Indiana Tribüne, Volume 11, Number 95, Indianapolis, Marion County, 22 December 1887 — Page 2

Zndians Tribüne. Erscheint g liH nd SsVtgs.

tttlgUQ ,?riKne kot bnx3 Itn ZrfuiS Gent er Koch,, dl snstas ' ,riK, CiaiS x C3$l. c!M5.n 11 eslCi yrJ jcSi'Ciit Ip ???Z?,?Skz s? SOi. Sf5e: LO O. M?ä:!abSr. Indianapolis, Ind., J2. Dezember 1887. KarfchnerS Visenbahn. In der nordöstlichen Ecke dcS CountS Roß in Ohio befindet sich gegenwärtig eine Eisenbahn, die ihres Gleichen in den ganzen Ver. Stauten nicht hat. Sie führt den großartigen Namen: Ein-cinnati-, Hocking Vallcv- und Hunting ton-Eisenbahn" und deutet damit an, daß sie bestimmt sei, den Eisenbahnverkehr zwischen Eincinnati in nördlicher Nichxung bin nach Chillicothe und ron dort nach dem Hocking-Thal und nach Huntington am Ohio:Flusse zu vermitteln, eine Strecke, die ungefähr 180 Meilen lang sein lvürde. In Wirklichkeit beträgt ihre Länge jedoch nur 10 Meilen und sie läuft nur von Adelphi bis nach Kingston. Beide Ortschaften liegen in Roß:Countv, und es ist gegenwärtig seine Aussicht vorhanden, dag die Bahn nock, weiter auSciedebnt werden wird. Sie v u ? - ist die Schöpfung eines einzigen Man nt3, des reichen Farmers John Karschner, der seinen Stolz darein setzt, da& kein anderer Mensch daS Recht hat, bei der Verwaltung der Vahn ein Work mit zureden. Die Vahn läuft durch eine äußerst fruchtbare, ebene Gegend und 'konnte verhältnißmaßiz seh' billig .hergestellt erden. Auf der ganzen strecke befindet sich nur eine einzige, kleine Brücke, aus einer sehr kurzen Strecke ist ein Trestlewerk angebracht, und nirgends waren bedeutende Erdaufschüttungcn erforderlich. John Karschner, der Erbauer der Vahn, betheiligte sich früher mit lebhaftem Interesse an politischen Fragen und spielte unter den localen Politikern eine 'große Rolle. Dabei zeichnete er sich durch einen ungewöhnlichen UnternehnmngZgcist aus und sprach mit Vorliebe davon, wie lohnend es für die Gegend sein würde, wenn sie eine eigene Eisenbahn haben konnte. Er wurde von der Idee schließlich so begeistert, daß er auf den Gedanken gerieth, die Vahn auf eigene Faust zu bauen. Er gründete eine Actiengeiellschaft, deren alleiniges Mitglied er war, erwarb das Wegerecht von der Legislatur, erhielt einige Geldschenkungen nebenbei und machte sich dann energisch an die Arbeit, um die Vahn von Kingston nach Adelvhi ;u bauen. Mit voller Energie und Krast. begab er sich an den Bau und hatte endlich die Genugthuung, daß die Bahn wirklich vollendet wurde. Als er sich rühmen konnte, daß zehn Meilen Geleise wirklich gelegt waren, fanden sich andere Leute ein. welche die Äehauptung aufstellten, daß sie Miteigenthümer der neuen Bahnltnie seien. Es kam zu einem Proceß vor den Gerichten, aus welchem Karschner endlich als Sieger hervorging. Es wurde ihm persönlich das Besiyrecht auf die ganze Eisenbahn zuerkannt. Das Geleise der Bahn war gelegt, ohne daß Karschner sich in Schulden qestürzt hätte, dann aber reichten seine Mittel nicht mehr aus. Kur; entschlossen, verpfändete er die nächstjährige Ernte