Indiana Tribüne, Volume 1, Number 5, Indianapolis, Marion County, 14 September 1878 — Page 6
W
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A r r e r r ei.
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In den Ver.'Stäalen sind 132 Syna 'gogen ; - - Der König von Siam hat dreitau send Frauen. . -, .,' . Ende September wird in Boston eine
Kinder-Ausstellung stattfinden. In Philadelphia giebt es eine Rap paport-WohlthätigkeitsGesellschaft. In Philadelphia wurde das Cann
stetter Volkssest mit großem Pomp, ge-
feiert. Amerikanische Bierbrauer haben au
. der Pariser Weltausstellung sich. Preise
geholt. Hannovers schönster Vergnügungs platz, Röpke's Tivoli, ist theilweise nieder gebrannt.
In Vicksburg sind, die berühmte deutsche Schauspielerin Frau Methua Schellerund ihr Gatte dem gelben Fieber
erlegen. In Cincinnati ist eine farbigeWäsche
rin. Luella Smith, die nach und nach
ganz weiß wird. Ein wissenschaftliches
Problem!
- Ein einarmiger Knabe in Augusta,
(Sä., Namens Theodore Johnston, ist ein
gute? Schwimmer und rettete vier Perso nen vom Ertrinkens
In Cincinnati sind aus einmal fünf
zehn deutsche (democratische) Polizisten
entlassen,, und durch Vollblut Jrländer
ersetzt worden. Commentar überflüssig. -. 4. i P vi t. . t
uas oeul cue unoes cylenen m
Düsseldorf war ein jämmerliches Fiasco
und hat ein riesiges Defizit ergeben. An
stattt Tausende kamen nur Hunderte. Die
Schützenfeste haben fich überlebt.
Josep Pulitzer, der Reformer
Pulitzer, der während der letzten Präfi
dentschaftsCampagne für Ehrlichkeit in
der Regierung :c. riesig in's Geschier ging, dieser Pu'itzer mußte in New Bork als er mit seiner jungen Frau von Deutschland
eintraf, 60 wegen Contrabande blechen.
Josep bezahlte unter Protest. Schla Massel! In Berlin tritt übrigens jetzt die Er scheinung vielfach zu Tage, daß arbeits
lose Individuen geflissentlich Majestäts-
deleldzgungen ausstoßen, um auf 6Monate,
ein oder mehrere Jahre Kost . und Woh
nung in den Gefängnissen zu finden. Die
Gefängnisse sind derartig überfüllt, daß
Seitens der Aerzte die ernstesten sanitäri
schen Befürchtungen' laut geworden sind.
Für die Ehrlichkeit, durch welche die
jetzige Administration sich auszeichnet,
spricht der Bericht des Binnensteuer-Com
misiärs Raum. Aus demselben geht her
vor, daß im letzten Jahre $223,712,622 an Steuern .colleltirt wurden, ohne daß die
Regierung auch nur einen Cent verlor.
In drei Distrikten, ergab - sich ein Betrug
von zusammen $11,000. Die ' Collektoren
wurden abgesetzt und ihre Bürgen mußten den Schaden ersetzen. Das gibt ' kein
schlechtes Item auf der Creditseite der Ad ministration. '(Westl. Post.)
Das ' sozialistische Philadelphia
Tagblatt meldet: Aus Glauchau sSach
sen) melden die gutgesinnten Blatte 'litt
einiger Entrüstung : Die hiesigen So zialisten sind durch die Erfolge' der Stich
wählen übermüthig geworden. Wie der
Dresdener Zeitung" geschrieben wird, gibt
es am hiesigen. Orte Webergesellen, die.
wenn sie Arbeit und Engagement bekom
men sollen, erst ihren eventuellen Meister
fragen : ob er auch die Glauchauer Nach
richten" (Sozialistenblatt) liest. Thut er
dies nicht, so kehren sie ihm sofort den Rücken und nehmen gar nicht erst Arbeit
an." Wird ja nur der bekannte Stiefel
umgekehrt !
