Indiana Tribüne, Volume 11, Number 54, Indianapolis, Marion County, 11 November 1887 — Page 2
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JNlt t3g!v5 .TtiSlnt !cl d,H fci i trt st t S3t3t, dl on-stagl .IviS " l!2tl F? CC I. YeiK ZJs:r,s J tatsm la V'?Li?,k2tS? ?? f it Off. S ?i ztiianbüx JndiazzQVoliS. Ind., 11. Novembcr 1887. Sie Araucaner. Vor ernißcti Tagen ist aus Gtjilc d!e Nachricht :mgettos1en, daß es der dortis gen Negierung endlich gelungen ist, die Araucane? vollständiz zu nntcnrnfen und daß sogar bereits Vorbereitungen getroffen sind, um durch daS Gcbitt diele? Indianer eine Eisenbahn zu bauen. Die Araucaner sind ein eigenthümlicher Polksstamm. Ihr nördliches Grenzgebier ist nur eine Tagereise von der 'tadt Santiago entfernt, und doch haben sie sich Jahrhunderte lang siegreich gegen die Mach: der spanischen Eindringlinge zu halten gen?ußt, obgleich sie nie mehr als 5Q00 Krieger in'S Feld stellen sonn? ten. Für die chilenische Nezicrunz boten die Araucaner eine Quelle steter Besorgnisse. Die von den Indianern bewohnte Provinz Arauco schob sich wie ein Keil mitten zwischen die central- und die südlich belegenen Provinzen des Staates ein, so daß die Städte Conception mit 20,000 Einwohnern und Valdivia, welches mindestens 6000 Einwohner zählt, nur auf dem Seewege mit einander verkehren konnten, obgleich sie auf dem Lande nur eine Strecke von 150 Meilen von einander trennt. Der Triumph, welchen gegenwärtig die weiße Nasse in (5hile über die Araucaner feiert, ist nur Schritt für Schritt, nach jahrhundertlangem, heißen Bemühen", errungen worden. Die Weisen mußten jeden Zollbreit Boden, den sie den Arau? canern abgewannen, durch Bollwerke und Festungen gegen dieselben schützen. Die eingcwandertcn Spanier drängten sich in engen Städten zusammen, um dadurch besser gegen die Angriffe ihrer nnermüdlichen Feinde gerüstet zu sein, und doch blieb besonders in den Grenzdistricten deröinf: DieAraueaner kommen!" stets das Signal, das; neue Gräuelthaten den weißen Ansiedlern drohten. Ein characteristischcö Merkmal der jetzt zu Ende gegangenen alten Blutfehde zwischen den beiden feindlichen Nassen besteht darin, das; die Araucaner im Grunde genommen gegen die Weißen im Allgemeinen durchaus nicht als Feinde auftraten. Sie duldeten cö, daß spanische Misstonäre unter ihnen ihren Wohnstl) aufschlugen und kamen denselben sogar mit großer Hochachtung und ZuNeigung entgegen; auch einzelne Reisende rznrden anstandslos von den Araucanern durch ihr Gebiet geladen und sogar sehr gastfreundlich aufgenommen und bcschützt. ö!ur ihre heimische Erde wollten die Araucaner gegen die Eindringlinge schützen, und für diesen Zweck war ihnen kein Opfer an Blut zu groß. Viele wciße Abenteurer wußten sich in das Gebiet der Araucaner einzudrängen und schürten dcn Haß zwischen den beiden Nassen, weil sie damit am besten 'den Indianern schmeicheln konnten. Einer dieser Abenteurer, ein französischer Advocat Namens De Tonneins, erlangte vor einigen Jahren durch seine angeblichen Zauberkräfte unter den leichtgläubigen Araucanern sogar einen solchen Einfluß, daß eZ ihm gelang, sich zum Könige der Araucaner ausrufen zu lassen. Er nahm den Titel Crelie Antoine der Erste" an und regierte über die Wilden, wie ein richtiger Despot, bis sie endlich hinter seine Schlich: kamen und sich wider ihn empörten. Er wurde gezwungen, die Flucht zu ergreisen, nur um sein Leben zu retten. Der Stamm, welcher auf so Heldenmüthtge Weise seine Freiheit zu ver.theidigcn mußte, ist natürlich durch die ewigen Kämpfe sehr mitgenommen worden, so daß er gegenwärtig vielleicht kaum noch 70,000 Mitglieder, Frauen und Kinder eingerechnet, zählt. Seine Niederlage war nur eine Frage der Zeit, es ist aber wunderbar, daß er sich so lange zu hallen wußte. Amerikanische Eisenbahnen. Herr Ehaunccy Mitchell Depew, der bekannte amerikanische Eisenbahnmagnat, hat auf seinen zahlreichen Reisen in Europa den Unterschied zwischen den dortigen und den hiesigen Eisenbahnen als Sachverständiger zur Genüge kennen gelernt, es ist deshalb immerhin interessant, zu erfahren, welchen Eindruck die europäischen Eisenbahnen auf ihn hervorgerufen haben. Herr Depew geht von vorneherein von der Ansicht aus, daß unsere amerikanischen Eisenbahnen viel besser und viel