Indiana Tribüne, Volume 18, Number 144, Indianapolis, Marion County, 11 February 1895 — Page 2

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Jndian Tribüne.

Erschcint Täglich uud Sonntag. Die tägliche Tribüne- frflet durch den Träger 11 EentS per Woche, die CovntagS Tribüne'S Cent? per TZoche. Leide zul'mme 15 EentS der es CentS per rZonst. P?c Post außerhalS der Stadt iueschickt in kZorauSbezahlunz $ per Jahr. Cffui 18 Qiüo Alabama Strafe. 2ndianapot,v, Znd. II Februar 1895 TZe deutsche Muwanderung vor Pastorius. 'i Viele Jahre vor der Landung der .Pilzerväter" seligen Angedenkens 'am 11. December 1620, mit welchem Ercizniß für eine gewisse klaffe von Pa-tent-Amerikanern bekanntlich erst die amerikanische Geschichte beginnt, sind deutsche Einwanderer nach den Colonien und besonders nach jenen Landestheilen, aus denen der Staat Pennsylvanien gebildet wurde, gekommen. So leitete der verstorbene Pastor Brobst von Allentown seine Abstammung von einem dieser ältesten deutschen Einwan 'derer, die vor Pastorius sich am Delattare niederließen, ab. Ueber die Eintvanderer, welche in der ersten Hälfte 'des 17. Jahrhunderts in die neue Welt gekommen sind, hielt der Baltimore? Advokat L. P. Hennighausen in der letzten Sitzung des deutschenGeschichtsVereins von Maryland einen Vortrag, der für das gesammte Deutschthum im seres Landes von Interesse ist. Zuerst erwähnte er die Deutschen, welche 1607 mit den Engländern in Virginien ein gzwandert sind; er verwies besonders auf Smithsield, die berühmte Schinkenstadt, welche eine alte lutherische Kirch? aus der ersten Hälfte des 17. Jzhrhunderts hat. Fern!? verwies er auf die Colonie New Netherland, welch: die Staaten New Jork, New Jersey, Delaware und Theile von Pennftlvanieii umfaßte. Im Jahre 1623 schickten die HoUänder die erste Colonie nach Amerika; diese Colonisten waren Wallonen, Deutsche und Luxemburger; im Jahre 1625 kamen 200 mehr und besiedelten die Manhattan-Jnsel. Diese gründeten New Amsterdam, das heutige New Jork. Peter Minnewit .von Wesel am Rhein kaufte die Insel von den Jndianern für 60 Gulden. Die ersten Bewohner von New Jork waren meist Deutsche, weshalb nach der Heimkehr der beiden erfolglosen ersten holländiqchen Gouverneure ein Deutscher zum Gouverneur ernannt wurde. Schon 1631 bauten b:e New Yorker das größte Schiff, welches 'damals den Ocean befuhr. Im Jahre 1623 bauten die Deutschen die erste Kirche in New 2ot! und Minnewit war einer der Kirchenräthe. Er ward 1634 abgesetzt und kehrte heim.' Die erste Kirche war reformirt und der Pastor hieß Michaelis. Auch in der schwedischen Colonie öon Delawar: bildeten Deutsche einen Hauptfactor. denn schon im Jahre 1626 machte sich Christoph Rausner mit Deutschen nzch Delaware auf. Qustav Adolf förderte diese Colonie nach Kräften. Hennighausen kam dann auf die ebenso Deutschland wie Schweden betreffenden amerikanischen: CslonialVläne Gustav Adolf's zu sprechen. Der schwedischen Kanzler Orenstjerna nahm das Project Gustav Adolfs späitt wieder auf; das selbe erlitt aber durch den furchtbaren Krieg eine Hn ierbrechung. Der Kanzler gewann Peitz Minnewit für das Unternehmen, und 1637 fuhr eine Erpedition im Schiffe Vogel Greif- mit dem Kriegsschiffe Der Schlüssel zu Kalmar" als Schutz ab und landete zuerst in Jamestown in Vrrginien. Später landete Minnewit bei dem heutigen Wilmington in Delaware, wo er Land kaufte. Die Holländer machten der neuen Colonie sofort Schwierigkeiten aber Minnewit legte ein Fort am Delaware Chriftina an und that den Holländern im Handel großen Abbruch. Fortan kamen verschiedene Schiffe mit noch mehr Deutschen. Nach Minnewit's Tode wurde der Holsteiner Johann Printz von Buchau zum Gouverneur der Colonie ernannt; er brachte über 50 deutsche Familien mit. Printz gründete Neu - Gothenburg am De laware. Des Weiteren behandelte der Vortrag die Verwickelungen zwischen den Schweden und Holländern am Delawäre, welche schließlich den Untergang der schwedischen Colonie zur Folge hatien. Johann Rising von Elbing war der Nachfolger von Printz; er brachte 200 Einwanderer, wuroe aber von den Holländern geschlagen; in diesem Colonialkriege fochten Deutsche gegen Deutsche. Rising sickerte seinen 700 Colonisten im Friedensschluß Religionsfreiheit. In jenen längst verflossenen Tagen ' waren die Gerichtsverhandlungen am Delaware deutsch; der deutsche Pfarrer Fabrici'ls, welcher von Schweden hierher geschickt wurde,predigte deutsch; er war in Philadelphia, als Pastorius aniam. Selbst die schwedischen Pfarrer damaliger Zeit predigten in Amerika deutsch. Phoöphattager in Algier. Eine Entdeckung von weittragendster Bedeutung für Algier und die Mittel-meer-, ja noch entferntere Länver ist nun endgiltig festgestellt. Sachderständige haben nach eingehenden Untersuchungen nachgewiesen, daß Algier Pho-phatlager ungewöhnlicher Ausbehnung und Mächtigkeit besitzt, wie sie sonst in der Welt nicht vorkommen. Lon Westen nach Osten ziehen sie sich in gleicher Richtung mit der Küste in einer ca. 50 Meilen betragendenAreite bis nach Tunis iin, wo diese Phosphatlager schon von Professor Thomas nachgewiesen wurden. Es dürste das tj-xt-vT lTfr d?s MeereZ fein, das in ooraesaMtlicher Zeit dort den Boden i

