Indiana Tribüne, Volume 1, Number 2, Indianapolis, Marion County, 24 August 1878 — Page 6
Indiana „Tribüne."
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Votizen. Künstlern schreibt man Kritiken, Dilettanten Püffe. In Schottland beträgt der jährliche Durchschnittsverdienst einer Köchin circa $77. Das höchste HauS in London ist 12 Stockwerke hoch. Der Eigenthümer wohnt im obersten. Sonnenschirme, die zugleich als Spaziersiöcke dienen, sind das neueste Spielzeug der fashionablen Damenwelt. In Boston kann man jetztBaustellen, die vor 2 Jahren $80 per Fuß kosteten, für q40 per Fuk kaufen. 1,850,000 Menschen hat einem ofsiziellen Berichte der englischen Regierung zufolge die Hungersnoth in Indien weg gerafft. Die Ausgaben des Verwalters der Jay Cook'schen Bankerottmasse belaufen sich bis jetzt auf über $290,000 davon forn wen allein $100,000 auf Advokaten.Gebühren. Die erste in Deutschland gedruckte Zeitung erschien in Frankfurt am Main im Jahre 1615, untcr dem Namen Or dinari" und blieb lange die einzige im deutschen Reiche. Ihr folgten Leipzig, Nürnberg etc. Es giebt keinenGeschäftsmann in den Ver. Staaten, der so viel anzeigt, wie Barnum und keiner der so diel Erfolg er zielt wie Barnum. Der Geschäftsmann in Amerika lernte durch ihn den Werth des Anzeigens kennen. Irgend Jemand wird dieser Tage rothe Haare in seinem Teppich finden. Libby Barkley, ein in einer Teppichweberei zu Thompsonville, Conn., beschäftigtes Mädchen, gerieth mit ihren langen rothen Locken zwischen die Maschinerie und in einem Augenblick waren ihr dieselben glatt vom Kopfe weggerissen und in den Teppich eingewoben. Handtorpedoes werden jetzt in der englischen Marine eingeführt. Dieselben bestehen aus Kuchen vonSchievbaumwolle, welche an eine längere Schnur befestigt sind,die mit einerPistole ähnlichen Jnstrument inBttbmdung fleht. Ist derKuchen in ein feindliches Boot geworfen, so wird der Drücker der Pistole berührt und die Masse rxplodirt. Ein solcher Kuchen sprengt ei nen Granitblock von 10,000 Pfund Gewicht. In Liverpool wurden die Bcamten und der'Schächter einer jüdischen Gemeinde unter der Anklage der Grausamkeit gegen Thiere verhastet, weil der Schächte? den Vorschriften der israelitischen Religion gemäß einen Ochsen zu Tode bluten ließ. Eine Anzahl Experten, deren Ansichten der Gerichtshof als entscheidend erachtete, erblickten in dem Verbluten keine Grau samkeit und die Angeklagten wurden ent lassen. Freude herrscht in Israel. Als der Major Nedeau von Indien nach England zurückkehrte, wollte ihn seine Gattin nicht gestatten, in ihren Gemächern zu rauchen. Aber Mama" platzte das kleine sechsjährige Sohr.chen heraus Du hast doch dem Mister Woolley erlaubt zu rauchen?" Eine Ehescheidungsklage war die Folge des Schnatterns des unschul. digen Kleinenund Mister Woolley bezahlte die Kosten. Kinder und Narren sagen die Wahrheit. Anfangs der 50g er Jahre kostete die Ohm Wein im Breisgau einen Kronen thaler, d. i. $1.10. Im Jahre 1UP. gab in Brüssel und Umgegend der Weisegen Veranlasiung zu den sogenannten Stroh wirthschaften, in denen der goldene Reben fast nicht nach dem Maße, sondern nach der Zeit verkaust wurde. Jeder Bürger, der viel Wein hatte, mit dem er nicht wußte was anzufangen, hing einen langen Strohwisch an einer Stange her aus, zum Zeichen, dcfe bei ihm Wein zu haben sei. In diesen Strohwirthschafien wurde per Stunde getrunken, der Gast bezahlte so und so viel per Stunde und trank dann nach Herzenslust. Der Durchschnittspreis eines solchen Trinkstündleins" war 12 Kreuzer. Was mögen da wohl manche geleistet haben ! Unsere internationale Versilbe runzs-Conferenz ist in Sitzung getreten. Nun kann der Tanz um's silberne Kalb losgeh'n.