praktischer eingerichtet sind, als die euroMaischen. Unsere Eiscnbahngeleise seien viel besser und solider gebaut, als die europäischen, und man habe hierzulande viel größere Bequemlichkeiten, als auf den europäischen Bahnen. Besonders die unter Verwaltung der StaatsNegierungen stehenden Eisenbahnen lassen in dcn Augen des Herrn Ehauncey Depew viel zu wünschen übrig. Sie sind unbequem und unpraktisch eingerichtet, und die 3!eierungen geben sich keine Mühe, dem Zeitgeist? Rechnung zu tragen und für die Einführung zweckentsprechender Neuerungen zu sorgen. Am besten in Europa sind noch nach Ansicht Herrn Depews die Eisenbahnen in England eingerichtet. Sie weisen zwar auch die meisten anderen Fehler der Eisenbahnen in Europa auf, kommen jedoch in Bezug auf Schnelligkeit des Verkehrs noch am ehesten den amerikaninischen Eisenbahnen gleich, übertreffen dieselben sogar bei manchen Erpreßzü aen. Auf dem europäischen Festlande Lagegen laufen die Eisenbahnzüge nicht nur viel langsamer, sondern auch viel holpriger, weil die dortigen Waggons viel kleiner und leichter gebaut sind. Auch ist das System, die Passagiere in einzelne Coupes abzupscrchen, vlel unangenehmer, als das Systen der offenen Waggong hier zu Lande. Fast jeden Tag
iänti man yorcn, Daß in ' curopalichen Eifcnbahnzügen in geschlossenen EoupcS Angriffe aus Menschenleben vorgckommen sind, was unter ähnlichen Bedingungen hicr zu Lande freilich nicht passiten kann. Auch sind besonders Damen in den europäischen Eoupes sehr häufig Brutalitäten Seitens anderer Mitpassagiere ausgesetzt, denen sie sich nicht erwehren können, ehe der Zug die nächste Haltestelle erreicht. Die europaischen Bahnhöfe sind, wie Herr Depew meint, allerdings eleganter und kostspieliger eingerichtet, als die amerikanischen, und die Reisenden haben in denselben viel bessere Gelegenheit, Erfrischungen einzunehmen, als hier zu raube. Aber auch auf jenen Bahnhöfen müssen die Passagiere manche Unbequemlichkeiten erleiden, und besonders Damen leiden darunter, wenn sie z. V. aus das Waterclofet gehen wollen und dafür Geld dczahlen sollen, während jic vielleicht keinen Pfennig Geld in de?T.,'che haben. Auch für K'.nder vrtfjt sich dieser Uebelstand sehr geltend. Wie ganz anders gehe es da aus den Eisenbahnen in den 'Ler. Staaten zu, wo jeder Passagier zu jeder Minute Gelegenheit f)t, seine natürlichen Bedürfnisse zu befriedigen! Auch die Einrichtungen mit unseren Schlaf-, Parlor- und Speise:Wagaons seien, unübertroffen, und etwas Aehnlicheö finde man auf dem ganzen europäischen Eontinent nicht wieder. Dies sei der allgemeinen Geschäfts - Concnrrenz zuzuschreiben, wie sie hier in den Ver. Staaten herrsche. Hier bemühe sich eine jede Eisenbahn - Gesellschaft, das Beste zu leisten, waö sie nur kann, während in Europa die Eifenbahn-Verwal-tnngen noch dem alten Schlendrian anhängen und eS für einen Gnadenact ansehen, wenn sie dem Publicum Zuge ständnisse machen. Nouvler und GUtatnctm
Zum Verständniß der 'jetzigen politi, schen Lage Frankreichs dürfte ein Situa? tionsbericht dienen, der am Tage der Kammereröffnung geschrieben worden ist. Die Versprechungen, heißt es in demselben, auf Grund deren da3 Ministerium Nouvier zur Regierung gelangt ist, werden dieser Sesston ihr Gepräge aufdrücken. Nouvier hat versprochen, die StaatSauSgaben beträchtlich zu vermindern und hat in der That der Budgetcommission im Laufe von wenigen Wochen einen Finanzplan vorzulegen vermocht, durch welchen 120 Millionen an dcn Gcsammtansgabcn des Staates und davon 80 Vüllionen an den ordentlichcn. Ausgaben erspart werden. Die Budgetcommission hat zu prüfen, ob diese ungewöhnlich großen Ersparnisse keine Schcincrsparnisse sind, ob der Staat durch die Verringerung seiner Ausgaben auf keinem Gebiete seiner Thätigkeit geschädigt wird. Wenn es sich erweisen läßt, daß diese Ersparnijie sich nur durch gewaltsame und schädliche Einschränkungen haben erzielen lassen, so ist es um daS Ministerium Nouvier geschehen. Elcirenceau hat nun alleidings in einer in Toulon vor seinen Wählern gclialtenen Rfde das Ministerium beschuldigt, die Sicherheit des BaterlandcS durch Abstrich an den Ausgaben für die Armee zu gefährden. Doch andere drohendere Wolken ziehen sich über dem Haupte des Ministeriums zusammen. Die Sprache der