auf seinem Felde und löste dadurch so viel Geld, daß er eine Locomotive und einen Passagierwaggon kaufen konnte, welcher gleichzeitig zur Veförderung von Frachtgütern dienen mußte. Dies geschah vor etwa zwei Jahren. Seit dieser Zeit bat John Karschner nur Sinn für seine neue Eisenbahn. Zuerst enga girte er. einen Conducteur und einen Frachtagenten.doch fand er bald auödaß er die Arbeit dieser Leutr selber besorgen könne und ist jebt Zugführer, Eonducteur, Agent und Weichensteller in eine" Person. Sein Zug macht auf der kurzen Strecke täglich zweimal die Runde, und stets ist Karschner auf dem Posten, ' irrn WnftnnWr' rtSi ?trrfct ?tv it fc . , VVfc (jlHiyi IVbllVt 4 Vfc fördern. Die Farmer in der Umgegend brauchen nur ein bestimmtes Signal auszuhängen, um Karsckner zu bewegen, daß er unterwegs anyält und' wartet, bis sie an Bord" kommen. Er ist auf feiner Eisenbahn daS Mädchen für Alles. Er hilft nicht vux den Passagieren, in den Passagierwagaon einzutreten, sondern bringt auch die Fracht güter an den richtigen Ort und verkauft sogar unterwegs Zeitungen, wie ein echter NewSboy-. Die finanziellen Angelegenheiten der Bahn werden von Karschner auf eine äußerst einfache Weise verwaltet. DaS Pumpsystem" ist bei ihm von vorneherein ausgeschlossen; er verkauft nicht einmal .Eijenbahnkickets, sondern läßt sich stetS den geforderten Preis in baarem Gelde im Voraus bezahlen. Wem dies nicht gefallt, der darf ruhia von seiner Eifenbahn fernbleiben. Er steht mit der Scioto Vallen-Vahn" in geschäftlicher , Beromduna und nimmt Frachten und Personen demzufolge auch auf weitere - Strecken mit, doch fallt es ihm niemals ein, sich mit dieser Vahn auf viele Schreibereien einzulassen. Er läßt sich selber vorher bezahlen und rechnet dann mit der Scioto Valley-Vahn" in baarem Gelde ab. Karschner ist noch nicht am Endziel ? selnes Ehrgeizes angelangt. will l feine Vahn östlich bis zu den Kohlfeldern ert. ff . t ' ' ki zttyens-uounrv auszeynen. , Tabak in GonnetlcuL Anfangs d'eseS Monats hat unker den -1 - rr . .t . t aoalsvauerli i;i uonncciicm, vcjonocrs in dem Houjatome-Thal, eine ungewöhn llche Thätigkeit geherrscht. Es geschiel in fünf labren vielleicht nur einmal, da ht v um diese Jahreszeit feuchte Nachtnebel eintreten, welche die in den Scheunen zum Trocknen aufgehängten Tabaksstau den derart feucht machen, daß man sie ihrer Blätter entledigen und sortiren und f M (lliM m.".? . einvacken kann, oüne befürchten i rnüf sen, daß die Blätter platzen und Risse -fj ' cr --..V rrs.A. Kamro. c iu ui jjzw

bläiter beeinträchtigen. gewöhnlich müssen die trockenen Pflanzen mit Wasser besprengt werden, wenn sie verpackt werden sollen, und auch dieses Mittel hilft nicht immer, da man eineötheils die Blätter nicht zu naß machen darf und anderntheils mit der leichten Vesprenkelung nicht in alle Risse und Fugen dringen kann. Die natürliche Folge davon ist. daß dadurch viele große und schöne Blätter, die sich sonst ausgezeichnet zu Deckblättern eignen würden, zerbrochen und für diesen Zweck ungeeignet gemacht werden.

