Indiana Tribüne, Volume 1, Number 12, Indianapolis, Marion County, 2 November 1878 — Page 7

: t

I n d i a n a Tribüne."

Mein erster Tag im wilden Westen. ReiseMzze von Friedrich Ztmmcrmann. (Fortsetzun?.) . Wir. durchwanderten die Straßen, ab und zu mit einem entrüstetenAusschrei über inen kleinen Weiler setzend, jedoch nicht, ohne uns vorher die Stieselsohlen ver brannt zu haben, wahrend wir emsig nach einem Boardinghaus suchten, dessen Aeu ßereS einen einigermaßen einladenden Ein druck machte. Es waren alles Holzhütten von einem gewissen eingeraucherten, schmie rig-unwohnllchenCharakter, die unS durchaus keinen Muth machten, einzutreten. Endlich entschlossen wir uns, theilweise aus Rücksicht aus unser Schuhwerk, theil weise deS Sonnenbrandes wegen, der uirs gebieterisch unter Dach trieb, uns unserem guten Sterne zu überlassen und daS Näch sie zu wäblen, aus das wir stoßen würden. Wir hatten die ganze Stadt durchstreift, so daß wir uns wieder dem Bahnhos ge genüber besanden. Zur rechten Hand ent deckte ich, umherspähend, ein großesSchild mit der lockenden Ausschrift : Deutsches Gasthaus zum Wilhelm 2eH!" Alle Bedenken energisch zurückdrängend, wie es Jägern geziemt, gingen wir entschlössen darauf zu und standen im nach sten Moment unter derVeranda des mWU helm Tell." Der schöneName machte eine schwache Hoffnung in unS rege, vielleicht dort einen biederen schweizer Wirth und schweizer Gastfreundschaft zu finden. Der biedere Wirth vräsentirte sich unö in Gestalt eines äußerst verdächtig auSsehenden hageren Individuums, das uns ohne ein Wort der Begrüßung eintreten ließ, während seine durchdringenden Blicke sofort unseren Werth zu taxiren schienen, d. h. von seinem Standpunkte aus. Die Besichtigung schien ihn zu besriedigen,denn er brachte uns auf unsere Aufforderung mit einem höflich sein sollenden Lächeln ein paar Gläser Limonade auf die Veranda heraus, woraus er uns sogar tix Ehre würdigte, sich in ein Gespräch mit uns einzulaffen. Der Mann war schon lange im Westen, einer der ersten Ansiedler im Orte. Er klagte über den Rückgang der Geschäfte u. suchte dabei heraus zu bekommen, was uns eigentlich hergeführt hatte. Ich hielt es für vortheilhast, ihn glauden zu laffen, daß wir uns in derNähe an Lusiedeln beabsichtigten. Meine Antworten wurden denn auch in diesem Sinne ge gebend während ich meinerseits mich nach ien umwohnenden Farmern, dem Preis der Lebensmittel und Pferde erkundigte. Als wir uns beiderseits genügend auZge holt hatten und der Gute sah, daß nichts mehr zu erpreffen war, verließ er mich mit einem spöttischen Lächeln, als wollte er sa gen : Grünhörner, die gerade gut genug sind, ihre Federn hier zu laffen I" Ich hatte es mir unterdeffen bequem ge macht, mich auf meineWolldecke gesetzt und war, die Büchse zwischen den Knieen haltend, gerade im Begriff, mir eine Pieife zu stopfen, als ein junger Mensch, oder genauer ausgedrückt, Strolch, mit sonnen verbranntem Gesichte, den zerknitterten Strohhut im Nacken, die Stummelpfeife im Munde und die Hände in den Taschen einer schäbigen Hose, auf deren rechter Seite sich deutlich die Umriffe einesRevol vers abzeichneten, die Veranda erstieg und uns anredete. Guten Tag, Fremder !" sagte er in je nem gleichgültig nachlässigen Tone, der in Amerika in der Mode ist, .eben erst ange kommen, wie V Ich bejahte. Habt da eine verdammt seine Büchse," fuhr er fort, indem er zugleich ungenirt nach mein?m Doppelgewehr griff. Glücklicherweise hatte ich schon gelernt, mit solchen Leuten umzugehen, außerdem fiel mir der alte deutsche Spruch ein : Es gibt ein Jäger von Verstand, nie seine Büchse aus derHand !" Ich riß daher ohne weitere Umstände das Gewehr zurück. Hand davon, Sir !" rief ich, kümmert Euch um Eure eigenen Sachen !" Der Strolch starrte mich einen Augen blick verwundert an. Hollah !" schrie er dann, so müßt Ihr mir nicht kommen. Werde Euch zeigen, wie man mit einem alten Texasmann um geht!" Ich sah, wie seine Hand mit jener ominösen Rückwärtsbewegung nach der Revolvertasche fuhr. In der nächsten Sekunde hatte ich ihm den Lauf der gespannten Büchse auf die Brust gerichtet. Zugleich sprangen meine Jreunde, die aus unseren Geberden er riethen, was vorging, zu meinem Beistand herbei. Keep a.wny, Sirl zurück!" sagte ich ruhig und bestimmt, laßt die Hand von der Pistole, oder ich gebe Feuer !" Wie weit dieSache noch gegangen wäre, weiß ich nicht. Glücklicherweise trat der Wirth, aufmerksam gemacht durch den lau ten und hestigcn Ton unserer Stimmen, herzu. Er rief dem Amerikaner ein paar hastige Worte zu, die mir unverständlich blieben, die aber eine beruhigendeWirkung auf ihn'ausübten oder waren es vielleicht die dröhenden Büchsenrohre ?-genug, er ließ die Hand vom Revolver. "Never mind, straiigcr," sagte er, mit noch halb finsterer, halb begütigender

