Indiana Tribüne, Volume 19, Number 340, Indianapolis, Marion County, 25 August 1896 — Page 2

Jnoana Tribüne.

Ersch int Taglich und Somüag. Die tägliche TrtdKne- kostet durch den Trlzer i Cent per Woche, die SonntagS.Trbane'I Cetl per Woche. Leide zusamen 15 EentS der Cent per l,t. Per Post außerhalb de, Ltdt ,ugeschickt t grabe,hln2 I' pe, jftU. ro?9t 10 Lüd Vlabama Straße. NdianapoliS, Ind., 25 August 189. J I Jndkanerkrleg'Heldinnen Eine bemeikenswerthe geschichtliche Pisode wird durch eine Feier, welche ,-lünast zu Brvan's Station Springs. einige Meilen von Lexington, Ky., stattfand, in's Gedächtniß zurückgerufen. Fil. Waxt) Bryan daselbst, eine entferntr Verwandte des jetzt so viel genannt Yrästdentschasts - Candidaten, enthüllte nämlich unter entsprechenden Ceremonien eine Tafel, auf welcher zu lesen ist: 3" Ehren der . - , i . . jf . grauen von ryan s Dianen, rocic r. Iti Auaust 1782 einem trn m:erlalt liegenden, wilden Feinde Trotz to. ten und aus dieser Quelle das Wasser erlangten, welches die erfolgreiche Vertbeidigung der Station möglich mach te." Die Quelle selbst lag etwa 170 Fuß von dem dortigen alten Fort, und die zu Grunde liegende Geschichte ist in Kürze folgende: Zur Zeit, als Simon Girty und seine blutdürstigen Wilden Vryan's Station umzingelten, In der Nacht des 15. August 1782. befanden sich daselbst ungefähr 40 Männer und 30 Frauen und Mädchen. Am frühen Morgen des 16. August hatten die Männer einer benachbarten Ansiedlung. die von Indianern bedrängt war, Hilfe bringen wollen, aber bei Tagesgrauen entdeckten sie zu ihrer Bestürzung die Spuren der Indianer in nächster Nähe. Gegenüber dem Fort, auf der anderen Seite der Quelle, lagerten Rothhäute, welche die Leute im Fort dahin zu bringen suchten, sie zu verfolgen, aber die scharfen Augen der Pioniere entdeckten rechtzeitig, daß auch Jndia ner- in dem Röhricht, unweit der Quelle, im Hinterhalt lagen. Indeß wollte man die Indianer nicht merken lassen, daß ihre List durchschaut war; daher bewog Elijah Craig die Frauen, nach der Quelle zu gehen und Wasser zu holen, als ahne man gar nichts. Es war dies eine unheimliche Aufgabe, aber keine der Frauen wich vor ihr zurück. I Geführt von Jemima Johnson, die ihren achtmonatigen Säugling in der Wiege zurückließ, machten sich alle Nrauen auf den Weg nach der Quelle, holten ohne Furcht und Zittern das Wasser und kehrten glücklich wieder in das Fort zurück, ohne daß die Wilden einen einzigen Schuß abgefeuert hatten. Der Plan war also vollständig gelungen: Die Wilden wollten, wie sie glaubten, sich nicht verrathen, damit sie dann das Fort und die Garnison vernichten könnten. Infolge 'der Verzögerung, welche durch diese mutylge That der Frauen aturllcherwelse verursacht wurde, sowie auch infolge des raschen Heranmarschirens von Verstärkungen wurden die Ansiedler und die Frauen y.tb Kinder gerettet und die Wilden schließlich aus Kentucky völlig vertrieben. , Die erste Anregung, dieses Ereigniß durch eine Gedenktafel zu verewigen, ging von der Gattin des Richters James H. Mulligan, früheren amerikanischen Gesandten in Samoa, aus, und der Orden der Töchter der Revolution", welchem diese Dame angeHort, brachte bald die Geldmittel auf. mit denen um die berühmte Quelle herum eine gediegene achteckige Mauer nebst der Tafel errichtet werden konnte. Interessanter westlicher Hahn. Keine Spur vom großen politischen Kümmel wird in diesen Zeilen zu finden sein, denn um keinen streitbaren Politiker handelt eL sich hier, 'jch um irgend einen symbolischen Vogel, sondern um einen richtigen Gockel, wenn auch keinen gewöhnlichen, der es verdient, den noch nicht mit ihm bekannt gewordenen Leserkreisen vorgestellt zu werden. Unter den mancherlei merkwürdigen Geschöpfen in den Sierra-Hochebenen Mezlcos und Calisorniens mmmt der sogenannte Wege-Laufer oder Chapar-ral-Hahn, oft auch nur cock of the plains" genannt, einen besonders wichtigen Rang ein. Er bietet ein vollendetes Bild von sehniger Kraft und Leichtigkeit und von stolzer, herausfordernder Angriffslust aus der Vogelwelt zweiter Größe. Vor Allem aber ist er ein wunderbarer Schnellläufer, oder vielmehr, er schießt , wie ein Pfeil unmittelbar auf den Punkt ' zu. welchen er sucht. Das Riesenkaninchen (lac'k radblt). welches im schnellen Lauf gewiß nicht zu verachten ist, hat, wenn .es sich um eine Laufstrecke von nicht mehr als 200 Fuß handelt, nicht die Hälfte der Geschwindigkeit dieses Vogels. Von dunkler Farbe, . zeigt er viele horizontale weiße Flecken, und seinen glänzendschwarzen Schwanzbusch tragt er fast noch stolzer, als seinen Kamm. Dieser Hahn liebt die brennende Sonne, den stacheligen Cactus. den zrnigen Mesquite-Busch und die Rein natürlicher Bajonette, wc!t die ,ucca-Pflanze bewachen! Alle diese Wüstenpslanzen liefern auf den esse nen Ebenen willkommenen Versteck für den Ehaparral-Hahn und seine werthe Familie. Kriegerisch und trotzw., wie er seiner ganzen Natur nach ist. scheint er doch recht Wohl zu fühlen.' daß er für den Menschen die Bedeutuna. . eines Freundes hat. Denn er ist ich! schuer zu zähmen ui'p.vnrd dann wenigstens ein halbes Hausthier. Gerade ' seine tlidhtit verleibt ibm auch eil: aewisses Vertrauen, oder Zutraulichkeit, und einmal zum Äervunoelen des Men

