Indiana Tribüne, Volume 1, Number 11, Indianapolis, Marion County, 26 October 1878 — Page 3
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Indiana „Tribüne." 3
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563 Prämien 25,000 DaS Sanze ici d in Äntheilfcheine, ,u ZZ jeder, getheilt, welche Antheilscheine daS den beschr'ebene Eigenthum repriisentiren erdon, rnd von denen einige welche dieser prachtvollen Prämien ziehen werden: der Zweck ist ein dreifaches Benefiz ; vtt'inlidfi Entlastung durch Verkauf roerthvollen Eigenthums? gre Sffent llche Wohlthct'gkeitZ,Anstal:en erhalten die Nettd-Ukbers düffe und die Inhaber der VntheilSscheine können für ine kleine Summe eine gute H'i'nath mit einem unbelasteten Titel erhalten. Mgnaeine Besch7eibnng des EigeuthuS. Rose Hill ZZarm liegt in Warrick County. Ind., sieben Zeilen vsn SvanSville, zwei Meilen nördlich von eabura, enth llt SÄ) Äcker, auf welchen elf Hä ser und sieben Scheunen erbaut find, hat Odstgätten und andere merthoolle Verbesserungen. DZ Land ist von erster Qualität. D'k Farm w'.ld in jeder Beziehung als ine der besten t t Eounty menn nicht im ganzen südlichen Jnviana, betrachtet. Sie ist in sechs verschiedene Farmen ein getheilt (siehe Liste,, von welcher eme jd zum Bewohnen fertig ist und eine sehr angeneh ne Heimath darbietet Die Indianapolis Lots sind sämmtlich gutes Eigenthum und gut zur rpital-Anlaz. Innerhalb drei Jahren sind sie mehr ni;,th. als die Tabellenzazlen zeigen. ' Die Evansville L;tZ aelten in ihrer Lokalität ali erste Ä lasse für jene schöne Stad' und sind heute all eine. Heimath so ,tel weNH, als die Zahlen der Tabelle besagen.. Der Theil, elcher das Gels bnnfft, bedarf kriner weiteren Beschreibung nnd genügt eS zu sagen, da) alle Vaar-Prämien in .altmodischen G?ee: backS bezahlt erden sollen. - Die NettoNeberschüfse d,eser Verkäufe so2en zu Besten der EoanSoill Waisen. Anstalt und der JndianaxoliS Waisen'Lnftalt verwandt werben. . .. . - - V egtauvigungen. 03 wird hierdurch bescheinigt, da-, daZ in der Liste aufgeführte Eigenthum vo t großem Werth ist und seinen Eigenthümern bei Weirem mehr an baarem Seld kostet, als sie eS diesem .Benesit Trust ' verkauft haben und daß eS wohl v??dieat, als eine Heimstätte auSermählt zu werden. Die Titel werden or der Ablieferung der Kaufbriese vallkom nen gemacht. (Gezeichnet) Thomas E. Garvitte, SvanSville . m.Hadley, städtischer Asseffzr, Indianapolis. Ich bezeuge hierdurch, aß die Kaufbriefe für alles in dieser Liste aufgeführte Eigenthum gehörig ereeuttrt und beglaubigt mir übergeben wurden, um von mir bis zur Ablieferung an die Personen, welche unter der.Or khana Leneste Drawing- dazu bericht gt 0nd, in Verwahrung gehalten zu werden. , itizen ansn'l Bank, SvZnSville, Ind., den 23. Äuzust 1878. (Sezeichnet) S. ?. HlKett, Cassirer. Rürger-ßommittee. Wir haben die Stellung als ein Bürger.Committee a, genommen, um darauf zu sehen, daß dai Eigenthum sicher gehalten erde, die Bertheilung richtig e, folge und die Fonds ehrlich überwiesen werden. . gezeichnet) Jo S. I. lein e r, Varzor der Stadt EoanSville. es. H. St ockm ell, von Viele, Stockmell u. So., SvanSville. P e t e r S i m n o n, von Stmnon u. Dickson, EvanSoille. Austin H.Brown, Clerk von Marion Eounty, Indianapolis, Ind." I. E. W a lke r, M. D., Präsident vro tem. Stadtrath, Indianapolis. W. O. Foley, De,utStaat.SchaZmeister, Indianapolis, Ind. ntheilfcheine zum Verkauf bei ll.n antorifirten Agenten und versandt nach allen Theilen bei Latin des nach Empfang de Setrag . Man sende durch die Post, in Mone, Order, regiftrtrte rteke, Bank.Trattee der durch Srvreß. Um Jrrth2er oder erzSaerung zu vermeiden, ollen die Eorefpondenten gefälligst ihrXame und Wohnung deutlich schreiben und Stadt, Eounty und Staat angeben. Alle Mittzetlungen, die er theilung betreffend und Aufträge für Ticket sollten adressirt erden an , O?. V.Lyon, Evankville, oder 7sPi özt ve. Da. Okaeauley, Indianapolis, Jn.
