Indiana Tribüne, Volume 1, Number 9, Indianapolis, Marion County, 12 October 1878 — Page 2
Sonst und Jetzt. ES , ist wirklich noch par nicht so sehr . lange Zeit her, als so zu sagen sich die ganze civilisirte Welt in den Haaren lag wegen der Streitfrage, welcher von den Beiden wohl glücklicher und beneidenswer' ther sei der Papst oder der Sultan. In der That war die Frage von einer so einschneidenden Wichtigkeit, daß sie in kurzer Zeit allgemeines Aussehen erregte. Jedermann ergriff Partei für "oder wider, die Gemüther erhitzten sich und lange Jahre wogte der bittere Kampf der Meinungen hin und her, ohne baß man zu einem Resultate gelangen konnte. Doch das konnte unmöglich so bleiben; "die Ungewißheit war unerträglich, sie war aufreibend und als man schlichtich sich nicht länger verhehlen konnte, daß selbst die Geschäfte unter der Ungewißheit an zu leiden fingen da bequemte man sich endlich bei" derseits dazu, wenn auch anfänglich mit Widerstreben, einen Ausschuß zu ernennen, durch dessen Vereinbarung, wenn möglich, die Frage einem höheren Tribunale zur -endgültigen Entscheidung unterbreitet wer--den -sollte. Dieses geschah und nach kur zer, wenngleich heftiger, Debatte beschloß die Versammlung einstimmig, die Frage zur Entscheidung dem Dichter zu über, lassen. Das war eine weise Wahl. Es war einer -von den seltenen Fällen, wo das Amt wirk lich den Mann suchte und ihn auch fand. Man erinnerte sich plötzlich der großen Macht der Dichtkunst und da man damals ihre Jünger, diese Mächtigen, hungern ließ, natürlich nur um sie zu ihrem eigenen Besten zu immer herrlicheren Gesängen anzuspornen im crassen Gegensatze zur jetzigen Zeit, in welcher sehr schlechte Dich, ter und gerade eben deßhalb, weil sie so schlecht sind, außerordentlich gut zu Mit tage speisen so hätte wohl die große Frage keinem Tribunale zur Entscheidung vorgelegt werden können, welches in Bezug aus die Principien der Frage freier von Vorurtheilen gewesen wäre, als dieses. Deßhalb war denn auch die Wahl eine so überaus weise, weil jene Mächtigen den Wein und die Liebe nur in der Theorie kannten, das heißt aus dem eifrigen mit verlangender Sehnsucht gepaartem Stu dium der Oden des Anakreon und An erer. Vor Stolz erröthend wegen des herrllchen Vertrauens, das man in ihn gesetzt, im Hochgefühle der Genugthuung, eilte der Dichter unverzüglich in sein Dachstübchen, scbkoß sich daselbst mit der willigen Muse sein, stärkte sich durch ein Stückchen trocken Brod und einem Schluck Dünnbier und griff, nachdem er in die erstarrten Finger geblasen, gottbegeistert in die Saiten der . Leier. Das war keine langwindige vierzig Bo aen lanae Entscheidung, die da siel wie
sie in dem ffalle wohl unsere Supreme Court von sich gegeben hätte: "State of Indiana to use of Pabst vs. Sultan7' nein ! Mitten hinein in die Sache stürzte tor vom Dünnbier und von der Muse be geisterte Dichter und frisch und frei trillerte -es aus ihm heraus, daß die halbbefrorenen Scheiben des Dachkammerfensterchens er -zitterten.' Der Pabst lebt herrlich in der Welt! Fallera !" und nachdem er in dieser erhebenden Weise die respectiven Vorzüge -und Annehmlichkeiten beider Stellungen gehörig beleuchtet und gepriesen, ohne jedoch der bedenklichen Mängel zu vergessen, welche leider jeder einzelnen von ihnen, Pabst's sowohl wie Sultan's, anhaften, "da gab der von Gott begnadete Mann im Schlußvers sein