Indiana Tribüne, Volume 6, Number 230, Indianapolis, Marion County, 8 May 1883 — Page 4
Dr. BULL'S c teftOOrP P'vTnr WNMM gjwdl X SYRUP
?tst da? beste Qcilmittel aeaen die verZchiedenen Leiden .der Lunczc und Kehle, vie Husten. ctseiieit. Bräune. Erkält ung, Engbrüstigkeit, JnsUienza, Luftröhren - Entzündung, sowie gegen die ersten Grade der Schwindsucht nd zur Erleichterung schwindjüchtigcr KranZen, wenn die Krankheit schon tiefe Einschritte gemacht hat. PreiZ. 25 Cent?. 2. George F. Borst, Deutsche Apotheke. Recepte werden nach Vorschrift an gefertigt. Toiletten Zlrtikel jeder Art. Saed SXex-idla.ii Ötr. Indianapolis, Ind., 8. Mai 1L83. Lokales. ' CivilstandsrcgiSer. Geburten. 2it angeführten Namen sind die des LaterZ oder der Mutter.) Da lerzte und SeburtSbelser nicht sehr pünktlich in Abgabe der Gkburtscertiftcate beim GesundheitSra rbe find, wodurch es vorkommt, da-, die FZttthkilupg o?t sehr versvZtet kommt, bitten wir, unZ von vor kommenden Fällen zu unterrichten. I. H. Hull, Knabe, 7. Mai. William Reed, Mädchen. 5. Mai. Heiratben. William Kureth mit Mary A. Hosherr. Will. Simpson mit Mary Bruenermur. Ptter Miller mit Cora B. Henderson. Martin Wagner mit Mary Redman. Cornelius I. Burns mit Ellen Hughes. Elmer C. Allen mit Catherine (j. Diel. Todesfälle. Johann F. Grassow, G5 Jahre. 0. Mai. Wm. Clakk, 81 Jähere. 4. Mai. M. S. E. Helm, 21 Jahre, 6. Mai. Sarah Deviney. 0 Monate, 3. Mai. Daisey Davis, 9 Monate, 7. Mai. Sophie Simon, 58 Jahre, 5. Mai. Mary F. Parker, 33 Jahre. '. Mai. Blanch Logan. 9 Monate, 7. Mai. lZmma Wetzkinz, 6 J,hre, 7. Mai. fiT Masern No. 124 Hosbrook Str. Sgg- Blattern No. 473 Nord Alabama Strafe. Rauche Mucho's 'Best Ilavana Cigars". Das nächste Bezirksturnfest sin det in Indianapolis statt. ST Nellie Johnson war angeklagt Ellen Johns geschlagen zu haben. Sie wurde heute freigesprochen. "Iiough oii Rats'' Vertreibt! Ratten, Mäuse, Fliegen, Ameisen. Bettwanzen. I5cts. In Apo tyeken. T Anna E. Sanders verklagte heute die Qdd Fzllow Mutual Aid Association aus Auszahlung eines Zertifikates für $1000. öS' Wenn Diejenigen, loelche ein Morgendlatt vorziehen, die Tribünehalten und sie am nächsten Morgen lesen, erfahren sie noch immer Alles so frühe, wie wenn sie den .Telegraph" lesen. Sckon seit Jahren halten wir Dr. August König's Hamburger Familien Medi-zinen und besonders die Hamburger Tropfen im Hause. Dieselben sind für uns eine unentbehrliche Fami!ienMedi zin gewordu?, welche ns manchen Dol lar erspart"und manche schwere Krankheit von der Schwelle fern hielt. Michael Hehler, Lead Mine P. O., Wl Va. . j"r Die Tribüne ist dem .Telegraphmit allen wichtigen Depeschen und allen Lokalnachrichten stets voraus. Die Tribüne" bringt am Nachmittag alle Lokalnachrichten des Tages, während der Tel:graph- sie erst am nächsten Morgen bringt. 25T Ein elternloser Knabe, Namens W. E. Heuse, von Hunt City, Jasper Co., welcher weder eine Heimath noch Frcunde hat, urde gestern Abend, als er hier ziellos umherwanderte, in's Sta tionshaus gebracht. Dort gestand der Knabe, daß er auZ dem Waisenhause zu Knightstown entwischte, um sich der edlen Zunft der Schuhputzer anzuschließen. Nun wird er aber wieder zurück in die von ihm gehaßte Anstalt gebracht werden. LS" Folgende Vaterschasts Klagen wurden niedergeschlagen : Virginia Johnson gegen Wm. McCormick; Laura McCune gegen Wm. H. MingS und Kate LazaruS gegen Bernard Schön bäum. In dem Falle von Sallie Van Benthuysen gegen Wm. W. Doolittle wurde die Bürgschaft für verfallen erklärt.
