Indiana Tribüne, Volume 1, Number 6, Indianapolis, Marion County, 21 September 1878 — Page 2

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Cu w r V r - V x X C ' ' v : o o.

NepttblikanischeStaatö-Vlat-

form, ausgestellt von der am 5. Juni 1878 abge haltenen Staats'Convention : , Die in Convention versammelten Redublika ner von Indiana gebcn folgende Prinzipiener klärung ab: 1. Dic Aufrechterhaltung der Prinzipiell der republikanischen Partei als unerläßlich für den Frieden, die Erhaltung und Prosperität der Na tion. . 2. Das Recht der freien Rede soll sorgfältig gewahrt werden, aber allen Ausschreitungen, die den öffentlichen Frieden bedrohen und GeseKlosig keit herbeiführen, soll kräftige Opposition entge gengeseKtw.'rden.' 8. Gleiche Rechte bor dem besetz und gleichen Schutz durch d 's Gesetz für Alle, ohne Unterschied der Nasse, Farbe, Nationalität und Stand. 4. Keine Privilegien für Individuen oder Klassen, d. h. keine Klassen-Gesetzgebung. ; ö. Opposition gegen alle Snbsidien, nationale, Staats oder muni.ipale. 6. Unsere Volksschulen sollen heilig gehalten und das System aufrecht erhalten we rden, der Schul, fond d arf nun und nimmer zu fec -tirerifchen Zwecken verwendet werden. 7. Strengste Sparsamkeit in allen Zweigen der öffentlichen Verwaltung. , . -8. Eine gerechte Eintheilung und Limitirung der Steuern, sowohl municipaler, nationaler etc. 9. Opposition gegen Vermehrung der municipalen Schuldenlast. 10. Strenge Verantwortlichkeit der öffentlichen Beamten. 11. Eine gerechte Reduktion und Aequalisaiion der Gebühren der öffentlichen Beamten. 12. Einführung von Gesetzen, die an und für Eisenbahnen oder andere Corporationen arbellenden Leuten den verdienten Lohn sichern. 18. Eine gerechte Ermäßigung der Erundeigenthum betreffenden Beschlagnahme- (Executions) Gesetze und Einführung eines liberalen HeimstättegefetzeS. ' 14. Gesetze zum Schutze der Bergleute und Kohlengräber und sonstigen Arbeitern, die le- . bensgefährlichen Beschäftigungen obliegen.' ..15. Einführung strenger Regifirirungs- und Wahlgesetze burch ein Amendement zur Constitution. 16. Sympathie mit allen auf individuelle Reform hinzielenden Anstrengungen. 17. Solche Gesetze zum Schutze und zur Förderung der amerikanischen Industrie, durchweiche gleichzeitig dem Arbeiter der volle Gegenwerth für seine Arbeit gesichert wird. 18. Wir erklären uns ferner für Beibehaltung und gegen Entwertung der Greenback-Currench. 19. Eine gesunde Gold-Currency gleichwertig mit Silber und Papier, (d. h. Gold, Silber uud Papier müssen den gleichen Werth haben und Padicrgeld jederzeit in Gold und Silber umtauschbar sein.) 20. Bundesgesetze, welche Bezahlung von ZölJen und Einlösung von Bsnds mit Greeubaös gestattet. 21. Opposition gegen alle weitere experimentale Finanz.Gefttzgebung; Stabilität ist uner läßlich für die Prosperität von Handel und Industrie. 22. Unisnssoldaten sollten in Ehren gehalten werden und die Handlungsweise des demokratifchen Hauses : Absetzung und Ersetzung derselben durch conföderirte Soldaten, sollte von jedem Patrioten verdammt werden. 