Indiana Tribüne, Volume 23, Number 15, Indianapolis, Marion County, 3 October 1899 — Page 2

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I Fndisna Tribüne.

Erschewt Taglich und SsMtSZ. Vie tSittch Xrilfinc" kostet du,S ben Xtlgec J f wtft r Woch, die SonntagS.TridÜe' fest Ooch. Bette iuf trwc IS ent ,de, 11 Ccutl y? Rixtt. Per P,ft Knhald be Öttb pigtscht t rtlitUn4 I' H Sh. Cfltoi 10 Cä VlaVama Qtra Indianapolis, Ind., 3. Oktober 1899. Die lebendige Leiche. Wie durch die chinesische Telegraphie ein Mensch umgebrackt wurde, erzählt in Bericht des Pariser Glectricien". Die Art der Telegraph in China ist höchst umständlich, weil die chinesische Schrift keine Buchstaben, sondern nur Silben besitzt und die armen Telegraphisten infolge dessen an Stelle der wenigen, in anderen Sprachen nöthigen Zeichen deren über 400 lernen müssen. Außerdem gleichen die chinesischen Worrsilben in vielen Fällen einander so sehr, daß sie sich nur durch eine etwas veränderte Aussprache unterscheiden. Man kann sich denken, daß dadurch den Mißverständnissen und Fehlern in den Telegrammen noch ein viel größerer Spielraum gewährt wird als anders Zoo. . Besonders hat dies der französische Pater Spille, der der Mission in Klangnan vorsteht, in einem merkwürdigen, aber glücklicherweise ungefährlichen Erlebniß erfahren müssen. Er war mit . einem Boote von seinem Wohnsitze zur Winterszeit abgefahren, um eine entfernte Christengemeinde zu besuchen, sah sich aber in einer Bucht Jb3 Tschao Sees plötzlich durch Eis aufgehalten; eine weitere Verzögerung der Reise wurde durch einen ungewohnlich starken SchneefaA veranlaßt, der alle Wege eine Zeit lang ungangbar machte. So kam es, daß man vierzig Tage lang ohne Nachricht von dem Missionär blieb. Sobald dieser glücke lich nach der ersten größeren Stadt, nach Wuhu, gekommen war, eilte er sofort auf das Telegraphenamt und meldete dem Missionsvorsteher in Chinliang, daß er am nächsten Tage eintreffen würde. Der Telegraphenbeamte, der an der Empfangsstation die telegraphischen Zeichen in den chinesischen Text zu übersetzen hatte, vergriff sich in einem Schriftlichen und setzte statt des chinesischen Wortes S6, das so viel heißt wie Pater, die Silbe Se, die die Bedeutung Leiche trägt. Auf diese Weise vernahm der Missionär in Chinkiang mit Trauer, daß die Leiche des ehrwürdigen Södille am nächsten Tage nkommen würde. Man richtete sofort die Kirche für die Trauerfeier her, ließ daS Grab bereiten und lud alle Ausländer und Christen der Umgebung zu Ux Feier ein. Am nächsten Morgen langte Pater Sdille gesund und munte? in Chinkiang an und ging sofort nach der Kirche, dann zu dem Geistlichen,. den er natürlich zu allererst fragte, tf wen denn die Trauerseier vorbereitet wäre. .Der Geistliche, der den Pater Sdille, abgemagert wie er durch ein strenges Fasten und die Entbehrungen einer winterlichen Reise in seiner schlechten Barke war, kaum wiedererkannte, glaubte Anfangs, einen Geist zu sehen, und konnte erst nach geraumer Zeit die Aufklärung geben, daß der Pater selbst es hatte sem sollen, den man innerhalb der nächsten zwei Stunden begraben wollte. Man hatte nur noch gerade Zeit, die Einladungen ruckgängig zu machen und den Trauergottesdienst durch eine Dankesfeier zu ersetzen. vin nothleldender Millionär. Daß ein Mensch im Besitze vieler Millionen s:in kann, ohne eine Ahnung von seinem Reichthum zu haben, klingt etwas