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Jndialia's größtes Klcidcr-Haus
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Feine unb gutgemachte Waaren für Herren, Knaben und Kinder. 7lo. 5&7 QSaohrnion Ä(r. Deutliche Auszeichnung ein Preis.
Board of Concilmen.
Gestern Abend regelmäßige Sitzung. Mayor GrubbS berietet?, tan er walz rend des MonatS April .$130 : für Ge bühren und $9 für Strafgelder eingenommen habe. Der Schatzmeister berichtete einen Kasi senbcstand von $102,81)3.31); Im Tom linfon Fond befinden sich $55,459. 34c, im City.Hall.Fond .$11.621 82c, im U gungssond $4,853.43c. Das Justiz-Comite empfahl statt der von den Metropolitan Polizei Commis fären verlangten $14.000 für 3 Monate, $7,000 für den Rest des mit dem Ende des Monats Mai ablausenden Flskaliahres zu bewilligeki. Außerdem beankragte das Comite eine Resolution da hinlautend, daß es zwar nicht praktisch sei, die Bewilligung zu verweigern, daß die Metropolitan PolizeiBill aber ;eonceived in sin an brought sorth in hiiqutiv" sei, daß sie das Verdam mungSurtHeil 'aller guten Bürger ver diene u. s. w. Wir müssen gestehen, wir halten diese Resolution für sehr geschmackloZ und noch geschmackloser finden wir es, daß unsere deutschen Republikaner sich nicht soweit vom Parteieinflusse emanzipiren konnten, um gegen die Resolution zu stimmen. Es lst wohl kaum nöthig, zu erwähnen, daß die Resolution angenommen wurde. Der Wortlaut derselben ist so, daß man ihn als kindisch .bezeichnen möchte. Bis jetzt ist durch die Einführung der Metropolitanpolize! kein weiterer Scha den geschehen, als dem an Stelle von 40 republikanischen Polizisten, 40 demokra tische gekommen sind. Wir betrachten dies als kein so entsetzliches Unglück. Es kennzeichnet einen kleinen Charakter, daß er fortwährend der. Welt sein Unglück vorheult, der große Charakter fügt sich schweigend in das Unvermeidliche. An dem Metropolitan Polizei Gesetz finden wir bloß Das verwerflich, .daß es nicht aus Städte Anwendung findet, welche demokratisch sind, sondern bloß auf Indianapolis und Evansville. Die Metro politanPolizei selbst aber ist uns ganz willkommen. Der Protest deS Stadtraths wird keine mitfühlende Brust finden. Das Markt'Comite berichtete, daß es gefunden habe, daß Privatpersonen Stellen auf dem westlichen Marktplatze gemiethet, darauf Berkaussstände errich tet und dieselben wieder an andere Leute zu $G-$10 per Monat vermiethet haben, daß der Platz in verwahrlostem fchmutzi gem Zustande sei und daß der Marktmei ster den Anordnungen des Markt Comi tes keine Beachtung schenke' Herr Pritchard stellte darauf den Antrag, daß der Marktmeister A. L. Ston:r abgesetzt werde. Der Antrag wurde mit 14 Stimmen gegen 9 ange nommen und Hr. Morrison stellte