Indiana Tribüne, Volume 21, Number 190, Indianapolis, Marion County, 29 March 1898 — Page 3
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Von Wilhelm Metzer-Jörster. (ffortsehung.) 3t trat nahe heran und wußke eintee Sekunden lang nicht, was er au? diesem Bilde machen sollte, dann plötzlich erkannte er es: Mein Vater." Er hatte dieses Bild nie gesehen, auch nie ein Bild cresehn, das den Vater in so jugendlichem Alter darstellte. Mit kräftigen Buchstaben war in der Ecke rechts unten geschrieben: 2tto, 16. Mai 1863." Eine Minute oder länger betrachtete ec das Bild stumm.Kathchen stand hinter ihm und regte sich nicht. Dann trat sie neben ihn: Erkennen Sie den andern auf dem Bilde?" Er schüttelte den Kopf. 2s ist mein Vater." Ja. richtig." Rio, 1863. Was mochten die beiden damals erbofft und vom Leben erwartet haben, und wie trübe, wie 'lein war seinem Vater das Loos &e ,'allen! Das Bild können Sie nun jeden Tag bei uns sehen. Papa wird Ihnen davon viel erzählen. Nun müssen wir hinübergehen, die Herren werden schon warten." Als sie einige Schritte gegangen waren, hielt sie noch einmal an: Kennen Sie denn den Prinzen? Den Prinzen von Reichenberg? Nein, natürlich, Sie kennen ihn nicht. Er wird heute Abend bei uns sein, Papa ist mit ihm besreundet." Sie gingen durch einige Zimmer, und als sie in den kleinen Saal kamen, wo das Villard stand, hielt sie noch einmal an. Man konnte durch die halb zurückgeschlagene Portiere in das sehr hell erleuchtete Nebenzimmer sehen, und gerade ihnen gegenüber neben Brandes stand der Vrinz. Er rauchte eine Eigarette und lachte. Er sah ganz anders - aus als in Baden - Baden. Die sebr einsacke und farbenarme In terimsuniform der Kürassiere kleidete ihn immerhin besser als der Civil anzua. sie lieb der etwas schlaffen gur Halt. Er sah in dem dunkel.! Unlsormrocke und mit dem dünnen, kleinen Degen an der Seite einem Zahlmeister verteufelt ähnlich, derEmdruck verschwand aber, wenn man oas aristokratische, schmale Gesicht sah. Die linke Wange war von Hiebnarben zerfetzt, Erinnerungen an Bonn, die dem allzu femen, etwas weibliche Gesichte einen Ausdruck von Männlichkeit gaben. Neben ihm stand Carlotta in der bunten Husarenunlsorm, sricy. martialisch. .Das ist der Vrinz." sagte Kätbchen. und Konrad wußte sofort, dah sie nicht den Husaren meinte, sondern' den Mann in der einfachen, dunkeln Uniform. .Seben Sie. iekt blickt er berüber " fubr sie fort, .aber er kann uns hier nicht erkennen. Nicht wahr, er ist hübsch? Er ist der erste Gcntleman in ganz Berlm. Sie svrach mit ffeuer. und Konrao hatte einen Moment ein Gefühl der Eisersucht. Ich will' Sie vorstellen, sagte sie, wir wollen bineinaeben. Wissen Sie. er reitet nicht gut, ich meine als Renn reiter, aber er ist der beste Pistolen' schütze. Er hat in Doberan die große Poule gewonnen im Schießen nach Thontauben." Und damit gingen sie hinein. .Meine Serren. Sie erlauben. dak ick 5ibnen Herrn Konrad Eckert vorstelle, den einzigen Sohn meines besten Freundes. .Seme Vurcy laucht der Prinz von Reichenberg! 