unwahrscheinlich. Und doch traf dieser Fall auf einen Mann zu, der heute einer der reichsten Minenkönige 'Südafrika's ist. Bor noch nicht langer Zeit mußte dieser Krösus im Schweiße seines Angesichts harte Tagelöhnerarbeit vorrichten und konnte trotz aller Anstrengungen nicht so viel verdienen. um , sich und seine Familie vor Noth zu schützen. Er gehörte zu jenen Engländern, die vor vielen Jahren auswanderten, um in den ersten im Süden deö dunklen Erdtheils eröffneten Goldminen ihr Glück zu versuchen. Wie die Mehrzahl seiner Gefährten, erhielt er seinen Lohn nur theilweise in baarem Gelde 'ausbezahlt, die weitaus größere Hälfte - mußte er in Form von Antheilsbescheinigungen, die für ihn nicht diel mehr als werthlose Streifen Papier waren, in Empfang nehmen. Als der Ertrag der Minen Jahre lang nur sehr gering blieb, wurde er dr Sache . überdrüssig, packte fein bescheidenes Besltzihum zusammen und siedelte mit Weib, und Kind nach einer anderen Gegend über. Seine Frau hatte die von ihrem Manne heimgebrachten PaPiere , der Minen - Compagnie stets sorgfältig aufgehoben und da kein geeignetereS Material zur Hand war, beklebte sie mit diesen Antheilbescheinigungen und alten Zeitungen die kahlen Wände ihrer elenden Hütte. Dem ehemaligen Goldgräber erging es immer 'schlechter, und eines Tages, als die Leute nicht mehr wußten, wovon sie satt werden sollten, erhielten sie den Besuch eines frisch von England gekommenen Actionärs. Der Mann hatte zufalliz von der seltsamen Ta"pete deS armseligen Tagelöhnerhäuschens gehört, und als er diese genauer inspicirr hatte, bot er dem verblüfften Ehepaar eine kolossale Summe für die rauchgeschwärzten Pclpierstreifen. Dem Besitzer der eigenartigen Wandbekleidung ging sofort ein Licht auf. Ohne auf. das Anerbieten des Fremden einzugehen,' zog er Erkundigungen ein, und da stellte S sich heraus, daß er seit Jahren ein mächtiger Theilhaber einer der reichsten Goldminen des Rand war. 'Obwohl Mr. W. längst vielfacher Millionar.ist, hat er nie wieder ine so Zostbare Tapete angeschafft, wie er sie eil nothleidender Arbeiter besessen.

Auch ein Trttst"'Verbrechtnr Es ist an dieser Stelle nicht beabsichtigt. ein Sündenregister von industriellenBereinigungen auszustellen, die man gewöhnlich Trusts" oder Svndicate nennt. Nur von einer interessan-

ten Kunde sei Vermerk genommen, deren Gegenstand gewiß Jedem außerordentlich nah? liegt. Denn wer etwa wäre nicht einVerbraucher von Streichhölzern? In der letzten Zeit nun ist es woh: keinem Verbraucher dieses allgemeinen Bedürfniß-Artikels, sofern er denfti ben überhaupt zu Brennzwccken venutzte, entgangen, daß das Holz daran auffallend häufig von schlechter Qualität ist und vielleicht eine ausgcsprochene Neigung zeigt, gerade unterhill desSchwefelköpfchens abzubrechen odn sich über den Fingern zu spalten, somit es angestrichen wird, vielleicht sogar schon früher. Einzelne solche schwarze Schafe" unter "oen Streichhölzern hat es ja immer gegeben; woher kommt es aber, daß es in neuester Zeit so viele geworden sind? Manche bildete? sich ein, si? hätten eine besonders miserable Partie erwischt, und nahmen von einem anderen Händler und von einem Fabricat in anderem Umschlag; doch fanden sie, daß sie sich damit nicht wesentlich verbessert hatten, wenn sie nicht gar vom Regen unter die Traufe gekommen waren. Den Kleinhändlern ist eine Menge Klagen von ihren ftun den zugegangen; aber