23. Opposition gegen alle ans der Rebellion entspringenden Ansprüche (Southern or Rebel Claims.) 24. Wir verdammen die Handlungtweise des demokratischen Hauses deö Kongresses, welches Bezahlung don Rebellen-Ansprü. che zum Gesammtbetrage don üb er $200, 000,000 forderte, als eine Verschwörung gegen die Regierung, nicht fo offen wie bewaffnete, aber nicht minder gefährlich. 25. Wir halten die Handlungsweise des demo ratischen Hauses) welches rechtmäßig erwählte republikanische Repräsentanten ihrer Sitze beraubte und Parteigänger in deren Plätze ein. Ichmuggelte, ihne die geringste Rücksicht auf die Rechte des Volkes zu nehmen, für im höchsten Orade ungerecht. 26. Die Führer der demokratischen Partei dersuchen eine revolutionäre Partei aus derselben zu machen; sie lassen dem Volke nicht die ihm so "uZthlge Ruhe, durch sortgesetzte Agitation und Hetzerei . nntergraden sie den Frieden des Volkes und stellen dem Wiederaufleben von Handel und Äandel Hindernisse in den Weg durch ihre Qühlereien, die auf weiter nichts hinzielen, als poli tisch eö Capital für ihre Partei herauszuschlagen. (Pötter'scher Untersuchungs.Schwindel.) Der Frieden und die Prosperität deS Landes sind ih. uen uichts, politische Capitalmacherei alleS. Der Stuf: .Schvindelund Betrug" in Bezug ans die Präsidentenwahl dient ihnen als ein Deckmantel, unter dem man die Gewaltakte im Süden, durch welche Tausende von Bürgem ihres Stimmrechtes beraubt und corrumpirt wurden, verstecken will; die unscrupulöse Art und Weise,

in welcher die demokratische Führer Elektoral-

stimmen zu kaufen suchten, macht dieselben des Vertrauens US Wottes unwurvlg. 27. Da- Absprechen des Rechtstitels des Prä. ,ivenien yaoes aus m umi i ein ipnaicj -i I . f . Bf ...1 ist .!. . V .si 1 Parteiact, und der Versuch, ihn aus seinem Amte i n " rn;v n v u cnirernen, iii reoniuiionarrr wcipaw gcflca 1 m r 1 . crr v r.it . :xi t. .... v. Cr - T Die vsejege. cn.Oct,clPC uuyi ua cm . c 4 ' v l.;a v..Mt. . cn?.. Bfwomrni iciw, Bonn wiw wic ciu y.ujc i. r rr , r r v r? I. - TT . ,r X.r enzsu mim, aus m bwb v 1 - n i - v. m.X.1. V B . Vaneien mtn lonnen, oic gegen nzyi uuo w r.L. c V. ic ... B -iTf ,cg amumpjeu uuu iyic V"- fl "..u.nrd!Ce lnaXf C.Ul3r stanoe ,rg.,, vc, ,ir t r r yerricyen. . 28. Die. Elekoral.Eommission (Schiedsgericht) war mit Zustimmung der demokratischen Mitglieder im Congreß durch einen Akt des Congresses geschaffen worden; die Entscheidung der- " '7 r 7 v v r wr ... 4 V . re . t c.flzl:.t ..u V u. MV iciocn wuroe oom ngrcp 0c,iui,Öi uu daburcy endgumg. ueber e:e,er mscyttonng kann Niemand hinaus, nur Revolution könnte sie umstoßen; durch diese Entscheidung wurde ' 1 r ' der Rechtstitel Hayes ebenso fest und unantastbar v 7 ' ' . ... , . t ! . V . i .X .v. imdi! VKvn nf ic vet ciuc i; .i, W:r erblicken in semer personttcyen Jnregruar und in seiner Adminikiralioa die Garantie dafür. daß er die Ehre des Landes wahren und die Pro- " . ipctuoi oer ouon eryoyen wewe. 29. Wir erklären feierlich, daß wir Präsident HaveS und