5,err Rittmeister von Carlotta! Herr Lieutenant Graf Venlow! Mr. Grey." Brandes hatte Konrad an der Hand gefaßt und ging mit ihm von einem zum andern. Dann endete er die kleine Scene. Meine Herren, nun denke ich. gehen wir zum Abendessen." ' Einen Augenblick stand Konrad alVftt. Er sah sich um. ob Käthchen nicht noch neben ihm sei, aber sie ging schon drüben an der Seite des Prinzen, plaudernd und lachend. Ich glaube, wir sind Tifchnachbarn." Der Graf Venlow sagte eZ zu Konrad, und diese? bejahte. Man nahm die Platze ein, 'und sofort würde ' die Unterhaltung von dem Rittmeister lebhaft aufgenommen. Bisweilen sprach Brandes, seltener der Vrinz. die anderen hatten, fast nichts zu thun als zuzuhören und über .'Carlotta's unerfchöpfliche guten Einfälle zu lachen- - ' ; Für Konrad war das wie eine Erlösung. Er saß stumm und steif, und der Gedanke war ihm peinlich, in dieser Gesellsckaft Irrthümer zu begegn. Einmal lenkte Brandes das Gespräch aus ihn und. erzählte kurz von Konrads Vater, da wären , aller, Blicke auf K-n fremden aericktet. ; und Konrad fühlte. Wie ihm das . Blut zu Kopfe stieg. Carlotta naym sem las uno neigte sich freundlich ; gegen ihn. der Prinz that dasselbe, der Graf Venlow stieß mit ihm an. Dann kam das e svräck auk die bevorstehenden Hambur ger Nennen, und Konrad saß wieder stumm, in dem klemen Kreise wie verloren Ein einnaer Gedanke fing an. in ihm Raum zu gewinnen und ihn von Minute zu Minute mehr ,u. b:5err
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schen: von hier fort sein!" Was hatte er hier zu thun? Er gehörte nicht hierher und würde nie hierher gehören. Er würde unglücklich sein, wenn er bei diesen Leuten bleiben müßte, mit denen Brandts ausgenommen ihn nichts verband. .
Er merkte nicht, daß sem Machbar, der Graf, ebenso schweigsam saß. ebensowenig beachtet. Es war dc,s ein blutjunger Officier von den Garde. Ulanen, schlank, mit einem fast bäu risch derben Kopfe, der durch einige wenige Linien im Gesicht ein gewinnendes adliges Aussehen erhielt. Erst gegen (5nde der Mahlzeit versuchte der Lieutenant mit seinem Nachbar ein Gespräch anzuknüpfen. Sind Sie fremd in Berlin?" a 'xt sind nicht Officier? WoE:& Sie es werden?" Nein' Dann sind Sie Student? Nein, ich bin Kaufmann. Bei der Handelsgesellschaft." DerGraf schwieg, und Konrad hatte keinen Anlaß, das Gespräch sortzusetzen. Als er aber nach dem Diner etwas seitab in einer Fensternische stand Brandes hatte eben lange mit ihm geplaudert und stand jetzt bei Mr. Grey kam der Graf zu ihm: Erlauben Sie, daß ich mich hersetze?" .Ich bitte." Sie sprachen allerlei über Theater und über die Kunst, wie zwei Leute, die weltfremd sind und sich scheuen, kritische Urtheile auszusprechen. Als aber ihre Ansichten sich mehrfach zusammenfanden, wurden sie unbefangener und fast vertraut. Es war keine große Weisheit, die über Schiller und Shakespeare zu Tage gefördert wurde, aber sie kam aus zwei warmen, jugendlichen Hrzen. und sie klang unter Stockwells" und Gladiateurs" Bildern und in einem Salon, wo Carlotta gerade über französische Hürdenrennen Vortrag hielt, immerhin fremd und seltsam. Eine Stunde später, kurz vor dem Ausbruch, stand Konrad noch einmal mit Brandes zusammen. Nun? Gut unterhalten, mein Junge?" sehr." Aber der kleine Graf war wohl etwas langweilig? Der redet nie. Indessen, er ist ein guter Junge. Ich habe gegen ihn Verpflichtungen, er reitet bisweilen meine Pferde." Reitet?" Konrad war starr. Hat der auch mit den Rennpferden zu thun?" Da lachte Brandes laut auf: Mein lieber Junge, das frag' ihn selbst. Er ist der verwegenste Steeple - ChaseReiter der Welt und nebenbei ein Mann, der ein Pferd zu taxiren versteht wie wenige. Der