Indiana Tribüne, Volume 1, Number 11, Indianapolis, Marion County, 26 October 1878 — Page 2

Vermischtes. Am Montag wurden in Paris die Preise im Gebäude der Jndustrie-AuSstel lung vertheilt. Präsident MacMahon

wohnte der Feierlichkeit bei. r hr 's.n:.,-n Rnnk

VtV V V fc V V MUtlll "V . M . n Glasgow, sechs n der Zahl nd All dem Arab.schen selbst, vor Kurzem n angesehen Männer und Theilhaber bedeu. Dr Soc.n. ,n Tubmgen zusammen., tender Geschälte, wurden unter der An. stell'- Der gröbte The.l dieser Sammklage n Betrug erhas.et. TV"' -Eine merkwürdige Illustration zu v'? osu und M rd.n D e v. :.r.-,w... JLiUn. Ms,l. dort ansässige arablsche Bevölkerung tragt.

utin vn.tMvtfMiv iiuiii )vm thätigkeilskultus li.sert die aus San .m.ifc.i. kk nie die 11 IUII Vll Wl HVIlttlVVIk VUHIUHf rl Sträflinge des Staatszuchthauses von Californien für die Notleidenden im Süden mebr Geld zusammengelegt haben, als die Staatsbeamten in Sacramento; die'Zeitungen.mehr, als die Ossicebeam ten der Eisenbahnen, die Theater mehr, als die Kirchen. . otfyn sn Sr Rf n1& (SAiff Smrt tX, , Vri s af 6 btn schmenoauer emen großen vtn otx ozn Kriegs- und Handelsflotten aller Welt er. worden hat. ist. 73 Jahre alt. in London gestorben. Mehrere Panzerschiffe der deutschen Flotte (Kaiser und Deutschland) wurden bort ihn mit ihren Maschinen versehen. Er r der Erfinder des schwingenden Schiffs.Damps.Cylinders. m verdank, auch die Schiffsschraube esentliche Verbesserungen. Aus seinen Werkstätten, in denen er 000 Arbeiter .t.i, wr,n niü, denn 735 Lf., Ln .tnmm,n m,f,rh,n KNN . 000 Pferdekraft, mit ihren Maschinen ver sorgt worden. Gleich einer Bombe ist die Nachricht, daß es Herrn Edison gelungen, daß das 14 141 f V W fj - - - - elektrische Licht nunmehr auch zur Beleuch' vv4nfv , i u i I tung von Häusern und Läden verwendet i werden kann, in das Lager der Gasgesell fchaften gefallen. In London verursachte, nach einer Kabeldepesche, die Ankündigung der neuen Erfindung am letzten Donners tag geradezu eine kleine Panik und Gas aktien fielen erheblich im Preise. Auch in amerikanischen Städten ist in letzter Zeit der Eindruck, daß man am Vorabend der Verdrängung des Gases durch das elektri sche Licht stehe, immer mehr zur Geltung gekommen, und auch hier sind GaSaktien mit reibender Schnelligkeit im Werthe ge sunken. ' Herr Edison zeigte einem Berichte?statter des 9. j). Herold" neulich folgende neue Erfindungen. Einen Meter für tUU irische Strömung, einen Meter für Körperwärme durch Hilfe eines Spiegels, eine felbsttönende Stimmgabel und eine Erfin dung, Sonnenlicht aufzubewahren (.einpökeln"). Er