Indiana Tribüne, Volume 11, Number 197, Indianapolis, Marion County, 4 April 1888 — Page 2

- mJa-V"' -

Zndiana Tribüne. Erscheint KKgliH und Ssstgs. k?ie tizliche .Tiidüne' Irttt durch den Träger 12 Ccntt pt Woch. die Sonntaa.Tridun 5 Cent? p Woche. e:de lufammen 15 Cent. Per Post zugescdi in oriuibezahlung J6 xer Jahr. IOO.MarvlanöSr. JndnaösliS, Ind., 4. April 1878. Eine wlchtkac ??findttttt;. Herr illiani H. TanirlS welch?? gegenwättig in No. 5720 Va allkstraße in der Vorstadt Englemood bei Cdlcago uiobnt. befindet sich auf dem besten Wege, ein berührter Man:i und ein Wohlthäter der Menschheit zu werden, sallS sich seine Erfindung bemährt. Er hatt? sich in der Staatshauptstadt Epringficld als einer der Mitglieder der (fguptian Food Preservative ßornpann" incorporiren lasien, und dieser Umstand reranlas;:e einen Reporter, ihn in seinem Hauic aufzusuchen und ihn ;u fragen, rvelchen Zweck die neugegründcte Gesellsckail eigentlich verfolge. Herr Daniels zauderte eine Weile, dann aber t!at er sein Herz anf und ertahltt. ch bin." so sagte er. als Verkäufer in der "ivirnut Esten & Camp seil 19 fahren thätig gewesen. Ich bin in '7)a:ec!-(5ountri im Staate New tyoxt imJaKre 1347 geboren und kam im Älter von 16 Jahren nach dem Westen, um in Chicago mein Glück zn versuchen. Seit der Zeit habe ich stets in Chicago gen?o!;nt. Ich bin kein Chemiker, doch wollte mir schon seit Jahren die Idee nicht aus Um Kopfe, ob e5 nicht möglich sein würde, ba3 früher von den Cgyptern angewandte Verfahren juni Cinbalsa miren von Leichen wieder von Vccuem zu entdecken. Crst vor ungefähr einem abre verfiel ich auf eine Idee, die mich meinen iele näher zu bringenschien. JÄ stellte oerschieöene Versuche an, die sammt lid) ein überraschendes Resultat lieferten. Ich dars Jbuen natürlich nicht s.tgen. mit welchen Mitteln ich meinen $mci erreicht habe. Meine Erfindung befinoel sich noch im Patentamt zu WashinJko'l. und ,nehrere Theile derselben sind dort noch nicht erledigt. Indessen üaben wir hier in Chicago bereits eine Gesellschaft mit einem Grundcapital von einer Million Dollars gebildet, um mein? Erfindung auszubeuten. Ich habe für inich den controllirendcn Antheil vor-debaltcn-die anderen Geschaftstheilneh n:er find Herr C. W. Quackenbush und der Advokat Tavid I. Wilcö. In der lkrsmdung steckt jedenfalls ein Haufen vclo. 'ei meinem Verfahren kann man Fleisch auf die weitesten Cntfernunvn hin verschicken, ohne daß dies mehr kostet, als den zeh:Uen Theil für daö Eis, welches gegenwärtig in den Nefrigeratorcars benutzt wird. Durch meine Mek!,ode würde eine der kleineren Schwineschlächtcreicn in Chicago alljährlich mindestens $250,000 an Unkosten sparen, und die Grenzen der Ausnützung meiner Cnindung lassen sich gegenwärtig noch gar nicht absehen. 3 habe," so fuhr Herr Daniels for:. nicht allein mit Fleisch, so?idern auch mit Früchten, Blumen, Wasser, Miicü. Eiern u. s. w. erperimentirt. In keinem einzigen Falle schlugen meine Versuche fehl. Die von mir behandelte Milch konnte drei Wochen lang in einem warmen Zimmer stehen bleiben, ohne zu gerinnen oder auch nur sauer zu werden. Wasser ist auf dieselbe Weise gegen jedes Verderben gefeit, und es bleibt wochenlang frisch und klar, als ob es erst auS dem Brunnen geholt worden wäre. Ich unterzog Blumen demselben Verfahren und ließ sie im Strauß wochenlang in meiner Wohnung stehen, ohne daß sich ihr Aussehen auch nur im Geringsten geändert hätte. Freunde, die mich besuchten, waren der Ueberzeugung, daß die Blumen höchstens seit einem Tage abge pflückt sein könnten. Dabei büßten die Pflanzen auch an ihrem .Wohlgeruch nichts ein. Ich unterwarf Beeren aller Arten meiner Methode und hatte die Genugthuung, daß ich geradezu erstaunliche Resultate erzielte. Die Beeren verloren weder ihre Frische, noch ihre natürliche Farbe und behielten wochenlang ihren Wohlgeruch, als ob sie eben erst abgepflückt worden wären. Hier," so erzählte Herr Daniels dem Reporter weiter, hie? sehen Sie ein fet tes, hübsches Huhn, welches gut genug zubereitet ist, um sofort im Ofen ge backen zu werden. Sie werden e3 mir kaum glauben wollen, es ist aber eine Thatsache, daß dieser saftige Braten sich bereits seit 60 Tagen in meinem Hause befindet. Dabei habe ich mir durchaus keine Mühe gegeben, ihn vor dem Verderben zu schützen. Natürlich unterwarf ich ihn zuerst meinem Conseroirungsverfahren, dann aber wollte ich mich überzeugen, ob das Letztere auch wirksam sei, und nahm zu diesem Zwecke verschiedene Proben vor. Ich hing das Huhn in unserem warmen Speisezimmer auf, dann brachte ich es in die kalte Kammer, spater sogar in den Hof, wo das Thermomcter unter öcull stand. Schließlich nahm ich es wieder in das warme Zim. mer. aber das Chicken" ist rein unverwüstlich. Es verdirbt nicht und sieht ebenso frisch aus, als ob es eben erst geschlachtet wäre.' Sie sehen dies ja selber mit Ihren eigenen Augen." ..Vor mehreren Monaten kaufte ich ein gutes Stück Rindfleisch zum Braten und uurerwarf es demselben Proceß. Ich hielt es bis zum Sonntag in einem wcrrmcn lmmer und ließ eS dann braten. Ich hatte einige Freunde zum Mittagsessen eingeladen, und der Braten schmeckte ihnen, ganz vorzüglich. Sie rühmten, derselbe sei äußerst zart, saftig und schmackhaft, und fragten mich, wo ich dieses ausgezeichnete Stück Fleisch gekauft kabe. Ich behielt die Wahrheit für mich, bis die Mahlzeit vorüber war, und theilte ihnen erst dann mit, daß sie Fleisch geaessen hätten, welches fchon länger als zwei Monate in meinem Hause gewesen sei. Bei dieser Gelegenheit gewann ich die Ueberzeugung, daß das Fleisch bei meinem Verfahren durch längeres Lagern nur gewinnt, ebenso wle Wein besser wlrd, ...... r ?' . - ., wenn er im nane :anaere sm aller!.-