die gesetzlichen Autoritäten unterstützen und gegen alle revolutionären Angriffe OÖ fi-i,.M schuden wetten. ' 8a. Und bei dieser, der ersten sich uns darbtetenden Gelegenheit gedenken wir der großen Verdienste des selig entschlafenen Oliver P.M orton, unvergeßlich sür die Partei. Was er für f V . . vv.o v' m i.. diese, den Staat und das Land gethan, ist jetzt 1 ' - Geschichte. Wir werden sein eminentes Führertalent und seine uneigennützig, Dienste im Inteeesse der öffentlichen Wohlfahrt nie vergessen können. Das Volk von Indiana wird sei- . ns Mn ...k m Vn. kuotvii mmv iv v v, mhi vv. vv . I ' ' tion stolz ist, in Ehren halten. Aphorismen. Gute Witze wollen erdacht fein. Gute Verse woll?u gemacht sein. Am Klavier müssen die Fing er machen, was der Kopf will, nicht umgekehrt. Ein Volk vermag leider niemals mit M a ßigung in den Besitz seiner Rechte wieder einzu treten. . DaS Volk hat nur da die Freiheit miß braucht, wo eS sie sich genommen, nicht da, wo man sieihm gegeben. Das Gefühl der Gleichheit liegt bei Menschen lange erstickt darnieder, aber wenn erwacht, wirv es zur Wlldy ell. - Der schönsten und herrlichsten Gaben Got.' ftdie M u si ca. damit man viel Anfech. tuna und böse Gedanken vertreibt. (Luther.) s . ' ' I ... ZT T , . c Der größte Fehler, den man bei der Er. ziehung z begehen Pflegt, ist dieser, daß man c suw c i L , c nmtu 8c woynr. flächliche Urtheil leicht nachahmbar, während, denn man nur selbst den Versuch macht, nichts lqwererlst. ES ist mit der Musik die mit dem Schach. spiel. Die Königin (Melodie) hat die höchste Gewalt, aber den Aus schlag giebt immer hn Kön-a (Harmonie.) x. c x ,x cm x. u v w - Unbeschrankte Mach verdirbt lminer Vi mcnC9e8c9r ,mdes Leid, und zerstört die zarteren Regungen deS Gemüthes Niemand ist je imstande gewesen, große Macht zu besitzen, ohne dadurch schlechter 8Cmu. au Das Volk ist ein gar launiges, grillenhas. tes Thier. Zn einer Zeit duldet eö die auffal. leddsten Eingriffe in seiue Rechte mit der kalt. blütigste Gleichgültigkeit, zur andern geräth eS über die unbedeutendste Kleinigkeit in Feuer: heute kann man alle s von ihm erhalten, morgen vielleicht g ar nichts. Was Kinder von denen, die sie achten und lieben, beständig thun, wie sie dieselben beständig handeln sehen, davon rtheilen sie ziemlich bald., man müsse so thun, fo m?e man handeln Schon die N äh e deö Guten wie des Schlechten 5 x . . .,. y.. .:. v v MI.HD. JVV VIVUWvHl V kfc 1 1 i I 1 rtnrtmt hnn i n n n n rnrt (1A V? I .I H u H v u lW VI ' ' , 9 trntnM- as summet - W ti .iff.K. M rnA sonst nicht gekannt hätte. - i c -1 1 - 0 ,,'-, Auf langsamen Stusengängen wurde, wie Burke sagt, der verewigte Mr. Fox der glanzend. peuno maqngfie Parlamentsstreuer, er jemals lebte, ftor schrieb selbst seinen Erfolg dem Ent. ' nTff. ... v r v r ..r.ei , I itymnc ju, ven et i iwngung gcjopi, zeve Nacht emmal. gut oder übel, zu sprechen. .Fünf ganze Teonen hindurch,' pflegte er zu sagen, sprach ich jede Nacht außer emer und ich be. daure nur, daß ich nicht auch in dieser jittQl sprach. -

Staat.