oedeckk und etne ungeheure Menge vorsintfluthlicher Thiere aufgehäuft hat, neren Krachen ausgespült wurden und sich geschichtet haben, um zu einer dich-

:en Masse zu werden. wtt Pyosphatlager genügen, um nicht nur die Fruchtbarkeit Algiers, sondern ganz i Europas auf Jahrhunderte zu sichern. Lei Tebessa. unweit der tuneijen Ärenze. ist die Ausbeutung - einiger S'isubJtscöicbten begonnen worden. j ES ist nach den dabei gemachten Erhebungen die Masse der addauwurvigen Phosphate auf hundert Millionen Tonnen ermittelt worden. Dabei dürfken die Lagerungen eine Länge von ca. 350 Meilen haben und sich noch an vielen Stellen Schichten finden, die abgebaut werden können. Welchen Werth diese Lager haben, geht daraus hervor, daß die Tonne Phosphate jetzt mit 42 bis 43 Fr. bezahlt wird. Nun erklärt sich auch die außerordentliche Fruchtbarkeit Algiers und Tunis unter der NLmerherrschaft. Die Römer bewäsleiten die Gelder, die nur der Feuchtiakeit bedürfen,. um ohne DüngurgJahrHunderte lang die reichsten Ernten zu Liefern. Die Wasseranlagen sind noch Überall zu erkennen, an einzelnen Stcllen sogar wieder in Stand gesetzt worsen. und Zwar mit ausaiebiastem Erfolge. Durch die -Phosphatlager ge- , rw ? . . r c . r lMNNl Algier einen oezonoers a!S al'ast überall hin versendbaren Ausfuhrartikel. Die Ausbeutung der Phosphatschichten wird zahlreiche Arbeiter beschäftigen, .Eisenbahnen und andere Unternehmungen hervorrufen und die Häfen beleben. In Algier aber kann, sofern wiederum Bewässerung eingerichtet wird, der Ackerbau einen ungeahnten Aufschwung nehmen. Jedenfalls dürfte die Entdeckung der Phosphatlager für dieVesiedelung und EntWicklung Algiers von großer Bedeu tung werden. Der Selbstmord deö Possendlchterö Raoul Toche. Wie vom Kabel kurz gemeldet, ha! sich der Pariser Possendichter Raoul Toche in Chantilly am Ufer des dortigen Teiches durch einen Revolverschuß das -Leben genommen. Toche, der Verfasser so vieler erfolgreicher Possen, der ständige Mitarbeiter zahlreicher Blätter, war eine sehr bekannte Pariser Persönlichkeit; trotz der großen politischen. Spannung des Tages, trotz des'Präsidentenwechsels erregte die Nachricht von seinem Selbstmorde in Paris großes Aufsehen; die Ursachen, welche sein tragisches Ende ver anlaßten, die näheren Umstände der That steigerten noch das Interesse. Tocke hatte seine eigene literarische Physiognomie. Sein sprühender Geist, den er in seinen Phantasieskizzen, sei nen Theaterrevuen, seinen Kritiken förmlich verschwendete, untrrschied sich von dem landesüblichen, Esprit" dadurch, daß er nie Jemanden verletzte. Das Hauptzebiet seiner Thätigkeit war die Posse. Trotz der tausenderlei Präoccupationen einer Lebensweise, welche die Ursache seines Todes ward, fano Toche jedes Jahr Zeit, um zusammen mit Ernest Blum ein Stück zu lamiren. Paris auf Aktien". Die.Reise in die Schweiz", Madame Satan", Paris fin de s!