Indiana Tribüne, Volume 22, Number 199, Indianapolis, Marion County, 8 April 1899 — Page 2

r '

i

Cr4h-i

4L4ib ENHcu? Tagllöz uno iesÄis Die tägliche .Trtüne- f öfter durch lesXtljet J Setu t Ooije, cte eonntaflXrt5flt"? SnttS xe? che- Vetde lufacwt 15 Swt 1J Cntu n Rsxtt. Yer V Sttiaö uy ftiiet i aoti6?tii?vj e? p 3c. orni 18 ess VZaherx Snitttnapolie, Ind.. 8. Uptil 1899. Cucr durch SlOUUn. r Die Fahrt auf d:r asiati'chen Packficbahu Kenn auch die sibirische Eife'tbahn führt zum Stillen Ocean wird dem Touristen die mannigfachsten. Reize bieten. Er durchreist ein bisher noch fast unbekanntes Land, und je weiter er nach Osten kommt, desto fremdartiger werden die Bewohner und alle Verhältnisse des Lebens, roenn auch der russische Einfluß, die Wirkung der russischen Herrschaft, sich überall geltend macht und immer mehr hervortritt. Die Fahrt über die Kir-gifen-Steppe in West-Sibirien schildert ein , deutscher Reisender, Graf Kayserling. sehr anziehend, und man erfährt aus seinerBeschreibung interes saute Details über die Art der Wag. gsas und des jetzt schon herrschenden Verkehrs auf den bereits ausgebauten Linien. .Als ich sie (die Kirgisen-Steppe)," schreibt er, .auf der Bahn durcheilte, war von der Vegetation freilich nicht diel zu sehen. Die ersten Schneestürme waren schon über die weiten Gefilde dahingebraust und hatten sie mit einem weißen Mantel bedeckt. Nur hier und da hoben sich braune Striche wie Falten dieses'Gewandes oder glitzernde Eisflächen al diamantener Schmuck von dem weißen Grunde ab. Wilde Thiere zeigten sich so gut wie gar nicht. Höchstens lugte ein Wolf ab und zu neugierig aus dem Schilfe hervor.. Die unzähligen Wasservög:! aber, welche die Seen sonst bevölkern, waren mit dem Einbruch des Winters von dannen gezogen. Dagegen fehlte eZ nirgends an Hausthierheerden. Die Steppe ist für sibirische Verhältnisse stark bevölkert, und Kirgisen wie Ruf snl ernähren sich hauptsächlich durch Liehzucht. . Die Ersteren überwiegen bei weitem An allen Stationen hielten ihre Schlitten. Mit ihren hohn Lammfellkapuzen waren sie die einzigen bemerkenswerten Wesen auf der . ganzen Fahrt. Die westsibirische Bahn rechtfertigte gleichfalls den guten Ruf, welchen die russischen Bahnen hinsichtlich der Un. anst für die Fahrgäste haben. Nur sonst so vorzüglichen Stationsbus.5 waren noch nicht in genügender Anzahl eingerichtet. Trotzdem litten wir eher Ueberfluß, als Mangel an Nahrungsmitteln. Fast auf jeder Station erschienen Landleute mit Brot, gebratenem Fleisch. Fischen, Gänsen und anderen Eßwaaren, die sie zu erstaunlich wohlfeilenPreisen verkauften. Auf allen Haltestellen gab es auch unentgeltlich kochendes Wasser, so daß ein Jeder sein Theebedürfniß voll befriedigen konnte. Die sibirische Bahn hat in wissenschaftlicher Beziehung zur Erforschung des Landes wesentlich beigetragen und wird, wenn si? erst völlig im Betriebe sieht, noch weitere Anregung dazu bie ten. Jedenfalls wird durch sie daS ganze asiatische Rußland und ein riesigeS Stück von China der europäischen Cultur erschlossen. Der Stroni von Auswanderern, der sich in das von dem neuen Schienenweg beherrschte Gebiet ergießen wird, dürfte zuerst auf die Hebung der Bodenschätze bedacht sein, bei zunehmender Dichtigkeit der Bevölkerung aber auch dem Ackerbau sich widmen. Die europäische Landwirthschaft wird infolge dessen in nicht zu ferner Zeit mit den Massen von Getreibe rechnen müssen, welch? die sibiri sche Eisenbahn nach Europa schaffen wird, da die benachbarten Chinesen vorwiegend Reißesser sinv. Die Veränderunz der Verhältnisse in jenen -Gegenden, welche au2 dem schnellen Bevölkerungszuwachs folgt, muß dann zahllose Bedürfnisse für die Ansiedg, Landescullur und Ausbeutung i Bodens, ja sogar für die sich bil;nbe Industrie erzeugen, welche vom .usland, und zwar in erster Linie vom europäischen Rußland, daneben aber auch von ankeren Ländern, namentlich von Deutschland zu befriedigen sind. DaZ alleö ist selbstverständlich nur ein unvollständiges Gerippe der Wirkungen, welche die Bahn nach Wladiwostok hervorbringen wird; eine völlige Umwälzung und Verdichtung der Beziehungen OstasienS zu Europa wird die

