Indiana Tribüne, Volume 1, Number 1, Indianapolis, Marion County, 17 August 1878 — Page 8

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Indiana „Tribüne."

L o K a l.

Jndianavolis, Ind., den 17. August 1878. T ' ) ' j i t5T Am Montag war das ActonCamp Wltttma" ode nd verlassen. Barnum's Con currenz ! ET2)ie ge schmück vollste Tapeten, Roulleaux :c., findet man beiCarlMoeller, Oft.Washington Straße.

flf Äeilmann aeaenwärtiq (Es geht nichts über Assessorengeduld !) Was bekannt gewordene Kleinkwderbewahranstalt die--k v . öö ö . , . , . V. Qin t :V kx tM.TA. St. .-..n: o..t;. ,,. Zkk.

Musiklehrer und Dirigent der ,Lhra" in Evansdille. läßt seine hiesigen Freunde grüßen. W e r G r ee n f i e l d, die Capitale des benachbarten Hancock Counth, besucht, der Beige ab bei I öle E sq., dem Er-Kaplan deS 9i,h,rtranx" ET Am 2 Ernirilon nack TM Q.Ky,t fe,r RffttTiAn &ÜtUrx werde an derselben Theil nehmen. W General Dan Macauley, Superintendent der Water Works, wird heute von Baltimore wo er sich diese Woche aufgehalten, zurückkehren. Der Männerchor der Lyra" wird nächsten Herbst 2224 Mann stc.rk auf dem Podium erscheinen. Herr Wulschner ist und 1 ' " ' 1 bleibt Dirigent beider Sektionen. s errnKeklina Stimme die vor mehreren Jahren ;u sinken begann, hat sich im li.yv M 7 0 1 O leto Jahre außerordentlich gehoben und hat frif, nd alleren klana denn i. Der Bettina bleibt immer iuna. rr- C.I rtfc,rairtnn der in den aaWSen Gallen des Circle Haus" einkehrt, V""v" h 7 trifft dort wieder ein altes, bekanntes Gesicht MI ' ' ' I d,n Kirckimeier ii aearübt altes SauS! . . ; , 0 0 P ' rr, ; . 'm PZt ?tnföntrb hatunter sich eine Temperenz-Verein gebildet, dabt Ruckle Präsident. (News"). Herr ..m..... ;.ht Trtff,n KZ. n,fl ?tbre -n-v jvy. ö-i" I Reporter ein scharfes Auge auf die Feldflaschen haben. Dr. B erwig, früher ander hiesigen deutsch.englischen Schule als Lehrer angestellt, dractuirt aeaenwärtia in Omaha. Nebr. Es .ebt ibrn ut. Serr A ck i l l e S. ebenfalls em früherer Lehrer derselben Schule, practizirt als Atin6vanSville,Jnd. Er steht dort in 9 - iy hohem Ansehen. Die Herren LouiS Sielken nebst Gattin, Vergolder Habich, John Lehritter und Schwester und verschiedene andere Herren und Damen, reisten am Montag nach demKankakee . - . ab, um die Landlust zu gemeßen und zu fischen und zu jagen. Vergangenen Sommer brachte die Gesellschaft ca. 800 Pfund Fische, eine Menge Geflügel und verschiedene Schildkröten i I rn. Herr Dr. Homburg, der Nestor der deut chen Aerzte von Jndlanapolls, ist von seinerKrankheit genesen und zeigt sich wieder auf mii. d seiner Krankheit genesen und zeigt sich wieder aus der Straße, zur Freude seiner zahlreichen Freunde und Verehrer. Wenn irgend ein Mann vom Deutschthum von Indianapolis verdientermaßen in Ehren gehalten wird, so ist es Dr. Homburg. Mögen dem alten, wackern Herrn noch eine Reihe glücklicher Jahre bestimmt sein! c"HerrWm.Dreußigke vonTerre Haute, Capitän der dortigen neugebildeten Artillerie. Compagnie, war kürzlich hier, um sich Kanonen zu holen. Er beklagt sich bitter über die Lüderlichkeit in den Ofsicen des General. Adjudanten Ruß und des General Quartier, meisters Beck, von denen keiner weiß, wo die dem Staat gehörigen 16 Kanonen stecken. Diese 16 Geschütze wurden während der letzten Präsi. dentschafts . Camvagne demokratischen Clubs geliehen. Da kann man sich einen Begriff von der Größe der demokratischen Taschen machen, wenn sogar Kanonen d'rw verschwinden! LV- Der Männerchor" hat bekannt. lich traditionelles Pech". Wenn der Verein ein Picnic oder Sommernachtsfeft veranstaltet, dann regnets gewiß und bei Conzerten giebt's Schnee, aber am Montag war den Schwergeprüften das Wetter hold. Das Sommernachtsfeft, das an jenem Abende in Langenberg's prächtig illumi nirten Garten, unter ungeheurer Betheiligung des Publikums abgehalten wurde, war in jeder Beziehung ein großartigerErfolg. Einlustigeres Völkchen war noch selten beisammen. Sämmtliche Vorträge, sowohl die deS Vereins, der City Band, als die der Solisten, Frau Barmeier und Herr Bennerscheidt, ernteten reichen und wohlverdienten Beifall. The Maennerchor hold'3 its own. - Papa Lehritter hat endlich den Wünschen seiner Familie nachgegeben und sich in den Ruhestand versetzt. Er, seine brave Mama" und die Kinder haben sich in den 9 Jahren, die sie hier sind, redlich geplagt und haben die Ruhe, die sie sich jetzt gönnen, ehrlich verdient. Herr Hermann Leipziuer, früher Eigenthümer des .Germania Hause" an der Ecke der Meridian und Southstraße, ist sein Nachfolger und hielt am Montag seinen Einzug in die früher Emmenegger-Dell.Lehrit. ter'schen .Union Hall Herr Leipziger ist ein thatiger, coulanter Geschäftsmann, seine Gattin ein- vortreffliche HauSsrau und da soll. ten wir denken, müsse die Unisn Hall" Pros. Periren, wie unter seinem wackern Vorgänger. Herr Julius Porth wird nach wie vor als Clerk fungiren.