Gutachten ab und rieth 'den erstaunten Parteien zu dem, was so nahe auf der Hand gelegen und an das Niemand bis jetzt gedacht hatte, zu einem Compromiß. Oel, ja Oel war's auf die Wogen der erregten Gemüther. Zuerst stand man sprachlos da, die Ueberraschung.war zu groß gewesen, dann umarmte man sich und brach in einen endlosen Jubel aus. Man wollte dem Dichter sofort ein Denkmal setzen, doch der Rath Besonnenerer waltete vor und man beschloß,' der Nachwelt zu überlassen; man setzte aber das Lied unvcrzüglich in Musik und alle Welt sang es begeistert. Man singt es noch heute ja, man singt es hier, denn die deutsche Nation trug es jubelnd in alle Lande. Um die Mitternachtsstunde, wenn der stille, liebliche Sonntag sich leis uns unbemerkt in den ernstern Blumentag senkt, wenn ermüdete Musiker die blitzenden Trompeten ausgegoffen und in geräumige grüne Flanellbeutel gesteckt haben, wenn die Pauken verstummt sind und vom milden Nachtthau gefeuchtet hinten an dem eisernen Geländer des letzten Straßenbahnwagens zur Heimkehr bereit hängen, wenn die letz--itn drei Gäste zur gegenseitigen Stütze untergefaßt und mit brennender Cigarre im Munde den weiten Heimweg vom Biere angetreten haben dann, ja dann geben sie uns wohl oftmals das schöne Lied zum Besten. Mir däucht es immer, als ob die meisten unserer deutschen Volksweisen einen mehr oder minder wehmüthigen Klang haben urrt trotz aller kecken Vallera's", mit denen auch dieses schöne Lied so reichlich ausge stattet ist, überschlich mich doch ein unbestimmtes Gefühl bänglicher Ahnung als mir der Nachtwind vereinzelte Stücke des lieben Gesanges aus dem Munde der drei Glücklichen ins Ohr trug.
.Allein" tönt es so eben herüber - jetzt
kann man keine Worte unterscheiden, in dem die Drei gerade, hinter dem Bäcker laden sind, wo der Wind den Rauch her niedertreibt, denn die Gesellen heizen den Backofen für die Montagssemmeln jetzt sind sie an dem hohen Hause vorüber und Wein" trägt der Wind wieder zu mir her über, so klar und lieb und bestimmt, roie'ij nur bei nachtschlafender Zeit möglich ist. Immer schwächer in der Ferne wird der Gesang wohl tönt noch ein Nicht sein", schallt , noch ein mattes Vallera" ab und zu herüber, von da an aber kann man nicht ... i--.rj v . t7. ix. viel meyr unieriazeioeii roogi yuic iuj noch ganz in der Ferne einen Polizeiknüp pel anschlagen, dem ein zweiter, noch weiter entfernt, antwortet -dann aber ist Alles Alles still todtenstill ! Oh ! daß diese drei Glücklichen doch un angefochten und ungeschädigt ihr liebes Heim erreichen möchten ! Glückliche Sän ger, die Ihr in der Einfalt Eures Herzens das schöne Lied so gewissenhaft herunter singt, ohne zu bedenken, daß die Zeiten ent schwunden sind, welche demselben dereinst einen Sinn verliehen ! Allein"-nicht sein," diese Refrains tönen mir noch immer in den Ohren und wollen mich gar nicht verlassen. Einst, einst und jetzt ! Pabst und Sultan ! Die Hauptträger des schönen Liedeö, welche die Welt dereinst beneidete und lange Zeit un schlüssig war, welchem von beiden sie die ttrone der Glückseligkeit zusprechen sollte. wären sie doch nur im Stande gewesen, sich zu dem Genius des Dichters des Liedes hinaufzuschwingen, ja, wenn auch das nicht, es wäre vielleicht zu viel verlangt ge wesen, wenn sie ihn nur einigermaßen begriffen hätten und dann beherzigt hätten, diesen im Schlußverse versteckten Sinn ei ner