öc!e" entstanden aus diese Weise, womit nur einige seiner ersolgre'chsten Theaterpiecen genannt sind. Aus seinen mannigfachen Arbeiten zog Toche durchschnittlich ein Jahreseinkommen von 50,000 Francs; außerdem hatte er vor fünf Jahren von seinem Vater 800.000 Francs geerbt. Nzchts schien das Glück dieses Mannes stören zu wollen und bis zum letzten Augenblicke hatten nur wenige Intime eine Ahnung davon, daß es nur ein Schein von Glück sei, dieses breite, aus demVollen genießende, etwas lärmende Leben, das Toche führte. Die Familie hatte keine Ahnung von den Schwierigkeiten, mit 'denen Toche kämpfte; nur seine Freunde erriethen dieselben in der letzten Zeit aus der Traurigkeit, welche Toche vergeblich hinter ' einer Kälte, die sonst nicht in seiner Natur lag, zu verbergen suchte. Seit fünf Jahren und das erfährt man erst jetzt war Toche vollständig ruinirt. Als Toche schließlich seiner Gattin klaren Wein einschenkte, kam e zu einer heftigen Scene zwischen Monsieur und Madame. Noch heftiger gestaltete sich die Scene in Folge der nervösen Ueberreizung, in welcher sich Madame Toche seit der Verhaftung Canivet'S befindet. Raoul Canivet, der bekanntlich in die Erpressungsaffaire verwickelt erscheint, war der intimste Freund des, Hauses gewesen; das Ehepaar Toche bltte sogar eine hohe Caution angeboten, um die EntHaftung des ehemaligen Herausgebers des Journals Paris" zu bewirken . . . Nach dem Streit verließ Toche seine Wohnung und fuhr mit der Bahn nach Chantilly; t; ließ sich erst in 'den Wald bis zu dem Teich 6tang de la Reine-Blanclie" führen, irrte lang: am Wasser herum und ging dann in ein Hotel, wo er' Briefe schrieb. Er achtete darauf, daß diese Briefe, in deneu er erklärte, daß er mit dem Leben abschließen müsse, und die Motive angab. nicht mehr an demselben Tage in Paris eintreffen konnten. Er erzählte darin, wie Wucherer, seine großen Verluste in 'den Spielclubs ausnützend, ihm eine Unterschrift abpreßten, die eine Fälschung, ein Betrug war, und wie sie dann diese Unterschrift zu weileren Erpressungen benutzten. Um neue Darlehen aufnehmen und WerthPapiere verkaufen zu können, die sein und seiner Frau gemeinschaftliches Eigenthum waren, hatte Toche schriftlich erklärt,' daß er nicht verheirathet sei. Wegen dieser Erklärung bittet Toche in seinem letzten Briefe seine Frau um Verzeihung ... Er - mußte seit fünf Jahren, da er sich bestrebte, seinenRuin zu verheimlichen, Darlehen gegen hundertzweiundstebzig Prozent aufnehmen. Für 16,000 Francs, die er eine Woche vor seinem Selbstmord erhielt, verzich Uit er-auf 'alle seine Autorenrechte bis zum Jahre 1O00, Rechte, die ihm jährlicü 30.000 bis 35.000 Francs truzen.

Durch' verschiedene Specu'.attonen! yal er auch das Vermögen seines einzigen Sohnes, der jetzt neun Jahre alt ist, , auf's Schwerste geschädigt. ' I Der Brief an die Frau schließt: Nach Erhalt dieses Schreibens begib