Bei offenem Fenster.' Die erst 19
Jahre alte Frau eines Offiziers in Berlin
ist durch ihren eigenen Leichtsinn in eine
schlimme Situation versetzt worden. . Aller
Warnungen ungeachtet schlief, die junge bildschöne Dame während der Abwesenheit
ihres auf einem Kommando befindlichen Mannes bei offenem Fenster, wie sie auf dem Güte des Vaters stets gethan zu haben behauptet. - Vor etwa acht Tagen ist die Sache einmal recht schlecht verlaufen. Als die 'junge Frau aufstand, fühlte sie eine entsetzliche Spannung im Gesicht und sank fast' ohnmächtig 'zu Boden, al'ö sie in den Spiegel' blickte.. Ihr ganzes Gesicht war verzerrt, der Mund saß beinahe zwischen Ohr und Auge. ' Alle Mittel, selbst Elektricität, haben bis jetzt nichts genutzt und seit drei Tagen liegt die'arme Frau in ge heiztem Zimmer. Durch fortwährende Wärme hofft der Arzt Erfolg) Jedenfalls mag der. Fall :Andereu. zur. Warnung dienen.. . , ;.,?': r ' i i j
Die Mieth - Kasernen im Chinesen
Viertel in San Francisco' sind, geschlossen
worden. . '
1 'In Ulm im Schwabenlande -ist auch
eine Loge der Sonderbaren Brüder" ge
gründet worden.
In den letzten fünf Jahren haben von den '680.000' hauptsächlichen Firmen des
Landes, Bankerotte gemacht.
Ein Zeichen- der Zeit. ' Die Sedan
feier wurde in Deutschland nicht allge mein gefeiert und mangelte der Enthusias mus früherer Jahre.
Unsere Industrie hat auf der Pariser
Ausstellung einen großen Triumph gefeiert. Dieser Ersolg muß unbedingt ermuthigend
wirken. .
. Richter Noah Davis.in New York hat $17,500 jährlichen Gehalt. ' Bei 81
Arbeits".Tagen giebt das Z216 pro Tag.
"WhÖ 6n carth beats that ?
Zwischen jetzt und 1880 erwartet man
eine starke Einwanderung. von Menno
niten in Amerika. Im angegebenenJaHre
endet ihre Militärfreiheit in Rußland, wo
200,000 dieser fleißigen und tüchtigen
Menschen wohnen.
Noch nie waren die Haisische ander
nordatlantischen Küste, bis Maine hinauf, so zahlreich wie dieses Jahr, Das Baden ist an dielen Orten gesährlich geworden.
Kürzlich wurden in einem Netze (für Wußfische) 8 mächtige Haifische von 6-9 Fuß gefangen, die sich in dem Netze eine
Mahlzeit holen wollten.
Großbritanien hat in Ostindien 65,
000 Mann europäische und 125,000 Mann
eingeborene indische Truppen, während die
Landesfürsten zusammen 300.000 Mann mehr oder weniger gut geschulte Truppen
auf den Beinen und unter den Waffen ha'
ben und nicht weniger als 5000 Kanonen
besitzen. Daß eine solche Truppenmasse
zu groß für die bloße Aufrechterhaltung
der inneren Ruhe und Ordnung in diesen
Tributärstaaten ist, giebt Jedermann, selbst in Indien, zu. -Die Fürsten selbst aber
scheinen von ihrem Rechte, unverhältniß mäßig starke Armeen zu halten, so durch drungen, daß sie neuerdings an das Ober
Commando der anglo-indiscben Armee das
Verlangen stellt, ihnen die besten neuen
Präzisionswaffen für ihre Truppen zu
liefern.
Die zweijährige Sitzung des deutschen Ordens der H a r u g a r i fand diese Woche in Boston statt. Es bestehen in den Ver. Staaten 331 Logen 'mit 19,022 Mitgliedern, die über ein Vermögen von
$418,271.82 versügen.. Unterstützungen er
hielten in den vergangenen zwei Jahren
5,977 Brüder und 604 Wittwen und Wai
sen. Die nächste Sitzung der. Großloge
findet in Milwaukee statt. Die Beamten
wähl ergab folgendes Resultat : O. G.