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Freihandel und Schutzzoll.
Ein Vorirag von Philipp Rappaport. (Schluß.) Im Jahre 1832 sprach sich ein andere? Mitglied des CongresZes bei ähnlicher Ge egenheit wie folgt auö : Sollen wir un ser Land mit sremden Waaren überschwem men, unser , Geld auösühren und eine Wiederholung der traurigen Scenen von 1817, '18, und '19 veranlassen, die der Reduktion des Tarifs vom Jahre 1816 olgten, oder sollen wir fest an dem System halten, das alle Hoffnungen seiner Freun de erfüllt, alle Befürchtungen seiner Feinde zu Schanden gemacht hat, cm System, unter welchem der Wohlstand ; deS Landes sich zu seiner jetzigen Höhe entwickelt hat ? In den Debatten, ; welche im Jahre 1846 dem Widerrus des Schutztarifs von 1312 vorangingen, schilderte ein Congreß Mitglied die Wirkung deö Tariss von 1842 in solgenden Worten : 2113 der Tarif von 1842 eingeführt wurde, prophezeiten seine Gegner einen Absall in unseren Einkünften, Zerstörung unserer kommerziellen Interessen und alle möglichen andere Uebel. Man behauptete sogar, daß die Regierung nicht genügend Geld borgen könne, um ihre Ausgaben zu bestreiten, und ich erinnere mich, daß ein Hn behauptete, wir müßten $100 Papier für $90 Baar geben. Nun, wir beschloß sen das Anlehen, aber nicht einen Dollar konnten wir bekommen, bis das Tarifge setz passirt war. Als das geschehen war, konnten wir Geld zu niedrigeren Zinsen bekommen, als wir gesetzlich zahlen durf ten. Der öffentliche Credit hob sich, und unsere Naviere ainaen in die Höhe, und das Einkommen der Regierung hob sich von Jahr zu Jahr. Diese Steigerung der Einkünste war eine regelmäßige, allmäh liche, stetige. Sie betrug erst 25 Millio nen, stieg dann aus 26, dann aus 26 lj3. dann auf 26?4 Millionen. Dagegen wech selten vorher die Einkünfte fortwährend. in einem Jahre betrugen sie 22 Millionen, im nächsten stiegen sie auf 30, dann sielen l sie wieder auf 14, um im Jahre darauf auf 26 zu steigei, worauf sie ein Jahr später wieder auf 13 Millionen sanken. Diese Abweichung in den Einkünften entsprach natürlich der Höhe der Jmportation, und daß nichts vernichtender auf Geschüftsin tereffen wirken kann, als fortwährende Schwankungen und Fluktuationen, ist selbstverständlich." Einer anderen . im Jahre 1857 bei Gcle genheit der Geldsrage vor dem Congreffe, von Granger von New Vork gehaltenen Rede entnehme ich folgende Stelle : Seit dem Kriege von 1812 haben wir drei Mal zum Schutzzoll unsere Zuflucht genommen, um uns aus finanzieller Verlegenheit zu helfen. Vou 1813 bis 1824 unter neuem Revenue Tarif überstieg die Geldausfuhr die Emfuhr um $10.000,000. Dies veranlaßte den Schutztarif von 1824 und die Wirkung desselben machte sich bald fühlbar. Das Vertrauen kehrte zurück, und statt Geld zu exportiren, importirten wir solches. Die Wirkung war so äugen scheinlich, daß im Jahre 1828 der Tarif nochmals erhöht wurde. In den zehn Jahren von 1824 bis 1834, während wel cher Zeit wir Schutzzoll hatten, erfreute sich das Land einer Prosperität, die weder in diesem noch in irgend einem andern Lande ihres Gleichen hatte. In diesen zehn Jahren bezahlten wir die Schulden von zwei Kriegen : der Revolution und dem.von 1812. Dann kam der Compro mißTarif, und das Resultat war, daß