Die warmen vlthel gegen tnde November und Anfang December haben die Wasscrcur" der trockenen Tabakstauden unnöthig gemacht und bewirkt, daß die Verpackung des Tabaks auf eine ganz änsaezeicknete Weise stattfinden konnte. Jedermann in der Gegend, der sonst nichts zu thun hatte und aus Gelderwerb angewiesen ist, war emsig beschäftigt, die Tabaksstauden ibrer Blätter u entledi gen, zu sortiren und in Bündel zusam. mengepackk, in die üblichen großen Holz kisten ;u leaen. in welchen lie dann die Reise um die Welt" anzutreten haben. 2)ute eaolatter aus Connecticut erzielen im Markte mindestens einen doppelt so hohen Preis, als anderer, vielleicht ebenso auter' Tabak, der sich nur aum Auffüllen von Eigarren oder zum Zerschneiden als Nauchtavak ekgnet. Man rr jf. C . f. ... fi-ff 'i. f frann lieg oayer vorjieuen, imi weiter Freude die Tabaksbauern von Eonnecticut die diesiäbriaen feuchten Nebel begrüßt haben, welche ihnen für ihren Ta bak von vorneherein einen guten Preis sichern. Beiläufia sei es erwähnt, daß der größte Tabaksbauer .in der Umgegend von New Milford in Connecticut ein Deutscher ist. Er heißt Carl Schover rr C tL -T 1. " Ti.! j. ."C I-! r ofc ilixcj uno oesllsllgl uuci u uveueu Die Welt will vct?ogen sein. Neelev Motor heißt bekanntlich ein Ding, wenn cS nämlich ein Ding ist, welches die Maschincnwelt vollständig rcoolutioniren sollte. Obgleich außer dem Ersinder und einem einzigen Ver trauten kein Sterblicher daL geheimnißvolle Etwas jemals mit Augen gesehen oder auch nur eine blässeste Ahnung davon hat, waö eö eigentlich vorstellt, wurde doch vor Jahren unter dem Namen Zceeley Motor Eompany" in Philadelphla eine Aktlengesellschaft mS .eben gerufen, um die wunderbare Entdeckung jenes Mr. Kcclcy in der großartigsten Weise auszubeuten. Das Aktiencapital betrug 5,000,000. Wie viel davon eingezahlt ward, läßt sich nicht ermitteln. Man erfährt nur, daß die Aktionäre seit 1882 etwa S4co,000baarhergegeben habcn, damit ihr Abgott leben und geheimnißvoll weiter wirthschaften könne. Im Ucbrigen ließen sie sich, im Hinblick auf den stets unvollendet bleibenden Motor, vertrauensvoll mit schonen Bersprechungen für die nächste Zukunft abspeisen; und wenn irgend ein ungläubiger ThomaS unter ihnen s gelegentlich einmal handgreifliche Beweise, thatsächlicher Fortschritte mit der Maschlne so energisch verlangte, daß der große Ersinder wohl oder übel mit einem Experiment vor die Oesscntllchkelt treten mußte, so geschah regelmäßig etwas Un? vorhergesehcneS. Statt der verheißenen Probefahrt mit dem Motor auf der Eirr rr , c v icnoayn crzcylcn jcccien aus oem Ver suchsfeld z. B. mit einer Kanone, welche angeblich mit ätherischer Kraft" qeladen war. Die Keeley Motor Eompann r ? rr f c . t. r . c . r neu o) oaourcy veroiUssen, ooer li)ar jedenfalls so, während in den Augen verständiger Leute Keelevs Kanone nur eine ordinäre Windbüchse großen Kalibers war. Nicht minder verdächtig erschien eiu anderes Experiment, , welches der geniale Mann bald darauf feinen Freunden vorgaukelte, mit Stimmgabeln", Violinbogen", Nesonatoren", eomprimirtcm Dampf" und anderem blauen Dunst. Thatsache war, daß bei die scm denkwürdigen Anlaß der Apparat einen furchtbaren Lärm machte, und zu guter Letzt ward ein ehrlicher Techniker für die freche Bemerkung, eö gehe nicht mit rechten Dingen zu," aus dem Loko' hinausgeworfen. Jetzt hat Kceley aber seinen Freunden und Bewunderern die dritte und größte Uebcrraschung bereitet durch eine ofsene und freimüthige Erklärung, daß er ihr Geld neuerdings zu anderen Zwecken gebraucht habe, als sie zu glauben Urfache hatten. Diese Offenbarung geschah iu der ersten Generalversammlung, welche, die Actionäre der Keeley Motor Gesellschaft feit 1L33 soeben in der Stadt der Bruderliebe gehalten haben. Und daS Gcständniß hat das Vertrauen in die geheimnißvolle Wirksamkeit des sindigen Entdeckers neuer Naturkräste kei neswegS erschüttert. Im Gegentheil, man glaubt ruhig weiter, oder man thut wenigstens so. Mit dem braven Keelev verhält eö sich aber folgendermaßen: Bei seinen tiefsinnigen Experimenten mit der ätherischen Kraft" sagt er stieß er mit der Ä!ase . unversehens auf eine andere Kraft, die er als vibrirende Sympathie" bezeichnet. 