B.'L.-Vogel, Boston, Waff. D.G.B'
G e o r g e B a e r Buffalo N. Y. G. A.
P.-Koehler, Chicago, Jll. G. S. W.
Rosenthal, Reading, Pa.' G. Sch. I.' C. Dick, Millwaukee, Wisc. Es wurde
beschlossen,- alle Logen des Ordens zu er
suchen, eine gemeinsame Collecte'für die
nothleidenden Brüder im Süden zu ver änstalten und wird dies den einzelnen Lo gen mitgetheilt werden. ' ,' " ;
Auch der M o ,r g e n st e r n" weist
auf die Gefahren hin, die dem Norden durch
die "SoutherrTclaims" drohen. Das ge
nannte Blatt schreibt : M e.n schlich! Dem Congreffe liegen bereits südliche d. h.
Rebellen - Entschädigungs Forderungen
zum Betrage von 360 Millionen Dollars vor. Und diese Forderungen .sind nur eine
Einleitung zu größeren.. Das Amende ment zur Vundesverfaffung verbietedaller
dings die Zahlung der Rebellen-Schulden
der Schulden, welche die conföderirte
Regierung" gemacht, und die Entschädi
gung für die emancipirten Sklaven, allein
durch kein Gesetz ist'die Zah
lung jener Forderungen ver
boten, welche sich aufZer
st ö ru n g von Eigenthum durch
die Bundestrup p e n :i. :c. b e- . ' . Y ' w i. . ri . . rw " t.' '' ,- '.'
z l e y e n. uno mt üoroerungen ve
laufen sich auf eine ganz ungeheure Suni
me. Die Exrebellen machen diese Förde rungen geltend;'' und 'warum sollten sie nicht? Wenn der Norden in diesem Kriege
unterlegen wäre, würde er nicht auch'alles
aufbieten, um zur Herrschaft zu aelängen
und Entschädigung zu erhalten für die'er littenen Verluste und Pensionen auch für seine Invaliden, Wittwen und . Waisen?
Daß die ExRebellen darauf hinarbeiten,
um jo circa ein Tausend Millionen Dol. lars aus der Bundeskasse zu - ziehen, ' ist natürlich, weil menschlich",, daß aber das
Volk des Nordens bereit sein sollte'diese
Summe zu bezahlen, das wäre schon sehr
unnatürlich
.Was verstehst Du unter dem Worte
,Gesetz''wurde'e!nst der weise Solon ge fragt. Ein Gesetz" war , dessen ,Awort, .ist ein Spinnengewebe, M' welchem .sich
kleine Fliegen verfangen, wahrend Die gro
ßen es durchrelßen und davon fliegen!
Zeitbild. ..Höhere Tochter : Fräulein Directrice. ich muß mir das .Du" von
heute ab verbitten ; ich habe mich während
der Ferien verheirathet und bin nur in das
Institut zurückgekehrt, um die Miethe zu ersparen weil mein Mann aucy noch ein
Semester studiren muß !"
Einen guten Merks" hatte der früh-
ere Rebellenosstzier und nachmalige, ägyp
tische Landsknecht Field ; der, verzichtete
cyon vor.emem Jahr.auf den kriegenschen
Glanz in Cairo undkam herüber, um von
seinen democratischen Brüdern im Ratio nal-Abgeordnetenhause zu ihrem Ober Thürhüter gewählt zu werden. .
Colasanti sagt, daß Hüh ne r eie r.
