Indiana Tribüne, Volume 1, Number 13, Indianapolis, Marion County, 9 November 1878 — Page 7

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DlMaschine schnaufte und pustete und dlieS den weißen Qualm aus, wie erhitzt vom raschen Laus und frische Kcäste' jetzt juni neuen sammelnd. Während sich dann die lebendige Menschenlast, die ste eben erst hergeschafft, nach allen Richtungen hin zer striute, drehte "eS' sich um, daS' kochende, glühendeUngeh'euer, fafetc mit den eisernen Zangen den nächsten schwerbeladenen Zug und schnaubte keuchend wieder hin. uS, scheinbar mitten in's blanke Feld hin in, anderen Städten, anderen Ländern Ku'-raMös, ruheloZ mit der untrmüdlichen - 1 - rr ' " 4 eisernen Brust. II. ES war noch früh, denn bei den schon vieder ziemlich kurzen Tagen fanden sich die Stadtbewohner Morgens nicht so rasch auS ihren Betten. . Nur die Mädchen gin gen nach Brod oder Milch, um das Früh stück sür die Herrschaft herbeizuschaffen und hier und da rasselte ein mit auSge schlachteten Fleisch behangener Wagen die Straße heraus, seine Ladung den nächsten Hallen zuzusühren. Unser junger Frem der wußte aber doch, trotz seiner langen Abwesenheit von dem Vaterland, ziemlich Bescheid in der innern Stadt wenn er sich auch in den Vorstädten schwieriger zu recht gesunden hätte. Er bezeichnete wenigstens dem Droschkenkutscher genau die Strafe und daö Hotel in daS er wollte, lieb dort sein Gepäck abladen und schritt dann selber, ohne weitere Erkundigungen einzuziehen, quer über den nächsten Platz hinüber, eiue Strecke an der Häuserreihe hin und dann in ein Eckhaus hinein, in dem er in flüchtigen Sätzen die Stufen hinauf bis in die erste Etage sprang. DieVorsaalthür dort war versperrt, und unschlüssig blieb er davor stehen, denn er scheute sich jedenfalls zu klingeln. Da hörte er drinnen Schritte, irgend Jemand legte die kleine Kette zurück, die den Ein gang sicherte, und gleich daraus öffnete sich die Thür selber, auS der ein Dienstmäd chen, den Frühstückskorb am Arm, gerade heraustreten wollte. . Guten Morgen, mein schönes Kind !" sagte der junge Mann. Herr Jesus, haben Sie mich erschreckt!" suhr das Mädchen zurück, und schien nicht übel Lust zu haben, ihren Weg ganz aufzugeben. Damit war aber dem Fremden nicht gedient, und ihren Arm ergreisend, sagte er lachend : Fürchten Sie sich nicht ; ich thueJhnen nichts ich will nur .zum ulten Herrn. Schläst er noch V Der alte Herr ei gewiß!" erwiderte das Mädchen, das jetzt schon selber über zeugt war, daß ihr von dem gar stattlich

aussehenden fremden Herrn keine Gefahr drohe-. eS ist ja knapv sechs Uhr." .Und wann steht er aus?" ,3a, daS soll ich wissen ! Um acht Uhr Itn hat er daS Frühstück bestellt." "Acht Uhr. so lange kann ich nicht war ren. Ich werde ihn wecken." DaS geht nicht das hat er streng ver boten." ' ; Nur nicht ängstlich," lachte der Fremde ..ich nehm's auf mich. ES ist mein Onkel." ; : " Ihr Herr .'Onkel ja wenn's daS ist. Na warten Sie, ich will Ihnen nur den Weg zeigen." Danke bestens den kenn' ich schon sel der," bemerkte der Fremde. ; Den Weg kennen 'Sie ?" sagte daS Mädchen erstaunt; ehe. sie ihn aber daran verhindern konnte, war er, in dem behag lichen Gefühl, feine Ueberraschung völlig geglückt zu sehen, an ihr vorübergcsprun gen und verschwand gleich darauf, in der nächsten Thür, die, wie er sich noch recht gut aus alter Zeit erinnerte, in dasSchlaf zimmer seines Onkels führte. Die Thür öffnete er aber nur ganz leise und