? Won Er a w so v ill - in fünTtä ei. stu8 2Q) sonen beliebende Eolonie nack dem I ' ' 5 in cn(fanfcg stt JnNevHarmony wurde auf den Fair . I 1 w ränben Abe Gand von Elm Grobe, 311., von I " ' ' in.m Unbekannten erschossen. I V' ll w Der SontU- Geringerem in fiiAton I 1 ö y Oint gab ein (Toncctt für die NothleU enden, I ' ' ' welches über $100 einbrachte. I . p eT fthflnsbill- D,nikrnt will indiana W auch noch das eelbe Fieber aufhalsen. oast fiat et Me eä.nmen. I ' " ? Veraanaenen Snnist snk -in- ulam menkunft von alte Ansiedlern in Greensdurg I i3 U I M statt, zu der sich eine Menge bemoost Häupter ing funden hatte. : Das Fest war ein großarti- ". Williams hielt eine recht hübsche Rede über dle .guten alten Ze ten." ' 1 ? Die Nationalen von .... Countv baben in Crown Point eine Convention abgehalten und ein Ticket aufgestellt. Die Demokraten, so hören-wir, kein Ticket aufstellen, sondern auch I t: VI. .1.1'. . r ril . B8 wiicoie anu njcgiagcn sick den Kreenbackl,?n nnlnknn- n, sff-. i i - " - - ""n"!""" v vvI u u r ,,BjrteB Rieten-. Any thing to beat roe reriuoncaQL! .?3nTerre Haute wurde die Gattin des S eisen fabrikanten P. W. Haggerty mit schweren I am fvu im. i . errv . t. . rc rx t..: v viu uu jiuic, uu xauuuiy Iwiuunrno, aufaekunden. Da nd,rka n W ffi. schichte ist, daß sie weder untergesunken, noch von den schweren Wunden sofort todt blieb. Da sie mehrere Tage sehr unwohl war, s vermuthet I V . r. . ,. - r r i. r IstU op !U! eunum lieg aus cic öirapc t . . ' . ' I vmC.U i. . i vwu vnifcui wuyuuo uupuiuuui, wtt" ort und für todt in'ö Wasser geworfen wurde. ? Aus D andile, Hendricks County, wird uns von Herrn Casimir Günther folgendermaßen berichtet: Major Jonathan Birch, republikanischer Candidat für Joint-Repräsentant bon Put- . ' ' . . ' . . r nam und Hendncks Counttes, hielt im Courtufc . Rede, die ausgezeichnet gesiel. - In Lizton ereignete sich eie Stichaffaire. Zwei Männer, Namens Richmond und Overstrand, 'gen mit einander nach Indianapolis aus tm pree." Als sie zurückkehrten, schimpfte Nlch . . n '.'. f r . "lt c I mAHK At nhII.AMX tHAfi iUh Ia itfn.nn titVttV UU vVViUtV, 1VU9 Vttvi U IVUIIIIV machte, daß er Richmond am andern Tage auf lauerte und mit einem Stein niederschlug und ihm außerdem nolz 8 Stichwunden beibrachte. ES ist noch sehr zweifelhaft, ob Richmond mit dem Leben davon kommt. Ovcrstrand ist ent flohen. Er ist ein umherziehender Phoisgraph, Richmond ein angesehener, vermögender Mann. ? Zu welch lächerlichen persönlichen Reibereien amerikanische Wahlkämpfe fuhren, zeigt folgen. des Artikelchen aus der republikanischen .Evans ville Union das eine prächtige Abwehr der An. griffe ihres