Faulheit lehrt mit Unverstand Armuth, Spott und Schande. - DieZ ist Jedermann bekannt. Auch in diesem Lande. In England sind über 11,000 Frau
enzimmer im Telegraphenwesen angestellt, deren WochenLöhne von $4.50 bis $11.75
betragen. Der Premier-Minister von Italien, Wignor Cairoli, wendet alles daran, daß auch Rom einmal eine Weltansstellung, und zwar im Jahre 1881 erhalte. D i a z hat sich gegen einen Eisen bahnanschlub an die Ver. Staaten erklärt und weigert sich, die von seinen Vorgängern deshalb eingegangene Contrakte zu erfüllen. Der Jankee-Sinn spintistrt schon wie der einen Plan auö, wie man den Ria garaFall zu Jndustriezwecken ver wenden könnte, und richtet sich diesmal das Project dahin, dem Staate Pennsylvanien mehr Wasserkraft zu verschaffen. In Maine und Iowa haben demo kratische Congreßconvente die Candidaten der Nationalen" indossirt. Das krumme" bzby verschlingt stückweis seinen Er zeuger. Gegen die jugendlichen Räuber und Rowdies in New York ruft der Herald" infolge der Ohnmacht der Polizei ein Bür ger-Vigilanz-Comite heraus ! Weit ge bracht, Gotham ! In Bloomington, Jll., fand vergangene Woche ein MonstreTemperenzMeeting statt, an dem über 18,000 Personen Theil nahmen. Die Landbevölkerung war massenhaft vertreten. B. Grab Brown, im Jahre 1872 .demokratischer Candidat für VicePräsident, hielt die Hauptrede. Die Gesangvereine Toledos, O., er bauen für das nächstjährige Sängerfest eine eigene Halle, welche $30,000 kosten soll. Das Fest wird eine Woche dauern. Die Solisti'n werden aus New Jork kommen und 600 Sänger ausOhio und Mich igen (der Peninsular-Sängerbund) werden den Chor bilden. In Cincinn a ti wird in dergro ßen Musikhalle unter den Auspicien des Sängerbundes von Cincinnati" ein Herbst. Musikfest abgehalten werden. Der Reinertrag des Festes soll den beiden deutsehen Waisenhäusern Cincinnati's und der Relief . Union" zufliegen. Das Fest sällt auf den 26., 27. und 28. September und werden die Concerte desselben von den Her ren Carl Barus und Wm. Eckert dirigirt werden. Das amerikanische Sprüchwort "Politics makc stränge bedfellows' hat sich auch bei den Wahlen in -Deutschland be währt. In einem Berliner Wahldistrikte ging die von den protestantischen Hos Predigern auf höheren Befehl gegründete christlich'soziale Partei mit den Ultramon tanen Hand in Hand, schlug den Candida ten der Fortschrittspartei' und verhalf da durch den Candidaten der reinen Sozial Demokratie zum Siege! Eine wundersame Geschichte ! N achdem Anz. d. W." verwechsel ten in S t. L o u i S viele AmerikanerJahn und St. John. Und ein Berichterstatter des genannten Blattes will beim dortigen Jahnfeste folgendes Gespräch zwischen einem Neger und seiner schwarzbraunen Begleiterin belauscht haben : Sie: Die Deutschen sind, wie. ich sehe doch fromme Leute und ehren die Heiligen so gut wie die Jrländ er. Er : Ja, das ist wahr. Aber es ist nicht recht, dab Sie St. John als einen Weisen abbilden. Sie: War er wirklich ein farbiger Gen tleman ? Er: Natürlich.- Hast Du denn nicht das Bild in unserer Kirche gesehen, welches St. John in der Wüste zeigt, wie er Heuschrecken sangt? Seine Haut ist ja'gerade so dunkel,wie die meinige. Sie: Aber wie' kam er nach Deutsch land ? Er: Er ging hin, um die Deutschen, welche damals arge Heiden waren und in den Wäldern auf den Bäumen lebten, zu bekehren. Selbstverständlich mußte er sich an's Klettern gewöhnen, und um die Deutschen von ten Bäumen herunter zu bringen, lehrte er sie springen. Deshalb wird heute zu Feier des Tages so viel geklettert und gesprungen. In Deutschland haben sie wie mir unser Priester sagte jedes Jahr zu Ehren des Vaters John" eine große Springprozession.