jyjsftw

schen geworden, wird er für denselben sehr werthvoll. , Denn er ist ein unerbittlicher Feind alles Ungeziefers, ob er es im Freien oder in Gebäuden findet. Es gibt keinen verläßigeren Vertilger von Schlangen, Taranteln, Hundertsußern, Scorpionen und sonstigem Gelichter, welches in diesen Gegenden den Getreidespeicher, die Wohnhäuser u. s. w. heimsucht. Für viele mexikanische Viehzüchter namentlich ist so ein Gockel mehr werth, als ein Dutzend träger Katzen, und die Katzen sind hierherum meistens träge. Im Freien macht er sich oft ein besonderes Vergnügen daraus, den Tod großer Schlangen herbeizuführen, indem er sie mit Eactusstacheln umgiebt und so lange quält, bis sie sich an den Stacheln spießen. Keine Schlange scheint ihm etwas anhaben zu können; dazu ist er viel zu schnell; auch kann er mu seinen Flügeln, dessen Gebrauch zum Fliegen er stolz verschmäht, dem drobend aufaerichteten Schlangenkopf einen Schlag versetzen, welcher diese Ben irc 3f.3 C.1V..1 nc geiooyiiilcy yossNllngstv vciuuui, sodaß er dann leichtes Spiel mit ihr hat. Kurzum, er ist ein ganz schniibiger Prachtkerl. Der Schwanz dieses Strenyaynes ist über einen Fuß lang, besteht aus vielen breiten und steifen Federn, und fein Träger kann ihn wie eine Steuerrüder bei seinem raschen Laufe über dem Boden anwenden. Kein Bootsmann kann ein Ruder so meisterhaft regieren, wenn es eine Drehung oder Schwenkung gilt, kein Seiltänzer hat jemals seine Balancirstange geschickter gehandhabt, als der Ehaparral-Hahn seinen Schwanz, der sich mit der größten Leichtigkeit von der einen Seite auf die andere schwingt, und womit er auch !m raschsten Lauf oder Flug-Lauf anhalten, die schärfsten Winkel und alle möglichen Zickzack-Vewegungen blitzschnell beschreiben kann. Noch kein verfolgter Fuchs auf dem Felde hat sich zu ähnlichen Leistungen aufschwingen können. Dabei sind alle Bewegungen dieses Hahnes die eines vollendeten Schlittschuhläufers auf spiegelglattem Eis. Käme dieser Hahn in Gegenden vor, wo die scheußliche Gepflogenheit besteht, Kampfhähne auszubilden, so hätte man ihn schon sicherlich auch dazu verwendet. Der Name Aankee. Noch immer wissen wir nicht bestimmt, woher dieser Spitzname ursprünglich stammt, mit welchem alle eingeborenen und naturalisirten Amerikaner im weiteren Sinne, und die Bewohner Neuenglands und ihre Abkömmlinge im engeren Sinne, bezeichnet werden. Die verbreitetste Annahme ist bis zum heutigen Tage, 'daß ''das Wort früher Jenkees" oder Vengeese" oder auch Jounghees" geheißen habe und einfach eine Verkaudcrwälschung des Wortes English" oder auch des gleichbedeutenden französischen Angläis" (vielleicht auch Beides zugleich in verschiedenen Lokalitäten) gewesen und zum ersten Male von Indianern in Massachusetts auf die dortigen englischen Colonisten angewendet worden sei. Diese Annahme erscheint in der That als die natürlichste, und besonders aus dem französischen "Anglais" könnte sich leicht im Munde unserer rothhäutigen Naturkinder ein solcher Name verballhornisirt haben. Dennoch fehlt es auch nicht an amerikanischen und sonstigen Forschern, welche andere Theorien aufstellen. WashingIon Jrving z. B.. der bekannte Ge-schichten-und Gefchichtsschreiber, sucht darzüthun. daß der Name ursprllnglich Vanokies" gelautet habe, was in der Sprache der Mais-Tchusaeg (Mas-,'ac?)usetts)-Jndianer die Bedeutung l)at: Stille, schweigsame Menschen." Wieder andere meinen gar, das Wort sei ursprünglich in England entstanden; doch hat diese Annahme die geringste Wahrscheinlichkeit für sich. Um 1753. als der britische Wundarzt Dr. Schuckburgh einen Text zu der. noch viel älteren (vielleicht sogar aus TZorddeutschland stammenden) MeloDie ersonnen haben soll, welche man seitdem als $cm!ee-DoodIe" kennt, und zwar zur Verspottung der Miliz unserer Colonisten, hatte die Bezeuchnung schon sehr große Verbreitung gewonnen. Wie so viele andere geschichtliche BeZeichnungen,' ist Fankee längst ein Ehrenname in mehr als einerHinsicht geworden Lustiges Thier.PrellungSstüa'chen. Als einer der erfinderischsten Köpfe in Californien wird jetzt der MilchereiBesitzer Wilder gepriesen, welcher etwa zehn Meilen nördlich von Santa Cruz seinem idyllischen Ruf nachgeht. Er hat wenigstens etwas fertig gebracht, was, foviel man weiß, noch keinem anderen Menschenkind gelungen ist. Es wird darüber mitgetheilt: Jeder, der irgend etwas vom Melken der Kühe versteht, weiß, was es für eine ungeheuerliche Aufgabe ist, eine Kuh vor Tagesanbruch melken zu wollen. Davon wollen diese sehr conservativen Geschöpfe, welche der Meinung sind, daß .Alles seine Zeit habe, durchaus nichts wissen, und wohl Jeder, der sie einmal davon abzubringen versucht haben sollte, wird sich allezeit mit Entsetzen daran erinnern. Wenn schon der durchschnittliche Mensch die Gewohnheit seine Amme nennt," so gilt dies vom Rindvieh erst recht! Auch der Held dieses Geschichtchen? hatte einige diesbezügliche trübe Erfahrungen gemacht.- Selbst das schönsie Lampenlicht, welches er aufzustecken Wußte, wollten die Kühe hartnackig nicht für Tageslicht halten. Da kam ihm kürzlich ein großer Gedanke: Sollte nicht der moderne elektrische Erfindungsgeist auch in dieser Hinsicht eine Rolle zu spielen berufen sein?" Und er ging hin und richtete in sei ner Meieret eine elektrische .'Beleuch-tungs-Anlage ein. Drei große elctv irische Bogenlichter brachte er über der Mittk. des. Geböfteö m die. Kühe