die Händler konnten weiter nichts thun, als achselzuckend ihre Hände in Unschuld waschen. ohne das Uebel an und für sich einen Augenblick in Abrede zu stellen. Also woher kommt diese, bei uns so weitverbreitete Misere? Sollte die Natur weniger günstiges Holz geliefert haben, oder sollte das gute Holz zu diesem Zweck rarer, oder sollten die Arbeiter' ungeschickter geworden sein? Die erste und die dritte dieser Muthmaßungen sind lnehr als unwahrscheinlich. und was die zweite anbelangt, so kann die bestimmte Versicherung gegeben werden, daß wir trotz aller Jammerlieder über sonstige Holz-stand-Vertilgung von der Zeit eines Holzmangels für die S t r e i ch h ö l- ? e r - Fabrication noch sehr weit entfernt sind! Diese negativen Umstände scheinen einem, kürzlich aufgetauchten Verdacht Farbe zu verleihen, nämlich: daß der Trust", welcher die ganze Streich-Hölzer-Fabrication controllirt, vorsä tz lich solch' elenden Schund in die Welt setzen lasse, um seine jährlichen Profite noch durch enorme Summen zu erhöhen, infolge des ungeheuer gesteigerten Mehr-Bedarfs an Zündhölzern, welcher die Folge eines häufigen Zerbrechens derselben sein muß. Man munkelt davon, daß dies mittels eines ganz einfachen Kniffes geschehe, weleher beim Schneiden vieler Partien der Hölzer angewendet werde, um dann mit den Päckchen der guten aufTeufel komm 'raus" gemischt zu werden. Zur Hervorbringung von Wirkungen, wie der genannten, würde blos gehören, daß das Holz quer über die sogenannte Körnung weg geschnitten würde, oder in einem solchen Winkel mit derselben, daß es sich bei einer beträchtlichen Reibung der Länge nach spalten muß. Bis jetzt hat man schwerlich irgendwo Streichhölzer darauf hin kritisch untersucht, auch durfte das meist an den einzelnen Hölzchen schwer festzu stellen sein, und schließlich würden bei solchen Untersuchungen ja noch mehr Streichhölzer verdorben, also je nem schwarzen Eomplott, wenn es wirklich ezistirt, noch mehr .in die Hände gearbeitet! Man gelangt zu ganz colossalenZahlen, wenn man die Menge der verbrauchten Streichhölzer berechnet, um zu einer etwaigen Schätzung des angerichteten Unheils zu gelangen. Die Bevölkerung unseres Landes zu 70 Millionen gerechnet, ist es sicherlich nicht zu hoch gegriffen, durchschnittlich für jede Person einen Verbrauch von 10 guten und schlechten Streichhölzern pro Tag anzunehmen. Damit hätte man in einem einzigenTag 700 Millionen verbrauchte Streichhölzer. Wem's Spaß macht, der kann noch rechnen, wie viel das im Monat und im Jahr ausmacht; es sei hier nur noch auf die letztere Summe hingewiesen, welche rund 77 Millionen mal Millionen beträgt! Befahlt werden hierfür im roßverkauf nahezu 6 Millionen DolU,rs. und sollte eine große Menge ichlecht geschnittener Streichhölzer dari riter sein, so muß der Profit aus dem Mehrbedarf gleichfalls während eines einzigen Jahres in dieMillionen gehen! Ob jenes schwarze Verdacht begründet ist. soll hier nicht weiter untersucht werden, es wäre i auch das Schlimmste noch lange nicht, was man den Trusts" nachsagt. Eine Cigarettenmacher'Natton. Vor Kurzem tauchte gar die Mär auf, daß sich in unserer mexicanischen Nachbarrepublik einCizaretten-Trust" gebildet habe. Für den Kenner der Verhältnisse mußte dies sofort als ein schlechter Witz erscheinen, denn so etwas wäre ungefähr so profitabel wie ein Eis-Trust" am Nordpol! Freilich sind die MeLicaner eine Nation