Indiana Tribüne, Volume 1, Number 5, Indianapolis, Marion County, 14 September 1878 — Page 7

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MerUrMeMn. Novelle von Theodor Küster. Noch EinS, Herr Konsul," fiel Schäfer ein; der Beamte, welcher meine Tochter hier abholte, nahm auch die Geldrolle mit, welche Sie selbst hier gelassen hatten, in dem er zu glauben schien, er sei der Erlös für das verschwundene Bild.' Wir hatten sie nicht angerührt, da ja eben der Murillo, den Sie kopire'n lassen wollen, abhanden gekommen war." Seien Sie unbesorgt,'Herr Schäser, ich werde das und Anderes in Ordnung zu bringen wissen. Einstweilen betrachten Sie mich als Ihren Beistand und gestatten Sie mir, Ihnen einen vorläufigen Beitrag zu Ihren. Haushaltungs-Ausgaben zu überweisen; wir 'berechnen uns ja später." William händigte dem Blinden eine Banknote ein. Jch: habe Ihre Tochter lange beobachtet ; ihr stilles, sanftes Wesen, ihr Fleiß und die Würde, mit der sie ihr Leid trug, haben mein ganzes Interesse wach gerusen und ich werde für sie jetzt energisch handeln.- Meinen Anwalt werde ich die Führung dieser Angelegenheit übergeben und ihm , mittheilen, was Sie selbst mir soeben erzählt haben.. Ich zweifle nicht, daß Ihre Tochter Ihnen bald zurückgegeben werden wird. Einstweilen Gott mit Ihnen!" - William entfernte sich so schnell, daß der von dieser unerwarteten Hilse fast betäubte Blinde ihm kaum seinen Dank ausdrücken konnte. Er hielt Wort : den besten Advo taten der Handelsstadt beauftragte er mit der Wahrnehmung von Alicens Rechten ; kein Geld schonte er, um die Unschuld des armen Mädchens zu erweisen. i-Doch Wo--chen nicht nur, sondern Monate vergingen und Alice ward nicht aus der Haft entlassen : auch der Murillo war und blieb verschwunden. - 1 Endlich nach beinahe vier Monaten stand die Verhandlung der Sache vor dem Schwurgericht. Es war ein Tag der Angst für allelDiejenigen, welche an Alice Schä fer Jnteresie nahmen; ein rührendes Bild des Unglücks, als das todtbleiche Mädchen in seiner-stillen Resignation auf der An klagebank saß. Ein mitleidiges Murmeln ging durch die versammelten. Zuschauer.' Leise, kaum hörbar beantwortete Alice die an sie durch den Präsidenten gerichtete Fragen. Dann saß sie wieder ruhig da, nur ihre großen, traurig blickenden Augen hingen wie sragend an den Lippen der Zeugen. . Wie in einem bösen Traume befangen hörte sie alle die für sie so verhäng nißvoll. sich gestaltenden Umstände, welche. durch den Staatsanwalt mit juristischer Schärft vorgebracht, von den Zeugen nicht in Abrede gestellt werden konnten.' ? Der Kastellan Reinhardt erhärtete eid lich, daß er den fehlenden Murillo noch um zehn Uhr Vormittags an dem fraglichen Morgen an seinem .gewohnten Platz in demselben Zimmer, in welchem die Ange klagte arbeitete, gesehen, als er dort im Vorübergehen einige Worte mit ihr ge wechselt habe. Er mußte zugeben, daß die Angeklagte, zniar. mit seinemdoch ohne Vorwissen . des . Inspektors heimlich, vor Eröffnung des Museums wiederholt dor kovirte und daß sie sogar ein Gewicht dar aus gelegt habe, der Inspektor möge davon nichts erfahren. AuS freien Stücken jedoch fügte Reinhard hinzu, er halte Alice Schä fer des ihr zur Last gelegten Verbrechens für durchaus unfähig. Dana'hatte der Inspektor Brandt seine Aussage eidlich abzugeben. Auch sie war für Alice gravirend. Nicht wenigen 33er legenheit jedoch brachte ihn die'Fräge des Vertheidigers, ob er nicht am Tage vor dem Verschwinden des Bildes einen Hei rathsantrag gemacht habe'und abgewiesen worden sei. Er war auf diese Frage gar nicht vorbereitet gewesen, mußte die Richtigkeit des Sachverhalts indessen zugeben. Auch die fernere Frage, ob.er es gewesen, der zuerst dem Verdacht 'gegen Alice 'Schäfer Worte geliehen und sie bei der Behörde als muthmaßliche Diebin denunzirt habe, mußte er bezahen. Man sah, wie. schwer ihm das ward. Doch er erhärtete dahin gegen eidlich, daß er kurz vor Eröffnung des Museums die Angeklagte eilig und sichtlich ängstlich sich habe entfernen sehen und bemerkt habe, wie sie etwas unter ihrem Umschlagetuch verbarg. Auch die beiden als Zeugen vorgelade nen Arbeiter bestätigten dies.