M Nacht schliefen; außerdem vertheilte er noch Dutzende andere über die verschiedenen Gebäude. Im Ganzen konnte er mit denselben ein Licht von 110.000 Kerzenstärke erzeugen, was genügte, um das ganze Gehöfte so bell zu macken. wie am Taa. Ehe

er von dieser Anlage Gebrauch machte, 1 ... . m nahm er natürlich in Ävweienyen oes Kuhzeuges eine Probe vor, welche sehr befriedigend aussiel. - . . - . st i r v Und wirklich arvetteie die eiazicyie wie auber". wenn es auch für die Kübe hhr fauler Zauber war. Sobald die hellen Lichtstrahlen angedreht . ' mm . . r 5 waren, begannen Die Wiederkäuer, na? zu erheben. Die meisten derselben blickten zwar etwas überrascht drein über das baldige Anbrechen des Tages, aber sie capitulirten vor der Thatsache, und als der Milchmann mit seinem Eimer kam. siehe da! ließen sie sich ganz ruhig melken. Zugleich wirkte dieses aus oas ganze Geflügel mächtig. Die Hähne begannen zu krähen, und die Hühner eröffneten ibr aewobntes Taaestreiben, desgleichen die Enten und Gänse; und f . ' . . r, 1 M sogar die vierbeinigen vuiuoinnw, die Hunde und Katzen, blieben nicht dahinter zurück. Kurzum, der ganze Scheunenhof war um 2 Uhr MorgenS in voller Tagesthätigkeit. Nach den letzten Nachrichten bewährt sich dieser Plan noch immer vorzüglich, obwohl die Kühe nicht zu veranlassen sein würden, jemals ohne Anwendung, dieses Lichtes um dieselbe Zeit sich melken zu lassen. Diese elektrische Licht-Anlage ist eine der schönsten im Privatbesitz befindlichen in Californien. Da und dort würde übrigens vielleicht ein Thierschutz-Verein starke Lust haben, bei einem solchen elektnschen Vieh-Foppungssystem auch c' Wörtlein mitzureden. Neue Zeit für Stumhredner. Me sich die ältesten Bewohner un. seres Landes noch sehr wohl entsinnen können, bestand vor einer Generation, oder noch weiter in der Vergangenheit, so ziemlich 'die einzige Methode, der Wahl-Feldzügen außerhalb der bedeutenden Städte politische Information oder Partei-Lehren zu verbreiten, un Stump". Denn die täglichen Blatter waren noch bei Weitem nicht in solchem Malt, wie heute, in jeden entlegenen Weiler gedrungen, und die ländliche Bevölkerung erfuhr hauptsächlich erst durch ihre betreffenden Candidaten und Volksredner, was in der Welt der Politik vorging. Mündliche Berichte der aus Washington zurückgekehrten Congreß - Abgeordneten hatten viel mehr zu besagen, als gegenwärtig. Zu den großenVersammlungen unter freiem Himmel strömt die Bevölkerung aus einem Umkreis 'von 25 Meilen herbei, trotz der mangelhasten Ver lehrsmittel; oft waren dieseVersammlungen einer Partei allein.' sehr oft zber auch Rede-Duellen zwischen den Rednern zweier Parteien gewidmet. Auf solche Weise verdienten Lincoln und Douglas, Palmer und Trumbull. Yates und Logan und so viele Andere damals ihre Sporen, und stumpredend bereisten sie die Staaten von einem Ende zum andern. Es war die richtige. classische Zeit des Stumpf. . In den letzten zwanzig oder fünfundzwanzig Jahren hat sich das be. deutend geändert. Wir' haben Verfammlungslocale von einer Größe, wie man sie sich damals gar nicht träumen ließ; schon dies allein that den Versammlungen im Freien großen Abbruch. Dazu kam 'der gewaltig steigende Einfluß der Tageszeitung, und Schriftenlectüre. Dennoch starb das Stumpreden im wörtlichen Sinnk nicht aus. Bei der heurigen PräsidentschaftsCampagne aber scheint dasselbe wieder einen ganz bedeutenden Aufschwung nehmen zu wollen! Ein Rede-Duell jagt das andere, im Freien sowie in geschlossenen Räumen, und schon Monate vor dem Beginne der Campagne hat diese Erscheinung ihre Schatten lebhaft vorausgeworfen. Die Zahl der wirklichenStumpredner, nicht blos der sich anbietenden, sondern auch der begehrten, wird wieder außerordentlich groß. Nur bedürfen dieselben - eines größeren Aufgebots von Wissen, als je zuvor, wenigstens in derHaupt-Streit-frage. . Wahrscheinlich der altesie Neger in den Vereinigten Staaten ist Onkel- Dennis Brown, in Lancaster, Ky. 'Gemäß seinen eigenen Aussagen und Mittheilungen 2us anderen zuverlässigen Quellen hat er seinen 115. Geburtstag hinte? sick. Er war mit dabei beschäftigt, die Bäume auf dem Platze zu fallen, auf welchem Lancaster gebaut wurde, und da die Stadt m diesem Jahre ihr lüOjaljtt ges Jubiläum feiert, kann das Lebens alter des Greises ziemlich genau fest gestellt werden. Brown ist noch immer als Schuhmacher thätig, welches Gewerbe er vor mehr als 90 Jähren erlernte. Er wohnt in einer kleinen Stube und besorgt sein eigenes Kochen und Waschen. Oftmals schleppt er sich auf feinen Krücken (er leidet stark an der Gicht) nachdem Marktplätze, wo vor hundert Jahren dichter Wald stand, und erzählt Erlebnisse ans dem vorigen Jahrhundert, der guten alten Zeit, als Jedermarm ehrlich ?ar und die Gallone Whisky -nur-einen Sdilling kostete. In seinem Besitze befindet sich ein im vorigen Jahrhundert von einem Indianer geschenkter Toma bawk, womit er sich sein Feuerholz spaltet. Characteristic eine guten Pferdes. Husar: .Host an guten Ferd Bruder?" Dragoner: Ja, iö es sehr gut; Hot e Crod wie Hendl, loßt e sich führen an seidene Zwirnsfadel und steht ruhig vor jedem WirtShauS mit schöne Madel.Zerstreut. Fräulein (zum Liebe erklärenden Professor): 'Ach, Herr Professor,' geben Cie sich keine Mühe, diese Hand ist schon vergeben!Professor: .Na, da geben Sie mir die andere!"