Miene auf mich zutretend, war keine Be Ieidigung beabsichtigt. Von meiner Seite auch nicht," erwie derte ich, die Büchse sinken lastend. "All right, then," suhr er fort u. lachte, so legt Euer verdammtes Schießeisen fort, 's ist von keinem Nutzen hier und sagt, habt Ihr vielleicht ein Stück.von dem Ta bak da übrig, nur so viel, um meinen Stummel zu füllen V Ich gab ihm das Verlangte und der Friede war geschloffen. Merkwürdig, wie der Amerikaner des Westens in so mancher Hinsicht dem rothen Ureinwohner, den er doch so grimmig haßt, gleicht. Bei allem Stolz, der ihn abhält, selbst unter den dürftigsten Umständen, ja angesichts des Hungertodes, zu betteln, hält er es für keine Schande, einen wildfremden Menschen um ein Stück Tabak zu bitten. In der That ist in Amerika nichts gewöhnli cher, als sich von Leuten der Arbeiterklaffe um einStückTabak angesprochen zu sehen, vorausgesetzt, daß man, wie aäf Reisen, sich mit ihnen in einer Lage besindet. Während wir elnen kleinen Imbiß, den uns der Wirth vorgesetzt, zu uns nahmen, setzte sich mein neuer Freund mit unterge jcytagenen Beinen aus den Boden der Ve randa nieder, um uns durch Erzählung seiner Fahrten und Abenteuer zu untei halten, tzr hatte, wie er sagte, die ganze Union durchwandert, war in Kalifornien und Rcvada, in Minnesota und Louisiana gewesen und hatte alles Mögliche getrie den. Von se'lner gegenwärtigen Bejchäs tigung sprach er nicht wahrscheinlich weil" sich nichts darüber sagen ließ. Der schä dlge, abgerissene Bursche erzählte übrigens interessant und mit einem solchen Anflug von Humor, daß ich die Ueberzeugung ge wann, mich in ihm getäuscht zu haben. Er war entschieden lange nicht so schlimm, wie er aussah. Es besand sich damals eine Bahn im Bau, welche, etwas unterhalb Tcxarkana vom Haupljtrang abzweigend, den Red Rlver aufwärts bis nach Fort Sherman geführt werden sollte. Einige hundert Arveiter waren mit der Ausschüttung des Dammes beschäftigt. Sie bildeten, glaube ich, den Hauptnahrungszweig der biederen Einwohner von Texarkana. Wir waren aerade im Begriff, eine kleine Ercurnon