Auf den Vorhalt deS Präsidenten erklärte

Alice: Ich entfernte mich vor elf Uhr weil ich den Herrn Inspektor kommen hörte und den Kastellan nicht Unannehmlichkei ten aussetzen wollte. Unter meinem Um schlagetuch trug ich die Mappe, welche ich stets mit zur Arbeit nehme und an demsel ben Morgen auch nach elf Uhr wieder ins Museum zurückbrachte." Kaum eine halbe Stunde nach Eröffnung des Museums und ehe noch einer der fremden Besucher sich wieder entfernt hatte. war das Verschwinden des Bildes bemerkt worden. Die Rede des Staatsanwalts, war kurz zur Sache und hielt die Anklage aufrecht. . Der Vertheidiger wies in warmen, über zeugenden Worten nach, daß auch nicht ein Atom von Beweis dafür erbracht sei, daß die Angeklagte den Diebstahl verübt habe. Kein Mensch habe sie im Besitz des Bildes gesehen;, in ihrer Wohnung sei nichts gefunden ; das dort, beschlagnahmte Geld . sei als crwlesenermatzen .durchaus nicht in Frage kommend längst restituirt worden ; über jede Minute ihrer Zeitver Wendung vor und nach dem Verschwind'en des Bildes habe, die Angeklagte die beste und unwiderlegbarste' Auskunft gegeben In seiner Praxis sei es ihm vollkommen neu, daß unter solchen Umständen der Fall überhaupt vor die Geschworenen gebracht worden sei; .indeffen sei ihm das trotzdem im Jntereffe seiner .Schutzbesohleneu lieb als den Geschworenen dadurch öffentliche Gelegenheii gegeben werde, die Ehre 'der selben-, wieder herzustellen, jedenfalls in einer , besseren und nachhaltigeren Weise, als eine einfache, im Stillen sich . vollzie hende, Niederschlagung der Untersuchung dies vermöge. Der Staatsanwalt verzichtete auf eine Replik. Das Resume des Präsidenten war Alice günstig. Die Geschworenen zogen sich zurück und gaben nach kaum fünf Ml nuten ihr einstimmiges Ni chts chul dig"ab. Alice ward kostenlos fr eig e sprachen und sofort der Haft entlasten. , . Fr eigesprschen! Wie beseligend klang das Wort dem Ohr der armen Dul derin! Sie-konnte nun gleich zu ihrem Vater zurückkehren, wieder wie früher für ihn arbeiten..... Das arme Kind ahnte nicht, daß trotz alledem nun ein Makel an ihrem Namen haftete. So lange nicht der wirkliche .Dieb entdeckt worden, ward sie doch von so Manchem noch trotz des Frei spruchs der Geschworenen, für die Schul dige gehalten. Wenn ihr auch der Besitz oder'der Verkauf des werthvollen Bildes

nicht hatte nachgewiesen werden können,, messend in Alice, hoch zu vergessen, was ' ' " I. . i si .in .a - rr..?. -