r-

M loiUV lo jchlöß öer Nrflnoer tl nen Bericht, in diesem Sommer einen neuen Versuch machen. Ich werde mitten im Jnni mir eine Quantität Erdbee, ren für den nächsten Winter einlegen, und bin fest davon überzeugt, daß ich sie noch zu Weihnachten auf meinen Tisch werde stellen können, als ob sie eben frisch gepflückt worden wären. Es ist dabei gar nicht nöthig, daß die Etdbeeren besonders verpackt oder zugedeckt werden. Man kann sie offen in einem Gefäß stehen lassen, wenn man einen Raum hat, wohin kein Staub dringt. Künftighin wird eS nickt mehr nöthig fein. Früchte, Gemüse oder Fleisch hermetisch zn verpacken, um sie vor dem Verfaulen zu schützen. Im Gegentheil wird durch mein. Verfahren die Qualität der präservirten Sachen eher verbessert, als verschlechtert. Sie werden mürber, zarter und schmack, hafter. Vor einigen lochen nahm ich ein geschlachtetes Huhn und hing es keine zwölf Zoll von meinem Küchenofen auf. In dem Ofen wird jeden Tag gekocht und gebacken, und die Hitze übte natürlich anf das Huhn ihre Wirkung aus. Es verdarb indessen nicht, sondern trocknete nach und nach zusammen, sodaß schließlich die Haut hart wurde, wie Pergament. Ich weiß nicht, ob ich der ursprüngliche Er.sinder dieser Entdeckung, gewesen bin. Die alten Egyptcr verstanden die Kunst, ihre Leichen derart einzubalsamiren, daß dieselben noch Jahrtausende lang ihr natürliches Aussehen behielten. Vielleicht ist es mir nur gelungen, das uralte Geheimniß der Egypter wieder von Neuem zu entdecken." JrühjahrS-ttrankheiten. W vielen amerikanischen Familien sierricht die Sitte, jedes Frühjahr Blutreinignttgsmittel" einzunehmen, anch wenn' dazn gar keine Veranlassung vorliegt. Da werden Unmassen von Ealome!, Sassaparilla und Patentmedicinen verschluckt, nicht etwa ans wirklich vor handcnem Bedürfniß, sondern nur des althergebrachten Gebrauchs wegen. De F7.brilanten von Patentmcdicinen befon ders lassen es sich angelegen sein, auS rein menschlichen Rücksichten" die BeNutzung ihrer Fabrikate als Heilmittel gegen alle möglichen und unmöglichen Leid:n in der Frühjahrszeit zu empfehlcn, und es gibt noch immer Tausende gläubiger Seelen, welche ihren Rathschlügen folgen. ES ist sehr leicht, ein Krankheit zn heilen, die zumeist nur in der Einbildung besteht, wenn die W!edicin im gläubigen Vertrauen auf ihre Heilkraft eingenommen wird und nicht zu billig ist. Tritt nur reichlicher Stuhlgang ein, dann ist dem Patienten" in der Regel gleich geholfen, und er schwört fortan auf die Wunderkräfte des vonihu. eingenommenen Mittels. Auch Abkochungen verschiedener Heik: kräuter werden als ,.Haus....ttel" um dit Frühjahrszeit von vielen Familien in Amerika verwendet. Fast in jedem Haust hat man gewisse Licblingsmedicinen, die mit rührender Gewissenhaftigkcit benutzt zu werden pflegen, ob sie nun dem an'qeblich oder wirklich Kranken zuträglich sind, oder nicht. DaS Blutreinigen" wird indessen anch von solchen Leuten besorgt, die sich sonst ganz wohl befinden. Sie thun dies nur, weil sie eö von jeher soewomit find, ebenso, wie das Ausklopfen der Teppiche im Mai. Es ist allerdings richtig, daß der Mangel an frischen Gemüsen, wie er sich in der Regel gegen das Ende des Winters einstellt, bei manchen Leuten unliebsame Störungen im Gefammtorganismus hervorruft. Seefahrer, weiche lange Zeit unterwegs sind und kein frisches Gemüse bekommen können, werden häufig von einer heimtückischen Krankheit, dem Scorbut, befallen, und haben viel unter ihr zu leiden, bis sie wicder in einen Hafen kommen und sich in den Besitz von Pflanzenkost setzen können. Auch die Bewohner des Festlandes find manchmal bei zu eintöniger Kost im Winter dcnsclben Krankheitserscheinunaen unterworfen, doch genügt bei ihnen in der Regel der Genuß von Citronen neben einem leichten Abführungsmittel, um das Uebel zu heben. Das Quacksalbern mit Patentmcdicinen und blntreinigcnden" Mitteln hat absolut keinen Zweck. Es gibt wirklich Frühjahrs-Krank-heiten, die man zu vermeiden suchen sollte, die aber mit keinen " BloodpimfierV zu beseitigen sind. Der häusige WetterWechsel aus unserem Continent setzt besonders in der Frühlinaszeit die Menschheit manchen (gefahren aus, vor denen man sich nur durch die größte Vorsicht r 1 ä . r- , - r . c r Qniyen rann, auvliaculla) dle Zungen und der Hals werden durch einen vlöblichen Uebergang des Wetters von Wärme zur Kalte oder umgekehrt, anaearrnen. und die Sterbelisten einer jeder Stadt zeigen, wie gerade um die jetzige Zeit viele Personen in Folge der Erkältung lyrer ttymungsorgane sterben müssen. Es wäre besser, wenn man sich vor den Einwirkungen der plötzlichen Wetterübergänge schützen wollte; die Sterblichkeit : " r. f. - .-. . . ti r ui ijiuyjaiji luuruc aisoann nicui so groß ..sein, wie dies negenwärtia de? Fall ist. Die Gesellschaftöinseln. Ein Reisender, der sich kürzlich auf den Kalzit! oder Gesellschaftsinseln im austra lischen Archipel aufgehalten hat, schildert dieselben als ein wahres Paradies auf Erden. Die Eingeborenen sind groß und schlank und haben nicht unschöne,regelmäßige Gesichtszüge ; unter den Frauen und Mädchen findet man sogar Schönheiten ersten Ranges, wenn man von ihrer dunkeln Hautfarbe absieht. Beide Geschlechter haben Blumen sehr gern und schmücken sich mit Leis" oder Kränzen, die sie um das Kopfhaar oder um den Nacken tragen. Auch lieben sie es, weiße oder rothe Blumen hinter ihre Ohren zn stecken, was einen seltsamen Contrast zu ihren schwarzen Locken gewährt. Dabei sind die Insulaner sehr geselliger Natur. Sie fühlen sich nie wohler, als wenn sie sich in Gesellschaft befinden, und man kann sie zu einer jeden Tageszeit sehen, wie sie in Gruppen auf dem Boden hocken oder lagern und dabei lustig plaudern, lachen oder singen. Eine Eigarette geht von Mund zu Mund ; ebenso wird eine Ananas oder eine Flasche Bier von einer Gesellschaft gemeinsam verzehrt, auch wenn an ihr zehn bis zwölf Versonen theilnebmen.