hat eine große Zukunft." FiinftesKapitel. Es war drei Uhr Nachts, als Konrad vor seinem Hause in der Tieckstrafte anlangte. Er tappte die drei Treppen hinauf, öffnete leise, behütsam die Thur und erschrak sajt. als er die Wohnung noch erleuchtet fand. Griotte sak in einen alten Schlafrock gewickelt auf dem Sofa und schlummerte; er hatte offenbar aus seinen Miether aewartet. Konrad machte allerhand Lärm, aber Griotte erwachte nicht eher, bis Konrad ihn heftig schultelte. Ja, verdammt! Was ist's? Was gibt's?" Griotte lab um fick. als hätte er irgend etwas Schreckliches gehört, dann kam er aber rasch zu sich und treckte Konrad die Hände entgegen. Mem ueber, auter freund! Al o endlich! Ja, ich habe Sie erwartet. selbstverständlich. Wie war's? Sie müssen mir erzählen. Ich will eine Flasche Bier holen, oder zwei. Nur eine? Gut. nur eine. Aber eme Elaarre. Auch nicht? Menschenskind, nun müssen Sie erzählen." Konrad war trotz seiner Sterbensmüdigkeit zu gutmüthig, um Griotte, der so lange gewartet hatte, den Gefallen nicht zu erweisen. Und dann mußte er ja auch mit ihm Rücksprache nehmen wegen des Wohnungswechsels. besser heute als morgen. Also vor allem: wer war alles da e Konrad zählte die Namen auf: Carlotta. der Prinz, Mr. Grey. Graf Venlow und Grtotte saß wie versteinert. .Zwischen den Leuten haben Sie gesessen? Sie zwischen den Leuten?" 1. hn dem Rock?" Griotte strich fast ängstlich über das dunkle Tuch. Und dann die Stiefel!" Er kannte diese Stiefel, er munte sie allmorgendllch. falls die Aufwärterin zu spät kam, heimlich putzen. Was gab's denn zu ejjen v Konrad versuchte, das Menü zu reconstruiren. und brachte den armen Griotte in Aufregung. Ah. diese Schlemmer! Diese Freiser! Und was gab's zu trinken? Natürlich Champagner!" Ja, Champagner und anderes." Und anderes." Griotte sagte das ganz mechanisch. Er sah im Geiste große Burgunderflaschen und grüne, bestaubte Bouteillen mit Rheinwein. Er war so in Aufregung, daß er an die Thür zur Küche ging und hineinrief: Marie! Marie!" Die gute Frau Griotte erwachte und fragte ängstlich aus dem Dunkel, was los sei, weshalb man sie wecke. Komm herein," sagte Griotte, zieh Dir den Schlasrock an. Er hat neben dem Prinzen von R:ichenberg gesessen und Champagner getrunken." - Verschlafen kam die dicke Frau in's Zimmer und mußte erst durch einen Schluck Bier zum Leben gebracht werden. Forellen. Hummer. Rehrücken, Eis, stell Dir das vor! Diese Schlemmer, diese Fresser!" Hummer auch?" fragte, sie und ,- "er et i. zivinierie inuyjani gegen vie ampc ' .Ja. Hummer auch." .Ich will Annie wecken," sagte Griotte, sie mutz das hören: lerne rau
aber und Konrad protestirten energisch gegen diesen tollen Einsall. ES siel Konrad schwer, den Grioites die große Mittheilung zu machen, abcr schließlich fand er den Muth: Herr Brandes war sehr gütig gegen mich. Er will, daß ich so bald als möglich zu ihm ziehe, Beschäftigung hätte er für mich genug. Und so müßte ich dnn ja, müßte ich denn Ihnen kündigen." Kündigen," wiederholte Griotte