konnte sie es denn nicht nach dem Auslande verschickt, nicht auf irgend eine unentdeck bare-Art für die Zukunft in Sicherheit ge bracht haben?.. Und mnßte: sie. sich nicht selbst, sagen,' daß nur: der Mangel . über führender Beweise ihre Freisprechung'ver anlaßt hatte? ... : - ; . , -; Der Gerichtssaal hatte sich geleert. Alice ward von ihrem Lehrer, dem treuen Freunde ihres Vaters, .dem Blinden- wieder zu geführt. Es war ein Wiedersehen voll Freude und Thränen. Auch William Retchow kam noch, am selben Tage, um ihr Glück zu wünschen. . Tief .erröthend, mit einfachen, aber herzlichen, Worten dankte sie ihm für Alles, was er für sie gethan hatte, tzinen Augenblick hielt er ihre Hand in der seinen; sein Blick voll Trauer und doch auch voller Liebe ließ den ihren senken und ihre Hand erzittern. : .Den Murillo kann ' ich nun leider nicht für sie kopiren,- sagte bitter lächelnd Alice. Ueberh'aupt werde-ich keine Kopieen mehr anfertigen können, denn' der Aufenthalt im MuseuM'wird mir wohl kaum, mehr ''-' , erlaubt werden, wenn ich auch darum nach suchen wollte." So malen Sie mir ein Bild aus Ihrer eigenen Phantasie Ihr bedeutendes Ta lent giebt mir die Ueberzeugung, daß Sie etwas Treffliches leisten werden." William wollte die'Summe, welche er vor vier Monaten als Bestellgeld für' die Kopie des Murillo gezahlt und die Herrn Schäfer seitdem von der Behörde' zurück gegeben war, unter keiner Bedingung wie der nehmen, so dringend Alice uno ihr .Vater ihn auch baten, denn unberührt lag die Rolle noch da. Die Senatorin, welche die nun vollendete Kopie, bei Alice bestellt. hatte sich veranlaßt gesehen, die ursprüng lich vereinbarte Summe zu verdoppeln, denn 'Alicens Arbeit ward 'allgemein' ein Meisterwerk genannt. Vor der ersten Noth war nun .die kleine Künstlerfamilie wohl gesichert.. - Sie hat ten auch die bisherige Wohnung verlassen weil es Alice unmöglich . ward, die'.höhni