' großartige Folge se'.n. Dabei ist ja d:r politische Einfluß, den Rußland durch die Anlaae der sibirischen Bahn ausüben dürste, noch unberücksichtigt geblieben. Durch den neuen Verkehrsweg wird es zum Herrn Ost- - asiens, zur mächtigsten und tonangebenden Macht in China. Seine VerBindung mit diesem Lande wird unan greisbar. Indem Nord-China die l Ms schließliche Interessensphäre deS ! - Zarenreiches wird, ist schon dadurch allein die Rentabilität der Bahn sicher gestellt. Kein Vertrag?hafen kommt an Bedeutung dieser Bah.: gleich. Erst rnit der Fertigstellung' des riesigen JIerkeZ giebt es keine chinesische Mauer mehr Sie ist für immer geschleift. Festgenommen worden ist auf der Insel Rügen der früher in llharlottenburg ansässige Graf Fried- . rich Hohenthal, der im Jahre 1597 von dern Charlottenburger Schöffengericht wegen Ausschreitungen am ' Bahnhof X Grunewald zu einer Gefängnißstrafe jcn zwei Monaten verurtheilt worden ist. Graf Hohenthal hatte sich der Ver1 f'l&'rrr f-rrr (trn? kitrA Jtfirrftf "iir

k . wpj f j 0 f. m

erziehen veriuqr und wuroe iteaoriesffA yßrfrJnk fimmff t frnfcf fr ttA L Vbt W .... VMQ i seine? auf der Insel Rügen erfolgten f Verhaftung seme Strafe im Gefängniß zu Stralsund ab.

5ttttittZe5K

Wergeuöe Nichts, A mit anderen Wonen. achte ans da?, was Du hast da! ist ein guter V Rath, der befolgt werden sollte, besonder wa tt sich um die Se 2 snrdhcit hindelt. ? Zur dauernden Erhaltung oder zur Wiedergewinnung der Gesundheit lg ehött vor Allem genugende und geeignete Nibrung. DieErsahrung hat viele ron denen, deren Beruf schwere Arbeit bedingt, . .t k.f t.i. k!5i.i!(j.. i: ! . . .. i fr

m ecieg;i, oa? oas oeue oiaicuiajc öun:iuanjmmei, roeia) im verein . Ä mit guter Kost die vortrefflichste Wirknnq e, zielt, da ,veltdekannte und ' 2 eben so geschätzte echte Johann Hoss'sche MalzExtrakt ist. j Zf lO Zfnttfim stnd in Ve,n nf ??Lhrk?aft unk ff!mNnnd ln,schas s Diel ' S VI wih. wie ,tn ff! le oder Bier, ohne drau1ched zu lxten I ZUn nehme sich vor torrtbloskn nschgemachten Vräparaten ln Acht und der ; 4 lada echt Jokann GofTfbt Wtalixtratt, Slltet Such or 5lschu,e. ' Dtt&s&i&t&t&mttxttttmttt&t&txnt&txttszitt

GinVillfratz. In München lebt ein Dienstmann Namens Johann Keßler, welcher, gegenwärtig im 43. Lebensjahre stehend, Leistungen im Essen verbringt, die wohl bei Jedem ein Kopfschütteln ver Ursachen werden, der davon erfährt. Wir wollen aus den zahlreichen RecordS dieses beneidenöwerthen Menscher nur ewige hervorheben und bemerken hierbei, daß dieselben zumeist aus Wetten hervorgegangen sind, die sich in einem solchen Maße mehrten, daß dieMünchener Polizei sich gezwungen sah, aus Besorgniß für das Wohlbefinden deS eigenartigen Virtuosen diese artigen Eßkundstückchen zu verbieten, deren demerlenswertheste wir im Folgenden anführen: Keßler aß kürzlich in einer Stunde und 55 Mi nuten achtzig Weißwürste; mit dieser beispiellosen Leistung offenbar nicht zufrieden, erklärte er. dieselbe demnächst in derselben Zeit auf hundert solcher Würste erhöhen zu wollen. Bald darauf ß er in 67 Minuten 52 Leberknödel; ein andermal in 2 Stunden 20 Minuten drei gebratene Gänse; ferner in zwei Stunden 52 hartgesottene Eier, und später in derselben Zeit 25 Pfund sogenannten Backsteinkäse. Daß er nach solchen Leistungen auch die Wette annahm, in 42 Tagen einen ganzen, zehn Zentner schwere Ochsen allein zu verspeisen, darf nach dem Gtsagten nicht Wunder nehmen und daß er fick damit keine allzu schwere Aufgäbe gesetzt hatte, bewies der Umstand, ! daß