' V . .57??' ' . -.','' ? 'v-' is'TdXi

,,' SOi aewöhUllchen MahnelteN und oäs frühstück um 10 Uhr Vormittags und ' das Mittagessen um S Uhr Nachmittags. Außerdem wird beim Aufstehen aus dem Bette Morgens Kaffee getrunken und Brot gegessen. Die Speisen lassen an Vortrefflichkeit nichts zu wünschen übrig. Frische Austern und große Krebse aus der See sind jeden Tag zu haben, die feinsten und zartesten Gemüse ebenfalls, und auch an gutem Geflügel herrscht kein Mangel. Den Gipfelpunkt ihrer Kochkunst errcichen die Tabitier jedoch mit ihren qebratenen Spanferkeln. Das ist eine Tclicatcsse. auf die sie mit Recht stolz sind. Das geschlachtete Ferkel wird sorgsältig zubereitet und gewürzt, und dann bringt man es in einen Ofen, der aus einem in der Erde ausgegrabenen und mit glühend heißen steinen eingefaßten Loch besteht. Der Braten" wird mit Laub bedeckt und dann mit Erde zugeschüttet, worauf man ihn ruhig rösten läßt, bis man weiß, daß er aar geworden ist. Das Fleisch schmeckt delicat und wird mit einer Sauce aufaetischt, die aus Kokosnüssen und Seewasser lu'rgesiellt wird. Trotz des Ccewassers hat dieSauce in dieserVerbindungdurch' aus keinen unangenehmen Geschmack. Die Inseln, oder wenigstens doch der größte Theil derselben, stehen unter französischem Protectorat, und in der bedeutendsten Ortschaft befindet sich eine kleine französische Garnison, welche ein Musikcorps besitzt. Jeden Donnerstag Abend gibt es ein Frejconcert auf einem kleinen, grasbewachsenen und mit hohen Bäumen umgebenen Platze in der Nähe der Kaferne. Die Concerte werden von den Eingeboicnen sehr fleißig besucht, und sie geben sich bei solchen Gelegenheiten stets einer ausgelassenen Lustigkeit hin. Da wird getanzt und gesprungen, gescherzt und gelacht, bis die späte Abendstunde dem Concert Einhalt gebietet. Erfrischungen" aller Art sind dabei in Menge vorhanden und wandern vonHan zu Hand. Die Inseln sind gebirgiger Natur, und nur an den Küsten sowie an den tiefer gelegenen Thälern der zahlreichen Flüsse und Bäche haben sich die Menschen angesiedelt. Auf die Berggipfel klettert höchstens einmal ein neugieriger Reisender. Soweit unser Gewährsmann. Thatfache ist, daß die Inseln in den letzten Jahren schwere politische Kämpfe durchgemacht und sich nur gezwungen unter das französische Joch gesügt haben, xot ches sie gegenwärtig tragen. Vom Jnlande. 3 i 1 1 i a in S h i r l ey wohnt in er Nähe der Stadt Ontario in Canada. r hat unter Wellington bei Waterloo ttlinpst, ist jetzt 103 Jahre alt und da.ci noch immer im Stande, zu Fuß an leocul Sonntag zwei Meilen zur Kirche zn gehen. Ein wahres Paradies für Pcddler und Agenten, welche in Privathänser einzudringen pflegen, um ihre Waaren mit großer Zungenfertigkeit und Zudringlichkeit anzupreisen, muß die Ortschaft Fairsicld Centre in Maine sein. Richt allein in Fairsicld Centre, sondern auch in einer Umgebung von einer Meile gibt es keinen einzigen Hund. In P o r t l a n d i n M a i n t starb vor einigen Tagen eine Iran Namens Mary A. LudkinS. welche sich rühmen konnte, die älteste Frau in der Stadt, ja in dein ganzen Staate zu sein. Sie hatte bei ihrem Tode ein ?llter von 117 Jahren erreicht. Als der Herzog von Clarence, der spatere König William I V. von England, die Stadt Halifar besuchte, war Mary, damals ein 17jähriges Mädchen, in demselben Hotel angestellt, in welchem der Herzog sein Ouartier ausgeschlagen hatte. ' Die Bierbrauer Ziebold und Hagelin in Topeka, Ks., welche in dem von dem Gcneral-Anwalt Bradford zur Feststellung derVerfassnngSmäßigkeit des Prohibitionsgesetzcs in KansaS ancstrengten Processe in der höchsten In-' stanz unterlegen sind, wollen die Flinte noch nicht in's Korn werfen. Auf Grund der neulichen oberbundesgerichtlichenEntscheidung, welche den einzelnen Staaten vas Eingreifen in den zwischenstaatlichen Handelsverkehr verbietet, verlangen sie das Recht, Bier für den Erport nach anderen Staaten und Territorien brauen zu dürfen. J,l Chicago hat der Nichter Collins angekündigt, er werde sich von jetzt ab am Samstag nicht mehr mit Ehescheiduugs '- Processen befassen. Als Grnnd dafür gibt er an, daß an Samstagen sich gewöhnlich eine Menge Leute, welche Nachmittags nichts zu thun haben, im Gerichtssaale einsinden, um Zeuge der pikanten" Verhandlungen zu sein. Ferner ließen sich die Sonntagsblätter nicht die Gelegenheit entgehen, die Sam-stagS-Verhanolungen mit allen gemeinen Einzelnheiten zu berichten und so die Gemüther der Bewohner zu vergiften. Man glaubt, daß auch andere Richter in Chicago dem ihnen von Herrn Collins gegebenen Beispiele folgen werden. Eine Mahnung für Einge wanderte, dock ia so bald als möalick , , , , - - - - - o Bürger dieses Landes zu werden, wenn sie überhaupt beabsichtigen, dleseS Lano zu ihrer dauernden Heimath zn machen, liegt in dem Schicksale vieler Wirthe in Philadelphia, denen die Gesuche um Licenzen meist abgeschlagen wurden, weil sie keine Bürger des Landes waren. Aber es gibt auch noch andere Vorrechte, welche, ganz abgesehen vom Stimmrecht, an das Bürgerrecht geknüpft sind. So enthalten z. B. in Philadelphia die Constitutionen der neuesten Vauvereine und anderer Vereine die Clauscl, daß alle ihre Mitglieder amerikanische Bürger sein sollen. In allen Staatsgesetzgebungen und auch im Conareß zeigt sich das Streben, das Recht, Grundeigenthum zu besitzen, ausschließlich auf amerikanische Bürger zu beschränken, und es kann sich deshalb sehr leicht ereignen, daß viele Deutsch-Amenkaner, welche bis jetzt vernachlässigt haben, das Bürgerrecht zu erwerben, in Unangelegenheiten kommen können. Der Papst hat den Priester der Peters-Gcmeinde zn Chillicothe in Ohio, E. Windthorst, einen Neffen des deutschen CentrumsführerS, zu seinem Cameriero egreto" (Kammer-Secre-tär) mit dem Titel Monsignore ernannt. Pater Windthorst wurde im Jahre 1846 zu Lüdenscheid im Sauerlande geboren und ist der Sohn des Justizraths Aujt