radikalen Blätter ist zwar in den letzten Tagen etwas gemäßigter geworden. Aber das ist nur die Ruh vor dem Sturm. Zwei Bedingungen stellen die Mirmidonen Elcmenccaus dem Acinisterium für ihre Unterstützung: die Zurückweisung der Hilfe der Reaktionäre und die Anbahnung demokratischer Reformen, vor allen Dingen die T r e n n u n g von Kirche und Staat. Auf der anderen Seite verlangen die Ncactlonäre gerade das Gegentheil. Sie sind für die Regierung nur zu haben, wenn dieselbe keine demokratischcn Jceformcn unternimmt; ste stellen zwar für ihre Mitwirkung an der Arbeit deS Ministeriums keine Vcdingungen, sie werden nicht, wie früher, das Ministerium im Princip bekämpfen, sondern wollen eine Politik von Fall zu Fall treiben. Ihr im Gaulois" gegebenes Versprechen, welches die vereinigte Rechte beim Beginn der Kammervers Handlungen von der Tribüne des Parlamentes verlesen zn lassen gedenkt, das Versprechen, sich mit den Nadicalen gegen die Negierung zu verbinden, bedeutet zwar die Ruckkehr zu einer vernunstlaen Partcigruppirung, hat aber für das Ministerinm wenig zn bedeuten. Will das Ministerium Nouvier un Amte bleiben, so muß es den Nadicalen Concefsionen machen, cS muß sich entschließen, wenigstens einige von den demokratischen Ncformen in's Werk zu setzen, welche jene so ungestüm fordern, denn es muß die Nadicalen dadurch bcsanstigcn, daß es ein Mitglied ihrer Partei in das Ministerium aufnimmt. Ich habe bereits darauf hingewiesen, daß die von der gonoerncmentalen und einem theile der radicalen Prene )o warm vertheidigte Ernennung eines CivilKriegsministers das Mittel zur Erreichung dieses letzteren Zieles zu sein scheint und die leidenschaftliche OpPosition, mit welcher die reactionäre Presse diesen Gedanken bekämpft, bestärkt mich in dieser Ansicht. Londoner Grundbesitzer. Der Frankfui'tcr Zeit." wird gcschriebcn: Die fast taglichen Ruhestörungen im Eentrum Londons mögen größtentheils vom Gesinde! herrühren, wie einige Zeitungsorgane behaupten, aber daß die Zahl der u n b e f ch ü f t i g t e n A rb e i t e r schon jetzt, im Anfang des Winters, in die Zchntausende geht, gestehen die mit der Lage des ArbcitsMarktes gut vertrauten Gewährsmänner ein. Die Arbeiter Londons sind schon längst zur Ueberzeugung gekommen, daß keine der politischen Parteien den Muth hat, dem Uebel an die Wurzel zu gehen. Seit Langem beklagen sie sich über die unerschwinglichen M i e t h z i n s e , welche durch hohe Localsteuern unmäßig in die Höhe geschraubt werden. Das Geringste, was man zu verlangen ein Necht hat, ist, daß alle Klassen der Bevölkerung ihren Antheil an dcn öffentlichen Lasten tragen. Nun ist es aber eine Thatsache, daß die Besitzer des Boden5. .auf dem diese unaebeure Stadt
aufgebaut ist, d. h. die Reichsten, für ihren Besitz fast steuerfrei ausgehen. Der Werth des Grundbesitzes in London stellt eine Eapitalsummc von -113 Millionen Pfund (H2,090,000,000) dar ; die Eigenthümer dieser enormen Summe bezahlen eine Einkommensteuer, sowie eine nominelle Landstcucr, welche zu-
sannnen eine halbe Million Sterling abwcrscn. Der Totalwcrth der aus diesem Grund errichteten Baulichkeiten wird auf 212 Millionen geschätzt, und die Eigen- ; thümcr der Gebäude zahlen an Local- 1 steuern nicht weniger als 7 Mittionen Pfund; d. h. vicrzchnmal so viel als die Grundbcfitzcr! Wäre die Auflage gleichmäßig vertheilt, so wurden Handel und Gewerbe sich freier bewegen können, die ?)!icthzinse würden mäßiger und die : Uebervölkerung der Wohnungen würde ' abnehmen. j Die Arbeiter in London, das strenge '. genommen keine Fabrikstadt ist, beklagen sich, daß die Negierungen, gleichviel, ob konservativ oder liberal, sich ausschließlich j mit den Bedürfnissen der ländlichen Be- ! völkerung in Irland und England abge- j be und für die Nothlaae der städtischen Arbeiter keine Zeit und keine Sympathie haben. Diese Leute sind daher entzchlos- j sen, sich selbst zu helfen. So ist z. B. : im ' Ostende Londons, wo das Elend in Folge der fast ausschließlich aus Arbeitern bestehenden Bevölkerung am größten ist, eine Hauszins-Liga in'S Leben gerufen worden, deren Mitalieder auf eine Reform der schreiendsten Mißbräuche hinarbeiten. Die hohen Miethzinse sind die direkte Folge der hohen Steuern und diese steigen mit der Zunahme des Werthes des Grundbesitzes und die Grundbesitzer gehen trotzdem steuerfrei aus. Das ist eine Ungerechtigkeit, welche die Regi;rung zu heben verpflichtet ist. Vom Jnlande. Im Staate Jndiana grassirt das Typhussieber in beunruhigender Ausdehnung. In der kleinen Ortschaft Milton in Wayne Eoun:y liegen ungefähr 50 Personen an der Seuche darnieder. Die Aerzte glauben, daß die Epidemie durch unreines Trinkwasser hervorgerufen wurde. Das Testament des vor einigen Tagen verstorbenen früheren Gesandten Elihu V.