j nach den umUegenoen Farmen zu machen. die sich, da tm Osten die Stadt durch Sumpf begrenzt wird, also nur der Weg nach Westen frei ist, auf drei zu Fuß er reichbare liegen, als einige dreißig jener Eisendahnardciter beim Wilhelm Tel!" ankamen, um Mittagbrod zu esjen. Eme mehr strolchartig und verwildert aussehen de Gesellschaft hatte ich nie zuvor zu Ge ficht bekommen. In Deutschland würde beim Einrücken denelben die ganzePolizei mannjchast der Stadt alarmirt woroen ein, was ln Texarkana schon aus dem ein fachen Grunde nicht möglich war, weil keine Polizei daselrst cxlstirt. Mir kam ein gelindes Gruseln an vel demGedanken, m dieser ttneipe mit diesen Leuten zusam men übernachten zu sollen. Ich war aber noch zu jung in Amerika, noch zu sehr ge wöhnt, den Mann nach dem Rock zu ur theilen, den er tragt. Ich wußte noch nicht, daß unter jenen Leuten Männer sind, die einst bessere Tage gesehen, Männer, die die Noth der Zeilen gezwungen, hart um ihr Leben zu arbeiten und denen, wenn sie auch durch ihre Lebensweise ein wenig wild und roh geworden, doch ein so braves Herz un term zerfetzten Wollenhemd schlägt, als ir gend einem hochmohlgeborenen Philister Deutschlands unterm altmodsschen Frack. In Amerika, wo die tolle Laune desSch'ck sals dem Menschen ärger mitspielt, als in irgend einem anderen Lande, ist es das Unvernünftigste, was man thun kann, den Mann nach dem äußeren Schein zu deur theilen. ' Doch es war mir damals zu ver zeihen ich war ja ein "greenhorn.'' Meine beiden Freunde fühlten gerade wie ich wir drückten uns alle drei so schnell wie möglich zum Tempel hinaus und schlugen uns rechts in dieBüsche,der nächsten Farm zu. Man hatte uns in Little Rock gesagt, wir würden vortrefflicheTcxas für 20 Dollars das Stück bekommen, Pferde, mit denen man zwar keinen Staat vor dem Fenster der Angebeteten machen kann, oder vielleicht gar ein Kirchthurm rennen wagen, aber Thiere, die den gan zen Tag unermüdlich zu traben vermögen in Hitze und Sturm, sich vom Grase näh ren, das Wald und Prairie bieten und ab . solui keiner Pflege bedürfen. In der schönen Hoffnung, bald in den Besitz eines so wünschenswerthen Objektes zu kommen, achtete ich die Schmeißtropfen nicht, die mir bei unserer Wanderung die Sonne auspreßte. Nrch einer Stunde etwa er reichten wir die uns bezeichnete Farm. Der Besitzer lag unter einem großen Baume auf dem Rücken, feinen Mittags schlaf haltend. Ich weiß aus eigener Er fahrung, wie süß ein solcher Mittagsschlaf ist und in wie hohem Grade er, wenn rich tig angewendet, die Entfaltung der edlen und moralischenEigenschaften imMenschen begünstigt, wie grausam es in Folge dessen aber auch ist, daraus ausgeschreckt zu wer den. Trotz alledem konnte ich dem Armen nicht helfen, denn Jeder ist sich schließlich selbst der Nächste, und so rief ich ihn an. He-was gibt's?" rief der Amerikaner, öffnete schläfrig die Augen und richtete den Kopf ein wenig empor. Beim Anblick dreier mit Büchsen bewaffneter Gestalten öffnete sich seine Pupille zu einer erstaun lichen Größe mit ungewiffen Blicken starrte er von de n einen zum andern. Geschäste..Sir?- erwiederte ich, man sagte uns, Ihr hättet Pferde zu verkau fen.Pferde?" hm " murmelte er beru higter, muß mal nachdenken. Und Ihr wollt welche kaufen?" AbermalZ ein miktrauischer Blick und ein gewiffer Nachdruck im Ton aus daö Wort kaufen." Dann rutschte er ein rotnto mit dem Rücken am Baumstamme hin auf, so daß er in eine halbsitzendeStellung kam, und griff nach dem Pfeisenstummel. der ihm während des Schlafens entfallen. Ich setzte ihm nun in längerer Rede un sere Absicht auseinander, wahrend er ge laffen, ohne sich aus seiner bequemen Lage zu rühren, zuhörte. Nur die Pfeife sing er bedächtig wieder anzuglimmen an. Als ich geendet, blies er ein paar starke Rauch wölken in die Lust, starrte in die Höhe und schien in Nachdenken versunken.