Vereinigung der Vorzüge beider Stel len aber es sollte nicht sein ! Wie köstlich wäre es gewesen, wenn die rebenumkränzte Tiara sich freundlich hin abgeneigt hätte, wenn sie mit offenem Ohr und Herzen dem trauten Liebesgeflüster gelauscht hätte, welches der silberne Halb mond des Propheten so mild beschien. Wie gewaltig wären beide so auseinan der gestützt dagestanden und hätten dem gewaltigen Andrang kommender Ereigniffe unerschütterlichen Trotz geboten ! Doch es sollte nicht sein. Es wäre auch zu fcfjön gewesen. Und so wogten denn die verhängnißvol len Wogen der neuen Aera herauf , und brachten die Dampfkraft mit ihrem Gefolge von welterschütternden Neuerungen und Ereignisien ; es bahnte die Electricität dem Feigenkaffee und der alles nivellirenden Wurstmaschine den Weg, vergeblich rang der Pabst, treulich unterstützt von den Ge spenstern au Lourdes, Marpingen und Dietrichswalde, die Macht der Biersurro gathe'undLubarsch's Jugendspiegel zubre chen oder wenigstens zu neutralisiren; hoffnungslos kämpfte der Syllabus mit der Anakesis, die Lehre der unbefleckten Empfängniß mit Neustädters deutschem Kindermehle, das Sankt Jacobs Oel mit den Maigesetzen. Der Sturm hat sich gelegt, aber die friedlich plätschernden Wellen umspülen Ruinen. Der Pabst starb auf Stroh und hinterließ der Welt nichts als ein paar verblichener Pantoffeln; vergeblich ersuchte man ihn, den Vat'can zu verlassen, er wollte nicht. Der nach ihm kam, möchte um sein Leben gern den Vatican verlassen, mn läßt ihn nicht, und doch gönnt man ihm nicht einmal das Stückchen Maisbrod und die paar Biffen gefüllten Truthahn, welche ihm sein Bruder heimlich im Aermel seiner Soutane zuträgt und betrachtet mit scheelem Blick die paar Bouteillen sauren Gebirgskrätzer aus Perugia, die er arg wöhnisch in seinem Schreibtisch verschließt. Ach, ihn preist kein Dichter mehr glücklich! Und der Sultan ? Man sagt freilich, es wären die Tatzen des russischen Bären ge wesen, welche den türkischen Halbmond auslöschten und den Divan zerkratzten. Nichtige Rede! Ein Kind hätte das vol. lenden können, nachdem die obenerwähnten dämonischen Mächte des nie rastenden Fortschrittes ihm vorgearbeitet hatten, der Einführung von Papierwäsche, Thiers Modoc und Docto? König's Hamburger Brustthee gar nlcht zu erwähnen. Und doch hätte sich der Sultan vielleicht noch einige Monate länger gehalten, aber die Nachricht, wenn auch unverbürgt, von einer plötzlichen Einigung deutscher Theaterdirektoren und Bühnenkünstler in Amerika gab den Ausschlag. In der Verzweiflung wollte der Sultan, denn sein Kismet schien ihm besiegelt, sich selbst eine seidene Schnur schicken, aber man kam ihm zuvor und schleppte ihn gewaltsam zu Bette und ent fernte zugleich alles Scharfe aus seinem Zimmer. Jetzt ist er zwar wieder aufgestanden und sitzt anscheinend ruhig mit untergeschlage nen Beinen da und starrt theilnahmöloS hinaus gen Osten ausden Bosporus aber er ist ein anderer Mann geworden. Er, dem wie jedem andern MoSlem der strenge Koran tägliche Waschungen vorschreibt, hat sich schon seit dem Berliner Frieden nicht mehr gewaschen; schöne Mädchen bringen auf den Zehenspitzen tänzelnd den Morgenkaffee, er würdigt sie keinesBlickes; er trinkt den Kaffee und schmeckt nicht ein mal, daß. es der niederträchtigste Rio ist mit Eichorien vermengt. Ja, ja! man schränkt sich im Serail ein, man muß sich einschränken !