Dich nach Chantilly: Du wirst me:n:n Körper im Teich d? la Reine" finden; die Stelle wird durch meinen Winterrock, der am Uferpfade liegen wird, bezeichnet sein"... Madame Toche begab sich sofort mit ihrem Schwiegersöhne nach Chantilly ... Da lag am Ufer der Winterrock und im Teich, halblcdeckt mit Schlamm und Wasserpflanzen, der Leichnam des Unglücklichen. Man zog ihn an's User: Toche hatte sich, wie man. nun constatirte, in die rechte Schläfe geschossen, dann war der Körper in's Wasser gefallen. Man konnte ganz genau feststellen, wie der Selbstmord verübt worden: Nachts nach 11 Uhr war Toche an den Teich gekommen; mit seinem Stocke schlug er die Eisdecke des Wassers auf, genau so viel, daß seine Leiche hineinfallen konnte... Um halb 12 Uhr Nachts hörte man im Walde den Schuß . . . Einer seiner letzten Bries: war an die Staatsanwaltschaft gerichtet, eine Anzeige gegen einen der Geschäftsleute", die ihn zu den Fälschungen getrieben. AusGrund diefesBrieses wurde ein Individuum, Namens Tamain. sofort verhaftet zu spät für das Opfer der Gefälligkeiten" zu 172 Procent. Die Gesundheit deö Papstes. Ausführliche Mittheilungen über die Gesundheit des Papstes Mto XIII. sind dem Briiish tedical Journal" von seinem römischen Correspondenten zugegangen. Derselbe schreibt: Die Gesundheit des Papstes Leo XIII. ist von so allgemeinem Interesse für Europa, daß ich mich veranlagt fühlte, seinen Arzt. Dr. Lapponi, darüber zur Rede zu stellen, nachdem der greise Papst Letzterem entgegenkammend die Erlaubniß ertheilt hatte, mir folgende- Einzelheiten mitzutheilen; eine Erlaubniß, für die ich sehr verbunden bin. da es das erste Mal ist, daß LeoXIII. eine solche Mittheilung gestattete. Auch sind die Thatsachen von so großem medicinischen oder vielmehr physiologischem Interesse der Papst ist im März' 85 Jahre alt . daß ein ausführlicher Bericht wohl cm Platze ist. Der jetzige Gesundheitszu. stand des Papstes ist ausgezeichnet; seit den letzten acht Monaten ist er auch nicht einmal unpäßlich gewesen. Dieser befriedigende Gesundheitszustand ist unzweifelhaft eine Folge seiner guten Körperbeschaffenheit und einer , regelmäßigen und enthaltsamen Lebens weise. Während seines langen und arbeitsamen Lebens hat er sich immer guter Gesundheit erfreut und nur ein Mal, als er etwa 35 Jahre alt war, ar einer Krankheit am typhösen Fieber gelitten. Er lebte damals in Benevento und hat Dr. Lapponi erzählt, daß sein damaliger Arzt, Dr. Wulpe. das Fieber mit drei kalten Bädern heilte. Dies ist wohl einer der ersten Fälle der Wassercur und daher eine interessante Thatsache in der Geschichte der Medicin. ,(FUr ein ärztliches Fachblatt ist dies eine merkwürdige Behauptung. Prießnitz war damals längst bekannt, und schon gegen Ende des voriaen Jahrhunderts hatten grade die Engländer Wright und Currie - Kaltwasserkuren eingeführt.) Dr. Lap- : poni sagte darauf, sämmtliche Körperj theile seien vollständig gesund und verrichten ihre Functionen in normaler Weise; keine Anzechen von Aderngeschwulst sind bemerkbar und nur ein geringer arcu scmli3 im oberen Theile der Hornhaut ist vorhanden. Der Puls ist regelmäßig, ohne Unterbrechungen. mit 03 bis 70 Aderschlägen in der Minute. Die Sehkraft ist gut. doch etwas weitsichtig; er kann trotzdem die Zeitung ohne Brille lesen; sein Gehör ist ausgezeichnet. Der Papst ist seit Jahren im Essen sehr mäßig und im Trinken sehr enthaltsam gewesen. Hier folgt seine tägliche Diät: zum Frühstück eine Tasse Kaffee mit Milch und etwas Brot; zum Mittagsmahl Suppe, gekochtes Fleisch oder Lammbraten mit Kartoffeln oder anderem Gemüse und ein kleines Glas Bordeaux; zum Abendessen Suppe, Brot und ein Glas Wein, wie beim Mittagsmahl. Der Papst trinkt keinen andern als Rothwein und vermeidet die schwereren. Zuweilen nimmt er zwischen den Mahlzeiten einenTeller Suppe zu sich. Er hat eine sehr gute Verdauung, ißt aber so wenig, daß Dr. Lapponi sagte, er selbst könne bei einer Mahlzeit so viel essen, als der Papst in einer Woche verzehre. : Auf Anrathen seines Arztes fastet cr. nur selten, obschon er es gerne öfter thäte. Bei solchen Gelegenheiten lebt er von Seezunge oder Stockfisch. Er geht täglich im vaticanischen Garten, spazieren, wenn das Wetter schön ist.-, , Obwohl sehr gebrechlich aussieht, besitzt er größere Physische Stärke als man meint. Er hat sich an wenigen Schlaf, gewöhnt, und 34 Stunden Nachts und ein kurzer Schlaf nach dem Mittagsmahl genügen ihm; geht spät zu Bett und steht 'früh , auf. Das ein zige Zeichen seines hohen Alters ist daö Muskelzittern, an dem er leidet. Sein Geist ist völlig klar und , sein . Gedächtniß erstaunlichoder,um..Dr. Lappo nU Ausdruck zu gebrauchen, rnotto prodigiosa". Für seine Reden macht er wenige Notizen; nur ein Wort hier und da, für die verschiedenen Unterabtheilungen seiner Abhandlungen. Wie bekannt, spricht der Papst mit der größten Leichtigkeit und elegantem Ausdruck. Bei mehreren Gelegenheiten trug er Dr. Lapponi den Inhalt einer seiner Reden von Anfang b:s Ende vor.' Er ist ein unermüdlicher Arbeiter und arbeitet gewöhnlich 15 Stunden täglich.; Von 92 Uhr bält er Empfänge ab und widmet den Rest d's Tages, den vielen Nklichten seiner Stellung. Dr. Lapponi, der noch juna j und sebr energisch ist. saate. er selblt '