:riJX Wmott)orsk zu DWömgi m oeiucyte die Gnmnasien zu Wesel und Duisbura am Rhein. Nach kurzem Aufenthalt in Münster, wo er die Akademie besuchte, kam er im Jahre 1868 nach Cincinnati und wurde vom Erzbischof Purcell in das Priester - Seminar Mount St. Marys of the West" aufgenommen. Im Jahre 1871 wurde er vom Erzbischof Wood vsn Philadelphia zum Priester eweiht und wirkte nun als Asfistenz-Pric-ster an der St. AugustinuS- und St. Josephs-Kirche zu Cincinnati, bis er im November 1881 als Ncctor an dieSt. PeterS - Kirche versetzt wurde. I n D a k o t a i n d e m nicht weit von Siour - Falls belegenen Oertchen Salem hat der Farmer Alexander Södcrborg, dem Namen nach zu urtheilen, ein Skandinavier, einen Versuch gemacht, in ziemlich ausgedehnter Weise Abrahams Opfer nachzuahmen. Vor einigen Tagen rief er nach dem Frühstück seine Familie zusammen nnd eröffnete ihr, daß der Herr ihm befohlen habe, ein Opfer zu bringen, und das solle jetzt ausgeführt c ar.r?-' i werden, viin großes ncesser yoieno, schlachtete er zunächst seine beiden treuen Hunde ab und erklärte dann, daß jetzt seine drei Kinder und dann seine Frau an die Reihe kommen würden. Er fing auch schon au, den Kindern die Kleider auszuziehen, da rannte die Anfangs vor Entsetzen starre rau laut schreiend zu den Nachbarn und holte Hilfe. Als die Nachbarn m's Hzus kamen, bot sich ihnen ein sonderbarer Anblick dar. Soverborg hatte zwar die Kinder nicht er mordet, sich aber mittlerweile selber alle Kleider vom Leibe gerissen und lies gänzllch nackend zum Hause hinaus. Man suchte ihn zn verfolgen, konnte ihn aber nicht einholen, und seither ist er vcrschollcn. Wahrscheinlich ist er ertrunken oder erfroren. Aus San Francisco wird fol gende Geschichte berichtet, die buchstäblich wahr sein soll: Vor einigen Tagen traf hier ein Reisender aus Fresno ein und verlangte in einem an der MontgomeryStraße belegenen Hotel ersten Ranges ein Zimmer. Mit großem Vedauer? wurde ihm mitgetheilt, daß alle Zimmer bis unter's Dach beseht seien, er möge aber im Laufe des Nachmittags wiederkämmen, um diese Zeit wurden viele Neu sende das Haus wieder verlassen. Der Fremde ließ sein Handgepäck zurück, sla? nirte dmch dle Straßen, nahm sein Mittagsmahl ein u. s. w. und kam nach mehreren Stunden in den Gasthof zurück. Der Clerk erklärte mit noch lebhaftcrem Bedauern, daß es ihm . unmöglich sei, seinen Wünschen nachzukommen, da alle vacanten Zimmer bereits wieder durch i r rr .ri.nr. ....... r r leiegrapylscue Vesieuungen oescyr seien. Und ich bleibe doch hler," versetzte der Fremde, als er zufällig im HotelReai? ster den Namen einer Dame erblickte, die ebenfalls aus der Fresnoer Gegend kommt und auf die der Fremde schon lange ein gutes Auge hat, ich bleiöe hier und sollte es mich hundert Dollars kosten." Und damit entfernt er sich, klopft an die Zimmerthür seiner Angebeteten und erzählt derselben, als er ihr'Gcmach betreten, wie es ihm gegangen :c., sie schließlich bittend, doch ihr Zimmer und ihr Herz mit ihm zu theilen dann sei ja Alles in Ordnung. Und die Dame sagte nicht nein. Beide fahren sofort nach der neuen City Hall, holen von Cupido 'Wifemann die nöthige Erlaubniß zum Heirathen, ein Diener dc Herrn legt ihre Hände dann ineinander und am Aoend zieht der junge Ehemann in das Zimmer seiner jungen Frau ein, iu deren Herzen er schon lange vorher, oinic daß er ls wußte, Quartier bezogen hatte. H i ch t n tt r i in westlichen ierns, sondern auch in mehr südöstlich ;c!egenen Theilen jenes Staates findet .as ?cutschthunl immer mehr Anerkennung. So schreibt man jtzt aus der achtzig Meilen östlich von der StaatsHauptstadt Austin gelegenen Ansicdlung Vurton in WashingtoncCounty an die Galveston News" folgendes: Die meisten Einwohner von Button sind tüchtige gediegene Deutsche, und die Farmcr in der Umgegend gehören zum größten Theile derselben Nationalität an. Die deutschen hier, sowie in anderen Gegenden des Staates, haben sich als würdige Söhne ihres Vaterlandes bewährt und mit der Thatkraft und dem Fleiß, welche für diesen Volksstamm so bezeichnend sind, nicht allein Land und Stadt ihren eigenthümlichen Stempel aufgedrückt, sondern beide auch zu einer hohen Stufe der Kultur und Entwicklung gebracht, wie sich in den gut bearbeiteten Feldern, den hübschen Wohnhäusern, dem veredelten Vieh und in Allem anderen zeigt, was dazu gehört, eine Gegend reich und blühend zu machen." Dom NuSlande. Eine grauenhafte Ent deckunq t t soeben von der Pariser Pow zei gemacht worden. Vor mehreren Iah, ren ließen sich zwei Frauen in der Pariser Vorstadt Vaugirard nieder und erössneten hier ein Heim für Waisen und andere Kinder. Bald hatten sie eine größere Anzahl von Zöglingen in ihrem . ..1 r . ? . ti. -.-.ri.. Hause, oie tyeiiwelse eine rccyi ansian diae Pension bezahlten. Doch nicht zu frieden damit, gingen die Damen von Haus zu Haus, um Gaben sur ihre mild? Stiftung" einzusammeln. Und diese flössen ihnen auch überreichlich zu. Indessen kam letzthin die Sache einem der Spender verdächtig vor, und er ver anlaßte die Polizei, eine Haussuchung bei den Damen vorzunehmen. Dieselbe fand in Gegenwart eines Untersuchunas richtcrs statt und förderte grauenerregende Dinge zu Tage. Die armen Kinder, deren ungefähr 46 sich in dem Pen sionate befanden, wurden in einem schrecklichen Zustande aufgefunden. Unaufhorliche Arbeit hatte ihre Körper so verunstaltet, daß die meisten einen qebeugten Rucken hatten und sich kaum aufrecht zu erhalten vermochten. Die Nahrung, die ihnen geboten wurde, war eine ekelerregende und bei Weitem auch quantitativ unzureichende. Ihre Schlafställe" waren in .vor Schmutz starrenden nassen Schuppen eingerichtet und ihre ager bestanden einzig in einem Bunde halbverfaulten Strohes.. Aber damit waren die Entdeckungen der Behörden noch nicht abgeschlossen. Vlls die Veamten namllch such entfernen wollten. hörten sie plötzlich aus einem Verschlage dumpfe Klaaelaute dringen. Ste be fablen. iu öffnen, aber die Vorsteherin,