ganz ruhig, zu sehr überrascht, um m Erregung zu kommen ferne Frau hingegen bekam einen großen Schreck: Ach. Du lieber Gott, dann ist's aus! Jetzt, wo die Studentenferien sind! Wo kem Mensch vermlethen kann! Sie fmg an zu schluchzen, und Konrad war in der peinlichsten Verlegenheit. Er dachte an Annie: was würde die sagen?! Er blickte auf die gute Frau, die wenn auch für Geld drei Wochen lang mütterlich für ihn gesorgt hatte, und er sah Griotte, der jetzt das Unfaßliche zu begreifen begann: erstens, daß er emen Miether verliere, und zweitens einen Miether, der mit dem Prinzen von Reichenberg soupirt hatte und für die Griottes vielleicht einmal zum einflußreichen Gönner hatte werden können. Es folqten Reden und Klagen, Bitten und Vorstellungen, und als eS vier Uhr bereits vorbei war, wurde Annie geweckt und dem verschlafenen, frierenden Dmgchen die unglückliche Neuigkeit von der schluchzenden Mutter mitgetheilt. Aachen, sprich Du mit ihm, bitte Du ihn!" Griotte war in allen Lebenslagen halbwegs objectiv und sah jede Scene durch die Brille des Menschendarstellers. Das hier war eine dramatische Scene mit echtem Leben. Der herangrauende Morgen; der junge Mann, der mit Prinzen speist und bei ihm. Griotte, gewohnt hat; Annie, die vielleicht diesen jungen Mann liebgewonnen hat und ihn nun verlieren soll; seine Frau klagend, Griotte heroisch. der junge Mann zweifelnd und bewegt - die große Scene emes dritten Aufzugs: Annchen. sprich Du mit ihm, bitt Du ihn." das schien der armen Frau Griotte der letzte Rettungsanker. Aber Annie bat nicht und sprach nicht. Sie stand ganz stumm und sah in die Lampe, die langsam zu erlöschen begann. Man hatte sie aus einem Traum gerissen, der in den kleinen, dunkeln Verschlag, wo sie schlief, auf Nasenflügeln hereingegaukelt war und nun war der Traum vorbei und wobl alles vorbei. lffor.segung folgt.) . Zvfmdll'.llzcn des Zviencr ZjU' fnnra Von Um Granichstardtcn. (Wien). In - der alten Kaiserstadt an der Donau geschieht jetzt ein Letztes, um dem Stadtbilde von ehedem ein völlig anderes Aussehen zu a.eben. In Wien wird die Wien eingemauert. Dieses Flüßchen. das so recht im Herzen des Wiener Waldes oberhalb Purkersdors entspringt, seinen Laus bei dem kaiserllchen Lustschlosse Schonorunn vorbei mitten durch Wxt gewerbreichsten Vorstadtbezirke nimmt 'und an derAspernbrücke in den Donaucanal mündet, zeigte in seinen Ufergeländen mit den alten hohen Bäumen, der lustigen Wildniß von Gestrüpp, Gras und Unkraut noch einen letzten Rest der alten Wiener Idylle. Diese Wienufer waren das Paradies der Straßenjugend, die dort wahrend . des Sommers badete. Fische und Krebse fing und den Tummelplatz ihrer Spiele hatte; sie waren Herberge für landfahrendes, lichtscheues Volk, dem ihr nächtliches Dunkel Herberge zur grünen Bettfruu" und Stelldichein für Diebe und Hehler bot. Und jetzt bauen dort viele Tausende Arbeiter die mächtigen Cyklopenmauern, unter denen der Wienfluß in ewige Nacht begraben werden soll, zwischen denen der Raum geschaffen wird für die Untergrundstrecken der Stadtbahn. In wenigen Jahren wird eine breite, mit Gartenanlagen besteckte' Avenue vom Donaucanal hinaufführen nach Schönbrunn, und die nächste Generation wird des Wienflusses, seiner Bäume, Reize und oft übelduftenden Eigenarten vergessen haben. Ein Letztes ist es, was jetzt mit der Einmauerung der Wien sich , vollzieht. Vorher schon ist die ganze Menge der kleinen Bäche, die von den Gangen des Wiener Waldes zur Donau abfließen, überwölbt worden, und breite, hochgelegte Straßenzüge, von denen nur wenige, wie die Alsbachstraße, im Namen die Geschichte ihres Werdens erzählen, sind an die Stelle der tief eingeschnittenen Wasserläufe getreten. Die einst so