demokratischen Eollegen in sich schließt : Nat onalbank-Direktor Heilman liegt einigen Leuten hier sehr im Magen. Warum nicht auch Nationalbank - Aktienbesitzer Garvin ? Und wa. rum l egt sich der Eigenthümer deS hiesigen De mokrat" nicht selbst iw Magen, da er doch auch Natonalbankaltien in der CituenS Nationalbank besitzt? Ist ein Unschied zwischen Nationalbank. ktlen, wenn sie He.lman, Garvm oder gar der I w bi w m m . m m t V L Herr .Propnelor" veiixr t 3ji oer Den? oer oem . - - . Einen em Verbrechen und bet dem Andern eine ,nh?,amf,, ff,r,n rßSnhnife taflI. wir beifüge, daß Heilman der republikanische Congreß-Candidat ist, Garvin der demokratische v w s:rtiitf-ftr tr hiiKrhii hftnnfrrtfis.fin Wfr m VV W W W t Zeitung .Demokrat", der die Natisnalbankeu be. kämpft selbst Aktionär einer Nationalbank ist ! ? Die von Herrn Senator Sarnighausen re. diairte demokratische .Fort Wadne Staats zeitung" schreibt: Es giebt Te. mokraten,die jetzt noch don nneinlöSlichen Papiergelde (Sät mone) nichts wissen wollen, wenn ste rber in demselben Augenblicke, in welchem sie sich für Einloöbarkeit der GreenbackS aussprechen, mm hmn Pmehrung und die Einlösung z Pgz durch dieselben Verlangen bedarf eS 0 e ... besondere SSarfsinne, um vor. hzseh.n, daß sie binnen nicht sehr langer Zeit M Un .ingefleischteften Greenbacklern Hand in Hand gehen werden und müssen. Der Gang der Verhältnisse wird sie dazu zwingen, sie mögen sich anfangs noch so sehr dagegen sträu ben. Können dir die OreenbackS nicht einlösen, wenn wir deren 540 Million im Umlauf haben. so können wir eS vsö veniger, denn 630Milllo. nen in Circulation sind ; dazu geht es bei diesem Papiergelde, di- das alte Sprüchdort sagt: Der Appetit wächst beim Essen ; je mehr davon da lft. desto mehr will man haben und nach nicht sehr langer Zeit wird der Oedanke an Einlösbarkeit zu dem alten Eisen in die Rumpelkammer gewor. fen. Daß auch Credit und wirtlicher Wohlstand ihm nachgeworfen vird, kommt zum Bednßtsein, . . , m m A tt 1 - tl : -t i denn eS tu spät ist Der Herr Senator spncht 5 ( I. .. . ' , . m . ! " (hi.. k!. n.(.Xl n t Va( ym ST?hith!trrtiti I"" VK F .f--r r. r ii . r-.t. j rii-:V,f - k? '. iZ B0a "11 werden konnten die die Demokraten und daß sie hie Verhältnisse wahrscheinlich auch zwingen wür. den. mit den Nationale gemeinschaftliche Sache z achen. Not muchl Keine Gefahr vorhan. . i m.k. tninn,r ,b, ak ner Kart. V V Vl W yw-m -mj -m - . . geld.Platform und denn irgendwo von den !)l e. publikanern ein energischer Kampf gegen e unsem nationalen Credit und unsere natio. ale Woblfabrt bedrohende Irrlehre der Natio. alen geführt wird, so geschieht das hier in Indiana !