i fc MfWi tm billige aber wird den Bürgern die Werthangabe lhreö Staatsmänner und Volkssreunde, unabhängig U. o. Xsl. fllCöl 9 CUIC üimyc . n vt t.rrr. N.ifir v t v x. Mk.. t ..v

der Mammutbböble in Kentuckv. perjonttcye lgeniynm, oounanoig uecuaiicn oon aus oie gieuyc iocc lau-iu uuu

Unser Steuer-Svstem betreffend.

Die meisten unserer Leser werden sich der Unliebsamen Gaste, Assessoren genannt, i . . (v- a r.-jt erinnern, oit iie vor einige Zvtvuaien gcimucg ten und eine Abschätzung ihres persönlichen Eigenthums dornahmen. Jeder weiß, wie das geschieht. Der Assessor meldet sich, läßt zwei Listen eine für dieStadt, eine für das Counth da, ersucht die Leute, dieselben auszufüllen und spricht dann so oft wieder vor, bis er sie bekommt, u.wuu tl.uV, v. gleich, der viel geplagte Assessor ist froh, wenn er nieder eine nach der Office bringen kann. Nur dann, wenn eS einer zu arg getrieben und .seinen eigenen Werth gar zu gewaltig unterschätzt hat, wird remonstrirt und corrigirt. In der Regel nnd jeder jetzt nach die Liste, waS er für recht hielt oder und da kschieht in den meisten Fällen so wenig als möglich, um billig wegzukommen. Jeder wird auf den ersten Blick erkennen, daß dieses System ein falsches ist, ein System, das dem Steuerbe. trug Vorschub leistet und eine ungerechte Ver. thcilung der Steuern herbeiführt. Ja, wenn es lauter ehrliche Leute gäbe, wäre das schon recht, . r . t v - o X ..tiRX..i:j;t:fl3.(i (! aöcr zoa9 Und wenn's an's Besteuern geht, sind die Leute gr eigenthümlich. Viele, die sich schämen wur. tt.k.... r. fTM 11 vrn, kttlc ... bringen, geniren sich nicht, im Geringsten, dem Assessor eine Nase zu drehen und die Stadt em wenig zu beschummeln. Neben der cmen schon angeführten schlimmen Folge, der ungerechten S(...t,..ii;.;TH. v; t..frtMX.a frii. K; Srtnn r - r? .Xlt.!!!. M Li k tMk I sua" "g 1 i vielleicht noch schlimmere und daS ist, daß durch die geringe und willkürliche Werthangabe des persönlichen Eigenthums die Haupt e u r last ausdasGrundelgenthum fallt. ttemuno yal vaourq meyr zu ucn, u.o ver . . m .:..tl.. st.r:. iiciiic 2?iuuucigciiiyumpucipci., hu um uiviu letzten Jahren mancher von der Last der Steuern erdrückt wurde. Wenn nun Grundeigenthum vom Assessor in. . . . . . .t 4.Ci . fplZlrt und avge,cyaKl wiro, eyne oap oer lgen. I i . K, rr- v. . m iii . n . U Ä & l.. aI4i lyumer onrens oe, zeriye geirugi .rv, dabei eine passive Rolle spielt, warum soll dann dasselbe System nicht auch bei der Abschätzung c- e v ? y it! it . m i ciy. oes p e r s o n l , ry e n igenlyums innen. dung gebracht werden? Jeder Deputh Assessor, der persönliches Grundeizenlhum ab. sckatzt, sollte