-Washburne wurde vor einigen Tagen von dem Nachlaßgericht in Chicago für giltig anerkannt. Die Hinterlassenschast beläuft sich auf $350,000 und fällt an die nächsten Verwandten des Verstorbenen. Das Telephon-M onopol hat in OwcnSboro in Kentucky gesiegt. Als die Bürger sich gegen den Miethpreis von H4 auflehnten, stellte die TelephonGesellschaft ohne Weiteres dcn Telephondienst ein, und daS bewirkte daß die Bürger zu Kreuze krochen und, jetzt die $1 zahlen. Der jungst in San Franc! co aus dem nördlichen Eismeer eingetroffenc Walfischsängcr Orra" berichtct,bis zum 15. September seien von 30 Fahrzeugen der Vcr. Staaten im Ganzen 356 Walfische gefangen worden. . .Diefcr Fang repräscntire einen Werth von $175, WH) an Thran und von H800,000 an Fisch bcin. In Philadelphia will man entdeckt haben, daß der deutsche Arzt v. Harlingen in seinem Hause zwei Aussätzige behandelt. Er hat sich geweigert, die GesundheitS-Beamten zuzulassen oder ihnen irgend welche Auskunft zu ertheilen, und der Gesundheitsrath wird demnächst zusammentreten, um zu berathen, ob man dcn Doctor zur Auslieferung der Kranken zwingen kann. Der Jcsuitcn-PaterBapst, ein weltbekannter Misstonär, ist im Mount Hope Jrren-Asyl zu Baltimore iu Maryland im Alter von 70 Jahren gestorben. Während der Revolution im Jahre 1848 suchte Bapst mit mehreren anderen Jesuiten eine Zuflucht in Amerika und wurde 1852 von den Anhängern des KnownothingthumS in Maine gefcdert. Er war längere Jahre in dem JefuiteiuNoviclat in Frederic, Maryland, stationirt, mußte aber vor etwa sechs Monaten in die Irrenanstalt aufgenommen werden, weil sich sein Geist im Laufe der Zeit vollständig umnachtet hatte. I n d a s G e f ä n g n i ß zu Opelika in Alabama drang neulich Nachts ein Mob ein, um den Neger George Hart, welcher im Oktober v. I. einen jungen weißen Farmer Namens Eddy Waldrop kalten Blutes ermordet hat, zu holen. Der Sheriff widersetzte sich, wurde aber überwältigt. Dann wurde der Mörder nach dem einige Meilen von Opclika entfernten Waverly geschleppt und an einem Baume aufgeknüpft. Hart war nach Montgomery gebracht worden, um liegen Lynchjustiz geschützt zu sein; kürzlich wurde er jedoch nach Opelika zurückgebracht, um dort processirt zu werden. Herr G. Knight in Brazil, Jndiana, hat ein paar liebenswürdige ' Töchter, die an der Gesellschaft des unbedeutenden" Kleiderhandlungs - ElerkS David Kahn Gefallen fanden. Knight verbat sich (ahns Aufmerksamkeiten zeinen Töchtern gegenüber, mußte aber trotzdem eines Abends sehen, wie eines der Mädel sich mit Kahn auf der Straße unterhielt. Knight schoß seinen Revolver auf Kahn ab, ohne ihn jedoch zu treffen. Am folgenden 'Morgen begab sich der wüthende ..Honorable in den Kleiderladen, in dem Kahn als Eommis angestellt ist und die Beiden wechselten fünf Schüsse. Kttight..blieb unverletzt, aber Kahn erlitt einen Arm-Streiffchnß. Das Neueste, waö D a k o t a in Erfindungen aufzuweisen hat, sind die sogenannten Prairie-Bachts". Eingewijscr Henry F. Sncdigar von Jroquois hat eine Art von Segeln erfunden, welche er an einemBuggy oder auch an einem gewöhnlichen Wagen anbringt. Mit einem in solcher Weise ausgerüsteten Windwagcn ist nun Herr Sncdigar vor Kurzem von Jroquois nach Huron, eine Strecke von 18 Vceilen, in ein und einer halben Stunde gefahren, während nur ! leichter Wind ging. Herr Sncdigar behauptet, er würde vermittelst seines Wagenö mit Leichtigkeit 12 bis 15 Meilen per Stunde zurücklegen'7önnen, wenn der 'Wind eine Schnelligkeit von 26 Meilen z?er S.tunde annehmm sollte. . Natürliö
muß eMe solche ranrie-aast, wie cl5 ' emrichtungsstücke fest; allein die Arbeit Segelschiff, auf gutes Wetter warten, ' ging langsam und siebenzchn Personen cbe'ne ihre ,abrt antreten kann. ! wnrden über Bord gespült und ertranken.