holperige Stadt mit ihren hohen Steigen" und tiefen Gründen" ist nivellirt worden und hebt sich langsam und gleichmäßig von den Ufern des Donaustromes zu den Wäldern und Weingärten des sie umhüllenden Gebirgsrandes empor. Mit den vielen lustigen Wassern und Wässerchen, die jetzt stumm und vergessen in ewig finsteren Steingewölben der Mündung zuschleiäM, ist aber auch ein gutes Stück Wiener Humors eingemauert und für immer begraben worden. Der alte Wiener PhäakenHumor hatte freilich die Kaiserstadt zur Mutter, sein Vater aber war der Lppige. sonnenfrohe Weingrund, der die alten Stadtmauern umschlang und die früheren zweiunddreißig Vorstädte eigentlich'.-"f-5 sein ließ, von denen jedes seine Eigenart, seine Geschichte, seinen Kirtag" und seinen Heurigen" hatte. Die Leute vom Strozzischen und Michelbäuerischen Grund, von Gumpendorf, Gaudenzdorf, Lichtenthal und Neulerchenfeld besuchten einander, aber ein Verkehr im großstädtischen Sinne hat sich erst allmälig mit der Nivellirung der Stadt, mit der Auslöschung der klei nen Dorfbezirle und deren Einverlelbung in die großen Stadtviertel entwickelt. Der Humor aber und gar der Volkshumor gedeiht nur in naiven Gemütbern und in der traulichen Ence
oegrenzter Verhältnisse. So Yak auch mit den Wandlungen der Stadt und ihres Lebens, mit den tiefgreifenden Aenderungen, welche die Geschicke des Reiches für den Charakter und die Entwickelung der Reichshauptstadt mit sich brachten, der Wiener Humor seine merkwürdigen Wandlungen erlebt, und Vieles ist auf dem langen Wege von Einst und Jetzt auf immer verloren gegangen. Im Einzelnen mag noch heute der herzliche Ton in der
Rede, die leuchtende LebenZfrcudigkeit des GeHabens zu finden sein, die das Wesen der alten Wiener Gemüthlichkeit" ausmachten, im Großen aber, im städtischen Leben, in Handel undWandel, ist ein bitterer Ernst an die Stelle des früheren Leichtsinns getreten. Das mag sehr gut sein. So schön wie früher ist's nicht. Wahrhaft naiv war bis zum Anfang der sechziger Jahre noch der Wiener Volkshumor. Fesch" sein war das Um und Auf des echten Wieners. Fesch sein, das war lustig sein mit guter Art und gutem Herzen, lustig bei der Arbeit, beim Wein, beim Tanz, beim Mädel. Der fesche Herr von Jegeile" war der Held des Wiener Liedes, das Heimerding dann nach Berlin verpflanzte und in einer Posse Aurora in Oel" auf denText sang: So'n bischen Französisch, das ist doch gar zu schön." Auch der Berliner Humor war damals noch naiv, als schon alle Leierkästen den Düppeler SchanzenMarsch spielten. Freilich gab es damals in Berlin noch keine Wiener Cafs, und der Leselustige mußte in der ylnterstube bei Spargnapanl Unter den Linden nach Zeitungen fahnden. Die Kämpfe um die österreichische staatsverfassung haben mächtig auf den Wiener Geist gewirkt und in ihrer :rsten Epoche die freisinnige Partei zu Herren von Wien gemacht. Das Volksstllck und Volkslied wurden liberal", und die Censurbehörde mochte aufpassen, wie sie wollte. Dickter und Scl)auspler wußten ihr ein Schnippchen zu schlagen. Damals war der Wiener Volkshumor ebenso fesch" wie tapfer, deutsch und treu. Nestroy's Wikwort: ,So jima und schon BöhmT feierte hundertfältige fröh liche Ur stand. Dem machte nun der Bruderkrieg von 1866 ein trauriges Ende. Wien hat schwer an den Folgen dieses Krieges getragen. Damals aber beherrschten Wuth und Grimm a:c:en die