tränkt Papier mit verfchie denen Stoffen und setzt es dem Sonnen licht auS; das Papier strahlt dann daS emaesoaene Llcht wieder aus, wenn es dunkel wird. .Die Erfindung ist nicht neu, aber Edison hat sie'bereits vervollkommnet und hofft auf diese Weise Tapeten herzu stellen, welche Nachts mehrere Stunden lang Licht von sich geben und die Zimmgr erhellen. (Der Witz ist gut) .Die türkischen Kriegsgefangenen in Twer (Rußland) sollten für die nächstjäh. rige Moskauer antropologische Ausstel lung photographirt werden. Zu demZwe- ... rnn . m . . i . troffen. Ein Dolmetscher übermittelte I trt mrtr in 'jjsoeiancr UDuioaruDu einae seine Wünsche den Kriegsgefangenen. Die selben zeigten sich gänzlich abgeneigt. We der die Erwähnung deffen, daß ja der Sultan selbst sich Photographiren laffe und einen Hosphotographen habe, noch daS Beispiel anderer türkischer Kriegsgefange nen,noch die Thatsache, dab sich schlieblich acht der Offiziere mit ihren Burschen photographiren ließen nichts betrog die Be kenner Allahs, gegen die Unterweisungen deS Mullahs aufzutreten, der die .Photo graphie als gegen den Koran streitend hin stellte. Ja, als während dieser Unterre düngen wieder zwei Osfiziere sich Photo graphiren ließen, entrannen dieselben nur r.fcr- v-m Zn: , Leute. Erst am vierten Tge gllang eS, 185 Soldaten zu Photographiren. Von einer 50 Mann zählenden Gruppe asiati scher Türkenkonnten nur 10 mit List vor den Apparat gebracht werden. Die neueste Seeschlange ist ein .Fisch. mann" oder auch .Schuppenmann-, wenn man diese Bezeichnung vorziehen sollte. Diese seltsame Kreatur ist in der Nähe des OrteS Sparta, Tenn., eingefangen wor den. Der nochstehende Brief erklärt alles: Hrn. I. H. Wballen. Louisville ! Ich habe das größte Wunderlhier eingefangen, wel ches dieWälder seitJahrhunderien unsicher machte. Mir gelang eS nämlich, eines wilden Mannes von 6 Fuß 10 Zoll Höhe habhaft zu werden, der am ganzen Körper mit Schuppen bedeckt ist. Dieses wilde Ungethüm versetzte die Bewohner jener Regionen nicht selten in Angst u.Schrecken durch feine sonderbaren Capriolen und seltsamen Laute, welche, er von sich gab. Man glaubt, daß er eine Art Höhluibe vohner ist. Mit Hülfe eines Freundes ist eS mir gelungen, den wildenMann in einer Gebirgsschlucht am 22. September einzufangen. In einigen Monaten werden wir ihn gezähmt haben.. Y ?-i ; ;0. G.53rpflle8, ,. -Sparta, White Co., Tenn. Herr Whallen hat das Wunderthier ge sehen und kann sich nicht genug an demsel ben ergötzen. Möglich ist eS indessen doch noch, dab.dieser wilde Mann" sich als die berühmte Seeschlange" entpuppr.' . ..