er mit seinem Pensum um ganze zwölf Tage früher fertig wurde, als vereinbart worden war schon nach dreißig Tagen war zu seinem Vedauern das lente Beefsteak den Wea alles Rindfleisches gegangen. DaS sind, wie ' gesagt, nur einige aus der grotzenZayl der Keßler'schen Eß - Bravourstückchen, aber sie werden wohl genügen, nicht nur Staunen und Bewunderung, son dern auch den Neid all Jener zu erregen, die mit einem Bruchtheil seines Appetites vollauf zufrieden wären. U russischenttrtelS. Unter den zahllosen Eigenthümliche leiten, die aus Rußland ein von andereu Gegenden Europas durchaus verschiedeneö Land machen, ist eine der wichtigsten daS Bestehen wirthschaftlicher Bereinigungen, die sich sonst nirgends finden und die im Leben deS russischen Volkes eine Hauptrolle spielen. Von den beiden hauptsächlichsten ist der.Mir-, die Dorfgemeinschaft, wiederholt und eingehend studirt worden, während die zweite, die Artel, erst jetzt genauer bekannt wird durch ein kürzlich erschienenes Buch eines jungen russischen VolkswirthschaftlerS Paul Lvostel. Leroy - Beaulieu macht dieseS Werk iu Uz letzten Nummer des L'Economiste fransaiS" zum Gegenstände einer interessanten Besprechung, der wir die folgenden Einzelheiten entnehmen. Der Einfluß der Gemeinschaft ist noch heute in den russische Dörfern, wo sehr oft alle Bewohner von demselben Stammherrn abstammen und das auch wissen, so groß, daß fast alle Unternehmungen der Bauern auf gemeinsame Rechnung geschehen. Man ißt, trinkt, arbeitet, belustigt sich auf gemeinsame Kosten", und alle Verein!gungen zu irgend einem dieser Zwecke heißen Artels. Wir finden also zunächst rew ländliche Artels: Die .polnorzod" ist eine zeitweilige Vereinigung unter den Bewohnern desselben Dorfes zum Zwecke der Ausführung einer Arbeit bei einem von ihnen. Gewisse Arbeiten werden auf diese Weise ausgeführt infolge einer Verständizung unter den Haushaltungsvorstanden, indem man der Reih: nach von einem, zum anderen geht. Die pomotLed." ist in ihrem Wesen eine Vereinigung von kurzer Dauer. Die 'wyüa sind ähnlich, aber finden bei Arbeiten statt, die mehr Zeit erfordern, wie die Heuernte. Mehr hervortretend und von bleibendcrem Charakter ist die spragatsya" oder die gemeinsame Bebauung deS BodenS mittels der Werkzeuge, die im gemeinsamen Besitz sind. Sie hat zur Ursache die Schwierigkeit der Beodenbebauung, den Mangel an Material und den rückständigen Zustand der Kultur. Die 3pragatsya" erstreckt sich nicht auf das ganze Dorf, sondern jede Artel besteht gewöhnlich auö drei oder vier Bauern. Wenn eines der Mitglieder noch als besondereö Eigenthum Vieh oder Material besitzt, so hat er daS Recht, eine gewisse Zeit für eigene Rechnung zu arbeiten. DaS von seinen Kameraden ernannte Oberhaupt der Artel genießt das gleiche Recht. Diese Art der gemeinschaftlichen Bebauung ist im süd lichen Rußland sehr - verbreitet: 47,6 Procent der Eigenthümer von Meiereien - im Gouvernement Jekaterinoslaw arbeiten auf diese Weise. In Großrußland ist die Artel viel seltener; doch berichtet man auö derschiedenen Gouvernements von dem Bestehen von Artelö, die Bauern schlofsen, um auf gemeinsame KostenDresch- ! Maschinen zu kaufen, deren sie sich vei dienen, um ihr gesammteS Getreide zu i dreschen und die sie dann an Andere weiter vermiethen. Der Sinn für Ver- : einigungen gibt sich auch in den ge- ; meinsamen Pachtungen von Land zu : erkennen. Bekanntlich besteht neben dem bäuerlichen Gesammteigenthum das Privateigenthum veralten Herren; t das VerhältJiß zwisS. diesen beiden