schaute erst vorsichtig hinein. Dort stand das Bett noch aus der nämlichen Stelle, wo eö vvr zehn Jahren' gestanden hatte, als er von seinem damals kranken Oheim Abschied nahm. Der alte Herr ging nicht gern von seiner gewohnten Le bensweise ab und jetzt was er sür ein Gesicht machen würde, wenn er in dem unwillkommenen Störenfried seinen leiblichen, tausend Meilen von da entfernt ge glaubten Neffen erkannte. . Und wie hatte sich der junge Mann aus daS Wiedersehen gefreut ! Du lieberGott, wenn wir unS weit entfernt von der Hei math unter kaltherzigen, gleichgültigen,' fremden Menschen solange, lange Jahre umhergetrieben haben, was war da unser einziger Trost, der einzigeLichtblick unseres oft so trüben Lebens, als der Gedanke ge rade an solch ein Wiedersehen?: Wie im zählige Male haben wir unS da den ersten Anblick der heimischen Küste, das erste Be treten vaterländischen Bodens ausgemalt ; sind im Geist wieder und wieder durch die lieben alten, unS ach ! so wohl bekannten Straßen 'geschritten haben an die Thür geklopft und gehorcht, und endlich fest und innig die theuren Gestalten an unser Herz geschloffen, nach denen sich das wunderliche Ding so heiß und lange vergebens gesehnt Und immer, immer war daö nur ein Traum ; immer wieder mußten wir allein und sreundlos draußen erwachen, bis der scharfe Kiel sich endlich der geliebten Küste entgegenwendet, und die vollgeblähten Segel uns ihr näher und näher bringen. Und jetzt haben wir sie erreicht jetzt springen wir an's Land und fühlen

vor Lust und Seligkeit den Boden kaum

unter den Füßen, und jetzt aber daS kann nicht beschrieben, das muß erlebt, wirklich erlebt werden, umeine Idee zu haben von dem wonnigen Gefühl, daS in dicsem Augenblick all' unsere Nerven durchzuckt. Wie läßsstch etwaSmit'Wortenschildern, daS selbst der Atjgenzeuge nicht? verstehen würde, wenn er'S nicht selber schon einmal mit durchgemacht. Unser junger Freund aber verstand eS zu würdigen, und geizte mit diesen koflba ren Minuten, -die er Jahre 'lang , ersehnt hätte. ' Lange stand er deshalb uuv schaute nach dem Bett seines OnkelS hinüber, hm ter deffen Vorhängen der alte Herr laut und regelmäßig athmete, ... ahnungslos. welche liebe Unterbrechung seinem Schlaf bevorstand. Endlich fchlich er aus den Zehen näher leise und vorsichtig, bis dicht zum Bett, deffen Gardinen er öffnete. Aber die dunkeln, noch niedergelaffenen Rouleaux schloffen . daS Licht auS; er konnte dieZüge des schlafenden nicht erkennen, und wie jetzt daSMädchen draußen, daS indessen neugierig geworden war, der WiedererkennungSscene beizuwohnen, leise den Kopf zur Thür hereinsteckte, flüsterte er: .Onkel!" , Der Alte antworte nicht; er schlief zu fest, um'durch solchen sanftenAnruf irgendwie gestört zu werden. Onkel!" rief er lauter. Noch immer kein Erfolg. . Onkel-lieber, bester Onkel!" wieder, holt: der jungeFremde, und schüttelte dieS mal, um seinen Worten Nachdruck zu ge ben, die Schulter des Schlafenden. Ha!-ja!