Arabische Sprüchwörter und Nedenöarten. Da Sprüchwörter, wie der Araber sagt, .die Leuchten der Reden" sind, wird man

jede neue Sammlung solcher Leuchten mit Dank zu begrüßen haben, so z. B. die aus , , , , . r.iL : t ach Soan. welcher längere Ze. m jener Gegend seinen arabchen Studien obgelegen hat, einen kräftigern, edlern Cha rakter in sich, als die Einwohner SynenS oder AegyptenS in sich tragen. Die bortigen Christen insonderheit haben auf ihn durch ihr einfaches, bescheidenes Wesen, sowie durch ihre geistige Regsamkeit einen angenehmen Eindruck gemacht. Zu seiner Sammlung sind ihm besonders ein junger Mokulaner. sein Reisebegleiter, und der '. ' fl rsrt Geistliche . neS syrisch-katho, schen KloNrs behulfl.ch gewesen. ' em. eine Anzahl von Spruchwör ern. Damaskus und ,n Ka.ro ge amortin sind. D,e mnn.gsal,.gen Reden und Spruche , werden .n bunter Re.he rgefuhr . Charak.er.st.sch .st. dab e.n.sehr grobe Anzahl dem Th.erleb ' I " "' knüpft. Dahingehören z.B. solgendeWenn das Huhn auf die Ente fleht (d. h- eben so große Eier legen will wie diese). so zerspringt eS. Die Schwalbe lacht über den Storch (weil sie geborgen sitzt, während der Storch der Witterung ausgesetzt ist.) Es gibt viele Vögel am Himmel, aber j v. at l -e cl t ai & jede Art pfelft nach lhrer Art. cm u u v in i a a i a a Si Wenn der Wegweiser ein Rabe ist, so führt er die Leute zur Ruine. Die Schwalbe lobt Gott, verunreinigt aber die Moscheen. Jeder Hahn ist auf seinem Misthaufen ein Held. Man brachte, den Wolf in die Leseschule d sprach ihm vor ab c; er aber sagte: Lamm, Ziee, Böckchen. Der Sperling erzählte : ES ist heute ein Centner Fleisch (von meinem Körper) verloren gegangen. Man erwiderte ihm : Du wiegst ja im ganzen blos zehnDram." Er aber antwortete : .Ein jeder kennt seine Wage." Wenn das Huhn getrunken hat, blickt eS zu seinem Gott auf. Man schlug der Kuh vor: Wir wollen dir einen Pelz anziehen." Da antwortete sie: Laßt mir nur meine Haut am Leibe Man fragte den Esel: Wohin?" Er antwortete : Entweder Holz oder Wasser holen." Man sagte zum Hund : Springe und bell Er antwortete: Zwei Geschäfte zu 0a9 Katzen träumen vom Mäusefressen. Die Hühner träumen davon, daß sie Weizen sieben. Der Hahn träumte, er sei Futterhändler geworden. Man fragte daS Maulthier : Wer ist dein Vater?" ES antwortete : Mein On kel ist der Hengst." Man forderte den Hahn auf zu krähen. Da antwortete er : AlleS zu seiner Zeit IL M C A Vh U M. 1 JU MM . m.m L M.l2.X . Ein Hahn, welcher gut krähen wird. kräht schon, wenn er auS dem Ei kommt. Wenn der Hahn stirbt, sind seine Augen immer noch auf den Mist gerichtet. Gerade daS räudige Schaf will nur aus dem lautersten Quellwaffer saufen. . , Wenn die Häuser sich durch lauteS Ge schrei aufbauen ließen, so hätte der Esel längst alles, was verfallen ist,' aufge baut. Man fragte daS Kameel: WaS ist dein Handwerk ?"E5 antwortete : DaS Flöten spielen." Da erwiderte man : ES scheint so, nach deinen zarten Händen und deinem engen Mund zu urtheilen. fTOin frrtrtt ysnB Ortmf Slli avii du einen langen Hals?" ES anwortete: Damit ich weit sehe." So weit der Maulwurf auch gräbt, macht er über sich eine Aufschwellung. Die Hengste fingen Streit miteinander an in Gegenwart des Stallknechts (zu ihrem Unglück.) . Eine nicht unbedeutende Rolle in der Sammluna svielen Lebens der Kku. yeitSregeln. ES finden sich darunter wirk lich feine. Z.B.: Gib das Brod denk Bäcker zum Backen, selbst wenn erzeS stiehlt. (Dies ist immer noch bester, als selbst die Mühe deS Ba ckenS zu übernehmen.) Entweder thu'S und sei ruhig, oder laß eS und sei ruhig ! Mit dem Fürsten darfst du dich aus schlechten Fuß stellen, aber nicht mit dem Steuereinnehmer.. Sieh erst auf daS Gesicht, bevor du je mandem eine Ohrfeige gibst. Geh mit deinem Nächsten erst ein Jahr um, dann prüfe ihn ! Unser Brod besteht auS Weizen und euer Brod besteht auS Weizen. (Ihr braucht euch nicht zu überheben.) Wer sich selbst in Ehren hält, den halten die Menschen in Ehren ; wer sich aber zum Mist macht, den scharren die Hühner. . Die Hand, die du nicht beißen kannst, küffe und lege sie auf deinen Kaps! Laß das Feuer Holz fressen !' (Laß doch die Leute streiten! was geht eS denn dich an ?) Laß doch die Fische, Fische fressen und

die Schildkröte vor Hunger sterben ! (Was geht es dich an?) Wähleden Nachbar, bevor du in ein HauS ziehst. Wer mit dem Schmied umgeht, auf den fliegen Funken. Wir schimpfen über die Leute, haben aber den Schimps davon. Wenn .dein Haus von Glas ist, so wirf deinen Nachbar nicht mit Steinen. O Schwiegermutter, bist du nicht auch einst Schwiegertöchter gewesen ? Dein wahrer Freund ist dein Busen. Im Winter bleibe zu Hause, damit dich die Kälte nicht von Sinnen bringe ! Kumoriflisches. Die schöne Jahreszeit ist vorüber.