welche 2 Stunden lang in.eine Mischung von Eis und Salz eingetaucht, und einer
Temperatur von 70 bis 108 C. ausgesetzt
sind, offenbar fest gefrieren. : Wenn man
sie dann üllmallg wieder aufthaut und in einen Brütofen legt, so kann man an ihnen
in einer Periode von 8 Tagen in! jedem
Falle die regelmäßige Entwicklung ; des
Embryo beobachten. Demnach ergiebt sich'
daß, die thierischen Keime .sowohl einen
niederen und möglicher Weise auch höheren
Temperaturgrad ausstehen können, als die
aus. denselben hervorgegangenen Thiere
selbst. . . .; ; . .,
Folgen der einseitigen Gemüse Nah
rung, Schicksal .der Vegetarianer ! Die Gemüse haben so wenig Nährstoff, daß
große Haufen nöthig werden ; diese verur
suchen viel Abgang'. Die erste Folge
hlevon lst, daß mit der Zeit das , Gedärm
übermäßig gedehnt wird, besonders auch
durch die vielen. Gase. (Winde), die sich bei
dieser Nahrung entwickeln.. Dann folgen
Erschlaffung des Mastdarms und Vortälle
deffelben, als Folge zu häufigen und zu
starken Drängens. Wegen des. geringen
Gehaltes an wirklich nährenden Stoffen
(durchschnittlich enthalten die Gemüse nur
10 Proz. Trockensubstanz; das übrige ist
-Wasser) wird endlich das Blut auffal
len dünn, wässerig es enstehen Flüsse"
aller Art, namentlich der. bekannte weiße
Fluß. Bei den V ege t u ria nern"
sieht man am besten, daß die einseitige
Pflanzen'Nahrung nicht genüge; da kom
men Bleichsüchten, Magenkrankheiten und
Wassersüchten häusiger vor als bei Leuten,
die Naturgemäß leben. Noch ist zu be
merken, daß sich zur warmen Jahreszeit
eine Nahrung besser eignet, bei welcher die
Vegetabilien vorwalten, weil die meisten
derselben etwas kühlen und viel weniger
zur Fäulnlß geneigt sind als das Fleisch.
Obgleich der gemeine Mann weiß.
daß bei den - Hausthieren,, wie z. B. den
Pferden, die Cultur der Haut ganz unent
behrlich ist, wenn .sie nicht mager' schwach
und unansehnlich werden sollen, und' ob
gleich jeder Stallknecht, alles Andere eher
unterläßt, als das Striegeln, Reinigen
und Schwemmen der Pferde, so fällt es
ihm doch selten ein, d a ß e r sich selbst
e b e n sjo behandeln müsse, um
gesund und kräftig zu.blei
ben. Jedem Menschen ist aber Waschen
B.aden und das damit verbundene Reiben
des Körpers eine nothwendige Bedinguna
zur Gesundheit. Gewerbetreibende, welche
ohnehin mit schmtzigen und staubigen Ge
genständen umgehen, müssen aus doppel
ten Gründen die Haut reinigen: Waschen
und Baden öffnen die kleinen Hautporen
(durch welche die Hautausdunstung ge schieht und die so klein sind, daß zu einem einzigen Schweißtropfen schon fünfzehn
solcher Poren beitragen und deren Aus dünstung doch' dem Körper täglich 180
Gramm Stoff entzieht), lenken die Blut
strömung gegen die Haut hin, wodurch die
inneren Organe freier werden stärken Rückenmark und Nerven, wuken wohlthä tig auf das Gehirn, erfrischen Geist und Gemüth, schützen endlich durch die abhar tende' Wirkung auf die Haut vor Erkäl tungen .und' Förderung der Ausdunstung
gegen Hautausschläge und.Ansteckungen.
Lukra tiv er' Wunsch. . . i . . Bei der leiten in Mannheim stattgehab-
ten Lehrerversammlung ging's , zum guten
Schluß nach Heidelberg und hinaus zum
berühmten Schloß. Zwei Jungen ließen die vielen Lehrer staunend an sich vorüber
ziehen und endlich machte einer seinemHerzen Lust mit dem Ausrufe :
' Du, weißt, .was ich möcht' ? Wenn
ich nur so viel' Kreuzer hätt' als die all' z'samm schon Hieb ausgetheilt haben !'' '
Hauptmann und Lieutenant
: Bei einem.Regiment diente ejn Haupt
mann von sehr kleiner und ein Lieutenant
von großer Statur.' Der Lieutenant hatte
die Gewohnheit auf den .Hauptmann,
wenn er mit ihm sprach, auf eine gewisseArt
hinabzusehen, die dem Letzteren sehr zuwi
der war. Der Hauptmann ertrug es sehr
lange, wurde aber endlich so erbost darüber, daß er eines Tages in seinem Unmuthe in
die Worte ausbrach :
Sehen Sie doch nicht herab: das ist eine Unart ! Sehen Sie, wie andereMenschen,
geradeaus. Der Lieutenant, eingedenk seiner Sub
ordination, sagte : Herr Hauptmann, ich
werde gehorchen aber leben Sie wohl ! '
Was? versetzte ! der Hauptmann, was
wollen Sie unternehmen ?.r
. : Ich werde, gehorchen, wiederholte der
Lieutenant ; aber leben Sie wohl, denn
nun sehe ich Sie in diesem Leben nicht wie der. :; .; ; .