Die Tabakspflanzrr in Virginien be
klagen sich über den Schaden, den eine
kleine Jliegenart an dem Tabak anrichtet. Beim Gebete gestorben. Eine in Nr. 24Beekmann Str., NewYork, wohnende Familie nahm vor etwa einer Woche eine Frauenperson i$ ihren Dienst, die den Namen Mary führte und sich ab geneigt zeigte, nähere Mittheilungen über ihre persönlichen Verhältnisse zu machen. Gestern Morgen fand man Mary todt in ihrem Zimmer. Ein Schlagfluß hatte ihrem Leben ein Ende gemacht. Sie kniete vor ihrem Bette, auf dem ein aufgeschlag enes Gebetbuch lag. Eine neue Art Schwindel ist in der lebten Zeit in Pittsbürg aufgetaucht. Derselbe besteht inFolgendem: Ein Herr" betritt mit zwei Damen," einer älteren und einer jungen, einen Gold oder Ga
lanterie waarenladen ; während die junge
Dame sich verschiedene Gegenstände vorle gen läßt, geht der Herr" zum Ladenbesitzer
oder dem Kasiirer und flüstert ihm ins Ohr, die junge Dame, seine Frau, leide an der
Mania, zu stehlen; man möge kein Auf sehen erregen, wenn dies auch bier gesche hen sollte, er werde Alles bezahlen. Na' türlich concentrirt sich die ganze Aufmerksamkeit des Ladenpersonals auf die Finger der jungen Dame und richtig, da hat sie einen billigen Ring oder .sonst eine Klei nigkeit verschwinden lasten. Sie kaust nun noch irgend eineBagatelle, und derMann" bezahlt auch pünktlich die Rechnung, in der selbstverständlich auch der gestohleneGegen stand ausgeführt ist. Die Herrschaften" entfernen sich, und erst später, leider zu spät, bemerken die unglücklichen Verkäufer, daß ihnen verschiedene werthvolle Gegenstände fehlen. Während sie ihre ganze Aufmerksamkeit der schönen jungen Dame widmeten, haben die Begleiter derselben nicht geruht, sondern ebenfalls ge arbeitet! Nichts kennzeichnet die Charakter losigkeit der demokratischen Politiker deut licher, als die seit dem vierten März 1877 täglich und stündlich über bei der Präsi dentenwahl angeblich vorgekommenen Be trug zu schreien, daß es ihnen aber in der ganzen Zeit nicht eingefallen ist, Maßre geln zur Verhütung eines Betrugs in der nächsten Wahl zu ergreifen,, obschon die Vorgänge im Anfange des Jahres 1877 so deutlich gezeigt haben, wie unbestimmt und zweideutig die Vorschriften der Verfassung über die Entscheidung einer bestrittenen Wahl sind. Wir standen damals hart am Abgrunde. Ein Bürgerkrieg, gegen den der von 1861 '65 nur ein Kinderspiel ge wesen wäre, bedrohte uns so sehr, daß selbst die hartgesottensten Politiker zit ternd in die Zukunft sahen, und das zu guter Letzt gefundene Mittel, denselben zu verhindern, ist seitdem, weil die Entschei dung gegen die Demokraten ausfiel, von diesen so schlecht gemacht worden, daß es ein Ding der Unmöglichkeit wäre, es noch einmal zur Anwendung zu bringen. Es wurde allerwärts mit Recht angenommen, daß eine der ersten Handlungen des zusam mentretenden Congresses die sein müßte, diese Angelegenheit zu ordnen, in der That wurde auch ein Anlauf dazu genommen, aber dieHerrenDemokraten wollten stch der Arbeit nicht