Da mir dieses Benehmen ansing, lang weilig zu werden, so nahm ich ihm gegen über in indianischer Weise auf der Erde Platz, entschloffen, nicht von der Stelle zu weichen, bis ich Antwort erhalten. Wun, wie ist es-habt Ihr Pserde oder nicht?" fragte ich endlich ungeduldig. Pferde ?-Wer hätte mehr Pferde als ich. Fremder ! Habe die meisten Pferde in der ganzen Gegend.Ich meine zu verkaufen!" Zu verkaufen? Hm. Da sind so etwa siebenzig Pferde und PonieS aber drau ßen im Wald sehr schöne Thiere, sage ich Euch aber habe jetzt keine Zeit, sie einzu fangen. Zu viel auf den Feldern zu thun diese Zeit. Fremder!" Der Mann sah mir gar nicht aus, als strengte er sich übermäßig an, aber ich that, als glaubte ich's ihm und schwieg. Dann die Maulthiere," fuhr er fort, wollt Ihr vielleicht Maulthiere, Frem der?" Wenn Ihr sie billig laßt -ja!" cm die Maulthiere! Habe einige zwanzig Stück werden aber alle auf den Feldern gebraucht." Dann sind sie also nicht zu verkaufen?" .Zu verkaufen? Mehr als Ihr bezah len könnt. Fremder ! Wer hätte welche zu verkaufen, wenn nicht ich !" sagte derFar mer verächtlich, um dann wieder eine ent setzlich lange Pause mit Rauchen auszufüllen. Mir fing nun doch an, die Geduld aus zugehen bei dieser Art von Geschäftsgang. Habt Ihr also Thiere für unS oder nicht?" sagte ich ärgerlich, ich habe keine Zeit, mich unnütz auszuhalten." Der Amerikaner lächelte mitleidig und sah mich mit einem Blick an, alS wollte er sagen: Pah Ze't! Was heißt Zeit ! Du siebst mir schon darnach aus, als ob du keine Zeit hättest !" gerubte dann aber doch, auf meine Frage zu antworten. Also drei Pferde oder Maulthiere wollt Ihr haben, junger Mann V Ja!" Hm wüßte Euch da ein brillantes Thier kein befferes in ganz Texas, um in die Backmoods zu gehen seht!" Damit deutete er mit der Spitze seines Thonstum mels in der Richtung der Felder auf ein hochbeiniges, entsetzlich magereS Maul thier, das nur noch aus Haut und Knochen zu bestehen schien und trotz der Mittags Hitze gierig das dürre Gras absraß. Unsere Blicke hefteten sich erstaunt auf den elendenKlepper, den der Farmer wahr scheinlich nicht mehr gebrauchen konnte und ihn los zu werden wünschte,weil seineTage gezählt. Ich wunderte mich nur darüber, daß dieses Unikum von Magerkeit über hauvt noch einen Schatten warf. Das gefällt mir nicht, es ist zu hoch," sagte ich, zeigt mir welche von Euren an deren Thieren !" Anderen Thieren? Das ist dasein ige, welches ich zu verkaufen habe, Sir." sagte der Farmer ruhig. Ist eines . m ner besten ein vortrefflicher Traber, wer det mir's noch später danken, daß ichEuch'S verkaust." Also ein anderes Maulthier oder Pferd wollt Ihr nicht verkaufen?" Nein habS Euch ja gesagt, Mann ! Trenne mich schon ungern'von dem." Eine hastige Berathung fand zwischen mir und meinen Freunden statt. Sollten wir uns von dem geriebenen Amerikaner anleimen lassen oder unverrichteter Sache weitergeben? Das Thier war aber am Ende doch zu gebrauchen ? Vielleicht war es in Folge übermäßiger Anstrengung et was herunter und konnte sich bei besserer Pflege schnell erholen. Jedenfalls hofften wir es für einen Spottpreis zu bekommen, und hatten wir nur erst ein Lastthier, um unsere Effekten fortzuschaffen, so konnten wir ja leichter von einer Farm zur andern gelangen, wo sich .schon nach und nach brauchbare Reitpferde für uns finden würden. (Schluß folgt.)