von Eigarettenrauchern, aber auch eine Naturn von Cigarettenmachern, ohne Unterschied des Standes und Geschlechtes. Bei manchen anderen Völkern, z. B. bei den Russen, ist es ja auch ein sehr weitverbreiteterBrauch, sich seine Cigaretten selber zu drehen; aber das will noch gar nichts heißen im.Vergleich zu den Mexicanern, sintemalen die Ersteren sich doch gewöhnlich das Cigl-retten-Papier kaufen müssen, also sich nicht von den Fabrikanten unabhängig machen können, während in Mexico nur die Vornehmsten es sich so bequem machen, während der durchschnittliche Mexikaner sich seine Cigarette direct aus einer Handvoll gran u li rten Tabaks, das er vielleicht in einemLumpen oder in einem Zipfel seines Ta schentuches mit sich trägt, jederzeit mit einer aam unalaublicben Geschwindig

keit und Geschicklichkeit machen kann. Ungefähr alle fünf Minuten vollbringt er dieses Tausendsassa-Blitzkunststück. Noch Niemand, welcher diese Procedur mit angesehen hat. kann sich das Wie erklären, so oft er sie auch sich wiederfielen sän: es ist also aar nicht daran

zu denken, eine Erklärung schwarz auf weiß zu geben! Dem Mexicaner ist das Cigarettenmachen beinahe so zur zweiten Natur geworden, wie das Athmen. und wie das Rauchen selbst. Uebrigens weiß man jenseits des Rio Grande fast gar nichts von weißem Cigarettenpapier. Sehr oft ist ein Welschkorn-Blatt gerade gut genug dazu (ungefähr wie bei den indianischen Rauchern, welche Columbus vorfand, aber in verkleinertem Maßstabe.) Aber besonders beliebt hierfür ist das ganz gewöhnliche gelbe Strohpapier, welches bei uns hauptsächlich von Fleischern und Kramhändlern zum Einwickeln gebraucht wird. Das besondere Aroma desselben beim Brennen wird von dem Liebhaber gerade sehr geschätzt! Glanzzeit für das Hartholz. So viel wird bei uns vom Weizen Buhm. von den hohen RindfleischPreisen, vom wunderbaren Steigen des Kupfers und von mehreren anderen bekannten Artikeln mit steigender Preisrichtung gesprochen, daß Viele ganz übersehen haben, welch' gewaltig gen Aufschwung bei uns das Hartholz seit etwa einem Jahre genommen hat, und wie enorme Summen für Manche darin stecken. Alle Gattungen Hartholz sind fort und fort im Preise gestiegen, und z. B. das Weißeichen - Holzhat in zwölf Monaten seinkn Werth beinahe verdoppelt! Dieses Aufschnellen war größtentheils keine künstliche Mache. So groß war die allgemeine Nachfrage, daß es in vielen Fällen sehr schwer war, ihr zu genügen. Möbel-, Klavier-. Orgel-, Waggon und Landwirthschaftsgeräthe - Fabriken gehörten zu den stärksten Consumenten. Theils in langen Bahnzügen, deren mancher für ein einziges Riesengeschäft bestimmt war, theils in mächtigen Schiffsladungen kam das Hartholz zu Markte. Außer dem Süden und Norden unseres Landes und Canadas, wurden die Mahagoni - Wälder Central - Amerikas ungewöhnlich stark in Anspruch genommen. Auf diese letztere Quelle hofft man sich noch künftighin ziemlich lange verlassen zu können, wenn die Hartholz - Wälder der Ver. Staaten sich mehr und mehr lichten. Uebrigens wird auch-noch Aussicht auf eine künftige große Mahagoni - Einfuhr aus Cuba gemacht, das bis jetzt in dieser Beziehung noch nicht stark angezapft worden ist. Ein bedeutender Theil der Nachfrage kam auch aus dem Auslande. Europa hat fast alles Schwarz-Wal-nußholz von Ohio. Jndiana u. s. w. in Anspruch genommen, das wir noch entbehren können. Auch die europal sche Nachfrage nach