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r ; s n , r i i m cz i A t ' Wcst-Virainicn saften vor ciniacn Aben-. den die Arbeiter Heinrich Scber, F. . i i . . . Richter, Jacob Keßler, Julius Buchholz und John ElkaS in einem in der Nähe ihres Arbeitsplatzes belegenen Häuschen nach dem Abendessen, gemüthlich ihr Pfeifchen rauchend, beisammen. In der Nähe stand ein Fäßchcn Pulver, wovon die Leute täglich zu ihren Sprengarbeiten benutzten. Plötzlich siel ans einer Pfeife eine Kohle in das Pulv?r, eine rtm ii II cn MsirmutTniMT ni!i,mrrnni'ro schleudert wurden, waren Nichter und ' " s . lVU MVtVIV UtlUIIHItUV'l VtMVVtlkMilVVlllV' Buchholz aus der Stelle todt ; die ande: ren drei stnd so schrecklich verstünimelt und verbrannt, daß sie unmöglich mit dem Leben davonkommen können. DieN. I.Handelözeitung" schreibt: Die Eoncurrenz, welche der amerikanischen Schiffahrt seitens des Auslandes erwächst, nimmt beständig zu. Außer der bereits längere Zeit bestehenden spanischen Linie zwischen New Aork, Ha elamvo'inie , zwljü)cnanran: ; cisco und Panama eingerichtet worden. ! Da die Dampfer der letzteren Linie . "I f t r S I j i i i , W ' .J I in den Frachtraten eintreten zu lassen, Vielleicht wird der Eoncurrenz - Krieg zwischen beiden Linien später noch eine größere Ausdehnung nehmen. Wegen eines angeblichen Justizmordes ist die britische Negierung aus $100,000 Schadenersatz verklagt worden. Vor einigen Jahren wurde in Britisch Eolumbia ein gewier Nobert Sprout, der Agent einer dort Bergbau betreibenden Connecticuter Gesellschaft, wegen eines angeblich von ihm begangenen Mordes gehenkt, nachdem er fünfmal eine Stundungsfrist erhalten hatte und seine Sache zweimal vor dem Obergericht gewesen war. Auch am Tage seiner endlichen Hinrichtung erschien in Eile ein reitender Bote, ein Papier hochhaltend, und schon hoffte der Unglückliche auf eine Begnadigung ; eö war aber nur die Nachricht, daß ein Verwandter in Boston ihm ein großes Vermögen hinterlassen habe. Sproul betheuerte bis zuletzt seine Unschuld, und nach seiner Hinrichtung soll sein Hauptanklägcr Ehas. Wolse bekannt haben, daß er falsch ge: schworen habe, und ein Mann in Californicn beschwor, daß Sproul am Tage dcö Mordes fünfzehn Meilen vom Schauplatz desselben entfernt gewesen sei. seitdem sollen noch überwältigende Beweise von Sprouls Unschuld zu Tage gekommen sein. Ocra Vus!nre. In Wien hat am 18. Oct. dag wohlthätige Werk, an dem stch alle Kreise der Bevölkerung Wiens in der erfreulichsten Weife betbeiligtcn die Beköstigung der armen Schulkinder in den Volksküchen begonnen, wo die Kinder gegen Marken, die von dcn Lehrern in den Schulen vertheilt worden stnd, ein nahrhaftes und ausreichendes warmes Essen erhielten. Die Speiscstnnden für die Kinder waren, um die übrigen Gäste der Volksküchen nicht zu behindern, von 11 bis 12 und von 1 bis 2 Uhr. Gleich um 11 Uhr war der Andrang in allen Volksküchen ein sehr starker, und man hatte daselbst alle Hände voll zu thun, um die hungrigen kleinen Gäste zu bcfriedigen. Besonders groß war die Zahl der Kinder, welche der Volksküche im dritten Bezirke, Vlumengasse)!o. 4, aus den Schulen dieses Bezirkes zugewiesen worden waren im Ganzen 445. ES aab für jedes Kind einen vollgefüllten Teller mit wohlschmeckendem, gutgeschinalztein Erbsenmus und ein