schen Worte und lieblosen Bliöe der Nach,

barschast, welche ,ste immer noch für du Dtebm des Murillo hielt, langer.zu ertragen. Jn emer neuen, m emem offenen, gesunden Stadttheil belegenen Wohnung hatte eben jene Senatorin Alice em km nes Atelier einrichten lassen. Diese treff liche Dame war unbeirrt der jungen Künst lerin eifrige Gönnerin aeblieben und hatte 'ihr die YsZch?rna nfnpWhnfc fir fir .7 v-'77r,"a n'ö ' igren reunoen warm empfeylen weroe. Alice arbeitete fleißig, doch seit jener un i r. jtil x . t j. : jci v . rr- -1. I Hiuuiui W un imiurnr vujaiten auf dem sonst so zusriedenen und sans. en Mädchen - zu liegen ; sie war still, ihr - ' , I sonst harmloses Geplauder mit dem Vater beschränkte sich jetzt auf die nothwendige Unterhaltung ; nachdenklich, träumend saß sie Mitunter Stunden lana. und obwool ihre äußere Lage sich bedeutend gebesiert J ' fyntta nrtX st hAM 9t" . - f a a 1 vu.u, uiv in uy gu jcuü uiuuju und trauriger. William Retchaw hatte Alice seit .dem Tage ihrer Freisprechung nicht wieder gesehen. Sie hatte immer gehofft, er werde sich zeigen, doch vergebens; sie schallt stch selbst eine Thörin, daß sie einen Augenblick nur geglaubt, mehr als ge. wöhnliches Mitleid habe ihn veranlaßt, so gegen sie zu handeln, wie er es gethan. mehr als Mitleid war, was aus seinen Au I gen zu ihr gesprochen hatte. ; Doch darum durfte sie sich ca so seligen Träumen nicht hingeben, wie sie es wohl gethan, und so folgte denn auf die kurze Zeit von Glück und Liebeshoffe " bittere Enttäuschung, Sie zürnte mit sich daß sie die Klust ver gesien, welche sie von ihm trennte; sie eine armL Malerin und er, der reiche Kauf mannssohn und Konsul was konnten sie gemein haben ? Und wenn er wirklich tie fer für sie empfunden hatte, konnte sie es ihm verargen, wenn Vernunstgrunde bei ihm die Leidenschaft überwogen und ihn das Thörichte dieser Liebe einsehen ließen; mußte ste ihm nicht im Gegentheil dankbar sein, daß er sie nicht mit Llebe versolgte, da er doch em ernstes Band mit ihr zu knüpfen außer Stande war? Ein reizendes kleines Genrebild, ein Prachtbild", wie ihr Lehrer selbst sie ver sichert, hatte sie für William Retchaw in Arbeit,. um ihre Schuld gegen, ihn zu mgen. Mehrere kleine Bilder hatte sie schon vortheilhast verkauft und damit die Sorge aus ihrem kleinen Haushalt gebannt. Der arme Vater schüttelte oft den Kops uber die Veränderung, wie er glaubte, die mit seiner Tochter vorgegangen, und, oft drang ec nur diesem Umstände die Ursache bet ja nun einmal ncy nicqi anoern ie; iyr vorstellend, wie. ste von allen ihren reunden noch ebenso wie zuvor .geachtet sei. dann schmiegte sie sich an den Vater und sagte ihm, daß sie. ja ganz zufrieden und glücklich sei. Und der Blinde sah nicht die thränenschweren Augen seines Kindes, welche dieseMorte Lugen strastenhatte 11 C1Y f Xft XaCi -a t Y f i , leine aiyuuiity uuuuu, uup igiifc viiiuiü keit ganz andere Ursachen zu Grunde lagen, keine Ahnung davon, daß es sich hier um Liebesweh. und um verlorene -vonnungen handle. Auch im Hause des. Generalkonsuls Ret' chaw war Manches anders geworden. Der noch vor wenigen Monaten so rüstigeGreis war zusammengesunken und eine nervöse Unruhe lag auf seinen Zügen ; seine Gat tin hätte Vieles von ihrer ste sonst aus zeichnenden Frische verloren, ihr ohnehin stets strenges Gesicht war noch kalter, ihr rtrt . . l . . . V. . neneymen gemenener gemoroen uno peinlicher noch als früher beobachtete siedie grvble orgsutt uu, uur uium. uuuj William warernst und nachdenklich; nur 'eianie oueo, wie immer, ,orgios uno heiter, ein glückliches, launenhaftes Wesen, Die seit beinahe einem Jahrhundert be. si auVa CV!.hA 90.4 X A W tV (Sl A? M " U A M licycuuc xjuwu uuiujuw uu uyu wui in ihren Grundvesten erschüttert. Schlag aui 3ujicig i(ucu nie viuu-vuiicn. em. Häuser, welche als. fest und sicher durch die ..c x.r it vi- c:.tou,n. ganze? Welt bekannt gewesen, zu .denen Retckaw und Sobn" in den enasien' aeschästlichen Beziehungen gestanden, waren is. .nUJr, trn insolvent geworden und hatten so manche andere mit m ihren Sturz verwickelt. Von Tag zu 'Tag ward der kommerzielle. Hori ,nt dunkle nd drns,?nder. der benti nock s s.l, und ,elbstb.wub.,ur Börse gehend. .r - . v - f Kausherr konnte morgen m der Lage sein, f t r. Ja. " rrleine Jaylungen luspcnoiicn zu mu en, er konnte vielleicht zum Bettler herabstnken durch den Fall Anderer. ' Kein Freund traute mehr dem Freunde, Selbsterhaltung ward zum ersten Gebot eines Jeden der Kredit hörte fast auf,, denn jeder Einzelne mußte selbst allen -möglichen Eventualitä

ten gegcnüber'gerüstet dastehen. Erst wa

ren die Verlegenheilen des Hauses Retchaw nur unbedeutend, .Verluste, wie' sie in der' Handelswelt stets vorkommen, und weder Vater noch Sohn beachteten sie groß: wa ren sich Beide doch der ftrena rechtlichsten und gewissenhaftesten Handlungsweise be wußt ; doch immer empfindlicher und schnei ler auf eWnr fnTrth miti-hon fci N. Tuff '. x;s. wrnuuuuui uiuciu; Katastrophe nicht unmöglich, vor der der alte Konsul sowohl wie sein Sbn ntter.I . I ien. ' I Noch stand indessen' das Ansehen der bockaeackteten Mrma durchaus unerscküt. i j i " " " " " i tert. noch abnte Niemand, wie nabe auch sie dem Sturze sich befand. - Smeisam saßen Vater und Sohn sich im Kabinet des rtteren a??nns,pv? hr pUnmnh gnivvj rv VVQMfVWV I hatte eben' wieder eine chiffrirte Devesche r. L C ' crr ? n m . r I ycüjaaji luiu uiuiuiu ocu jnQOii oerCi

ben seinem Vater mitaetbeilt : die Unmöa'!...... .:.