formen ist sehr verschieden nach den (Legenden, und man hat oft festgestellt, dak die den Muschiks verpachteten Länder seit Abschaffung der Leibeigen, schaft infolge des Anwachsens der Beötterung sich als für sie unzulänglich erweisen. Sie suchen daher gewöhnlich von den benachbarten Großgrundbeschern Ländereien zu pachten. Bald pachten nun die Bauern einzeln, bald geht die bäuerliche Gemeinde selbst das Pachtverhältniß ein; sie kann dann ent weder unter ihre Mitglieder die gepachteten Flächen vertheilen oder sie gemeinsam bebauen. Sicher ist, daß oie Pachtung durch die Gemeinde bessere Erfolge zeitigt, als die Einzelpachtung, wegen der geringen Mittel, die dem einzelnen Muschik zur Verfllaung siehen. Schließlich bilden einzelne reiche Bauern eine Artel, um weite Landgebiete zu pachten, die sie ihrerseits wieder an Arme inUnterpacht geben. Diese Art der Pachtung ist am derbreitetsten in Gegenden, wo am meisten Wirth schaftliche Umbildungen zu Tage treten, das Land theuer, die Concurrenz groß ist und die Capitalien zusammenfließen; die Gemeinden sind hier arm und die Herrschaft des Mir- insWanken gerathen. In solchen Fällen allerdings beuten die reichen Bauern die armen schlimmer aus, als eö die Besitzer selbst thun würde,!. Die Unzulänglichkeit des BodenS in Rußland hat noch eine andere Wirkung gezeitigt: die periodische Aus-' Wanderung ländlicher Arbeiter, die ent-. weder für mehrere Jahre ihre Heimath verlassen oder um bestimmte Arbeiten zu Ende zu führen, wie Mähen. Dre-' schen u. s. w.; auch diese Arbeiter treten zu Artels zusammen; oft sind sie von ihren Frauen oder Kindern begleitet. aber diese können nicht Mitglieder der Artels werden, sondern werden bezahlt. y - Wir finden ferner die ArtelS in dem Fisch:reib:trieb, in dem eine balbeMillion Menschen als Fischer thati? sind, während mehrere Millionen Bauern die Fischerei als Nebenerwerb betreiben. In dies Industrie findet sich fast nie ein einzelner Unternehmer; sie ist fast ganz in den Handen, von Ar tels; docb gibt eö zwei Arten: unabhängige ArtelS und bezahlte Artels. Die Ersteren arbeiten für eigene Rech, nunq und besitzen ihre eigenen Fischereiwerkzeuge. In den anderen dagegen gehört alleö Werkzeug einer einzigen Person, die nach Belieben an der Arbeit theilnehmen kann oder nicht; die Mitglieder deS ArtelS liefern nur die Arbeit, der Unternehmer daSrapital. Diefe zweite Art herrscht im Kosakenlande vor. In den ArtelS deS SouvernementZ Archangel erhält , der Unternehrner zwei Drittel, das gewöhnlich aus vier Leuten bestehende Artel nur ein Drittel des Verdienstes. Die unab-, hängigen Artels sind zu Anleihen ge. wungen, um sich die nöthigen Gerathschasten be'orgen zu können. Sie müssen hohe Zinsen zahlen und sich außer dem verpflichten, ihren Fang zu festge fetzten Preisen zu verkaufen. Die Hausindustrien, die eine so große Rolle im Leben deS russischen Bauern spielen, haben seltener, alS man glauben sollte, zur Bildung von ArtelS führt. Dafür herrscht meist eine An .Sweating System". Die Abhängigkeit der Hauöproduzenten vom Geldverleiher, dem Rohstosfhändler und Käufer der fertigen Waaren, hindert die Bildung von Vereinigungen umsomehr, als sich meist diese drei Persönlichkeiten in ein und derselben Person vereinigt finden. Die Unwis.' senheit und Hilflosigkeit der Bauern überliefern sie mit gebundenen Handen diesem Verkäufer und Käufer w ewer Person. Außerdem ist die Artel ewe überlieferte Einrichtung; die Hauöindustrien haben aber erst ihre großartige Entwickelung neuerdinaS genommen, in dem Maße, als der Loden dem Bauern zu fehlen begann. Vor 40 Jahren hatten sagt ein Bericht. auö dem Gouvernement Kursk, .unsere Bauern noch keine Vorstellung von Handwerken .... Erst seit 23 Iahren. da der Boden theurer und die Bevölkerung größer wurde, hat die Noth sie gezwungen, auch andere als bäuerlicheArbeiten zu verrichten." Diese verhaltnißmäßie Jugend der HauSindustrien mag die geringe Ausdehnung des Artels hier erklaren. Dagegen ist die Arkel sehr verbreitet im Tauwesen, wie in allen Gewerben, die weit von der Heimath betrieben werden, weil die Mehrzahl der Bauarbeiter zur Landbevölkerung gehört und oft auö mehrere hundert Werst entfernten' Orten' nach den Städten kommt. In den großen Städten ton nen die Artels oft nicht auskommen, aber in den mittleren finden sich Artelö, die oft 75 Mitglieder, und. mehr zählen und vorherrschen. ' Ebenso ist der Bau von Flußbooten und daS Transportwesen vielfach ganz in den Händen von ArtelS Eigenthümlich-ÄrtelS sind die JBöu senartelö", Vereinigungen von Arbeitern. die sich mit der zollamtlichen Abfertigung von Waaren und ihrer Verwaltung bezw.' Uebersächung bei den Kaufleuten befassni. Ursprünglich von Bauern gegründet,. die kurz nach der Gründung der Stadt nach Petersburg kamen, stehen sie ' rrnt;r Aufsicht der Handelsbörsen, die ihnen gewisse Verpflichtungen auferlegen .(GrundUna von Garantiefonds, Festsetzung, eines Tarifs); diesen Vereinigungen ist'eZ geglückt, eine Art von Monopol für sich