Staatsmänner, die das Unglück verschuldeten, alle Herzen. Anton Langer, der Volksdichter, hit in seinem Wochenblatte Der Hansjörgel von Gumpoldskirchen" jener Stimmung blutigen Ausdruck gegeben. Man baute, um den Pöbel zu beschastlgen, die Flonsdorftr Schanzen, und Langer schrieb ein Zeitgedicht, in welchem er vorschlug, den zu errichtenden Forts auch die richtigen Namen zu geben: Fort Gyulay und Fort Venedek. Fort Martlmz und Clam; Denn hätt' mer's net. so that mer's nct, mir thuan s halt, weil mer s ham. Das war der Verzweiflunqsschrei Wiens, als es losgelöst ward von Deutschland. Aber Wien hätte nicht Wien, die frohe, treue Stadt der Habsburger, die Wiener hätten eben nichtWiener sein dürfen, wenn sie nicht bald ihren tröstenden Hamur" wieder gefunden hätten. Es war allerdings eine Art Galgenhumor, und seinePriepermnen, die Volkssangennnen Mannsfeld, Ulke und viele andere, brachten die Zote zu volkstümlichsten Ehren. Es war ja die Zeit des finan." ciellen Aufschwungs von 1867 bis 1873, da Luzus und Leichtsinn in die Bllrgerkreise eindrangen und die Fiaker ansingen, ihre Gaste mit Du anzureden. Damals hieß es fllri gehen lassen und die Zeitparole war das Lied: Der Mensch, der Mensch, der Mensch ist kein Krobat (Kroat), Er kann allein nicht leben von Salat. Diese Art des Wiener Humors hat noch lange nach dem schwarzen Samstag des Jahres 1873 vorgehalten, bis sie endlich an der Unmöglichkeit neuer Reizungen versagen mußte. Indessen war aber die Ringstraße mit ihren Palästen ausgebaut worden. Das neue Wien erblühte in erneuter Schönheit, und der Wiener Humor wendete sich mit alter Treue und seinem ganzen selbstbewußten Frohsinn wieder dem Preise seiner Heimath zu: Mein Liebchen wohnt am Donaustrand, Wo ich geboren bin, Mein Liedchen ist mein Vaterland, Mein Liebchen ist mein Wien! Mit dem Preislied für Wien kam aber auch wieder das Vreislied für die Wiener zu Ehren. Dem Volkssänger Kriebaum hat es ganz Wien nachgesungen; So an Chic und so an Genre, Den hat sonst kaner Als unseraner. Alles, was man anschaut, hat an Kern, Drum lob' ich mir mein schönes Wern. Und doch! Die Lieder waren rech! schön, auch die Liebe war recht schön die sich in diesen Liedern aussprach aber die wahre, naive, lebensfreudige Liebe von ehedem war es nicht mehr. Es steckt gewiß ein starker deutschn Geist im Wienerthum und zeigt sich gern bei jedem schicklichen Anlaß. Die Schmerzen aber. die. bewußt und unbewußt, den Wienern in ihrem Humor manchen bitteren Tropfen brachten, kamen nicht vftt der deutschen Frage. Der Aerger mit den Tschechen, die politisch und wirthschaftlich immer drückender sich gestaltende Rivalität Ungarns und der stetige Niedergang des Kleingewerbes erzeugten in den Mittelschichten der Bevölkerung, also den eigentlichen Trägern des Wiener Humors, Beängstigungen und Nothstände, die auch den Liedern eine schier gewaltsame, trotzige, verzweifelte Lustigkeit und Selbstgefälligkeit ausprägten. Der Wiener geht nit unter." Nur ka Traurigkeit spüren las-sen.-Wien bleibt Wien." Das waren Trutzlieder, mit denen sich der