die Regierung schließlich weder Credit, noch Geld hatte. Dann kam wieder der Schutz Tarif von 1842; der Erfolg übertraf die kühnsten Erwartungen, aber man gönnte ihm kein langes Bestehen, schon vier Jahre nachher wurde er wieder abgeschafft, und wir haben es glücklich aus eine Schuld von 2500 Millionen Dollars gebracht. Nur dem Golde von Californien haben wir es zu virdanken, daß wir nicht gänzlich rui nirt sind. Allein die 300 Millionen,, die wir au8 unserm Boden beraufgeholt, sind fort, außerhalb unseres Bereichs. Sie sind dahin gegangen, woher unsere im portirten Waaren kommen, und. nicht, ein Dollar davon wird wieder zurückkommen, so lange wir nicht unsere Finanzpolitik ändern Von der ungeheuren Entwickelung un--serer Industrie. innerhalb der letzten zehn Jahre unter einem positiven Schutzzoll hat kürzlich die . Weltausstellung glänzendes Zeugniß abgelegt. Unsere Industrie kann sich bereits mit der irgend eines anderen Landes meffen. Statt, daß wir, wie frü her allwöchentlich große Summen Goldes nach Europa schickten, bringt jetzt fast jeder Dampfer, welcher an unserem Gestade landet, Gold in's Land. Statt, daß wie früher, wir alle fertige Waaren von Eu ropa beziehen, bereitet Europa sich darauf vor, Erzergniffe der amerikanischen In dustrie einzuführen. Beweis dafür ist folgende Stelle auö dem Berliner Tage blatt vom 12. November (1876) : Die im Lause der letzten Woche von New Bork in Hamburg und Bremen eingetroffenen Dampferhaben einige Frachtgüter überbracht, von denen unsern Industriellen Nachricht zu geben, . wir uns beeilen. Es befinden sich darunter eine große Partie fertiger Schuhwaaren auö Boston und serner eiqe bedeutende Probesendung ge preßte? Glaswaaren auö Pittöburg, welche sich trotz der Fracht so billig stellen, daß
ihre Einsührung aus dem deutschen Markte
in's Auge gefaßt worden ist. Daß man drüben ernstlich die Absicht hat, den Export nach Deutschland in großem Umfange zu pflegen, geht daraus hervor, daß ln ame rikanischen Blättern sich neuerdings deut sche Häuser sehr stark um die Vertretung amerikanischer Exporthäuser bewerben; unsere Industrie wird daher gewaltige An strengungen machen müssen, um dieser drohenden überseeischen Concurrenz mit Erfolg entgegen treten zu können." Soviel im Allgemeinen über die Wir kung der verschiedenen Systeme. Nun will ich noch einen besonderen BewelS führen. . Als ein ziemlich sicheres Zeichen des Wohlstandes, besonders in einem Lande, ln welchem, wie in dem unsrigen, der Besitz so seh? vertheilt ist, kann sicherUch der Verbrauch angesehen werden. Wer arm ist, kann nicht viel verbrauchen. Je mehr ein Volk verbraucht, desto wohlha bender muß es sein, und es ist sicher anzunehmen, daß in dem Verhältniß, wie sich der Wohlstand steigert, auch der Verbrauch sich vergröbert. Die wenigen statistischen Daten, die mir zu Gebote stehen, will ich hier angeben. Für Baumwollenstoffe wurden im Jahre per Kopf verbraucht ; 1868 $45,30 1869 50,56 1870 5679 1871 67,22 1872 .tz7s,4 18j8 728 1874 58,15 1875 54,92 r4 q, Also ein stetiges Steigen bis auf die bei den letzten Jahre der Krisis. Ein ähnliches Verhältniß finden wir bei Eisen. Hier ist der Verbrauch per Kops, wie folgt : 1868 60,91 1869 74,86 1872 1873 1130 50 T'l 137,00 1870 84,29 i74 80,75 1871 109,33 j 1875... 