-we'r ist da?' rief da der Schlafende, erschreckt nnd erst halb wach, in seinem Bett emporfahrend. Onkel!" Zum Teufel auch ! Herr, roaö wollen Sie? wer sind Sie? Diebel" Aber lieber, guter Onkel!" Der Henker ist JhrOnkel, zu dem gehen , Sie, he! Hülfe! Hülfe!" schrie der alte Herr, und griff dabei unwillkürlich nach seiner Uhr und seinem Portemonaie, das neben seinem Bett auf dem Waschtisch lag. Na, das nehmen Sie mir aber nicht übel," sagte jetzt auch das Mädchen, das bestürzt in dasZimmer trat, wag soll denn das eigentlich heißen ?" Aber lieber, h erzig ster'Onkel," beharrte der jungeFremde, so" wachen Sie doch nur ordentlich aus. Ich bin es ja, Ihr Neffe Franz, der eben geraden Wegs aus Amerika zurückkommt." Und was geht das mich an?" polterte der alteHerr zurück, jetzt in etwas beruhigt, da er Uhr und Geldtasche gerettet in Händen hielt und noch eine dritte Person im Zimmer wußte. Was wollen Sie von mir? Wie kommen Sie überhaupt mit ten in der Nacht hierher, und ver hat Sie eingelaffen V Ja, bester Heer Hobelmann mischte sich jetzt das Mädchen in die Unterhaltung der fremde Herr sagte, Sie wären sein Onkel, und da dachte ich" Hobelmann?" rief aber Franz, erschreckt aufhorchend, Hobelmann? ja alle Wetter, wobnt denn .hier , nicht der Regierungsrath Kettenbrock? '? Kettenbrock ?-weiß nicht geht mich auch nichts an, knurrte der Alte der nun wohl sah, daß die ganze Sache auf einen gefahrlosen Irrthum hinauslaufe. Wa rum urn'3 HimmclS willen erkundigen Sie sich denn nicht erst, wenn Sie bei nacht schlafender Zeit einem fremden Menschen wie eine Bombe in's Zimmer fallen V Ja, da bitte ich tausendmal um Ent schuldigung," versetzte der junge Mann kleinlaut und selbst etwas erschreckt. Denn plötzlich schoß ihm der Gedanke durch's Hirn, daß sein lieber alter Onkel am Ende gar gestorben sein könne, und nun fremde Menschen daS HauS inne hätten, in dem er seine Jugendzeit verlebt. Aber Sie können mir dann wohl sagen" rief er i " ' A ' '"" - - - - - . . M- . , ' etzt aus. Gar nichts kann ich Ihnen sagen," unterbrach ihn jedoch ungeduldig und barsch der Alte laffen Sie mich zufrieden. Ich will schlafen. Zum Henker auch, gehen Sie zum Nachtwächter und erkundigen Sie sich dort nach dem, was Sie erfahren wollen." Und damit auf das Entschiedenste dem Fremden den Rücken kehrend, schob Herr Hobelmann vorsichtiger Weise Uhr und Geldtasche unter seinKopfkiffen, und schnitt so jeder noch möglichen Unterhaltung den Faden ab. Aus dem Alten war nichts herauszubringen, das sah der jungeMann wohl ein, und kopsfchüttelnd wandte er sich mit einem trockenen Guten Morgen," der aber nicht einmal erwidert wurde, derThür zu, an der ihn daö Mädchen schon erwar tete. Nun ja, jetzt werd' ich's kriegen, wenn der alte Brummbär nachher wieder aufwacht," sagte diese, indem sie dem Ein dringling die Vorsaalthür öffnete. Wer stürmt denn aber auch tun Leuten so mir nichts dir nichts in's Zimmer und an'S Bett, ohne auch nur erst einmal zu fragen, wer da wohnt?" Sagen Sie mir nur um Gottes willen, liebes Kind," bat sie. aber der. junge Fremde, was mit dem Regierungsrath Kettenbrock vorgefallen ist, daß er dies Haus, in dem er so lange Jahre gelebt, verlaffen hat?" Vorgefallen? ich dachte gar!" versetzte daö'Mädchen -nichts ist vorgefallen ; er

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ist frisch und gesund und befindet sich wohl, das weiß ich gewiß, weil meine Schwester dort dient. ' Dies HauS hat ' er nur vor etwa. acht Wochen verlaust, weil sich ihm rechts neben dem Garten einKupferschmied und links ein 'Blechschmied hingesetzt hat ten, und er das Geklopse nicht mehr auShalten konnte. Er wohnt jetzt am Obst markt Nummer. 