Sein Oberpsifenstopfer ' steckt ihm zit
ternd die mit dem gräßlichsten schwarzen Reuter gestopfte Pf-ise in den Mund und hält denFidibuö darauf er bemerkte nichts er sagt nichts er riecht nichts er raucht und schaut auks Meer. Seine beliebtesten Vorleser schleppen die große PrachtauSgbe von Tausend und Eine Nacht" herein und lesen ihm die schönsten und saftigsten Märchen vor, an denen er sonst sich nicht satthören konnte er beachtet sie nicht. Da trägt man'auf einen Wink desKislar Aga eine vor Ausbruch des letzten Krieges gekaufte Drehorgel herein. Blaß und mit auf einander gebiffenen Zähnen, sich wohl bewußt, daß er zu einem verzweifelten Mit tel greift, tritt der Kislar Aga heran und stellt die Walze Äuf ein gewisses Stücklein; dann winkt er dem ersten Hofvirtuosen, die fer setzt die Kurbel in Bewegung und die ergreifende Melodie des schönen Liedes Guter Mond, du gehst so stille" erschallt in glockenreinen Tönen. Beim Barte des Propheten, Ihr Hunde, wer von Euch hat mir das gethan? kreischt der Sultan außer sich vor Wuth u. schleu dert seine Pfeife nach dem Hofvirtuosen; wollt Jbr mich in meinem Elend noch ver höhnen? und springt auf und sucht in die Pantoffeln zu schlüpfen. Die aber stürzen sich Alle über ihn her, überwältigen ihn und bringen ihn wieder zu Bette. Armer Sultan! Aua) Dir singt kein Dichtet mehr. F. K. Menzel und Makart. Elarette, der bekannte Feuilletonist, er zahlt rn der Jnoepenoence beige" zwel Anekdoten über die Heroen der internatio nalen Kunstausstellung zu Paris, Menzel und Makart, die, wenn sie gleich nicht wahr, dch nicht schlecht erfunden sind. Menzel, der preußische Maler, sieht, nach Elarette, nur die Welt in seinen Werken und ver läßt fast niemals sein Atelier, an besten Seite sich die Studiensäle seiner Schüler befinden. Eines Tages, da der Meister vor der Leinwand sitzt, stürzt einer seiner Schüler bleich vor Schrecken durch die Verbin dungsthür und ruft : Herr Menzel, ein großes Unglück!" Was denn V Unser Modell ist eben zur Erde gesal len. Als wir hinzuspringen, um der armen Person aufzuhelfen, röchelt sie und ist gleich daraus todt. Mir scheint, der schlag hat sie getroffen, bitte, kommen Sie!" Todt! wiederholt Menzel, von der Leinwand aufblickend. Hm, hoffentlich haben Sie sofort eine Skizze entworfen !" Makart ist der große Schweiger, der Moltke in Künstlerkreisen. Ein Amerika ner, welcher den berühmten Eoloristen um seiner Kunst willen hoch verehrte, wollte denselben persönlich kennen lernen und be gab sich in ein Wiener Cafe, wo Makart zuweilen eine Partie Domino zu spielen pflegte. 'Er hatte hier nickt nur das Glück, Makart zu treffen, sondern es gelang ihm sogar, als der Partner des Malers sich er hob, besten Stuhl zu erwischen. Jetzt sitzt er Makart gegenüber ; dieser betrachtet ihn und macht ihm ein Zeichen, die Partie weiter zu spielen. Das geschieht und eine Stunde lang hört man kaum nn anderes Geräusch, als jenes, welche- die hin- und hergeschobenen Steine verursachen. Plötzlich, nach Ablauf der langen Zeit kommt über die Lippen des Amerikaners das einzige Wort : Matt ! ' Makart erhebt sich entrüstet und