rfrf:!:

Svs

ÜÄSS . . .

;-s'iVrilif."-vii-v--.vcj'S: V-vvi.'

, .... nett; am aaiiiiu Körper zitternd, bcyauptetcn. sie hätten den Schlüssel zu diesem Verschlage verloren. Darauf ließ mau die Thür desselben sprengen ; ein schrecklichcr Anblick bot sich den Eintretenden. Ein armes altes Geschöpf lag in dcmsclben' hilflos die Eindringlinge anblickend. Sein Leib war mit verfaulenden Lumpen bedeckt. Alles starrte vor Unrath und Schmutz in diesem Raume, in den kein Lichtstrahl zu dringen vermochte. Es wurde konstatirt, daß die Unglückliche ein Fräulein des St. Andre sei, welche von den beiden Betrügerinnen in ihr Haus gelockt, ihres Geldes beraubt und in dem lichtlofen Verschlage seit Monaten eingesperrt war. Da sie in Folge eines Un falls ihre beiden Beine verloren hatte. hatten die Nichtswürdigen ihr beide Holzdeine, die s:e trug, abgeschraubt, um sie an jeder Bewegung zn hindern. Auch ihre Gesellschaftsdame wurde in einem ähnlichen Zustande in einem andern Verschlage des Hauses gefunden. Ueberdles entdeckte man den Leichnam einer achtzigjährigen Dame, der bereits in Verwesung übergegangen war. Die Vorsteherinnen behaupten, daß diese ihre Pensionärineines natürlichen Todes gestorben sei, und daß sie nur aus Schonung für die Familie dieselbe noch nicht von diesem Abscheiden in Kenntniß gesetzt hätten. Die beiden Elenden sind natürlich sofort unter chloß und Riegel gebracht worden, um der Jury vorgeführt zu werden. Von irischen Mondscheinlerthaten wird vor etwa 14 Tagen gemeldet: Dieser Tage drangen drei ver, mummte Männer in die öffentliche Schule von Coolnagert und feuerten in Gegenwart der Kinder mehrere Scküsse auf den Lehrer Robertson ab. ' Der Letztere wurde in der Magengegend getroffen. Die Polizei hat, wie üblich, bisher noch keine Verhaftung vorgenommen. Ein ähnli cher Vorfall ereignete sich m Elohoe bei Cork, wo drei Gesellen in das HauS der alleinstehenden Wittwe Nolan einbrachen, einen Revolver abfeuerten und Gewehre forderten. Nachdem sie das Haus durchsucht und ein Gewehr gefunden hatten, zogen sie wieder ab. Eine dritte Mondscheinlerthat wird aus dem nnweit Loughrea gelegenen Dorfe Doon gemeldet. Elne Bande brach n das HauS des Farmers Martin Broderick ein, um dessen Bruder Lorcnz dafür zu bestrasen, daß er für den Agenten Lord Clanncarde s cearbeitet hatte. Da der Bruder nicht im Hause war, so ließen sie den Farmer schmoren, ihn nicht wieder unter sein Dach aufzunehmen und, wie es bei so feigen Gesellen nicht Wunder nimmt, auch der Polizei keine Meldung von dem Borgesallenen 511 erstatten. Ans Archangel melden die Arch. Gub. Wed." Folgendes: Auf einer Landzunge, die in die Bucht von Kandalak hinausragt und sich etwa fünf Arschin über den Meeresspiegel erhebt. liegt 30 Faden von dem Gischt der Userbrandung entfernt das Fischerdorf Kaschkaranzy im Kreise Kola, in dessen Nachbarschaft die Dörfer Kusomen und Olentzv sich befinden. Am 5. Januar, um die'viertc Morgenstunde, bei leichtem Nordwestwinde, wurden die Fischer von Kasch karanzy durch ein sonderbares dumpfes Geräusch erschreckt, welches plötzlich in lautes Krachen überging, als würden viele Geschütze abgefeuert. Die Bauern sprangen aus ihren Hütten und standen vor einem großartigen Bilde. Von der nordwestlichen Seite her begann das Eis der See gegen das Land vorzudringen ; in mächtigen Schollen übereinander sich aufthürmend, schob sich die Eismasse unaufhaltsam gegen das .Dorf vor. Das in Form einer Userböschung entgegentretende Hinderniß konnte die wandernden Schollen, die der ungeheure Druck der nachdrängenden Eisfelder vorwärts zwang, nicht aufhalten. Als das Dorf erreicht war, schob: die Eismassen die Häuser von der Stelle und vernichteten Alles, was ihnen in den Weg trat, es zugleich unter den eigenen Trümmern begrabend. Die Bauern konnten nur ihr Vieh rettrn und verloren fast ihr ganzes Hab und Gut. Um 8 Uhr Morgens kam das Eis zum Stehen. In einer Ausdehnung von 400 Faden war das Ufer mit einem etwa 30 Faden breiten Eiswall bedeckt, der sich fünf, stellenweise sogar acht Faden hoch erhob. Zwischen den aufgethürmten Schollen sah man hier und da die Neste der zermalmten Hütten und ander? Baulichkeiten. Es wurden im Ganzen 20 Häuser mit den Viehhöfen und 2 Speicher zertrümmert, ferner 11 Vadstuben und 6 Getreidescheunen, sowie viele Flschereigerathe und Hausrath. Ern größeres Seeschiff und 42 Fischereikarbassen wurden ebenfalls vom Elfe vernlchtet. Menschen kamen bet der Kata strophe nicht um. D ieser Tage kam in N e mscheid ein vielgereister Brief an. Derselbe war in Oesterreich zur Post gegeben und an einen Zeichner in Nemschci) adressirt.- In Oesterreich scheint man aber diese sonst so weltbekannte Stadt nicht zu kennen. Denn auf dem Couvert steht der Vermerk: .Nemscheid unbekannt, muß in Rußland oder Spanien liegen." Der Brief wanderte also nach Rußland. Aber auch hier hatte man von der Existenz RemscheidS 'keine Ahnung. In Moskau ist auf das Couvert geschrieben worden: Remscheid ist hier ebenfalls unbekannt. Nach Spanien". Erst in diesen sonnigen Gefilden ist Remscheid bekannt. Von dort wurde der Brief nach Deutschland befördert. Der Brief kam denn auch mit vielen Stcm peln versehen schließlich in die Hände des Empfängers. Die Ausgabe der chinesijchen Zeitung Shlh Pao" vom 23. Ja nuar enthalt folgende Bekanntmachung: Da seit lanae kein Reaen und Schnee gefallen ist, so sind die Landleute dieses Distriktes besorgt und haben beschlossen. um Schnee zu beten. Die Civil- und Militärbehörden der Stadt, von den obersten bis zu den untersten Äeamten, werden sich deshalb jeden Morgen in der Frühe nach dem Kuan-ti-Tempel . in Tientsin begeben und ihre Gebete bis 3 Uhr Nachmittags fortsetzen. Das werden sie, von heute an gerechnet, drei Tage thun, außerdem strenge fasten und auch nicht öffentliches Schlachten vo,z Vieh gestatten. ES ist sicher, daß so viel Aus; richtigkeit und Hingebung von Seiten der regierenden Klasse das Herz des Hirnmelö bewegen und die Erwartungen des Volke? erfüllen wird."