45,47 Also ebensalls ein fortwährendes Stei gen mit Ausnahme der letzten zwei Jahre der Krisis. Aehnlich ist das Verhältniß mit allen anderen Erzeugnissen Dagegen Werden v f aM so plötzlicher Abnahme bemerken, wenn wir hinter das Jahr 1861 zurückgehen, und uns den Verbrauch von Baumwolle m der Frechandelsperlode anschauen. Im Jahre 1848 betrug der Verbrauch innerhalb der s s s m m rv v . Ver. Staaten 616,044 Ballen, 1849 642,. 485 Ballen, 1850 613,498 Ballen, in 1851 . ,.. , V r r ,n . m ri. ftel tt plöbl'ch auk 614 Ballen, st.eg im naajiun ja, cm, .,oua . imi, im darauffolgenden gar aus 803,725 Ballen, , m T" ttT"Z aus 737 236 Ballen, m 18o5 und 18o6 war der Verbrauch ungesahr derselbe und st.eg. . ,T . j aJ" 0UJ " ro' Tl schemllch IN Folge der m diesem Jahre ersolgten bedeutenden Tar.s . Reduktion wieder aus L9i.562 Ballen zn fallen, ,m n,3" Ä 'üli0'' auk92,6 1 und 860 aus 2,043, fte v T - v v . V fortwahrenden Veränderungen, das ab wechselnde Steigen und Fallen des Conums, i.nq Ien,lls ein üt mn inuao.. ??"'?".?."?I'r.?' Zahlen für die Jahre 1862 bis I860 fehlen mir, ouo, ee ", rr u.nen iriaBstab, wnl ste KriegSsahre waren Dagegen nnrn mir in em auma,,en, ,u,i ununterbrochenen Steigen des Verbrauchs "".A"."" haltnisse. Wir finden innerhalb dieser VcyUVZouperivoe orn rroruu mu ganz , v . v m.t -1Hn". e"."cn'. "T 9 T -1 ? v 1 ..v ... cw . 0 n.i! ri.: Ä)leJayien, vie m uns !ra,enlilen, ,ino folgende Jahr. vallen. 1885r56 655,840 1866 67 770,266 136768 966.666 186869 923,754 186070 863,9 8 187071 1168,666 187172 1187,450 187273 1201,127 Noch einen wichtigen Punkt will ich erwähnen. Einer der am häufigsten gehör ten Einwände gegen Schutzzoll ist der, dab er die.Erzeugniffe der Industrie unnöthi ger Weife vertheuere. Diese Behauptung ist aber einfach nicht wahr. Freilich, im Anfange, bis die Industrie sich einigerma ? .1. ' . . i r- r Len enlwlaeil yarmag es woyi ,o iem, aber, es müßte doch eigenthümlich zugehen, wenn späterhin beim Bestehen emer m ländischen Konkurrenz und wenn die Ko sten der Versendung des Rohmaterials, sowie der Rücksendung des Kunstproduktes, wenn serner die Prosite all der bei dieser Manipulation nöthigen Mittelleute er spart werden, die Waorenanstatt theurer nicht billiger werden sollten. Und in der That werden sie auch billiger. . Tausende von Dingen, die wir früher wportirten, stellen wir jetzt billiger her, als daö Aus land. Die Folze davon ist, dab wir jetzt, wie schon vorher bemerkt, im Auslande einen Markt sur unsere Jndustneerzeug Nisse finden, und datz, wahrend ,onst die Einsuhr die Aussuhr bedeutend überstieg, das Verhältniß jetzt das umgekehrte ist. Das Resultat ist bei uns ganz dasselbe, w'e in anderen Landern auch. England hat lange Zeit Schutzzoll ge habt und war in Folge besten im Stande Tuch und Eisen an die ganze Welt zu ver kausen. Frankreich und Deutschland sind unter dem Schutzzoll zu groben Exporteu ren geworden. Werfen wir dagegen einen Blick auf die Länder, wo Manufaktur Waaren am theuersten sind, so werden wir finden, dab es diejenigen Länder find, in
denen Freihandel in größter Ausdehnung
