeren Sinne einer abschlä gigen Antwort oder eines Korbes. Wenn z.B. ein Gentleman einer jungen Lady seinen Antrag macht und zurückgewiesen wird, so hat er eine Dschewab erhalten und qualifizirt sich dann zu jenem Club, der, wie die Sage geht, eigenö gestiftet worden ist, damit getäuschte oder betrogene Liebhaber in der Gesellschaft Anderer. welche ein gleiches Schicksal erfahren, Trost und Theilnahme finden. Ein Dschewab kann durch die Art, wie man ihn ertheilt, noch viel empfindlicher wirken; eineverächtlich-lakonischeAntwort schmerzt schon tief, ist sie aber gar aus chinesisches Papier geschrieben, so gilt diese Resckimvsuna für die aratte: denn da chinesische Pavier kauft man sebr woblfeil. es ist dünn, wässerig, nur auf einer Seite I ' " " dein aevrekt und kann mit Tinte satt aar ,,. ... nicdi Deiajncoen noen. Nenne mir nickt ibren Namen. Alfred schweige ganz von ihr, dem falschen, treu ..,5 otiäh. i ' m. I 4U iVUUUI ff'KJK9 jjiuuujiu uiiu vuviiiu tuuui fiuy (. u L.-n..-. b.mms i (ii..

..boben. es ,u sein. Als ae-

.my iU vuuui Um IUIIUUI HUI IIUI UU9 Traurige der Sache. Du kannst sogar annehmen. Du sei'st noch glücklich davon ..... rn.: mic.i. I uciurnuicii. -Juni, -tiiiiiu, nein : uj hätte mir die Sache zwar so denken kön. nen. wie Du anrätbst. aber sieb' nur den Süimvf. der mir als uaabe widerfahren ist, das herzlose Geschöpf hat mich auf ZneMm Nier abaemZespn. Zur Entschuldigung der schönen GrauI O v 1 samen muß ich hier bemerken, daß Heirathöanträge in Ostindien nur zu oft in ' ü nf.i der unbedeutendsten Aufmerksamkeit von Seiten deöMädchens gemacht werden, ES gibt unter denJndo.Briten viele junge und alte Heiratbs.Kandidaten. welcke ein ordentliches Gewerbe daraus machen, an eine jede unverheiratbete Ladv. die ihnen in den Wurf kommt, ihre Anträge zu rich. ten. Ein solcher Herr hat es sich dann - - s.lnst reiben, wenn er mZtsemab I u"Ui -7-----" ' s.Zcksam uberscküttet wird: nicktsdesta. d i ' " weniger muß er. früher oder später, endlich p nrnnl se nen mekf erreichen : denn eS V . ' " . gibt manche Lady von angehauchtemufe, so lange sitzen geblieben, daß ihr jede Art von Erlösung willkommen ist. BerzweiU.W. i- . i"-" felte Entschlüffe sind aber nicht eben bie solidesten Grundlagen zum ehelichen Glücke. In früherer Zeit, als es noch nicht so l t.t. o.w;. t-jisfx- tN-v: t viele LadieS im britischen Indien gab, wie jetzt, gefill sich so manche darin, ihren An beter aus die höchsten Proben zu gellen. Eine junge, wegen ihrer Schönheit gefe: erte Lady in BenareS feffelte unter Ande ren auch einen ihrer Mitbürger, der nichts c. ?x -i : 7(1 V ? . persönlich AnehendeS besab und da weilliche Geschlecht ganz und garnicht kannte. Zum Ersatz sur diesen Mangel 1" 6tiut,nS 'rr,'? ,o eroger r,,,,. u. u seinem Beruse Erwar, kurz gesagt em aan, annehmbarer Mann: er erwarb sich das Wohlwollen derFreunde unsererSchö- ... c.!m.:t. nen, uno llt tuti isiuigic ein, r aotn ,u erden Der Bräutigam, welchen die Pflichten seines Beruses nöthigten, sich eine v..m, k.!.. m..., T .r rn7 auszuhalten, verschrieb wahrend der Pe riode des Brautstandes die kostbarsten und elegantestenMobilien aus Calcutta. Endrttckte der N?rmblnnastaa heran. und f . - - II U r ' unser Gentleman eilte nach BenareS, um den Lohn für alle seine Mühe zu empfan- ' - n nock keine Kircke aebaut war. so jicimcr uc v""ic v ."ö'" erden. Als die Gesellschaft sich verfam

melt hatte und der Geistliche, ein junger Mann von großer Sittsamkeit, angekom men war, trat auch die junge Lady in das Gemach.