kalifornischem Rothtannen - Holz nimmt beständig -zu, "obwohl dasselbe für viele Arten Hausrath nicht hart genug ist. Arkansas und Georgia mit Rothbirken-. Crzpressen-, Eschen- und Hickoryholz haben ebenfalls einen großen Theil der europäischen Bedürfnisse zu decken. Aber am allgemeinsten scheinen zurZeit die verschiedenen Gattungen Eichenholz begehrt zu sein. Wenn nur der Nach wuchs der Harthölzer ein entsprechend flotter wäre! Mondscheinler im Süden. Bei Weitem die größten Betrage an Steuern für die Herstellung und den Verkauf von spirituösen Getränken fließen der Bundeskasse aus den Staaten New York, Illinois. Kentucky und Pennsylvania zu, trotzdem aber verUrsachen gerade diese Staaten den Beamten des Schätzamts die wenigste Arbeit. Die Bundessteuern werden (mit und ohne Murren) prompt bezahlt und die Fabrikation von MondscheinSchnaps ist, von einzelnen Kentuckyer Lergdistricten vielleicht abgesehen, auf ein Minimum beschränkt. Das Mond-schein-Gewerbe blüht fast ausschließlich in den Slldstaaten und namentlich in den von modernen Verkehrswegen wenig berührten Gebirgsgegenden. Dort ist der Mondscheinler Heim par ex cellence. Nach Ausweis des Berichts des Binnensteuer - Eommissärs wurden im Fiskaljahr 1898 im ganzen Lande wegen unerlaubter Whiskyfabrication 857 Verhaftungen vorgenommen und von dieser Zahl entfielen nicht weniger als 701 auf die Staaten Georgia (320), Alabama (127), Arkansas 88, Nord-Carolina 73 und Tennessee 26. Im Ganzen wurden ca. 16.000 Gallonen MondscheinWhisky confiscirt und davon nahezu 11.000 in den genannten fünfStaaten. Verschiedene Erklärungen für die Häufigkeit der Mondscheinler in den Gebirgsgegenden des Südens werden angeführt. Manche behaupten, daß d Gebirgler im Süden gerne einen Schluck Feuerwasser hinter die Binde gießen. Damit im Widerspruch steht aber die Thatsache, daß in zahlreichen Counties von Georgia und Alabama stricte Prohibition herrscht. Andere sind der Ansicht, daß der bedeutende Prosit, welchen das Mondschein-Ge-werbe abwirft, die armen Gebirgswohner, denen es an Gelegenheit zum Gelderwerb fehlt, zu Uebertretern der Binnensteuer-Gesetze macht. Allein auch diese Erklärung dürfte nichi stichhaltig sein, denn die Erwerbsverhältnisse in den Gebirgsgegenden des Südens und des SüdwestenS sind von einander wenig verschieden, trokdem aber ist im letzteren ein Mondscheinler eine Seltenheit. Wahrscheinlich sind die eigenartigen Schnapsverhältnisseim Süden auf eine Combination verschieden Ursachen zurückzuführen. Die ersten weißen Ansiedler der Gebirgsgegenden von Tennessee.' NordCarolina, Georgia, Alabama und Arkansas waren zum großen Theile Schotten oder s&otttiäiiif& Mis6-

ltnge. In ihrer Heimath, dem schotti-

schen Hochlande oder dem Norden von Irland, galt es als lobenswerth, die Bezahlung der (von Thomas Jesfer-, son höllisch genannten) Verbrauchs-' steuern zu umgehen, und Bergthau", ! für den die Regierung keine Abgabe erhalten hatte, schmeckte lieblicher als irgend ein anderer Schnaps. Diese Gepflogenheit, den Steuerbeamten ein Schnippchen zu schlagen, brachten die aus Schottland und Irland kommenven Einwanderer in die Neue Welt und vererbten sie auf ihre Nachkommen. Ein weiterer Grund für das Blühen des Mondschein-Gewerbcs in den Gebirgen des Südens liegt wohl darin, daß die schwere Zugänglichkeit derselben die krummen Schnapsbrenner vor Onkel Sam's Beamten verhältnißmäßig sicher