wäre auher Stande, das Taaeverk des Papstes zu bewältigen. Leo XIH. ist von nervösem Temperament und erwirbt fast instinctio die gründliche Kenntnik von Fragen, von denen er zuvor nichts wute. Schließlich mag es noch interessiren, daß der Papst schnupft.

GemelnnühZaeö. ffensterund Spiegel werden schön blank, wenn man ein wenig gebrannte Magnesia (puloerisirt) mii Benzin zu einem ganz dünnen Brei rührt, die Glasfläche damit einreibt und dann nachpolirt. Man muß allemal die Mischung frisch bereites, sie läßt sich nicht aufbewahren. Werth der Gerste in der englischen Krankheit. Nach Dr. Moleschott ist die Gerste für alle schwächlichen Kinder, die da skrophulös sind und schwache Knochen haben, ein wichtiges Nahrungsmittel, weil sie die zur Knochenbildung nöthige Phosphorund Flußspatsäure in's Blut einführt. Er empfiehlt deshalb, solchen Kindern recht oft Gerstensuppe oder Gerstenörei zu verabreichen. Die Erfährung hat auch gelehrt, daß die Knochenbildung unter Verabreichung dieses Nahrungsmittels rascher.vor sich geht. Behandlung kupferner Gege-nstände. Man nehme" Salmiak und Wasser zu gleichen Theilen (das sog. Haushalts-Ammonia ist bereits verdünnt), befeuchte damit einen leinenen Lappen und reibe kräftig. Danach polirt man mii einem weichen, trockenen Tuche nach. Auch Essig macht kupferne Gegenstände glänzend, dach beschlagen sie darauf leichter wieder. Mit Putzpulver halten sie sich wohl länger glänzend, doch ist es bei kunstvoll gearbeiteten Dingen schwer aus Rijen und Verzierungen zu entfernen. Zur Reinigung kupferner Kes sei empfiehlt sich Kohlenöl, in das man einen Flanelllappen taucht. Praktische Wärmesäcke. Viele Leute leiden sehr an kalten Füßen. die. sich besonders des Abends im Bette bemerkbar machen und am Einschlasen hindern. Dagegen helfen prächtig trockene Wärmesäcke mit Kleie gefüllt, die vor allem bei Kindern den Wärmeflaschen aus Zink oder den Krügen aus Thon vorzuziehen sind. Die Wärmeslaschen und Thonkrüge sind nie ganz ohne Gefahr; die Krüze zerplatzen und durch eine allzu große Spannung der in der Flasche sich entwickelnden Dämpfe ist es schon öfters vorgekommen, daß auch diese zerplatzt ist. Weit besser ist es daher, die Betten mit Kleiensäckchen zu erwärmen.Die Säckchen stellt man aus grober Leinwand, ungefähr 10 Zoll lang und' 10 bis 12 Zoll breit, her und füllt sie mit Kleie. Sie werdendes Morgens gelüftet, dann tagesüber auf demOsen, dem Herd oder dem Backofen gewärmt und Abends zeitig in die Betten gelegt. Die Kleie gibt eine angenehme Wärme, die sehr lange vorhält, und man kann 'die Füße bequem daran stemmen, ohne Schaden zu nehmen. Einen angenehmen Fußsack kann man sich auch aus Flanell herstellen und oben mit einem Zug versehen. Diesen Sack hängt man tagsüber hinter den Ofen und nimmt ihn Abends mit ins Bett, um die kalten Füße hineinzustecken. Diphtherie!) acillus und Citronen säure. Die ausführlichen Mittheilungen, welche d'Espine, Abatie, Löffler, Vabes und.Ferran über die Disinfektionskraft der Citronensäure veröffentlichten, veranlaßten Hugo Laser, die antiseptische Wirkung der letzteren auf den Diphtheriebacillus festzustellen. Nachdem eine ausgedehnte Versuchsreihe an Meerschweinchen die günstigsten Resultäte ergeben hatte merkmaliges Abtupfen der diphtheritischen Membranen mit Sprocentiger Citronensäure tödtete die Diphtheriebacillen ab folgten Versuche an Menschen. 20procentige Citronensäure übte im Munde keine ätzende, sondern eine zusammenziehende Wirkung aus. Von den 15 Diphthe-ritis-Kranken, die zur Bthandlung kamen, wurden 14 in durchschnittlich 3 Tagen geheilt; nur ein sehr vorgeschrittener Fall endet: tödtlich. In 70 Fällen, wo das Mittel gegen einfache Angina (Bräune)zur Anwendung kam, erfolgte stets die Heilung in 12 Tagen. Die Ordination war 5 10: 100, davon 1 Eßlösfel. auf 1 Glas Wasser, stündlich zum Gurgeln für größere Kinder; ferner wurde alle 1 2 Stunden die Lösung .innerlich gegeb:n, und zwar größeren Kindern 1 Eßlöffel, kleineren 1 Theelöffel voll. Zugleich aßen die Kinder noch Citronen oder tranken deren Saft in Wasser. Uebrigens wurde die Ordination gern genommen. Erfrorene Nasen. Es giebt kleine, ungefährliche Leiden, die trotzdem sehr unangenehm sind. Zu ihnen zählt die erfrorene Nase. In der warmen Jahreszeit ist sie schön blaß und ruhig, sobald aber der kalte Winter kommt, wird sie rebellisch. . Tritt der unglückliche Besitzer einer solchen aus der kalten Luft ins warme Zimmer, so röthet"sie sich gar bedenklich, erregt dadurch eine höchst unerwünschte Ausmerksamkeit der Gesellschaft und plagt ihren Träger durch ein,lästigesPrickeln und Brennen. Gegen die erfrorene jafc sind im Laufe der Jahrhunderte recht viele Mittel empfohlen worden, vom Honigseim der Vorfahren bis zum Jodkollodium und Ichthyol. der Neuzeit.. r?ber stets lehrte die Erfahrung, daß selbst, di: -.bermterten" dieser Heilmittel nur ausnahmsweise halfen, so dak Aerzte mitunter diese NasenPatienten mit dem schlechten Trost zu- ? . r. i:r.a (".:.. . t . . ruaivleien, gegen uicjca cciuc gcuc e? keine Hilfe. Auf einem der letzten mediciniicö naturwissenschaftlichen Congresse hat nun Dr. Hugo Helbing ein seh? wirksames Mittel .gegen-- tu frorene Nasen aefunden und zwar in der Wunderkraft Elektricität. In den