47." Gottl sei Dankda ist mir ein Stein vom Herzen !"sag'k der junge Fremde, mit einem auS tiefster Brust herausgehol ten Seufzer. Ja. S i e haben gut reden." schmollte daS Mädchen, aber ich bekomme nachher . das Aufgebot, wenn der alte Brummbär aufsteht." Da. nehmen Sie das indeffen darauf," lachte der Fremde, indem er ihr ein Geld stück in die Hand drückte. Danke schön," sagte daS Mädchen, mit einem eben so zusriedenen als erstaunten Blick über solche Freigebigkeit nach den. blanken Thaler niederschielend jetzt mag er schimpfen, so lange er Lust hat." Und wer ist der alte Brummbär da drinnen eigentlich ?" WaS weiß ich?" plauderte daS Ma chen, die kleine Stumpfnase rümpfend, denn sie hatte jetzt entschieden Partei für den jungen, freigebigen Fremden genom men. Unsere Herrschast hat das HauS gekauft, und er ist, glaub' ich,derAdvocat, den. sie daheim in Schlesien hatten, und der ihnen hier AuSkunst wegen einer Klage oder sonst 'waS geben soll. GesternAbend mit dem Nachtzug kam er erst an, und ich weiß nur, daß er Hobelmann heißt." Schönen Dank, mein Kind, für die Auskunft. Also der Regierungsrath Ket tenbrock wohnt jetzt am 'Obstmarkt.?" Nummer 47 Sie können garnicht fehlen eine Treppe doch. Und Sie sind der Neffe vom Herrn Regierungsrath? Na, das wird eine Freude sein !" Hoffentlich größer, als sie mir Herr Hobelmann gezeigt hat," bestätigte Franz Kettenbrock, nickte dem hübschen Mädchen zu und sprang die Treppe hinunter, um, jetzt auf einer sicherern Basis als vorher, seinen Verwandten aufzusuchen. (Fortsetzung folgt.) Ein Recensent verkaufte gewöhnlich sein Freibillet in'S Theater, um für das empfangene Geld im nahegelegenenKaffeeHause Punsch zu trinken. In seinen Be richten stand dann : Ich habe durch die gestrigeVorstellung einen hohen geistigen Genuß erhalten. - Am 12. November tritt in Chicago eine Convention zusammen, welche von großer Tragweite sein kann. Eine Anzahl von hervorragenden Geschäftsleuten hat dieselbe einberufen und soll die Errich tung von Dampferlinien nach amerikani fchen Häfen angestrebt und' für dieselbe eine ausreichende StaatS-Subvention ge fordert werden. Man will dadurch den Handel nach Nord und Südamerika, ganz besonders aber die kommerziellen Be Ziehungen mit Asien, China und Japan, beleben und zur Blüthe bringen, und das Monopol der Pacific-Bahnen auf diesem Wege niederbrechen. - Eingeladen sind : Der Präsident und die Mitglieder des Kabinets, die Gouverneure, Mitglieder beider Häuser des Con greffes, die fremden Gesandten der Staa ten Mexiko, China, Japan und von Süd Amerika. Alle Handelskammern, Stadt behörden, kommerziellen und industriellen Vereinigungen sind ersucht, Delegaten zu senden. Vorsitzer des Einladungs-Comites in Chicago ist Mr. George S. Bowen, aus dessen Ersuchen wir Vorstehendes zur Kenntnis unserer Leser brinaen. Leiden und Freuden eines Kasellmeisterö. EXCBLSIOR Dampf - Wasch - Anstalt, 3 u. 5 Masonic Femple, Tennesseestraße, Indianapolis. Kragen' und Manschetten eine Svenalität. Alle anderen Artikel werden aus's Eleganteste yergeittlll. Alle Bestellungen per Post der Erpreß werden ! . ä r r punllttll) auegexuyr'. MAJOR TAYLOR SoktZmt Salon u. Boarding-Haus, . SckeZgyomwgu.Kigystraße. Gegenüber Schmidt'S Brauerei, Louis Schmidt, Eigenthümer, Früher 66 Virginia Avenue. Ich empfehle mein Lokal dem Publikum zur geneigten Benutzung. Nur feine Getränke und o:e ausge,ucy'eilen Cigarren sind an Hand. Ein neuer iö Ballen Pool'lsch sowie eme auöge zeichnete Kegelbahn steht zur Verfügung.' Jeden Sonntag Morgen von 9 biö 12 Uhr rs. Warmer Lnnch! &i 7feptAt Etablirt 1850. FRANK FERTIG, ßlllls-, Schilder- nnd Fresco-Maler, IV 34 Oirolo St., Boas Bl. Indianapolis, Ind.

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