inüätlisel.

Novelle von Edouard Rod. Vor etwa 10 Jahren zwang ein Proceß mich mehrere Male von Lausänne nach Sentier, in das Thal des Joux - Sees zu begeben. Der Omnibus nahm mich bei der Station Romainmotiers gegen 4 Uhr Nachmittags aus und brachte mich gegen Anbruch der Nacht nach Sentier, wobei er mir Zeit ließ, im Hauptwirthshause des großen Dorfes Pont zu souplren. Bei meinem jedesmaligem Erscheinen bemerkte ich in einer Ecke des Raumes vor einem Glase Absinth einen untersetzten, bärtigen alten Mann, der nachlässiger gekleidet war, als es in der Gegend üblich ist. seine Pfeife raucht,. in sein Glas starrte und stets in tiefes Sinnen versunken schien. Der Wirth. den ich schließlich nach diesem unbeweguchen Gaste ausfragte, antwortete mir: Das ist Herr Arnaud. der 1855. in dem Jahre des Verbrechens, Syndicus von Pont war. Das Horn des Postomnibus rief mich ab, bevor ich mich noch nach den Einzelheiten dieses Verbrechens erkundlgen konnte, das man einfach das Verbrechen" nannte. Auf der folgenden 5?abrt. an einem klaren, aber kaltenOcUberabend, brach em Rad an der Postkutsche, und man theilte mir mit, daß mehrere Stunden erforderlich wären, um den Wagen wieder in Stand zu setzen. Ich war der einzige Reisende und befand mich allein in der Gaststube mit dem alten Trinker, "der vor seinem halbleeren Glase saß und rauchte. Ich setzte mich daher an den Nebentisch, ließ mir ein Glas Wermuth geben, öffnete eine Zeitung, die auf dem Tische lag. und fing an, den Mann näher zu betrach ten. Er merkte bald, daß ich mich mit ihm beschäftigte. Langsam hob sich sein dicker Kopf, seine Augen richteten sich auf mich, seine Lippen bewegten sich, als ob er sprechen wollte, und er fing an zu husten. Dann ergriff er mit zittriger Hand sein Glas, erhob sich mühsam und setzte sich an meinen Tisch. Ich legte meine Zeitung hin und begrüßte ihn mit einigen Worten, die er nicht zu hören schien. ' Seine Nachbarschaft wurde mir unheimlich. Ich empfand ein gewisses Unbehagen und nahm wieder meine Zeitung vor, als er plötzlich seine große, knochige Hand nach mir ausstreckte, sie auf meinen Arm legte und zu mir, sagte: Sie kennen also die Geschichte des Verbrechens nicht?" Verblüfft schüttelte h meinen Kopf und er fuhr sogleich fort: Dann werde ich sie Ihnen erzählen " Und ohne meinen Arm, den er zeitweise heftig preßte, loszulassen, bezann er mit dem langsamen Accent jener Gegend in kurzen, abgerissenen Sätzen zu sprechen: Also es war im Jahre 1855 vor 20 Jahren. Ich war Syndicus oon Pont. Eines Morgens rust mich der Waldhüter Weylau und sagt mir: Wissen Sie schon, Herr Arnaud? Der alte Mastjurin ist ermordet -sein Leichnam liegt auf der Landstraße auf dem Wege nach Lien kommen Sie " ' Er hielt einen Augenblick inne. Sie wissen nicht, wer der alte Mathurin war? Es war ein französischer Hausirer. Niemand hatte ihm jemals etwas zu Leide gethan . er war ein braver Mann! Ich gehe also mit Weylau fort. Zluf der Landstraße standen eineMenge Leute. Das ganze Dorf. Der alte Mathurin war schon ganz starr lnd weiß, weiß wie Schnee! Der Weykau sagte mir, man müßte nachsehen, ob das Herz noch schlüget Aber ach. er war todt! Er hatte sechs Messerstiche. hier und hier und hier." Er bezeichnete die Stelle auf seiner Brust; seine Stirn war mit Schweiß Sedeckt; zeitweise schienen ihm die Worte in der Kehle zu stecken und er schien sie förmlich herauszuwürgen. Er schwieg einige Minuten und fuhr dann fort: Der Lehrer fragte mich: Wer mag den Streich wohl geführt haben?" Aber ich wußte es ja nicht! Es war ja nie in der Gegend em Mord verübt worden! Geraubt hatte man dem alten Mathurin nichts! Das muß ein Racheact sein!" sagte Weylau. Aber das ganze Dorf hatte ihn doch lieb, den armen Alten. Man holte Gensdarmen, Richter, alle möglichen Leute Alles umsonst! Und man wird auch nie etwas finden, das sage ich Ihnen. Nein, nie wird man den Mörder des armen Mathuiin finden!" ' Seine Stimme wurde immer leiser und verlor sich endlich in dumpfem Schluchzen. Noch einen Augenblick ließ er feine große Hand auf meinem Arme, dann lösten sich die'Finger und er stieß zwei bis drei Seufzer aus; endlich führte er sein Glas an die Lippen, trank einige Schluck, erhob sich und kehrte wieder in seinen Winkel zurück. I . ., "Als der Wirth eintrat, fragte ich ihn: ' Sägen Sie mir doch, bitte, genau, wer ist dieser seltsame Mensch, der mir eben die Geschichte von dem alten Ma, thurin erzählt hat?- , Der brave Mann lächelte und versetzte: ..AÄ. er bat sie 3bni erzabltt Ich dachte mir wohl, er würde sie Jhuzn einmal ciuyic, ci irzaqu ic ja Jedermann. Das aebt ibm im Kopfe herum, und er kann an nichts anderes denken. . Dock warum erinnert er sick oenau eineö. Verbrechens, das alle anderen Leute tm Dorfe langst vergessen haden?" ,:-Ja,, er tvar, wie ich Ihnen schon gesagt habe. Stadtrickter oder Svndi cus, wie wir sagen, als das Verbrechen verübt wurde! Erat dieUntersuchunA