macht. Des Ferneren beanspruchen die Gebirgler vielfach es als ein persönliches, moralisches Recht, von der Whiskysteuer befreit zu sein, da sie während des Bürgerkrieges auf Seiten der Union standen, auch wird die Erhebung dieser Steuer vielfach als eine Art von Erpressung angesehen, der man sich wohl entziehen darf. Im Uebrigen erhält man aus der Anzahl der Verhafteten und dem Quantum des confiscirten Whisky nur eine annähernd richtige Vorfiellung von der Ausdehnung des Mond-schein-Gewerbes, denn viele Mondscheinler verstehen' sich dem Auge der Beamten zu entziehen und ungezählte Tausende von Gallonen Schnaps, von denen Onkel Sam den ihm gesetzlich zustehenden Obolus nicht erhalten hat, werden consumirt. An Strafen wegen Uebertretung der Whiskygesetze erhob das Binnensteuer - Departement im verflossenen Jahre $138,(XX) und $12,000 Kosten für das Strafverfahren wurden den Verurtheilten auferlegt. Diese Beträge sind aber anscheinend klein im Verhältniß mit den Kosten, welche der Bundeskasse erwachsen. Die Mehrzahl der Mondscheinler ist so arm. daß bei ihnen von Erlegung einer Geldstrafe gar nicht die Rede sein kann; die armen Schelme wandern deshalb in's Gefängniß und dort hat Onkel Sam für ihren Unterhalt zu sorgen. Im Neiche der Zllode. Der Herbst ist gekommen, die Herrschaft der luftigen Sommerkleider zu Ende und die kühle Jahreszeit beginnt ihre Anforderungen an die Toilette geltend zu machen. Bei der ewig wechselnden" Mode hat der Umschwung vom unschönen .übermäßig Weiten zu dem Engen, das die natürlichen Formen wieder mehr zur Geltung kommen läßt, sich ganz allmählich vollzogen, und wenn wir uns heut die schlanken, modernen Gestalten anshen, können wir uns kaum denken, daß wir vor verhältnißmäßig kurzer Zeit noch Gefallen an den "Ballonurmeln. an den Glockenröcken mit Dütcsalten Gefallen finden konnten. Und das Enge, das uns heut gefällt, scheint vorläufig noch Mode bleiben zu wollen. Die Aermel der Herbstsachen sind durchweg eng und werden nur durch glatt auf- ode? eingesetzten Besatz verziert, und auch die Röcke passen sich eng der Figur an. Die Tunikformen, zur Zeit vor allen anderen beliebt, stellen sich meist als glatter Ueberfall dar, und die Raffungen, die beim ersten Wiederaustreten der Tunika versucht wurden, haben sich bis jetzt Freundinnen noch nicht zu schaffen vermocht. Was allgemein, beliebt ist. bei Röcken, Tunikas, bei Blusen. Leibchen und Jacken, das sind die Bogenformen. Bei fast allen Leibchen und Blusen sind dieVordertheile bogig über einem Latz ausgeschnitten, und dieser Ausschnittlinie paßt sich auch der Randabschluß der Tunika an. Und wo eine Tunika nicht ist, wird der englische Rock in bogiger Form besetzt. Die Bogen werden mit Sammet- oder Atlaspaspel, mit Passementerie, mit Rüschen oder anderem Besatz begrenzt, und immer hängt ihr gutes Aussehen von einem sorgfältigen Arbeiten ab. Den Bogenabschluß finden wir auch bet den Jacken wieder, deren Machart sich ja naturgemäß stets der der Leibchen anpaßt; vor allem sind es hier die Vordertheile, die. sich in vielen Fällen pattenartig verlängernd, unten in runde Form ausgehen. Im Rücken und an den Seiten fehlt der Schoß oft ganz, und die Jacke reicht an diesen Stellen nur bis mm Gürtel. Neben

solchen bleiben aber auch die anderen, ganz oder halb anliegenden Formen modern, so daß nach wie vor jeder das tragen kann, was für seine Eigenart am besten paßt.