strenge Order haben, alles genau einzusehen und abzuschätzen. t l l uno vle Av,cyatzung oer Waarenlager größerer Geschäftsleute sollten Experten vornehmen. Jeder rechtlich denkende Bürger wird diese Vorschlage beachtungswerth finden, denn sie v m -w t i m w t c I zielen aus gerie nerlyeuung oer leuern uno gerechte Behandlung einer Klasse -der Grund-eigenthümer-hin, die bisher .schlecht wegkam". Dieselben Nebelstände im Stenerwesen bestehen uelen aus aerale Äerlveuuna oer bleuer uno Dieselben Nebelstände im Steuerwesen bestehen nicht allein hier, sondem fast überall im JA m 28. d. M. werden sich der Stadtrath und die Aldermen alö Ausgleichungsrath ver. sammeln. Wer sich über zu hohe Besteuerung zu beklagen hat, melde sich. Herr CarlMoeller, Tapeten, handler, 161 Ost-Washingtonstraße, hat stets tüchtige Leute an Hand, die das Tapezieren be. gen. An dem Congreß der Microscopisten, der diese Woche hier tagte, betheiligten sich Männer der Wissenschaft aus allen Theilen der Union. Dr. Evarts, Superintendent deö Jiren. W3 t"5Mrte und Mayor Caven hielt die Empfangsrede. Ein Farmer, der in der Nähe von Ok. land wont, und $1400 in Trade Dollars auf. gespeichert hatte, deponirte am Mittwoch seinen Schatz in einer hiesigen Bank zu 90 Cents per Stuck, aus Angst, daß er, wenn er sie länger behielt, noch mehr daran verlieren werde. 1 n Bruder des Herrn Chs. Frese, der bor mehreren Tagen hier eintraf, hat mehrere Brieftauben von Deutschland mitgebracht. Herr Frese hat dieselben auf dem Dache seines Hauses einquartiert nnd treibt jetzt zum Vergnügen die Brieftaubenzucht. Gouverneur Williams, der sich durch seine allzugroße Nachgiebigkeit und Schwäche oft dazu verleiten ließ, schwere und gefährliche Verbrecher zu begnadigen, sie also wieder aus die menschliche Gesellschaft losließ und sich dadurch bei Tausenden von Bürgern aller Parteien in Mißcredit brachte, hat Recht gehabt, als er JameS Mathews, der am 4. Mai vergangenen JahreS wegen Diebstahls eineS Rockes zu 2 Jahren Zuchthaus verurtheilt wurde, begnadigte. Den Diebstahl hatte Mathews im Jahre 164 also vor 14 Jahren begangen und, wie er sagt in betrunkenem Zustande M. hatte nie versucht, sich durch die Flucht den Handen der Justiz zu entziehen und wurde voriges Jahr ganz zufällig, währender vorGe. richt in einem Prozesse als Zeuge austrat, von dem Bestohlenen als der Rockdieb erkannt. Wir geben Gouverneur Williams gerne Credit für jede gute und gerechte That. 5T Wer seinen Zimmern ein geschmack. volle Aussehen verleihen will, der suche sich seine Tapeten bei Herrn Carl Moeller, 161 Ost.Washingtonstraße, auö. Preise billig, Be. dienung coulant.