Die groien Kürbiffe und Kohlköpfe sind aus den landwirtschaftlichen Hallen ver schwunden und geben Greenbackblätter heraus. Der Fürst Bismarck. der bekanntlich ein Kahlkopf ist, wurde von einer unbe kannten Verehrerin gebeten, ihr eine Locke zu schenken. Er antwortete ihr bloß: Platterdings unmöglich." Frage : Was ist der Unterschied zwi schen Häusern und Menschen? Antwort: Häuser brennen erst durch und dann ab, aber Menschen erst ab und dann durch. Beim Barbier. Barbier (nach dem er den Gast rasirt hat) : Wünsche Se aach schampunt zu wern? Se habe ville Schuppe. Gast : Ist mir unbegreiflich ! Meine Frau wäscht mir doch alle Tag den Kopf! , Herr (zu einem Jungen, der sich die Nase mit der Hand putzte) : Pfui, wer wird denn dazu die Finger nehmen. Junge : Mit de Beene kann ick mir doch die Nase nicht putzen! Im Märk.Sprecher" No. 218 findet sich angezeigt: Guano der Peruanischen Regierung." Sollten wirklich die Be amten der Peruanischen Regierung das Geschäft der reinlichen Vögel" haben übernehmen müffen? In einem Theater schrie Jemand auS dem Parterre nach der lärmenden Gallerie hinauf: Seid ruhig ihr Ochsen!" Eine Stimme von . oben antwortete: Verzeihen Ihre Gnaden, hier oben ist der Heuboden, der Stall ist unten." GemeineBande " redete ein Stumpredner eine demokratische Versammlung in der Ward an. Er wollte hinzusügen knüpsen uns aneinander," befand sich aber am Fußende der zum Ver sammlungslokal führenden Treppe, ehe er seine Worte vollenden konnte. In Bolivia hielt der Präsident einer Viehausstellung folgende schöne 'Rede: Meine Herren ! Was soll ich lange Zeit verlieren. Euch die Vorzüge unserer Vieh zucht auszuzählen! Unsere Ochsen sind weltberühmt, unsere Maulesel sind eine Zierde deS Landes, unsere Schafzucht sucht ihresgleichen und die Schweinewirthschaft im Lande kennt ein Jeder." Die Zuhörer lächelten verständnißinnig. Zu den Anekdoten, die Theodor Dö' ring mit Vorliebe erzählte, gehörte fol gende : Ein Dienstmann führte im Auf trage eines vornehmen Kunden einen gro ben Hund am Leitseil über die Straße und ließ eö ruhig geschehen, daß das Thier auf dem Trottoir eines herrschaftlichen Hauses ein unerlaubtes Andenken depo nirte. Alsbald erschien der Portier, stellte den Hundeführer energisch zur Rede und. auf die verpönte Nachloffenschaft deutend, schrie er wüthend: Mein Herr will das durchaus nicht haben!" Ganz kaltblütig entgegnete aber der Stiefelwichser: Un ick ooch nich. da kann Er et alleene behal ten!"Gemeinnütziges. Leichte Art Insekten zu tödten. Dazu nimmt man zwei kleine, glatte Steinchen, legt daS Insekt auf daS eine und erschlägt eS mit dem andern. Durch dieses einfache und billige' Mittel können Insekten jeder Art leicht vertilgt werden. Brod gegen Mäuse zu schützei. Wenn man Speck daneben legt. Doppelbier läßt sich herstellen, wenn man einfaches Bier vor einen Spiegel hält. Zu erfahren, ob Gold acht sei. Man trage es in's Pfandhaus; sollte es unächt sein, so bekommt man nichts darauf ge liehen. Künstliche Trüffeln erzeugt man, wenn man unreife Roßkastanien wiederholt in Tinte kocht. Billige Mehlspeise. Man nehme Mehl, ein wenig Seife, knete dieses tüchtig und koche es in Sodawasser. ES reicht für eine . Familie von 11 Personen und wird, sogar noch die Hälfte übrig bleiben. Wie , man leicht Geld machen kann. Unter ein guteS Mikroskop lege ein 10 Centflück und vergrößere es bis zur Größe eines Dollars. Alsdann läßt man eS so und giebt eS auS. Um zu misten, ob man sich beim Selbst barbieren (ohne Spiegel) geschnitten hat. Fahre mit dem Daumen der linken Hand inwendig dem Meffer nach,; ist derselbe blutig, so ist daS ein Zeichen, daß man sich geschnitten hat. , . .

.Löwcnthal" nnd ,RosenstieZ.