zu erwerben; sie machen ausgezeichnete Geschäfte. In St. Petersburg muß jedes neue Mitglied ein Eintrittsgeld von 100 Rubeln zahlen; in Moskau, kann jedes Mitglied seine Rechte derkaufen, und die Preise hierfür belaufen sich auf 2000 Rubel. Der Garantiefonds für das einzelne Mitglied muß mmdelens 1000 Rubel betragen. D'ese ArtelS sind wie kapitalistische Verein,gungen geworden.

Dr Alkoholismus in der Norman die und Bretagne. DaS furchtbare Umsichgreifen des AlkoholiSmus in der Normandie und Bretagne, deren Vranntweinconsum der größte in ganz Europa ist, wird in einer im Bulletin Mdlcal" verösfentlichten Studie des Dr. Raoul Brunen bezüglich der Frauen in Rouen und Umgebung durch Statistiken und Beispiele bewiesen. Dieser zufolge betrinken sich die Arbeiterinnen in den Spinnereien zwar selten, vergiften sich aber durch regelmäßiges Schnaps trinken. Sie leben sozusagen außer dem Hause und essen da, wo es ihnen am bequemsten erscheint. Am Morgen nehmen sie Kaffee und Cognac zu sich; um 11 Uhr kaufen sie sicy für 25 Centimes (5 Cents) Häringe oder Cervelatwurst und für 60 Centimes Kaffee und Cognac. So machen's die jungen wie die alten. Die Frauen, die zu Hause bleiben, sind noch mehr dem Alkoholge nusse ergeben. In neun Häusern von zehn steht die Branntweinflasche vom frühen Morgen an auf dem Tische und den ganzen Tag über schluckt" die Frau aus derselben. Nach den AuSsaaen der Fabrikbesitzer und Werkmeister trinken die Arbeiter dank den getrosfenen Vorbeugungsmaßregeln wenig, ihre Frauen zu Hause aber um so mehr und drücken so dcm Nachwüchse den verhängnißvcllen Stempel des Alkoholismuö auf. Ein Uebelstand ist es überhaupt in der ganzen Normandie, daß die Frauen überall zu trinken fin den, beim Krämer, beim Kohlen-, beim Gemüsehändler u. s. w. Natürlich häufen ficb so die Schulden und daö Elend zieyi in die Familien ein, trotz dem ausreichenden Verdienste deS Mannes. Besonders dem Trunke ergeben sind die Hausmeisterinnen und die Dienstmädchen. In dem Buche einer zwanzigjährigen Köchin fand man ein Verzeichnis demzufolge dieselbe seit langer Zeit täglich 1216 Gläser Schnaps zu sich nahm. Die Frauen, die Unterstützungen von den Wohlthätigkeitsbureauö erhalten, ae ben täglich einen Franc und mehr für Alkohol auö. Man kennt Bettlerinnen in der Normandie, die täglch einen Liter Sprit trinken und fast garnichts essen. ES wird von den Frauen übrigens nicht nur Schnaps, sondern auch viel Absinth und Wermuth getrunken. Es ist durchausBrauch, daß der Mann den Cognac (Sprit) zum Kafsee in einem kleinen Glase, die Frau aber in einer Tasse zu sich nimmt. Die schlimmsten Säuferinnen sind die Soleils" von Roucn, Frauenzimmer, d mit den Hafenarbeitern zusammen leben. Die meisten derselben sind vom Morgen biö m die Nacht hmein sinn los bctrunken. Unter den Kleinbür gerinnen und im Geschäfte angestellten Mädchen und Frauen ist gleichfalls der Alkoholgenuß, wenn natürlich auch in weniger starken Dosen, verbreitet. Auf dem Lande trinkt alle Welt maßlos, nicht zum wenigsten die Frauen. Alle Landärzte stimmen in der Versicherung überein, daß die Trunksucht auf dem vlatten Lande in Ux Normandie, wie in der Bretagne, in stetiger Zunahme begriffen ist. Sie schreiben diese Thatfache m erster Linie dem Privileg der Eigenbrenner zu. das die Verbreitung elendesten Fusels zu billigen Preisen fordert. Unter den Kleinbauern wüthet die Trunksucht furchtbar, sodaß dcr Wohlstand sichtlich schwindet und die Rasse körperlich und geistig immer mehr herabgeht. Dr. Brunen warnt zum Schlüsse vor den von den Pariserinnen so bevorzugten normannischen Ammen, die fast alle dem Alkoholg?. nusse sic.rk ergeben sind. - . . CS38feS59, AZerryoolle Urnenfünde sind bei den Erdarbeiten zum Bau der Eisenbahn Gud:nsberg-Grifte (Landkreis Kassel) gemacht worden. Die Urnen, vier an derZahl, von denen leider nur ewe unversehrt zu Tage befördert wurde, stammen allem Anscheine nach auö altgermanischer Zeit, wahrscheinlich aus dem Zeitalter um Christi Geburt. Eö scheint sich an der Fundstelle ein Begräbnißplatz der Chatten befunden zu haben. Da noch weitere Funde erwartet werden, blieb Dr. Böhlau vom königlichen Museum einstweilen an Ort und Stelle, um die weiteren Auegrabungen zu überwachen und etwaige Funde möglichst unbeschädigt zu Tage fördern zu lassen. Auf seltsame Weise erdrosselt wurde die 13jährige Anna Horowöki in Markowitz. Auf dem Rücken trug sie etwa einen halben Centner Kartoffeln w einem GraStuche heim, dessen Zipfel unter dem Kinn zufammengeknüpst waren. Um die Bürde bequemer ablegen ju können, .stützte daS Mädchen die Last auf die untere Hälfte einer zweitheiligen Hausthür, wie solche auf dem Lande noch anzutreffen sind. Hierbei fiel daö Bündel in den HauSslur hinein und schnürte dem Mädchen derart den HalS zu. daß es nicht im Stande war, um Hilfe zu rufen. Nach wenigen Minuten fand man das bedauernswerthe Kind in der hilflosen Lage erdrosselt auf. DerWerth der drahtlosen Telegraphie offenbart sich auö folgendern Falle: An der Küste von SüEngland strandete auf demGood-vin-Sande die deutsche Bark Elbe-. Lei dem dicken Nebel, der an diesem Tage herrschte, gelang es dem Schiffe erst nach geraumer Seit, seine Noth nach der Küste zu melden. DaöFeuersoPff auf den OÜ-GoodwinS bemerkte die Raketensignale und sandte mittels drahtloser Telegraphie eine Lotschaft

l ach dem Vorlaäd-Leuchttburm. Von

diesem wurde auf dieselbeWeise Ramsgate benachrichtigt, so daß von dort Rettungsboote zu dem gestrandeten Schisse abgesandt werden konnten, die das Schiff dann auch vom Sande ab-Krackten.