3hv We sen kennt er noch nicht, sie übt jedoch eine so riesige Anziehungskraft auf ihn aus, daß er für die Pollendung de3 alten Mo tors augenblicklich keine Zeit sinden kann. Damit ist aber auch nichts verloren, denn mit der vibrircnden Sympathie" lassen sich noch viel größere und staunenswert there Resultate erzielen, als mit der ätherischen Kraft". Selbstverständlich fehlt an der neuen Maschine nur noch em einziges kleines Rad, um ihre Wunder in einer Weise verrichten zu können, daß die Welt der Zweifler und Widersacher vor Scham mindestens in die Erde versinken muß. Ihrer phantastischen Ausstafsirung entkleidet, bedeutet die nackte Wahrheit von Kceleys Geständniß nichts anders, als daß er die ursprüngliche Motor-Jdee nunmehr selber endgiltig hat fallen lassen. Das geschieht nun zu einer Zeit, wo ein Versuch, in England Gelder für den in Amerika allmälig ganz abgestandenen Schwindel' aufzubriugen, gänzlich mißglückt ist, während Schatz der Motor - Gesellschaft eine so vollständige Ebbe herrscht, daß zur Bestreitung der lausenden Ofsiceausgaben in der erwähnten Generaloersammluna eine Subskription eröffnet werden muffte. Unter diesen besonderen Um Mndzn mus die Veränderung Ux Ö$t

rationsbasis, wenn nicht einen vernicytendcn, so doch jedenfalls einen nagikomischen Eindruck machen. Was bleibt

den Aktionären jetzt aber anderes übrig, i als die Nolle hoffnungsvoller Glaubigen nach wie vor weiter zu spielen, wenn sie nicht zugeben wollen, daß' sie betrogen worden sind? Mit einem Fußtritt für Kceley würde ja der absolute Verlust ihrcS pekuniären Interesses verbunden sein, während doch immerhin Zeichen und Wunder geschehen könnten. Nicht etwa vermittelst der .,vibrircndcn Sympathie" Kcclcys, sondern in der Art, daß mit diesem, wegen seiner Unvcrständlichkeit doppelt schönen Worte sich wenigstens andere Gimpel fangen ließen, denen die Motor-Aktien sodann abzulasscn"wären. ! Nachdem der ursprüngliche Motor aber . einmal geplatzt ist, oder sich vielmehr in Nichts ausgelöst hat, sollte eine fernere ' Spekulation auf menschliche Dummkeit -vermittelst einer ähnlichen Seifenblase ' schlechterdings unmöglich geworden sein. Der Glaube an diesen Schwindel ist für unser aufgeklärtes Zeitalter" zum min desten ebemo beschämend wie der Glaube an Klopfgeister und an die übernatür lichen Manifestationen moderner Taschen spieler. Allein die Welt will betro gen sein, also werde sie betrogen!" (N. Y. Staatszeit.) Spanische Tortur. Eine seltsame Geschichte, die in ihren fürchterlichen Einzelnheiten an die Zeiten der spanischen Inquisition erinner't, wurde dieser Tage aus einer spanischen Eolonie, der Insel Portorico, gemeldet. Sie liest sich förmlich wie ein 3!oman und würde kaum von einem Menschen geglaubt wer den, wenn nicht zuverlässicze Leute jeder zeit Willens wären, sie ln allen ihren Einzelnhcitcn als wahr zu bestätigen. Richard Nadal, der Sohn wohlhaben der Eltern, war in der Stadt Mayagnez in Portorico geboren und kam im Jahre 1803 nach den Ver. Staaten, um sich bier verschiedenen Studien zu widmen. Suerst lernte er Mathematik und Natur Wissenschaften in Fairchilds Institut in Flushing auf Long Island, dann warf er sich im Jahre 1864 indem Rensselaer' polytechnischen Institut zu Troy auf daS Studium derEivilingenieur-Wissenschaft. Er blieb in den Ver. Staaten bis zum Jahre 1863, wurde