Gutdünken oder Belleben auf sie nach ihrer Art praktischer und großartiger

LAA n g e si ch t S der Errichtung eineS, nach gröbel'schen Erundsahen zu führenden Kinder-

garten in hiesiger Stadt, werden einige Notizen über die Entstehung dieses Instituts manchem I r o.r- i rr i r.: uuciccccci hiu,i uuiuiccuiu ci. In Holland zab es sch?n im Jahre 1770 Kleinkinde, schule auch Spielschulen genannt; in Dänemark, Aussichtsanstalten für Kinder unter 6 Jahren. Jm Steinthal (Elsaß) richtete der treffliche Pfarrer Oberlia schon 1769 eine ahn. liche Anstalt ein. ' In Deutschland ist die älteste v v öiu. uu Ou s,. Detmold im Jahre 1802 stiftete. Vorschläge zu solchen Anstalten machte Wolke 1805 und im Jahre 1819 wurde eine solche von Prof. Wadzk ii Berlin eröffnet. Dennoch blieben diese Beispiele vereinzelt, bis englische ausführten. Die j erste Infant School wurde von dem berühm!m Brougham im Jahre 131.9 gestiftet. Einige Jahre später b-richtete der Eng. länder Wildcrspin über die höchst erfreulichen Resultate der englischen Kinderschulen. Jetzt erst leuchtete den Dcutschen die ungcmeine Wich, tigteit folcher Anstalten ein. Fast jede bedeutende Stadt besitzt wohl gegenwärtig ein oder mehrere n . n . V r ml Lniuuicii oicicr A. s Von Deutschland aus verbreitete sich die Vor liebe für Errichtuvg solcher Anstalten, in denen I V t.i V f-Yt .1 'LL V "ff 1 Ninoer, oeoor vlesetoen zum inlrill IN oie otm lichen Schulen herangewachsen sind, auch dies seits deö Oceans, und in den meisten großen Städten der Ver. Staaten sind bereits Kinder gärten nach Frobel'schen Grundsätzen errichtet. I it . r ,.: c w vi.f.rt m it-:r--a" icjcioe 0119 . 1. t rr r t r- c ts- r zu yeu weroen zu zai,en, yal lill) oer Vcyuz. verein der deutsch-engl. unabhängigen Schule es sich zur Aufgabe gemacht, ein derartiges In, stitut auch in unserer Stadt in's Leben zu rufen. Möge das Unternehmen vom besten Erfolge ge. ironr weroen : 14 er muacraor lviro uui 0. 0. zii. ern? v 5 v ern e'ne Sängerfahrt nach Eincinnati veranstalten. Roiind trip $2. "Steuern betreffend. Veraan ' ' " 3ar betrugen die Steuerraten für Stadt Conntu resp. $1.12 und 80 Cents der $100 : jfit dieses Jahr soll eine Reduktion eintreten, über die man sich zwar noch nicht geeinigt hat, a6et jedenfalls sich auf resp. 2 und 6 Eentö belaufen wird. Die Steuenate. auf die man sich 0nc Zweifel ewige wird, foll $1.10 für die Stadt and 74 Cents für das County sein. Außerdem wird der Stadtrath