besteht, wie Portugal, die Türkei. Indien u. s. w. Allerdings wird in Folge der Entwicke lung der Industrie der Preis der Lebens Mittel höher werden, allein daraus kann kein Nachtheil erwachsen. Thatsachen beweisen gerade das Gegen theil. Zu keiner Zeit waren Nahrungs Mittel und Rohprodukte in England so theuer, als in den 35 Jahren vor der sran zösischen Revolution, und zu keiner Zeit warder allgemeine Wohlstand unter dem Volke so bedeutend und die Zustände so gut. Zu keiner Zeit innerhalb der letzten zwei Jahrhunderte war der Preis des Getreides in Frankreich so niedrig, als unter Ludwig XV., und zu keiner Zeit litt das Volk so sehr Mangel an Nahrungsmittel, als ge raoe zu dieser. Die Hauptsache ist, daß die Preise der Bodenerzeugniffe und die der Jndustneer zeugniffe sich so viel wie möglich nähern; das macht einen gegenseitigen Austausch möglich, erhöht den Verbrauch und sör dert den Verkehr nach jeder Richtung hin. Wenn dagegen die Preise der Bodener zeugniffe sehr niedrig sind und Industrie erzeugniffe in Folge der kostspieligen Ein fuhr sehr theuer, so daß also die Preise beider sich so viel wie möglich von einander it : ov i o.: ciiicwicii, iv ic in zilutrit, vki Juiizi, wie in Indien, u. s. w. müssen Mang el und Armuth ent stehen. Wenn keine Industrie vorhanden ist, und die niedrigen Preise der Lebens Mittel den Ackerbau unprofitabel machen, was anderes als allgemeine Armuth kann die Folge sein? Wird dagegen dem Bauern .. !.. rw.V?- ff (T. f.! ein gurer Preis sur vle rzeugnme leines Bodens bezahlt, so wird er auck im Ver Hältnisse ein besserer Consument von Er zeugniffen der Industrie. Es ist eine fal sche Ansicht, daß allgemeine Billigkeit der Lebensmittel vortheilhast sei. Mir fällt , hi,r,r ml,n,n?,.Zt ein. Vnekkate ein. w ö0r m einmal las : Eine Jr. länderin wollte auf dem Markte ein Huhn kaufen. Auf- die Frage, was es koste, wurde ihr erwidert 25 CtS. Die Jrlänberin fanb e8 uer unb meinte in Irland he seiner Zeit ein Huhn nicht mehr als 5 $ence Kostet. Daraus srug sie die nrmprin rm mAHn rTnnh I , w..... ! f.. ij nphrhtn U: Alle dort so billia sei. rtrmtf cvr!Snv . . cvn vh vi 0v,,vv " u 0" 3t,anb fl6et bie 5 P. nidjl um .j Huhn dasük ZU kauskN." So ist tS in der That auch immer und überall. Wo der Preis der Erzeugnisse ein allzu niedri ba wtthtn meifttnä bie Mittel seh. , be m t m fflt be niebtiflften PiS ,u sausen. Während im Jahre als h Preis der Banmwolle blofe 6y m Psb tt0t Ballen, . im 1fi- ,,,, ,in,m m,t(. nnn CIs. 699,603 Ballen verbraucht wurden, st.eg im Jahre 1853 bei einem Preise von nahezu 1 Cts. der Verbrauch aus 862.725 rn, ,0 ..,, hn. mnh Ra,.,. mUt 8 gU Unb verbrauch, wurden m m fa zchg. Jgh stieg der Verbrauch aus 776,739 Ballen, trotzdem d Preis 9 Cts. da Pfund war, und gbwohl wieder ein Jahr spöler der Preis , n Z5 g,z. stieg, belies sich der Verm fluf gig gzg Ballen, und in b, 1870 bjs ,73 6,,iff m b Verbrauch bei Preisen von 15 C,S.. IS und 181j9 Cts. nus resp. 1,163,666; 1.. 