hier naturalisirt und reiste dann nach seiner Heimath zurück, weil ihn dorthin geschäftliche Verpflich tungen riefen. Nach einiger Zeit kehrte er wieder nach den Ver. Staaten zurück und gründete in New Fork ein Eommissionögeschäft unter der Firma Nadal & Eueoas." Die selbe hielt es jedoch später für angebracht, sich aufzulösen, und Nadal ging im Jahre 1873 wieder nach Portorico. Dort ließ sich Nadal auf dem amerikanischen Eonsulat sofort als Bürger der Ver. Staaten rcgistriren. Er schien schon damals eine Ahnung davon zu haben, daß ihm in scine.m Vaterlande noch eine schwere Zeit bevorstehe. In 'Portorico gibt eS zwei politische Parteien: die Eonseroativen, welche die spanische Regieruna unterstützen, und die Liberalen, welche die schöne Insel gern von jeder Fremdherrschaft befreien und in eine Republik verwandeln möchten. Unter den Liberalen spielten Richard Nadal sowie seine Brüder und Schwäger eine, große Rolle. Die Eonseroativen, an deren Spitze der General-Eapitain Palaccio stand, verfolgten die Liberalen mit bitterem Haß. Palaccio hatte natürlich die Muht in den Händen, und wußte dieselbe endlich auch auf eine echt fpanische Weise auszubeuten. Ant 22. October d. I. kam ein Eap! tain der Civilgarde von Portorico auf die Plantage, welche damals von Richard Nadal nebst seiner Frau und seinen Kin dern bewohnt wurde, und erklärt den Eigenthümer für verhaftet. Der Eapitain meinte, die Sache habe nicht viel zubedcuten. ES handle sich nur darum, daß Nadal als Zeuge in einer gewissen Angelegenheit aufzutreten habe. Auch sein, Nadals, Bruder sowie mehrere andere Herren seien bereits verhaftet worden, um in derselben Angelegenheit ver hört zu werden. Nadal ließ sich daraufhin ruhig verhaften und wurde in die Baracken der Eioilgarden geführt. Nach kurzer Zeit wurde er vor den commandirenden Ofsicier zum Verhör gebracht und dort gefragt, ob er sich der Verschwörung gegen die spanische Regierung schuldig bekennen wolle. Er sei angeklagt, ein Staatsoerräther zu sein. Nadal erklärte, er sei unschuldig und habe an dem ihm zur Last gelegten Ver, brechen keinen Theil genommen. Diese Erklärung besiegelte sein Schicksal. Man schleppte ihn in den Hof und befestigte ihn dort an einen knorrigen Pfahl. Die Hände wurden ihm auf dem Rücken hoch oben hinter dem Pfahl mit einer stählernen Kette so fest zusammengeschnürt, daß er den Erdboden kaum mit seinen Füßkn berühren konnte. Sein Leib schmiegte sich dicht an den Pfahl an, und die knor rigen Stumpfen in demselben drangen ihm beinahe in das Fleisch hinein. Das Gewicht seines Korpers zog ihn nach unten, und die Kette umspannte ihn mit ihrem eisernen Griff, als ob sie ihm bis auf die Knochen dringen wolle. Die Schmerzen des Mannes waren fürchter lich. Nah und nach verlor er alles Gefühl in den Armen, froch schmerzte ihn sonst fast jeder MuSkel und jeder Nerv feines Körpers. Der Unglückliche litt fürchterliche Martern, als nach vier Stunden der Eapitän der Garde auf dem Platze erschien und ihn fragte, ob er an einer Verschmorung gegen die Regierung theilgenom men habe, an deren Spitze Dr. Earbo nell stehe. Dr. Earbonell ist ein Schwager Nadals. Der Gefragte verneinte entschieden, daß sein Schwager ein offenes Complott gegen Spamen angezettelt habe, und wurde endlich aus seiner fürchterlichen Lage befreit. Er fiel sofort hilflos zu Boden, wie ein Kind, doch hob man ihn auf und schleppte ihn zu dem Untersuchungsrichter, um ihm ein neues Verhör bestehen zu lassen. Hier protestirte Nadal, soweit feine Kräfte dies gestatteten, qegendie ihm zu-

' aesugte Gewaltthat. Er sei kein spamj scher Unterthan, sondern ein Bürger der ! Ver. Staaten, und er verlange Äenug j thuung für die ihm wiederfahrene I Schmach und Pein. .Desto !&Hnrcw? sä oanjrtc