Vom europäischen Friedensschau platz" ließen sich die Berliner Wespen" Folgendes telegraphiren : Eorstantinopel, 8 Sept. Soeben ist hier die neue türkischenglische Staatsan leihe uMer folgenden Bedingungen zum Abschluß gelangt : 1) Die englische Regierung streckt der Hohen Pforte eineSumme von nominell 5 Mill. Pfd. Sterling, rückzahlbar in 99 Jahren, vor. 2) Von dieser Summe werden die Zin sen ( 7 Proz.) für die ersten zehn Jabre in Abzug gebracht und seitens Englands gleich zurückbehalten. 3) Das Capital empfängt die Hohe Pforte in baarem Gelde in wöchentlichen Raten 12 Shilling bis zur Höhe von .500. Der Rest wird in guten englischen Waaren geliefert, und zwar nach eigener Auswahl der Regierung S. M. des Sul tans in bunten Papierlaternen Reise Ncceffairies, Rasirmeffern, Cakes, Drop Bonbons, stählerne Uhrketten, Hemden knöpfchen aus Perlmutter, Jndia Faser Hängematten, Badehosen. JetOhrringen, Ofenschirmen, oder Hundemaulkörben (bei Entnahme einer gemischten Sendung wer den 2 Prozent Proviston in Abzug ge bracht). 4) Als Unterpfand' für die pünktliche Rückzahlung dieser Anleihe nimmt Eng land Egypten in Besitz. S.Maj. der Khe dive wird für seine diesbezüglichen Ver luste durch eine SubalternAnstellung in der Londoner Bank entschädigt. ö) Ak Maklergebühr für den Abschluß dieses Geschäfts beansprucht die Regierung I. M. der Königin Victoria die kostenfreie Verpflegung jede? englischen Unterthanen bei einem Vergnügungs'Ausflug in die europäische Türkei. S. Maj. AbdulHamid haben vorFreude über diesen auferoroentlich günstigen Mo dus der CreditGewährung seit gestern den Lachkrampf. In der Oper. Ein Herr, feinem Nachbar das Textbuch hinreichend : Kann ich Ihnen damit dienen ? Ich danke; meine Frau hat mir schon vor der Oper den Text gelesen!

R YAI

No. 23 Süd Jllinois-Straße, Occidental Hotel.

CRYSTAL PALACE, 4 West Washington Str. Cigarren, Tabak und Billard-Tische.

28sep3mt

Beter

CITY BREWERY

MADIS0N AVEIUE, INDIANAPOLIS, IND.

R FRAIK &

Fabrikant n unb Händler in allen Sorten

st vT omm

Mattratzen, UV ICast Washington Street, Dem Conrthause gegenüber, Indianapolis, Ind.