Um

gelettet. Zuerst chat man gar nichts bemerkt, er war nur etwas aufgeregter. Als dann die Untersuchung beendet war, gab er seine Entlassung als Stadtrichter; er meinte, er wäre dieser Stellung nicht mehr würdig. Er war der größte Grundbesitzer der Gegend, und alle Welt achtete ihn. Doch als er seinen Sohn und seine Frau verloren hatte, fing er an zu trinken und erzählte dabei immer die Geschichte von dem alten Mathurm. Die Leute wichen ihm aus und schließlich unterhielt er sich nur noch mit den Fremden, denen er die Geschichte von dem Verbrechen erzählte. Er beschäftigt sich mit gar nichts mehr und seme Guter sind mit Hypotheken belastet." Sobald ich meine Mahlzeit beendet hatte, näherte ich mich dem alten Triner und sagte ihm: Ist der Mord sehr Welt vom Dorfe begangen worden?" Er hob den Kopf, sah mich einen Augenblick an. stand auf und sagte: Kommen (!?! Arnaud ging mit schwerem Schritt, mit gesenktem Kopfe, ein wenig taumelnd. ' Die erloschene Pfeife behielt er im Munde. Er sprach kein Wort. Doch je weiter er schritt, desto schwerer schien ihm das Gehen zu werden. Schließlich kam er nur mit größter Anstrengung vorwärts. An einer Wegkrummung blieb er stehen, athmete auf und sagte mit einer fast automatischen Bewegung des rech'!".: Armes: Hier war's!" Dort lag der Leichi - .r, am Fuße jener Fichte viel Bwi fvii; a nicht. Die Erde war feucht v.o man konnte den Spuren des Mörders folgen. Er trug große Stiefel mit Nägeln. Nach dem Morde ist er auf einem kleinen Fußpfade, der das Feld durchschneidet, nach dem See zugegangen. Dann ist er umgekehrt ud nach Pont zu gegangen. Am Eingange des Dorfes verlieren sich die Spuren" hier machte Arnaud eine kurze Pause zehn Schritte von meinem Hause. Das Messer hat man nicht aufgefun den. Von den Sachen des alten Mathurin, der etwa 50 Francs in der Tasche hatte, fehlte nichts. Berstehen Sie ein solches Geheimniß? Jetzt wird man nichts mehr entdecken, das ist sicher. Nur ich vergesse nicht!" Als er diesen Satz aussprach, kam mir plötzlich der Gedanke in den Sinn, wie ein Mann, den seine Mitbürger sür den tüchtigsten und ehrenhaftesten unter sich hielten, von der Thatsache eines an einem Fremden begangenen Mordes so betroffen werden konnte, daß er zum Monomanen herabsank. Ich betrachtete ihn von Neuem, sein Antlitz war noch immer starr und der Schweiß perlte über seine Wangen und es lag etwas entsetzlich Tragisches in dieser stummen Maske. In diesem Augenblicke nahm ein Verdacht, der schon unklar in mir geschlummert hatte. plötzlich greifbare Gestalt an, und unwillkürlich, ohne nachzudenken, rief ich aus: Aber Unglücklicher, Sie haben ihn ja selbst getödtet!" Blitzschnell wandte sich Arnaud mit weit aufgerissenen Augen nach mir um. Er schloß die Fäuste und trat auf mich zu; und als ich zurückwich, fiel er auf