eine abermalige Reduction in der Abschätznng des Srundeigen. thumS eintreten lassen nnd zwar durchschnitt. Kch 10 Procent. Bei Grundeigenthum im I ern der Stadt wird die Reduktion etwas s m tmnt w, nnteMa geringer als 10 Procent, bei Outsiäs jropertr etwas-höher aukfallen. Bergan, . fi . . vrK VJ't der Totalwerth deö abge. x-,. I ' " ; 1 TCr 71 11.. , '7, über $55 000,000, dieses Jahr' wird es sich auf ur ca. 48-49,000,000 stellen, Tapeten, Roulleanr, Fenstervorhänge, sowie alle ivfai Tapezierfach einschlagende Arbeiten werden billigst und prompt geliefert von Carl Möller, 161 Ost -Washingtonstr. UnsereWienerWurstFabrikanlen sollten sich an ihremWienerConcurrenten einBeispiel nehmen, dessen Unternehmungsgeist durch folgendes Item issustrirt wird : Mit lautem Zischen und Pusten durchfühlt eine zierlich gearbeitete MiniaturLokomotive die Straßen der Stadt. Das Feuer der Maschine dient neben der Dampferzeugung auch noch zum Heizen eineö mächtigen Kessels, der jn seinem Innern frische Jauersche und Knoblauche.Würste" birgt. c.-T.. r-.. Turtel-Suppe im GerMaNta harten, SvNtttag Mvrgett Zwischen 9 Und 11 Nhr. nsereTurner undTurnschwestern sowie deren Gefolge sind vonEvansville zurückgekehrt und sind voll des LobeS über die gastfreundschaftliche und noble Aufnahme, die ihnen von den Evansvillern bereitet wurde. Die Festlichkeiten nahmen den schönsten Verlauf, Von unserm Vereine nahmen folgende Herren, Damen und Zöglinge Theil daran: Otto Schissel, Caspar Hedderich, Louis MaaS, Henry Schmidt, Charles Lauer, Joe Karle, Arnim Bohn, Jos. Konig, Jacob Becker, Geo. Spohr und John Rosenberg. Damensection: Frau Schulmeyer, Fräulein Jda, Emma und Louifa Steffen, Tilly Reitzel, Bergmann und Nordmann. Zöglinge: Berner, Köhne, zwei Vonneguts, zwei Reger, Sielken, Th. Reher, Ad. Schmidt, Henning und Fürchtenicht. In dem Riegen., Frei, und Ordnungs.Uebun. gen errangen sich Louisville und Terre Haute die zwei darauf ausgesetzten Preise, L. den ersten. T. H. den zweiten. Im Volksturnen holte sich Indianapolis zwei Preise, Joe König war der Mann, der sich dieselben errang und zwar im Gerwerfen und im Gewichtstemmen. Die Gäste wurden von Mayor Kleiner bewillkommt, ihm folgte Herr W. Steffen von Louisville mit einer Rede, in der er einen Rückblick aus die Wirren im Turnerbunde warf. Die hiesige Theilnehmer werden noch lange des herrlichen Ohio Valley TurnbezirksfesteS und der Jahresfeier in Evans, ville mit Freuden gedenken.