steht eben im. Begriff, das Lokal zu verkästen. da fragt ihn einer seiner Freunde : Wa rum gehst du schon?" Ich werde doch nicht mit einem Schwä tzer spielen," lautet Makart's Erwiderung. Wir sehen, Elarette hat Erfindungsgabe. Eine Verbesserung des Telephon. Einem .Tauschblatte, ent nehmen wir das Folgende: Als Edison das Telephon oder Fernsprecher erfunden hatte, durch welches es ermöglicht würde, sich auf weite Entfernung mündlich zu un terhalten, da staunte alle Welt über eine derartige Erfindung des menschlichen Geistes. Noch viel größer wird aber die Verwunderung sein, wenn wir unseren Lesern die Mittheilung machen, daß das Telephon eine wesentliche Verbeff.rung er fahren hat. Vermittelst Edison's Tele phon werden nur solche Töne fortgetragen, welche unmittelbar in das zu diesem Zwecke angebrachte Mundstück gesprochen werden, und werden amAusgangspunkte kaumhör bar wiedergegeben. Einem Herrn Israel D. Jewett in Saint Omer in unserem Staate, ist es gelungen, eine wesentliche Verbesterung am Edison'schen Telephon zu erfinden. Der Apparat, Agophone" vom Erfinder genannt, ist erstens viel einfacher construirt wie das Telephon und zweitens, worin aber der Hauptwerth der Erfindung liegt, ist es nicht erforderlich, daß man die zu befördernde Depesche in unmittelbarer Nähe des Apparates spricht, sondern die selbe wird aus einer Entfernung von 8 bis 10 Fuß vom Apparat gerade so gut an ihren Bestimmungsort befördert und am Ausgangspunkte laut und vernehmlich wieder gegeben. Angestellte Versuche auf eine Entfernung von 5 Meilen haben flch glänzend bewährt und scheint somit dem Agophone" oder Schallträger eine olän zende Zukunft bevorzustehen.
Cahn. dlr LIashingtoner' Agitator.
Gnthusi ast : Das ist ein Patriot, ein Mensch, Der nur den Armen hold ist ; Ein Redner, dessen Zung' wie Stahl, Deß' Herz vom reinsten Gold ist! Skeptiker: - Ein Mann ? Ein Goldherz gar ? E', Freundchen ! ich muß bitten! . .Dies Goldstück nimmt man kaum für voll, Man sägt,eö sei beschnitten! Wie gefallen Ihnen die Gedichte JhreS Collegen X? Man wir .sie bewundern, wenn Göthe und Schiller längst vergesten sind aber nicht eher. Ein Sonnen - Beefsteak, d. h. ein an der Sonne gebratenes, und zwar mit Hilfe eines Brennglases nach der Methode des Profestor Monchot, ist das Modernste m Frankreich.. Es gehört aber Geduld dazu. Die russischen Damen haben den Ruhm, die Damen anderer Länder durch die große Masse von Armbänder, die sie tragen, zu übertreffen. An ihren Armen tragen die Russinnen oft 12 bis 20 solcher Schmuckgegenstände. Auf einem Gute in Schleswig-Hol stein fragte der Misstonsprediger H. ein hübsches Dienstmädchen, um deren christlichen Vestnnung zu prüfen: Mein Kind, liebst Du .den Herrn ?" Als Antwort erhielt er die Gegenfrage : Wat for eenen meenen Se, den ollen oder den jungen. Robert : Du hast gut reden. Dein Vater ist steinreich, eine bedeutende Erbschaft kann Dir nicht entgehen!Richard: Du vergißt ganz, daß' ich viele Geschwister habe; ich versichere Dir, ich gäbe alle meineSchwestern darum, wenn ich keine Brüder hätte Dennis Kearnev ist nicht, wie wir vermutheten, nach