Seppen $ Lefevre, EngroS-Händler In

Fabrik-Tabak, Sigarrm Virginia Ave. u. Delawarestr, 83: dianapolis, Ind.

WMgeV Unser eigenes

Jeans, Flanellen, Blankcts, Casimcrcs, Garnen etc. Wir haben keine Agenten. Wir verkaufen unsere Waaren im Kleinhandel zu EngroS-Preisen in unserer Fabr.k, 411 West Washington-Straße,

MERRITT & Besuchen Sie unö und ersparen Sie

WILSON & DAYIS, Photographen. Die alleinig lizensiren Verfertige? der unveränderlichen CARBON OHXtOMOTYIES in der Stadt. Photographien werden in jedem Styl der Kunst angefertigt. DaS Atelier besindet sich im JBates Bloclc, Nord Pennshlvaniastraße, der Post-Ofsice gegenüber. WsepZmt Photo g vap hisches Atelier. ' Frank M. Lacey, Nachfolger von CLARK & LACEY, YANCE BH.00K, INDIANAPOLIS

Court House "GKchONSö.' . No. 20 Nord Delawareftraße Ich empfehle mein Lokal dem geehrten Publikum zur geneigte Benutzung. Gute Getränke und die feinsten Cigarren werden stets borr big sein. Warmer Lunch jeden Morgen. MAX HERRLICH. ?7aua10 JOHN BRUNNER'S Grocerie u. Salon, (15 Ball Pool,) 68 Nord Mississippi-Straße. Gute Getränke und Cigarren stett an Hand sowie eine große Auswahl Groccrieö vorräthig. I7aug3 DAVID WEBER, Groccric und Soloon, (15 Ball Pool,) 759 Nord Mississippi-Str. Gute Getränke und Cigarren eine Spezialiiat I7aug6

mtwmhu

2Ssext?mt F. Christ man, Eigenthümer. er n. a. F "septljhr ? Mh 17aug! iflfö je! Fabrikat dott COUGHLEN. einen Prosit. 28septlmt Maas & Kiemeyer, Haöak- und i Cigarren - Fabrik, pfeifen und VauH-Mensikim aller Art. 11 st Wasbingtonstraße. 17ang8 George Grinsteiner, 0 0 00 0 0 u Teichen- Bestatter, 276 Oft Narketstraße, zv. Oft und Liberty, Jndranaxoli, Jntz. ISTR utschen werden zu niedrigen Preisen uuvgeneyen. 17aug11 W m. H i l d'S Grocerie u. Salon

CQ

CTC k tt yjr X H"

Stc.)