einen Antrag auf Wiedererwägung. Auf sein Verlangen wurde Herrn Stoner das Wort zu seiner Vertheidigung gegeben. Er gab zu, daß Mißbrauche existiren, daß er sie aber nicht eingeführt habe, daß sie schon unter seinem Vorgänger existirt haben und daß das Markt Comite sie geduldet habe. Der Antrag auf Wieder erwägung ging durch und die Angelegen heit wurde an das Markt. Comite zurück verwiesen. Eine Ordinanz -wurde angenommen, welche die Errichtung eines Hospitals ohne Herstellung einer Verbindung mit den öffentlichen Abzugskanälen verbietet. Ordinanzen zur Vornahme der Veroenerung sotgenver trafen wuroen e:n gereicht : NördncherSeitenweg der Cheny Str , vonPark Ave. bis Plum Str., Garden Str., von Meridian bis Illinois Str. Liberty Str., von Michigan Str. bis MasiachusettS Ave. östlicher Seitenweg der West Str.. von MlZarty bis zur ersten Alley nördlich von da. Highland Str. und Seitenwege, von Waschington bis Qhio Str. Jndiana Ave., von Illinois Straße, bis zum Canal. Der südliche Seitenweg der 6. Str.. zwi schen Tennessee und Mississippi Str. Der nördliche Seitenweg der McCarty von Chadwick bis West Str. Der Lock rby, von Liberty bis Noble Str. Der westliche. Seitenw?a der Liberty, von New Vork bis Michigan Str. Die Sei tenwege der Park Ave., von St. Clair bis Vine Str. Der westliche Seitenweg der Park Ave., von Cherry Str. bis Christian Ave. Ferner zum Bau eines Abzugskanals in der New Jersey Str.. von New Vor! bis Vermont Str., und zur Aufstellung von Straßenlampen an Pleasant Str., von Dillon biZ Süd Straße. Ein Gesuch Zack Meador? um Abset zung des TodtengräberS am Greenlawn Friedhof wurde eingereicht. Es beißt da rin, daß Petent einenPlatz sür .$ gekaust habe, um seine Mutter zu begraben. Ohne seine Einwilligung habe nachher der Todtengrüber die Leiche wieder aus gegraben und sie an einer anderen Stelle 17 Zoll tief vergraben. Ein Comite zur ist IIEX II
Bockbier. BOCK BIER! AURORA! C23 i i , x 1. v (A Je fclj b rn ii i .. i. 'i r k'H 0 m li r i m fi f . lii UJ M) W li 11. 0 A g am Sonnabettd und bis aus Wcitms. .' . K
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CHIMSTIAN KOJl'I'KR. CHIUSTIAX WATKTtjrAX. Koepper & Waterman, (Nachfolger uoa Hohl Ä: Köpper ) Engroshöndler in WhiskieZ Weinen, No. 33 Ost Maryland Straße, IutliamiiioU, Ind. Wir erlauben uns dem 'ublikum mittutheilen, daß wir in Folge des Ablebenö don Chri stoph Hohl, das unter dem Namen Hohl & Koepper wohlbekannte Enzros Liqour'EeschSst ge meinschaftlich übernommen baben und es am alten Plab weiterführen werden. Gleichzeitig bitten wir die Kunden und Gönner der alten Firma und. Händler im Allgemewen ihre Kund schaft und Gunstbezeugunz .auf uns zu übertragen unter Zusicherung reeller nnd freundlicher Bedienung.