Eben sollte die Handlung vor sich gehen. da flehte die Braut den Bräutigam auf die bezaubernste Weise an, ihre Trauung nur so lange noch aufzuschieben, bis einige bestellte Spiegel auö Calcutla angekommen wären. Zu ihrer Entschuldigung gab sie vor, sie wolle ihren Verehrer auf dieProbe stellen, ob seine Liebe wirklich so heiß sei, wie er versicherte. Der arme junge Mann war über diese Zumuthung sehr betroffen, aber die fortgesetzten Bitten und Schmei chelworte semerHerzensgebieterin bestimm ten lhn doch für'ö Erste umzukehren. Die besagten Spiegel kamen zur rechten Zeit an, dieselbe Gesellschaft trat zusam men, und der Geistliche öffnete wieder sein Buch. Da bestürmte dieLady ihrenBrau tlgam abermals mit Bitten um Aufschub, und zwar unter einem neuen, ganz nichti gen Verwände, aber diesmal wollte eö nicht glücken. Ungeachtet seiner Mangel haften Kenntniß des weiblichen S tfchlechtS begann doch der Bräutigam zu argwöh. nen, feineTheuere müffe noch einen ersichtlicheren Grund haben, als den eingestan denen, und er erklärte rund heraus : .Ent -weder jetzt oder nie und die Treulose wählte das Letztere. Der Geistliche war stumm vor Verwunderung, aber wie sehr sollte fein Staunen wachsen, als dieBraut, welcher ihre Freundinnen stark zuredeten, sie möge doch die wahre Ursache dieser Caprice entdecken, mit demGeständniß her. ausrückte, daß sie urplötzlich , in ihn, den Prediger, sich verliebt und deshalb einen Grund zum Aufschübe einer ibr verhaßten Verbindung hervorgesucht habe. Der Bräutigam säumte nicht, nach dem Man derstabe zu greifen, und der junge Priester wurde, nachdem er sich von seinem Stau nen erholt hatte, von dieser ihm günstigen Erklärung so innig gerührt, daß er die zarte Kokette heirathete. Vier Millionäre t. Im Laufe d. I. sind nicht weniger als 4 calif. Millionäre gestorben: OBrien, HopkinS, Reese (eigentlich Riese) und Col ton. Drei von ihnen haben ein Vermö gen hinterlasien, welches je$8,000,000 üfcn ?"gt; Colton S Vermögen war das be. n.'V. rl - - a ... ? n am ?r! i n scheidenste, es wird 3 Millionen nicht über I stetsten, deiner nn ifinti fintt prtr xvZrZl ' Reichthum oder auch nur bedeutendes pUlum Anfang ererbt Alle haben ihre Rie en . Vermögen selber erworben I ' , IVQVI 0 und, man mag hinzufügen, mit Ausnahme , , ' ' . schs Isaenie aeaolten. noch auch daraus I " muthl.cher Kne.pw.rth, den Jedermann " halle und denen G,chkt Wühle, wurde mehr durch Äukall als Berech. . . . - nung erst guter Bekannter und dann Ge-schäfts-Theilhaber von Leuten, die vorSügllche Geschästsleute waren. Er gab ihnen das erste Geld, um den Weg zum Reichthum anzutreten, und sie waren an. händig genug, ihn später nicht um seinen I otit ... t. .i r t . i r.x r '.. umv 8U velrugrn. r qai jcin Leben lang weder um den Erwerb noch es. X Vk f.? cm Tt um Sie zermattung meiner 'llllionen viel gekümmert, 'sich sicherlich darüber kein graues yaar maqen laen, uno yar mw Snonen. Hopkms war daS gerade Gegentheil von hm- arbeitete Taq und Nacht, auch 018 "'s nicht mehr brauchte harter als w . . rv : i m. k iv &a m i r eringne meiner nge,leulen. r gönnte sich weder Nuye nochGenusje, zeigte ... i.v. rri.n v: . n .o I ieoer ieuung, rr emnuom, iis tnrcxu.cu t-jt,. 4 .v rn-.. 1,1 i 7i vv Yb,t WAm. TOf ; ""Z?m :"Z l,; I roar cni vyciaum. vi yuue m vuunici, r. oa. r-:-ranJlV J11 iC '"T !LCimaJ?i1' ? Sr!?- V"!" V"r '.. "nn JS ZI ZZ:: fl,V i o 3 7. rkdbottMonS u Uiaüm haitt 0C9 UlU0g0UJOt-C9 ZU vezayien Dfllie, stieg er über die Mauer und wurde abge faßt. Er wäre in eine Polizeistrafe ver urtheilt worden, wenn er nicht vorher ge. starben wäre. Reese'S Stärke war das Geldverlkihen. Er borgte wohlfeil und verborgte ju hohen Zinsen; er lieb sich L, 9ini U Lun 1 ittt tmt ,. grsoll r , M. ü ' borgte Gelde jährlich Z200,X verdient hb. - Cl. war wieder ein gan, anders gearteter Mann. Er war Politiker mh mU m ,rf g. .... ' ' t' ' " h Z ment, dabei war et ober weit vor und um rM! , ... hi, sm,,-... v sZ"gr. als d .e M h d Spk. ll?"" S'Ä1 "S 6" !icachkommen hinterlabt. 2 Töchter nämlich; die 3 andern Millionäre starben v,.,., m!ni. lnn kommen lachen0eR ven zu Gute. D h i t Oi n x ! rys "W v.VCl. WVI.. V UUVl UU3 Söhnchen des Hauses auf den Knien schauAnd) : Nun, Kleiner, wie gefällt Dir das 'Mttitn . zÄKÄL mu 01 zx meinen reuen iaizen, oas war noch viel schöner!