Wie mit Sparbanken . Depositen ge wirthschaftet wird. .
.In New ZZork fand letzter Tage eine öffentliche Versteigerung von' sogenannten
Werthpapieren" statt, welche , sich i in der
Vermögensmasse .verschiedener .dortigen
Sparbanken befanden, die längst den Weg
alles Fleisches gegangen sind. Die Ver
steigerung zeigte' auf's . Unwiderleglichste,
wie gewiffenlos und. stumpfsinnig man mit
dem Vermögen des kleinen Mannes Wirth schaftet, wenn man es einmal unter seinen
Daumen hat. ' Natürlich sprechen wir hier
von den soliden Sparbanken nicht, sondern vonden.-miserabeln Anstalten,' an' deren
Spitze einzelne tölpelhafte Landspeculan ten, oder verwitterte Käufleute und Finan ciers stehen. Aus der erwähnten Aerstei gerung wurden verkaust : $63,(XX) 6-proc. Bonds von Nord'Caro lina zu $13.50 das $1000. -
$i66,txx) .proc. Alavama Bonvs zu
$20.50 das $1000.
P41,(XX) lsoutvnelo TowN'Bonvs zu
$31.00 das $1000. : Das heißt man die anvertrauten Gel
der des Volkes prächtig angelegti! Und
aus welchem Grunde solche nichtsnutzige
Anlagen? Die Depositoren der Banken
sind mit ö Procent zufrieden, ja mit
Procent, falls man ihnen nicht 5 Procent
geben kann. Statt also den Einlegern
eine denkbar höchste Sicherheit zu bieten.
stecken solche Lumpeninstitule das sauer er sparte Geld des armen Mannes in zwei
deütige Werthpapiere, welche, wie in dem
vorliegenden Falle, sast nur den Werth von Lumpen haben. Hätten die Vermal tungsbeamten der in der Rede stehenden
Banken statt 6 und 8 Procent zu nehmen, sich mit 5 Procent begnügt so 'hätten' sie die ihnen anvertrautenGelder. in den sichersten Werthpapieren anlegen, können, und
jeder Dollar Einlage wäre geschützt gewe
sen. Aber freilich, die Zinsenfrage ist für die.Herren, die an der Schüffel sitzen, die
allcruntergeordnetste. Man kauft, wie es
sich bei der New Porker Teutonia, unseli gen Angedenkens, herausgestellt hat, ent
werthete Papiere zu einem billigen Preise
und trägt den Ankaufspreis dieser Paviere
falsch .in die Bücher ein. Dies ist für
manche der hohen Herren die Hauptsache,
und an dieser verbrecherischen Lüderlichkeit
scheitert so manches Institut, das, wenn es - von .vorsichtiger.'' und - ehrenwerthen
Männern verwaltet würde, in Ehren da. stehen und seinen Beruf erfüllen könnte. Ein betrübter Ehegatte. Ein Lebensversicherungs Agent erhielt
vor Kurzem den folgenden Briefs Ge ehrter Herr! Mit tiefer Betrübniß im
Herzen ergreife ich die Feder, um Ihnen
anzuzeigen, daß meine Frau, die bei Ihrer Gesellschaft mit $1,000 versichert'war, nicht
mehr ist.. Der . schmerzliche Schlag traf mich heute früh 7 Uhr. Die Nummer, der
Police ist 433.' ' Ich kann mit Wahrheit
sagen, sie war eine treue Gattin und eine
zärtlich liebende Mutter. ' Ich habe ' gleich das Attest des Axztes mit beigelegt,' damit
Sie keine Umstände weiter haben. ' Sie
war nur kurze Zeit krank, hat aber viel
gelitten. . Ich denke, Sie werden mir das Geld.recht'bäld'einKickendaM ich nicht
lange warten mutz. Mem Schmerz ist
groß. Derbaldigen Einsendung des Be
träges 'entgegensehend, zeichne 'ich erge
benst' v;:--:- v . . .. N.N-"
v : v v, . m . -7. Eine englische Zeitung in Baltimore
wollte 'kürzlich ihre Kenntniß in der deut
schen Sprache zeigen.. Statt Wer nur
den lieben Gott läßt walten," hieb es aber:!