die Erde und röchelte: O. zeigen Sie mich nicht an! Zeigen Sie mich nicht an!" Die Hände ringend, schleppte er sich an der Erde zu mir heran. Mit verzerrtem Gesicht und weit aufgerissenen Augen starrte er mich mit. unaussprechlicher Angst an. Seine Furcht ging zum Theil auf mich über und gleichzeitig empfand ich für ihn ein unsägliches Mitleid. Seien Sie unbesorgt sagte ich. ich werde Ihr Geheimniß bewahren doch warum haben Sie " Er errieth meine Gedanken und unterbrach mich schreiend: Nein, nein. nein, ich kann nichts mehr sagen! Niemals, niemals soll man es erfahren!" Mit diesen Worten eilte er plötzlich behend wie ein Jüngling davon und entfloh nach dem Dorfe zu. Im folgenden Frühling mußte ich wieder nach Sentier zurück. Als ich mich zum ersten Mal in Pont aufhielt, bemerkte ich. daß die Ecke, in der der alte Arnaud seinen Absinth trank, leer war. Na." fragte ich den Wirth, was ist denn aus Ihrem früheren Stadtrichter geworden?" Ach. der arme Mann!" antwortete er mir, das ist eine traurige Geschichte! Er ist jetzt ganz und gar verrückt, schlieich hat er sich eingeredet, er wäre der Mörder des alten Mathurin. Er hat sich selbst angezeigt, und man hat ihn in ein Irrenhaus bringen müssen." Abu," fragte ich nach kurzem Zögern, wenn er nun nicht verrückt gewesen wäre? .Wenn er wirklich der Schuldige gewefm wäre?" Der Wirth sah mich betroffen an und rief: Er?! Wie soll er denn ein oU ches Verbrechen begangen haben! Nie hat er Jemandem etwas zu Leide gethan, und er war der ebrenbafteste Mann der ganzen Gegend!" Dieses Vertrauen erschütterte meine Ueberzeugung. Ich behielt ., die Geständnisse des alten Arnaud für mick. und noch jetzt ist es mir nicht klar, ob ich es mit einem von Gewissensbissen verfolgten Mörder oder mit einem Opfer einer fixen Idee zu thun hatte. E ine gute' Entschuldigung. Das .Essen" man st l?rn,n tn& Doch's Trinken" gebt gleich fein. ' 9 jw m fc ? ! ri. unc luuii, iuu9 uucuuicn lji. Dann wohl ein Fehler sein! P echös. Feldwebel s,um Re.' rutenl: sv. Sie, sind ein . in Dunnerwetter, jetzt habe ich grad sei r. i ir-' ? rm neu gelilreiazen LlNsall! Vordere it u n 6? f romandichter: Ich wollte Sie bitten. " L m r ' . Mir sur zeyn Plennkge Blutwurst zu holen. Frau . Kuller! . Hauswirthin: ätfdbt aern: Sie wollen ws,s ttim m - w j - W " " Abend noch arbeiten?

Mlillkommen sei der Sommer

mit all

Vergnügungen im Freien, am Lande und auf dem Wasser. Aber seid eingedenk, daß gefährliche

Berrenkttngen und Quetschungen . . .

'dmm

EOS?

l 35akobs (Del bereit zu habe und Ihr braucht Euch über den ernstesten Unfall dieser Art keine Sorge zu machen. Alle Lihleien und Sporisliebyaöer wisse, daß es das Meisterheilmittel ist.

HDn "XSToonn. Mi

Disease cornmonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and grad ually grow dangerous.