ihn oex Richter an. Wenn Sie so hartnäckig Alles leugnen wollen, dann lasse ich Sie wieder an den Marterpfahl schließen!" Der Drohung folgte die That. ES gewährte dem an den schrecklichen Psahl gebundenen Manne keine Genngthuung, daß er in seiner Umgebung fürchterliche Schmerzensschrcie hörte. Sein Schwaaer, sein Bruder und mehrere andere Liberale waren gleichfalls verhaftet worden und hatten unter derselben Behandlung zu leiden, wie er! Nadal hatte unter der neuen Pein fast das Bewußtsein verloren. Er hörte nur noch wie im Traum, daß seine Peiniger

sich erzählten, einer der Verhafteten, Jose ; Vincente Gonzales, sei freigelassen worden, weil er sich verpflichtet habe, ein ! Geständniß seiner Schuld abzulegen. Die Höllenpein gab dem gemarterten Nadal eine neue Idee ein. Er wollte dem Nichter sagen, daß Gonzales nnrklich ein Verschwörer sei, und dadurch das eigene Leben retten. ' Er theilte dies den Folterknechten mit und-und wurde daraufhin von dem Pfahl losgebunden. Man mußte ihn in den EerichtSsaal tra gen, da er nicht mehr im Stande war, aus den Bemen zu stehen. Auf sein Geständniß" hin wurde Na dal freigelassen und in den Hof gebracht, wo man ihn auf ein Feldbett legte. Er mußte Fürchterliches erleben. Einem der andern Angeklagten wurden eiserne Neifen fest um die Brust geschraubt, daß Herz und Lungen förmlich zu zerspringen droyten, einem Andern wurden die Fin ger mit Daumschrauben zusammengequetscht u. s. m. Einer der Gefolterten hatte ein Taschenmesser bei sich und be nutzte einen unbewachten Augenblick, um sich mit demselben eine tödtliche HalLwunde beizubringen. Nadal wurde freigelassen, aber durch die barbarische Behandlung sind seine Arme gelähmt, und er wird dieselben wohl nie mehr gebrauchen können. Er verschaffte sich die schriftlichen Aussagen aller Zeugen, die von seiner schrecklichen Behandlung etwas wissen, und reiste so bald er konnte, nach den Ver. Staaten ab, um hier bei unserer Negierung gegen Spanien und seine Tortur persönlich Klage zu führen. Ob ihm seine Klage etwas helfen wird? Jedenfalls ist es die Pflicht unfe reS StaatLsecretärs, sich deö Mannesman, zunehmen. Vom Jnlande. I n Sargent Township in Douglaß Eounty in Jllinos soll dem nächst wieder eine große Wolfshatz abgchalten werden. Es scheint also, daß die geringen Erfolge der im vorigen Winter abgehaltenen zwei Treibjagden aus beiden zusammen wurde nämlich nur ein kleiner schäbiger Prairiewolf erlegt die Leute nicht entmuthigt hat. Angeblich befinden sich dreißig bis vierzig Wölfe in der Gegend. Ein eigenthümlicher Fall wird aus Davtona in Florida nemeldct. Dort schoß ein gewisser Paul Tilman nach kurzem Wortstreit auf den vceger William Johnson, und dieser stürzte todt hin. Die Aerzte haben an der Leiche keine Wunde entdecken können, und es bleibt deshalb nur die Annahme übrig, daß der Neger aus bloßem Schreck gestorben sei. Aehnliche Vorfälk sind übrigens bereits mehrfach vorgekommen. Zu Wharton in Teras sind Eapitain Van Houghton und James Gallagher, zwei in der Gegend wegen ihres Einflusses und ihres Reichthums hochangesehene Männer, unter der Anklage verhaftet worden, die Wittwe Brown und ihren 18jährigen Sohn aus deren Heimath zu East Varnard vertueben und dann erschossen zu haben. Die Angelegenheit sollte gründlich untersucht werden, damit die Schuldigen zur Strase gezogen werden können. Im Zuchthause für SüdIllinois in Ehester hat der schwarze Sträfling Joe Dawson, der sich dort wegen Tödtung seines Kindes befindet, den Schließer Jacob Schmidt auf einem Auge geblendet. Schmidt forderte ihn auf, feine Zelle zu verlassen, damit sie gereinigt werden könne; Dawson weigerte sich, und als Schmidt wieder zuschließen wollte, stieß Dawson ihm durch daS Gitter einen, Stab in's Auge, sodaß dieses zerstört wurde. Der v!eger hat schon früher einen