tüchtiges Stück Brot. Frau Baronin Villek und die anwesenden Herren hießen die Kinder, die anfangs etwas zaghaft und verlegen eintraten, freundlich aufmunternd willkommen, theilten selbst die Teller aus und wiesen dcn Kleinen die Plätze an. Die Portionen waren so reichlich zugemessen, daß manches Kind seinen Theil nicht einmal ganz verzehren konnte. Einige Mädchen brachten kleine Geschwister mit, welche die Schule noch nicht besuchen, denen man aber das Bedürfniß, sich sattznesscn, deutlich ansah : man gab den Kindern besser gefüllte Schüsselchen, die sie miteinander auslöffelten. Andererseits mcldeten sich aber auch Kinder mit zwei bis drei Marken, welche die Speisen in mitgebrachten Geschirren nach Hause nehmen wollten. Das konnte allerdings nicht zugegeben werden, und diese Strcnge ist auch nothwendig, damit jeder Mißbrauch verhütet werde. Binnen einer Stunde, von 11 bis 12 Uhr wurden in der Landstraßcr Volksküche 234 Kinder beköstiqt. Alles ging ganz glatt und in der besten Ordnung, vor sich. Ueber dcn Untergang des französischen Dampfers Spahiö", welcher vor einigen Tagen ans der Fahrt von Marseille nach Livorno vor den Hyberischcn Inseln scheiterte, werden folgende schauerliche Details bekannt: Der Nebel war am Abend der Katastrophe so dicht, daß man zwei Fuß vor dem Auge keinen Gegenstand erkennen konnte. Plötzlich wurde auf dem Schiffe ein furchtbarer Stoß verspürt, als ob das Schiff zerschellen sollte, und von allen Seiten stürzten die Wogen in das Fahrzeug. An Bord des Dampfers befanden sich drciuiidnciinzig Passagiere und zweiunddreißic; Matrosen. Ter Eapitän ordnete die Klarmachung der zwei Nettungsboote an, allein dieselben zerschellten, kaum in's Wasser gebracht, gegen die Felsenriffe. Auf Befehl des Eapitäns stürzten nun Alle dem hochragenden Schlfsshinterthelle zu; nur der erst N fr rrn , t C... " - e Masck!nii rin Mtrni und der Scliisiskoch stürzten sich in die wild erregte See,
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Haus war vollständig von der Erde weg- Auch in den unteren Räumen wurden sie- - ' "... .. ,H nrr Mvlrtiiw , , tlir-at Ms (. i-.-t F.i
geblasen. Aon den sunr Arbeitern, die . j itAifi Ms, eu:....... ! ausaesttttden. l)eaen sechs Ubr lrüb kam I
vana, Vera (iniz u.Z.w., der p?Nl,ch i usnuuna oxcjcö yetis oeo naeyiancs Transatlantischen Eompagnie" ist jetzt ! Ludwigs II. betrieben wird, beweisen die eine Zweit- svaniscke Linie, die soaenannte Verkäufe nach Berlin. Leipia. Stutt-
Fracht um 25 Procent billiger, als die "lgv angcscrllgr wurocn, erworben, dan amerikanische Pacisic MailS. S. Eo." , hiervon ein Museum in Stuttgart abefördern, hat sich lebiere Gesellschaft ge-! richtet werden könnte. Zeigt sich freilich iwunaen aeseben. dieselbe Ermäüiauna ' an Allem, waö mit Ludwig II. in Vcr-
um an den Nissen Itettung zu stndcn, neoer, wcicye er vermag ocn orel uieallein eine ungeheure Welle bedeckte sie ' rinnen der Kinderstube persönlich einüt kamen nickt wieder zum Vorscheine. ' siudirte. Leider erweist sich dieses
Unterdessen banden sich die Unglücklichen ' Bemühen als ein sehr beschwerliches, gegenseitig zum Schutze gegen die Alles denn wie Großpapa Gounod seinen Beüber Bord schwemmenden Wogen mittelst j kannten klagt, ist namentlich die Amme Stricken an die Maübäume nnd Scbiffs- völlia gehörlos.