unterziehen. Und warum nicht ? Die Antwort auf diese Frage ist leicht zu geben. Jedes Kind wußte bald, daß die Wahl von 1880 eine eigenartige sein würde, deren Resultat wahrscheinlich wieder zu Streitigkeiten Veranlasiung geben dürfte. Bis dahin aber waren sie einer Mehrheit im Senate sicher, hofften aus dieBeibehaltung derselben im Hauje, u. unter solchen Umständen lag ihnen daran, die alte Gesetzgebung fortdauern zu lasten, die gerade ihrer Unbestimmtheit wegen dem Congresie die,. Macht der Entscheidung läßt. Die z.Parteirücksicht haben sie wieder.
wie es leider gewöhnlich ist, über dasWohl und den Frieden des Landes gesetzt, und die Folgen werden nicht ausbleiben. Das Vertrauen zu friedlichen, dem Handel und Gewerbe günstigen Umständen wird nicht zurückkehren. Wenn auch' die Geschäfte sich einigermaßen besiern, so wird das Ge spenst der Wahl von 1880 jedes frohe Ge deihen, jede energische Maßnahme des Handelsstandes zu einem ausgedehntenGe schäfte lähmen und hindern, und je näher ste heranrückt, desto ängstlicher wird sich daS Capital verstecken. Die Parteipoli tikersind derFluch diefesLandes. Solange das Volk sich aus ihren Klauen nicht be freit, darf es auf keine gute Zeit mehr hoffen. ES sollte gerade die Congreßwahlen des Herbstes benützen, sich aus dieser Noth zu befreien. (Westl. Post')
I n d e m die Sinus" in New York
einen kürzlichen Bericht des amerikanischen Consuls in Bordeaux bespricht, hebt sie namentlich hervor, wie auch sein Zeugniß
die Thatsache bestätigt, daß leichte Weine und Bier die Mäßigkeit befördern, indem sie den Genuß d? gebrannten Getränke stark verhindern. Sie nennt deshalb jene besondere Freunde der Mäßigkeit". Wo sie getrunken werden, sinde man nach ein stimmigen Berichten weit weniger Opfer des Trunks, als an anderen Orten, in denen europäiscke Lebensweise eingeführt ist. Und zum Schlusie macht sie darauf aufmerksam, daß man in Miffouri einen angenehmen, gesunden, leichten Claret erzeuge, der hoffentlich daö Landesgetränk würde. Bis jetzt sei derselbe zu wenig be kannt und nicht überall zu haben. Die Times" meint, eme Firma in New York, welches solchenWein daselbst zu löCent per Pint ausschänken würde,müßteein vortreff liches Geschäft machen. Sie räth unseren Weinbauern, nicht wie bisher zu versuchen, die feinerenQualitäten von Wein, die uns Europa bietet, zu erreichen, sondern sich mit der Herstellung von gesunden vinesordinaires" zu b.'gnügen. Der Rath ist kein schlechter, es ist nicht nur zu bedauern, daß gerade die Sorten, aus denen diescrTisch wein" hergestellt werden kann, seit einigen
Jahren fast regelmäßig eine so ungünstige
Ernte abgeben. Die Rebe ist noch nicht gefunden, die reichlich tragend und der Witterung trotzend, uns einen sicheren Er
trag an billigem und trinkbarem Tisch wein gäbe. Wahrscheinlich wird Californien eher dieses Resultat erreichen, als
Miffouri, über besten vorleinigen Jahren
noch mit Recht so hoffnungsreichem Wein
bau ein unheilbringendes und unheildrohendeS Geschick sich hemmend gelegt hat.