Lire koschkr-religiöse Disierc, mit zoologisch. toxogr' xhischen Sariatlonen und atmosphärischem AuSgang. Von V. Hag ma nn. Der Jhio Moskö Lcwenthal Ist religiöZ sehe liberal, Veit Nslenstiel ist stadtbekannt Im Glauben sehr intolerant. Jüngst trafen sich im Bierlokal Der Rosenstiel und Löwenthal, Sie schmuöten über Politik, Vom Schicksal unj'rer Republik Nnd auch vom V lrnben ihrer Väter. Herr Löwcnthal, Sie finden spater, Daß Sie der Fluch der Väter trifft! ! Sprach ganz entrüstet .Roser stift." Mir iö eö Wrrscht, wer mich verflucht Erwiderte die .Löwenschlucht." .Sie werden einst ein sä öner Engel Mit Ihrer Näs', H rr "oscnstengel." .So straf' mich Gott, uu glaubig OoZ, Sie kommen nie in Abra'ms Schooß, Ihr Liberalen taugt net v'el!" Sprach jetzt ganz wüthend Rosenfliel. .Ei jeder Mensch hat seine Mangel, , . Da wissen Sie, Herr Ro'enstengel; Doch heut zu Tag ist W ein Och Nach meiner Absicht .orthodox," Da merken Sie für allem " Erwiderte der Löwenthal. .Herr Löwenthal, Se sain en Schaude ! !" Schrie ganz krgrimmt die .Rosenstaude Gott der Gerechte! .Rosenstang' Se machen mer gewiß net bang', Se sain mer aach zu hundsgkmain !" Entg gncte der .Rosenhain.'" , Der Rosenstiel darauf nicht ful. Haut Löwenthal eins auf da MaulY Da kamen in de Kampf' Gedrängel Der .Löwcnthal" und .Rosenstengel Sie schmissen Tisch und Stühle um, ' Das nahm der Wirth gewaltig krumm, . Nahm Beide, ohne viel zu sagen, Ganz unsanft bei t em koscher Krc gen, Und schmiß hinaus sie beid' zusamm'. Den Löw-nthal" undRosknstamn Moral: - In diescr freien Region -Streit' niemals über Religion, Sonst kommst Du fchlirßlich in die. Klemm Like "Lioniail" and vRowsonstern." Wenn künftig wieder . eine neue, weltbewegende Idee nach den Verunreinigten Staaten von Amerika dringen sollte, so ist ihr nicht eher Einlab zu gewähren, als bis folgende Fragen be antwortet sind : I. Entsprang diese Idee dem Kopfe ei nes Amerikaners ? L. Wie he'cht er? 3. Besitzt er Propertyund wie viel ist eö werth? 4. Ist er Republikaner oder Demokrat ? 5. Hat er schon einmal Bankrott ge macht? 6. Ist er schon einmal .elected" worden. oder wünscht er gelegentlich für ein Amt zu laufen ? 7. Vergißt er nie, seinem Vaterlande dadurch Ehre zu machen, daß er fremde Sprachen, sogenannte Künste und Wissen schaffen verachtet, seine Beine frei auf je den Stuhl, jeden Tisch und jedes Fenster brett legt und die Wände kunstgerecht mit Tabaksjauche bespritzt? 8. Geht er, als braver Amerikaner, je den Sonntag des Morgens in die Kirche und des Abends in ein Bordell oder in ein Spielhaus? 9. Hat er schon irgend einen Fremden erschosten? 10. Haben unsere Zeitungen schon sein Portrait nebst Biographie gebracht ? . Tclcgrophen-Correktur. Der Wiener Feuilletonist der Schles. Ztg erzahlt folgende - kleine Geschichte: .Unter den Sommerfrischlern von Hietzing befinde: stch.ein Graf Stadion. In dem selben parkumgrünten Oertchen ist auch ein Beamter der Tramway Linie stationirt mit dem nicht ungewöhnlichen Namen Graf. Nachtsüber fuhr derselbe stets in seine Wohnung nach Wien. Da begab stch'S, dab eines TageS seine Frau von ih rer schweren Stunde überrascht ward. Ein ganz kleiner Gras" ersüllte die Mansarde alsbald mit Geschrei und Frau Marie bat eiligst die. weise Frau den Hausvater her beizutelegraphiren. Rasch war die Deve sche aufgeseht, adresstrt an .Herrn Graf, Station Hiehing Rückantwort bt zahlt" die eigene Adresse bei.'esebt und ervedirt! Der Telearaphenbeamte ; in Hietzing befleht die Adresse : Gras Stai tion Hieging ! Was doch diese Telegra phen ost unorthographisch find! .Er bessert da Am in .Station" in das weiche .d" deS ihm. bekanntem Namens ..Stadion", und der Depeschentrager eilt damit, direkt , in die Stadion'sche Sommervilla. Eine Depesche !" Der Graf'ist nicht, zugegen ; die Dame vom Hause erbricht das Cöüvert und liest : .Komm' sogleich, es ist ein Bube ! Deine Marie.' "Rückünlwort' be: ab t." Adresse so und so ' VW ein Biertelstunde kommt der Graf-schweigend wird ihm der stereotype 'Zeuges seiner Schuld, hrösentirt. Aber-der Graf . er. klärt.sich entschieden nicht schuldig ! DaS ist. zu arg. Man .' beschlicht, . gemeinsam zur angegebenen .Rück'Adreste" zu eilen -

denn Ausklärung muh sein. - Dort erführt nun daS 'gräfliche Paar freilich daS ganze ym-prouo, wie " auS .dem, stmplen : .Graf, Station Hietzing? urplödlich . der Graf ' Städion, Hietzing ward. ' Der junge Erdenbürger aber, der diese Verwirk rung angerichtet, hatte dabei .eine nohle Datbin und ein sehr ansehnliche Pathen Geschenk prositirt. ' V " ! '.' . ,'. i . . i

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