7 K,n,lnh , 9st1 19, Mknd .,-, ' nnn slm:fe ,hmtistnn al,.sn fnlltf- hofe I " d 1 - mit dem Steigen deö Preises, der Ver. Un Me Thatsachen das Gegentheil, zeigend, daß eine gegen wirkende Ursache vorhanden sein muß. Da die Vertreter des Freihandelssystems bei dem Arbeitsmann wenig Anklang sin den, suchen sie Propaganda bei den Acker bautreibenden zu machen, indem ste ihnen die Verteuerung der Werkzeuge und Ma schinen vorhalten. Von dem Einfluß deS Prinzips auf den Preis der Erzeugniffe aber, schweigt man wohlweislich still, denn der Erfolg der Argumentation mübte dann eben ein anderer sein. Bis 1816 kostete das Fab Mehl $11.60. Reduktion der Äölle im Jahre 1816 folgte ein Herab nnlen des Mehlpreises auf $7.50. Unter I" . . dem Schutztarif von 1824. bis 1834 blieb der Preis des Mehles ziemlich stetig. In n FreihandelSjahren von 1834 bis 1842 anf tt 0Uf $5 15 herab, hob sich aber nach Einsührung des SchutztarisS. von 1842 nieder auf $5.56 bis $6.00. Unter dem Freihandelstaris von 1846 sank er wieder d ,war auf $4.25 herab, um sich später M$ Einsührung des Schutztarifs wieder auf $5.50 bis $6.00 zu heben. Wo da bei dem- Jreihandelsspstem ein Vortheil fü den Landmann herauskommen soll, ist ge wik nicht klar ersichtlich. So haben wir denn gesehen, dab nur durch einen vernünftigen Schutzzoll, daö sürden Wohlstand eines Staates und sei er Bewohner so nothwendige gleichzeitige Vorbandensein der Industrie und des Ackerbaues erzielt werden kann. Ich habe daö weniger durch Argumente, als durch Thatsachen zu zeigen versucht. Damit ist freilich die Argumentatiou über das Für und Mider" nicht erschöpft, aber That suchen lassen sich durch blobe Behauptun gen denn doch schwer widerlegen. Die an gegebenen Zahlen sind zum größten Theil , den vom statistischen Bureau in Washing ton angefertigten Berichten entnommen und dürsen als richtig betrachtet werden, Dieselben wurden mir von den betreffenden
Beamten mit größter Bereitwilligkeit und Zuvorkommenheit übermittelt. Ich habe
mich keine Muhe verdrießen lasten, da nothwendlge Material zusammenzutragen, und da die Zollfrage eine wichtige Zeit frage ist, die mit dem materiellen Wohle jedes Einzelnen in Verbindung steht, undda diese Frage bei uns durch die Stimmen der Einzelnen gelöst werden muß, so darf ich wohl zu hoffen wagen, dab diese meine Arbeit' keine ganz nutzlose ist. Ein englischer Statistiker hat die Berechnung gemacht, daß von einer MiV lion Menschen H vor zurückgelegtem fünf ten Jahre stirbt; weniger als 1j28 zwu sehen dem fünften und zehnten Jahre ; in den nächsten süns Jahren ist die Sterblich keit geringer als in irgend einer anderen Periode ; in den nächsten süns Jahren tritt eine Zunahme, besonders unter den Frauen ein, indem der Einfluß gesährli cher Beschäftigungen sich in der Sterblich keitsrate bemerkbar macht. Achtmal so viel Männer als Frauen sterken eines ge waltsamen Todes. Vom zwanzigsten bis zum - sünsundzwanzigsten Jahre ist Schwindsucht vorherrschend und die Ur sache der Hälfte der vorkommenden TodeS sälle. Vom sünsunddreißigsten bis zum vierzigsten Jahre machen sich die Folgen der Abnutzung des Systems bemerkbar. Mit sünsündvierzig ist die Million aus 421,115 zusammengeschmolzen, und die Sterblichkeitöiate nimmt reißend zu. Bei .sünsundstebzig ist ungefähr 1(6 von der Million übrig, bei fünfundachtzig nur 38.265, und im hundertsten Jahre sind 202 übrig. Im dreiundfünszigsten Jahre ist die Zahl der überlebenden Männer und Frauen ungefähr gleich, vom sünsund sünfzigsten Jahre an sterben die Frauen schneller dahin, als die Männer. Das am Mittwoch in New York ein getroffene Vollschiff St.Nicholas".passirte am 12. Sept: ein