Humoristisches. I n d e'n deutsch-russischen Ostsee
Provinzen giebt es einen Richter einen
zweiten Salomo der alle , wegen
Schlichtung von Ehezwist vor ihm er-
scheinende, oder wegen Zank und Streit vor ihn geführte Ehepaare verurtheilt sich zu umarmen und zu küssen.
Probatum cst.
- Ein katholischer Bischof in einer bekannten Stadt Deutschlands,
verkehrte sehr gern mit dem Rabbiner,
einem geistreichen, witzigen Manne, den er
dieser Eigenschusten wegen hoch schätzte.
Der Bischof, ein jovialer Herr, der gerne
einen Spaß machte und auch einen Spaß vertrug unter College erlaubte sich bisweilen, gestützt auf seine hohe Würde und die höhere gesellschaftliche Stellung,
die er dem Rabbiner gegenüber einnahm.
dann und wann einen Scherz auf Kosten des Letzteren. In , der Regel aber zahlte ihm ver Rabbiner, ein mit köstlichem Mutterwitz begabter Mann, doppelt und dreifach heim. Eines Tages, als die
geistlichen Herren eine Tasse vortresflichen Mocca schlürften und ein Pfeifchen
rauchten, sagte der Bischof: Herr Rab bincr, ich habe heut' Nacht einen merl. würdigen Traum gehabt! "Was, Emi nenz ? Bitte erzählen Sie !" erwiderte der Rabbiner. Nun, so sei's" sagte der Bischof. Ich träumte, ich war im
katholischen Himmel." Wie sah's da aus? fragte gespannt der Rabbiner.
Ach, Herr Rabbiner, köstlich. Eme Herrlichkeit und eine Pracht, die nicht zu beschreiben ist, Worte reichen nicht aus, um sie zu schildern." So o" replizirte langsam der aufmerksam lauschende Rab biner. Dann", fuhr der Bischof fort,
träumte ich, ich sei im protestantischen
Himmel. Wie sah's da aus ?" fragte wieder neugierig der Rabbiner. Nun,
ganz nett und proper sagte langsam
und gedehnt der Herr Bischof etwas
zu einfach und monoton", So o," nptt zirte der Rabbiner, schnell hinzufügend : Ist das alles, Eminenz?" Nein! Ich träumte dann, ich sei im jüdischen Him mel." Und wie sah's da aus?" fragte hastig und aufgeregt der Rabbiner. Ach erwiderte der Bischof mit einem sarkasti schen Lächeln da sah's ganz merkwürdig aus. Dort ein Paar alte Stiefeln, hier ein Paar alte Hosen, dort ein Bündel alten Plunder und Krempel, Worte reichen nicht aus, daS Durcheinander zu schil dern." So v o" sagte der Rabbiner, den Bischof scharf in's Auge fastend. Wisten Eminenz, woher das kommt?" Nein." Werde ich Ihnen sagen," be merkte der Rabbiner. In Euren Himmel kommt alle. Tausend Jahre einer, da kann's wohl schön und herrlich aussehen, in unserm kommen ober jeden Tag eine ganze Menge angerückt und da ist's kein Wunder, wenn's ein wenig bunt au? sieht!"
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Ciscnbahn-Zcit-Tabcllc. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag, den 26. Mai 1878.
Cleveland, Columbus, Cincinnati und In dianopolis Eisenbuhn. (Bee Line.)
Abgang: NYBoEri-.. 4:15 S? 2). S, Erl- 4:15 8m Union Acc 5:30 83m Dayt'n E Er. 12:w M
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N. Y. Ex.-j- 4 05m Indianapolis Acl, OO Bm TagEpreß 5s5 Nm
Tag Ex. p 8 00Vm Local Ex 6 00 Nm N. Y. Ex.-r 11 10 Nm
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