fc '9s Ä. J Xfm J'T MARK tfVl TRADE V DAS OKOSSESchmcrzcnlicilmittcl vegen Rheumatismus, vkeuralgia, Froft beulen, Hexenschuß, Kreuzweh, Röcken schmerzen, Verstauchungen, ver brühungen, Schnittwunden. Was es ist. 1 ff fttft ES ist mit einem Worte eine HeilX lvlV ung. ES ist ein Product wissend schaftlichcr Forschung und vieler Erxerimente. Of jta ES ist ein Mittel, welches Sckmerullliv ze mildert, bezwingt und heilt; daher ist eS wirklich ein Schmerzenstiller. 3f Ptt 3 ES tödtet im Augenblick Schmerzen, tHtelv. seine Wirkungen sind heilend und dauernd. Attt& ES ist nicht ein Mittel welches mir lvUX7 auf die Haut einwirkt, sondera eS dringt ew und bewirkt eine Vollständige und dauernde Heilung. 5tens. ES wirkt sicher und schnell. 4nä ES mildert augeublicklich und heilt OKlltf. dauernd. Zeder Bestandtheil in diesem ausgezeichneten Mittel hat einen anerkaunten Werth und die ganze Zusammensetzunz ist ei sicheres Mittel alle Schmerzen i heilen. Jede Anwendung bringt Besserung; jede Flasche enthält eine Heilung, jede Flasche ist in Bezug auf Qualität geprüft; jede ächte Flasche trägt die Faesimile-Unterschrist der Firma ; jeder Haushalt ixt Amerika kennt dessen Werth ; jede efprochene Sprache kennt seinen Namen: jede Zeitung lobt eS ; zeder Verkäufer kennt seinen Werth ; jeder Chemiker hält eS für Vollkommen. Vel allen Apotheken ,u haben. Vvels der Flasche, S0 Q tritt. m chaees L mim ca. Kimme, ii Cures wd Removes Tan, Sunburn, Dee St!ngsf Mos qulto and All Insect Citesi PIXPIX3, blotciieV Humors. Birth-Tnarl-i, end everr form osaila mi&hes, posltlvely cured oa the most deucate srln without leaTin? bcw, by Hop ÖlXLteXOXLt. Prioo SScts.. 50cts. end $1. At drorrzlsts or fcy mall. The HopPül MinTg Co., Kew London, Conn. ume uop i'iua ror cicic-neaaacue, ayspepei, bülougneas and coastlpati on have no egaat. 25a. In allen Apotheken ,u dabin. PjZAQ ö Wen einzigen uveg V VZaintre traft vollständig hn-züstskle. i a.1 " 7 . . no selbst rttfaetitb unbrnbar n Will DU" vj eschleirtskranueueu ttaerunvoauer mt bette, ferner, genaue Aufklärung über' Quisje derselben und Heilung, zeigt das aej dtegene Bück Ter ettnngs.nker:"25.. nbarkeitl Wriblickkett I be ! viuvrr. , All., 250 Seite mu zahlreichen levens, Keuen Bildern. Wird in deutscker Sprache gegen Einsevdunz on 25 Cents ia Post fc Ol '.i dreste: neutlIIil.Iii8tiliit.MCUn k:amps, iorzsam vervaat, tret niaavr. Qton Plare. nahe Broadway, Kew Tork, N.T. I Indianapolis, Ind., beim Buch, Händler u. h.ejier, zu öua vciawaxe tu. UST TVO O Fragt Suren Groeer darnach! s. F. SOLLIDAY'8 Fräp arirtes Buchweizen-Mehl Reines Backpulver. lQoblscdmeckende Extrakte und Vewürze. Wollt Ihr das Beste, dann kauft bei UNS.' kür die Saison 1887. Wl. Gnylor, Office: Viora Weot Str. 'Xeleblon 940. Luxus ! Die See Lwe Noute" ' (l & 8T L UNb O O O & I BAHN). (XMt. AttSAi.IAnf ' Hnnn fiMfttnr 40 I v uuitigiiu("" " PaZZagikre nach Olnoinnatl, Oloreland, SulTalo, unb allen Neu England Stäbten Schlafwagen zwischen Indianapolis unb S!ek Vor? ohne Wagenvechsel. . Direkte Verbinbung naü Missouri, Arkansas, Texas, Kana v , Nebraska, Colorado, Calisor- . nien unb Mexiko. ' Medrigfte Valen. tT- Man wende sich wegen nltyxtx Ins matio an v. B. Martin, Gen'l Pass. Agent, Eleve! d. W. J. Nichols, Gen'l West. Agen t. L 0 a i . MerrfSauQvfeisev. lanae benttSe Z Pfeifen. Cigarrensvitzen etc. bei On.i i Äucho, No. 199 Oft WafHington Str.

ä

m o nt i i

if n

"X 5? s 5 8 ( L X 31 S&W 1 I 2 V'wm I ä-Lg

A V.