,Nnd sie thut'S nichts

Der Mann' heißt gerade nicht Braun,', aber wir wollen ihn so nennen, um den ' wahren Namen nicht zu verrathen; im Uebrigen ist er ein gemüthlicher Deutscher, langjähriger Einwohner von Williams- -bürg und als. Spaßvogel allgemein be -kannt. Mary sagte er eines Morgens, als eran der Küchenthür vorbeiging und einen unangenehmen Geruch bemerkte, zu seinem Küchendragoner, Mary, ich glaube. Du hast die üble Gewohnheit, daS Feuer mit Kohlenöl anzumachen. Nimm Dich in Acht!" Aber Herr Braun," sagte Mary tief in' dignirt, ich thu's gewiß nicht, und Hab'S noch nie gethan !" Braun verließ sich aber nicht darauf, sondern wollte Gewißheit haben. Am nächsten Morgen, als Mary hinunterging, schlich er auf den Strümpfen ihr nach,! stellte sich in die nach Außen öffnende Küchenthür, wo er zwar nichts sehen, aber Alles deutlich hören konnte, und wartete der Dinge, so da kommen sollten. Bald darauf klapperten Holzflücke im Ofen ; er hörte as Rascheln von Papier; dann wurde dieThüre des Closetö geöffnet' Braun's Gesicht verzog sich die Schritte näherten sich wieder dem Ofen;, ein gurgelnder Ton wurde vernehmbar dann das Plätschern einer Flüssigkeit auf das Papier und die Holzstücke Braun grunzte vor Vergnügen. Und ich thu's nicht," hörte er Mary, murmeln, und Hab's noch nie gethan, was weiß der alte Narr!" Dann wurde einStreichholz angerieben ; ein leiseS Pusten ertönte; ein zweites, ein drittes Streichholz folgte Braun lachte mit dem ganzen Gesichte. Verfl , was die Leute heutzutage für Stoff als Kohlenöl verkaufen! Ich wünsche ich könnte dem alten Braun die ganze Kanne den Buckel hinunter gießen !" knurrte Mary, dann hörte er ein Gepol ter; Holz und Papier flogen aus den Ösen heraus; Mary arrangirte die Sache von Neuem; wieder ertönte das gurgelnde Geräusch und das Plätschern einer Flüs. sigkeit Braun biß die Zähne zusammen, um den Lachkramps zu verhindern. Wie der wurde ein Streichholz angerieben, ein zweites, drittes, viertes folgte; Braun setzte sich auf die Hacken, umklammerte die (?ni?? nd ni?lt firfi d?n Nck d,n ,Zn r"!!: tt?Ä2" 1 i.i- 11" dann weale, oann icyli er teile die treppe hm. p au' cv"r,xÄ crn.ij . Af xr...v .