Beamten angegriffen und stellte sich damals wahnsinnig; er mochte lieber in's Irrenhaus gesperrt werden, um leichter entspringen zu kön nen. WelchenAufschwung die Na-turgaö-Jndustrie in Pennsylvanien genommen hat, ist aus folgenden Angaben ersichtlich : Vor etwa zwei Jahren wurde im westlichen Pennsylvanien natürliches Gas entdeckt, und seitdem sind auf einer Fläche von 200,000 Ackern Land im Eounty Washington und in den anarenzenden CountieS viele Gasquellen eröohrt worden. Aus dieser Region werden gegenmärtig täglich fünf Millionen Cubit? fuß GaS in Röhren nach den verschiedenen Städten und Ortschaften geleitet, in welchen eS zu Heizungs- und Beleuchtungszwecken benutzt wird. Zur Herstellung der betreffenden Röhren, welche zusammen eine Länge von 2000 Meilen haben, waren 160,000 Tonnen Eisen erforderlich. Die Gas-Production wird von vierzehn Actiengesellschaften controllirt, welche zusammen über ein Grundcapital von 25 Millionen Dollars verfügen. Der Bundes richte? Shiras in Dubuque, Iowa, hat uuf Ersuchen deS Bundesrichters Vrewcr von Kansas alle Processe, welche vor ihm gegen Brauer und Wirthe angestrengt worden, 14 an der Zahl, an die Staatsgerichte verwiesen. Dies schließt nicht aus, daß derartige Processe von den Staatsgerlchten an die Bundesgerichte verwiesen werden können, aber es bedeutet, daß sie' sofort wieder an die StaatSaerichte zurückverwiesen werden, wenn sie wirklich dem Bundesgerichte übermiesen werden soll ten. Richter Love vom Süd-Jowa-Di-strikt hat die nämliche Instruktion erhalten. ,' Damit ist den Brauern und den Wirthen-jede Aussicht verschlossen, die Ausführung des ProhibitionS-GefetzeS durch Verzögerungen lund Appellationen ?iu verhüten. Es ist dies ein Sieg der Arobtitioniir.VcMk d lökunige

Erprobung des Elärk'schen Gesetzes zur Folge haben wird. Nicht überall in NienrandS Land" geht es unordentlich zu, wenigstens nicht in der Hauptstadt" Beavcr. Von ihr wird berichtet: Die Stadt hat einen Stadt - Marschall oder Polizeichef, der K.)0 Monatsgehalt bezicht und allein be rechtigt ist, Waffen zu tragen. Jene 550 werden dadurch aufgebracht, daß jeder Geschäftsmann $2 und jeder Wirth S3 monatlich bezahlt. Beaver hat auch einen Marior und einen Stadtrath, die im vorigen August erwählt wurden. Der Mayor hat kein Gehalt, sondern nur Sportcln, welche er als Poli;eirichter.

der in Ermangelung von Gesetzen seine eigenen vollzieht, erheben darf. Für die Schule wird ze Sl von Geschäftslmten und H2 .von Wirthen monatlich erhoben. Schulden-werden .durch Beschluß von Bürgerversammlungen eingetrieben. Im Ganzen herrscht die beste Ordnung. Vor einiger Zeit stellten sich Pferdediebe ein. von denen zwei crgristen und erschossen wurden'. Spieler, welche sich einnisten wollten, bekamen Streit mit' solchen Die ben, und Spieler und Diebe verjagten sich gegenseitig. Die Tortilia G o ld- und Silberminen-Compagnie" in New Jork hat gegen den New Forker Herald" eine Schadenersatzklage über H500,000 eingereicht, und zwar für angebliche Verlernndung. Im Herald- hatte ein Artikel gestanden, welcher die ortllra Eo." als einen colossalen Schwindel darstellte. Anstatt 50 Millionen Dollars werth zu sein, wie sie anfänglich behauptete, sei sie von Anfang, an bankerott gewesen -und habe niemals Dividenden bezahlt. Schließlich sei ihr ganzes Geschäft vom Sberiss in Beschlag genommen worden, und derselbe habe es für 16,000 losgeschlagen. Joseph H. Reall, der Präsi dent der obigen Gesellschaft hat außerdem noch den Besitzer des Herald," James Gordon Bennett, persönlich wegen Beleidigung um Z250,000 Schadenersatz verklagt. Er behauptet, daß Herr Bennett unter seinen des Klägers Bekannten und im Publicum die Meinung verbreitet habe, daß der Kläger an der Spitze cineö unehrlichen Unterneh' menö stehe und daS Volk