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Graugrüner Covertcoat dient zur Herstellung in der ersten Abbildung dargestellten Kleides, das aus Rock und Jacke besteht und durch eine Weste vervollständigt wird. Der unbesetzte Rock ist oben in einen mit dunkelgrüner Seide belegten Gürtel gefaßt, der den unteren Rand der Weste deckt. Das kurze, offene Jäckchen ist unten ausgebogt und längs de Randes, sowie nochmals in halber Höhe, je dreimal mit dunkelgrüner Soutache besetzt. Oben sind kleine, ebenfalls mit Soutasche besteppte Aufschlagklappen angebracht, die sich nach hinten als schmaler, runder Umlegekragen fortsetzen. Auch die Keulenärmel zeigen Soutachebesatz. Weiße Tuchweste mit weißem Chemisett nebst Umlegekragen und schwarzer Krawatte. Hut aus graugrünem Filz, mit Seidenblumen garnirt. Zum Rock des Kleides, Figur 2, ist gemusterte hellblaue Seide, zur Bluse einfarbige Seide in gleicheinTon genommen. Der unbesetzte Rock tritt oben über das Leibchen, dessen an:iegendes, vorn schließendes Futter im Rücken mit unten eingereihtem und nach oben glatt genommenem Stoss be kleidet ist. Die Vordertheile, bogig über einem nach links überhakenden, aus Säumchengruppen und Stickerei bestehenden weißen Latz ausgeschnitten, sind ebenfalls unten eingereiht und oben glatt und je dreimal mit bogig gesetzter blauer Seidenpassementerie verziert. Gleichen Besatz zeigen die Keulenärmel, die unten in angeschnittene, ausgebogteManschetten ausgehen. Weißer Stehkragen mit umgelegten Ecken und entsprechender Schleife; dunkelblauer Seidengürtel mit Steinchenschnalle. Die ziemlich kurz gehaltene Jacke, Figur 3, ist aus schwarzem Tuch hergestellt; den ausgebogten Schooß umrandet schwarzcSeidenschnur, die auch, oben in Schlingen ausgehend, die Brustabnäher verdeckt. . Die Vordertheile, die oben etwas auseinandertreten, sind mit ausgebogten, mit weißem Tuch' belegten Aufschlagklappen versehen, deren schwarze Schnurumrandung sich auch längs des vorderen Jackenrandes und des innen ebenfalls mit weißem Tuch belegten Sturmkragens hinzieht. Verschnürungen, über weiß bezogene, längliche Knöpfe greisend, vermitteln den Schluß der Jacke. Hut aus hellgrauem Filz, mit weißen Federn und weißen und schwarzen Sammetblumen garnirt. Der sehr elegante Umhang, Figur 4, ist aus hellgrauem Tuch gefertigt und mit dunkelgrauen Tuchapplikationen, die theilweise mit Pulstickerei benäht sind, verziert. Den unteren ausgebogten Rand umgiebt ein Plissee aus hellgrauer Seidengaze, das sich auch vorn und oben als Futter des Sturmkragens fortsetzt. Es schließt mit einer Rüsche aus Seidengaze ab und ist unter ebensolcher Rüsche aufgesetzt. Hut aus hellgrauem Filz, mit weißen Federn und schwarzer, durch Steinchenschnalle gehaltener Sammetbandschleife garnirt. in gedankenlesender Hund. Eine Dame kommt zu einem HundeHändler. Ich wohne in einem Vorort und möchte einen guten Haushund haben." Händler: Ja, gnädige Frau!" Aber riatürlich möchte ich keinen haben, der uns die ganze. Nacht wachhält mit Bellen um nichts und wider nichts.- Nein, gnädige Frau!" Er muß groß, stark und wikd sein, wissen Sie?" Ja, gnädige Frau!" Aber gegen uns so sanft wie ein Lamm." Ja, gnädige Frau!" Und er muß auf jeden Landstreicher losstürzen und ihn wegtreiben." Ja, gnädige Frau!" Aber er muß keinen armen, aber ehrlichen Mann allfallen, der sich nach Arbeit umsieht." Nein, gnädige Frau!" Wenn ein Dieb in der Nacht stehlen will, so müßte der Hund ihn in einem Augenblick in Stücke reißen." Ja, gnädige Frau!" Aber er muß keinen Nachbar angreifen, der Abends einen kleinen Besuch mackt " .Nein, anädiae SVrau!" " -i rw r i) u J .Und natürlich darf ti keilte Leute be- j