Es wird jetzt geplant,, Europa mit Afrika durch eine Eisenbabn zu verbinden und zu diesen Zweck e'.nen Tunnel unterhalb dei Meerenge von Gibraltar zu bauen. D' auf der engsten Stelle, wo der untere seeische Weg 14 Kilometer lang wäre die Meerestiefe 600 Met;r erreicht. will der Vater des Projects, der fran: z'osische Ingenieur Verlier, eine etwa? weitere Route einschlagen, bei der ein Tunellänge von 41 Kilometer n'öthic ist, aber nur Meerestiesen von 4C0 Me -ter vorkommen, so daß die Gleissteigung 22 Procent nicht übersteigt. Ver lier hat dazu ein neues Bausystem erfunden, bei dem die Anlegung des ganzen Tunnels den relativ niedrigen Kostensatz von $25,000,000 erfordern würde. Der Händler Rings, dorf in Frankfurt am Main, wurde im Wiederaufnahmeverfahren freige'sprechen, nachdem er wegen eines angeblichen Raubversuchs auf dieWirths tochter Hieronymi in Weiskirchen bereits für Vierteljahre im Zuchthaus gesessen hatte. Er stellte auf Grund des Gesetzes zur Entschädigung unschuldig Verurteilter beim Justizminister durch das Gericht eine Entschä digungSforderung. Der Schadenersatz ist nunmehr in der Höhe von zwölfhundert Mark bewilligt worden. Ehe es zur Zahlung kam, hatte ein Gläubiger .Ningsdorf's Beschlag darauf ge legt. Das Gericht hat jedoch diesen ylnsvruck als unulässia zurückaewik' sen. Ringsdorf gelangte mithin in Besitz deL Geldes, mi: vem er uco einen neuen Erwerb gründen will. In einem Älockyauj e bei Williamsport. Pa., wohnt die 107 Jahre alte Wittwe Nancy Ann Barger, deren Gatte im Kriege von 1812 gefallen ist und welche zwei Söhne im Bürgerkriege verloren hat. Die Grei sin ist noch fo rüstig, daß sie ihreHausarbeiten allein zu verrichten vermag. Das von ihr heute noch bewohnteHaus wurde von ihrem Gatten errichtet, als Pennsylvania der westliche Grenzstaat der Union war. ,, Oo szV, Durch einen Lotterie sewinn zum Bankerott und Meines geführt wurden der jetzt 27jähr.ge Bergarbeiter Peukert und dessen Ehe frau in Oelönid. Als im Novembcr 1896 ein Theil der Bewohner von OelSnitz und Umgebung mit dem Ge winn von 300,000 Mark der sächsischen Landeslotterie erfreut wurde, war auch der Angeklagte mit dem Viertel eines Zehntels an diesem Loose betheiligt und erhielt für seine Person über 6300 Mark ausbezahlt. Die Beraarbeit so fort an den Nagel hängend, kaufte er em Flafchenblergeschaft mit Haus arundstück für zusammen 17.000Mark. Da er sich aber wenig um sein Geschäft bekümmerte, girieth er schon in den ersten Monaten des Jahres 1897 in Zahlungsschwierigkeiten, denen Klagen und Auspfändungen auf dem Fuße folgten, so daß er im December 1897 schließlich den OffenbarungLeid leistete. Vorher hatte er sich seiner gesammten beweglichen und unbeweglichen Habe entäußert und diese auf. seine Mutter und Ehefrau überschreiben lassen. Vor dem Chemnitzer Schwurgericht hatte er sich wegen betrügerischen Bankerotts. Glauvtgerbegünsttgung und MemeldeZ zu verantworten. Er wurde zu 3 Tiah ren Zuchthaus und 6 Jahren Ehrenrechtsoerlufl verurtheilt, seine Ehefrau erhielt wegen Beihilfe 1 Monat Ge fangn. '.,' Daß Jemand feinere! genen Beerdigung beiwohnt und dabei veryastet wird, gehcrt nicht zu den all taglichen Ereignissen. Ein Gebeimvo llzist begegnete unweit des Kirchhofes Samt Ouen einem Leichenzuge, an dessen Spitze er den Sträfling Prosper Romien erkannte, der als erster Leid tragender und Familienangehöriger entblößten Hauptes ' einher wandelte. Der Volizist schloß sich dem Zuge an und befragte dessen Mitglieder; Alle gäben die gleichlautende Antwort: ES ist Herr Prosper Romien. der begraben wird. Der Polizist zog eine Photographie deS Genannten heraus, um sich vollständig zu vergewissern, daß es wirklick Vrosper Romien sei. den er vor sich sab. Nach der Beisetzung des SargeS auf dem Kirchhof trat der Polizist an den Verdachtigen heran, der sofort antwortete: .Ich bin Emil Romien. wir haben meinen Bruder Prosper begraben.- Der Polizist aber ließ sich nicht abweisen, sondern zwang den Angeredeten, mit ihm eine Droschke zu besteigen. Auf der Polizeipräfektur wurde durch Körpervermessung unwiderleglich festgestellt, daß der Verhaftete wirklich Prosper Romien sei. auf den ob der Begleichung seiner letzten Strafe, fünfzehn Monate Gefängniß wegen Betrugs, gefahndet wurde. Der Bursche hatte seinen Bruder unter dem eigenen Namen begraben lassen, um sich selbst unter dessen Namen zu verbergen. Das wird ihm einige weiter: Jahrr, jedoch Zuchthaus, eintragen. ' r2)t Kanton 'Neuenbürg hat letztes Jahr einen' ernsten Kampf gegen die Wanzen geführt. Im Mai 1893 verheerten diese Thiere die Kaserne , in Colombier aus so ruchlose Weise, daß der Jnstruktor OberstWalter, zumal den Eindringlingen nicht mit den Waffen beizulommen war, eine schriftliche Beschwerde an den Chef dcS Militär - Departements richete. der seinerseits den Kreisbaumeister aufbot. Die Kosten deS vom ganzen Volke gebilligten Fcldzuges beliefen sich auf 8234.40 Francs, und der neuenburgische Große Rath wird in der nächsten Session um Gewährung eines entsprechenden Nachtragskredites angegangen werden. Eine Ablehnung ist nicht zu erwarten. Die Höhe des Postens läßt ermessen, daß der brauneErbfeind schwer einzunehmende Positionen inne batte.