! erfrorenen Nasen sind die Blutgefäße geschwächt, man muß sie stärken, und dies kann der konstante elektrische Strom bewirken. Man setzt die beiden Pole der galvanischen Batterie rechts

und lmks auf die kranke Nase und laßt den Strom durchlaufen, stärker oder schwächer, je nach der Empfindlichkeit des Kranken. Infolge dieser Behandlung wird die Nase sehr roth, beinahe glühend; aber die Aufregung legt sich bald, und nach zehn bis fünfzehn Sitzungen" ist das Leiden in der Regel verschwunden. So versichert wenigstens Dr. Helbing, der in fünf Iahren einundzwanzig solcher Bedauernswerthen, Männlein und Weiblein, elektrisch behandelt und meistens geheilt hat. Ein College von ihm hat diese Methode gleichfalls versucht und u. a. einen Sergeanten von einer .mäßig rothen" Nase befreit. Bewährt sich diese Sache, so wird die Elektricität wohl auch aus anderen erfrorenen Gliedern, aus Hand und Fuß. den Frost vertreiben. Den m'-so-lästigen Erkrankungen Beba't'!' winkt also eine neue Hoffnu'?: f entlieh wird sie diesmal in Er?.i7 5.chen. ,,, - Deutsche Loeai?kaHrlHtsn. &ad:Txu Dresden. Ein Arbeiter Paulus. der am 5. Oktober v. I. in der Nähe der Schü'tzenkaserne bei einem Schleusenbau beschäftigt war, hatte aus Uebermuth einem Trupp von etwa 60 Soldaten, die irgend eine harmlose Melodie pfeifend vorbeimarschirten, zugerufen: Pfeift doch einmal den Socialistenmarsch". Hierfür wurde Paulus wegen Beleidigung der bewafsneten Macht unter Anklage gestellt und zu zwei Monaten Gefängniß verurtheit. Annaberg. In Geyer feierte das Posamentier R. Triemer'sche Ehepaar in guter Gesundheit das 80jährige Ehejubiläum. M e e r a n e. Hier brannte das dem Gutsbesitzer Friedrich Demmler gehöriqe Gut nieder. Sebnitz. Der Herberas-Pächter Schultze, der frühere Wirth der Restauration 5Zur Weintraube" dahier, ist unter dem Verdachte, den in genannter Restauration ausaebrochenen Brand, bei dem ein Schriftsetzer seinen Tod in den Flammen fand, angestiftet zu haben, verhastet worden. T r a ch a u. Hier sind die beiden, noch in zartem Kindesalter stehenden Töchter des Handelsmannes Schulze in Abwesenheit von Vater und Mutter erstickt. Zwickau. Neuerdings haben sich wieder bei den südlich vom Schwanenteiche gelegenen Grundstücken infolge des Kohlenabbaues Senkungen der Erdoberfläche gezeigt. Es sind daher Pachtverhältnisse bezüglich derartiger gemeindlicher Grundstücke von' der Stadtgemeinde aufgehoben worden. Der. Gasthof zum Paradies dahier, in dem' einst Luther vor Verfolgern Zuflucht, gesucht und gefunden und dabei dies' Haus als sein Paradies" bezeich net haben soll, begeht in diesen Tagen daö 400jahr:ge Jubiläum. Wlsaff'Lstkring. C o l m ä r. In der Haußmann'schen Spinnerei in Logelbach gerieth die 17iährige