)M l

u

es

EEBo

f. H. DOi

IS

I Ij, MWe. Z)as vellc FÄV Dsfen ! Bau und Unterlage - Filz! l Zwei- und dreifaches Asphal: DachMaterial, Dach-Filz. Pech, Kehlen-Theer, Dach-Farben, feuerdichter ÄSbest.Filz, sicher gegen Motten und Wanzen. S. . BIITHEE, (Nachfolger von StI St Smither.) 169 Wev Marvlandär. Tlv bon KZ. Mir stgts, IZr Sützt NVATOALXA LUfE ! Qacum? " sie bis kSrzesie unb beste Linie 55 e? St. JCoixl, i0OTiirl San aus, Xottp, IV o franko, Texca, .A.rlf&xiKta, Culo raclo, Not l&oxioo, Do oota and CJri.I2Co-öl if. af Bahnbeiz 13 ton CttU end die 6$- . etn ftcb asl Siahl. Die Wsge had ! ueveßen DndcheruuZk. 2er Zug t FchlüskZkgeu. V1cfiU, od si noa e:ü c nfttt Klaffe oder ttnigtasiin5iScte hsdrr werden durch snfett Veffazi?zSze nZtt fi'c t beförderi. Od Sie nxizi eis KtUet Kmait? ?tseu, ein Kxenrf.LNöbillet oder :7Zerd eine So: UiseudühsLet fcwv. Vi,, st-.t srkid Öle 3b EL. f, lorliiär, !stftnt evial Lzier.Zz.ol. sr,Z L, köZZblNlÜon unt siCi.-. CiT.,3c.4 5. H ik i, Ve.'l uKt. Lt.LsÄ, IU. . . V Va?..st ä vv" Ciseswb.ZLtt-Tgd!ljc. Sn!vn?t und Abng ?er ikif-ndbnzZze in Jndlanapo!i,ün und n4 kZsnn. tag. den 2. Januzr 18S.' Zeffnfondill, nodlfja aal Zk5d!o?ass'-e Cifrsbals. Abgang: VBlnnff: mit I täg I.. C.fS Es I riftSXabXcc. 10 SD 5 S ad Ae... 8.1S C ' ?bfvicfitlöl! i.)r ?bttHSail 4-0S P 51 ?iex. 6i'a Libx9 tag. icts gatagioA , Canbclia 2tac. ScUXtata .... 7.30 7 04tSjc I4)li ni icce... ?'... Tag ftrpnt.... 43 Aa Ctr 15 e$ntCjug ZAm Yc fr, t 11 55 S Zin aac See. 4.00 a3?fttrn WcU... SOOWnx ösetn flit ii kkvelaud, Colkmda5, kiseiuuatt ant Oaa. napvli Siseudah? (Set Hut,) 5r 1.. 350 6m nderlo j...ll.CC Cctcn8ifi. 7.30 Ob Ä1)E r ... 70 iCt8f tig R :ii.ii.qn 4? 3 ffr.... &isi 83 i Cil 3 0 B .t 8 r i:i 2 8 ,7da t.w vfts Viichigan iptefc 4.A'vm nt03 Hr. j, 10.15 Vrizhtwood Didiflon, 6. S.S.nnd I a?ßszttch. 2.dm eegttq. ii)rja ..,....:ojuti ,11 Oa J00xm 3 4) Sa 1514. tz tch.lv 3 w.45 yirn i 30 tia 7.3 Zm r ll.3JCa . 3.10 1 4&U5. .'-S R I ....... 5 00 Sa täelich. 7. 4larinaatt, 3cbtaaftcltl, St. Loni a. Thieago eisendah. kweizetDidifion. fc9ttils.ff S. 3.40 Tinetonatt tt 11 SZ v Pft,vg....... IMK ,?. e? t.5b tL rxreß ... 