Der neue fccutföt Neiötszz. Nach den jetzt vorgenomrnenen Sti5)

ttahlen ist die Zusammensetzung des neuen deutschen Reichstages folgende : In vorigen LZeni Reichstag. Nthr. ger. Deutsch konservative , . 62 Deutsche Reichspartei. 60 40 37 123 12 36 4 12 92 e 14 1 5 5 6 1 22 13 Nationalliberale '.103 25 6 8 2 8 Gruppe Löwe :e 6 FortschrittsparZei .... 27 Volkspartei 2 Socialdemocratie. ... 9 Centrum 95 4 1 WelsischePartikularisten 7 Polen... 14 Däne l Elsässer Klerikale .... b Protestpartei... 6 Autonomisten. .. 4 1 , 1 Unbestimmt. . . .. .... ö 893 397 45 45 Eine geschlossene Majorität ist nicht vor Handen unter den 397 ReichstagS-Mitglie-dem. Das Zersplittern in 15 Fraktionen und Fraktiönchen'ist ein politisches Ar-muths-Zeugnib im lieben Deutschland. ES gibt keine großen Zwecke, auch nicht die Möglichkeit, sie zu erreichen, wodurch keine partikularistische egoistische und persönliche Interessen zu großen Varteibildunaen verschmolzen werden wie hier zu Lande. Was liegt an der Mehrheit.im Parlament, wenn sie doch Nichts hilft, und wenn eine Regierung doch thut, was sie will! .Wahlfreiheit'' in Deutschland ! Ein Beispiel von der merkwürdig gen Art Wahlfreiheit, die da besonders bei den letzten Wahlen in Deutschland praktizirt wurde. In der. Myslovltzer Ztg. finden wir eine Correspondenz aus Rosdzm, m welcher es heißt : AmWahl tage um 1 Uhr Mittags rückte ein Trupp von etwa 100 200 Arbeitern unter Vor tritt zweier Steiger vor das Wahllokal im Montz Sächsischen Hotel. . Damit keiner der freien deutschen Reichsbürger Müdig keit vorschütze, folgten der Kolonne auch noch zwei junge Steiger, während der Bergverwalter Herr Kunze die Flanken deckte Diesmal ging's zum Wahllokal durch den hinter dem Hause belegenenGar ten, denn von letzterem kommt man durch eine Glasthüre in'3 Wahllokal und diese mußte heute gute Dienste leisten. Herr Kunze und zwei Steiger faßten an ' der Glasthür Posto, nachdem buchstäblich! ein Wähler freierer Lebensstellung mit Gevalt weggestoßen wurde. Die Arbeiter wurden aus dem Garten einzeln vorgerufen, erziel ten einen Stimmzettel für den zur Durt schen Reichspartei" gehörigenGeneraldirek tor Richter, die Glasthüre öffnete sich jej)em treten" Wähler einzeln und durch 'die Glasscheiben kontrolirte Herr Kunze. die Abgabe des Zettels, während ein Steiger Notiz führte. Wir geben den Arbeitern Lohn, wir geben ihnen Wohnungen, ox ernähren sie und wir können ihnen !die Wahl befehlen." So lautet die Entschul digung für die vorgetragene Handlungs weise. yostsachen. Die Aufmerksamkeit des Publikums yird auf die große Menge von Artikeln, die um Versenden durch die Post eingehen, gelenkt. welche aber unter den Postgesetzen om Postversandt ausgeschlossen sind, nänzlich folgende Artikel : Packete, welche Flüssigkeiten, Gifte. Gas, explodirende Substanzen, Chemikalien le bende Thiere, Instrumente mit schaifen Spitzen, Zucker oder irgend welche aniere Artikel, welche möglicherweise die Post r . 2s. t.fi?L!. ...i . . m i . ' lacyen oetlyavlgen ooer oen Pouveantten Verletzungen beibringen könnten, enthal ten. Ein Packet, 'welches Salbe entM, kann zum Versenden durch die Post nicht aufgenommen werden. ES ist ganz einerlei, ob die Salbe in einer Bleckbücdse ttt packt ist, oder niiht. sie ist ein Artikel, der den .Inhalt der Postsachen beschädigen kann, wenn ein solches Packet aufgehen sollte. Wenn eul solches Packet so her. packt ist, daß nan den Inhalt desselben nicht erkennen kann, so sollten dieselben nicht versandt verden, ehe nicht .die vor geschriebenen Jäten im Voraus bezahlt sind. . - - I Messer und vabeln. sowie alle schatten und spitzen Jrstrumente sind vom Postversandt ausgischlossen, weil sie die Post beamten leicht jerletzen können. Mehl und Zscker sind vom Postversandt ausgeschlossen. I M dolina" ! Kleie. Maismebl. .Mill Feed" und ählliche Artikel sind ebenfalls uu9ycuj.uic... ! i Mehl, aus tuend emer Getreldeart her gestellt, ist ausgeschlossen. Knochenstauosst ausgeschlossen. ! Rastrmesser sild vom Versandt per Post ! ausgeschlonen. Wichse ist ausjeschlossen.

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