vin crr aroon aus 'ncar aue ay aus
n sV . c . rv v ' r 5 Weise vor scincn Augcn Fran und li,.. ohn untergehen. Die Fran eines Kaufmanns aus Mnriellle. Madame T all dem kleinen Mastbaum fest, bis eine Riesenwelle den Mast sammt den beiden sich daran Klammernden fortschwemmte; ein Matrose hatte im Innern des RanchfangcS Schutz gesucht ; man fand ihn in ozm wancroleylen cyiorc ertrunken. I .1 ( . , f f ' 5 9 ouoeamtcit von vtOT Vwa 4 Jt L JU - i vuuvvu ymuii vic iuicuiiac uge oei Schiffbrüchigen erkannt und brachten un ter eigener Todesgefahr Hilfe z die Wakkeren retteten vierundfünfzig Passagiere und einundzwanzig vom Schisfspersonnl. Fünfzig Personen hatten das Leben verloren. Die KöniaSschlösser in Vaiern stnd nunmehr dem allgemeinen Besuche geschlossen. Wie die finanzielle df. . a ? - rw r r c , r . - f 4 I . uujjuuiij u. w. ommerzien; rath Ehni in Stuttgart hat fo viel an Prachtstücken, die im Auftrage des Köbindung stand, ein phantastischer Zug, so wären doch diese Arbeiten werth gewesen, gesammelt im Heimathlande ui ver bleiben; allein cö wurden ja von dem König selber getragene Kostüme verkauft und siguriren jetzt auf den Brettern, welche die Welt bedeuten". Der Kiosk in Berg wurde an das Gewerbe-Museum in Straßburg veräußert, und ein Lieblingsthier des Königs, der ZwölfenderHirsch in Vorderriß, entging der wiederholt im Annoncentheile der Münchener Blätter angekündigten Veräußerung nur dadurch daß er ausbrach und aus Sicherheitsrücksichten erschossen werden mußte. Das Königsschiff auf dem Starnberger See, Privateigenthum König Ludwigs II. und noch von König Mar H. erbaut, wurde an Herrn von Masse! verkauft und an den Ammcrsce üebrackit. Aus London wird ge, schrieben: ES ist wohl eine starke Uebertreibung, wenn man behauptet, daß die Hälfte der mit adligen Großgrundbesitzern vermählten Frauen sich mit dem Gedanken tragen, Kramläden zu eröffnen, um sich und ihren Familien ein Einkommen zu verschaffen, das ihre Landgüter in Folge des ausbleibenden Pachtzins ses ihnen nicht gewähren, aber immerhin ist die Zahl der Firmenschilder mit hochadeligen Namen in letzter Zeit sehr gestiegen. So hat eine Mr6. Whcelcr, die noch vor Kurzem als eine fashionable Schönheit galt und der berühmten Mrs. Langtry das Feld streitig machte, unweit Berkeley Square, in der Daviesstrcet, ein Gefchäftslokal eröffnet und verkauft Gegenstände zur Verzierung von Hänsern. Die in den Salons so oft bewnnderte Mrs. Gnrncy hat sich entschließen müssen, unter die Zunft der Damenschncidcrinncn zu gehen, ebenso eine den aristokratischen Namen Lennor führende Dame, eine Verwandte des Herzogs von Nichmond. Die Schwägerin des Lord Dnnraven, eine Mrs. Kcrr, ist als Putzmachcrin so geschickt und legt einen so ausgezeichneten Geschmack zu Tage, daß sie mit ihrem geschäftlichen Einkommen ihre zahlreiche Familie standesgemäß erziehen kann und zwei Schwestern, die hübschen Töchter, cincs wohlbekannten Generals haben einen Laden eröffnet, in welchem sie ein flott gehendes Geschäft mit Kindersachen betreiben. Freilich geht es nicht allen so glänzend wie diesen. Man schreibt aus Paris : Vor Kurzem annoncirte eine junge Näheritt einen HcirathSantrag in mehre? ren Zeitungen, in welchem sie erklärte, daß sie ein junges, hübsches und arbeitsames Mädchen sei und die Absicht habe, sich mit einem braven Manne zu verhcirathen. Wenige Tage später übergab man ihr im Bureau einen Brief, der mit dem Namen eines bekannten, von den Pariser Damen vergötterten Opernsängers gezeichnet war und in welchem der Sängrr sie ersuchte, vorderhand eine Eorrespondenz mit ihm anzuknüpfen. ES entfpann sich bald ein reger Briefwcchfcl und vor einigen Tagen theilte ihr der Eorrespondent mit, er sei bereit, zum Altar zu schreiten. Er forderte die Näherin auf, an einem bestimmten Orte zum . Stelldichein zu erscheinen. DaS entzückte Mädchen war pünktlich am Platze, doch statt deS sehnlichst erwarteten Sängers kam ein junger, verlebt aussehender Mann und sagte ihr, sie möge entschuldigen, daß er sich in seinen Briesen eincS falschen Namens bedient habe, er sei zwar nicht der Sänger L., aber ein Eommis in einem Schnittwaaren-Ge-schäfte und bereit, sie zu heirathen. Betäubt ging die arme Näherin heim, die Enttäuschung war zu gewaltig gewesen, und