4"m ndian, . 10 li TS'riii if. 11. 4i Oeßern , ... Un : . tkgltch In CC 11 10f afavctt; Lee.. 4.45 Ra Chiesgs Didistou. Bto ftt f i 7.1O2 CicSa?f 8. ttattch c c Hl.. 3.10 r Stfas See ..11 i ia 6fl ti pc. I , a Peorta nxt.. tj,u hkag BXcu 9 Offttnt Tl.... .13X4KSI d.0V '.Z.?..'.'...'..fiafatjetle See... 6-O0 9 m fiflonlDOrt !.. 7.10 m Zudiasa, Vlookzts2 kdOestern klsenöa. ServaU.. 70 .ckleer 4.1, st; 111 Ecö3Ci tlgiiw kd cftem tj. täliS i.H)ta Cibc C9f c 10.40 8a aUicattcOiAB. 3 S5 itvt ftltft... Kd Oeftllche Division. Oftl.,aU....4.1J I Paeifte errriß... 7 sca Tägl. cprei ... 800 B2 z 10 tlantte l? ... 3 ddn I UtKtru 50 .... 3 SJftn - Kadast, St. oni, & Pacific. Bet (tieft fiil T.15 C X 9i 3.U HUK ,rtg 1 UBrn Xol tB T..10 11 hm Xit H6PiU. 8.4) U kdick Riö eck . 7.00 d Jndikväpsli end vineeunet viseubki. J3U aio f s 7.15 Sa I cc.lü K5 Km IHxMHBtl Kcc 4.1 fta Bctl ak, . 4.50 Ctertnaatl,tan;iIlonJc3aitaadpoIi(ölftul)Qn uvp V1L N V 4.1 Ba (Miir IviOlSu 5.80 3bpllu6t. 8.10 li Ba fttlU D.X.tK-V 3.50 m CoBnctlolIilM 8.55 MfttL 11 44 Cn Jnd, u eult10 li m wttnn, KCC 1 H H9 Zndianapolis, Deeatnr & Spriagsield. Xtt Peo NaU. S 30vm ' echv,ll,ug,e.. Z50V Vonie,uma Lee aulg Ennt...l01ZV U 5 Köm fßlonUfivxa Kcc Aal aulg Sonnt. 6 OAb S$tftJl4Ug 1 1 1...10 5ub Chicago, St. Louis & Pittlburg. Fus KP I R4rn lcc K. ftx tt?ks) 4.30 Bn fitno ,i. t.io Km IezKUL,. KP ntZonnt. 9 Ar , 9t tSgltch 11.45 HDauSg. Jndiana,. c. ,lag 4.00 ftn . Wft,r atl.. .10 APKP ktögUch l tz.. 4.,5?Zi Ehvags Kcnte dia foiono. CtCAit 4, 3'l Lo. eäniBtna... 4.00 Cm Jndxl' So. Orrriß 3.10 tut ten 11.15 v Chicago Cxstt!.li.35 Ab 3nlasa3lli nnd 0t L,nU visenbahn at 9nn, tt. ttsiin 7.25 B Bo4 k t 8 tx. 5.30 p tt Cl fl 1 tägUS N CC.i0.B0 92i HimiCntcl... ll.MBra !t P B X tfig et S.iQ Bb eoeal Passe ger.lOU Da, le etZgl. JüKm 3liopfiltl 9X 3.40511 .LoUvi2e,Nev lbanh & Ehieago. Nir.Line. c!eao r tgl..l!.lva l die,, tgl.. Z.VL rono ..... 5.80 9oo c I.U6a ?ZuoTdic.g. ich. cui ciu. i'l all... ...11.10 I Cj BatL Z.4ZV Oi'ai tt r ,8tmfni(Cu tt CftUfatgu tt g . Pariits4

M

ÄMMM r-?r-rtrs j'üjtl"ili W W'iNrJ --i " '-rit -.VCA. - ?'C?y-V'' V -v-i .V wgii