lichkeit, eine bedeutende, gerade in der Zeit doppelt wiegende Baarzahlung ausgezahlt zubekommen, auf welche die Firma ein gutes Recht hatte. Diese Unmöglichkeit" galt einem Verluste gleich. Auf diese Summe hatten sie mit aller Zuversicht ge rechnet. - Gebeugt, schwer atbmend"saß der alte . r . r. r n V r :rr in semem Lehnstuhl vor semem Schreibtisch ; ' er sah das Ende voraus 9 wen das noch lange so fort ging. Nur ein einziger Rettungsanker war noch vorhanden. aber auf ibn munte er verdickten - denn w w er verlangte das Lebensglück seines Soh. es. - Melanie's Vater hatte mit ihm vie verloren, ihre unierneymungen waren ' . vielfach gemeinschaftliche gewesen; trotz dem wußte der alte Konsul, daß, wenn jener sich mit ihm verband", der Sturm hier mit Leichtigkeit beschworen werden konnte, da drüben die Verhältnisse wesent ch andere und Decamps Quellen nahezu unerschöpfliche wären. Eine solche Ver bindung jedoch ließ sich nur auf Grund eines Verlöbnisse seines Sohnes mit Me. lanie arrangi.en und William mußte dann der Geschästs-Nachfolger auch des alten Decamvs werden. 7 Auck William war sich dieses alleinigen Rettungsmittels wohl gewußt, und wenn er nicht von selbst darnach griff, der alte Herr vermochte ihn dazu nicht zu zwingen. Ein schwerer Kampf hatte schon lange in ihm getobt: er liebte Alice noch immer, mehr vielleicht denn je, da ihr Besitz ihm nun unerreichbar schien. Er hatte sie nicht wie. versehen, sie vergessen wollen, doch je näher Stunde'der Entscheidung rückte, desto r.iebr süblte er. wie namenlos unalücklick er wurde, wenn er um der Ruhe seiner ! . . . Eltern und der Ehre seines Namens willen seine Liebe zu Alice opferte, um Melanie zu seiner Gattin zu machen Melunie, e er nicht liebte, kaum achtete, wieder Mann' die 'Gesährtin seines Lebens hochachte soll. Und würde sie ihn jetzt über' Haupt noch wollen, nachdem er seither-so unfreundlich, hart,! kalt gegen sie stch ge. 1 i e I jnfll 5 ' ' ' Ein Entschluß schien dennoch in ihm zur Reife gekommen zu sein ; er konnte nicht länger die Qualen seines Vaters mit awsehen und den stillen Kummer seiner Mut' ter ertragen; sie ahnte kaum, wie schlimm es um den Kredit dcs Hauses stand. Konnte er so herzlos sein, die Rettung Aller um eines poetischen Traumes willen zu ge sährden? Vater," sagte William, das Schweigen unterbrechend, ich weiß, daß nur Eins uns retten kann : die Verbindung mit Melanie. n denn , ich will um ihre Hand werben! I ' ' . SoaÜxtb m ibr aeben. Ob sie 'ch meine Hand annahmen wird - iß es niche ; doch ich werde thun, was unter den gegenwärtigen Verhältnissen s,-;. meine Mickt balte -um unseres Na men willen "' ' Erfreut reichte der ' alte. Herr seinem I ': ' - . . ' . - fistin;w, Sand. W ll an., ick danke , ätV ,u Melanie ; sie liebt " 'i " ' w ; t? ' ' Dich, glaub' es mir, und wird Dich nicht verschmähen." ' ' - Rasch verließ William dasZimmer.um das tunae Mädcben aufzusuchen.. Draußen chte ein Diener, ihm die Meldung, ,daß ein Gemälde für den ungen Herrn Konsul r dessenZimmern geschafft morden fei. Als William infolae dieser Mittheilung sofort zunächst nach seiner Wobnuna ging, siel dort sein erster Blick g'WL, I lUllMV vvuv vm. "' - - j . zu ihren Fußen ein Leonberger . " . . rW , , . -r öunö. vas treue uzorrrar von imams eigenem, prächtigem Thier. Das Bild I 's- n tv" . jfe a aa.C a & . stand in bester Beleuchtung auf eulem Stubl. Gerade in diesem Augenblick mußte ihm diese Erinnerung werden, wo er mit aller Selbstüberwindung einen ret i . v ... er. u i r jl f..& aEaLI h!! lenoen miluwk wu"c : . : . (Fortsetzung folgt.) , . 5

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