Californien zurückgekehrt. Er wollte Mittwoch auf dem Bo stoner Common eine Massenversammlung aureden, wurde aber durch Auspseifen am Ausreden verhindert." So berichtet die sozialistische N. Y. Volksztg." - -Der hätte demnach rasch ausgespielt. Der Fehler liegt doch an den Jndia nern. Ja" sagte der JndianerCommistär in leisem Tone des Bedauerns ja, ich glaube, daß dieCheyenneJndiqner gezwungen waren, ihreReservation zu ve lasten, wenn ste nicht Hungers sterben wollten ; aber ich sage euch, wenn die In dianer einen guten Schulunterricht hätten, und Moody's und Sankey's Revival Hymnen stngen könnten, dann wäre es ihnen eben nicht gar so sehr um's Esten In der Nr. 66 der Neuen Gebirgszeitung" befindet stch wörtlich folgende An zeige : D i e j e n i g e n H e r r s ch a f t e n, die an Hühneraugen, Einwachs der Nägel, Ballen, Warzen leiden, werden schmerz los beseitigt vom geprüften Opera teur Singer ausBöhmisch Leipa.. Zu spre chen vom 17. 18. d. Mts. Gasthof zum Goldenen Becker" Nr. 7." Verschiedene Eisenbahn-Aktien-Gesellschaften sollen bereits behufs schmerzloser Beseitigung" ihrer Obligationäre, mit dem Herrn Singer in Unterhandlung stehen. . . Als ein Student betrunken aus einer Schnappswirthschaft kam, wurde er von einem Profestoren bemerkt, der stch vornahm, demselben eine Moralpredigt über die verderblichen Folgen des Branntwein trinkens zu halten. Am nächsten Morgen ließ er den Sludenien in sein Privatzim mer kommen, sah ihn mit bedeutungsvol lem Schweigen an und fragte : Trinken Sie Schnapps?" Ich danke Ihnen recht sehr, Herr .Professor, es ist mir noch zu früh," erwiderte der Student, wendete stch zur, Thüre . und ließ derk gelehrten Herrn verblüfft stehen. ' Ein englischer Admiral machte, einem amerikanischen! Kameraden an Bord eine Visite.' In der Vorkajüte nimmt derEng länder sein Priemchen Kautabak aus dem Munde und legt es auf einen Tischs an der Thüre, neben ber ein Posten steht. Nach einer Stunde kehrt der Admiral zurück, nimmt das Priemchen , von Neuem in den Mund sagt kopsschüttelnd zudempräsen tuenden Posten : Ihr seid mir auch keine rechten Seesoldaten ! Bei uns würde kein Mann das Priemchen eines Admirals lie gen lasten!" Halten zu Gnaden, Excel lenz," murmelte der Soldat, ich hab's die ganze Zeit über gekaut !" Die Doktoren sind nie einig. DaS konnte man kürzlich wieder in der Sitzung der Homöopathen zu Pittöburg sehen und hören. Es war ein lustig Sücklein. Dr. Willard vonAllegheny verlas eineAbhand lung über die Behandlung einer gewisten Krankheit. Der- Vorstder Dr. Guernsey von Philadelphia wendete ein, daß Dr. Willard nicht der reinen Lehre von Hahne, mann folge, sondern stch der Allöopathie zuzuneigen seine. Hörbares Entsetzen der Hahnemänner über solche Schauderthat Dr. Willard wehrt sich er bekommt Beistand Andere treten auf Dr. Guernsey'S Seite die Schlacht entbrennt heftig auf der ganzen Linie und wogt hinüber und herüber.' Endlich ruft Dr. Willard: Aber lieber Dr. Guernsey, was ich in der Ab Handlung gewgt habe, ist ja Ihrem eigenen Werke entnommen! Allgemeines Entsetzen. . .
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