Unreines mit M5

kommt von einem allster Ordnung ... gerathenen Magen. , ,

Ar. August AönZg's Kamliurgel? Tropfen Ist die beste Frühlig,medkzkn um Un Magen in einen guten Zustand ,u dringen und dadurch da Vlut , NlnigkN. . , , ,

i

MWm$ lalbife "I am usin? tkose Tafcules you recommend'ci And I would not be wltkout them now for any moncy One day last wcek I went to an evening party and ate a hearty supptf at o'clock I had feit so well after using tne first half dozen Tabules that I thought that I was cured of my dyspepsia, tut I teil you I just suffered the next day. Oh ! how sick I was. But 1. took two Tabules and they brought me out of bed the same day. Now I take one after cach meal and feel sine." j.Mj.

Unter dem Vorsitze des frLHeren Jusiizministers Le Jeune wurde in. Brüssel ein Verein zur Bekämpfung des Mädchenhandels begründet und zwar nach dem Muster der in London, Berlin und dem Haag bereits bestehenden ähnlichen Vereine. Im Juni wird in London ein Jnter nationaler Congr:ß zusammentreten, um zu berathen, welche internationalen Maßregeln zur Bekämpfung dieses nichtswürdigen modernen Sklaven-band-.s getroffen werden können. . Die KeimTkeorie. Eine wichttge Entdeckung. Lnch Qmkuerng des Tysterserde sag Le Krankheiten geheilt. Qi lrd in diesen Taqen o:cI über Pilzr gesprochen und doch ist dieS kein mütz'geS öe rede. Da Mirroskop enthüllte die That sache. daß viele rsnkheiten durch einen be sonderen Keim oder Pilz hervorgerufen er den. Ein emgehenderei Studium und ftoa schunaen zum Zwecke der Entdeckung einet Mittels, welches diele Pile aus dem $sl& entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei, daS Custim zu er neuern und das Vlut durch die Leseiligung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. ES stellte sich her au, dak Dr. Kav'S Sienovator daS vollkom rnenste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, daS oiS iedt entdeckt wurde. ES erneuert trnkl Aftnn S 5, nrn'rtf KaI Nk,,5 Kantv HMiijt wymwm ftia u vu .tuif vtifri ' chert vasfrloe, belebt daS Erstem und verleiht ! dem ganzen Körper reurS Leben und ver jüngte Kraft. Um die wunderbar n Ergeb nisse beim Gebrauche von Dr. Kav'S Rens vator tn allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, geben wir folgenden Auszug aus einem Bnese von (tarn E. A. AdamS, 6. und Martha Str., Omaha, Ncb.: .In Beant roottung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. av'S Nenovetor hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun oefund bin. In erster Lini: batte ich die Erippe und eS dauerte geraume Aeit, ehe dieselbe zu weichen schien; dann tratMa laria ein uno ich nahm hinreichend Ehinin ew. um den Tod einer Person zu bewirken, verspürte aber keine Linderung, blS ich Dr. ftavS Renovator grbrauchte. Ich litt an Unverdaulich keit. starkem Kopfweh und hatte Ecbaindelaniäll, und eS ar alS ob feurige fiadHi und kleine Cte-ne vor meinen Auaeu gaukelten. ES freut mich, berichten zu ton nen, dak ich nach dem Gebrauche einer Schachtel Ihres Nenovators große Vesse rung wahrnahm und gesund wurde, ebe die zmelke Schachtel zu Ende war, wo aus dies mißlichen Uebel Dank Ihrem Renovator gänzlich ausblieben. Ich kann nicht um hin, dens.lben der leidenden Menschheit zu empfehlend Er ist das bette bestehende Heil mittet, eil er alle Krankheiten heilt, bei wel chea sogar alle anderen Mittel vergeblich an, ewandt urden, ie: Unverdaulich keit, Le der und NierenKrankheiten,iVerstopfung, Kopfschmerz, Magenbeschwerden. Geschwüre, LuSschlag, Schwache, Niedergeschlagenheit, Schwind, ffrauenkrankhtite, Drusenver ößerunq, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit, Ealligkert, V.'rdauungSbe. schwerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Ab Sestumpftheik, RbmmatiSmuS, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlafluß, Beulen, Sclz uh, Strophe! i:. Er hat eine wunderbare Zirkung aus den Magen, Leder und Eilige eioe; er steigert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Störung-n dieser Theile. Er schmeckt angenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sich.? und nie dem Ma gen widerlich. Er iil in Form von Zeltcken, aus eoncent.irten Ertratte zusammengesetzt und enthält zwei, b,i viermal mehr Dosea all die flüssigen Arzneien, welch: für densel den Pr?iS verkauft werden. Dr. Kay'S Re novator ist nnn bei fast allen Apothekern zu bsben. . Preis 25c und tzl. Sollte Ihr Apo theker denselben nicht orräthig haben, dann sende man den Betrag und schreibe an die fcr. . au Medical 0. (Westliche Of jlceZ, m süol. 18. Str., Omaha, Neb., wor raus Jhnm derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt ird. Diese siirm veröffentlicht ferner .Dr. K&fs Hand Boote of Valuablo Kecelnti and a Tre&tise on Dueases," welche Broschüre nach Einsen

vung izorer orene uno nzaoe o,r,kr w tung Ihnen arati zugeschickt wird. Viele Leute saaen dnn LÜertl, auf fünf Dollar.