gekentertes Fahrzeug von etwa 500 Tonnen, welches kieloberst im Ozean trieb. Chicago hat sür die Gelbfieber Opser an $100,000 gegeben weit mehr als die ganzen heimgesuchten Staaten zu sammen in 1871 für das abgebrannte Chicago gaben. Es beliefen sich damals die in New Orleans für Chicago gesum melten Hilssgelde? aus $28,933.96, in Memphis auf $20,521.05 (fast das Sie benfache besten, was der ganze übrige Staat Tenneffee gab), von Selma in Ala bama auf $5.0$ sage und schreibe : süns Dollars; von Grenada, Vicksburg und Zazoo City in Mississippi auf $65.00. Macht zusammen aus den 6 genannten Städten $49,525.01. - Die .Heimath", deutscheZZeitung sür die La Plata Staaten, erzählt folgendes Geschichtchen auö Don Carlos: .Vor Kurzem erhielt die hiesige Gemeindevertre tung von unbekannter Hand ein sehr net tes Geschenk, in einem Kästchen verpackt. Das Geschenk bestand in einem Schafs köpf mit einer Brille auf der Nase und einer Thonpfeife im Munde. Nach lan gem Streit darüber, welches Mitglied de Gemeinderathes diesem Sinnbilde mensch licher Gutmütigkeit am Ähnlichsten sehe, und da mehrere Herren eö besonders auf sich bezogen, wurde die Polizei mit dieser vertraulichen Angelegenheit beauftragt und soll nun entschieden werden, ob einer der Herren diesem Schafskopf mit Brille oder dieser Schafskopf mit Brille einem der Herren ähnlich sieht." Die Weser Zeitung", ein sonst gut unterrichtetes und vortrefflich redigirteS Blatt, bringt folgende Mittheilung, deren der Kabeljunge bereits in unverständlicher FaffungErwähnung that : .Gerüchte circuliren von einem angeblich entdecktem neuenComplott gegen denKaiser. Der Attentäter soll verhastet sein." Um diese sehr unglaubwürdige Nachricht zu stützen um ein .neues" Complott kann es sich schon deßhalb nicht handeln, weil sür die Existenz eines .alten" ComplottS auch nicht der Schatten eines Beweises geliefert ist erzählen die Ossiciösen folgende Ge schichte : .Vor etwa acht Tagen erregte in Gastein ein Herr die Aufmerksamkeit durch den Eiser, mit welchem er sich nach der Zeit, zu welcher der Kaiser seine Ausflüge zu machen Pflege, nach den Wegen, die er dabei einschlage, nach der Act und Weise der Aussührung u. s. w. erkundigte. Er wurde verhaftet. Auf die Frage nach dem Namen, nannte er einen solchen ; bez. seiner Subflstenzmittel befragt, gab er den Betrag seiner Habe auf 12 fl. an. Als man ihn genau untersuchte, fand man Visitenkarten bei ihm, die aus einen an deren Namen einen adeligen lauteten, als er angegeben hatte, sowie die Summe in 200 Thalern in'Fünfmarkstücken. . Da man Zweifel hegte, ob der' auf den Bist tenkarten genannte Name der des Verhas teten sei, gab derselbe einen dritten an, welcher sich bald als der richtige erwieö. Der Verhaftete war ein geborener Hanno veraner, welcher sich später in Graz als Kaufmann niedergelaffen und eine nicht sehr Vertrauen erweckende Vergangenheit hinter sich hat. Eine Haussuchung con statirte den Besttz socialistischer Schriften. Jndeffen ließ sich die Absicht eines Attentats nicht feststellen, "und der Verhaftete wurde nur wegen Namenssälschung zu einer kurzen Gefängnißhast verurthe'lt." Von dieser Verurtheilung wiffen die tzster reichischen Blätter so wenig, wie von d:r Aussindung socialistischer Schriften..