s ZrS JT M

(15 Ball Pool,) Ecke Blake u. New B txi Qir. I7aug4

YoftratenfürdaS Ausland. . ;,:?) Bliese. Rtt.f

Afrika, Westküste 16... 4 Algeria, dia Frankreich 2 Australien lt 4 , via San Francisco Briefpost 15 ' Bahamas 3 2 Belgien. 5 2 Bermuda, britische Vost 5 . 2 Brasilien, m 10.... 4 Britisch Columbia 3....' Buenos Ayreö, britische Post 27... . Canada, einschließlich Ontario, Quebec, . . Nova S,otia u.Neu.Braunschweig. . 2....V.' Canarische Inseln 5 2 Cap der guten Hoffnung 15 ... . 4 Central'Amerika 20... 2 Chili 17.... 4 China,amer. Packet, auSgen.Shanghai.10 4 Costa Rico, westliche Häfen 6... 2 Oestliche Häfen .18... .2 Cvba ö 2 Dänemark 5 2 Egypten 6 2. Ost'Jndien, via San Francisco 10 4 Frankreich 5 2 Deutschland 5 2 Großbritannien und Irland 5 ... 2 Holland 5 2 Italien 5 2 Jzpan M5....2 Mexico .!l0....2 Nassau 3....le für 2 Unzen und lc Zulage für jede Zeitung : Natal 15.... 4 Neufundland 5.. ..2 Neugranada,' westl. Häfen 5. . . .2 5(11. Läsen 11 4 Norwegen K....2 Panama 5 2 Peru.. 17... 4 Portugal 5 2 Porto Rico 6 2 Prince Edward'ö Island.... 3.... 2 Nußland 5 2 Sandwich Inseln 6 1 Spanien 5 2 Schweiz 5 2 Schweden 6 2 Türkei 5... 2 Venezuela 10 4 Britische Post.... 13.... 4 Westindien 5 2 Moncy Orders. Wenn man Geld durch die Post versenden will,' o ist eS am sichersten, wenn man sich eine .Money Order nimmt, für welche die folgenden Ko sten berechnet wrden: Für Order nicht über 51 10 Cents. über 515 u. nicht über 5L0. . 15 Cents über ! 30 u. nicht über 540. . 20 Cents über $40 u. nicht über $50 . . 2l Cents Officestunden : Von 9 Uhr Vormittag's bis 8.30 Nachmittags Sonntags ausgenommen. Regiflrirte Briefe. Bliese können nach allen Plänen der Verein. Staaten und nach dem größten Theil deS AuS landeS registriri werden. RegistrirungS Gebühr 10 Cents. Ofsicestunden: Von 9 Uhr Vormittags bis 3 30 Nachmittags Sonntags auSzeoommer. ; Sonntags von 9 Uhr Morgens bis 12 Uhr Mit. tagS nur für die Ucberlicserung regiftrirterBriefe. Eeneral'Officestunden einschließlich BoDc partemewj. Hcrren.Ueberlieferung, on WochenTagen von L Rhr Morgens bis e Utr Abends ; Damen.Ueierlieferung von 8 Uhr Morgens bis 4 Uhr Nachmittags. Ossicestunden Sonntags von 9 Uhr Vormittags bis 12 Uhr Mittags. Gewichte und Maaße, wie sie nach den Eefetzkn der Ver. Staaten anerkannt sind: Busbkk. fund. Weizen.. 60 Geschältes Korn ...55 Korn in Aehren 70 Roggen 56 Hafer 82 Gerste .' .47 Irische Kartoffeln 60 Süße Kmloffeln 55 Weiße Bohnen 60 CastorBohnen .46 Kleesaamen 60 Vogelsaamen 45 Flachösaamen 66 Hanssaamen 44 Hirsesaamen 60 Erbsen.. ...60 ,Blue Gras".Saamtn 44 Buchweizen 52 GedörrtePsirsiche 33 Gedörrte Aepfel ? .26 Zwiebeln ...67 Salz 60 Steinkohlen 80 Malz 88 Kleie 20 Pslaster.Haare ' 8 Rüben 55 Ungelöschter Kalk 80 Kornmehl .' 48 Feines Salz ri Ungarischer Gratsaamen 50 Gemahlene Erbsen 24 Eine Kiste von 14 bei 16 Zoll, 22 Zoll tief, enthält l Faß. Eine Kiste von ,16 bei 16 Zoll, 8 Zoll tief, enthält 1 Bushel. Eine Kiste von 8 bei 6)4 Zoll, 8 tief, enthalt 1 Peck. Eine Kiste von 4 bei 4 Zoll, 4) ticf, enthält Peck. Eine Kiste von 4 bei 4 Zoll, 4 2J10 tief, enthält 1 Quart. : Der Standard Bushel der, Ver. Staaten ent hält 2150 4 Kub'ikzoll. Der Jmperial Bushel hat ungefähr 63 Kubiszoll. Eine , Kiste oder Maaß, deren Inhalt 2l0,4 Kubikzoll gleichkommt, bält ein Bushel Getreide. Bel dem Messen von Obst, Gemüsen, Kohlen und andernSub tanzen, muß ein Fünftel hinzugerechnet werden. Mit anderen Worten : ein P.ckmaaß, fünf Mal gleichmäßig angefüllt, macht einen Bushel. Die übliche PraxiS ist, daß man das Maaß aufhäuft.