-i ' ' arten Fußchen Mary S geschleudert, eine KoHlenölkanne bis in die Mitte des os.s ICs-.. Of . rf k?. S r. -T. v " "11 vi no .. ib w. Mary s Gestchtchen, das einen Augenblick ec(,,"i.Ui.ll. r. ...Mv. über der Thurschwelle sichtbar wuroe, batte eme Couleur wie em frischgesottener ooer. An diesem Morgen wurde das Frühstück eine volle halbeStunde später fertig; nach der Ursache befragt, fagte Mary : eö hätte cv v "t.cnx.x V ... kl ' emano uvzz jcaqi oen Vvlznau ausge lassen, und das Holz sei so feucht gewor V VP. ä i oen, vag es gar Nicyl anorennen wollte. Und der alte Braun saß dabei und ver. m keine Miene, und machte ein so un schuldiges Gesicht, wie nur ein Mann machen kann, der in seinem ganzen Leben noch nie die Oelkanne mit Zisternwasser gefüllt hat ! Der Punkt der Ehre ........ ..... v.-rr-w. M vniuivum uui juiniii uciviiuc nb niella tritt ber 6eIiPnorb anettOi V Om.JMmhf. : . m z.s z,. g.-v. z.zuutt der Fall. Der Beleidigte stößt sich dort . v o r O "tl ü' ivti als Staatsbeamter dem Kaiser mißfallen hat. In der Türke: war vor nicht aar langer Zeit der in Ur.gnade gefalleneMini. oder Pascha gezwungen, sich mit der seidenen Schnur, die ihm derSultan überfanMe' au drosseln, nachdem sie Jener . mtt . .. - mtr.. n ehrfurchtsvoll geküßt. Kann ein armer Unterdrückter in Bengalen oder Dekkan von seinem reichen Bedrücker nicht Gerech, tigkeit erlangen, so setzt er sich an dieThüre deffelben und fordert ihn zum letzten Male m' v.TSi 1 i 7 ' bleibt auch duS ohne Erfolg, so schwört er. f .H . AMTlM0U..!f. M . AhVa.M . und beharrt unbeweglich auf seinem Platze, bS er erliegt. Wehe dann dem unger.chn Manne der ihn ! .' 5 ?r nJZZln 'ehren und 'N den Augen Nachbarn wäre er ein Pestkranker. Es bleibt ihm nichts übrig, als ebensalls zu sterben. Vor I ..7 , , ."..-... i... w..!.. eiwa lunjjig jagten ,u einer Stadt in Ostindien sich vorgenom. men, ihren unbarmherzigen Gouverneur .... ',.,:x. m.!i. aöa eb ake t m """de te Nch um eine Sal,. zwingen. Es hanoeiie a, um r,nr Diese bis dahin unbekannte Ab. gäbe kam der ganzen Bevölkerung unbillig sikir? Ni verweigerte die Zahlung. Tau. . - . , sende von Einwohnern verliefen diestadt; die Regierung sandte Truppen ; man leiimi...fl.Uw r v .e. stete keinen Zioerzlanv, lonoern ms iic? 2SJ2S.nüÄSSS " . . so den Sieg davon.

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