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llm IST gWUMs A& T0s VoÜZumor gegen Den Ernst' der Zei ten stemmte. Es galt nicht mehr. sesch' zu sein, es galt vielmehr, im Taumel einer bacckantiscken Lustiakeit die Noth der harten Zeit zu veraessen. Der alte Drahrer" (Nachtschwärmer) mit seiner halb betrübten Weinlaune ,?urde der Typus des singenden Wieners: Dös Drahn, das is mein Leben, Es kann nix SchLn'res geben. Als Drahn die ganze Nacht, Bis daß der Tag erwacht. In solchen Liedern sprach sich instinktiv die Dämmerung" des untergehenden naiven Altwienerthums aus, das neuen Zeiten und neuen Wirthschastlichen und socialen Gestaltungen Platz machen mußte. Mit Schmerzen und Thränen hat sich das Volksthum Wiens von dem alten Backhändelhumor losgerissen. Alle die großen Todten des Wiener Volksgedenkens wurden in Liedern angerufen, sich der Stadt zu erbarmen. Schau abi, Vater Radetzki!" Kaiser Josef, schau abi!" Du guater Raimund, schau abi auf Wien!" Es war ein langes, fragendes Hinaufschauen in den Wiener Olymp, ob denn keiner von den alten Göttern helfen und retten wolle. Aber es half niazts. Die tramhapeten (traumhaften) Zeiten waren vorüber, der Wiener mußte auswachen, mußte ernster, nüchterner werden, die Werber der Christlich - Socialen und der Socia'demokraten deuteten ihm täglich die Ursachen seiner Leiden und Beschwerden, in den Vorstadt - Gasthäusern, wo sonst Geioen und Zitbern zum Taiue ze spielt hatten, sammelten sich die neuen Vereine um di; Jakobiner des Wienerthums. Was daraus werden soll? Nur Thoren mögen verzagen, wenn sich der Most so ungeberdig zeigt. Das Wienerthum selbst ist jetzt in die Kelter getreten und in eine Währung gerathen, und wem der liebe Gott das Leben schenkt, der wird noch einmal des neuen Weins, der da ausreifen soll, stolz und froh werden. Der Wiener Humor aber? Es gibt jedt zu viel Sprachen und Redeweisen in Wien, in Oesterreich. Da geht es dem Humor wie dem Helden eines der allerältesten Wiener VolkslieUr: Dort oben am Lergl -Da sitzt a kleins Zwergl Das alle Sprachen spricht, Aber reden kann's nicht. Der Wiener Humor hat es unterdesDem Wiener Humor hat es unierdessen die Rede verschlagen. Todt ist er aber nicht. Noch grünt a der Wald auf den Bergen, noch wehen ja die schärfen Winde durch das weiteDonauthal. noch reifen die Reben auf den Geländen des Visamberges und Nußberges. Wer sie hören will die sinnlichfrohe, sinnig-gute Wiener Volksseele, der mag hinausgehen zu den letzten Häusern der Stadt und dort lauschen, wie man heute noch den Wiener Tanz" spielt, der mag in den Rhythmen der Walzer und Märsche ihn wieder grüßen. den wohllebigen Humor des Wienerthums. der immer Musik war, auch damals, da er noch Worte hatte, und der jetzt in der Wiener Musik seine Heimstätte vor allen Kämpfen der Zeit gefunden hat.' Wenn der Ziehrer seine Wiener Madeln" spielt, wenn der Doppeladler"-Marsch anklingt, dann heben sich die Beine zum Tanz, dann leuchtet es in den Augen, dann rauscht ein leises Jauchzen durch die Menge und ein seliger Frohsinn wird lebendig. Der Alte aber hebt still sein GlaS und' führt es zum Munde, vergangener Zeiten gedenkend, auf neue, bessere Zeiten hoffend. Der Wiener geht nicht unter." i Origmeue Bögel. Einen merkwürdigen Kolkraben besaß der Naturforscher Pietruwsky. Der Vogel hatte einmal zufällig auf mehrere Tage eine Elster zur Gesellschaft in den Käfig bekommen, seitdem zeigte er eine merkwürdige Vorliebe für diese bunten Schwägerinnen. Als sich im nächsten Winter mehrere Elstern in der Nähe seiner Wohnung niederließen, begann er förmlich Jagd darauf zu machen. Sobald der Wärter ihn heraüslicß, fing er sich eine Elster, hielt sie mit