Wer nur den lieben Gott läßt walzen .
j Leichen - Bestatter,
276 Oft Marketstraße, zw. .Oft und Liberty, . Indianapolis, Jnk. . JSTtf ut schen werden zu niedrigen . Preisen ausgeliehen. ' . '" I7aug11 Otto Schiffers Badc-V. SlrDlmmanstclt, ' .. ' Ecke West.Straße und Canal. " '
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PF'x'i'r. Nvt--'H
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Jeden Tag offen von Morgens '. . . : Uhr. i;
6 bis Abends 9 17augi9
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rT.'V . i. M, i . m - r. T I ff - iTT-s
WMßÄSZMs
, . ' , , , ,. Ciscnbahn-Zcit-Talicllc. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag, ' den 26. Mai 1878.
Cleveland, Columbus, Cincinnati und Jn dianopolis Eisenbahn. (Bee Line.),
Abgang: NDBoEx-j- .. 4:15 93rn 25.&S jf 4:15 S3nt Union Acc. ...5:30 Srn Davt'n & C Ex. 12:00 M N. A. 5 B. E5..,6:3l)Nm E. & Ft. W. (Sj;f 6.3i) Nm
,. Ankunft:. L u St. L. Eri-.. 7U Vm nd.W.u M. Exw öS Vm nion Acc 4 00Nm B. uS.L.Ex.... öNONm Cvl. U Ind. Er vlI Nm N.Y.u S.L Ett 0Pm C. Sp. u I 10 55 Stm
Brightwood Division, C. C., C. und I.
4 1d 33m....... 6 10 Nm
8 05 58m 6 90Nrn 11 2!Vm ' ...11 10 Nm 12 00 M.
745 Vm.. ...... 600 51m W55 Bm 4 00 31m 11 30 83m 10 55 Nm
. , Pittsburg, Cincinnati und St. Louis . Eisenbahn. (Pan Handle.) .
N Y u B Schnllz. 4 20 Vm Bal u Was-t- 4 20 93m
antu Sp 4 20 33 n
Dayt uXGx..llOOBm Cpringf u CoL.ll 00 m Rich. u Day. Ac. 3 45Nm Xenia u Col.Acc. 3 4, Nrn N. A.uB. Schnllz5 45 Nrn Bat. uW. Schnell 5 45 Nm
Nlchmond 9 55 53m Accommodatlon. 9 öS 93 rn St.L.uL.Schn'z-12 40 Nm Tex uKan. " . -j-12 40 Nm Col. u Sp. Acc.. 5 40 Nrn Xenia u Da. Ac. S 40 Nm Ct.L.uTexSch'z-j-10 45 Nrn an.uPa. Sch'z-j-10 45 Nrn
Vandalia Eisenbahn.
Mail 7 00 35m Tag r pf 1 00 Nm Ztxxt Haute Acc. 4 00Nm Pacific E i.... 11 00 9lm
Schnellzug -j- ... 3 45S3m MailuAcc......l0 05 Vm Tag Expreß 5 35 Nm Mail Acc...... 5 40Nm
Indianapolis uno St. Louis.
... 300 23m ti 00 Nm
Tag Ex. p... Local Ut ..