II you ausser from Ileadacke, Dyepepsia, or Indigestion It you are Bilious, Constipated, or have Liver Complaint II your Complexion ! BhaUow, or you ausser Distresa akter eating, For offensive breath and all disorders of tbe Stomack, TA Ripans Tabules Regulate the G dPnne Oives Beiles. $ W Columbia Halle Scke MeCarty & Delatoare Str. OTTO SCHMIDT, Eigenchr. Qersarumlungö'Kalender : Bierbrauer U. Verein, 1. Sonntag im Monat Südseite SchwabeN'Verein, 2. Sonntag irn Monat. Sozialiftische Sektion, 2 Sonntag im Monat Sadischer Unt. Vertin, 3. Sonntag 'm Monat Sachsenbund, 3. Sonntag im Monat. Preußen U. Verein, letzten Sonntag in Monat. tzermannssöhne, jeden 2. und 4. Montag in Monat. Sozialistiscker Sängerbund, Gesangstund. jeden Di nstag Abend. Preußen Gesangverein Gesangstunde jeden Mittwoch Abend. Lincoln Lcaaue jeden Freitag Abend. 26. Unt. Verein wenn berufen. Gute Getränke und thi feiner Lunch Berliner Weißbier in Flaschen zu haben bei JXtaenOo VlleinigS ZSgsnten. Telephon 407. JACOB BOS. Rhein- und Mosel-Weine eigener Importation. Hbetn i JohanniSberaer. ' Steinverger Kabinet. m . j Küdesheimer Berg. UCtne. Markoorunner Auslese. Mosel- ( Bernkastler Doktor. t'naUi.AiM. yyy " VlVIltt ICflfUJVIl. Uetne. ( JosephShSfer Auslese. Absolute Reinheit wird garantirt. 35 37 üc Selnwnrs Str. Tel. 1669. KomadHech JslOOI, sso NassschusettS lllvenue. Sefte Getränke und Cigarren L TT IT Ö H. G. Seukhardt, SQOST, Odt Qlbio CS Noble Ctraßt. Geräumiges Ver.ammlungtlokal für Vereine, Logen ete. tlgent dek New Lorker Schdabifchen Wochenblattes. mg hm farlftKMh.n bWa 'oth tot br Asm Pr. Auirtn. T.im, ui Jno. fiona, Tolrfo, (hio. ot. uibm ar.dutBfaaw.il. y yoat toMutmomlWt.N i bonM, bmvtr tm ara. Im bc ta. To can d la. won and liv iMn arc nnly aaminf ftvaa tat aday.Allagaa. W.ba TM kMT all th Hm. Hirn bmt (or workMan tau. la werk la an UM H B" and wandarflU. rartiaalafaraaa. rallur. aakaowa aatoa. I 0Vl

f

V. j

crvc

I r I mo,

v;vi Jt

c: c

Zxsj

seinen

slcber dabei vorkommen werden. Gebraucht nur die Vorsiä't, n5r.4 RIPANS TABULES UIPANS TABULES RIPANS TABULES TAKE TAKE TAKE RIPANS TABULES System and Preseire the Eealth.

SO ?

ijasy to taB Quic tc act.

Ripans Tabulos nre Bold by drufreiats, or by mail if tbe price (50 cents a box) is eent to Tbe Ripans Cbemical Company, No. 10 Sprnce St., New York. Sample vial 10 centa.

Eszszszszszssszszseszszszszi 5 OKCE TB1E0, ALWAYflSED. jj ro ScooftY, eicara BAR IrIXTURES DRAIN BOARDS AND ALI TJn, Xinc, Drooo, Coppor, Nicket and all Kltchon end Plotod Utonallo Ciooo. Wood, r.lorblo Porcololn, Etc. CEORCE WM. HOFFMAN, toi M uunetrar aal rrprUtor, Cj 295 EatWasminton St.. Indianapolis. I i

rxur 13

W I

3 THE BAR-KEEPERS' FRIEIID. ltS9&i

SZ5ZSZSZS2SZS2S2S2S2SZSZSSZ2 ANM JAJC fc ATWA tSOT Zum Verkauf in Apotheke fr Tentt der Pfvut. frü Hivüisn rro Nach ! dem Weaen, . n w . i VlVVVTUtWCUt und den Sommer Resorts Don Wisconsin xu Minnesota, erreicht man am Besten durch die WMW (ilcmsviLLr.KEwAiBonfiCHicoRyCg) tägliche Züge verlassen Jndianipolis 7 00 3 45 12 40 Vorm. - Kachm. Nachts Pullman Büffet Schlafwagen, I m m . Vestibüls, Parlor Cars. Ticket-Offices : 2 West Washington Str.. Union Statten, Massachusetts ve. Depot. Geo. W. Hayler, D. P. S OIIOIkl'! Indianapolis .0o cos . (0o L-;K- Chic W TodetrÖit, tft die beliebteste Bah ach . I (( -uCafe. uudSpeise.Car Dienft - itttf c - Cineinnati, Indianapolis k Chicago I Die beste Linie nach Dayton. Lima. Toledo. Detroit und nördlichen Michigan Resorti. Direkte 8crbinung tu &tnrmnatt ,H UJaflft WMJltUOU Washington, Baltimore, Philadelphia und New Lork und allen Punkten südlich. Information be.üalich Rate. Route ,e. wird riyettt tn ttt . xm.jTnce, 83cft Wakbinoto Ctr dem alten .See ftoe". e Meridian etr.) nd tu der umon statte. G e o. W. H a l e r D. P. A. HERMANN LINKE, 197 6to Neridw Cfeate. Deutscher Messerschmieds Nasirmeffer, Scheere und alle Ort CntMtSnsnestt cirtitrt und ps'Iin