Man versäume nicht, seine Adresse einzuien den, denn diese Broschüre tft unentbehrlich. z. attr ird nun nkaut

yVAiV ' . ! - ,

m - 's! . LAXIR BONBONS KURIEREN VERSTOPFUNG g BIG FOÜB. "The Sea Level Eoule" Uew York. Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dlnlng Cars. Vi. O. dngoQt.Vtlfltcnt. Q O. JTJcCormtrf , ctle$tfttttor, Warren Ä. Lynch, sst. Cent. off. & tiifitlgt. H. m. tttpaioa, . 9. V. . Die populäre llg!l!I!'MM) Ist die best Linie ach G m I A GG. Bier Züge! erlasse Jndtanapolt T ooYJm 11 HSa l ttm IS u achtt nkunft t Lhieago (ISOOiJlt Udend ittUd 7Um ae trkffe litx ein i ' L0Bm 7 UB nuii exeire WT .... Ji(Wja itJm Täglich auSfien Ccnntag. Die neuesten derdefferten Sestibulc? Wngsn, Wngnsr Lchlnfu?gen eleganre Parlor Wagen und SHwagen. Lokal-Gchlatwage in Jnotanapolib ftedt n 80 Übend deren. BeNSSt Ehicago 149 Morzenl. Rena tU ten na v i cenc ncnuii roercen. i j WeS Wasbinsto träfe lidet'CfftCeS : Union Bahnhof. MaqaSin. 4mn . fett, e. ahnhof nb . rrazze. rank J Need, enl Vass.rg?"t. S.H.VicDel. Lice'VrSs und enl. VZgr Sda. H. t ockmell. tx fstc"vtanager. eo. W. Hayler, itt Pass. Cnent. Cwcinnati Züge ! O.S.&0.K. K Abfahrt Indianapolis Ankunft Eineinnati nkuuft 7Vm . lla , ttm . N . . 7n . 10 dfahrt S 45 nt 8 0ra 4M zum 4 45M 7M Dahton Züge, C. H. & D. R. St. Abfahrt Indianapolis Ankunft Dayton bsah 8 05 , 10 UBm , ,4Sm , 4 45 . 7 00 nkUft llttVa . tVWm . 7 . UooiKai Toledo 6, Dettoit Züge, c. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jn'vl: Toledo: Detroit dfaSniaum nk'f,4Nm l'tt40tt 7 004ta . 4VSM , eiS ) Anaenommen Sonntaa. Tilket-Offi en : Union Station nud o. 25 West Sashington Straße. Oft

A

iWämtiMfo.

Vv

'XLS'

m-.un.tm CKMcam,

mtum

ZAettbisJ.

ZeDflZ-Mguich;

von Indianapolis Pianos und ZNusikalien. Cariia & Lennoi, 6-9 Ost Market St. Landwirthschaftl.Geräthe u.lvagen Holten W. B. Mfg. Co., 339 OstWash. IL T. Conde Implement Co., 27 N Capitol Atc Bau und Ccilj'Pcrcine. German-American Bldg. Ass'n, 154 N. Delaware St. International Bldg & Loan Ass'n, 143 Ost Market St Zuckerwaaren (N?holesale.) Daggett. & Co., 13 West Georgla SL Riemen und Leder. Tailor & Smith, 243 S. Meridian St.Lchnittwaaren. Murphy, Hibbcn & Ca, 135 S.MerldUn 3ce Crcam.Furnas R. W., 212 K. Pennsylranla St. Bauholz. Ooburn Henry, Georgla St. Weißblech. Tanner & Sulliran, 210 3. Meridian 3Zi putzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 & Meridian St Bäckereien. The Parrott & Tagsart Bakery, TeL exw Bryce's Bakery, 14 Ost South St Schuhe und Stiefel, (lvhslesale.) Hendrick3 & Cooper, 127 S. Meridlau öüte, Handschuhe etc. Seudrleksoo, Lefor & Ca, 131 S.Merid Eisen und Schmiedewaaren. kaymau & Cary Ca, 111 3. Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 186 E. Wash. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Ca, 107 S. Meridian Farben, Del und Glas. Burdsal & Ca, 34 S. Meridian Sö. Indianapolis Palnt & Oolor Ca, 240243 Massachusetts Are. Kutschen und Reparaturen. Robblns, Irvln & Ca, 32 (X Georgla St. Spiel und Spielwaaren. Mayer Charles öd Ca, 29 W. Wash'gt Banken. Capital National, 23 & Meridian St ' Droguisten (lvhslesale.) Indianapolis Drug Ca, 21 0. Maryland Ward Bros. Dnig Ca, 120 S. Meridian St. Groceries (Wholesale.) Kothe, Wells & Bauer, 223 3. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St. Geschirre und Sättel. Indianapolis ELarness Ca, 10 McCrea (Defen und eerde. Home Stove Ca, 125 3. Meridian St. Sägen und Werkzeuge. H 0. Atklns & Co., : 402 410 3. Illinois 3! TrustTornpagnien. Indien Trost Ca & Saiety Yaolt. - ! - Indiana wüm Ds sUtzzH? Sonntags - Vlatt bietet ein? fjlJU uctn'Kin Le5e Ver Abonnements - Preis ser tsgllchen Tribüne ist Xüct des SorstagSblartI 5c öeiderznsarMttlg VSS., pn Woch, oder ZS F(L. per Vouat. Durch die yoß dnsardt, kostet daß laziblatt Cör baß Oorrutas.blatt V2 Pn Sah?, beUe jusasusek' C3 bsa55jl:a. ÜB ÜH W 2XäI13i &

Lt