Arbeiterin Elise Vurkart in das Transmissionswerk und wurde von der Kurbel so lange herumgeschleudert, biZ nach einiger Zeit der Betrieb abgestellt wurde.' Die Aermste starb unter großen Schmerzen. Sauern München. In einer hiesigen Kunstanstalt wurde ein Gemälde, welches dortselbst zur Abnahme einer Photographie hinterstellt war, und daS einen Werth von 4000 Mark repräsentirt. von böswilliger Hand durch einen Messerquerschnitt zerstört. Man vermutbet einen Rackieakt und soll bereits Anhaltspunkte gefunden sein, welche wahrscheinlich zur Eruirung des Thäters führen dürften. A i ch a ck. 3ta Walckbofen brannte das Anwesen des Glltlers Jäger ab. Cntsteyungsursache: Eine Katze legte sich in den .Aschenhaufen, fing Feuer und rannte auf den Heuboden., welcher durch diese lebende Fackel sofort- zur Entzündung kam. Augsburg. Eine der ältesten, wenn nicht die älteste Gesellfchast Deutschlands, die hiesige Gesellschaft Schiebgraben", feierte dieserTage daS Jubiläum ihres 200jährigen Bestehens.' Abensberg.- In einem hiesigen Gasthofe hat sich der verheiratete Geschäftsreisende Edenharter- aus Regensburg erschossen. Vobenthal. Die Mühle des Herrn Christian Helbing ist ' abgebrannt. , , - Kaiserslautern. Der . in zweiter Ehe verheirathete Zimmermann F. Groß hat sich in der Nähe des Waldschlößchens am Weg in's Dunkelthälchen mit seinem 8jährigen Söhnchen Friedrich, das aus der ersten Ehe des Unglücklichen stammte, erhängt,und zwar hing er baZ .Kind sich - an den Hals und sich selbst an einen Baum. An der Leiche des Söhnchens waren von. Vögeln Nase und Ohren zerfressen. Laufach a. Salzach. Verunglückt sind an den. ärarialischen .Steinbrüchen lNaaelttue). die fick von bier an dem Salzachuser eine Stunde weit hinabziehen, vier Arbeiter, indem 'sie', von einer jäh und unvermuthet. herabstürzendcn Masse verschüttet wurden und nur als. Leichen wieder ausgegraben werden konnten. Zwei sind FamilienVäter; zwei sind ledig.' " " M i l t e n b e r g. Der ; Stationsmeiste? und Packer Schmittroth von hier. . verheirathet und ' Vaier von ' sechs Kindern, ließ sich wiegen miklicker Familienverhältnisse von einem ' heim Rangiren losgekuppelten' Wagen über fahren. Der 'Kopf wurde 'ihm vom Rumpfe getrennt.. . -. .Neustadt a.'H. Am alten Weg fSanderstraße) erschoß sich - der :- 29 Jährt alte Georg Fuchs aus JUicken, bach bei Kaiserslautern.' Rea.enZbu.rg' Eine. Frauenleiche. welcher der Kopf fehlte und die

Ohne seines

Z?. lGNT

Rheumatismus. Yuckner, Teraö. Jahre litt ich au rheumatischen Schmerzen, und ar häufig bettlägerig; durch die Anwendung on St. Jakobö Ocl wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morkon. Jas Akut ist das

oDr. August König's Hamburger Tropfens Das bette Mittel dagegen.