Untersuchung der Sache, bestehend auS den Herren Pritchard. Egge: und Harrold wurde eingesetzt. Auf Antrag des Herrn Reichwein wurde der Stadtanwalt beauftragt zu berichten, ob die' Straßenbahn Compagnie das Recht habe, mehr als zwei Geleise in einer Straße zu legen. Zugleich legte er eine Remonstranz von Geschäftsleuten an der Wafhington Straße, gegen die Aufflel lung einer Wartecar aus einem dritten Geleife, vor. Ein Jeder reiiet sein Steckenpferd. Herr Blyce kann, wie es scheint, die Ci garren nicht leiden. Bei den Sitzungen der Councilmen ist das Rauchen zwar verboten, aber sobald es spat wird, kommt doch hie und da eine Cigarre zum Vor schein. Als unser Berichterstatter diesem sündhaften Gebrauche nüchkam, beruhigte sich das Gewissen des Herrn Bryce nicht eher, als bis er ihm die große Neuigkeit, daß das Rauchen im Sitzungszimmer nicht 'gestattet sei, mitgetheilt hatte. Als gleich darauf Herr Dean sich eine Cigarre ansteckte, wollte er sie ihm aus der Hand reißen, verbrannte sich aber drei Finger dabei und als nun gar sein unmittelba rer Nachbar Herr Egger eine Cigarre in den Mund steckte, blies er ihm mindestens ein dutzend Schweselhölzer nach einander aus, bis Herr Egger "in gust" feine Cigarre an der des Herrn Dean ansteckte. Als nun gar Herr Bryce den Antrag stellte, die St?aßenba!)nCompagnie auf zufordern, in den Cars Plakate anzubrin gen, des Inhalts daß das Rauchen nicht gestattet sei, da beschloß Schreiber die?, eine Niesencigarre von 5 Fuß Länge und 1 Fuß Durchmesser anfertigen zu lassen und sie Herrn Bryce zum Geschenke zu machen, um so mehr als dieser auch noch den wirklich glücklichen, Menschenfreundlichen Gedanken hatte, den Antrag zu stellen, daß der Stadtanwalt angewiesen werde, eine Ordinanz auszuardelten, durch welche es bei Strafe verboten wird, Banana und Orangenschalen auf das Trottoir zu werfen. Ueber den welterschütternden Beschluß der Aldermen, den Namen der Süd Str. zwischen East und Noble Str. in Flctcher Avenue umzuwandeln, entspann sich eine lange Debatte. Der Hauptinhalt der meisten Reden bestand in den Worten: Nu, grad ich!" Die Angelegenheit wurde schließlich einem aus den Herren Pearson, Reichwein und Knodel bestehen den Comite übertragen. Um U llhj vertagte sich das hohe Haus. Board ofAlderman. Geste n Abend war Sitzung des Board of, Alderman. Die meisten der vom Board of Councilman angenommenen Ordinanzen wurden auch hier passirt. Die Ordinanz bezüglich der Straßen bahn wurde bis zur nächsten Sitzung zurückgelegt. Der in der letzten Sitzung der Coun cilman angenommene Beschluß, eknen besonderen Arzt für die Behandlung der Blatternkranken anzustellen, wurde dahin amendirt. daß Dr. Henthorn mit einem Jahresgehalte von $500 aus drei Monate angest:llt werde. Nach einem langen Hin und Herreden über , die städtischen Finanzen, während dessen Herr Tucker ein halb Dutzend Nlarmschubladen aufzog, vertagte sich der hohe Rath. mm - Die 12 Tagsatzung deö Indlaua . TurnbezrrkS. Am onniaz normiilag wuroe m w m & der Turnhalle zu Louisville die 12. Tag fatzung ves Jndiana Turnbezirks durch Herrn C. Köhne von. hier. I.Sprecher des Vororts, eröffnet. Man organisirte sich wie folgt : Präsident H. Fierenhaber vonEvans ville. Vice Präsident-Dr. Knöfel von New Albany. Sekretär A. Riedel von Terre Haute. Gehülfs'Sekrelär Esch von Louis ville. Dann ging man zu denGeschasten über und Alles in Allem genommen, ist bas Resultat dieser Tagsztzung ein recht er freulicheS.' Wir müssen uns dem unS zur Verfü gung stehenden Raume angemessen, auf
die Mittheilung der hauptsächlichsten und wichtigsten Beschlüsse der Tagsatzung beschränken. Es sind dies folgende : Beschlossen, in allen Turnvereinen des Bezirks eine Lkopfsteuer von2)c Cents