sie mußte am 18. October als unheilbar wahnsinnig dem Irrenhause übergeben werden." Der illustre Musiker Charles Gounod ist, wie aus Paris gemeldet wird, dieser Tage von seiner Tochter, Frau von Lasius, zum Großvater ernannt worden. Der Componist fühlt sich durch diese neue Würde in hohem Maße geehrt, mehr noch, er fühlt sich beglückt: als junger und noch.pflichtcifriger Großvater weicht er nicht von der Wiege, und dieses wonnige Amt wird Gounod nur durch den Umstand verleidet, daß die Wärterin sowohl wie die Amme den Neugeborenen mit jener bekannten Dutzcndwaare von Wiegenliedcrn einlullen, die dem verwöhnten Großvater ein Gräncl sind. Zum Glück ist ein Mann wie Gounod in der Lage, sich zu helfen. Ter Meister zog sich in sein Zimmer zurück und componnte in einem 'Aufwaschen drei reizende Wiegen
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M NMuMenW HAMBURGER TROPFEN gcgcn vcrschicdcne AnMeik. vrlfen petö. Portaze. Wi?e., 8. Februar 1387. Mit Vergnügen kann ich bestätigen, dak Dr. Auaut König'S Hamburger Tropscn mit in de verschiedensten Krankheitsfällen schon auSze. zeichnete Dienste geleistet haben und mScht'ich nicht ohne diesoibcn sein. FrauA. Eulberg. Sehr werthdoll. Hampton, ?koma. . Z?eS. 18S7. Ihre werthvollcn Tr. August König'S Ham burger Famiiien.Medinnen haben mir schon in vielen Krankheitsfällen grobe Dienste ge leistet. Eie wirken immer, wenn andere Mitrel irkinzsloZ waren. ehr. Flnk. Ctta ihreZ Sleichk. Sien Britaln Comt., 8. Februar 188T. Ihre bertbrnten Dr. August Äönig'8 Ham vnger Familien , Mediiwen tn?ähtteg sich in jedem Falle, n? ich Gelegenheit hatte dtosel. htn ornuioenbetu Schon seit vielen Jahre halte ich diese ausgezeichneten Hausmittel stet im Hause rmäthi U5d nöchtt nicht ohne die. selben sein. ndren, Glover. Bewähre sich Immer. Lentoben, Wiöe. 13. Februar, 1837. Mit Leranugen bescheinige ich, dai Ihr Dr. Aug. König' Hamburger Familien Medi wen schon iett einerReihe vonJabren in met nen Hause anzewandt werden und waren die Erfolge, welche mit deren nmendunz r,ielt den, ftet zufriedenstellend. John lZrundhoser. THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, Md. Ocflen hkmai,Smn5, Rnrralgia, FroSdnUnr, Hkirvschub. rruzveh, ückenschmerzm, , Serstavchnngeu. Vrühunge, . SchnintveJden, aynschmerzen. ovjtveb, randvnndm. xtit 60 Qtnitx In Hm rxothkkn , labe. C2XX UHBLE8 A. TOCSU& CO. BAi.IXXUU, ES. O Den einzigen Zlveg V Knmestraft roiistäning tierzust'lle. und seidtt tit ichetnoar iinheilbaren jaUe von EeschiechtSkranretten sichrrund dauernd zn bellen, seiner, tzenaue Aufllarunz über Mannbarteitt Weiblichkeit ! Ehe l vinder nisse derselben und Seiwn, zeigt daS ae dlezene Buch ,.Terettunas'Akrr:2S. Aufl., 220 Seiten mit za' lreicke lebenS treuen Bildern. Wird in deutscher Svrache ks ö 01 gegen Einsntdunz von 2" Lents in Post Stamxs, sorgsam verpackt, frei versandt 0 ., Adresse: leut-rilrll.lntttut,liciin ton PliccnaheBroadway, en Tork, . JnktanapvilZ, JNV., ttm ZU, Händler G. Keyler. 29 Süd Delawaw St. tsrr tvo o WWW Cures "Removes Tan Cunburn, Bee Stlngs, Hos - qutto and AU l. insect uites. j 'fvarvzSy iooTcurs, "l T rwftM 1 ?i Vi U 4 I IW 0. .II taiaU)U m ss. and every formofsln blemisiiea, ixaeltivcly enred oa too rnost aelicato c.Kin wiüiout leavlnj a scar, by TTop 01xi-fcm.33."t Price 25cts., COcts. and $1. At drurrisb er Irr mil. . Tbo Hop JPill MonTg Co., lloxv London, Cona. Llttle IIop XH1 Im sor siclE-heodaclie, djinuepia. blliouaness and constipation Uave eo equ&L S5o. 22 s I allen Apotheken , haben. Wenn S'e den besten, reinsten un'o stärksten ssig! Backpulver, (däkin? pockei-,) QgttÖCi, (flavoring extract3 und Gewürze, Alle? rein und unversülscht ja&f woslen, dann fragen Sie nach H. F. SOLLIDAY'S Waaren nnl zebrauchen Sie keine andern. 00, 8 & 10 Süd Pennsylvania Skr. Indianapolis, Ind. VST Zweiggeschäft in Wichita, Kaa. Renvy Klansmaun'B 0. 2S und S7 Nord New Jersey Str. Tische, Stühle u. Stande werden au Bestellung angefertigt. - Möbe werdm überzogen, aufgepolstert und lackirt! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Rohrgeflechte für Stühle. Billiae preise, Prompte Vedieuung . H. DOM'S L X. L. GOsVlliWi? o Z)as Seste (t (F ft(t V V W FÄV
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