N. J. Ex.f 11 10 Nm
N. Y. Ex.-j- 4 05 33m Indianapolis Acll 00 Bm TagExpreß 5s5 Nm
Indianapolis, Cincinnati und Lasayette Eisenbuhn.' Cincinnati Division. '
Greenöburg Acc. 9 30 93m E.ut. L.MaU.12 20Nm Wcst. Ei? 6 40 Nrn Chi.u St. L.S'zIO bö Nrn
Chicago Schnellz-j- 350 Bm Emcinnati Acc. .10 50 Vrn ChicagoMatl...-. ö 35 Nrn Lasayette ...'. 8 SS Nm
E.uSt.L.F.L.-Z- 4 15 Vrn Cincinnati Acc..ll 20 Vrn GreenZburi Acc. 4 25 Nrn C. uSt. L.Mail p 5 SS Nm
Lasayette Division.
P. u B Ex. ... 6 10 vm Chicago Mail P..12 4S Nrn West. Ex 6 55 31m Chicago F. L ..11 1b Nm
I., C. und L. und L. M. und B. Eisenbahn.' Unmittelbare Verbindung in Lasayette. 1250 m 6 30 Bm ..Indianapolis ..... 540Nm 3 10 Nm 9 00 Vm . .Lasayette: 310 Nm 4 48 Nm 10 37 BM ..Hoopeston ........ 22251m 5 42 91m 1130Vrn ..Paxton , 12 37 Nrn 21 Nm l IOSm ..Gibson.. 1205 31m 7 50 Nrn 120 Nrn ..Bloomington 10 50 23m Indianapolis, Bloomington und West liche Eisenbahn. .
Pac. Ex. u Mail. 7 f O Vrn CrawfordSv. Acc 3 55 Nm
K. u T. Extraz.. 7 00 Nrn B. J. uW.Ex. rcllOöNrn
Cincinnati, Hamilton und Indianapolis ' Eisenbahn.
Mail u Cin. Ex.. 4 15 Bm I Mail. ... . . . 1Z 15 Nm Accorn 4 35 Nm Westliche Expreß 10 30 Nrn Indianapolis' und Vincennes. Eisenbahn Mail u Cairo Ex. 8 00 Brn , Spencer Acl .... 9 05 m
Spencer Acc.... 4.35 Nrn . Matt u Eatro Ex 35 Nrn
.Stock Jard-.Züge. , : 6 00 Vm........ 6 40Srn ' 630S5ni.' ..... 8 25 m 8 35 Brn...... ..1020 Vrn 1000 rn .......12 10 Nrn 1 '5 Nrn 2 45 Nrn 2 25 Nm 3 30 S?m ; 3 60 Nm. 05 Nm 5 45 Nm 6 30 Nrn'
Indianapolis Peru u. Chicago Eisenbahn.
E. u S. Ex.-j-.... 4 10 Vrn ithamvaign Ac..ll00Brn Tag Expreß und Mail 6 40Nm
CH.U M. T. El5 4 03 35b Peru Ac 9 35 Vm Tol. u Ft. 28. Exl2 00 M Cbi. u M. C. Ex 5 25 Nm
M.C.FW.uT.Ml 725Vm1
Ey. u T. I. x. .i x Vita Peru u M. C. Ex. 6 10 Nm Dt.Tl. uChi.Er.11 10 Nm
Jeffersonville, Madison und Indianapolis
Eisenbahn. . ' ' .
L. u : Ex 4 10 föm Mad:son Mail . .10 00 Vrn M. u L. Erk- .... 7 50 Vrn , MailnLrdl.Ex.l2 00 M Col. u Mao. Ac.. 3 15 Nm I TagExpreß 6 15 Nm S.u Ev.Ex. re.. S OO Nm , Nacht Expreß-l-..10 50Nrn
Züge mit einem bezeichnet, bedeuten mit Schlaf-
Wagen. ' - ' - ;
mit einem P., Pariar,u.ar. Mit R. C.. Lehnseffel-Car. Mit einem i, find täglich.
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