Morgen früb von 9 bis

11 Uhr feine Turtel-Suppe bei Cbrist. Stein im Germanka Garten. E2T Die Schwaben hielten am Sonn, tag eines ihrer urgemüthlichen Pic-Nics auf Meyer's Farm ab. Den meisten Spaß machte ein Efel.Wettrennen unter der Auspizien des Kischtefril). Wir lenken die Aufmerksamkeit der Leser auf die Anzeige der Herren Deppen und efevre, Tabaks, und Cigarrenhändler, Ecke Delawarestraße und Virginia Avenue. Beide Herren sind als oulante und reelleGeschäftöleute bekannt und liefern einen A No. 1 Artikel. E3f Am 27. d. M. nehm?n die Sitzungen der Ver. Staaten Großloge der Phthias Ritter ihren Anfang. Es werden über 6000 Mitglieder des DrdenS aus allen Theilen der Union erwartet. Der Umzug der am 27ten stattfindet, verspricht eine imposante Affaire zu werden. Am Montag eröffnet Herr Fritz P f l ü g e r sein neues, unter dem Namen D Darmstädter Hof bekannt.' Lokal, No. 401 Ost Washingtonstraße. Fritz ist dem deutschen Pub likum als tüchtiger Geschäftsmann bekannt und hoffen wir, daß dasse be ihn recht zahlreich und oft in seinem Lokal besuchen wird. Eine hübsche Kegelbahn steht zur Verfügung. W Herr CarlMoeller, der coulante Tapetenmann, ist nach dem Osten abgereist um Einkäufe zu machen. Z MonS. Chatard, dem nenen Bischof von Vincennes, wird von den hiesigen Katholiken ein großartiger Empfang bereitet. Morgen Nachmittag nm 4 Uhr wird der hohe geistliche Herr von der deutschen, katholischen St. Marienkirche aus, nach der in der Nähe der St. John's Kirche gelegenen, bischöflichen Resi denz geleitet. Sämmtliche irrische und deut, scheu katholischen Vereine, begleitet von 8 Musik, corps, nehmen daran Theil. Nächsten Donnerstag findet inStein'S Sommergarten ein Benefiz für Fräulein Julie Stein statt. Dies ist das eiste Auftrete der jungen Dame seit ihrer Rückkehr von Deutsch, land. Fräulein Stein besuchte während ihres Aufenthalt's in Deutschland das Leipziger Con. servatorium. Hoffentlich wird ihr cie Gunst deö Publikums bei ihrem Benefiz zu Theil. tT Der sozial . demokratische Agitatsr K e a r n e y, wird heute Abeud am Circle eine Rede halten. Morgen früh um 10 Uhr werden fich die Sozial-Demokraten, Arbeiter-Vereine u. Archers am Courthause ausstellen nud von dort aus nach Moore'S Grobe, südöstlich vom Taub, stummen - Institut, marschiren. Keruey, Mc.. Guire und ParsonS werden englische, Hruza und Van Patten von Cinc'nnati und Schmid, Gru. mann und Braunvon hindeutsche Reden halten. 5P In der Remh.Prkßley Affaire nehmen wir ganz denselbenStandpunkt ein, wiePeople," .Herald", .News" etc. Wir betrachten den Kampf, den Counth Commissär Remy gegen Sheriff Preßly führt, als einen Ausfluß persön. licher Malice. Remy will sich wie daö.Pople" richtig bemerkt an Preßlh rächen, weil erstens dieser, nachdem er lange Zeit Nachsicht gehabt, das Gesetz in Ausführung brachte und Remy's Grundeigenthum mit Beschlag belegte und zwei tens, weil Preßlh und nicht er die Nomination für das Sheriff's Amt erhielt. Das Publikum weiß das und steht deßhalb auf Preßlh's Seite. Es wäre unnütz gegenwärtig viel Worte über diese A gelegenheit zu verlieren. Seit Blaine hier gesprochen, hatte das Opernhaus kein solches Auditorium aufzuweisen, als am vergangenen Mittwoch, da Herr John H a n n a, der republikanische Congreß . Candidat unseres Distkictes, seine Rede hielt. Das Haus war thatsächlich überfüllt. Herr Hanna, der alsCongreß-Repräsentant Washing. ton gründlich kennen gelernt hat, zollte in seiner Rede der Thätigkeit und den Verdiensten des deutschen Ministers, Schurz, warmes Lob. ES kommt nicht oft vor, daß ein Amerikaner ein ge. rechtes, nnparteiischesUrtheil über einenDeutschen fällt. Herr Hanna sagte unter anderm, daß die von den Democraten insbesondere von südlichen ausgehenden heftigen Angriffe auf den deutschen Minister in der Pflichterfüllung des. selben ihren Ursprung hätten, weil er, als Hüter des Waldes, den Holzdieben in den südlichen Staaten das Handwerk legte. "Selbstmord oder Mord? Am Mittwoch Morgen fand man, ungefähr 6 Meilen südlich von der Stadt, die Leiche eines 70jährigen Mannes, Namens Roland, der die letzten Jahre bei einem Schwiegersohne, in der Nähe von Greensield gewohnt hatte. Als er nach der Stadt kam, hatte er $180 bei sich. Kurz nach seiner Ankunft am Dienstug besuchte er einen alten Freund, Namens Houck, der südlich von der Stadt wohnt. Er war sehr traurig gestimmt und bemerkte, es könne möglich sein, daß man seine Leiche bald im Flusse finden würde. Als er am folgenden Tage nicht zurückkehrte, stellte man Nachforschungen an und sah seinen Hut am Ufer des Flusses. Bald daraus fand man seine Leiche. In seinen Hosentaschen fand man nur noch einen Dollar und acht Cents vor und an seinem Kopfe zeigten sich mehrere Beulen und Schnitte; beides giebt zu der Vermuthung Anlaß, daß ein Mord vorliegt.' Die Coroners Jurh gab eine, auf Selbstmord lautenden Wahrspruch, ab. Die Leiche nzurde den Angehörigen in Thorntown zugeschickt.

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