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lastigen. Die zu allen Stunden iv.r Nacht eilig kommen, um meinen Mann zu holen. Er ist nämlich Arzt." Nein, gnädige Frau. Ich roeiß jetzt. was Sie wünschen. Sie wollen einen gedankenlesenden Hund." Ja. so etwas Aehnliches. Können Sie mir einen schicken?" Thut mir sehr leid, gnädige Frau, Die Sorte ist mir gerade ausgegangen." ' Mit 200 Canoes im Schlepptau machte der Dampfer Favorite" neulich die Fahrt von Anacortes nach dem Hafen von Tacoma und von dort den Puyallup hinauf. Die Canoes waren dicht besetzt mit Siwaph-Jn-dianern, die sich zur Hopfenernte in das Puyallup - Thal begaben. Ein Unglücksfall hat sich auf der elektrischen Straßenbahn in Genf ereignet. Eine Dame, die Gemahlin des Genfer Chirurgen Kummer, stieg mit ihren zwei Kindern in einen Motorwagen der Bahn und nahm auf dem Sitz der vorderen Platform Platz. Während der ganz ordnungsgemäßen Fahrt erfolgte plötzlich unter dem Boden dieses Sitzes eine heftige Detonation. Der Wagen wurde angehalten. Die Kinder voran und ffrau Dr. Kummer nachfolgend slüchteten in möglichster Eile von der gefahrdrohenden Stelle. Aber das Unglück war blitzschnell erfolgt; der hintere Theil der Kleidung der Dame hatte Feuer gefangen und brannte lichterloh. Trotz der sofortigen vielseitigen Bemühungen, die Flamme zu ersticken, erfolgte dennoch eine so ausgedehnte und tiefgehende Verletzung, daß Frau Dr. Kummer zwei Tage darauf an den Brandwunden gestorben ist. Wie die Untersuchung ergeben hat, wurde der betreffende Wagen gleich im Anfang beiEinführung des elektrischen Betriebes erstellt. Der Wagen litt an einem Construktionsfehler. wodurch der Unfall ermöglicht wurde. Freiwillig in da.s ZuchtHaus zu Jackson, Miss., aus dem er vor fünf Jahren entsprungen war, zurückgek?hrt, ist der frühere Detectiv Chas. O. Summers, der die Southern Expreß Co." um Z1500 bestohlen hatte. Der Mann war nach den arctischen Goldfeldern im KlondikeDistrict entkommen, aber sein Gewissen hatte ihm keine Ruhe gelassen; er beschloß durch Abbüßung der ihm auserlegten Freiheitsstrafe sowie RückZahlung des gestohlenen Geldes seine Schuld zu sühnen und dann ein neues Leben zu beginnen. Diesen Vorsatz hat er jetzt .zur That gemacht und nicht allein das gestohlene Geld zurückerstattet, sondern sogar die Kosten für seine Verfolgung u. s. w. bezahlt. George Roedl und James Rau in Veaver Dam. Wis.. bekneipten sich ganz kannibalisch und Ersterer bildete sich ein. der Zauberkünstler Hermann zu sein. Er erklärte Rau gegenüber, daß er demselben den Kopf vom Rumpfe trennen und ihm denselben wieder aufsetzen könne. Rau ging mit ihm eine Wette ein, daß er das nicht zu thun vermöge. Er setzte sich auf einen Stuhl, und Roedl holte ein großes Messer herbei und begann mit der Operation des Halsabschneidens. Rau aber wurde gleich anderen Sinnes, als Roedl's Messer ihm am Halse zwei tiefe Wunden beigebracht hatte, und verlangte, daß ein Arzt rasch herbeigeholt werde. Der Arzt stellte fest. daß Roedl auf ein Haar die Schlagader an Rau's Hals durchlchnitten bätte. i

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