mit dem Ver kauf werthloser Minenactien beschwindele. Ein gutes Zeichen in Iowa ist es, daß in der dortigen Stadt Muscatine, welche ganz unter dem Prohibitionsjoche steht, jetzt eine entschieden prohibitionöseindliche englische republikanische tägliche Zeitung in's Leben tritt. In der Ankündigung heißt es: Diese neue Zeitung, Daü Neros", wird in ihrer Anhänglichkeit an die republikani sche Nationalpartei zu beweisen suchen, daß das Reich Gottes weder durch Sonntagszwang, noch durch andere Zwangsgesetze herbeigeführt wird, noch durch Wiedereinführung der Strafgesetze aus dem siebzehnten Jahrhundert, noch durch Eonfiscations-Maßregeln, welche keine Sophistik zu rechtfertigen vermag, noch durch ein System bezahlter Spione und zdkauftcr Angeber, noch durch Gesetze, welche di?. Gewohnheiten und Neigungen einer Hälfte unserer Bcvölkeruug zum Verbrechen stempeln wollen Gesetze, welche treu republikanische Besten zu rebellischcn Gemeinwesen machen, welche jede Ortschaft in feindliche Faetionen spalten, Mißachtung und Ungehorsam gegen das Gesetz erzeugen, und deren natürliche Folge die Anarchie sein muß." Entschiedener könnte selbst eine deutsche Zeitung den Prohibitionsunfug nicht verdammen. Vom VluSlande. DerHypnottSmuS s e l n r in Frankreich zu einer ernstlichen Gefahr für die Gesellschaft zu werden. In Niövre stand ein Lehrer, Namens Blin, vor den Geschworenen unter der Anklage, bei mehreren seiner Schülerinnen einen Nothzuchtversuch gewagt zu haben. Blin gab die Thatsachen zu, erklärte aber, daß ihn eine geheimnißvolle, dämonische Macht zu den kleinen Mädchen hingctrieben habe, und daß sein Wille nicht stark genug gewesen sei, um dem Dränge zum Verbrechen zu widerstehen. Der Gerichtshof ließ den Mann durch Aerzte unters'uchen und diese erklärten, daß Blin hysterisch und hypnotisch sehr empfindlich sei. Der Vertheidiger Blin's bemächtigte sich dieser Handhabe, wies mit gro ßer Beredsamkeit aus die neuesten Resultäte der wissenschaftlichen Forschung hin, behauptete, daß sein Elient durch die von seinen Opfern ausgegangenen magnetischen Strömungen hypnotisch beeinflußt worden sei und vollkommen willenlos gleich einem Nachtwandler gehändelt habe. Der Vertheidiger berief sich dann auf eine Reibe von Autoritäten und im ponir den Geschworenen mit den .wisj senschaftlichen Enthüllungen" über die Macht dcö HypnotlsmuS derart, daß diese den Angeklagten ohne Weiteres freisprachen. Äer Gerichtshof in Niövre wird weder einen Lustmörder oder Todtfchläger verurthcilen dürfen, denn jeder Verbrecher kann sich fortan auf die Ohnmacht feines Willens berufen, sofern er sich empfindlich für hypnotische Einflüsse zeigt. Die meisten P o sta nsta len unter den europäischen Staaten besitzt Deutschland, nämlich 11,452. Im klebrigen folgen die einzelnen Staaten des Weltpostvereins, nach der Zthl der Postanstalten geordnet, in nachstehender Weise: Großbritannien mit 16,605, Britisch-Jndien mit 7396, Frankreich mit 6747, Rußland mit 4830, Japan mit 4799, Italien mit 4583, Oesterreich mit 4263, Ungarn mit 3998, die Schweiz mit 2974, Schweden mit 2026, Brasilien mit 1999, Niederland mit 1267, Norwegen mit 1121, Portugal mit 104, Belgien mit 834, Dänemark mit 710, Argentinien mit 646, Uraguay mit 433, Ehili mit 22, Algerien und Tunis' mit 413, Rumänien mit 226, Griechenland mit 215, Aegypten mit 159, Luxemburg mit 75, Siam mit 73, Hawaii mit 55, San Domingo mit 44, Montenegro mit 7, Haiti mit 3 Postanstalten. In den britischen Kolonien sind 93, in den fran , zösischen 155, in den niederländischen j 192 (in Ostindien allein 178) und in den, portugiesischen Kolonien 42 Postanstal 'ten. Die Gesammtzahl der Postanztal , ten dcS Weltpostvereins bezifft sich aus

All-AuzusbKoettls

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