I zu erheben und diesen Betrag innerhalb der nächsten 14 Tage dem Turnlehrer seminar zu übermitteln. Beschlossen, die Bundestagsatzung um Erhebung einer Kopssteuer, gleichmäßig verthejlt auf alle Turner, zu ersuchen und diesen Betrag dem Stipendienfond des Turnlehrerseminars zufließen zu lassen. Beschlossen, die Bundestagsatzung zu veranlassen, geeignete Bestimmungen zu treffen, wodurch die Turnlehrer, welche im Seminar ausgebildet werden, dafür dem Turnerbunde gegenüber gewisse Verpflichtungen zu übernehmen haben. Diefe Verpflichtungen bestehen darin, daß die Turnlehrer wenigstens eine Zeit lang innerhalb des Bundes thätig sind und sich auch eine Reihe von Jzhren dem LehrerBerufe widmen. geschlossen. Die Geschäftsleiter des Freidenker zu ersuchen, bei Anstellung ihre? Reisenden darauf Rücksicht zu nch' men, womöglich solche Kräfte zu gewin nen, die zugleich im Stande sind, im Interesse der Turnerei zu wirken. Beschlossen, die nächste Bzzirks'Tag satzung im Mai 1884 und zwar in Dan ville, Jll., abzuhalten. Beschlossen, das nächste Bezirks-Turn fest im Jahre 1884 in Indianapolis ab zuhalten. Die genaue Zeit des Festes zu bestimmen, bleibt dem Jndpls. Sozia len Turnverein überlassen. Beschlossen, von allen Turnen, welche demTurnfcste beiwohnen, eine Kopssteuer von $1 zu erheben. Außer den üblichen Dankesresolutionen wurde dem Redakteur des Organes der Turner, der Dank derTagsatzung ausge sprachen, und die Mahnung erlassen, überall für die Verbreitung des .Freiden kec" zu wirken. In einem weiteren Beschluß erklärte sich die Tagsatzung für die politische und soziale Gleichberechtigung deö weiblichen Geschlechtes, doch soll dieser Beschluß einer Urabstimmung unlerworfen wer den. Diese Frage wurde durch eine Vorlage, welche von den Damen Frau Schu!mey:r von hier und Frau Pence von Terre Haute der Tagsatzung unterbreitet wurde aufgeworfen, und rief eine sehr stürmisch: Debatte hervor. Frau Pence verlas einen längeren. recht gut ausgearbeiteten Aufsatz zu Gunsten des Frauenstimmrechts und namentlich die Herren Charles Köhne von hier und Langner von Evansville traten als eifrige Befürworter des Frauen stimmrechts auf.- Herr Langner meinte sogar, daß wenn die Tagsatzung wirklich nicht den Muth l.Stle. sich für Gleichbe rechtigung der Frauen zu erklären, er aus der Taasakuna austreten würde. Herr Sputh von bicr meinte ebenfalls, daß vom Standpunkte der Turner aus. prinzipiell gegen eine solche Forderung gewiß nichts einzuwenden sei, und em Pfahl daher die Annahme der Vorlage. Herr Hedderich von hier erklärte sich im Prinzip für Frauenstimmrecht, meinte aber, daß er bei der gegenwärtigen, poli iischen Lage einen solchen Beschluß nicht 'gutheißen könne. .Herr George Kolhe von hier sprach sich gegen Frauenstimmrecht aus. Das sind' die wesentlichsten Beschlüsse welche die Tagsatzung, die sich gestern Nachmittag um Uhr vertagte, gefaßt hat. Den Turnern von "Louisville muß Anerkennung für die vorzügliche Bewir thung, welche sie ihren Gästen zu Theil werden ließen, gezollt werden. . . Am Sonntag Abend gab's in der Turnhalle eine gemüthliche Unterhaltung und gestern Abend wurde in Phönix Hill ein Schauturnen veranstaltet. Ueber die Verhandlungen der Tagsatzung der Turnschwesternvereine können wir wegen Raummangels erst morgen berichten. Warum laß dich von Husten oder Heiserkeit quälen, wenn eine Flasche Dr. Bull's Husten Syrup dich sokcrt kuriren würde. Preis 25 Cents die fflasche. ZSr Der Metzger Verein hält azz Donnerstag, den 24. ds. ein Picnic im Garfield Park ab.
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