:n etiren Sack eingenäht war, wuroe vom Eisgang der Donau bei Donaustauf an's Ufer geschwemmt. Zweifellos' liegt Mord vor. Würzburg. Der Brunnen, web chen der Prinz - Regent bei Anwesenheit in Würzburg der Stadt gestiftet und der am 8. Juli am Vahnhofplatz enthüllt werden soll, wird vollständig aus carrarischem Marmor die Erzstatue des hl. Kilian ausgenommen vom Bildhauer Balthasar SchmiR in München gefertigt. Die Statue wird vom Erzgießer Miller gegossen. Müttemvera. Stuttgart. Der 22jährigz Kaufmann Maz Schmidt von hier hat sich in München erschossen. Calw. Letzthin kam es vor, daß drei mit Schnee vom Bahnhosrayon beladene Güterwagen, anstatt solche vor der nächsten Station Teinach abzukuppeln und die Ladung in die vorbeisließende Nagold zu schütten, unbehelligt bis nach Freudenstadt gefahren wurden, woselbst der SchneeImport große Heiterkeit erregte. Dietenheim, O. A. Laupheim. In der Scheuer von Wittwe Gruber brach Feuer, aus, welches dieselbe nebst ihrem reichen Inhalt vollständig em äscherte. Brandstiftung wird ver muthet. H e i d e n h e i m. Bei einem Streit: wurden in Hurben einem verheirathetn Mann, Namens Weitrich, so zahlreiche Messerstiche beigebracht, daß er bald daraus starb. Zwei der Bethe! ligten wurden verhaftet. Ottmarshelm.. Der hiesige Fuhrmann Schilpp verunglückte auf dem Heimwege von Heilbronn in der Nähe vom Pfahlhof. indem er unter seinen mit Erdolfassern beladenen Schlitten kam. Die Pferde trafen ohne Lenker zu Hause ein; letzterer blieb tn der grimmigen Kalte liegen und wurde todt aufgefunden. Pfalzgrafenweiler. Lcrnm Wirth Strahler skrzte von seinem Heu boden herunter und starb an den erhal .toren Verletzungen, nach einer halben Stunde: er hlnterM elne'Mttwe m vier unversorgten Kindern. R o t t w e i l. Der ledige, 36 Jahre alte Taglohner Martin Hengstler von Deißlingen in einem Gumpen des sog. Altbacheö mit emem Strick um den Hals, -an welchen zwei Steine im GeWichte von 15 Pfund gebunden waren. todt aufgefunden. Weikersheim. Ein erschü't ternder Unglllcksfall trug sich hier zu. Frau M. Bloch aus Mühlen a. N. harrte m einer Restauration amMarkt platz der Postabfahrt nach Creglingen. Ihr Kind im Wlrthschaftszimmer zu rücklassend, wollte sie den Abort aufsuchen, verfehlte dabei die richtige Thüre und fiel so unglücklich eine Kellertreppe hinab, daß der Tod sofort eintrat. rNherloattzun, Jsssen. Darm st ad t. Der Hofbibliothekar Dr. Guft. Nick wurde zum Direktor der Hofbibliothek ernannt. Der Medizinalrath Küchler hat sich gelegentlich einer Operation an der Maus der Hand verletzt; er liegt in Folge Blutvergiftung schwer krank darnieder. Mainz. Herr I. Koch, hier, hat vor einiger Zeit in Friedrichsberg bei Berlin ein großes Terrain erworben, auf. welchem Platz für etwa 70 Häuser vorhanden ist. Die durch dieses. Terrain angelegte Straße, an welcher bereitS zehn Neubauten stehen, hat nach Herrn Koch von der dortigen Behörde zugegangener Mittheilung den Namen Mainzerstraße" erhalten. Schneidig. .Lieutenant (Casinovorstand, die Tasel musternd): Ordonnanz, Sie sind ein'Kameel! Ist ja Mes schief gedeckt! Sie sind wohl Schieferdecker, he?' Wortklauberer. Polizeidienere .Sie - müssen mitgehen!" Betrunkener (un Rmn'tem liegend): Sie.san 'mal optimistisch! I kann kaum noch stehn, ich will versuchen, mit zu schwanken." B e i der Gemeindewahl. Jörge: Wen wählen wir denn zum Vorsteher?" Michel: Den Stoppelbauer muß mer wählen, er is wohl der Dümmste, er hat aber die ariföt: Swbe. Oedenken Oie, daß die Wikconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen des Publikum? besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapolii und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Lm,e zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen a Superior See angesehen Wird. Bedenken Sie ferner daß die WiSeonfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht als irgend eine andere Linie im scorowesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. ftür weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachLeu Ticket Agenten oder an 2aS. C. Pond, Gen. Pass. Vlgent, MvaukeeMb)

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