den Klauen auf dem Voden fest und schrie, bis sein Wärter erschien.' Ließ dieser nun die Gefangene frei, so gina .akob" unausaesent weiter auf - Ctt Wabrcö Sprüchvort. "Nichts ist so erfolgreich wie Er-' folg." Diese Behauptung ist nie bcj. ser bewiesen als wie durch dm Ersola' von Dr. Bull's Husten Syrup. Diest wunderbare Medizin kurirt jeden Fall von Erkältung, 5)usten und Bräune in , der kürzesten Zeit irnd immer mit Ers folg. Frau E. W. Richards, 2214 E, Cumberland Str., Philadelphia, Pa., schreibt: "Ich habe Dr. Bull'S Husten Syrup seit 9 Jahren im Gebrauch und. fand ihn ein sicheres Mittel gegen Bräune. Ich brauchte ihn in den schlimmsten Fällen und rathe allen Müttem dasselbe zu thun." Dr.Bull'S tusten Syrup kostet nur 26 Cents., ersucht kein anderes Mittel sondern, bleibt bei dem alten und ber-ährtra Dr. Bull'S Husten Sxrup und iZ? rrtt' u.5 cit.ii.fcht fein
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HABE ALLEN APOTHEKERN! UND GROCERN die Elsternjagd und wiederholte das Spiel stets von Neuem. , Erst wenn man ihm die Beute in den Käsig setzte, spazierte er freiwillig hinein und unterhielt sich mit der neuen Genossin. Aehnlich betrug sich ein Papagei, von dem Wood erzählt. Im Garten seines Besitzes befanden sich mehrere Rosenbüsche. in denen ein Finkenpärchen nistete. Die Bewohner des Hauses streuten den Thierchen öfter Futter, und dieses hatte sich Polly", der Papagei, gemerkt. Sobald er seinen Käfig verlassen durfte, flog er gleichfalls in den Rosenhain und trug den jungen Finken ganze Schnäbel voll von seinem Futter zu. Die Kleinen nahmen die neue Pflegemutter dankbar auf; die Alten aber flogen vor dem großen Vogel erschreckt von dannen. Jetzt war Polly überhaupt nicht mehr in den Käfig zurückzubringen. Sie blieb im Rosenhain und zog die durch ihre Schuld verwaistenFinklein groß. Keine Mutter konnte die Jungen sorgfältiger pflegen und. füttern wie sie. Als die Kleinen flügge waren, saßen sie oft aus Kopf und Rücken ihrer Stiefmamc und ließen sich von dieser durch Hos und Garten svazieren traaen. Durchschaut. Junge Frau (zärtlich): Diesen Abend möchtest Du gewiß gern in's Wirthshaus gehen und Bier trinken. Männchen, was?" Mann: Hm, hm.... Essen angebrannt?" Von der Schmiere. Director (zum Regisseur): ...21 Rollen hat das Stück?! Da müssen wir ja mindestens 6 Darsteller haben!" In der Kasernen st übe. Stub'.näl!ester: Grmad!er Watzmann, halten Sie beim Gähnen wenigstens beide Hände vor den Mund." Ermunterung. Was meinen Sie, wenn ich mein Drama auf einen Akt reducire?" Thu'n Sie es eö wäre ein Gnaden-Akt!" Verblümt. Kunde: Ist die Dame mit den Fünfzigtausend gut gewachsen?" Heirathsvermittler: O, ja; nur etwas corpulent auf dem Rücken!" ie i na tn$ - - Sonntags - Vlatt bietet eine FÄ2i? nterhaUer? Lek,. 8fal Der MonnementS fyvtte der tägliche Tribüne iß 12c, des Sonntagkblattk öc, beider zusammen 13 &t$t Per Woche oder 05 Ci$ Per Monat. Durch die yoft versandt, kostet tos Tageblatt 05t daß SontagtölaU . 92 per Jahr, beidk zusaunne 9V te VoLm?btzMvK LMrcksKchen aller Art werden rasch nd billig ac geführt. Clntxitt$tttUn Qssttungen. GonQlteittexun, . . NeönAngen. OksQästSesrtKN, ., ÜxUmpfa LtrLnlsrs, Orogra5 u.s.v. für LrsiZäsUleuk und vereine werd ! gefchsSvoll anßgefAhrt ! ' SKwZSS '.. . . , i i i - c-- .-tt r--s . - t! Vv
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