Eisenbahn-Tabelle

Lnkunft und Abgang d verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. nÄ::::" ..." "" 8 zÜ" 5? a iv rn . Expreß iz u win Sfccornobatton 4 00 5fcn Erpreß 7 00 9ftn eroreft 11 20 Km Ankunft Expreß 3 35m Expreß i Accemodatton 10 00 Cm Expreß 3 20 Km Schnellzug 6 00Sm Accomadatwn 7 40 Nrn Cledeland, Cineinnati, Chicago und St. Louis. Jndianavoli? und Cledeland Division. Abgang Expreß 415 Vn, Expreß IvNVm Expreß 10 30 Vm Limited Expreß 310 Nm Erpreß 6 40 91 Ankunft Expreß ..710 Vn Expreß 11 30Bra Limited Expreß 11 30 Sm Expreß 6 00 Km Erpreß 11 VON St. Loui Division. Abgang Expreß 7 30 25m Kumtes Expreß II 50 Vm Expreß 11 20 Km Erpreß, täglich 11 45 Km Ankunft Expreß täglich. 4 00 Km Expreß bO Vm Limited Expreß 6 30 Km Expreß soovm Ihicsgo und Cineinnati Diviston östlich. Ab gana Schnellzug 3 45 Vm Accomodation taguch 7 05 5$rn Accomodation 11 00 Lrn Postzug 3 00 Km Accomad. (nur Sonntagi). Accomodation... , 6 35 Jtm Ankunft-Rushoille Accomodation. Postzua ..1140 V Jnd'pls cc (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Km Schnellzug 11 10 Km Chicago und Eincinnatt Division tvestliq. Abgang Accomodation 7 10 L cdnell'Polt II xn Lafayette Accomadation. ... 6 00 Km Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3S0Vrn afayette Accornovann . . . i rn Schnellpost 2 60 Km Accomodation 6 15 Km Veoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25Vm Expreß ii 25 ?cm Danville Accomodation. ... 5 05 Km Expreß 11 59 Vm Ankunft Expreß 3 25 53m Danville Accomodatto. ...10 35Vm Expreß 2 50 Km Expreß 6 65 Km Peoria Division östlich. - Abgana Expreß 6 80Vm Accomodation Erpreß 8 25 Km K Ankunft-Expreß 11 40 Vm K I I Accomodation... Expreß -10 00 Km Lake Srie und Weftern. Abgang Expreß 700Lm Expreß 120 Km Erpreß 7 00 Km Schnell Expreß. Expreß 10 20 m Expreß 2 60 Km Expreß 6 20 Km Pittbburg, Cineinnati, Chicago und St. Louis. JndianapolU Divtsto. Abgang Expreß 4 50 5 ColumbuS Accomodation... 8 00 Vm Expreß 8 30 5a Richmond Accomodation. .. 4 00 Km Erpreß 6 10 Km Ankunft Richmond Accomodation 8ö5V Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 30 Km Accomodation 3 20 Km Expreß bOKm Expreß ....10 15 Km Chicago Divifio dUtkokoms. Abgang Expreß .11 00 Vm Erpreß .11 20 Km Ankunft Expreß S35vm Expreß 5 15 Km LouiSville Divifto. Abgang Expre ß 3 45 Vm omsvllle ccomodanon. .. I? rn Schnellzug. 325Kin Accomodation 4 0 Km Ankunft Accomodation 10 20 Brn Schnellzug 10 50 5m Accomodation 6 50 Km " Spezial täglich 11 00 Km Cineinnati, Harnilto und Indianapoliß. Abgang Expreß 3 40 53m Emcmnatt Accomodonsn ..lObOVm Expreß .7 45 Km Expreß 6 LOK ' Erpreß 6 20 Km Ankunft Accomodation.. 9 15 Vm Expreß 1145 V Expreß . : 7 45 Km Expreß 10 55 Km Erpreß....... 1215 V ......... i Indianapolis und Vinrennes. ana-Expreß "8 00 Vm . Vincennes Accomodatio, ..'4 00 Km Ankunft BincenneiAccomodat o10 40Krn Expreß,...,.,...... 6 00 Km tUciNNalt, Wavas y UN0 VltqtgSN Exn? ni55 Expreß m M7.'. kS erpreß 9 00Ka SnMonapoiil, Deeatur und Oesten. Abgang Expreß 850 L SS2S5J22.' " .? S v&f frp AA m vnkmft Schnell Expreß 8 80 Cm Accomodation 10 4Q Ca Expreß : 4 VO B Lonisville, Nev Al!tz und Chicago. Abgang Ervreß 12L5L-, RononS::.'.'. 700Kn nkUAft Expreß 4 40Cn omm !conudtio 8S5Ca erpreß r h fk.H . ai WrHiiM,rtfrt ikay Mra.1 wi. -vaVaa lha aitaatio ar amplo7Baaa;waick yoaeaaaan v a momr W aahaa a raa.fk! ahaa fca. j t ,. .. Ij aaraad. I aniri kat aa wvrkar fraaa aaah aaaMM mm. 1

SO fi n TKAn I I laVa), J I 1 1 I I I xa B7 kuH atMf! .rao .faiLaf X 1 1 1 1 I I, wka raa rta kM wiia.4 wka, ü u U .

bvm alraai, laafkl um4 fnwtmmt vMk iU; ial a kmbW, wk ara kaakJa mt r-waae. UiL to niwri1' riTT'.?